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Ludwig-Windhorst-Schule

Ludwig-Windthorst-Schule stellt sich vor

Tag der offenen Tür am 6. April 2018

Die Türen der Ludwig- Windthorst – Schule  öffnen sich: Am Tag der Offenen Tür am Freitag, dem 6. April 2018 in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr können sich Interessierte ein Bild von der Schule machen.

Die LWS ist zurzeit in den Jahrgängen 5, 6 ,7 und 8 eine sechszügige Oberschule mit gymnasialem Angebot, die Jahrgänge 9– 10  werden als Haupt- und Realschule  geführt. Im neuen Schuljahr 2018/19 wird zum ersten Mal eine gymnasiale Lerngruppe im Jahrgang 9 eingerichtet, im Jahre 2020 wird der erste Oberschuljahrgang die Schule verlassen. Die LWS liegt in der Südstadt von Hannover und wird von etwa 800 Schülern aus der Stadt und der Region Hannover besucht.

Aufsteigend mit dem 5. Jahrgang des Schuljahres 2014/15 begann  die Arbeit an der Oberschule mit einem gymnasialen Angebot. Dort werden die Schulformen der Haupt-, Realschule und des Gymnasiums zusammengefasst. In den Jahrgängen 5 und 6 der neuen Schulform wird ein integrativer Unterricht (also gemeinsamer Unterricht) erteilt. Ein mögliches Sitzenbleiben von Klasse 5 nach 6 ist nicht vorgesehen.

In den Klassen 5 und 6 wird zurzeit in sechs Neigungsklassen gearbeitet: eine Sportklasse, eine  Forscherklasse, eine Kunst-/Theaterklasse, eine Bandklasse,  eine Europaklasse und eine Technikklasse.

Zwei Schwerpunkte im Programm der Ludwig-Windthorst-Schule sind der musikalische und der religiöse Bereich. Das vielfältige musikalische Programm  – z.B. ein Auftritt der verschiedenen Bandklassen – kann in den Musikräumen und bei Vorführungen im Schulgebäude bewundert werden. Der Gottesdienstraum ist eine Lern- und Lebensort, wie man ihn in anderen Schulen selten vorfindet. Ansonsten stellen sich die einzelnen Fachbereiche und unterschiedliche Wahlpflichtkurse vor. Der Tag endet mit einem kurzen Abendsehgen im Atrium der Schule.

Der Tag der Offenen Tür richtet sich vor allem an diejenigen, die Interesse an der kommenden Klassen 5 der Oberschule haben. Eingeladen sind aber auch alle, die sich für den katholischen Schulverbund der Region Hannover interessieren.

Die Anmeldungen für die Klasse 5 der Oberschule liegen Mitte April und sind möglich am Dienstag, dem 17. April sowie Mittwoch, dem 18. April in der Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr. Die beiden Tage liegen vor den Anmeldeterminen  der öffentlichen Schulen und finden zeitgleich mit den Anmeldungen an der St. Ursula-Schule statt.

www.ludwig-windthorst-schule.de

Verantwortlich für diesen Text: S. Heinemann

Maschseeflotte startet in die neue Saison

Frühlingsanfang in Hannover: Die Maschseeflotte legt ab

Maschseeflotte startet in die neue Saison

Maschseeflotte startet in die neue Saison

Am Karfreitag, den 30. März, startet mit der MS Deutschland das erste Boot der Maschseeflotte in die Saison.

Die Flotte
Die Maschseeflotte besteht aus vier Ausflugs- und Partyschiffen, die mit umweltfreundlichen Elektromotoren betrieben werden. Das Kabinenschiff „EMS Deutschland“ ist das Hauptlinienboot, für alle Wetterlagen geeignet und wird als erstes Boot in die Saison starten. Der Star der Flotte ist der Solarkatamaran „EMS Europa-enercity“. Dank seines Solarantriebs gleitet er lautlos über den Maschsee und bietet Platz für 46 Personen. Die „EMS Hannover“ ist das kleinste Schiff der Flotte – mit ihrem offenen Verdeck ist sie aber umso einladender. Als Partyschiff ist die „EMS Niedersachsen“ mit einer Theken- und Musikanlage ausge-stattet. Bis zu 44 Personen finden auf ihr Platz zum Feiern.

