Alle Artikel in: Politik

VHS-Hannover

Veranstaltung zum Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“

In einer öffentlichen Beteiligungsveranstaltung am kommenden Dienstag (21. November) möchte der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt mit interessierten EinwohnerInnen im Rahmen von fünf Workshops erörtern, wie sich das Freiraumsystem in Hannover bis zum Jahr 2030 entwickeln soll. Dazu gehören Fragen der Pflege, Nutzbarkeit und Ausstattung der Freiräume sowie mögliche Konfliktfelder und Lösungsansätze. Es soll darüber gesprochen werden, wo Änderungen oder Ergänzungen im Freiraum erforderlich sind. Auch wird thematisiert, wie das Freiraumsystem an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen ist, wie etwa an die demografische Entwicklung oder den Klimawandel.

Die Beteiligungsveranstaltung mit dem Titel „Stadtgrün 2030 – Ein Freiraumentwicklungskonzept für Hannover“ am Dienstag (21. November) im Vortragssaal der Ada-und-Theodor-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, beginnt um 17 Uhr und endet etwa gegen 20.15 Uhr. Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich, die Redebeiträge werden in Gebärdensprache übersetzt.

Zeitgleich startet am Dienstag eine einmonatige Online-Beteiligung zu dem Thema unter www.hannover.de/stadtgruen2030. Interessierte können sich auch dort über das Projekt informieren und bis zum 21. Dezember dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün ihre Vorstellungen zur Entwicklung des Freiraumsystems in Hannover mitteilen.

Hintergrund:

Hannover ist eine Stadt, die wieder wächst, die attraktiv bleiben und sich für die Zukunft wappnen will. Deshalb wurde im Rahmen des Stadtentwicklungskonzepts „Mein Hannover 2030“ beschlossen, ein Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“ zu einem von sechs Referenzprojekten im Handlungsfeld „Wirtschaft, Arbeit, Wissenschaft und Umwelt“ zu erarbeiten. Mit diesem Konzept verbindet die Landeshauptstadt das Ziel, das Grünflächensystem in der Stadt zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten. Es definiert zukünftige Anforderungen von Gesellschaft und Umwelt, zum Beispiel gute Erreichbarkeit, klimagerechte Gestaltung und die barrierefreie Nutzbarkeit der städtischen Freiräume. Die Bearbeitung mündet in ein Ziel- und Maßnahmenkonzept für die nächsten rund 15 Jahre, das durch den Rat der Stadt beschlossen werden soll. Daran schließt sich ein Maßnahmenprogramm an, in dessen Verlauf die einzelnen Maßnahmen ausgearbeitet und anschließend Schritt für Schritt umgesetzt werden sollen.

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Hannover wird bei E-Mobilität Nr. 1 in Deutschland

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und  Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und
Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG

enercity startet E-Mobilitäts-Offensive

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten im Großraum Hannover wird enercity die größte Ladesäulendichte je Einwohner Deutschlands erzielen. Über 10 Millionen Euro werden in den kommenden drei Jahren in die Infrastruktur für Elektromobilität investiert. Individuelle Produktlösungen für Unternehmen, aber auch für Privatpersonen, machen die Elektromobilität zu einer positiven Messgröße der Lebensqualität in Hannover und der Region.

Die E-Mobilität spielt für eine nachhaltige urbane Entwicklung Hannovers eine entscheidende Rolle. Die Förderung eines emissionsfreien und umweltschonenden Verkehrs mittels Elektrofahrzeugen ist ein zentraler Schwerpunkt der Stadtstrategie von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. enercity treibt diese Entwicklung mit einer E-Mobilitäts-Offensive massiv voran.

E-Ladesäule im Parkhaus Osterstraße

E-Ladesäule im Parkhaus Osterstraße

Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht die Stadtwerke Hannover AG als einen wichtigen Partner für die Mobilitätswende in Hannover und darüber hinaus. „Für eine klima- und umweltschonende Stadtentwicklung braucht es neben der Energiewende auch eine Mobilitätswende. Elektrofahrzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle. enercity geht bei der E-Mobilität mit innovativen Produkten für Privat- und Firmenkunden voran. enercity leistet damit einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer zukunftsfähigen Ladeinfrastruktur. Das stärkt die Stadtstrategie für eine Mobilitätswende und den gesamten Standort Hannover – und das stärkt auch die Marktposition von enercity – mit anderen Worten eine Win-Win-Win-Situation“.

