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Feriencard 2017

FerienCard-Verkauf läuft: „Alles unter einem Hut – FerienCard 2017“ lautet das Motto für die Sommerferien

Feriencard 2017Lust auf jede Menge Spaß und tolle Aktionen in den Sommerferien? Dann nichts wie los und eine FerienCard sichern. Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren können jetzt die FerienCard 2017 unter dem Motto „Alles unter einem Hut“ erwerben.

Für neun Euro, mit dem Hannover-AktivPass kostenlos, können die Cards an folgenden Stellen gekauft oder gegen Vorlage des AktivPasses abgeholt werden: Haus der Jugend, Rathaus, Stadtbibliotheken, Stadtteilzentren, Kulturtreffs, Bürgerämter, Hannover Tourismus Service, Üstra Service City Center, Schwimmbäder.

So geht es

Bis zum 2. Juni ist die Anmelde-Wunschliste online unter www.feriencard-hannover.de geöffnet. Einfach schriftlich mit dem Anmeldebogen aus dem FerienCard-Tageskalender die Wünsche an das FerienCard-Büro schicken.

Anschließend werden die Plätze in einem Onlineverfahren verteilt und alle TeilnehmerInnen erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Ab dem 12. Juni können dann die Restplätze online gebucht werden. Das FerienCard–Büro im Haus der Jugend nimmt montags bis freitags unter den Telefonnummern 168-49052 und 168-48199 alle Wünsche entgegen und beantwortet Fragen zu den Veranstaltungen.

Der FerienCard-Programm-Tageskalender und das komplette Programm stehen im Internet unter www.die-feriencard-hannover.de.

Rund 400 Aktionen

Die FerienCard-Aktionen bieten auch in diesem Jahr wieder spannende, abenteuerliche und abwechslungsreiche Ferientage für Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren. Die TeilnehnerInnen dürfen unter rund 400 Einzelaktionen von rund 100 AnbieterInnen wählen. Vieles ist spontan zu besuchen, für manches braucht es eine Anmeldung. Es gibt Ganz- und Mehrtagesaktionen, darunter einwöchige Angebote ohne Anmeldung in unterschiedlichen Stadtteilen. Viele Aktionen sind mit der FerienCard kostenlos, einige VeranstalterInnen erheben einen kleinen Teilnahmebeitrag, zum Beispiel für Materialkosten.

In diesem Sommer werden brandneue und altbewährte Aktionen aus dem Hut gezaubert, so dass es für alte FerienCard-Hasen genauso viel zu entdecken gibt wie für Neulinge.

Los geht´s am 22. Juni um 15 Uhr mit einem FerienCard-Rummelplatz am Haus der Jugend, Maschstraße 22-24. Karussell, Hüpfburg, Hau den Lukas, ein buntes Zirkusprogramm, der Clown Fidolo und der Zauberer KALU sorgen für einen guten Start in die Ferien.

Lust auf Bewegung? Mit der FerienCard kein Problem – unterschiedliche Bewegungsangebote wie beispielsweise eine Piratenfloßtour durch Hannover, eine Wandertour zu den Wasserbüffeln oder – ganz neu – zum Baumwipfel-Pfad im Harz stehen auf dem Programm. Natürlich sind auch die Kletteraktionen im Seilgarten wieder dabei.

Auch Tierfreunde und Fans der Polizei und Feuerwehr kommen nicht zu kurz. Die Bereitschaftspolizei öffnet wieder bei dem alljährlichen Polizeifest ihre Tore, zeigt Fahrzeuge, Hunde und Pferde und lässt den Polizeihubschrauber auf ihrem Gelände landen.

Außerdem gibt es in den ganzen Ferien kreative, abwechslungsreiche ganztägige Werkstätten ohne Anmeldung. Wen das „Reisefieber“ packt, kann zwei Wochen Ferienalarm im Haus der Jugend verleben.

Wen es doch in die Ferne treibt: Wie wäre es mit einer viertägigen Ferienfreizeit im Sommercamp Otterndorf, unter anderem mit einer Pferdewagen-Fahrt durch das Watt zur Insel Neuwerk?

Für Wasserratten ist der Eintritt in vielen hannoverschen Schwimmbädern mit der FerienCard wieder kostenlos.

Am letzten Ferientag werden die Ferien mit einer großen Familienzaubershow „Kinder im Zauberland“ beendet.

Urlaub in Hannover mit der FerienCard bedeutet auf jeden Fall coole Sommerferien ohne Langeweile. Also Hut auf und los geht der FerienCard-Spaß.

