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Polizei

Schnelle Schlagzeile gegen Flüchtlinge mit der Kriminalstatistik

„18.655 Ermittlungen gegen Flüchtlinge im Jahr“ titelte die HAZ am Montag. Mal wieder eine tolle Schlagzeile, die den besorgten Bürgern entgegen kommt. Dabei sollte man sich die Zahlen mal genauer ansehen. In der Pressemitteilung der Polizei ist von 11.489 Fällen die Rede. Bei einem Anteil der Nichtdeutschen in der Bevölkerung von 11,96 %. Die Gesamtzahl der in der Region registrierten Straftaten liegt 2016 bei 121.698.

Kurze Dreisatzrechnung: 11,96 % von 121.698 sind 14.555

Schon hier stellt man fest das es eigentlich 3.000 Fälle zu wenig sind, wenn man den Bevölkerungsanteil sieht. Dazu sollte man bedenken das es ohne ausländerrechtliche Verstöße nur noch 7.848 registrierte Straftaten von „Ausländern“ sind.

Fazit:  Aus diesen Zahlen komme ich zu dem Schluss, dass der „Deutsche“ circa doppelt so kriminell ist wie der Flüchtling!


Pressemitteilung der Polizei:
Polizeiliche Kriminalstatistik 2016

Ein deutlicher Anstieg bei Gewaltdelikten und im Bereich des Diebstahls von Kraftfahrzeugen, Rückgänge beim Einbruchsdiebstahl aus/an Kraftfahrzeugen, stagnierende Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl und eine über dem Landestrend liegende Gesamtaufklärungsquote von 62,12 Prozent – dieses Bild zeichnen kurz zusammengefasst die Zahlen des vergangenen Jahres, die Polizeipräsident Volker Kluwe und Polizeivizepräsident Jörg Müller heute mit der Vorstellung der PKS 2016 für die Polizeidirektion Hannover präsentiert haben.

Gesamtzahlen der Straftaten

Die in der Region registrierten Straftaten liegen 2016 bei 121.698. Mit einer leichten Zunahme von 0,48 Prozent (579 Taten) liegt die Gesamtzahl auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (121.119). Die stärksten Fallzahlsteigerungen zeigen sich bei den Körperverletzungsdelikten mit einem Plus von 1.003 (9,3 Prozent) auf 11.789, bei den Fahrzeug-Komplettentwendungen mit einem Plus von 86 (11,44 Prozent) auf 838 sowie im Bereich Gewalt gegen Polizeibeamte mit einem Plus von 177 (30,26 Prozent) auf 762.

Auch bei den Verstößen gegen das Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz verzeichnet die Polizeidirektion von 2015 auf 2016 einen erneuten Anstieg von 195 auf 3.817. Dieser ist im Wesentlichen auf einen Zuwachs in dem Deliktsfeld der unerlaubten Einreise auf 1.009 (plus 401) zurückzuführen.

Aufklärungsquote

Nachdem sich die Gesamtaufklärungsquote bei knapp über 60 Prozent eingependelt hat, liegt sie 2016 mit 62,12 Prozent deutlich über dem Schnitt und sogar über dem Landestrend von 61,41 Prozent. 2016 wurden 75.598 der 121.698 Straftaten aufgeklärt – 2.116 mehr als im Vorjahr.

Kluwe erklärte, dass auch die „bereinigten Aufklärungsquoten“ mit der Entwicklung Schritt halten. Sie lagen im vergangenen Jahr bei 55,68 Prozent (ohne die „100-Prozent-Delikte“ Erschleichen von Leistungen und Ladendiebstahl) bzw. 53,98 Prozent (zusätzlich ohne die Verstöße nach dem Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz).

Tötungsdelikte

Bei den vorsätzlichen Tötungsdelikten (Mord und Totschlag) ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg auf 58 (plus 20) feststellbar. 2016 lagen die entsprechenden Zahlen bei 47 Versuchen (acht Mordversuche) und elf vollendeten Taten (darunter vier Morde). 29 versuchte und neun vollendete Tötungsdelikte flossen 2015 in die Kriminalstatistik ein.

