Alle Artikel in: Politik

Radweg-Farbe wechsle dich!

Willi-Brandt-Allee: Was lange währt …

…  wird endlich gut!

… oder etwa doch nicht?

Für den Radfahrer ist das Projekt wieder mal nur sehr schwer zu durchschauen.

Los geht es schon vor dem Sprengelmuseum. Warum muss vor dem Museum eine andere Farbgebung bei Rad- und Fußweg sein?

Radweg-Farbe wechsle dich!

Radweg-Farbe wechsle dich!

 

Kommt man als Radfahrer aus der Südstadt entlang der Planckstraße wurde leider die Kreuzung der Straße vergessen.

Keine Bordsteinabsenkung mehr für Radfahrer die hier aus der Planckstraße kommen

Keine Bordsteinabsenkung mehr für Radfahrer die hier aus der Planckstraße kommen

 

So muss man jetzt als Radfahrer ein Stück weiter auf der „falschen“ Seite in Richtung Sprengelmuseum fahren und dort die Straße kreuzen oder bis vor zur Ampel. Nachteil dort, man steht wieder einmal zum Linksabbiegen zweimal vor dem Rotlicht.

Warum ist hier eine Querung der Starße vorgesehen?

Warum ist hier eine Querung der Starße vorgesehen?

 

Fahrradbügel sind im Prinzip eine tolle Sache, nur warum müssen die gerade an der engsten Stelle aufgestellt werden. Besonders da hier die Bushaltestelle ist und mit Sicherheit immer wieder Fahrgäste noch schnell zum Bus laufen werden.

Fahrradbügel an der engsten Stelle

Fahrradbügel an der engsten Stelle

 

Mein Fazit: Vier Problemstellen auf nicht einmal 100 Meter. Man wollte es wohl schnell fertig machen!

Achim Brandau

Wochenmarkt

Zehn-Punkte-Plan soll Wochenmärkte attraktiver machen

WochenmarktMit einem detaillierten Zehn-Punkte-Plan möchte die hannoversche Stadtverwaltung die Attraktivität der Wochenmärkte erhöhen. Das Konzept sieht etwa die Veranstaltung von Spezialmärkten in der Innenstadt vor oder die Befragung im Arbeits- und Wohnumfeld bei einzelnen Wochenmärkten. Zudem sind Gutschein-Aktionen der MarktbeschickerInnen geplant, die seitens der Verwaltung mit Werbemaßnahmen unterstützt werden sollen. Darüber hinaus sollen einige Sonnabendmärkte länger geöffnet werden, um neue junge Zielgruppen zu erreichen. Die Verwaltung hat das Maßnahmenpaket als Beschlussdrucksache den Ratsgremien zur Beratung vorgelegt.

„Die vorgeschlagenen Maßnahmen können im erheblichen Maße dazu beitragen, unsere Märkte weiter zu stärken“ betonte Michael Flohr, Leiter des städtischen Marktwesens, heute (9. März) bei der Vorstellung im Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten (AWL). „Sie sind fester Bestandteil unserer Stadtteilkultur und tragen zu unserer funktionierenden Stadtgesellschaft bei. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen möchten wir die Händlerinnen und Händler unterstützen und die Marktstandorte stärken.“

Lindener Markt

Lindener Markt

Der Zehn-Punkte-Plan sieht eine zusätzliche Mitarbeiterin vor und ein um 100.000 Euro erhöhtes Sachkosten-Budget. Er schreibt das Konzept aus dem Jahr 2009 fort. Gemeinsam haben in den vergangenen Monaten MarkthändlerInnen, RatsmitgliederInnen und Verwaltung in mehreren Diskussionsrunden die Möglichkeiten erörtert und den Maßnahmenplan einvernehmlich erarbeitet.

Aktuell gibt es 26 Wochenmärkte wie zum Beispiel am Lindener Markt die im gesamten Stadtgebiet, dienstags bis sonnabends entweder an Vor- oder Nachmittagen stattfinden.

