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U18-Bundestagswahl

U18-Bundestagswahl für Kinder und Jugendliche: Praxis ist die beste Schule

U18-BundestagswahlNeun Tage vor der Bundestagswahl wählen am 15. September 2017 deutschlandweit alle unter 18-Jährigen. Mitmachen ist einfach: Wahllokale können sich bereits jetzt auf U18.org registrieren und damit Teil des Projekts werden. U18 fördert die Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und Parteiprogrammen. Im Sinne der politischen Bildung können die Teilnehmenden nachvollziehen, wie Meinungen gebildet werden. Die Ergebnisse liefern Einblicke in die aktuelle politische Stimmung bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Für die U18-Bundestagswahl 2013 kamen insgesamt fast 200.000 junge Menschen an die Urnen.

Bei der Kinder- und Jugendwahl U18 kurz vor der Bundestagswahl sind alle Menschen in Deutschland im Alter von unter 18 Jahren dazu eingeladen, selbstständig Wahllokale zu organisieren, zu leiten oder in einem solchen ihre Stimme abzugeben. Alle Ergebnisse werden anschließend deutsch-landweit ausgewertet und gesammelt veröffentlicht.

Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, blickt mit Vorfreude auf den Termin: „Durch die U18-Wahl wird Kindern und Jugendlichen in Deutschland eine gute Möglichkeit geboten, sich aktiv mit demokratischen und politischen Abläufen zu beschäftigen. Die Theorie der politischen Bildung wird durch die praktische Erfahrung bereichert, der eigenen Stimme Ausdruck verleihen zu können.“

Frühe, aktive Beteiligung junger Menschen stärkt die Demokratie und fördert das politische Bewusstsein. Die Zukunft des Landes mitdiskutieren zu wollen, sich einzubringen und Gehör zu verschaffen rückt angesichts großer internationaler politischer Ereignisse wie beispielsweise dem Brexit wieder mehr in den Fokus junger Menschen. In der Politik werden Entscheidungen getroffen, die alle etwas angehen. Kinder und Jugendliche sind in Deutschland zahlenmäßig zwar in der Minderheit, aber sind von größeren politischen Richtungswechseln überproportional betroffen. Auch wenn sie noch nicht wählen dürfen, müssen sie ihrem politischen Willen, ihren Themen und ihren Zukunftsvisionen Ausdruck verleihen können.

„Wir wünschen uns natürlich sehr, dass sich dieses Jahr sehr viele junge Menschen bei der U18-Wahl beteiligen. Je mehr selbstorganisierte Wahllokale es gibt, desto leichter wird Kindern und Jugendlichen der Zugang zur politischen Information und aktiven Beteiligung gemacht.“, sagt Stephan Groschwitz, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR). Der DBJR hat in diesem Jahr die Aufgabe der Bundeskoordination übernommen.

Die U18-Bundestagswahl wird durch Koordinierungsstellen auf Landes- und Bundesebene begleitet. Diese dienen als Ansprechpartner und werden nach und nach begleitende Materialien erstellen und bereithalten, zum Beispiel Informationen zur Wahlordnung, zum Umgang mit Medien, zu Wahlzetteln oder zu den großen Wahlprogrammen und ihrem politischen Kontext. Ebenfalls können lokale politische Veranstaltungen dabei helfen, örtliche Wahllokale bekannt zu machen. Sie können Vorbereitung und Umsetzung der Wahl zu unterstützen.