Für den Raum Hannover erwartet enercity eine Nachfrage von mehreren Tausend Lademöglichkeiten bis 2020, weil bis dahin bei anhaltender Entwicklung der Zulassungszahlen über 5.400 Elektromobilisten in der Region Hannover unterwegs sein werden.

Hannover bekommt das dichteste Ladenetz

In den kommenden drei Jahren soll in der Landeshauptstadt das bundesweit dichteste Ladenetz geschaffen werden. enercity bringt hierfür mehrere neue, attraktive E-Mobilitätsprodukte auf den Markt. Im Mittelpunkt der Produktpalette stehen die Kundenbedürfnisse einerseits für Unternehmen aber auch für Privatpersonen. Im Rahmen der E-Mobilitäts-Offensive hat enercity ein umfangreiches Investitionsprogramm für die Region Hannover beschlossen. Dafür wird enercity in den kommenden drei Jahren über 10 Mio. Euro investieren. Davon sind 7,5 Mio. Euro aus dem enercity-Fonds proKlima in die E-Mobilität umgeleitet. Ein Team mit mehr als 40 Mitarbeitern bei enercity werden in den kommenden Jahren dafür Sorge tragen, dass alle enercity-Kunden praktikable Lösungen bekommen, um auf Elektromobilität umzusteigen, sowie dass die Netzanschlüsse entstehen und die Ladesäulen gebaut werden.

Mit rund 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten wird enercity durch ein Ausbauprogramm im Großraum Hannover eine hohe Ladesäulendichte erzielen. Gemessen an der Einwohnerzahl werden in Hannover mit 9 bis 10 Ladepunkten je 10.000 Einwohner mehr Ladepunkte entstehen als in den derzeit führenden deutschen Großstädten, wie Berlin (2 Ladepunkten je 10.000 Einwohner), Stuttgart (6 Ladepunkten je 10.000 Einwohner) oder Hamburg (2 Ladepunkten je 10.000 Einwohner).

Dabei setzt enercity vorrangig auf den öffentlich zugänglichen Raum und lädt alle interessierten Unternehmen mit eigenen für Ladesäulen geeigneten Grundstücken ein, sich an dem Programm zu beteiligen. Ein integrativer Bestandteil zum Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur sind auch Ladestationen im privaten Bereich.

„E-Mobilität ist ein Geschäftsfeld, auf das wir in Zukunft stark setzen, weil wir unsere Kunden auf dem Weg in die neue elektromobile Zukunft begleiten wollen.“, erläutert enercity-Chefin Zapreva. „Die Ökosysteme unserer Kunden wie Wohnen, Mobilität und Energie wachsen zusammen und wir wollen dabei unseren Kunden diesen Weg in die Zukunft leichter machen. Unser Anspruch ist es, die treibende Kraft der digitalen Energiewende von Morgen zu werden, Mobilität gehört hier dazu. Durch unsere E-Mobilitätsinitiative werden Hannover und die Nachbarstädte schon bald eine deutschlandweit führende Rolle bei der E-Mobilität einnehmen“.

Individuelle E-Mobilitätslösungen und Kooperationen

enercity versteht sich als Lösungsanbieter, der die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt stellt und ihnen Produkte und Services anbietet, die ihren Mobilitätsalltag vereinfachen. Unter anderem bietet enercity branchenspezifische Ladelösungen an, mit denen Elektromobilität für die Kunden und Mitarbeiter der Unternehmen zum Erlebnis wird. So zum Beispiel die Shop&Charge-Lösungen für alle Handelsunternehmen oder Sleep&Charge-Lösungen für Hotels.