Fahrplan der Maschseeflotte
Vorsaison bis 15. Mai:
täglich 11 – 17 Uhr
Hauptsaison bis 15. September:
täglich 10 – 18 Uhr
Nachsaison bis Ende Oktober:
täglich 11 – 17 Uhr

Abfahrtzeiten

Anlegestelle Abfahrtszeit zur Minute
Nordufer/Fackelträger ´00
Ostanleger/Altenbekener Damm ´08
Strandbad/Südufer ´18
Quelle ´24
Westanleger/Fährhaus ´36
Stadion ´44

Die letzte Rundfahrt startet von der Anlegestelle Nordufer.

Die Fahrpreise
Die Boote laden Fahrgäste zu Rund- oder Überfahrten ein. Eine Überfahrt führt über maximal drei Haltestellen. Eine komplette Runde auf dem Maschsee ist 5,6 Kilometer lang und dauert etwa 50 Minuten. Rundfahrten kosten für Erwachsene 8 Euro, für ermäßigte Personen 6 Euro und für Kinder (ab dem vollendeten 4. bis zum 18. Lebensjahr) 4,50 Euro. Ermäßigungen erhalten Schüler und Studenten, Senioren ab dem 65. Lebensjahr, Rentner, Pensionäre und Schwerbehinderte. Für eine Überfahrt zahlen Erwachsene 4,50 Euro und ermäßigte Personen jeweils 3 Euro. Die Fahrkarten erhalten die Fahrgäste an Bord.
Echte Maschseefans sparen mit dem Fünfer-Rundfahrt-Ticket, das für Erwachsene 35 Euro und für Kinder 18 Euro kostet. Schulklassen und Kindergartengruppen erhalten von Montag bis Freitag einen Sonderpreis in Höhe von 3 Euro pro Kind.

Weitere Angebote
Auch in diesem Jahr bietet die üstra Reisen GmbH Brunchfahrten an. Ab Samstag, dem 31. März 2018, legt die „Niedersachsen“ am Ostanleger/Altenbekener Damm samstags um 10:30 Uhr ab. Zurück geht es um 12:30 Uhr. An Bord gibt es ein rustikales Büffet für die Fahrgäste. Die Brunchfahrt kostet 24 Euro pro Person. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Tickets für den Brunch gibt es nur im Vorverkauf im FIRST REISEBÜRO der üstra Reisen GmbH in der Nordmannpassage 6.
Wer zusammen mit dem Verein oder Freunden ein Kaffeekränzchen auf dem Maschsee genießen möchte, kann eine Rundfahrt inklusive Kaffee und Kuchen buchen. Pro Person werden 13,50 Euro berechnet. Einzige Voraussetzung für die entspannte Kaffeefahrt sind mindestens 20 Teilnehmer auf der „EMS Niedersachsen“ und 30 Teilnehmer auf der „EMS Europa-enercity“.
Immer sonntags lädt die „EMS Europa-enercity“ um 12:00 Uhr zu gemütlichen Kaffeefahrten ein. Die Fahrt startet an der Ablegestelle Westanleger/Fährhaus und kann nicht reserviert werden.
Wenn die nächste Geburtstagsparty oder das große Firmenjubiläum auf einem Maschseeboot steigen soll, berät das FIRST REISEBÜRO der üstra Reisen (Telefon: 0511/700 950). Das Chartern eines ganzen Schiffes für eine eigene Veranstaltung ist ab 240 Euro für die erste Stunde und je 100 Euro für die Folgestunden möglich. Auch für das leibliche Wohl wird auf Wunsch gesorgt – von belegten Brötchen bis zum umfangreichen Büffet ist alles möglich. Die Partyboote können täglich in der Zeit von 10 bis 24 Uhr angemietet werden.
Ein besonderes Highlight: Das Ja-Wort auf dem Solarkata-maran „EMS Europa-enercity“. Seit 2008 sind standesamtliche Trauungen auf dem Maschsee möglich. Informationen zu allen Konditionen und freien Terminen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 0511/168 431 26.

Weitere Informationen zum Fahrplan und den Preisen erhalten Sie unter: uestra-reisen.de

Schulgarten auf dem Lindener Berg

„Grünes Hannover 2018“: Bei mehr als 160 Führungen die Natur in Stadt und Region in allen Jahreszeiten erleben

Schulgarten auf dem Lindener Berg

Schulgarten auf dem Lindener Berg

162 Führungen mit ExpertInnen zum Erkunden der Natur: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2018 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken. Die Broschüre mit allen Angeboten steht ab sofort als download unter www.hannover.de zur Verfügung.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird in der Regel gebeten, da die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab dem 4. April kostenlos bei den Regionskommunen sowie an folgenden Stellen erhältlich: Hannover-Tourismus-Service, den Stadtteilbüchereien, im Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1, 30167 Hannover).