Der AWL-Ausschuss hat dem Konzept heute (9. März) einstimmig zugestimmt. Abschließend berät der Rat der Stadt im April darüber. Die vorgelegte Drucksache (Nummer 0599/2018) ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.

Grünste Stadt Niedersachsens?

Stellungnahme OB Schostok zum Thema Fahrverbote

Stellungnahme OB Schostok zur heutigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, dass Fahrverbote möglich sind

Das Bundesverwaltungsgericht hat heute (27. Februar) entschieden, dass Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zur Reduzierung von Stickstoffdioxidemissionen möglich sind. Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok dazu:

„Das Urteil zwingt uns dazu, dass wir auch für Hannover Fahrverbote prüfen müssen. Die Besonderheit besteht bei uns darin, dass dieses Verbot den gesamten Umweltzonenbereich umfassen müsste, weil sonst Ausweichverkehre das Problem nur verlagern würden.

Mit anderen Worten: Wir hätten im Ergebnis eine Verschärfung der Umweltzone, könnten die Verstöße aber bei den Dieselfahrzeugen nur mit einem enormen Aufwand kontrollieren.

Das Beispiel Hannover macht insofern auf besondere Weise deutlich, dass nur die Blaue Plakette eine praktikable Lösung ist. Das sollte nun endlich auch die Bundesregierung begreifen.

Ohnehin ist es ein Unding, dass die Bundesregierung sich von einem Bundesgericht aufschreiben lassen muss, wie wir verfahren müssen. Hier handelt es sich um ein politisches Versagen.

Das Urteil bestätigt, dass Fahrverbote bereits jetzt rechtlich möglich sind. Sie sind allerdings angemessen auszugestalten, zum Beispiel zeitlich gestuft nach Fahrzeuggruppen. Auch Ausnahmeregelungen sind erforderlich.

Die Städte haben aber aufgrund der gegebenen Rechtslage bei strecken- oder zonenbezogenen Sperrungen ein Kontrollproblem. Der Aufwand der Fahrzeugkontrolle anhand des Fahrzeugscheins ist für Polizei und Ordnungsämter nicht zu leisten. Deshalb ist eine blaue Plakette sinnvoll. Diese kann nur bundesgesetzlich einheitlich für alle Städte geschaffenen werden.

Die Bedeutung des Urteils für Hannover lässt sich erst nach der Auswertung der schriftlichen Begründung und der Abstimmung mit dem Land Niedersachsen sagen. Die Stadt kann Schilder nicht in eigener Kompetenz aufstellen. Wir werden uns mit den zuständigen Landesbehörden über die zu treffenden Maßnahmen verständigen.

In Hannover haben streckenbezogene Fahrverbote Ausweichverkehre zur Folge, sodass sich auch die Luftverschmutzung in die Nebenstraßen verlagern würde. Im schlimmsten Fall würde sich ein Dieselverbot auf die gesamte Umweltzone ausweiten. Das wollen wir verhindern.“

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

SPD-Ratsfraktion lehnt Fahrverbote ab: „Automobilindustrie und Bund stehen in der Pflicht.“

Er wird nicht vom Sockel fallen, der eine oder andere Anwohner aber vielleicht schon!

Er wird nicht vom Sockel fallen, der eine oder andere Anwohner aber vielleicht schon!

Die SPD-Ratsfraktion sieht die Automobilhersteller und die Bundesregierung in der Pflicht, die Luftqualität in Hannover und anderen großen Städten zu verbessern. Fahrverbote für Diesel-PKW, wie sie das Bundesverwaltungsgericht in seiner heutigen Entscheidung für zulässig erachtet, lehnt die SPD-Ratsfraktion ab.

„Die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt hat selbstverständlich für uns den höchsten Stellenwert“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Philipp Kreisz. Desto ärgerlicher sei es, dass die Bundesregierung bislang keine tragfähigen Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung durch Diesel-PKW unternommen habe: „Seit fünf Jahren ist nichts geschehen: Der Bund hätte längst die Automobilindustrie dazu verpflichten müssen, die Abgasnormen zu erfüllen.“

„Das Totalversagen des Bundes muss ein Ende haben“, fordert auch Lars Kelich, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Bund muss an die Verursacher ran. Nur die Autokonzerne können durch eine Umrüstung der Hardware der Diesel-PKW, durch Schadenersatz oder eine Entschädigung für deren Halter das Problem der Luftverschmutzung umgehend lösen.“ Selbst die Einführung einer Blauen Plakette würde Menschen treffen, die in Treu und Glauben einen Diesel-PKW erworben haben.