Sexualstraftaten

Das Deliktsfeld der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung präsentierte sich im letzten Jahr positiv mit rückläufigen Fallzahlen in nahezu allen Deliktsuntergruppen, bei einer leicht erhöhten Aufklärungsquote von 80,41 Prozent (2015: 79,45 Prozent). Die Polizeidirektion Hannover registrierte 2016 587 Straftaten – 65 (9,97 Prozent) weniger als im Jahr davor. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf sinkende Fallzahlen bei der Verbreitung pornografischer Schriften um 35 auf 102 zurückzuführen.

2016 wurden 148 Vergewaltigungen (plus ein Fall) an die Staatsanwaltschaft abgegeben, 143 Fälle von Kindesmissbrauch (minus elf) und 102 Fälle (minus 35) der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse.

Raub

Im Jahr 2016 gingen 863 Raubtaten in die Statistik ein – ein fast identischer Wert zu 2015 mit 862 Taten. Gleichzeitig ist eine Erhöhung der Aufklärungsquote um 1,21 Prozentpunkte auf 55,97 Prozent zu verzeichnen.

Im Einzelnen bedeutet dies: Rückläufige Zahlen beim räuberischen Diebstahl auf 203 (minus 25), bei den Raubüberfällen auf Geschäfte auf 61 (minus sechs), beim räuberischen Angriff auf Kraftfahrer auf acht (minus acht) und beim Handtaschenraub auf 49 (minus zwei). Eine Erhöhung zeigt sich hingegen im Deliktsfeld Straßenraub mit 362 Taten (plus 40).

Körperverletzung

Während sich die Fallzahlen 2014 auf 10.771 (plus 69) und 2015 auf 10.786 (plus 15) jeweils nur leicht erhöhten, ist für das vergangene Jahr ein deutlicher Anstieg auf 11.789 (plus 1.003) feststellbar. Diese Steigerung um 9,3 Prozent ergibt sich sowohl aus einem Anstieg der Fallzahlen der gefährlichen und schweren Körperverletzung um 348 auf 3.034 Taten, als auch aus einem Anstieg bei den vorsätzlichen leichten Körperverletzungsdelikten um 594 auf 8.214. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich bei 89,13 Prozent.

Diebstahl

Von 2012 bis 2015 stiegen die Fallzahlen in diesem Deliktsspektrum konstant an. 2015 registrierte die Behörde eine Erhöhung um 2.698 Fälle (plus 6,06 Prozent) auf 47.195 Diebstahlstaten. Wobei sich diese Steigerung hauptsächlich aus Zunahmen in den Bereichen des einfachen Diebstahls auf 25.429 (plus 1.786), aber auch des schweren Diebstahls auf 4.180 (plus 1.099) – und hier insbesondere beim schweren Diebstahl an/aus Kraftwagen auf 4.180 (plus 1.099) – ergeben hatte.

2016 präsentieren sich die Fallzahlen in einer anderen Konstellation: Für das Vorjahr ist bei den Diebstahlsdelikten erstmals wieder ein Rückgang um 1.585 Delikte auf 45.610 sichtbar. Die rückläufigen Zahlen sind insbesondere auf den Bereich des schweren Diebstahls auf 20.741 (minus 1.025) – und hier hauptsächlich des schweren Diebstahls an/aus Kraftfahrzeugen auf 3.671 (minus 509) -, aber auch auf den Bereich des einfachen Diebstahls auf 24.869 (minus 560) zurückzuführen.

Nicht so bei den sogenannten „Komplettentwendungen“: Beim Diebstahl von Kraftwagen (ohne Motorräder) zeigte sich bereits 2015 ein Zuwachs um 27,67 Prozent (plus 163) auf 752 Taten. Dieser Trend setzte sich auch im vergangenen Jahr mit einem Anstieg um 11,44 Prozent (plus 86) auf 838 Taten fort. Aufgrund dieser Entwicklung geht die Polizeidirektion Hannover neue, strategische Wege. Seit Dezember 2016 werden diese Delikte zentralisiert in der Ermittlungsgruppe (EG) Kfz beim Zentralen Kriminaldienst bearbeitet. „Auf langfristige Sicht versprechen wir uns insbesondere mit der Bündelung und Koordination polizeilicher Maßnahmen eine noch effizientere Arbeit der in diesem Deliktsfeld eingesetzten Beamtinnen und Beamte und damit schlussendlich eine Reduzierung der Fallzahlen sowie eine Erhöhung der Aufklärungsquote“, so der Polizeivizepräsident Jörg Müller.

