Alle Artikel in: Familien

Familienkompass in leichter Sprache

„Familienkompass in leichter Sprache“ jetzt in zweiter Auflage erschienen

Familienkompass in leichter SpracheVollständig überarbeitet ist jetzt der „Familienkompass in leichter Sprache“ in der zweiten Auflage erschienen. Die Broschüre liegt ab sofort im städtischen FamilienServiceBüro, in allen Bürgerämtern und Bibliotheken sowie in vielen Beratungsstellen und Kindertagesstätten kostenlos aus.

Der „Familienkompass in leichter Sprache“ wendet sich im Unterschied zum ursprünglichen Familienkompass insbesondere an Eltern mit Lern- und Leseschwierigkeiten und/oder geringen Deutschkenntnissen.

Die beiden Broschüren unterscheiden sich bereits in der Gestaltung deutlich voneinander – der Familienkompass hat ein rotes, der „Familienkompass in leichter Sprache“ ein blaues Cover. Er vermittelt einen Überblick über das vielfältige Angebot für Familien im Raum Hannover und legt zusätzlich den Schwerpunkt auf unterstützende Angebote für Eltern mit Migrationshintergrund, Förderprogramme zum Erwerb der deutschen Sprache, Fördermöglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Kita und Schule und Fragen zur inklusiven Bildung. Mit diesen Inhalten sowie der Formulierung und Schreibweise in „leichter“ Sprache ist dieser Familienkompass auch bei ArbeitnehmerInnen mit geringen Deutschkenntnissen auf gute Resonanz gestoßen. So wurde in der Neuauflage ein eigenes Kapitel „Flucht und Migration“ aufgenommen und der Gesamtumfang von 64 auf 134 Seiten deutlich erweitert.

Der „Familienkompass in leichter Sprache“ trägt das blaue „Easy-to-Read“-Logo. Es belegt, dass neben einfacher Wortwahl, einfachem Satzbau und speziellen Schreibregeln eine besondere Gestaltung mit hohen Kontrasten in Farb- und Bildauswahl, großen Zeilenabständen und strenger Trennung von Text und Illustration berücksichtigt wurde. Für jedes Thema wird eine Telefonnummer und Adresse für den persönlichen Kontakt genannt. Bei der Auswahl der Inhalte und der Formulierung der Texte hat die Stadt mit Eltern aus dem Familienzentrum Voltmerstraße und MitarbeiterInnen der Hannoverschen Werkstätten zusammengearbeitet. Auf hannover.de ist die Broschüre als PDF-Datei abrufbar unter www.hannover.de/familienkompass.

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

IGS Südstadt: Bau verzögert sich nach AnwohnerInnen-Klage

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

Bertha von Suttner Schule – IGS Südstadt

Der geplante Erweiterungsbau der IGS Südstadt am Altenbekener Damm muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover von heute vorerst verschoben werden.

Darüber wird die Verwaltung die Ratsgremien kurzfristig informieren.

Das Gericht hat einem Eilantrag von AnwohnerInnen stattgegeben. Diese wehren sich gegen die Erweiterung der Schule auf dem vorhandenen Gelände durch einen neuen Gebäudetrakt. Das Gericht folgt mit der Entscheidung nicht der Rechtsauffassung der Stadt Hannover, nach der die Erweiterung auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplans (B-Plan) erfolgen kann.

Die Stadt legt gegen den Entscheid Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg ein.

Parallel wird für den Fall, dass das OVG an der Auffassung des Verwaltungsgerichts festhält, und um dann möglichst schnell handlungsfähig zu sein, die zeitnahe Änderung des B-Plans vorbereitet.

Die Erweiterung der Schule durch einen dritten Gebäudeflügel zeichnet die ursprüngliche, 1929/1930 nicht vollständig realisierte Planung der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule nach.

Das größere Raumprogramm ist wesentlich für den vollständigen Ausbau der Schule zu einer IGS mit allen für diese Schulform notwendigen Zügen und Angeboten sowie inklusiver Beschulung. Die Kapazität wird für die Schulversorgung in Hannover dringend benötigt. Dasselbe gilt für Kitaplätze, da die Einrichtung einer viergruppigen Kita integraler Bestandteil der Planungen ist.