Fun Kinderfestival

Fun Kinderfestival 2017

2017 feiert Hannover bereits das neunte Mal diesen ganz besonderen Tag für Familien in der Landeshauptstadt.

Einen ganzen Sonntag lang stehen die Kinder im Mittelpunkt und können in einem Freizeitpark der Extraklasse rund um das Neue Rathaus spielen, basteln und toben. Die aufregenden Attraktionen bieten jede Menge Vergnügen für alle Altersgruppen.

Jedes Kind braucht nur ein Armband (für drei Euro) und kann damit alle Spiel- und Bastelstationen nutzen oder am spannenden Bühnenprogramm teilnehmen.

Die „Blaulichtmeile“ von Polizei, Feuerwehr, THW und lokalen Rettungsdiensten lockt auch in diesem Jahr mit zahlreichen Angeboten zum Ausprobieren. Die große ffn­ Bühne auf dem Trammplatz bietet wieder den Rahmen für ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten und beliebten Stars, Musik, Infos und tollen Darbietungen.

Hintergrund:

2008 schlossen sich Hannoversche Kinderhilfsorganisationen und Stiftungen zusammen, um gemeinsam etwas Gutes für die kleinen Hannoveraner zu tun. Ein Tag voll Lachen, Spielen und Toben sollte es werden – und das Ganze zu möglichst geringen Kosten, um tatsächlich ALLEN Familien einen Besuch des Fun Kinderfestivals zu ermöglichen. Und diese Idee wurde Wahrheit!

2015 feiert Hannover bereits das siebte Mal diesen ganz besonderen Tag für Familien in der Landeshauptstadt. Jedes Kind braucht nur ein Armband (für drei Euro) und kann damit alle Spiel- und Bastelstationen nutzen oder am spannenden Bühnenprogramm teilnehmen. Die Erlöse aus dem Fun Kinderfestival kommen benachteiligten Kindern aus Hannover und der Region zugute. „Benachteiligt“ ist hierbei ganz wörtlich zu verstehen, denn ob gesundheitlich, sozial oder finanziell — die Organisatoren des Fun Kinderfestivals wollen gemeinsam mit der Stadt Hannover helfen. Insgesamt wurden damit schon Wünsche und Träume von mehr als 1296 Kindern verwirklicht: Das Fun Kinderfestival-Team schickte die Kinder u.a. auf eine schöne Nordseeinsel-Freizeit, auf märchenhafte Reiterfreizeiten und auf spannende Ausflüge in Tierparks, Kinderwälder und Naturerlebniswelten.

Waldabenteuer in den Sommerferien vom 3. – 7. Juli

Jetzt noch Anmeldungen für die Kinderfreizeit ‚Sommer – Kinder – Wald‘ möglich

Jetzt noch schnell den Sommer planen: Am 22. Mai endet die Anmeldefrist für die diesjährige Kinderferienfreizeit der Naturschutzjugend Niedersachsen. Vom 3. bis 7. Juli lautet das Motto: „Sommer-Kinder- Wald: Auf ins Abenteuer!“ Am Waldpädagogikzentrum in Ahlhorn, knapp 30 km südlich von Oldenburg, können Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren die Natur mit allen Sinnen erforschen und entdecken.

Bestandteil der erlebnisorientierten Freizeit ist ein individuell gestaltetes Programm von Outdoor-Küche am Lagerfeuer, Fährtenlesen und Tierbeobachtungen, Spielen, Keschern am Teich, Ruderboot- und Kanufahren und Vielem mehr. Angeleitet werden die kleinen Abenteurer dabei von einem Waldpädagogen der Landesforsten und ehrenamtlich aktiven Betreuern der NAJU.

Für die Kinder ist es ein Abenteuer, dabei lernen sie aber auch ungeheuer viel. „In der freien Natur werden die Kinder auf spielerische Art und Weise in ihrem Forscher-, Sammler- und Bewegungsdrang unterstützt“, erläutert Andrea Pohl, Vorstandsmitglied der NAJU Niedersachsen. Damit würde ein Interesse an der Umwelt geweckt und ein tiefes Naturverständnis erzeugt. „Erlebnisse wie diese speichert man sein ganzes Leben lang. Diese tollen Kindheitserinnerungen wollen wir ermöglichen und gleichzeitig damit einen Grundstein für einen achtsamen Umgang mit der Natur legen.“ Andrea Pohl ist studierte Sozialarbeiterin und betreut die Freizeit mit zwei weiteren erfahrenen Freitzeitteamern.