In Niedersachsen koordiniert der Landesjugendring Niedersachsen e.V. die U18-Wahl. „Im Jahr 2013 haben sich etwa 10.000 junge Menschen an der U18-Wahl in Niedersachsen beteiligt. Für uns ist das ein deutliches Zeichen, dass sich junge Menschen für die Wahlen und für Politik allgemein interessieren. Diese Stimmen müssen gehört werden. Wir freuen uns daher, wenn auch 2017 wieder viele junge, engagierte Menschen Wahllokale eröffnen und damit zeigen, was Kinder und Jugendliche alles bewegen können.“, so Jens Risse, Vorstandssprecher des Landesjugendrings. Und Caroline Gajewicz-Peters, Vorstandssprecherin des Landesjugendrings, ergänzt: „Die U18-Wahl macht deutlich, dass junge Menschen verstehen, was Wahlen sind und wie wichtig die Bedeutung einer Wahl ist. Es wäre schön, wenn sich die Parteien in Niedersachsen endlich darauf einigen würden, dass junge Menschen schon ab 16 Jahren an Landtagswahlen teilnehmen können.“

Organisatoren und Förderer
Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18-Netzwerk. Gefördert wird U18 zur Bundestagswahl durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundeszentrale für Politische Bildung und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Weitere Informationen zu U18 unter www.u18.org und www.neXTvote.de.

Stromnetze im Trubel der Energiewende

Vortrag am 27. April 2017 im Museum für Energiegeschichte(n)

Das Museum für Energiegeschichte(n) lädt am Donnerstag, dem 27. April 2017, um 18.30 Uhr zu einem Vortragsabend ein. Dr. Johannes Schmiesing, Leiter der Netzentwicklung Strom der Avacon AG, referiert über die Komplexität der Stromverteilung im 21. Jahrhundert.

Es ist inzwischen weitgehender Konsens, dass wir Strom und Stromnetze für eine zukünftige, weitgehend CO2-freie Energiewelt in einem wesentlich größeren Umfang nutzen werden als bisher. Aber wie wird das aussehen? Welche Funktion werden unsere Stromnetze zukünftig haben? Werden sie uns steuern? Werden sie Erdgas und Erdöl ersetzen?

Dr. Johannes Schmiesing erläutert, wie die Netzbetreiber die Stromnetze zukunftsfähig machen: Wofür werden die Menschen Strom nutzen? Was sind intelligente Netze und Smart Meter? Wie bekommen wir Deutschland auch langfristig elektrisch stabil? Nicht auf alle diese Fragen gibt es heute schon abschließende Antworten, aber ein Teil der Zukunft – so kann man es mit einem gewissen Respekt vor der Größe der Aufgabe Energiewende sagen – lässt sich schon heute durchaus erkennen.

Dieser Vortrag der Reihe „Energie.Aspekte“ wird als Begleitprogramm zur Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ angeboten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

VHS-Hannover

Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei

Für die Mehrheit der türkischen Bevölkerung besteht kein Zweifel an der offiziellen Geschichtsschreibung. Dem zufolge haben Juden im Osmanischen Reich und in der Türkischen Republik gleichberechtigt gelebt und tun das heute noch. Weitverbreitet ist auch die Wahrneh­mung, die Türkei habe während des Holocaust viele Juden gerettet. Von Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart könne deshalb in der Türkei nicht die Rede sein. Dabei waren und sind auch Juden als Nichtmuslime sowohl im Osmanischen Reich als auch in der modernen Türkei vielfacher Diskriminierung und Entrechtung ausge­setzt. Seit der Republikgründung 1923 bis in die Gegenwart bedient sich die Homogenisierungspolitik in der Türkei zunehmend auch des Antisemitismus.

Der Vortrag befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Türkei, insbesondere den weitverbreiteten Verschwörungstheorien. Als roter Faden dient dabei die Frage, ob es sich bei dem Antisemitismus in der Türkei um eine importierte oder hausgemachte Ideologie handelt.