Je nach Entscheidungsgang ist mit einer Verzögerung des Baubeginns von zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Die Verwaltung wird die Eltern der SchülerInnen, die die IGS besuchen, zeitnah über die Konsequenzen der AnwohnerInnen-Klage und der Gerichtsentscheidung informieren.


4. Kammer gibt Eilantrag von Nachbarn gegen die erteilte Baugenehmigung statt

Die Baugenehmigung, die sich die Landeshauptstadt Hannover Anfang November 2017 selbst für die Erweiterung und Sanierung der IGS Südstadt erteilt hat, ist voraussichtlich rechtswidrig. Zu dieser rechtlichen Einschätzung ist die 4. Kammer des Gerichts in einem heute den Beteiligten zugestellten Beschluss gekommen, mit dem sie einem gegen den sofortigen Vollzug der Baugenehmigung gerichteten Eilantrag von Nachbarn im Wesentlichen stattgegeben hat. Nach dem für das Gebiet geltenden Bebauungsplan Nr. 679 aus dem Jahr 1975 ist es grundsätzlich als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Nach § 1 der textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans sind die im allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässigen Nutzungen ausgeschlossen, um „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“.

Davon ausgehend steht das Bauplanungsrecht nach Auffassung der Kammer den vorgesehenen Bauarbeiten entgegen. Nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO 1968 seien Schulen in einem allgemeinen Wohngebiet, auch wenn ihr Einzugsbereich über das Gebiet hinausreiche, zwar regelhaft zulässig. Das Vorhaben der Antragsgegnerin werde sich aber deshalb als unzulässig erweisen, weil es gegen das ungeschriebene Gebot der Gebietsverträglichkeit verstoße. Ein im allgemeinen Wohngebiet regelhaft zulässiges Vorhaben gefährde den Gebietscharakter und sei gebietsunverträglich, wenn das Vorhaben – bezogen auf den Gebietscharakter des allgemeinen Wohngebiets – auf Grund seiner typischen Nutzungsweise störend wirke. Für eine derart störende Wirkung spreche entscheidend die Größenordnung des Vorhabens mit 720 Schülern und einer Kindertagesstätte mit 70 Plätzen, die geeignet sei, für „Gebietsunruhe“ zu sorgen und sich damit störend auf die Umgebung auszuwirken. Ein Schulkomplex dieser Größe gefährde die Zweckbestimmung des Gebiets, nämlich vorwiegend dem Wohnen zu dienen. Die Schule habe sich seit Planaufstellung von einer der Versorgung der näheren Umgebung dienenden Volksschule, die im allgemeinen Wohngebiet trotz ihrer Größe u. U. noch allgemein zulässig war, zu einer IGS mit stadtweitem Einzugsgebiet entwickelt; eine Aufstockung um eine gymnasiale Oberstufe scheine nicht ausgeschlossen. Hinzu komme der vom Vorhaben verursachte An- und Abfahrtsverkehr, da von den 70 KiTa-Kindern eine Vielzahl mit Kfz zum KiTa-Eingang in der bisher ruhigen Wißmannstraße gebracht und wieder abgeholt würden. Das dem Wohngebiet immanente „Ruhebedürfnis“ werde in Frage gestellt. Zwar würden in der Rechtsprechung Schulen in annähernd gleicher Größenordnung noch als ortsüblich und damit im allgemeinen Wohngebiet als allgemein zulässig angesehen. Aber der gültige Bebauungsplan setze für seinen Geltungsbereich keine uneingeschränkten allgemeinen Wohngebiete i. S. d. § 4 BauNVO 1968 fest, sondern allgemeine Wohngebiete „de luxe“, die durch den in § 1 der textlichen Festsetzungen erfolgten Ausschluss ausnahmsweise zulässiger Anlagen reinen Wohngebieten i. S. d. § 3 BauNVO 1968 weitgehend angenähert seien. Mit dem Willen des Plangebers, „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“, werde sich das Vorhaben der Antragsgegnerin im Hinblick auf seine Größenordnung nicht vereinbaren lassen.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe Beschwerde zum Nds. Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