Die Gruppe wird im Blockhaus Ahlhorn im frisch renovierten Waldhaus übernachten und verpflegt. Umgeben ist das Blockhaus von reichlich Wasser und Wald – ideal für Naturerfahrung. Die Freizeit findet im Rahmen des NAJU-Projekts „Vom Hirschkäfer und anderen wilden Kreaturen“ statt, das von der Landessparkasse zu Oldenburg und der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert wird. Das Projekt hat zum Ziel, wieder mehr Kinder nach Draußen zu bringen und sie die tolle Natur ihrer Heimat entdecken zu lassen.

Weitere Informationen sind bei der NAJU Niedersachsen erhältlich unter Telefon: 0511-911053-0 oder www.naju-niedersachsen.de/hirschkäfer.

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner lädt zur Kinder- und Jugendsprechstunde ein

Die Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner lädt am Donnerstag (18. Mai) von 15 bis 16.30 Uhr zur ersten Kinder- und Jugendsprechstunde im Stadtbezirk Döhren-Wülfel im Spielpark Döhren, Ziegelstraße 1, ein.

Kinder und Jugendliche haben oft ihren ganz eigenen Blick auf die sie umgebende Lebenswirklichkeit in ihrem Stadtbezirk. Damit können sie die kommunalpolitische Diskussion um eigene Themen und Akzente bereichern.

Jüngere Kinder können gerne auch ihre Eltern mitbringen.

60 Jahre Wasserräder

Jubiläumsfest: 60 Jahre Wasserräder im Deister

Wennigser WasserräderDie bunten Wasserräder am Bröhn feiern 60 Jähriges Jubiläum.

Die Bastlergemeinschaft hat die Wasserräder pünktlich am letzten Freitag im April aufgestellt. Alle Wasserräder? Wahrscheinlich wird es auffallen, daß ein Platz leer steht, und wer öfters kommt kennt auch das Modell. Die Ritterburg ist zur Zeit im Schaufenster unseres Sponsors Heitmüller in Wennigsen zu sehen und wird dieses Jahr nicht aufgebaut. Bis zum nächsten Jahr werden wir uns anstrengen und eine neue Ritterburg bauen. Aber der Platz bleibt nur kurze Zeit leer, denn wir werden in den nächsten Tagen ein Wasserradmodell abholen, das auf der Hannover Messe zu bestaunen war. was wird noch nicht verraten…… Kommt zur Anlage und seht es euch an!

Zur Eröffnung am 13.05.2017 gibt es von 15:00 buis 19:00 Uhr Musik und Kulinarisches.

Eintritt frei.

Wasserräder im Deister
Bröhnweg
30974 Wennigsen
www.die-wasserraeder.de

Flex Ensemble (Foto - Tim Klöcker)

imPULS III. Wie klingt euer Wohnzimmer?

Familienkonzert am Sonntag, 07. Mai 2017 um 16 Uhr im Sprengel Museum Hannover

Bringt euren Lieblingsgegenstand mit! Hereinspaziert in unser gemütliches Wohnzimmer!

Setzt euch, macht es euch bequem, packt eure Lieblingsgegenstände aus. Wo fühlt ihr euch wohl, was ist euer living room? Egal ob Schlafzimmer, Spielzimmer, Stube, Küche, Büro oder die Umkleidekabine der Sporthalle. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach unserer eigenen Wohnzimmermusik und entdecken, wie viel Musik in den Dingen um uns herum
steckt.

Living Room Music von John Cage ist ein humorvolles Stück für vier Personen ohne Instrumente, in dem mit Haushaltsobjekten und Sprache Musik gemacht wird. Basierend auf diesem Stück gestalten das Flex Ensemble und Konzertpädagogin Eva-Maria Kösters ein interaktives Konzert von ca. 60 Minuten rund um John Cage, seine Living Room Music und unsere Lieblingsgegenstände.

Flex Ensemble //Klavierquartett; Eva-Maria Kösters //Konzertpädagogik
Empfohlen ab 6 Jahren
Eintritt: 2,50€ p.P. oder Familienticket 8€

Karten erhältlich vor Ort, Reservierungen gerne an info@flexensemble.com.

In Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover.