Referentin: Dr. Corry Guttstadt
Autorin, Historikerin und Turkologin, Hamburg

26. April 18.30 Uhr VHS Hannover (Saal), Burgstr. 14, 30159 Hannover

Wie wirkt Populismus? Zur Massenpsychologie völkischer Propaganda

Populismus entsteht nicht aus dem Nichts, sondern immer im Ge­folge ökonomischer Krisen, gesellschaftlicher Umbrüche und von Krisen der repräsentativen Demokratie. Er ist als Massenbewegung von der denunziatorischen Ablehnung von Eliten und Institutionen, einem Anti-Intellektualismus, von verschwörungstheoretischem Denken sowie einer aggressiven Polarisierung und Personalisierung geprägt, die sich vor allem auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense) beruft. Damit geht eine starre Betonung des Ge­gensatzes von einfachem, „reinem“ Volk und „korrupter“ Elite einher. Wie entstehen solche Ressentiment geleiteten Massenbewegungen, was macht Menschen immer wieder anfällig für populistische Rhe­torik und welche Rolle spielt dabei eine gezielte Propaganda, die beispielsweise von der AfD zunehmend selbst als „völkisch“ aus­gegeben wird?

Diesen Fragen wird der Vortrag vor allem aus einer massenpsychologischen Sicht nachgehen.

Referent: Prof. Dr. Rolf Pohl, Leibniz Universität Hannover
18. April 2017 18.30 Uhr VHS Hannover (Saal), Burgstr. 14, 30159 Hannover

Fahrradroute

Luftreinhalteplan: BUND fordert ein Ende der behördlich geduldeten Gesundheitsschädigung

Monatelang hat Hannovers Stadtverwaltung über einem Luftreinhalteplan gebrütet – was jetzt als Ergebnis vorliegt, ist nach Ansicht des BUND Region Hannover mehr als enttäuschend. Keine Fahrverbote für schmutzige Dieselfahrzeuge, keine Ausweitung von Tempo 30 – Zonen. Dafür setzt die Stadt auf bekannte Vorschläge, die zu wenig Wirkung haben und niemandem weh tun – getreu einer bayerischen Devise: „Es muss was g’schehn, aber es darf nix passieren“. Mehr Werbung für Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel, die Förderung der Elektromobilität und ein verbesserter Verkehrsfluss sollen es richten.

„Das ist gesundheitspolitisch verantwortungslos, denn längst ist klar: Wer die gefährlichen Stickoxide in der Luft in Hannover und der Region endlich unter die seit Jahren EU-weit geltenden Grenzwerte drücken will, kommt um eine schnelle Reduzierung bei Teilen des Pkw-Verkehrs nicht herum“, erklärt BUND-Vorstandsmitglied Gerd Wach. Während beispielsweise in italienischen Städten oder Paris immer wieder flächendeckende Fahrverbote verhängt wurden, wolle sich Hannover um Maßnahmen herumdrücken, die manche Autofahrer zum Nachdenken bringen würden.

„Obwohl in Stadt und in Region ein gut ausgebautes ÖPNV –System vorhanden und auch das Carsharing-Angebot hervorragend ist, ist es offenbar für viele Menschen trotzdem kein Grund, auf ihre Autofahrten oder sogar ganz auf das private Auto zu verzichten. Deshalb muss die Politik – bei diesen guten Ausgangsbedingungen – den Mut haben, endlich dem Gesundheitsschutz Vorrang einzuräumen!“, fordert der BUND-Vertreter. Die behördliche Duldung der Gesundheitsschäden durch Stickoxide und Feinstäube müsse beendet werden.

Das sei auch im Interesse der Stadt selbst, der im Falle von Klagen nicht nur horrende Strafzahlungen drohen, sondern auch unbequeme Gerichtsentscheide. „Bevor Gerichte hoch belastete Straßen wie die Marienstraße oder die Göttinger Chaussee kurzfristig und vollständig sperren lassen, sollte die Landeshauptstadt deshalb ordnungspolitische Maßnahmen ergreifen, um die Schadstoffbelastung der Luft spürbar zu senken!“ Dazu gehören nach Ansicht des BUND Tempolimits ebenso wie die Forcierung der Blauen Plakette, mit der nur noch Dieselfahrzeuge, die die Euro 6-Abgasnorm erfüllen, in die Stadt fahren dürfen. Bundes- und Landesregierung müssten hierfür zügig die gesetzlichen Vorrausetzungen schaffen.