Schmetterling im Berggarten

Gaukler der Tropen – Schmetterlinge im Berggarten

Schmetterling im Berggarten

Schmetterling im Berggarten

Perfekt gegen schlechte Laune an grauen Wintertagen: Zarte Schmetterlinge und exotische Pflanzen. Beides bieten die „Gaukler der Tropen“ im Tropenschauhaus des Berggartens vom 26. Januar bis zum 18. März. Rund 1000 Tagfalter aus 60 verschiedenen Arten füllen das Schauhaus mit buntem Leben.

Bei angenehmen 24 Grad Celsius lassen sich unter anderem Himmelsfalter, Ritterfalter, Bananenfalter und Passionsblumenfalter beim Blütenbesuch oder an den Futterstationen beobachten. Im frisch sanierten Schauhaus nebenan locken bis zu 800 farbenprächtige, duftende Orchideen, eingerahmt von Farnen, Palmen und Bromelien. Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnete die Schmetterlingsschau.

Die Schmetterlinge kommen von speziellen Farmen aus Costa Rica, Malaysia, Thailand und von den Philippinen, einige auch aus Afrika. Im Schauhaus werden die Puppen vorsichtig ausgepackt und in speziellen Schlupfkästen sowie an einer Korkwand befestigt. Hier dauert es wenige Tage, bis aus den Puppen Schmetterlinge werden. Auch die Paarung oder die Eiablage können die BesucherInnen mit etwas Glück beobachten. Vor Ort geschlüpfte Raupen werden nicht lange auf sich warten lassen. Das Ausstellungsteam hat rechtzeitig die ersten Schmetterlinge im Schauhaus angesiedelt, so dass mit Raupen, Puppen und Faltern alle Entwicklungsphasen zu sehen sind.

Morpho peleides

Morpho peleides

Etliche Pflanzen im Schauhaus sind während der Ausstellung eigens auf das Wohl der Tiere ausgerichtet. Den Geschmack der Schmetterlinge treffen zum Beispiel der Stern von Ägypten (Pentas lanceolata) oder das Flammende Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana). Sie locken mit leuchtend bunten Blüten voller Nektar und Pollen. An Futterstationen laben sich die Falter auch an reifem Obst. Für die Eiablage und die häufig sehr wählerischen Raupen stehen unter anderem Bananen- und Zitruspflanzen, Pfeffergewächse und Passionsblumen bereit. Gefräßige Raupen sind sonst in Botanischen Gärten gar nicht gerne gesehen, hier dagegen wichtige Darsteller der Schmetterlingsschau.

Faszinierend ist die Vielfalt der Schmetterlinge: Ein Highlight ist der Himmelsfalter, der seine blau schillernden Flügelinnenseiten nur im Flug zeigt, sich nach der Landung aber hervorragend tarnt. Andere wie der Bananenfalter beeindrucken durch ihre Größe, Ritterfalter und viele kleinere Schmetterlinge durch ihre leuchtenden Farben und auffälligen Muster. Sie alle sind wunderschöne, aber leider sehr kurzlebige Geschöpfe. Als ausgewachsene Falter verbringen sie nur zwei bis vier Wochen ihres wandlungsreichen Lebens. Ausführliche Informationen über die Gaukler der Tropen vermitteln 15 im Schauhaus verteilte Infotafeln. Ein Faltblatt hilft beim Bestimmen der wichtigsten vertretenen Arten. Als Ansprechpartner sind darüber hinaus täglich MitarbeiterInnen des Berggartens und an den Wochenenden auch ehrenamtliche Gartenlotsen vor Ort. Sie erklären zum Beispiel, warum die Puppen nicht mit Blitz fotografiert werden sollen, die Schmetterlinge nicht angefasst werden dürfen und warum die Tiere häufig auf dem Boden sitzen und dort Opfer allzu unvorsichtiger Schritte werden könnten.