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

Zugleich müsste der Bund milliardenschwere Hilfen für jene Kommunen bereitstellen, die unter der Luftverschmutzung litten. „Die Summen, die bislang in Rede standen, sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, meinen Kelich und Kreisz: „Aber selbst mit den Milliarden für den Ausbau des Nahverkehrs können die Kommunen erst in Jahren etwas bewegen. Wir brauchen aber Maßnahmen, die sofort greifen.“

Die beiden Sprecher erläutern, dass Hannover eine Menge unternommen habe, um die Luft zu verbessern und Fahrverbote zu vermeiden. Kelich und Kreisz verweisen darauf, dass die Region in den letzten Jahren den Öffentlichen Nahverkehr intensiv ausgebaut habe. „In der Landeshauptstadt haben wir mit verschiedenen Maßnahmen dafür gesorgt, dass sich der Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen in den letzten zehn Jahren verdoppelt hat.“ Ratspolitik und Stadtverwaltung hätten – gerade auch in jüngster Zeit – die Grundlagen für mehr E-Mobilität geschaffen, indem die Ladeinfrastruktur ausgebaut werde. Auch das Projekt zur City-Logistik solle zur Luftreinhaltung beitragen – durch die Umrüstung auf umweltfreundliche Antriebe und durch die Bündelung von Lieferverkehren.

„Natürlich müssen und wollen wir durch unsere Politik Anreize schaffen, auf das Auto zu verzichten“, erklären Kreisz und Kelich übereinstimmend: „Aber wir wollen niemanden enteignen, und wir wissen zugleich, dass es Menschen gibt, die auf ihr Auto angewiesen sind.“ Fahrverbote kämen einer Enteignung dieser Menschen gleich, und deshalb lehne die SPD-Ratsfraktion sie ab.

SPD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel. Die Jahre 2014 bis 2017 in Zahlen.

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Wie stark ist mein Stadtteil gewachsen?  Woher kommen die Zugezogenen? Wie sehr fluktuiert die Bewohnerschaft? Wie international sind wir? Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen (neben Deutsch) im Stadtteil? Was prägt die soziale Situation der BewohnerInnen und wie verändert sie sich?

Diesen und vielen weiteren Fragen geht eine Broschüre nach, die jetzt vom Sozial- und Sportdezernat unter dem Motto „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ den Ratsgremien vorgelegt wird.

Anlass, die Stadtteile besonders in den Blick zu nehmen, ist, dass die Landeshauptstadt Hannover von 2014 bis 2017 insgesamt um über 16.000 Menschen beziehungsweise um rund drei Prozent gewachsen ist. „Damit einher geht nicht nur ein ‚PLUS‘ an EinwohnerInnen, an Infrastruktur- und an Personalbedarf bei Verwaltungen und Institutionen, sondern auch ein ‚ANDERS‘, erläutert Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf. „Viele Stadtteile internationalisieren und verjüngen sich, auch die soziale Struktur der Bewohnerschaft verändert sich. Neue Quartiere entstehen, alte Quartiere sind im Umbruch. Ganz allgemein: Die soziale und kulturelle Vielfalt nimmt zu und der Bedarf an spezifischem Stadtteilwissen steigt“, so Beckedorf.

Ziel und Aufbau

„Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel.“ ist als „Handreichung“ für den kurzen, schnellen Überblick im Stadtteil gedacht.