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2018 am Mittwoch, 4. April, in Hannover auf dem Stadtfriedhof Seelhorst. Von 13 bis 16 Uhr ist im alten Krematorium die Ausstellung zu Hannovers Friedhofs- und Bestattungskultur geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonnabend, 7. April, führt Helmut Strecker vom BUND von 15 bis 17 Uhr durch den Frühlingswald im Bockmerholz in Hannover- Wülferode. Treffpunkt: Parkplatz am Bockmerholz, etwa 400 Meter nach Ortsausfahrt Wülferode (L388). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 8. April, sind von 10.30 bis 12 Uhr die Pforten des Schulbiologiezentrums, Vinnhorster Weg, geöffnet. Fachleute bieten Erwachsenen einen Gartenrundgang und gartenpraktische Informationen. Gleichzeitig sind Kinder ab vier Jahren zu Programmen mit Pflanzen und Tieren eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Dienstag, 10. April, heißt es „Wie klingt die Wildnis?“. Ein konzertanter Vortrag zeigt, wie durch Musik Naturphänomene abgebildet werden können. Dr. Sabine Sonntag von der Musikschule Hannover erläutert, wie wir Bilder und Klänge von Wildnis in unseren Städten wahrnehmen können. Die Veranstaltung findet statt in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vahrenwalder Bad

Poolparty im Vahrenwalder Bad zum Ferienbeginn

Vahrenwalder Bad

Vahrenwalder Bad

Zum Ferienbeginn findet am Sonnabend, den 17.3.2018 in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr im Vahrenwalder Bad eine große Poolparty für Kinder statt. Spiele und Spaß bei Musik und mit Großspielgeräten sorgen für einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Eintritt beträgt für Kinder und Schülerinnen und Schüler nur 2,50 Euro.

Großer Garten Herrenhausen

Projektstart des neuen Vermittlungsprogramms „Early Birds im Großen Garten“

Großer Garten Herrenhausen

Großer Garten Herrenhausen

Den Garten spielerisch entdecken und verstehen

Grundschulkinder stehen im Mittelpunkt eines neuen Projekts der Herrenhäuser Gärten. Der Nachwuchs soll den Großen Garten spielerisch entdecken und seine Geschichte verstehen. Lag der Schwerpunkt von Kinderprogrammen in Gärten bisher im Bereich der Botanik, wird hier der Vermittlungsansatz von Museen auf einen historischen Garten übertragen. Das deutschlandweit einzigartige Projekt „Early Birds“ ist ein Pilotprojekt für historische Gärten in Deutschland. Partner ist die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL).

Die „Early Bird“- Aktionen finden ab Mai im Großen Garten statt. Grundschulklassen können sich ab sofort dafür anmelden. Unter dem Motto „Erbe vererben – Vermittlung für Kinder in den historischen Herrenhäuser Gärten“ verwandelt sich der Garten in ein Freiluftmuseum. Die Probenbühne wird zum Open Air-Klassenzimmer umgebaut. Ein pädagogisch geschultes Team bereitet gemeinsam mit der Klasse einen Vormittag lang die Themenbereiche „Zeitalter des Barock“, „Kurfürstin Sophie“ „Gartenkunst“ und „Wasserspiele“ auf.

Die Themen orientieren sich am Lehrplan der dritten und vierten Klassen. Inhaltlich können die Kinder immer wieder Parallelen zur Kindheit von vor 300 Jahren ziehen und die Gegensätze „arm/reich“ und „damals/heute“ erleben. Damit das kindgerecht gelingt, hat das Programm einen Praxistest durchlaufen: Schulkinder der Otfried-Preußler-Schule Hannover haben die Aktionen im Garten ausprobiert und als „Kinder-Expertenkommission“ ihre Verbesserungswünsche eingebracht.

Ohne die finanzielle Förderung durch engagierte regionale Partner wäre das ehrgeizige Projekt nicht zustande gekommen. Es wird komplett durch die zugesagten Drittmittel folgender Partner getragen: Region Hannover, VHV-Stiftung, NORD/LB Kulturstiftung sowie Lions Club Hannover Kurfürstin Sophie. Ganz praktische Unterstützung leisteten darüber hinaus das Staatstheater Hannover (Umgestaltung der Probenbühne zum Klassenzimmer, Entwicklung eines überdimensionalen Garten Puzzles), die Hochschule Hannover (Studentenkurse des Bereichs Medien, Information und Design entwickeln neue Konzepte für Familien in den Herrenhäuser Gärten) und die Hannoverschen Werkstätten (Herstellung barocken Spielzeugs).