Eine zentralisierte Bearbeitung findet bereits seit gut drei Jahren beim Wohnungseinbruchdiebstahl, der in besonderer Weise das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung belastet, statt. Nach einem eklatanten Anstieg 2013 auf 3.606 Taten (plus 824), hatte sich die Polizei Hannover zu diesem Schritt entschieden und die Ermittlungsarbeit in Stadt und Umland zentral auf Ermittlungseinheiten (EE) verteilt. Eine erste positive Änderung der Zahlen zeigte sich 2014 mit einem Rückgang um 558 auf 3.048 Taten und im Jahr darauf mit einem knapp dreiprozentigen Rückgang (minus 91) auf 2.957 Taten.

2016 bewegen sich die Fallzahlen bei diesem schwer aufzuklärenden Delikt mit 2.937 (minus 20 Taten) auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr davor, bei einer leicht rückläufigen Aufklärungsquote von 23,29 Prozent (Vorjahr: 25,77 Prozent). Der hohe Anteil, der im Versuch steckengebliebenen Wohnungseinbrüche von 42,78 Prozent in 2015 wurde im vergangenen Jahr mit 46,31 Prozent – der höchste Wert der letzten zehn Jahre – noch einmal getoppt und liegt damit erneut über dem Landestrend (40,20 Prozent). „Dass bei fast der Hälfte der Wohnungseinbrüche die Täter leer ausgehen verdeutlich einmal mehr, dass insbesondere technische Sicherungen eine große Wirkung entfalten können und Einbrecher abschrecken“, so Volker Kluwe.

Betrug

2016 war im Bereich der Betrugsdelikte ein Anstieg der Fallzahlen um 1.169 Fälle (plus 4,3 Prozent) auf 28.317 Taten zu verzeichnen, wobei sich einzelne Delikte uneinheitlich entwickelten. Der Waren- und Warenkreditbetrug stieg im vergangenen Jahr um 232 auf 5.460 Taten. Ebenso gab es Zuwächse beim Computerbetrug um 113 auf 205 sowie beim „Schwarzfahren“ um 187 Fälle (1,76 Prozent) auf 10.827. Dem gegenüber stehen rückläufige Fallzahlen bei der Unterschlagung sowie bei sonstigen Betrugsarten.

Die Aufklärungsquote liegt hier bei 85 Prozent (2015: 84,19) und damit über dem Landestrend (80,42 Prozent).

Rauschgiftkriminalität

Im vergangenen Jahr gab es 6.349 Rauschgiftdelikte und damit 127 mehr (plus 2,04 Prozent) als 2015. Der Anstieg dieses klassischen Kontrolldeliktes zeigt sich vorrangig im Bereich der allgemeinen Verstöße (plus 208 auf 5.035).

Anders bei den qualifizierten Taten, wie zum Beispiel dem illegalen Handel mit Betäubungsmitteln und der illegalen Einfuhr in nicht geringen Mengen: hier gab es 2016 einen zahlenmäßigen Rückgang um 81 Verfahren (minus 5,81 Prozent) auf 1.314. 2016 waren zehn Drogentote zu beklagen, im Jahr davor zwölf.

Polizeibeamte als Opfer einer Straftat

Die Opfereigenschaft von Polizeibeamtinnen und -beamten wird seit 2010 erfasst. Nach einem kontinuierlichen Anstieg wurde 2014 erstmals ein Rückgang auf 683 (minus 102) Taten festgestellt, der sich im darauffolgenden Jahr auf 585 (minus 98) fortsetzte. Nicht so im vergangenen Jahr: 2016 wurde in 762 Fällen mindestens eine Polizeibeamtin oder ein Polizeibeamter Opfer einer Straftat. Das bedeutet einen Zuwachs von 30,26 Prozent (plus177).

Die Gesamtzahl 762 beinhaltet u.a. die Delikte Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten und Körperverletzungen. Beide Bereiche haben Steigerungen erfahren. Die Widerstandshandlungen sind 2016 um acht auf 259 Verfahren angestiegen. Bei der leichten Körperverletzung registrierte die Behörde einen Anstieg auf 276 (plus 47). Wesentlich besorgniserregender ist der Anstieg im Bereich der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte auf 170 (plus 106) Taten.