Sprengel Museum Hannover
Kurt-Schwitters-Platz
30169 Hannover

www.flexensemble.com

SchülerInnen der Tellkampfschule erinnern an die verbrecherische Bücherverbrennung der Nationalsozialisten

Gedenkplatte an Geibelbastion

Im Mai 1933 wurden Bücher von jüdischen, liberalen, pazifistischen und marxistischen AutorInnen verbrannt – ein nationalsozialistisches Verbrechen gegen die künstlerische und geistige Freiheit. Neben einem Grußwort von Stadtbezirksbürgermeister Lothar Pollähne zeigen die SchülerInnen der Tellkampfschule am Mittwoch (10. Mai) ab 16 Uhr an der Gedenkplatte an der Geibelbastion am Maschsee in Text und Musik ihre Präsentation zu den verbotenen AutorInnen und den „verbrannten“ Texten. Die Tellkampfschule hat nach jahrelangem Engagement die Patenschaft für die Erinnerung an die Bücherverbrennung übernommen.

Ehrenfriedhof am Maschsee

Erinnerung an den „Tag der Befreiung“ auf dem Ehrenfriedhof Maschsee-Nordufer

Ehrenfriedhof am Maschsee

Ehrenfriedhof am Maschsee

Jugendliche aus Athen, Poznan und Tjumen setzen eigene Zeichen für Toleranz, Völkerverständigung und Frieden

Jugendliche und ihre Vorstellungen einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur stehen im Fokus der Gedenkveranstaltung zum „Tag der Befreiung“ am Montag (8. Mai), mit der ab 16 Uhr auf dem Ehrenfriedhof Maschsee-Nordufer an den 72. Jahrestag der Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands erinnert wird.

Ehrenfriedhof am MaschseeNeben einem Grußwort von Bürgermeister Thomas Hermann und einer Kranzniederlegung haben Jugendliche aus Athen (Griechenland), Poznan (Polen) und Tjumen (Russland) eine Woche in Hannover verbracht und zusammen mit SchülerInnen der St. Ursula-Schule und der Tellkampfschule die Gedenkveranstaltung mit ihren eigenen Ideen vorbereitet, die sie bei der Gedenkveranstaltung präsentieren. Die Internationale Jugendbegegnung „Meet up in Hannover. Erinnerung in Bewegung“, die durch die Städtische Erinnerungskultur und der Maschsee-AG organisiert wird, findet alle zwei Jahre statt und ist fester Bestandteil des Gedenkens am Ehrenfriedhof Maschsee-Nordufer. Gemeinsam mit den Jugendlichen soll ein Zeichen für Toleranz, Völkerverständigung und Frieden gesetzt werden.

Programm

  • Begrüßung
    Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover
  • Aufführung der TeilnehmerInnnen der Internationalen Jugendbegegnung „Meet up in Hannover. Erinnerung in Bewegung“:
    Jugendliche aus Athen, Tjumen und Poznan haben mit hannoverschen SchülerInnen zu Themen der Erinnerungskultur gearbeitet. Zusammen präsentieren sie ihre Gedanken zu gemeinsamen Formen der Erinnerung – theatralisch, biographisch und musikalisch (Dauer jeweils etwa sieben Minuten).
  • Kranzniederlegung

Frühlingsfest im Kinderwald

Im Amphitheater des Kinderwalds den Frühling begrüßen: Gemeinsam mit den Kinderwald-Chorkindern und dem Kinderliedermacher Unmada Kindel wird am kommenden Sonnabend (29. April) von 14 bis 17 Uhr gesungen, gespielt und musiziert. Große und kleine BesucherInnen entdecken zudem bei verschiedenen Aktionen auf dem Kinderwaldgelände die neu erwachte Natur. Daneben wird Clown Fidolo mit seinen Späßen zu einer heiteren Einstimmung auf den Frühling beitragen. Als Gäste erwartet der Kinderwald darüber hinaus den Falkenhof aus dem Wisentgehege in Springe, die BienenexpertInnen von „Hannover summt“ sowie „die Pilzfreunde“.

Für das leibliche Wohl werden Kuchen und Getränke angeboten. Dafür sind bitte Trinkbecher mitzubringen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kinderwald.de und bei der Koordinationsstelle Kinderwald des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros unter der Telefon-Nummer (05 11) 1 68 – 4 26 06 (E-Mail: kinderwald@hannover-stadt.de). Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Der Kinderwald ist zu erreichen mit der Stadtbahnlinie 6 bis Endstation Nordhafen, von dort aus zu Fuß durch den Mecklenheider Forst (circa 25 Minuten); alternativ mit Buslinie 490/491, Haltestelle Hansastraße, von dort aus zu Fuß zum Kinderwald (circa 15 Minuten).