Gaukler der Tropen

Gaukler der Tropen

Für kleine SchmetterlingsforscherInnen

Die Schmetterlingsforscher-Werkstatt mit Lili und Claudius richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Unter anderem wird gebastelt, anschließend geht es zu den Schmetterlingen ins Schauhaus. Termine: 28. Januar, 11 Uhr / 10. Februar, 14.30 Uhr / 4. März, 11 Uhr. Die Teilnahme kostet 7,50 Uhr, Anmeldungen nimmt das Büro für Naturetainment entgegen: Telefon 0511/2281471, E-Mail info@lili-claudius.de.

Orchideen in Hülle und Fülle

Wer die Schmetterlingsausstellung besucht, sollte sich die Pracht im Orchideenschauhaus nebenan nicht entgehen lassen. Nach mehrmonatiger Schließung ist das frisch sanierte Haus wieder geöffnet und üppig mit tropischen Pflanzen aus Süd- und Mittelamerika, Afrika und Asien bestückt. Sie bilden den Rahmen für bis zu 800 blühende Orchideen aus der Sammlung des Berggartens, einer der größten Orchideensammlungen der Welt. Zwei Mal pro Woche wird gewechselt, so dass immer die schönsten blühenden Exemplare im Schauhaus zu bewundern sind.

Die Schmetterlingsschau und das Orchideenschauhaus sind im Berggarteneintritt von 3,50 Euro enthalten, Kinder bis 12 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Gaukler der Tropen – Schmetterlinge im Berggarten
26. Januar bis 18. März 2018, täglich 9 bis 16.30 Uhr

im Garteneintritt enthalten: 3,50 Euro/Erwachsene, Kinder bis 12 frei

Gruppen sollten sich anmelden, um Wartezeiten zu vermeiden, denn der Platz im Schauhaus ist begrenzt. Siehe Infotelefon oder per Mail an herrenhaeuser-gaerten@hannover-stadt.de

Herrenhäuser Gärten, Herrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover
Infotelefon (0511) 168-34000, www.herrenhausen.de

Winterlauf 2018

Winterlauf durch den Georgengarten 2018

Winterlauf 2018Am 21.01.2018 um 12:00 Uhr startet der vierte Winterlauf der SG Hannover-Herrenhausen. Die Anmeldungsliste ist offen.

Ausrichter sind die COOP Vereine DJK TUS Marathon, SG 74, MTV Herrenhausen und TSG 93 sowie DJK SC Polonia.
Start und Ziel ist wie im Vorjahr beim DJK TUS Marathon Hannover. Eine Abbildung der Laufstrecke findet sich in der Anlage!

Der 4. Winterlauf ist Teil der Veranstaltungen zum Sparkassen-Laufpass der Region 2018.

Am 21.01.2018 um 12:00 Uhr startet der vierte Winterlauf der SG Hannover-Herrenhausen. Die Anmeldungsliste ist offen.

Hauptlauf: 7,7 km
Jahrgang: 1999 und älter
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Männer und Frauen

Strecke des Winterlauf 2018

Strecke des Winterlauf 2018

Lauf: 4,5 km
Jahrgang: 1999 und älter
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Männer und Frauen
Jahrgang: 2000 -2004
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Junioren und Juniorinnen

Kinderlauf: 2,5 km
Jahrgang: 2005 und jünger
Ehrenpreise für die 3 Erstplatzierten Jungen und Mädchen

Startgebühren
1999 und älter: 8 Euro
2000 bis 2004: 6 Euro
2005 und jünger: 2 Euro

Das Pfand für die Startnummer liegt bei € 5 Euro (bitte passend mitbringen!!).
Das Startgeld ist zu überweisen auf das Konto der SG Hannover-Herrenhausen:
IBAN: DE03250501800910277826

Anmeldung: www.laufchip.de , http://my3.raceresult.com/84631/registration?lang=de

Stadt Hannover

Stadt will 24,3 Millionen Euro in die Sanierung von Schultoiletten investieren

Die hannoversche Stadtverwaltung hat ein Programm über 24,3 Millionen Euro für die Sanierung von Toiletten städtischer Schulgebäude erarbeitet. Vorgeschlagen werden 66 Baumaßnahmen an 35 Schulen. Mit den ersten Maßnahmen soll möglichst in den Sommerferien 2018 begonnen werden. Der Großteil der Arbeiten ist für die Jahre 2019 bis 2022 vorgesehen. Die entsprechende Beschlussvorlage wurde jetzt den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt.