„Ich begrüße grundsätzlich jede Maßnahme zum Schutz von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vor Gewalt“, erklärt Volker Kluwe zu dem Vorstoß des Bundeskabinetts, Strafen für Angriffe auf Polizisten, Retter und Feuerwehrleute zu verschärfen. Und stellt klar, „dass verschärfte Sanktionierungen nur ein Baustein im Kampf gegen die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber Polizistinnen und Polizisten sein können.“

Cybercrime

Die Zahlen im Deliktsfeld Cybercrime im engeren Sinne sind im vergangenen Jahr um 88 Taten (28,21 Prozent) auf 400 wieder leicht angestiegen, korrespondierend mit einer Erhöhung der Aufklärungsquote auf 68 Prozent (2015: 46,79 Prozent). Das Fallzahlenaufkommen beim „Tatmittel Internet“ – das sich durch alle Deliktsbereiche zieht – zeichnet sich indes positiver ab: 2016 wurde das Internet bei 5.041 Taten kriminell genutzt und damit in 91 Fällen weniger als noch 2015 (5.132).

Alkoholmissbrauch

Der Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluss, in Relation zu den Gesamtstraftaten (121.698), betrug im Jahr 2016 9.599 (2015: 9.070). Der prozentuale Anteil der „Straftaten unter Alkohol“ liegt damit bei 7,89 Prozent (2015: 7,49) am Gesamtstraftatenaufkommen. Bei den ermittelten minderjährigen Tatverdächtigen zeichnete sich folgendes Bild ab: Von 4.929 Minderjährigen standen 287 (5,8 Prozent) unter Alkoholeinfluss.

Im Vergleich dazu 2015: Hier wurden 4.812 Minderjährige als Tatverdächtige ermittelt – darunter 222 (4,6 Prozent), die unter dem Einfluss von Alkohol standen.

Werden Deliktsbereiche wie „Körperverletzung“ oder „Häusliche Gewalt“ herausgegriffen, so liegt der Anteil der alkoholisierten Tatverdächtigen bei 26,32 bzw. 30,29 Prozent (2015: 29,43 und 32,32 Prozent). „Wir werden nicht nachlassen uns bei diesem wichtigen Thema einzubringen wo immer es möglich ist“, unterstrich Kluwe. „Der Zusammenhang zwischen Alkoholmissbrauch und Gewaltbereitschaft ist offenkundig.“

Kriminalität im Kontext von Flüchtlingen

Der Begriff „Flüchtling“ ist in der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht definiert. Die Kriminalität im Kontext von Flüchtlingen kann daher nach wie vor nur auf Anhaltspunkten basieren.

Im vergangenen Jahr wurden bei der Polizeidirektion Hannover insgesamt 11.489 Fälle registriert (7.848 ohne ausländerrechtliche Verstöße), zu denen 7.922 Flüchtlinge als Tatverdächtige ermittelt wurden (4.759 ohne ausländerrechtliche Verstöße). Dies bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber 2015 mit 8.744 Fällen (5.329 ohne ausländerrechtliche Verstöße) und 6.126 Flüchtlingen als Tatverdächtige (3.064 ohne ausländerrechtliche Verstöße).

Betrachtung der einzelnen Deliktsbereiche: Neben den Aufenthalts- und Asylverstößen, die 2016 um 198 auf 3.613 angestiegen und dabei insbesondere auf eine Fallzahlensteigerung im Bereich der unerlaubten Einreise auf 1.009 (plus 401) zurückzuführen sind, können im Wesentlichen Steigerungen in den Bereichen Erschleichen von Leistungen um 735 auf 1.795, der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte um 113 auf 277, bei der Beleidigung auf sexueller Basis um 44 auf 72 sowie dem Sozialleistungsbetrug um 68 auf 88 verzeichnet werden.

„Die Anzahl der durch Flüchtlinge begangenen Straftaten ist deutlich angestiegen. Aber auch der Anteil der Nichtdeutschen in der Bevölkerung ist um 1,31 Prozentpunkte auf 11,96 Prozent gestiegen, was zu einem großen Teil durch die zu uns gekommenen Flüchtlinge zu erklären ist“, konstatiert Polizeipräsident Volker Kluwe. Und ergänzt, dass „die zahlenmäßigen Anstiege nicht die Schlussfolgerung zulassen, Flüchtlinge begehen in einem unverhältnismäßig hohen Umfang Straftaten. Die weit überwiegende Mehrheit begeht eben keine Straftaten.“ /st, hol

Gesuchter Täter - Einbruch in Havelse

Polizei sucht Täter zu Einbruch in Havelse

Gesuchter Täter - Einbruch in Havelse

Gesuchter Täter – Einbruch in Havelse

Mit Hilfe eines Phantombilds sucht die Polizei Hannover nach einem derzeit unbekannten Mann. Dieser wird verdächtigt, in der dunklen Jahreszeit in ein Einfamilienhaus (EFH) an der Straße Am Hasenberge im Garbsener Stadtteil Havelse eingebrochen zu sein.