„Bis es soweit ist, müssen die Autos auf anderen Wegen aus der Stadt gehalten werden, etwa über eine Erhöhung der Parkgebühren in der Innenstadt und über weitere Parkverbote an innenstadtnahen Straßen“, fordert Wach. Derzeit wolle aber wohl niemand die politische Verantwortung für unpopuläre Maßnahmen übernehmen – stattdessen werde ein kaum erträgliches Schwarze-Peter-Spiel zwischen Stadt, Land, Bund und den Gerichten gespielt – auf dem Rücken der Bewohner, die die verdreckte Luft weiterhin einatmen müssen.

www.BUND-Hannover.de

Ein neuer Wald als Ersatz für zugebaute Flächen?

Auf einer 15.000 Quadratmeter großen Fläche am Ende der Welt, zumindest aus hannoverscher Sicht, soll ein neuer Wald angepflanzt werden. Eigentlich keine schlechte Idee. Wenn man aber bedenkt das dies eine Ausgleichsmaßnahme für bebaute Grünflächen in der Stadt ist erscheint die Idee in einem ganz anderen Licht. In der Stadt braucht es mehr Grünflächen und nicht irgendwo im Niemandsland an der A7.

Pressemitteilung der Stadt Hannover:

In Wülferode entsteht ein neuer Wald

Südlich der Wülferoder Wohnsiedlung entsteht auf einer 15.000 Quadratmeter großen Fläche ab heute ein neuer Wald. MitarbeiterInnen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt pflanzen bis voraussichtlich Mitte kommender Woche 1.550 Bäume. Das Areal, das sich zwischen der Landesstraße 388 und der Autobahn 7 befindet, ist im Eigentum der Stadt und wurde bislang als Acker bewirtschaftet.

In Anlehnung an die Baumartenzusammensetzung in der benachbarten Waldfläche Bockmerholz und die örtlichen Bodenverhältnisse werden vorwiegend Stieleichen gepflanzt, dazu Hainbuchen und Winterlinden. Insgesamt werden 1.550 Bäume mit einer Höhe von 1,20 bis 1,50 Metern eingesetzt. Durch größere Pflanzabstände gibt es zudem Raum für Gehölze, die sich aus den Samen der angrenzend wachsenden Bäume wie etwa Eichen, Buchen, Eschen, Erlen, Birken und Weiden selbst ansiedeln. Der Waldrand wird leicht geschwungen und erhält einen Saum aus Sträuchern wie Haselnuss, Weißdorn und Wildrose. Eine Baumreihe aus Stieleichen entlang des Wirtschaftswegs markiert die Südgrenze des neuen Waldes.

Die Pflanzung ist eine Ersatzmaßnahme der Deutschen Bahn AG für die Sanierung der Eisenbahnüberführungen der Güterumgehungsbahn im Bereich Tiergarten und Hermann-Löns-Park. Dort mussten im Rahmen der Brückensanierungen Gehölzflächen und Einzelbäume entfernt werden. Nach dem Naturschutzgesetz sind für diese Verluste in größerem Umfang neue Gehölze zu pflanzen. Weil die Pflanzungen aus Platzgründen nicht vollständig im Hermann-Löns-Park und den Grünflächen zwischen Bahnlinie und Tiergarten untergebracht werden können, wird unter anderem die Ackerfläche in Wülferode in Wald umgewandelt.

Die Deutsche Bahn AG trägt einschließlich des Grundstückspreises die sämtlichen Kosten für die Maßnahme. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat den neuen Wald geplant und kümmert sich neben der Pflanzung auch um die künftige Pflege des Waldes.

In den kommenden zwei Jahren werden in dem Bereich weitere stadteigene Ackerflächen als Ersatzmaßnahmen für verschiedene Bebauungspläne in Wald umgewandelt. Insgesamt entsteht so ein fast fünf Hektar großer neuer Wald.