Neben der Ladestation an sich umfassen diese Angebote weitere Rundum-Sorglos-Leistungen wie Projektierung, Netzanschluss, Wartung, Ersatzteile, Call-Center, Fördermittel-Management und die Abrechnung von Fahrstromerlösen. Privatkunden können zukünftig neben der Ladestation auch Fahrstrom-Flatrates nutzen, mit denen sie europaweit komfortabel, unkompliziert und kostengünstig e-mobil sind.

Um für diese Vorhaben gut aufgestellt zu sein, hat sich enercity an dem aufstrebenden Unternehmen „wallbe“ beteiligt. Das innovative Unternehmen legt seinen Fokus auf Entwicklung, Herstellung, Betrieb und Abrechnung von Ladelösungen und unterstützt damit die individuellen enercity-Angebote für den E-Mobilitätsmarkt. Guten Bezug zur E-Mobilitätsoffensive bei enercity bieten die bei wallbe praktizierten digitalen Services, zum Beispiel bei Abrechnung oder Flottenmanagement, der Online-Handel sowie die exzellenten Vertriebskompetenzen und -strukturen. Wallbe begann vor einigen Jahren als Start-up und hat im Jahr 2016 einen Umsatz von 2,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Derzeit deckt wallbe rund 10 % des Marktes für Lademöglichkeiten ab.

Darüber hinaus hat enercity auch Anteile an dem Start-up „e2work“ erworben und bietet seinen Kunden durch diese Kooperation ein innovatives, effizientes CarSharing-Konzept an. Das innovative Unternehmen hat sich auf „zelluläres CarSharing“ im Flottensektor spezialisiert. Die meisten privaten Autos sind tagsüber ungenutzt – gleichzeitig betreiben viele Firmen aufwändig Fuhrparks. Die Software von e2work ermöglicht eine Partnerschaft von Arbeitgeber und Arbeitnehmer: Für Dienstfahrten nutzt der Arbeitgeber das Fahrzeug tagsüber, und zur privaten Nutzung steht es außerhalb der Arbeitszeiten zur Verfügung. Dies erschließt Synergien, reduziert die Betriebskosten für beide Beteiligten um rund 30 Prozent und macht Elektromobilität damit günstig erlebbar. Auch für Mieter in Mehrfamilienhäusern ist das Teilen von Elektroautos attraktiv, entsprechende Modelle für die Wohnungswirtschaft sind im Angebot. Aber auch Unternehmen untereinander können interessante Kooperationen durch solche Modelle eingehen.

Auch für den Fuhrpark der Stadtverwaltung ist E-Carsharing nach den Worten von Oberbürgermeister Schostok hochinteressant. „Die Förderung solcher Angebote kann ein sinnvoller Anreiz für die Nutzung von E-Fahrzeugen sein. Das Thema ist steht deshalb auch auf der Agenda für das E-Mobilitätskonzept der Landeshauptstadt, das derzeit in der Feinabstimmung ist“, erklärt Schostok.

„Hannover hat einst in der Nachkriegszeit als ‚autogerechte‘ Stadt Schlagzeilen gemacht. Auch bei der Mobilitätswende setzen wir wieder Zeichen. Diese Initiative von enercity ist großartig und passt ausgezeichnet zu unserer bundesweit einmalige Initiative ‚Urbane Logistik‘ zusammen mit Wirtschaft und Hochschulen für den Lieferverkehr der Zukunft gestartet. Auch hier ist enercity Partner für den wichtigen Baustein E-Mobilität.“

Ausblick

Entlang der neuen Unternehmensstrategie wird enercity in Zukunft vermehrt auf Kooperationen mit innovativen spezialisierten Unternehmen setzen und das Beteiligungsportfolio dementsprechend ausbauen.

Perspektivisch wird enercity weitere Produkte für unterschiedliche Zielgruppen (u.a. Logistik, Wohnungswirtschaft, Kommunen) entwickeln oder auch Angebote für die Erschließung von Neubaugebieten (einschließlich Arealnetzen) machen. „Wir sehen in diesem Geschäftsfeld das Potenzial, auch bundesweit neue Kunden zu gewinnen und enercity zu einem der führenden E-Mobilitätsdienstleister zu machen.“, sagt Zapreva.