Familiensonntage im Großen Garten

An Kinder und Familien richten sich weitere neue Aktivitäten im Großen Garten. Beim Familiensonntag – ab 8. April jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr, außer in den Sommerferien – werden Spiele aus der Zeit Kurfürstin Sophies wieder zum Leben erweckt. An einigen Sonntagen entführen zudem Märchenerzähler in fremde Welten. Bastelaktionen mit historischen Bezügen wie z.B. die Herstellung eines Wasserrades, einer Lumpenpuppe oder Masken von Kurfürstin Sophie laden zum Mitmachen ein. Im Eingangsbereich begrüßt eine Mal- und Leseecke die kleinen Besucher. Mit der neuen Kinderkarte, die spielerisch kleine Geschichten aus der Zeit des Barocks erzählt, und einem Bilderrätsel lassen sich die Gärten entdecken.

Informationen und Anmeldung

Anmeldungen für das „Early Birds“-Programm sind telefonisch unter der Rufnummer 0511/168-40371 oder per Internet unter www.herrenhausen.de/kinder möglich. Die Kosten für das rund dreistündige Programm betragen 60 Euro pro Klasse. Eine Kostenübernahme durch den Lions Club Kurfürstin Sophie ist im Einzelfall möglich. Enthalten sind der Eintritt für die Schulklasse und zwei Lehrkräfte sowie das Vormittagsprogramm im Großen Garten. Arbeitsmaterialien für den vorbereitenden und weiterführenden Unterricht sind ebenfalls im Preis inbegriffen.

Kontakt für LehrerInnen: Herrenhäuser Gärten, Christina Fricke, Telefon 0511/168-40371, E-Mail christina.fricke@hannover-stadt.de

489. Schützenfest Hannover

Erster Ausblick auf das 489. Schützenfest in Hannover

489. Schützenfest Hannover

489. Schützenfest Hannover

Noch 111 Tage – dann steht in Hannover wieder alles im Zeichen des Schützenfestes. Einen ersten Ausblick auf die Neuheiten des Festes, das vom 29. Juni bis 8. Juli 2018 auf dem Schützenplatz stattfindet, gaben heute Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Ralf Sonnenberg, Leiter des Event-Managements der Landeshauptstadt Hannover. Stadt und Schützen organisieren das Fest seit letztem Jahr gemeinsam. Ein neuer Betreiber für das Rundteil, spektakuläre Hochseilartistik und allein sieben Hochfahrgeschäfte stehen in 2018 auf dem Programm.

„Im letzten Jahr haben wir bereits viel auf den Weg gebracht – eine neue Werbelinie mit neuen Maskottchen, tolle Aktionen wie die Star Wars -Parade oder ein neues Sicherheitskonzept. In diesem Jahr nehmen wir uns den Festplatz, besonders das Rundteil in der Platzmitte vor. Mit dem neuen Betreiber Gastroteam Hannover GbR bringen wir frischen Wind auf den Platz“, erläutert Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Neues Konzept für das Rundteil von Gastroteam Hannover GbR

Nach dem Motto „von allem etwas und für jeden das Richtige“ sieht das Konzept des neuen Betreibers des Rundteils, Gastroteam Hannover GbR, eine Aufteilung in fünf verschiedene Erlebnis-Gastronomie-Bereiche vor. Eine originale Tiroler Almhütte sorgt mit deftigem Essen in rustikalem Ambiente und mit Live-Musik für Gemütlichkeit. Im Weingarten kommen die Liebhaber edler Rebsorten auf ihre Kosten, inklusive Ausschank durch regionale Weinexperten. Für das Partyzelt mit Außenterrasse ist das in Hannover bekannte „Groove Garden Konzept“ mit regionalen DJs vorgesehen – Tanzstimmung bei Jung und Alt garantiert. Wer es luftig mag, kann in der Cocktailbar der Dachterasse (Rondell) den Blick über den Festplatz genießen. Diese Fläche, die als moderne Lounge gestaltet wird, ist auch für private Feiern und Firmenevents buchbar. Es wird auch international am Rundteil, mit einem irischen Dorf, Live-Musik und unterschiedlichsten Biersorten der Insel. Gastroteam Hannover GbR ist ein Zusammenschluss aus Eisermann`s Veranstaltungs – Gastronomie und der Agentur Scene Events GmbH, die die Party-Reihe „Groove-Garden“ mit einbringt. Veranstaltungs-Gastronom Christoph Eisermann, seitens der Betreiber verantwortlich für die Kooperation, freut sich sehr über das Engagement beim Schützenfest: „Das Rundteil ist das Herzstück des Festplatzes und es hat uns gereizt, mit einem vielseitigen und innovativen Gastronomie-Konzept dabei zu sein“.