Kern und Herzstück sind die Stadtteilprofile. Auf jeweils einer Doppelseite wird kompakt und übersichtlich ein sozialstrukturelles Profil anhand von 18 Kennziffern erstellt. Die „Kennziffern“ beschreiben auf der Grundlage von Zahlen und Entwicklungen Einzelaspekte der fünf großen Themenblöcke „Wachstum und Bevölkerungsentwicklung“, „Altersstruktur und Entwicklung“, „Internationalisierung“, „Haushaltsstruktur und Entwicklung“ und „Soziale Struktur und Entwicklung“. Sie machen die Stadtteilprofile leicht lesbar und vergleichbar. Der Mix aus Grafiken, Karten, Textbausteinen und Tabellen unterstützt die Handhabbarkeit. Im Fokus steht der von Dynamik, Zuzug und Wandel geprägte Zeitraum 2014 bis 2017.

Beispielhafte Ergebnisse

Verjüngung durch Geburten und Internationalisierung

Hannovers Bevölkerung verjüngt sich. Das Durchschnittsalter ist im Zeitraum 2014 bis 2017 um fast vier Monate auf 42 Jahre und fünf Monate gesunken. Die stärkste Verjüngung erlebte der Mühlenberg, um 28 Monate auf rund 39 Jahre. Der Grund in dem ohnehin jungen Stadtteil waren zahlreiche Geburten und der Zuzug vieler Familien.

Anders sieht das Bild beispielsweise in Bothfeld aus. Der Stadtteil ist – entgegen dem gesamtstädtischen Trend – leicht gealtert. Das Durchschnittsalter liegt hier bei fast 47 Jahren; die Alterung ist Folge der „Versingelung“ und der geringer werdenden Anzahl von Familien, die Haushalte werden kleiner und „altern“.

Wie international sind wir?

Hannover ist eine internationale und internationaler werdende Stadt. Hier leben Menschen aus fast 180 verschiedenen Nationen, die mehr als 70 unterschiedliche Sprachen sprechen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund steigt derzeit jährlich um rund einen Prozentpunkt und lag Anfang 2017 bei 30 Prozent. Durchschnittlich leben 89 Nationen in den Stadtteilen. Die Nationalitätenvielfalt weist eine Spanne auf von unter 50 Nationen in Waldheim, Bornum, Lahe und Wülferode bis mehr als 120 Nationen in Mitte, Nord- und Südstadt, List, Vahrenwald und Groß-Buchholz.

Fluktuierende Stadtteile

Die wanderungsintensivsten, mobilsten und am stärksten fluktuierenden Stadtteile liegen innenstadtnah, allen voran der Stadtteil Mitte, gefolgt von der Nordstadt oder der Calenberger Neustadt. Das sind häufig Stadtteile, in denen 2015 die Fluktuation besonders hoch war, weil dort größere oder mehrere Einrichtungen zur Unterbringung von Geflüchteten lagen beziehungsweise teilweise noch liegen, wie zum Beispiel in Mittelfeld, Bult oder in Linden-Süd. Zu den „immobilsten“ und am wenigsten fluktuierenden Stadtteilen zählen Waldheim, Isernhagen-Süd und Wülferode, deren EinwohnerInnen seltener zu-, fort- oder umziehen.

Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen neben Deutsch?

Hannover weist – wie jede Großstadt – eine enorme Sprachenvielfalt auf. Neben Deutsch werden derzeit schätzungsweise mindestens 70 weitere Sprachen gesprochen. Für fast 24.000 HannoveranerInnen ist Türkisch eine Alltagssprache – und damit nach beziehungsweise neben Deutsch die mit Abstand am häufigsten gesprochene Sprache. Mit großem Abstand folgen Arabisch (über 16.000) und Polnisch (über 13.000). Auch Persisch, Englisch und Russisch werden von mindestens jeweils 6.000 HannoveranerInnen gesprochen.

Dabei sind die auf einer Schätzung basierenden Sprachprofile beziehungsweise Sprachenlandschaften in Hannovers Stadtteilen sehr unterschiedlich. Nach Deutsch ist in 31 von allen 49 Stadtteilen Türkisch die hauptsächlich gesprochene Sprache der Eingewanderten und ihrer Nachkommen; Arabisch ist es in den sieben Stadtteilen Mitte, Sahlkamp, List, Groß-Buchholz, Waldhausen, Bult und Mühlenberg; Polnisch in Bemerode, Bothfeld, Heideviertel, Wettbergen, Wülferode und Misburg-Nord; Persisch steht in Seelhorst und Isernhagen Süd auf dem ersten Platz; Englisch dominiert in Kirchrode und Zoo, Rumänisch in Lahe.