PlatzDa

Stephansplatz in der Südstadt oder „PlatzDa! goes South“ oder 250 € zu verschenken

Wer oder welche Intitiative o. ä. (Anwohner, Radfahrer, Umweltbewegte, Senioren, Schulklasse, Juegendzentrum usw. usf.) möchte sich für die Mobilitätswende und eine lebenswerte Stadt einsetzen? Die #PlatzDa!-Initiative unterstützt Dein oder Euer oder Ihr Engagement unbürokratisch mit einmalig 250 €. Flyer drucken, Internetseite anmelden, Kreide zum Bemalen der Straßen kaufen, Experten für Stadtteiltransformation einladen? Macht, was Ihr/Sie wollt/wollen mit dem Geld, aber macht was für Eure Stadtteil-Mitbewohner und Euren Kiez in der Südstadt, in Döhren, in Buchholz etc. Wir freuen uns über eine Mail an hannovercyclechic@gmx.de. Einen Wunsch haben wir: Ein Gastbeitrag auf dem Blog beschreibt das Engagement, die Aktion oder was auch immer Dir/Euch/Ihnen einfällt.

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

h1 - Fernsehen aus Hannover

h1: Platz Da! – Initiative für lebenswertere Stadtteile

Die Platz Da! – Initiative möchte öffentliche Plätze zurück erobern. Dazu gehören weniger Autos und mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Bei ihren Aktionen bespielt die Initiative öffentliche Plätze und sucht jetzt noch Mitstreiter in anderen Stadtteilen.

ein Beitrag von Lea Grote

www.h-eins.tv

Mehr Infos zur PlatzDa Initiative gibt es unter https://hannovercyclechic.wordpress.com

Scillablütenfest

Verkaufsoffener Sonntag vs. ver.di

ver.di Niedersachsen-Bremen: Verkaufsoffene Sonntage in City Hannover rechtswidrig

Nach einer Klage von ver.di gegen die Sonntagsöffnungen in der City hat das Verwaltungsgericht Hannover entschieden: 7 Gruppen- und 107 Einzelgenehmigungen für verkaufsoffene Sonntage entsprechen nicht dem Niedersächsischen Ladenöffnungsgesetz. Innerhalb eines Ortes dürfen pro Jahr maximal 4 Ausnahmen zur Sonntagsöffnung erteilt werden (nicht pro Stadtteil oder Einzelhändler). weiterlesen …

Es ist schon ein wenig wie im Film „Täglich grüßt das Murmeltier“. Händler organisieren mit erheblichem Aufwand und mit viel Werbung einen verkaufsoffenen Sonntag. Die Stadt Hannover erteilt eine Genehmigung und in letzter Minute funkt die Gewerkschaft dazwischen.

Möbel Hesse wirbt allerdings weiterhin für den verkaufsoffene Sonntag.

Möbel Hesse wirbt allerdings weiterhin für den verkaufsoffene Sonntag.

Diesmal (02.04.2017) hat es Möbel Staude und das Sofa Loft (nur noch Schautag) in Hannover getroffen und auch der Stadt Garbsen wurde die Sonntagsöffnung untersagt. Möbel Hesse wirbt allerdings weiterhin für den verkaufsoffene Sonntag. Der Kunde darf also mal wieder rätseln welche Geschäfte wann und wo geöffnet haben.

Erlaubt bleibt am 02. April 2017 die City von Hannover und auch in Linden dürfen die Geschäfte ihre Türen auf machen.

Scillablütenfest Hannover 2017

Interessant dabei ist das es große regionale Unterschiede gibt. In Berlin gibt es 2017 beispielsweise 8 Termine an denen die Geschäfte öffnen dürfen. In Köln sind es 7 Sonntage und in Bremen sogar 9 geplante Termine.

siehe auch: Verkaufsoffene Sonntage in Hannover und dem Rest der Welt

Berlin

Jedes Jahr bestimmt der Berliner Senat acht feste Termine, an denen alle Geschäfte in Berlin an einem Sonntag ihre Türen öffnen dürfen. Teilnehmende Läden und Einkaufscenter können an den verkaufsoffenen Sonntagen freiwillig von 13 bis 20 Uhr öffnen. Grund für die Sonntagsöffnungen sind in Berlin stattfindende Events bzw. Anlässe.