Oberbürgermeister Schostok hebt die positiven Effekte der enercity-Strategie für die Lebensqualität in der Landeshauptstadt hervor. „Mehr Elektromobilität heißt weniger Lärm, weniger CO2, weniger Stickoxide und damit bessere Luft – ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger in Hannover.“

Raum für Bewegung - Plätze für Familien

Thementag: „Raum für Bewegung – Plätze für Familien“

Raum für Bewegung - Plätze für FamilienIdeen sind gefragt: Am 10. November kann man im Sportinstitut der Leibniz Universität die sportliche Zukunft Hannovers mitgestalten

Beim diesjährigen Fachtag des Bereiches Sport und Bäder der Landeshauptstadt liegt der Fokus auf Familien im Sport. Die Veranstaltung wird um 9 Uhr beginnen, sie dauert bis 16 Uhr.
Die kostenlose Tagesveranstaltung beginnt mit zwei Impulsvorträgen. In einer anschließenden Werkstattphase können die TeilnehmerInnen an einem von sechs Themenschwerpunkten mitarbeiten.

Gemeinsam sollen Ideen entwickelt werden, wie Hannover als familienfreundliche Sportstadt weiter voran gebracht werden kann:

  • Was wünschen sich Familien, um gemeinsam sportlich aktiv zu werden oder mehr Bewegungsmöglichkeiten in ihren Alltag integrieren zu können?
  • Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich ab?
  • Was können Vereine und Verbände, kommunale Sportentwicklung, Kitas, Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Stadt- und Freiraumplanung dazu beitragen?

Die Stadt Hannover lädt Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte herzlich dazu ein, diese Fragen zu beleuchten und zu diskutieren.

Der dort genannte Anmeldschluss verstreicht zwar heute, Interessierte können sich aber noch melden. Anmeldung und weitere Auskünfte unter (0511) 168-34174 an.

Veranstaltungsort:
Sportinstitut der Leibniz Universität/ Zentrum für Hochschulsport
Am Moritzwinkel 6
30167 Hannover

22. Wolfgang-Abendroth-Forum

22. Wolfgang-Abendroth-Forum

Europa nach den Wahlen

Für Menschenwürde, Toleranz und Solidarität

Mittwoch, 08. November 2017
(Geburtstag von Otto Brenner)
im DGB-Haus um 18:00 Uhr
Otto-Brenner-Straße 1, 30159 Hannover

Armut, Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit und Unsicherheit einerseits und riesige Vermögen in wenigen Händen andererseits spalten unsere Gesellschaft.

Dies ist der Nährboden für Rassismus und die politische Rechte in Deutschland und Europa.

Dazu wollen, können und werden wir nicht schweigen.

Programm:

Dr. Patrick Schreiner, ver.di Bundesvorstand
Die wirtschaftspolitische Programmatik der neuen Regierung für Deutschland und Europa.

Prof. Dr. Klaus Busch (i.R), Universität Osnabrück
Die politische Rechte in Europa; Ursachen, Entwicklung und demokratische Gegenwehr.

Hintergrundinformationen:

Otto Brenner

geboren am 8. November 1907 in Hannover
Antifaschist und Widerstandskämpfer

  • 1947 Wahl zum Leiter des IG Metall-Bezirks Hannover
  • 1946-53 Ratsherr der Stadt Hannover
    Mitglied in der Entnazifizierungskammer der Stadt
  • Bis 1953 Mitglied im Schulausschuß der Stadt
  • 1956 Wahl zum 1. Vorsitzenden der IG Metall bis zu seinem Tod 1972

Wolfgang Abendroth

Wolfgang Abendroth war nach 1945 zuerst in der sowjetischen Besatzungszone Dozent der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät in Halle und ab 1951 dann Professor am Lehrstuhl für Politikwissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg.

Als Verfassungstheoretiker hat er die Interpretation des Grundgesetzes als einer demokratischen und rechtsstaatlichen Gegenverfassung zum Dritten Reich ins politische Zentrum gerückt. Dabei hat er immer den antifaschistischen Auftrag des Grundgesetzes von 1949 betont.