„Der Handlungsbedarf war uns grundsätzlich bekannt. Um ein konkretes Sanierungsprogramm zu erarbeiten, war es wichtig, die Schul-WC-Anlagen systematisch zu begutachten und eine Prioritätenliste nach objektiven Kriterien aufzustellen“, erläutert Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, die betont: „Über das neue Programm hinaus werden weitere zahlreiche Toilettenanlagen in den kommenden Jahren im Rahmen von ohnehin anstehenden Gebäudesanierungen modernisiert.“

„Mit diesem Programm werden wir die Situation der sanitären Anlagen in den städtischen Schulgebäuden deutlich verbessern“, freut sich auch Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski über die erarbeitete Vorlage. „Um den guten Zustand der sanierten Toiletten in der Folge möglichst lange zu erhalten, wollen wir die Reinigungsintervalle verkürzen. Zudem planen wir, wie es seit Jahren praktiziert wird, auch an diesen Schulen die Schülerinnen und Schüler in die Gestaltung der neuen Toilettenanlagen miteinzubeziehen, damit sie sich mehr mit den Gebäuden identifizieren und damit eine höhere Hemmschwelle vor Vandalismus entsteht.“

Die Fachbereiche Schule und Gebäudemanagement haben in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe circa 1.000 Toilettenanlagen mit insgesamt rund 10.000 Sanitär­gegenständen begutachtet. Der Sanierungsbedarf wurde anhand festgelegter Kategorien und Gewichtungskriterien systematisch erfasst und in eine Prioritätenliste überführt. Nicht überprüft werden mussten Schultoiletten, die jüngst bereits saniert wurden oder deren Modernisierung mit anstehenden Gebäudesanierungen in den kommenden Jahren geplant ist.

Bei den WC-Anlagen, die für eine Sanierung vorgeschlagen werden, sollen jeweils die vorhandenen Objekte, Trennwände, Fliesen sowie Putz- und Estrichflächen komplett ausgetauscht werden, die durch langjähriges Eindringen von Urin häufig die Quelle des unangenehmen Geruchs sind. Im Regelfall sollen auch die Trinkwasser- und Abwasserleitungen sowie elektrischen Leitungen erneuert werden. Vorhandene Fenster werden nach örtlicher Gegebenheit und Bedarf ersetzt, um Lüftungsmöglichkeiten zu verbessern. Je nach örtlichem Bedarf sollen vorhandene Lüftungsanlagen erneuert oder ergänzt werden. Bei Grundsanierungen werden vorhandene Trockenurinale durch wassergespülte Modelle ersetzt. „Die in der Vergangenheit eingesetzten Trockenurinale haben sich für den Einsatz in Schulen aufgrund ihrer hohen Pflegeintensität und den nachteiligen Auswirkungen auf das erforderliche Freispülen des Rohrsystems nicht bewährt“, erläutert Rita Maria Rzyski.

Eine Besonderheit des vorgelegten Programms ist, dass auf politische Entscheidungsprozesse für jede Einzelmaßnahme verzichtet werden soll. „Dadurch wird die Abarbeitung des Programms stark beschleunigt“, beschreibt Sabine Tegtmeyer-Dette das Ziel dieses angestrebten Vorgehens.

Die Beschlussvorlage ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.

Move your Body

Spielpark Holzwiesen: Tanzprojekt „Move your Body!“

Move your BodyEin neues Tanzprojekt startet am 19. Januar (Freitag) um 16 Uhr im Spielpark Holzwiesen, Holzwiesen 71.

Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sind eingeladen, bei „Move your Body!“ mitzumachen. Tanzlehrerin Monica Melito von der Tanzschule UDance unterrichtet Dance Fusion, einen Mix aus den Tanzstilen Hip Hop, Latin und Jazzdance. Im Kurs werden Choreographien einstudiert, die auch auf einigen Stadtteilfesten aufgeführt werden sollen.