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist bundes- und hannoverweit zurückgegangen und erreicht 2017 erneut historische Tiefstände. In Hannover lag der Anteil der registriert Arbeitslosen Ende 2016 bei sieben Prozent und war damit so niedrig wie nie zuvor seit der Umsetzung der „Hartz IV“-Gesetzgebung im Jahr 2005. Von den positiven Auswirkungen des konjunkturellen Aufschwungs profitieren jedoch nicht alle Gruppen und alle Stadtteile gleichermaßen. Die Arbeitslosigkeit unter AusländerInnen sinkt zwar ebenfalls, liegt aber mit 11,9 Prozent nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt. Auch aus diesem Grund weisen die international geprägten Stadtteile meist eine höhere Arbeitslosigkeit auf: In Hainholz, Mittelfeld, Vahrenheide, Sahlkamp, Mühlenberg oder Linden-Süd liegt der Anteil der Arbeitslosen bei jeweils über zehn Prozent.

AdressatInnen

Die Broschüre richtet sich an alle, die aktuelles Wissen über soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel vor Ort benötigen, wie zum Beispiel politische Gremien, Stadtteilrunden, Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement. Sie eignet sich aber auch für alle, die allgemein an sozialen Entwicklungen in ihrem Stadtteil interessiert sind.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Fachleute und Interessierte diese Informationen für ihre Arbeit in den Gremien, Vereinen und Verbänden oder Stadtteilrunden nutzen würden“, unterstreicht Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf.

Broschüre online

Die Broschüre „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ steht als pdf im Internet unter www.hannover.de als Download zur Verfügung.

Stadt Hannover

Stadt will 24,3 Millionen Euro in die Sanierung von Schultoiletten investieren

Die hannoversche Stadtverwaltung hat ein Programm über 24,3 Millionen Euro für die Sanierung von Toiletten städtischer Schulgebäude erarbeitet. Vorgeschlagen werden 66 Baumaßnahmen an 35 Schulen. Mit den ersten Maßnahmen soll möglichst in den Sommerferien 2018 begonnen werden. Der Großteil der Arbeiten ist für die Jahre 2019 bis 2022 vorgesehen. Die entsprechende Beschlussvorlage wurde jetzt den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt.

„Der Handlungsbedarf war uns grundsätzlich bekannt. Um ein konkretes Sanierungsprogramm zu erarbeiten, war es wichtig, die Schul-WC-Anlagen systematisch zu begutachten und eine Prioritätenliste nach objektiven Kriterien aufzustellen“, erläutert Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, die betont: „Über das neue Programm hinaus werden weitere zahlreiche Toilettenanlagen in den kommenden Jahren im Rahmen von ohnehin anstehenden Gebäudesanierungen modernisiert.“

„Mit diesem Programm werden wir die Situation der sanitären Anlagen in den städtischen Schulgebäuden deutlich verbessern“, freut sich auch Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski über die erarbeitete Vorlage. „Um den guten Zustand der sanierten Toiletten in der Folge möglichst lange zu erhalten, wollen wir die Reinigungsintervalle verkürzen. Zudem planen wir, wie es seit Jahren praktiziert wird, auch an diesen Schulen die Schülerinnen und Schüler in die Gestaltung der neuen Toilettenanlagen miteinzubeziehen, damit sie sich mehr mit den Gebäuden identifizieren und damit eine höhere Hemmschwelle vor Vandalismus entsteht.“

Die Fachbereiche Schule und Gebäudemanagement haben in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe circa 1.000 Toilettenanlagen mit insgesamt rund 10.000 Sanitär­gegenständen begutachtet. Der Sanierungsbedarf wurde anhand festgelegter Kategorien und Gewichtungskriterien systematisch erfasst und in eine Prioritätenliste überführt. Nicht überprüft werden mussten Schultoiletten, die jüngst bereits saniert wurden oder deren Modernisierung mit anstehenden Gebäudesanierungen in den kommenden Jahren geplant ist.