Während der urlaubsbedingten Abwesenheit der zur Tatzeit (Mittwoch, 26.10.2016, 11:00 Uhr, bis Donnerstag, 27.10.2016, 10:50 Uhr) 75 und 76 Jahre alten Eheleute hatte der Unbekannte – momentan ist den Ermittlern nicht bekannt, ob er Komplizen hatte – mit einem Stein die rückwärtig gelegene Terrassentür des EFH eingeschlagen, nahezu alle Räume durchwühlt und unter anderem Schmuck sowie technische Geräte entwendet.

Offenbar aufgeschreckt durch eine 32-jährige Nachbarin flüchtete der Einbrecher mit einem Fahrrad vom Tatort. Da die Frau bei dem wegradelnden Mann zunächst keinen Verdacht geschöpft hatte und erst in den folgenden Tagen von der Tat erfuhr, informierte sie die Polizei erst Anfang November über ihre Beobachtungen.

Der Gesuchte wird auf ein Alter von 28 Jahren und eine Größe von 1,65 bis 1,70 Metern geschätzt. Er ist schlank, hat einen dunklen Teint und trug eine dunkle Lederjacke, eine Jeans, ein schwarzes Basecap sowie schwarze Lederhandschuhe.

Hinweise zu dem Einbruch nimmt die Polizeiinspektion Garbsen unter der Telefonnummer 05131 701-4520 entgegen. /zim, now

Polizei

Seien Sie achtsam, falsche Polizeibeamte haben es auf Ihre Wertgegenstände abgesehen!

Gestern Nachmittag, 26.01.2017, haben sich Trickbetrüger in Linden als Polizeibeamte ausgegeben und den Schmuck einer 86-Jährigen an der Dreikreuzenstraße erbeutet. Zuvor hat ein Unbekannter bei der Dame angerufen und seine „Kollegen“ angekündigt.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der unbekannte Anrufer der Seniorin Donnerstagnachmittag mitgeteilt, dass in ihre Wohnung eingebrochen worden wäre. Kurz darauf erschienen die falschen Polizeibeamten, zeigten einen vermeintlichen Dienstausweis vor und gaben an, überprüfen zu wollen, ob alles in Ordnung sei. Daraufhin ließ die 86-Jährige die beiden Trickdiebe ein und zeigte ihnen, wo sich ihr Schmuck befand. Zwischendurch war das Duo alleine in dem Raum. Kurze Zeit später verabschiedeten sich die beiden wieder. Am Abend überkamen die Frau Zweifel an der Echtheit der Polizeibeamten. Als sie dann noch einmal nachsah, stellte sie den Diebstahl ihres Schmuckes fest. Eine genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.

Beide Männer sind nach Angaben der Seniorin um die 50 Jahre alt, sie sprachen akzentfrei hochdeutsch. Einer von ihnen ist etwa 1,90 bis 1,95 Meter groß und kräftiger gebaut, sein Komplize ist schlanker und zirka 1,65 bis 1,70 Meter groß. Die Gesuchten waren mit schwarzen Jacken oder Mänteln bekleidet und trugen eine dunkle Kopfbedeckung.

Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Auch in anderen Stadtteilen (Misburg und Isernhagen-Süd) und im Umland (Wunstorf) haben heute, 27.01.2016, Trickbetrüger mit derselben Masche Senioren angerufen, sind dabei aber erfolglos geblieben.

Die Polizei rät: Machen Sie am Telefon keine Angaben zu ihren Vermögensverhältnissen, Kontoverbindungen oder anderen persönlichen Daten – Polizeibeamte erfragen personenbezogene Daten nie am Telefon!

Gehen Sie in keinem Fall auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen ein! Die Betrüger fordern oft auf, Geld oder Wertgegenstände, angeblich zu Ihrer Sicherheit, irgendwem zu übergeben oder irgendwo abzulegen. Die Polizei wird Sie nie zu einer solchen Handlung auffordern!