Ihn verband eine besondere Freundschaft mit Otto Brenner, dem Vorsitzenden der IG Metall. Wolfgang Abendroth erstellte verfassungsrechtliche Gutachten im Auftrag der Gewerkschaften zum Streikrecht in der Bundesrepublik. Politisch stand er den Gewerkschaften sehr nahe.

Gedenken an Hannah Arendt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn)

Hannah Arendt Tage 2017 – „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0.“

Gedenken an Hannah Arendt am Lindener Markt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn - 2009)

Gedenken an Hannah Arendt am Lindener Markt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn – 2009)

Wenn Algorithmen regieren und verwalten“ am 19. Oktober um 19 Uhr, Volkshochschule Hannover

Smarte Geräte unterstützen schon lange unseren Alltag und auch unser Berufsleben. Doch damit wirklich ein Mehrwert durch die intelligenten Helfer geschaffen wird, müssen sie automatisiert auf eine Vielzahl von personenbezogenen Daten zugreifen und sie mit Hilfe von angemessenen Algorithmen auswerten. Nichts Neues für große Unternehmen der Unternehmen der Digitalwirtschaft.

Auch der Staat und der öffentliche Sektor versprechen sich durch den Einsatz solcher Algorithmen Effizienz- und Kostenvorteile.

Wie wird die vollautomatisierte Kommunalverwaltung der Zukunft aussehen? Was geschieht mit den gewonnenen Daten? Und: Wie viel autonomes Regieren ist tatsächlich sinnvoll?

Über diese Fragen referieren Dr. Mike Weber (stellv. Leiter ÖFIT bei Frauenhofer FOKUS) und Dr. Constanze Kurz (Sprecherin Chaos Computer Club). Im Anschluss können Sie sich im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion mit Ihren Erfahrungen, Anmerkungen oder auch Fragen beteiligen.

Das gesamte Programm der HANNAH ARENDT TAGE 2017 ist im Internet zu finden: https://www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/HANNAH-ARENDT-TAGE

Üstra

Stadtbahnverkehr am Freitag, 06.10.2017 durch Streik eingeschränkt

Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, am kommenden Freitag, den 6. Oktober, von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss Teile des Stadtbahnbetriebs der ÜSTRA zu bestreiken.Daher fahren die Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 am Freitag nicht. Auf den Linien 6, 9 und 11 kann es vereinzelt zu Ausfällen und Verspätungen kommen.

Bitte beachten Sie zusätzlich, dass auch der Nachtsternverkehr der Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 von Freitag, 06.10.2017 auf Samstag, 07.10.2017 hiervon betroffen ist.

Nähere Auskünfte gibt es am Freitag bei der Hotline der ÜSTRA unter (0511) 16680. Alle anderen Stadtbahnlinien der ÜSTRA verkehren planmäßig. Die Busse der ÜSTRA sind von dem Streik nicht betroffen und fahren ebenfalls wie gewohnt. Auch die regiobus und die S-Bahn werden nicht bestreikt und fahren normal.

Wahl

Bundestagswahl 2017: Wahllokale am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet – Rekord bei Briefwahl

WahlFür die Bundestagswahl am kommenden Sonntag (24. September) sind im Stadtgebiet Hannover rund 373.000 Personen wahlberechtigt. Die Wahllokale werden von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Mehr als 77.000 Wahlberechtigte haben bis heute Vormittag (22. September) Briefwahl beantragt. Dies ist die höchste Nachfrage nach vorzeitiger Stimmabgabe bei einer Bundestagswahl. Das steht schon vor Schließung der Briefwahlstellen heute (22. September) um 18 Uhr fest.

Insgesamt 21 Männer und Frauen und 18 Parteien bewerben sich bei der Bundestagswahl 2017 in den beiden Wahlkreisen (41 und 42) in der Landeshauptstadt Hannover. Die Listen der KandidatInnen und Musterstimmzettel können im Internet unter www.wahlen-hannover.de eingesehen werden. Unter dieser Adresse sind auch weitere Informationen zur diesjährigen Bundestagswahl in Stadt und Region Hannover hinterlegt.