Bei den WC-Anlagen, die für eine Sanierung vorgeschlagen werden, sollen jeweils die vorhandenen Objekte, Trennwände, Fliesen sowie Putz- und Estrichflächen komplett ausgetauscht werden, die durch langjähriges Eindringen von Urin häufig die Quelle des unangenehmen Geruchs sind. Im Regelfall sollen auch die Trinkwasser- und Abwasserleitungen sowie elektrischen Leitungen erneuert werden. Vorhandene Fenster werden nach örtlicher Gegebenheit und Bedarf ersetzt, um Lüftungsmöglichkeiten zu verbessern. Je nach örtlichem Bedarf sollen vorhandene Lüftungsanlagen erneuert oder ergänzt werden. Bei Grundsanierungen werden vorhandene Trockenurinale durch wassergespülte Modelle ersetzt. „Die in der Vergangenheit eingesetzten Trockenurinale haben sich für den Einsatz in Schulen aufgrund ihrer hohen Pflegeintensität und den nachteiligen Auswirkungen auf das erforderliche Freispülen des Rohrsystems nicht bewährt“, erläutert Rita Maria Rzyski.

Eine Besonderheit des vorgelegten Programms ist, dass auf politische Entscheidungsprozesse für jede Einzelmaßnahme verzichtet werden soll. „Dadurch wird die Abarbeitung des Programms stark beschleunigt“, beschreibt Sabine Tegtmeyer-Dette das Ziel dieses angestrebten Vorgehens.

Die Beschlussvorlage ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.

Oase in der Südstadt

Straßenräume, Stadträume, Lebensräume – neues Leben auf alten Straßen?

Unsere Straßen sind Räume der Bewegung, des Transportes von Gütern, Erlebnisräume, Lebensräume in der Stadt. Hier lernen unsere Kinder das Laufen und Fahrradfahren und das es tödlich sein kann nicht nach „rechts – links – rechts“ zu sehen bevor man sich auf die Fahrbahn traut, um sie schnell zu überqueren. Wir sitzen am Straßenrand und trinken Kaffee, ärgern uns über brüllende Motorräder und suchen stundenlang nach Parkplätzen. Schöne Fassaden säumen die Straße, Bäume bringen das Grün in die Straßenschluchten, hier lagern Müll und Wertstoffe, verlaufen Leitungen und stehen all diese Nutzungen miteinander in Konkurrenz, während sich brüllende Laubbläser und singende Amseln Gehör verschaffen.

In unserer Reihe „Plätze, Parks & Co“ wollen wir uns diesen Stadträumen zuwenden, sehen, wie sich ihnen Student*innen der LUH planerisch nähern, hören wie ein berufender Visionär die Zukunft unserer Straßen sieht und wie Initiativen sich diese Lebensadern der Stadt aneignen.

Zeit: 17.01.2018, 18:00 – 21:00 Uhr
Ort: VHS Hannover, Burgstr. 14

Beiträge:

  • Straßen in Hannover – Möglichkeitsräume erkunden, Prof. Dr. Tanja Mölders (Nachhaltigkeitswissenschaftlerin)
  • Integration von Gender- und Diversityaspekte in die Planung am Beispiel ausgewählter Straßenräume, Studierende der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover,

Die Teilnahme ist kostenfrei!

www.bbs-hannover.de

ICAN

Verleihung des Friedensnobelpreises live erleben

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Live-Stream
Sonntag, 10. Dezember 2017, 12 Uhr, Hodlersaal Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Von der Kampagne bis zum Friedensnobelpreis: ICAN und der Atomwaffenverbotsvertrag

Der Friedensnobelpreis gilt als die wichtigste politische Auszeichnung weltweit. In diesem Jahr wird der Preis an ICAN (Internationale Kampagne zur atomaren Abrüstung) verliehen. Das Städtebündnis Mayors for Peace ist einer der zahlreichen Netzwerkpartner von ICAN.