Überprüfen Sie sorgfältig Polizeiausweise und fragen im Zweifel bei Ihrer örtlichen Dienststelle nach. Bei manchen Maschen geben sich die Betrüger auch als Handwerker oder Firmen-Mitarbeiter aus. Seien sie misstrauisch!

Lassen Sie keine Fremden in Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung!

Setzen Sie sich mit ihrer örtlichen Dienststelle in Verbindung, wenn Sie einen Anruf von einem mutmaßlichen Polizisten erhalten haben oder wählen Sie den Notruf 110. /pfe, st

Polizei

Hamburger Fußballstörer randalieren am Hauptbahnhof Hannover

Gestern reisten 1200 Fußballfans des Hamburger Sportvereins großteils friedlich zum Bundesligaspiel Richtung Wolfsburg. 290 gewaltbereite Störer erreichten das Spiel jedoch nicht.

Bereits in Uelzen kam es zu ersten Rangeleien untereinander. Vier Störern wurde die Weiterreise untersagt. Im Metronom nach Hannover gab es dann mehrere Sachbeschädigungen. Auch gegen das Alkohol- und Rauchverbot wurde massiv verstoßen. Kurz vor Hannover stoppte der Zug mit rund 400 Reisenden zwangsweise, da die Notbremse gezogen und eine Tür dann gewaltsam geöffnet wurde.

Nach dem Eintreffen im Hauptbahnhof Hannover wurden eingesetzte Bundespolizisten angegriffen und mit Flaschen beworfen. Die Fußballstörer durchbrachen Absperrungen und zündeten Pyrotechnik. Alle verfügbaren Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei wurden angefordert. Die Beamten mussten Schlagstock und Pfefferspray einsetzen. Aufgrund massiver Gleisüberschreitungen mussten auch die Gleise im hinteren Bereich des Bahnhofs für mehrere Stunden gesperrt werden. Nach der Bestätigung durch den richterlichen Bereitschaftsdienst nahm die Bundespolizei 286 Personen zur Unterbindung weiterer Straftaten und zur Identitätsfeststellung in Gewahrsam. Unter ihnen befanden sich 40 Jugendliche und 14 sogenannte Gewalttäter-Sport.

Zwischenzeitlich wurden durch die zuständigen Behörden Betretungsverbote für die Städte Wolfsburg und Hannover ausgesprochen. Nach Abschluss der Maßnahmen ordnete die Bundespolizei für alle Störer die Rückreise an. 83 Bundespolizisten begleiteten die Fahrt, die dann ohne weitere Vorkommnisse verlief.

Bisher wurden elf Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch (2), Körperverletzung (2), Sachbeschädigung (3), Widerstand, Bedrohung, Diebstahl und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen eingeleitet.

Insgesamt waren 217 Beamte der Bundespolizei im Einsatz sowie zusätzlich zur Unterstützung 78 Landespolizeibeamte aus Hannover und Braunschweig.

Polizei

Streitigkeiten am Hauptbahnhof eskalieren

Am Sonntagabend, 08.01.2017, kurz vor 19:00 Uhr, ist es an der Rundestraße (Mitte) zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ersten Informationen zufolge haben dabei zwei Männer Stichverletzungen davongetragen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Männer aus bislang ungeklärter Ursache zunächst in einem Cafe im Hauptbahnhof offensichtlich in lautstarken Streit geraten. Im weiteren Verlauf verlagerte sich die Auseinandersetzung an die Rundestraße, wo sie schließlich eskalierte. Dabei erlitten zwei Männer Stichverletzungen, beide kamen zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser. Die Schwere ihrer Verletzungen ist derzeit noch nicht bekannt.

Zwei Tatverdächtige, die zunächst geflüchtet waren, wurden kurze Zeit später von den alarmierten Beamten im Rahmen einer Fahndung festgenommen. Weitere Einzelheiten zu dem Tatgeschehen sind aktuell unklar, die Ermittlungen dauern an. /pfe, st

Polizei

Unbekannter Toter aus See im Georgengarten geborgen

Heute Morgen, 25.12.2016, ist ein bislang unbekannter Mann tot aus einem See im Georgengarten geborgen worden. Derzeit liegen der Polizei keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte ein Passant gegen 08:45 Uhr den leblosen Körper am Ufer des Sees in der Nähe des „Leibniz Tempels“ bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des bislang unbekannten Mannes feststellen.