Das Angebot ist kostenlos und findet mit Ausnahme der Schulferien immer freitags um 16 Uhr statt. Mehr Informationen gibt es im Spielpark Holzwiesen unter der Telefonnummer 0511 6045504. Träger des Angebotes „Move your Body!“ sind das Projekt „Jugend stärken im Quartier“ sowie der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover.

Ludwig-Windhorst-Schule

Sich regen bringt Segen

3600 € durch Sternsingeraktion, Kollekten und Bötchen-Solidaraktion

Zu unterschiedliches Aktionen und Anlässen waren die Schüler und Schülerinnen der Ludwig-Windthorst-Schule vor und nach den Weihnachtsferien unterwegs und tätig frei nach dem Motto „Sich regen bringt Segen“. So konnten am Ende der unterschiedlichen Aktionen knapp 3600 € an die unterschiedlichen Akteure und Institutionen überwiesen werden.

In den ersten Tagen des Schulbeginns waren die Sternsinger unterwegs: Sie besuchten unterschiedliche Klassen der Schule, die Franz-Mersi-Schule in der Nachbarschaft und das Margot-Engelke-Zentrum in der Südstadt Das Auszählen der Spenden ergab eine Summe von 428, 63 €. Das Motto der Sternsinger lautet in diesem Jahr: „ Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“. Die ersten Planungen für die Fastenaktion 2018 für Misereor laufen in der Schule – auch hier ist Indien das Partnerland unter dem Leitwort „Heute schon die Welt verändert?“

An Misereor wurde ein Summe von 1800 € überwiesen, die sich zusammensetzt aus eine Teil der Erlöses des Martinsmarktes, den Kollekten der Gottesdienste vor Weihnachten, dem Erlös der Brötchen-Solidaraktion an jedem Freitag in der Schule und der Kollekte der Weihnachtsmusik. Die Partnerschule in Loma Alta in Bolivien erhielt eine Summe 1120 €, die sich vor allem aus der Erlös der Kollekte während der Weihnachtsmusik im Dezember zusammensetzt. Ein Betrag von 250 € aus dem Erlös der Brötchen-Solidaraktion kam dem Caritas-Wohnheim für Aussiedler und Flüchtlinge in der Rumannstraße in der Südstadt zugute. Insgesamt ergibt das eine Summe von 3599, 67 €, die sich durch aus dem Erlös der Sternsingeraktion, den Kollekten aus den Gottesdiensten und der Weihnachtsmusik und der Bötchen-Solidaraktion errechnet.

Weitere Infos unter www.ludwig-windthorst-schule.de

Verantwortlich für diesen Text: Siegfried Heinemann

Amsel an Fallobst

NABU und NAJU suchen fleißige Vogelzähler

Amsel an Fallobst

Amsel an Fallobst

Deutschlands größte Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 5. bis 7. Januar 2018

Vom 5. bis 7. Januar 2018 findet zum achten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund NABU Niedersachsen und die Naturschutzjugend NAJU Niedersachsen rufen Naturfreundinnen und -freunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park auch in Niedersachsen zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums, wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

Eventuell können auch vermehrt Zugvögel wie Hausrotschwanz, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und Heckenbraunelle gemeldet werden. „Möglicherweise haben einige dieser Arten aufgrund des Wetters ihre Reise nicht angetreten und versuchen hier auszuharren“, sagt Philip Foth, Pressereferent des NABU Niedersachsen. Um die Zahlen mit den Ergebnissen der vergangenen Jahre abzugleichen, hofft der NABU auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion, auch in Niedersachsen.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter http://niedersachsen.nabu.de/aktionen/sdw/ bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort live ausgewertet. Zudem ist am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich bundesweit über 120.000 Menschen. Mehr als 2,9 Millionen Vögel aus über 84.000 Gärten wurden gemeldet. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Amsel Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Kohlmeise, Feldsperling und Blaumeise.