29.01.2017: Internationale Grüne Woche 2017
12.03.2017: Internationale Tourismus-Börse Berlin (ITB) 2017
07.05.2017: 54. Berliner Theatertreffen 2017
03.09.2017: Internationale Funkausstellung Berlin 2017
01.10.2017: Feier zum Tag der Deutschen Einheit, Eröffnungswochenende Berlin leuchtet – Lichterfest 2017
05.11.2017: Jazzfest Berlin 2017
03.12.2017: Veranstaltung von zahlreichen Weihnachtsmärkten
17.12.2017: Louis-Lewandowski-Tage 2017 – World Festival of Synagogal Music, Veranstaltung von zahlreichen Weihnachtsmärkten

Mit der Sonderregelung ist keine Pflicht zur Öffnung der Verkaufsstellen verbunden. Die Verkaufsstellen dürfen nicht an zwei aufeinanderfolgenden und nur an insgesamt zwei Sonntagen pro Monat öffnen.

Köln

Schlechte Nachricht für alle Shoppingfans: 2017 wurde die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage in Köln aus rechtlichen Gründen erheblich reduziert. An vier Terminen dürfen in sieben Kölner Stadtteilen die Geschäfte öffnen.

28.05.2017 13 – 18 Uhr Rath/Heumar
28.05.2017 13 – 18 Uhr Nippes
11.06.2017 13 – 18 Uhr Neustadt-Süd
11.06.2017 13 – 18 Uhr Chorweiler
25.06.2017 13 – 18 Uhr Neuehrenfeld
25.06.2017 13 – 18 Uhr Kalk
06.08.2017 13 – 18 Uhr Deutz

Bremen

Bremen lädt zum Shoppen ein. In der Innenstadt und / oder in den Einkaufszentren finden regelmäßig lange Shopping-Nächte oder verkaufsoffene Sonntage statt aber auch zu Stadtteilfesten haben viele Geschäfte sonntags geöffnet.

09. April 2017 Verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt, im Viertel und in Findorff von 13 bis 18 Uhr
7. Mai 2017 Verkaufsoffener Sonntag in Bremen Vegesack von 13 bis 18 Uhr
18. Juni 2017 Verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt und im Viertel von 13 bis 18 Uhr
2. Juli 2017 Verkaufsoffener Sonntag in Kirchhuchting von 13 bis 18 Uhr
6. August 2017 Verkaufsoffener Sonntag in Gröpelingen inkl. der Überseestadt von 13 bis 18 Uhr
1. Oktober 2017 Verkaufsoffener Sonntag in Bremen Vegesack von 13 bis 18 Uhr
8. Oktober 2017 Verkaufsoffener Sonntag in Habenhausen von 13 bis 18 Uhr
29. Oktober 2017 Verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt, im Viertel und in Findorff von 13 bis 18 Uhr
5. November 2017 Verkaufsoffener Sonntag in Gröpelingen, in der Berliner Freiheit und in Kirchhuchting von 13 bis 18 Uhr

VHS-Hannover

Filmvorführung: „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover noch bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Im Begleitprogramm der Ausstellung steht am Donnerstag (30. März) von 17 bis 20 Uhr der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ im Haus der VHS auf dem Programm.

Der Film handelt von den Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich und einem französischen Filmpreis, dem César, als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Die Einführung in den Film übernimmt Felix Kostrzewa – Projektleiter des Utopianale Filmfestivals Hannover.

Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532FRX8 per E-Mail bei der VHS unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 0511 168 – 4 47 03 wird gebeten. Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es im Internet unter www.klimawochen.de.

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