WählerInnen, die am Sonntag ihre weiße Wahlbenachrichtigungskarte nicht zur Hand haben, können alternativ auch unter Vorlage eines Personalausweises oder Reisepasses in ihrem Wahllokal wählen.

Alle BriefwählerInnen, denen die Wahlunterlagen vorliegen, diese aber noch nicht abgegeben haben, können dies nachholen. Die Wahlbriefe müssen spätestens Sonntag (24. September) um 18 Uhr dem Wahlamt im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, vorliegen. Sie können auch persönlich in eine Urne im Neuen Rathaus eingeworfen werden: am Sonnabend (23. September) und Sonntag (24. September) jeweils von 8 bis 18 Uhr. Bei der Bundestagswahl 2013 haben rund 65.000 Personen Briefwahl beantragt. In der Regel werden nicht alle Wahlbriefe ans Wahlamt zurückgeschickt, und einige gehen zu spät ein.

Erste Ergebnisse einzelner Stimmbezirke in der Landeshauptstadt sind am Sonntag (24. September) ab circa 18.30 Uhr zu erwarten. Die städtischen Ergebnisse sind im Internet unter http://wahl.hannover-stadt.de einzusehen und werden stetig aktualisiert.

Landtagswahl in drei Wochen

Parallel zur Bundestagswahl laufen bereits Vorbereitungen für die Landtagswahl, die am 15. Oktober 2017 stattfindet. In den fünf Wahlkreisen (24/Hannover-Döhren, 25/Hannover-Buchholz, 26/Hannover-Linden, 27/Hannover-Ricklingen und 28/Hannover-Mitte) kandidieren insgesamt 15 Parteien und 36 DirektkandidatInnen.

Die rosafarbenen Wahlbenachrichtigungskarten an die rund 373.000 Wahlberechtigten werden bis zu diesem Wochenende (23./24. September) zugestellt. Bereits mehr als 19.300 Personen haben Briefwahl beantragt. Alle Anträge werden ab Dienstag (26. September) abgearbeitet, die Wahlunterlagen verschickt. Die Briefwahlstellen öffnen am kommenden Dienstag (26. September) um 12 Uhr. Wer Briefwahl beantragen möchte, hat dazu folgende Möglichkeiten:

  • elektronisch im Internet (online-Formular) unter www.wahlen-hannover.de oder per E-Mail an briefwahl@hannover-stadt.de;
  • per Fax unter (05 11) 1 68 – 4 11 11;
  • postalisch in einem frankierten Umschlag an Landeshauptstadt Hannover, Wahlamt, 30114 Hannover;
  • persönlich vom 26. September (12 Uhr) bis 13. Oktober in den Briefwahlstellen im Neuen Rathaus und im Podbi-Park.

Die Briefwahlstelle im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, ist ab dem 26. September montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 15 Uhr geöffnet (Ausnahmen: 26. September erst ab 12 Uhr, 13. Oktober nur bis 13 Uhr). Die Öffnungszeiten für die Briefwahlstelle im Bürgeramt Podbi-Park, Lister Straße 8, sind: montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 14 Uhr (Ausnahmen: 26. September erst ab 12 Uhr, 13. Oktober nur bis 13 Uhr). Beide Briefwahlstellen schließen am 13. Oktober schon um 13 Uhr.

Die Listen der KandidatInnen und Musterstimmzettel können im Internet unter www.wahlen-hannover.de eingesehen werden. Unter dieser Adresse sind auch weitere Informationen zur diesjährigen Landtagswahl hinterlegt.

Lieferverkehr am Lindener Markt

KickOff Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover“

Lieferverkehr am Lindener Markt

Lieferverkehr am Lindener Markt

Volle Straßen in Wohnquartieren, Lieferverkehr, Fahrzeuglärm, Emissionen – Online-Handel und eine wachsende Bevölkerung erfordern neue Konzepte für Wirtschafts- und Logistikverkehre.