U18-Bundestagswahl

U18-Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche: Praxis ist die beste Schule

U18-BundestagswahlNeun Tage vor der Bundestagswahl wählen am 15. September 2017 deutschlandweit alle unter 18-Jährigen. Mitmachen ist einfach: Wahllokale können sich bereits jetzt auf U18.org registrieren und damit Teil des Projekts werden. U18 fördert die Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und Parteiprogrammen. Im Sinne der politischen Bildung können die Teilnehmenden nachvollziehen, wie Meinungen gebildet werden. Die Ergebnisse liefern Einblicke in die aktuelle politische Stimmung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Für die U18-Bundestagswahl 2013 kamen insgesamt fast 200.000 junge Menschen an die Urnen.

Bei der Kinder- und Jugendwahl U18 kurz vor der Bundestagswahl sind alle Menschen in Deutschland im Alter von unter 18 Jahren dazu eingeladen, selbstständig Wahllokale zu organisieren, zu leiten oder in einem solchen ihre Stimme abzugeben. Alle Ergebnisse werden anschließend deutsch-landweit ausgewertet und gesammelt veröffentlicht.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, blickt mit Vorfreude auf den Termin: „Durch die U18-Wahl wird Kindern und Jugendlichen in Deutschland eine gute Möglichkeit geboten, sich aktiv mit demokratischen und politischen Abläufen zu beschäftigen. Die Theorie der politischen Bildung wird durch die praktische Erfahrung bereichert, der eigenen Stimme Ausdruck verleihen zu können.“

Frühe, aktive Beteiligung junger Menschen stärkt die Demokratie und fördert das politische Bewusstsein. Die Zukunft des Landes mitdiskutieren zu wollen, sich einzubringen und Gehör zu verschaffen rückt angesichts großer internationaler politischer Ereignisse wie beispielsweise dem Brexit wieder mehr in den Fokus junger Menschen. In der Politik werden Entscheidungen getroffen, die alle etwas angehen. Kinder und Jugendliche sind in Deutschland zahlenmäßig zwar in der Minderheit, aber sind von größeren politischen Richtungswechseln überproportional betroffen. Auch wenn sie noch nicht wählen dürfen, müssen sie ihrem politischen Willen, ihren Themen und ihren Zukunftsvisionen Ausdruck verleihen können.

„Wir wünschen uns natürlich sehr, dass sich dieses Jahr sehr viele junge Menschen bei der U18-Wahl beteiligen. Je mehr selbstorganisierte Wahllokale es gibt, desto leichter wird Kindern und Jugendlichen der Zugang zur politischen Information und aktiven Beteiligung gemacht.“, sagt Stephan Groschwitz, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR). Der DBJR hat in diesem Jahr die Aufgabe der Bundeskoordination übernommen.

Die U18-Bundestagswahl wird durch Koordinierungsstellen auf Landes- und Bundesebene begleitet. Diese dienen als Ansprechpartner und werden nach und nach begleitende Materialien erstellen und bereithalten, zum Beispiel Informationen zur Wahlordnung, zum Umgang mit Medien, zu Wahlzetteln oder zu den großen Wahlprogrammen und ihrem politischen Kontext. Ebenfalls können lokale politische Veranstaltungen dabei helfen, örtliche Wahllokale bekannt zu machen. Sie können Vorbereitung und Umsetzung der Wahl zu unterstützen.

In Niedersachsen koordiniert der Landesjugendring Niedersachsen e.V. die U18-Wahl. „Im Jahr 2013 haben sich etwa 10.000 junge Menschen an der U18-Wahl in Niedersachsen beteiligt. Für uns ist das ein deutliches Zeichen, dass sich junge Menschen für die Wahlen und für Politik allgemein interessieren. Diese Stimmen müssen gehört werden. Wir freuen uns daher, wenn auch 2017 wieder viele junge, engagierte Menschen Wahllokale eröffnen und damit zeigen, was Kinder und Jugendliche alles bewegen können.“, so Jens Risse, Vorstandssprecher des Landesjugendrings. Und Caroline Gajewicz-Peters, Vorstandssprecherin des Landesjugendrings, ergänzt: „Die U18-Wahl macht deutlich, dass junge Menschen verstehen, was Wahlen sind und wie wichtig die Bedeutung einer Wahl ist. Es wäre schön, wenn sich die Parteien in Niedersachsen endlich darauf einigen würden, dass junge Menschen schon ab 16 Jahren an Landtagswahlen teilnehmen können.“

Organisatoren und Förderer
Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird U18 zur Bundestagswahl durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundeszentrale für Politische Bildung und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Weitere Informationen zu U18 unter www.u18.org und www.neXTvote.de.

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