Aktuell liegen der Kriminalpolizei keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vor. Die Ermittlungen zur Identität des etwa 50-Jährigen dauern derzeit an. /now

Polizei

Brennender LKW am Landwehrkreisel

Am Montag, 12.12.2016, gegen 08:20 Uhr, ist es im Bereich des Motorraums eines fahrenden LKW zu einer Rauchentwicklung gekommen – wenig später hat der Brummi am Landwehrkreisel (Ricklingen) in Flammen gestanden. Die Kripo geht von einem technischen Defekt aus.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge bemerkte der Fahrer des 7,5 Tonners heute Morgen beim Durchfahren des Landwehrkreisels Rauch aus dem Motorraum. Statt, wie geplant, auf den Südschnellweg zu wechseln, ließ er seinen LKW auf die Bundesstraße 3 in Richtung Hemmingen rollen und stoppte den Brummi in einem Baustellenbereich. Wenig später – der Fahrer hatte den LKW bereits verlassen – fing der 7,5 Tonner Feuer. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht werden. Die Fahrerkabine des LKW allerdings brannte komplett aus. Die Beamten des Zentralen Kriminaldienstes gehen von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Während der Einsatzmaßnahmen kam es kurzfristig zu einer Sperrung der Aus- und Einfahrt des Landwehrkreisels in Richtung Süden und in der Folge zu Staubildung. /st

Polizei

Zeugenaufruf! Ein Verletzter durch Böllerwurf

Am Nachmittag des 01.12.2016, gegen 16:00 Uhr, haben Unbekannte an der Kurt-Schumacher-Straße (Mitte) zwei sogenannte Polenböller gezündet. Ein 27-jähriger Passant hat dabei leichte Verletzungen erlitten.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten drei Unbekannte (zwei Männer und eine Frau) an der Kurt-Schumacher-Straße, im Bereich der Ernst-August-Galerie, zwei Polenböller gezündet. Einer der beiden explodierte unmittelbar hinter dem 27 Jahre alten Passant, der dadurch leicht verletzt wurde. Das Trio flüchtete anschließend in Richtung Steintor. Eine Fahndung verlief erfolglos. Am Tatort konnten Ermittler Böllerreste sicherstellen. Einer der südländisch aussehenden Gesuchten ist zirka 1,90 Meter groß, hat dunkle lange Haare und trug einen Vollbart. Er war mit einer olivfarbenen Jacke bekleidet. Sein Komplize – ebenfalls Vollbartträger – trug eine Jacke mit weißem Fellkrangen. Die Begleiterin ist etwa 1,60 Meter groß und war mit einer dunklen Jacke bekleidet. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2820 entgegen. /hil

Feuerwehr

Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Gestern Abend, 01.12.2016, gegen 18:15 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Uhlandstraße (Nordstadt) ein Feuer ausgebrochen. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

Ein Hausbewohner hatte Rauchentwicklung bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Bei deren Eintreffen stand eine Spülmaschine in der Küche der Wohnung im ersten Obergeschoss in Flammen. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, Verletzte gab es nicht. Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben die Wohnung heute untersucht. Sie gehen von einem technischen Defekt an der Spülmaschine als Ursache aus. Nach polizeilichen Schätzungen entstand ein Schaden in Höhe von 40 000 Euro. Die Wohnung kann derzeit nicht genutzt werden. /hil, now

Polizei

Burg: Unbekannter überfällt Tankstelle

Ein Täter hat gestern Abend, 26.11.2016, eine Tankstelle am Vinnhorster Weg überfallen und ist mit Geld geflüchtet.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der maskierte Räuber die Tankstelle gegen 22:00 Uhr betreten, den allein anwesenden Angestellten (26 Jahre alt) vermutlich mit einem Messer bedroht und Geld gefordert. Nachdem er dies erhalten hatte, flüchtete er aus dem Gebäude in eine nahegelegene Kleingartenkolonie. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos.

Der Gesuchte ist zirka 1,90 Meter groß, etwa 25 Jahre alt, von kräftiger Statur und sprach deutsch mit osteuropäischen Akzent. Zur Tatzeit war er mit einer grauen Kapuzenjacke sowie einer schwarzen Jogginghose bekleidet. Darüber hinaus hatte er eine Sporttasche (schwarz) mit weißen Nähten dabei.

Hinweise zu dem Flüchtigen nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen. /now

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