Hannover startet deshalb zusammen mit Unternehmen und Hochschulen ein bundesweit bisher einmaliges Modellprojekt „Urbane Logistik“.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase geht die von Oberbürgermeister Stefan Schostok gestartete Projektinitiative „Urbane Logistik Hannover“ nun in die Umsetzungsphase.

Partner sind Volkswagen Nutzfahrzeuge, der Logistik-Marktführer Deutsche Post DHL, die Stadtwerke Hannover AG (enercity), die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) an der Technischen Universität Braunschweig.

Der Lenkungskreis unter Leitung von Oberbürgermeister Schostok gibt am Donnerstag, 21. September, offiziell den Startschuss für die Umsetzung der ersten Meilensteine.

Fahrradroute

Bike Conference Hannover 2017: Die Ergebnisse

Erklärung der Bike Conference Hannover 2017: Zehn Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs

Auf der Bike Conference Hannover 2017 wurde intensiv über Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs diskutiert. Aus diesen Diskussionen, den Ausführungen der Referent*innen, dem abschließenden Konferenzplenum sowie unter Berücksichtigung der die Konferenz vorbereitenden Diskussionen in der AG Rad & Stadt haben sich zehn Maßnahmen herauskristallisiert um den Radverkehr in Hannover zu fördern:

Maßnahme 1: Radwege schnell und komfortabel
Bei Um- und Neubauten werden Radverkehrsanlagen grundsätzlich eben und in rotem Asphalt ausgeführt. Besonders an Kreuzungen ist auf die gute Erkennbarkeit der Radverkehrsanlagen für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu achten. Pro Jahr werden mindestens 10 km Schotterwege auf den Hauptrouten des Radverkehrs durch allwettertauglichen Untergrund erneuert.

Maßnahme 2: Kreuzungen sicher und schnell querbar machen
Knotenpunkte sind so zu gestalten, dass Radfahrende diese in einer Ampelphase queren können. Pro Jahr werden die 10 Kreuzungen, die laut Unfallforschung am gefährlichsten sind, sicher umgebaut. Dabei werden insbesondere klare Sichtbeziehungen geschaffen, um Abbiegeunfälle zu verhindern.

Maßnahme 3: Führung des Radverkehrs bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
Die Anlage von “Schutzstreifen” ist wenn immer möglich zu vermeiden. Bei gemeinsamer Führung von Rad- und Autoverkehr in demselben Verkehrsraum, insbesondere auch bei bereits vorhandenen Schutzstreifen, ist die tatsächliche Geschwindigkeit des Autoverkehrs auf Tempo 30 zu reduzieren. Bei Tempo 50 ist der Radverkehr getrennt zu führen.

Maßnahme 4: Bau eines Radschnellwegnetzes in Stadt und Region
Ein Radschnellwegnetz bildet das Rückgrat des Radverkehrsnetzes in Stadt und Region. Mindestens zwei Durchquerungsrouten in nord-südlichem und west-östlichem Verlauf werden bis 2025 eingerichtet. Knotenpunkte werden an den Anforderungen der über sie geführten Radschnellwege ausgerichtet und die Ausbaustandards werden auch in der Innenstadt eingehalten.

Maßnahme 5: Breite Radverkehrsanlagen an Hauptstraßen
An allen Hauptstraßen werden eigenständige Radverkehrsanlagen eingerichtet. Ihre Breite von mindestens 2 Metern ermöglicht zweispuriges Fahren und die sichere Nutzung mit Lastenrädern. Vorrangig werden umgebaut: Hildesheimer Straße, Marienstraße, Vahrenwalder Straße und der City-Ring.

Maßnahme 6: Fahrradstraßen auf Hauptrouten
Auf Hauptradrouten abseits von Hauptverkehrsstraßen werden Fahrradstraßen angelegt. In diesen wird KFZ-Verkehr grundsätzlich nicht mehr oder nur noch für Anlieger*innen zugelassen. Der Radverkehr auf Fahrradstraßen bekommt Vorrang. KFZ-Stellplätze sind ggf. in Parkbuchten abgesetzt vom Radverkehr auf der Fahrbahn unterzubringen.