Gastronomie und neue Fahrgeschäfte

Insgesamt sind rund 650 Bewerbungen eingegangen, darunter Neubewerbungen in fast allen Branchen. 231 Zusagen wurden an die Schausteller versendet, darunter zirka 24 Geschäfte, die zum ersten Mal nach Hannover kommen. Für Party und gute Gastronomie sorgen drei Fest- und Discozelte und fünf Eventbereiche, neun weitere Ausschankbetriebe und rund 50 Imbissstände.

Die Fahrgeschäfte sorgen auch in diesem Jahr für Nervenkitzel und Action: Unter den 26 Fahr- und Belustigungsgeschäften sind sechs erstmalig in Hannover, darunter der Commander, No Limit, Cyclone Beach, Viva Cuba und Back to the Future. Ein besonderes Highlight bei den Neuheiten ist in diesem Jahr das 80 Meter hohe Kettenkarussell Around the world XXL. In diesem Jahr übernehmen jeweils die Volksbank Hannover eG und die htp GmbH das Sponsoring für ausgesuchte Fahrgeschäfte. „Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar, da wir so besser in der Lage sind, besondere Fahrgeschäfte nach Hannover zu holen“, so Stolle weiter.

Nach einer Pause sind wieder in Hannover dabei: die 360-Grad-Schaukel Infinity, die Looping-Bahn Teststrecke, die Geisterbahn Daemonium, das Aqua Velis und Freddy´s Company.

Viele Highlights gibt es in diesem Jahr auch für Kinder: 14 Fahrgeschäfte sorgen für Spaß und Unterhaltung, darunter drei Neuheiten. Erstmals dabei sind die Schiffsschaukel Black Pearls, ein Barock-Kettenflieger und Buggy Rally. Neben bewährten Klassikern wie beispielsweise Anthony´s Little Airport, der Dschungelreise und Moglis Traumfahrt wird es auch ein Kasperletheater geben.

Besondere Aktionen

Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Eine besondere Attraktion ist mit der Verpflichtung der Hochseiltruppe Geschwister Weisheit aus Gotha gelungen. Sie werden am Sonnabend (30. Juni) und am Sonntag (1. Juli) nach dem Schützenausmarsch spektakuläre Hochseilshows über dem Festplatz präsentieren. Zwölf ArtistInnen des Familienunternehmens zeigen eine Motorradshow, die von einem über 60 Meter hohen Turm startet, bei der auch die Festmaskottchen Ballerkalle und Ballerina in luftigen Höhen dabei sein werden. „Die Bewerbung der Geschwister Weisheit mit ihrer professionellen Hochseilakrobatik hat uns überzeugt und passt sehr gut zum Schützenfest in Hannover“, begründet Schützenpräsident Paul-Eric Stolle die Entscheidung. Sponsoringspartner dieser Aktion sind die niedersächsischen Schaustellerverbände. „Die hiesigen Schausteller sind nicht nur Unternehmer, sondern auch Hannoveraner mit Herz. Deswegen liegt es uns am Herzen, das Schützenfest noch attraktiver zu machen“, begründet Kevin Kratzsch, 2.Vorsitzender Schaustellerverband Niedersachsen e.V, das Engagement.

Besondere Termine

Ein besonderes Programm-Highlight präsentieren in diesem Jahr die Gilde-Brauerei und Familie Marris – die „Festzeltstars“.  Jürgen Drews wird mit seinem Partygefolge am 4. Juli 2018 in der Festhalle Marris auftreten und für Stimmung sorgen.