In Niedersachsen reichten über 12.500 Vogelfreunde Meldungen von über 284.000 Vögeln aus knapp 8.200 Gärten ein. Der Haussperling hatte auch in Niedersachsen „den Schnabel vorn“. Auf den weiteren Plätzen folgten Amsel, Kohlmeise und Feldsperling. Nun erhoffen sich NABU und NAJU auch im Jahr 2018 wieder eine rege Beteiligung. „Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller und aussagekräftiger werden die Ergebnisse“, so Philip Foth.

Neben der wissenschaftlichen Datenerhebung ist es für NABU und NAJU bei dieser Aktion ebenso wichtig, die engagierten Zähler auf die Natur vor der Haustür aufmerksam zu machen und zur naturnahen Gestaltung von Gärten als Lebensraum für Vögel zu motivieren.

Die NAJU lädt bei der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar 2018 alle kleinen Vogelfreunde ein, im Park, auf dem Schulhof und im Garten eine Stunde lang Vögel zu zählen und mehr über sie zu erfahren. Welche Vögel kann ich im Winter beobachten und wie kommen sie über den Winter? Mit den Mitmachaktionen der NAJU lernen die Kinder die heimischen Wintervögel und ihre Besonderheiten kennen. Ein Poster mit den häufigsten Wintervögeln, eine Zählkarte für Kinder sowie ein Vogel-Quiz können ab Dezember auf www.naju.de/sdw kostenlos heruntergeladen werden.

Der NABU Niedersachsen bietet zur Mitmachaktion ‚Stunde der Wintervögel‘ ein Infopaket mit allen weiteren Informationen samt Zählhilfe und Wintervogelporträts sowie Tipps zur Winterfütterung gegen einen fünf Euro Schein an: NABU Niedersachsen, Stunde der Wintervögel, Alleestr. 36, 30167 Hannover.

Aushang: Umleitung Linie 100

Baustellen plus Üstra = Kein Nahverkehr mehr

Aushang: Umleitung Linie 100

Aushang: Umleitung Linie 100

Wer zurzeit zum Maschsee, in den Sportpark, zum Sprengelmuseum oder zum NDR Funkhaus möchte, hat leider Pech oder muss riesige Umwege in Kauf nehmen. Wegen der Baustelle in der Willy-Brandt-Allee fährt die Linie 100 nicht mehr am Maschsee und durch den Sportpark sondern großräumig außen rum.

Geplant ist das Ganze zur besten Jahreszeit. In der Onlinemitteilung liest man noch bis 10.12.2017, auf den Schildern vor Ort schon Ende Dezember. Sollte, was in dieser Zeit nicht unüblich ist, noch Frost oder gar Schnee hinzu kommen vielleicht auch März oder April.

Was schon für Besucher des Sprengelmuseums ärgerlich ist, wird für den Schwimmunterricht im Stadionbad bestimmt zur Herausforderung. Die nächsten Haltestellen liegen doch teilweise sehr weit weg. 600 oder gar 900 Meter Fußweg ist sicherlich mit Kindern oder von alten Leuten nur schwer zu bewerkstelligen. Ein zusätzlicher Fußweg von 8-10 Minuten bei gerade mal 6 Minuten Fahrzeit bis zum Endpunkt ist auch für andere Fahrgäste eigentlich ein Unding. Da wird dann der ganze Aufwand rund um die Barrierefreiheit für Monate ad absurdum geführt.

Mitteilung der Üstra dazu:

Umleitungsfahrplan Linie 100

Umleitungsfahrplan Linie 100

ÜSTRA Buslinie 100: Umleitung zwischen Aegidientorplatz und Stadionbrücke (von 07.10.2017 bis 10.12.2017)

Auf Grund von Bauarbeiten auf der Willy-Brandt-Allee muss die Linie 100 von Samstag, 07.10.2017, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Samstag, 09.12.2017, Betriebsschluss umgeleitet werden.

Die Buslinie 100 fährt im genannten Zeitraum ab der Haltestelle Aegidientorplatz zur Haltestelle Rathaus/Friedrichswall der Linie 120. Von dort aus fährt die Linie 100 ohne Halt weiter bis zur Haltestelle Stadionbrücke der Linie 200 (vor der Kreuzung Ritter-Brüning-Straße/Stadionbrücke)

Die Haltestellen Rathaus/Bleichenstraße, Maschsee/Sprengel Museum, HDI Arena, Stadionbad und Luise-Finke-Weg können von der Linie 100 nicht bedient werden und entfallen.