Aus diesem Grund lädt die Landeshauptstadt Hannover am Tag der Friedensnobelpreisverleihung am Sonntag, den 10. Dezember 2017 um 12 Uhr zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Hodlersaal im Neuen Rathaus ein.

Einladungsflyer

Was bedeutet der von ICAN initiierte Atomwaffenverbotsvertrag? Und: Rückt das Ziel einer atomwaffenfreien Welt jetzt in greifbare Nähe?

Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Es folgt ein Vortrag mit dem Thema „Ein Historischer Schritt auf dem Weg in eine atomwaffenfreie Welt? ICAN und der Atomwaffenverbotsvertrag“ von Dr. Carmen Wunderlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Peace Research Institute Frankfurt (PRIF)

Die anschließende Diskussion wird von Dr. Sabine Meschkat-Peters, Landeshauptstadt Hannover, Büro Oberbürgermeister, Grundsatzangelegenheiten, moderiert.

Es folgt die Übertragung des Livestreams der Nobelpreisverleihung aus Oslo, ab 13 Uhr

ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) ist ein Zusammenschluss von rund 460 Partnerorganisationen in mehr als 100 Ländern. Seit rund zehn Jahren setzt sich ICAN für einen Atomwaffenverbotsvertrag ein. Dieser wurde am 20. September 2017 von der Generalversammlung der UN zur Unterschrift ausgelegt. Die Organisation erhält den Friedensnobelpreis „für ihre Arbeit, mit der sie die Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen eines jeglichen Einsatzes von Atomwaffen lenkt und für ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot solcher Waffen zu erreichen“, so das norwegische Nobelpreiskomitee.

Viele moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws.

Klage der Deutschen Umwelthilfe bei Gericht eingegangen

Viele moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws.

Viele moderne Dieselmotoren erzeugen durch die höhere Verdichtung und Verbrennungstemperatur mehr Stickoxide als 25 Jahre alte Euro 1 Diesel-Pkws.

Umweltschutzverband fordert von der Landeshauptstadt Änderung ihres Luftreinhalteplans

Die bereits vor einiger Zeit angekündigte Klage des Deutsche Umwelthilfe e.V. gegen die Landeshauptstadt Hannover wegen der Nichteinhaltung des Grenzwertes für Stickoxide ist gestern bei dem Verwaltungsgericht Hannover eingegangen (Az. 4 A 11790/17). Die Klage zielt auf die Verpflichtung der Stadt, ihren Luftreinhalteplan so abzuändern bzw. zu ergänzen, dass eine Einhaltung des europarechtlich vorgegebenen Grenzwertes kurzfristig sichergestellt werden kann. Dazu schlägt der Kläger in seiner Klageschrift ein Bündel von Maßnahmen vor; eine davon ist die Verhängung von Fahrverboten für Fahrzeuge mit Dieselmotoren.

Die zuständige 4. Kammer des Gerichts hat der Stadt zunächst eine Frist von zwei Monaten gesetzt, um zur Klage schriftlich Stellung zu nehmen. Wann ein Verhandlungstermin angesetzt wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Mehr Informationen dazu unter:

Aushang: Umleitung Linie 100

Baustellen plus Üstra = Kein Nahverkehr mehr

Aushang: Umleitung Linie 100

Aushang: Umleitung Linie 100

Wer zurzeit zum Maschsee, in den Sportpark, zum Sprengelmuseum oder zum NDR Funkhaus möchte, hat leider Pech oder muss riesige Umwege in Kauf nehmen. Wegen der Baustelle in der Willy-Brandt-Allee fährt die Linie 100 nicht mehr am Maschsee und durch den Sportpark sondern großräumig außen rum.

Geplant ist das Ganze zur besten Jahreszeit. In der Onlinemitteilung liest man noch bis 10.12.2017, auf den Schildern vor Ort schon Ende Dezember. Sollte, was in dieser Zeit nicht unüblich ist, noch Frost oder gar Schnee hinzu kommen vielleicht auch März oder April.