Maßnahme 7: Einsatz von Lastenrädern steigern
Bis 2025 werden die Hauptrouten des Radverkehrs für die Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern fit gemacht. Dabei wird insbesondere dem höheren Platzbedarf in Kurvenbereichen, Durchfahrten und auf Aufstellflächen Rechnung getragen. Die Stadtverwaltung sorgt dafür, dass der Anteil des Radverkehrs am innerstädtischen gewerblichen Verkehr bis 2025 auf mindestens 10% gesteigert wird. Dazu gehört die ganztägige Freigabe der Fußgängerzonen für Lastenräder, die Schrittgeschwindigkeit fahren.

Maßnahme 8: Hochwertiges Fahrradparken im öffentlichen Raum
Für Fahrräder werden in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs 10.000 Abstellmöglichkeiten geschaffen. Bis 2025 entstehen an allen Stadtbahn- und S-Bahnstationen insgesamt 35.000 neue, sichere Abstellmöglichkeiten. Nochmals 35.000 Abstellmöglichkeiten werden in den Wohngebieten geschaffen, nach Möglichkeit überdacht und von Schrotträdern befreit. Bei privaten und öffentlichen Neubauten ist eine ausreichende Anzahl Fahrradstellplätze einzuplanen.

Maßnahme 9: Fahrradverleihsystem für Hannover
Es wird ein stadtweites, preislich attraktives Fahrradverleihsystem mit mindestens 2.000 Rädern aufgebaut. Im Angebot sind auch Lastenräder enthalten.

Maßnahme 10: Verkehrswende in der Verwaltung
Die Fahrten der hannoverschen Stadt- und Regionsverwaltung, insbesondere Botendienste, werden möglichst mit Fahrrädern erledigt. Die Verwaltungen schaffen bis 2020 jeweils einen Pool von unterschiedlichen Fahrrädern – auch Lastenrädern und Pedelecs – an. Damit nehmen die Verwaltungen eine Vorbildfunktion ein.

Aufmucken statt ducken

Aufmucken statt ducken!

Aufmucken statt duckenFür Menschenwürde, Toleranz und Solidarität sind dabei Werner Schneyder mit seinem Programm „Ich bin Konservativ“ und Dota mit dem aktuellen Album „Keine Gefahr“.

Samstag, 02.09.2017 – 20:00 Uhr

Für ein gutes Leben in einer gerechten Gesellschaft! Die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland verletzt die Würde des Menschen.

Armut, Ausgrenzung, Perspektivlosigkeit und Unsicherheit einerseits und riesige Vermögen in wenigen Händen andererseits spalten unsere Gesellschaft. Dazu wollen, können und werden wir nicht schweigen. NEIN! So kann es nicht weitergehen – nicht in Deutschland, nicht in Europa!

Sorgen wir gemeinsam dafür, dass Menschenwürde, Toleranz und Solidarität wieder Prinzipien gesellschaftlichen Zusammenlebens werden.

„Dota vertont Konsumkritik und Sehnsüchte so poetisch wie kaum jemand im deutschsprachigen Musikgeschäft … – so zärtlich, witzig und gesellschaftskritisch erzählt, wie es Tucholsky für die Zwanziger tat.“
(DIE ZEIT)

Werner Schneyder ist ein großer Vereinfacher. Seit einem halben Jahrhundert schafft er es immer wieder, den Zustand der Welt in einem Satz zusammenzufassen, notfalls auch in zwei.
(DER TAGESSPIEGEL)

Aufmucken statt Ducken!
Demokratie braucht Engagement und Zivilcourage!

Samstag, 02.09.2017 um 20:00 Uhr

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
www.pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=22890

Vorverkauf an allen bekannten VVK-Stellen und online:
www.pavillon-hannover.de · www.adticket.de

Veranstaltet und gefördert durch:

Otto Brenner Akademie, Otto Brenner Stiftung, Kulturzentrum Pavillon, DGB Region Niedersachsen Mitte, Naturfreunde Niedersachsen, Bildungsvereinigung Arbeit und Leben, IGM Hannover, ver.di und GEW Hannover

Seite 1 von 16812345...102030...Letzte »