Mehr unter www.schuetzenfest-hannover.de

Werbekampagne mit „Menschen von nebenan“

Die diesjährige Werbekampagne hatte das Ziel die zahlreichen Schützenfest-Fans einzubeziehen – SchützInnen, Familien, Partysuchende – „Menschen von nebenan“, keine professionellen Models. Ende April 2017 startete das Eventmanagement der Landeshauptstadt einen Aufruf über Facebook, sich als „Schützenfest-Model“ zu bewerben. Knapp fünfzig Einsendungen sind eingegangen. Neun „Schützenfest-Models“ wurden auf dem Schützenfest 2017 in Szene gesetzt und für die Werbekampagne fotografiert. „Das Schützenfest ist ein ‚Fest für Jedermann‘ und das soll auch sichtbar sein“, erläutert Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover, die Werbestrategie. Die Plakatkampagne startet Anfang Juni in Hannover und dem Umland mit den im letzten Jahr eingeführten Slogans „Feste feiern“, „Feste futtern“, „Feste verlieben“ und „Feste durchdrehen“. Aus Überzeugung möchte das Event-Team der Landeshauptstadt Hannover auch in diesem Jahr wieder Menschen über Facebook aufrufen, Gesicht der Werbekampagne 2019 zu sein. Der Aufruf startet am 1. Mai 2018 auf Facebook.

Sicherheitskonzept

Stadt und Polizei haben das Sicherheitskonzept für das Schützenfest in Hannover im letzten Jahr neu aufgebaut. „Die Maßnahmen haben sich bewährt und haben das Sicherheitsgefühl bei vielen Besucherinnen und Besuchern gestärkt. Daher ist auch für dieses Jahr ein Sicherheitsdienst an den Eingängen des Festplatzes geplant, der auch Taschen kontrollieren wird.

Für den Schützenausmarsch sind wie im letzten Jahr zusätzliche Verkehrsmaßnahmen, wie beispielsweise großräumige Absperrungen, in Planung. „Die Sicherheit beim Schützenfest ist oberstes Ziel. Deshalb haben wir im engen Austausch mit der Polizei das Sicherheitskonzept noch an einigen Punkten fortgeschrieben. Die Besucherinnen und Besucher sollen in unbeschwerter Atmosphäre feiern können“, begründet Sonnenberg die Maßnahmen.

Familienberatung aus einer Hand

Gebündelte Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien

Beratungsstellen der Region und Stadt starten gemeinsamen Internetauftritt

Das Baby schreit Tag und Nacht, die 15-Jährige hat Stress mit den Eltern, Mutter und Vater von vier Kindern denken an Trennung – Beratungsstellen und Sprechstunden der Familien- und Erziehungsberatung der Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover helfen bei der Klärung und Bewältigung familiärer Probleme und unterstützen bei Trennung und Scheidung. Außerdem gibt es eigene Angebote für Jugendliche sowie Beratungsstellen für spezielle Themen, wie zum Beispiel sexueller Missbrauch. Auf der neuen gemeinsamen Internetseite von Region und Stadt  www.hannover.de/netzwerkfamilienberatung finden Ratsuchende jetzt alle Angebote auf einen Blick.

„Mit dem gebündelten Internetauftritt wollen wir allen Jugendlichen und Familien den Weg zur Beratung noch weiter erleichtern“, so Erwin Jordan, Dezernent für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. „Viele wissen nicht, dass die Beratungen kostenfrei und vertraulich sind – und allen offen stehen!“ Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover, ergänzt: „Hilfe in Anspruch zu nehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt, dass sich Familien mit Problemen auseinandersetzen und an Lösungen arbeiten wollen.“

Der neue Internetauftritt vereint sämtliche Beratungsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien in der ganzen Region. Sechs verschiedene Themenfelder helfen übersichtlich bei der Suche, welche Beratungsstelle die richtige ist. Dabei wird zwischen Familien-/Erziehungsfragen, Trennung-/Scheidungsberatung, Jugendberatung, früher Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern sowie speziellen Beratungsthemen unterschieden. Die jeweiligen Karten zeigen gezielt die Beratungsstelle in der Nähe. Zusätzlich erscheinen alle aktuellen Gruppenangebote oder Aktionen auf der Startseite, die laufend aktualisiert wird. Berücksichtigt sind die Jugend-, Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Stadt Hannover, die Beratungsstellen der Region Hannover und die von der Region geförderten Beratungsstellen freier Träger.

English Outdoor - VHS Hannover

„English Outdoors Jungle Camp“

English Outdoor - VHS Hannover

English Outdoor bei der VHS Hannover

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet in Zusammenarbeit mit dem Schulbiologiezentrum Hannover in den Osterferien einen Englischkurs der besonderen Art an: das „English Outdoors Jungle Camp“.

An drei Tagen (20. bis 22. März) heißt es auf dem einzigartigen Gelände des Schulbiologiezentrums: Natur erleben und dabei Englisch lernen. Die TeilnehmerInnen erforschen, entdecken, kochen und essen zusammen in der „Wildnis“. Dazu gehört der Bau einer Schutzhütte, Feuer machen, Spurensuche und vieles mehr. Gesprochen wird dabei auf Englisch. Mitmachen können SchülerInnen der sechsten und siebten Klassen.