Was schon für Besucher des Sprengelmuseums ärgerlich ist, wird für den Schwimmunterricht im Stadionbad bestimmt zur Herausforderung. Die nächsten Haltestellen liegen doch teilweise sehr weit weg. 600 oder gar 900 Meter Fußweg ist sicherlich mit Kindern oder von alten Leuten nur schwer zu bewerkstelligen. Ein zusätzlicher Fußweg von 8-10 Minuten bei gerade mal 6 Minuten Fahrzeit bis zum Endpunkt ist auch für andere Fahrgäste eigentlich ein Unding. Da wird dann der ganze Aufwand rund um die Barrierefreiheit für Monate ad absurdum geführt.

Mitteilung der Üstra dazu:

Umleitungsfahrplan Linie 100

Umleitungsfahrplan Linie 100

ÜSTRA Buslinie 100: Umleitung zwischen Aegidientorplatz und Stadionbrücke (von 07.10.2017 bis 10.12.2017)

Auf Grund von Bauarbeiten auf der Willy-Brandt-Allee muss die Linie 100 von Samstag, 07.10.2017, Betriebsbeginn bis voraussichtlich Samstag, 09.12.2017, Betriebsschluss umgeleitet werden.

Die Buslinie 100 fährt im genannten Zeitraum ab der Haltestelle Aegidientorplatz zur Haltestelle Rathaus/Friedrichswall der Linie 120. Von dort aus fährt die Linie 100 ohne Halt weiter bis zur Haltestelle Stadionbrücke der Linie 200 (vor der Kreuzung Ritter-Brüning-Straße/Stadionbrücke)

Die Haltestellen Rathaus/Bleichenstraße, Maschsee/Sprengel Museum, HDI Arena, Stadionbad und Luise-Finke-Weg können von der Linie 100 nicht bedient werden und entfallen.

Hinweis auf die neue Haltestelle der Linie 200 - Warum das Schild wohl gerade hier steht wo kein Fußgängerüberweg Richtung Haltestelle ist?

Hinweis auf die neue Haltestelle der Linie 200 – Warum das Schild wohl gerade hier steht wo kein Fußgängerüberweg Richtung Haltestelle ist?

Fahrgäste mit Zu- oder Ausstieg an den entfallenden Haltestellen haben folgende Ersatz-Möglichkeiten:

  • Rathaus/Bleichenstraße: Bitte nutzen Sie die Haltestelle Rathaus/Friedrichswall (Linien 100, 120, 200, ca. 350 m Fußweg)
  • Maschsee/Sprengel Museum: Bitte nutzen Sie die Linie 200 (Ersatzhaltestelle in der Culemannstraße) oder die Haltestelle Rathaus/Friedrichswall (Linien 100, 120, 200, ca. 600 m Fußweg)
  • HDI Arena: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Station Waterloo (Linien 3, 7, 9) bzw. Waterlooplatz (Linie 120, jeweils ca. 900 m Fußweg)
  • Stadionbad: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Haltestelle Stadionbrücke (Linien 3, 7, 17, 100, 200, ca. 850 m Fußweg)
  • Luise-Finke-Weg: Bitte nutzen Sie die Linie 200 oder die Haltestelle Stadionbrücke (Linien 3, 7, 17, 100, 200, ca. 500 m Fußweg)
Einzige Alternative: Buslinie 200 im Sportpark

Einzige Alternative: Buslinie 200 im Sportpark

Bitte beachten Sie, dass auch die Linie 200 zwischen Maschsee/Sprengel Museum und Aegidientorplatz umgeleitet wird.

Außerdem ist die Bedienung des Bereichs HDI Arena durch die Linie 100 bei Fußballspielen ebenfalls nicht möglich. Bitte nutzen Sie daher ausschließlich die Stadtbahnlinien 3, 7 oder 9 bis/ab Waterloo bzw. 3, 7 oder 17 bis/ab Stadionbrücke.

Die ÜSTRA bittet wegen der Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

 

 

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