Hinweis auf die neue Haltestelle der Linie 200 - Warum das Schild wohl gerade hier steht wo kein Fußgängerüberweg Richtung Haltestelle ist?

Hinweis auf die neue Haltestelle der Linie 200 – Warum das Schild wohl gerade hier steht wo kein Fußgängerüberweg Richtung Haltestelle ist?

Fahrgäste mit Zu- oder Ausstieg an den entfallenden Haltestellen haben folgende Ersatz-Möglichkeiten:

  • Rathaus/Bleichenstraße: Bitte nutzen Sie die Haltestelle Rathaus/Friedrichswall (Linien 100, 120, 200, ca. 350 m Fußweg)
  • Maschsee/Sprengel Museum: Bitte nutzen Sie die Linie 200 (Ersatzhaltestelle in der Culemannstraße) oder die Haltestelle Rathaus/Friedrichswall (Linien 100, 120, 200, ca. 600 m Fußweg)
  • HDI Arena: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Station Waterloo (Linien 3, 7, 9) bzw. Waterlooplatz (Linie 120, jeweils ca. 900 m Fußweg)
  • Stadionbad: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Haltestelle Stadionbrücke (Linien 3, 7, 17, 100, 200, ca. 850 m Fußweg)
  • Luise-Finke-Weg: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Haltestelle Stadionbrücke (Linien 3, 7, 17, 100, 200, ca. 500 m Fußweg)
Einzige Alternative: Buslinie 200 im Sportpark

Einzige Alternative: Buslinie 200 im Sportpark

Bitte beachten Sie, dass auch die Linie 200 zwischen Maschsee/Sprengel Museum und Aegidientorplatz umgeleitet wird.

Außerdem ist die Bedienung des Bereichs HDI Arena durch die Linie 100 bei Fußballspielen ebenfalls nicht möglich. Bitte nutzen Sie daher ausschließlich die Stadtbahnlinien 3, 7 oder 9 bis/ab Waterloo bzw. 3, 7 oder 17 bis/ab Stadionbrücke.

Die ÜSTRA bittet wegen der Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

 

 

Raum für Bewegung - Plätze für Familien

Thementag: „Raum für Bewegung – Plätze für Familien“

Raum für Bewegung - Plätze für FamilienIdeen sind gefragt: Am 10. November kann man im Sportinstitut der Leibniz Universität die sportliche Zukunft Hannovers mitgestalten

Beim diesjährigen Fachtag des Bereiches Sport und Bäder der Landeshauptstadt liegt der Fokus auf Familien im Sport. Die Veranstaltung wird um 9 Uhr beginnen, sie dauert bis 16 Uhr.
Die kostenlose Tagesveranstaltung beginnt mit zwei Impulsvorträgen. In einer anschließenden Werkstattphase können die TeilnehmerInnen an einem von sechs Themenschwerpunkten mitarbeiten.

Gemeinsam sollen Ideen entwickelt werden, wie Hannover als familienfreundliche Sportstadt weiter voran gebracht werden kann:

  • Was wünschen sich Familien, um gemeinsam sportlich aktiv zu werden oder mehr Bewegungsmöglichkeiten in ihren Alltag integrieren zu können?
  • Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich ab?
  • Was können Vereine und Verbände, kommunale Sportentwicklung, Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Stadt- und Freiraumplanung dazu beitragen?

Die Stadt Hannover lädt Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte herzlich dazu ein, diese Fragen zu beleuchten und zu diskutieren.

Der dort genannte Anmeldschluss verstreicht zwar heute, Interessierte können sich aber noch melden. Anmeldung und weitere Auskünfte unter (0511) 168-34174 an.

Veranstaltungsort:
Sportinstitut der Leibniz Universität/ Zentrum für Hochschulsport
Am Moritzwinkel 6
30167 Hannover

Seite 1 von 12812345...102030...Letzte »