Der Kurs im Schulbiologiezentrum, Vinnhorster Weg 2, beginnt jeweils um 9 Uhr und endet um 16 Uhr. Die Kursgebühr beträgt 125 Euro; Materialien, Getränke und einfaches Mittagessen sind inklusive. Ermäßigungen mit dem Hannover-Aktiv-Pass auf Anfrage. Anmeldung (nur nach Beratung) über Mic Hale, Telefon 0511 168-40239 oder per Mail an Mic.Hale@hannover-stadt.de.

Familienkompass in leichter Sprache

„Familienkompass in leichter Sprache“ jetzt in zweiter Auflage erschienen

Familienkompass in leichter SpracheVollständig überarbeitet ist jetzt der „Familienkompass in leichter Sprache“ in der zweiten Auflage erschienen. Die Broschüre liegt ab sofort im städtischen FamilienServiceBüro, in allen Bürgerämtern und Bibliotheken sowie in vielen Beratungsstellen und Kindertagesstätten kostenlos aus.

Der „Familienkompass in leichter Sprache“ wendet sich im Unterschied zum ursprünglichen Familienkompass insbesondere an Eltern mit Lern- und Leseschwierigkeiten und/oder geringen Deutschkenntnissen.

Die beiden Broschüren unterscheiden sich bereits in der Gestaltung deutlich voneinander – der Familienkompass hat ein rotes, der „Familienkompass in leichter Sprache“ ein blaues Cover. Er vermittelt einen Überblick über das vielfältige Angebot für Familien im Raum Hannover und legt zusätzlich den Schwerpunkt auf unterstützende Angebote für Eltern mit Migrationshintergrund, Förderprogramme zum Erwerb der deutschen Sprache, Fördermöglichkeiten für Kinder mit Behinderung in Kita und Schule und Fragen zur inklusiven Bildung. Mit diesen Inhalten sowie der Formulierung und Schreibweise in „leichter“ Sprache ist dieser Familienkompass auch bei ArbeitnehmerInnen mit geringen Deutschkenntnissen auf gute Resonanz gestoßen. So wurde in der Neuauflage ein eigenes Kapitel „Flucht und Migration“ aufgenommen und der Gesamtumfang von 64 auf 134 Seiten deutlich erweitert.

Der „Familienkompass in leichter Sprache“ trägt das blaue „Easy-to-Read“-Logo. Es belegt, dass neben einfacher Wortwahl, einfachem Satzbau und speziellen Schreibregeln eine besondere Gestaltung mit hohen Kontrasten in Farb- und Bildauswahl, großen Zeilenabständen und strenger Trennung von Text und Illustration berücksichtigt wurde. Für jedes Thema wird eine Telefonnummer und Adresse für den persönlichen Kontakt genannt. Bei der Auswahl der Inhalte und der Formulierung der Texte hat die Stadt mit Eltern aus dem Familienzentrum Voltmerstraße und MitarbeiterInnen der Hannoverschen Werkstätten zusammengearbeitet. Auf hannover.de ist die Broschüre als PDF-Datei abrufbar unter www.hannover.de/familienkompass.

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

IGS Südstadt: Bau verzögert sich nach AnwohnerInnen-Klage

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

Bertha von Suttner Schule – IGS Südstadt

Der geplante Erweiterungsbau der IGS Südstadt am Altenbekener Damm muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover von heute vorerst verschoben werden.

Darüber wird die Verwaltung die Ratsgremien kurzfristig informieren.

Das Gericht hat einem Eilantrag von AnwohnerInnen stattgegeben. Diese wehren sich gegen die Erweiterung der Schule auf dem vorhandenen Gelände durch einen neuen Gebäudetrakt. Das Gericht folgt mit der Entscheidung nicht der Rechtsauffassung der Stadt Hannover, nach der die Erweiterung auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplans (B-Plan) erfolgen kann.

Die Stadt legt gegen den Entscheid Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg ein.

Parallel wird für den Fall, dass das OVG an der Auffassung des Verwaltungsgerichts festhält, und um dann möglichst schnell handlungsfähig zu sein, die zeitnahe Änderung des B-Plans vorbereitet.

Die Erweiterung der Schule durch einen dritten Gebäudeflügel zeichnet die ursprüngliche, 1929/1930 nicht vollständig realisierte Planung der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule nach.

Das größere Raumprogramm ist wesentlich für den vollständigen Ausbau der Schule zu einer IGS mit allen für diese Schulform notwendigen Zügen und Angeboten sowie inklusiver Beschulung. Die Kapazität wird für die Schulversorgung in Hannover dringend benötigt. Dasselbe gilt für Kitaplätze, da die Einrichtung einer viergruppigen Kita integraler Bestandteil der Planungen ist.

Je nach Entscheidungsgang ist mit einer Verzögerung des Baubeginns von zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Die Verwaltung wird die Eltern der SchülerInnen, die die IGS besuchen, zeitnah über die Konsequenzen der AnwohnerInnen-Klage und der Gerichtsentscheidung informieren.


4. Kammer gibt Eilantrag von Nachbarn gegen die erteilte Baugenehmigung statt

Die Baugenehmigung, die sich die Landeshauptstadt Hannover Anfang November 2017 selbst für die Erweiterung und Sanierung der IGS Südstadt erteilt hat, ist voraussichtlich rechtswidrig. Zu dieser rechtlichen Einschätzung ist die 4. Kammer des Gerichts in einem heute den Beteiligten zugestellten Beschluss gekommen, mit dem sie einem gegen den sofortigen Vollzug der Baugenehmigung gerichteten Eilantrag von Nachbarn im Wesentlichen stattgegeben hat. Nach dem für das Gebiet geltenden Bebauungsplan Nr. 679 aus dem Jahr 1975 ist es grundsätzlich als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Nach § 1 der textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans sind die im allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässigen Nutzungen ausgeschlossen, um „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“.

Davon ausgehend steht das Bauplanungsrecht nach Auffassung der Kammer den vorgesehenen Bauarbeiten entgegen. Nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO 1968 seien Schulen in einem allgemeinen Wohngebiet, auch wenn ihr Einzugsbereich über das Gebiet hinausreiche, zwar regelhaft zulässig. Das Vorhaben der Antragsgegnerin werde sich aber deshalb als unzulässig erweisen, weil es gegen das ungeschriebene Gebot der Gebietsverträglichkeit verstoße. Ein im allgemeinen Wohngebiet regelhaft zulässiges Vorhaben gefährde den Gebietscharakter und sei gebietsunverträglich, wenn das Vorhaben – bezogen auf den Gebietscharakter des allgemeinen Wohngebiets – auf Grund seiner typischen Nutzungsweise störend wirke. Für eine derart störende Wirkung spreche entscheidend die Größenordnung des Vorhabens mit 720 Schülern und einer Kindertagesstätte mit 70 Plätzen, die geeignet sei, für „Gebietsunruhe“ zu sorgen und sich damit störend auf die Umgebung auszuwirken. Ein Schulkomplex dieser Größe gefährde die Zweckbestimmung des Gebiets, nämlich vorwiegend dem Wohnen zu dienen. Die Schule habe sich seit Planaufstellung von einer der Versorgung der näheren Umgebung dienenden Volksschule, die im allgemeinen Wohngebiet trotz ihrer Größe u. U. noch allgemein zulässig war, zu einer IGS mit stadtweitem Einzugsgebiet entwickelt; eine Aufstockung um eine gymnasiale Oberstufe scheine nicht ausgeschlossen. Hinzu komme der vom Vorhaben verursachte An- und Abfahrtsverkehr, da von den 70 KiTa-Kindern eine Vielzahl mit Kfz zum KiTa-Eingang in der bisher ruhigen Wißmannstraße gebracht und wieder abgeholt würden. Das dem Wohngebiet immanente „Ruhebedürfnis“ werde in Frage gestellt. Zwar würden in der Rechtsprechung Schulen in annähernd gleicher Größenordnung noch als ortsüblich und damit im allgemeinen Wohngebiet als allgemein zulässig angesehen. Aber der gültige Bebauungsplan setze für seinen Geltungsbereich keine uneingeschränkten allgemeinen Wohngebiete i. S. d. § 4 BauNVO 1968 fest, sondern allgemeine Wohngebiete „de luxe“, die durch den in § 1 der textlichen Festsetzungen erfolgten Ausschluss ausnahmsweise zulässiger Anlagen reinen Wohngebieten i. S. d. § 3 BauNVO 1968 weitgehend angenähert seien. Mit dem Willen des Plangebers, „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“, werde sich das Vorhaben der Antragsgegnerin im Hinblick auf seine Größenordnung nicht vereinbaren lassen.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe Beschwerde zum Nds. Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

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