Alle Artikel in: Top-News

Ihmezentrum Umbau

Eine Zukunft für das Ihmezentrum – Oder Jeder gegen Jeden?

Ein Investor der nicht investiert, Eigentümer die dagegen klagen, die Stadt die gegen die Eigentümer klagt …

Bauschild Lindenpark 2006

Bauschild Lindenpark 2006

Keine guten Voraussetzungen für eine zeitnahe Lösung. Dabei entwickelt es sich bereits jetzt zur unendlichen Geschichte. Nur zur Erinnerung schon 2000 übernahm Frank-Michael Engel die meisten Gewerbeflächen und wollte in einem ersten Versuch mit der Revitalisierung beginnen. Es folgte eine schleichende Entmietung der Flächen, die spätestens mit dem Auszug von Saturn Hansa im Jahr 2004 besiegelt war.

Erst nachdem alle Mieter vergrault waren, sollte plötzlich etwas passieren. Der Lindenpark war geboren. Eine Hochglanz-Einkaufspassage und dazu jede Menge Geschäfte auf der Straßenebene. Auf dem Bauschild waren schon eine Reihe von „potenziellen“ Mietern aufgelistet. Warum man allerdings erst alle Bestandsmieter verprellen muss um danach bei null neu zu beginnen  bleibt ein Rätsel.

Ihmezentrum - Ein Investor der nicht investiert und Eigentümer die dagegen klagen ... Klick um zu Tweeten

Auch die Politik setzte alle Hoffnung in den Plan und inszenierte den Baubeginn Medienwirksam.

Diese Aufbruchstimmung stellte sich aber schnell als Luftschloss heraus, denn zu dem Zeitpunkt waren die Verhandlungen mit der Carlyle-Gruppe schon so gut wie abgeschlossen. Am 4. Oktober 2006 übernahmen die Amerikaner die Anteile von Engel. Wieder begann das Warten auf eine bessere Zukunft. Wieder wurden schöne Bilder produziert.

Vom Ihmezentrum zum Lindenpark – Von konzeptionellen Fehlentscheidungen zur Revitalisierung (Steffen Holz, Dezember 2007)

Trotz des Eigentümerwechsels kam ein wenig Hoffnung auf, denn es wurde gebaut. Der Schein trog! Anfang 2009 mitten in der Abbruchphase meldete die Carlyle-Tochter Insolvenz an und lies alle im Regen stehen.

Mit „Das Grab der Heuschrecke“ schrieb sogar die TAZ einen Artikel dazu. Wie sich alle vom schönen Schein blenden ließen, beschreibt der Artikel „Die Bewohnerin des Ihmezentrums“ sehr schön.

Die Landesbank Berlin LBB blieb auf ihren faulen Krediten sitzen und musste wohl oder übel die Verwaltung und einige Sanierungsmaßnahmen selbst übernehmen. In den nächsten Jahren scheiterten mehrere Versuche das marode Objekt an den Mann zu bringen. Erst 2015 findet sich ein potentieller Investor der 16,5 Millonen Euro für den Komplex bei der angesetzten Zwangsversteigerung bezahlt. Schnell stellt sich heraus das die Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks GmbH zur Newtown Gruppe (inzwischen INTOWN) gehört.

Es begann eine neue Zeit des bangen und Hoffens. Wirklich Zählbares liegt aber bis heute nicht auf dem Tisch.

Ihmezentrum - Ein Verein mit guten Ideen und ein neuer Eigentümer, der wieder bunte Bilder hat. Klick um zu Tweeten

Stand der Dinge: Ein Verein mit guten Ideen, allerdings nicht zur Finanzierung. Die Wohnungseigentümer, die beim neuen Großeigentümer die notwendigen Sanierungen einklagen. Die Politik der Stadt, die ihrerseits die Wohnungseigentümer vor Gericht ziehen, weil sie alles auf eine Karte setzten. Noch dazu geht mit enercity einer der letzten Mieter von Bord. Und ein neuer Eigentümer, der wieder mal bunte Bilder gemacht hat.

Wer sich weiter über die Zukunft des Ihmezentrums informieren möchte, der kann an den Veranstaltungen der Reihe „Zukunftswerkstatt im Dialog“ teilnehmen. Neben der Dokumentation „Das Ihme-Zentrum – Traum, Ruine, Zukunft“ die im Apollokino gezeigt wird sind noch bis März 2017 mehrere Diskussionsveranstaltungen zu verschiedenen Themen geplant.

Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“

Stunde der Wintervögel: Haubenmeise

Stunde der Wintervögel: Haubenmeise

NABU und NAJU suchen fleißige Vogelzähler vom 6. bis 8. Januar 2017

Vom 6. bis 8. Januar 2017 findet zum siebten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund NABU Niedersachsen und die Naturschutzjugend NAJU Niedersachsen rufen Naturfreundinnen und -freunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park auch in Niedersachsen zu zählen und zu melden.

Eventuell können auch vermehrt Zugvögel wie Hausrotschwanz, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und Heckenbraunelle gemeldet werden. „Möglicherweise haben einige dieser Arten aufgrund des Wetters ihre Reise nicht angetreten und versuchen hier auszuharren“, sagt Ulrich Thüre, Pressesprecher des NABU Niedersachsen. Um die Zahlen mit den Ergebnissen der vergangenen Jahre abzugleichen, hofft der NABU auf eine rege Beteiligung bei Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmachaktion auch in Niedersachsen.

Die Wintervogelzählung funktioniert ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können dann im Internet unter http://niedersachsen.nabu.de/aktionen/sdw/ bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse werden dort live ausgewertet. Zudem ist am 7. und 8. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2016 beteiligten sich bundesweit über 93.000 Menschen. Mehr als 2,5 Millionen Vögel aus über 63.000 Gärten wurden gemeldet. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Kohlmeise Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel.

In Niedersachsen reichten knapp 11.000 Vogelfreunde Meldungen von über 283.000 Vögeln aus knapp 7.000 Gärten ein. Der Haussperling hatte in Niedersachsen „den Schnabel vorn“. Auf den weiteren Plätzen folgen Kohlmeise, Amsel, Blaumeise und Feldsperling. Nun erhoffen sich NABU und NAJU auch im Jahr 2017 wieder eine rege Beteiligung. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller und aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

Neben der wissenschaftlichen Datenerhebung ist es für NABU und NAJU bei dieser Aktion ebenso wichtig, die engagierten Zähler auf die Natur vor der Haustür aufmerksam zu machen und zur naturnahen Gestaltung von Gärten als Lebensraum für Vögel zu motivieren.

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr, geht die SCHULstunde der Wintervögel nun in die zweite Runde. Da zum Zählwochenende noch Schulferien sind, können sich Schulen, Kitas und Gruppen in der Woche vom 9. bis 13. Januar an der großen Zählaktion beteiligen. Ein NAJU-Paket mit Aktionsideen für jeden Tag, einer Wintervogelrallye, Zählkarten und mehr können Schulen, Kitas und Gruppen gegen zwei Briefmarken zu 1,45 Euro bestellen. Ihre Gruppen-Bestellung unter Angabe der Postadresse richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: info@NABU-niedersachsen.de .

Der NABU Niedersachsen bietet zur Mitmachaktion ‚Stunde der Wintervögel‘ ein Infopaket mit allen weiteren Informationen samt Zählhilfe und Wintervogelporträts sowie Tipps zur Winterfütterung gegen einen fünf Euro Schein an: NABU Niedersachsen, Stunde der Wintervögel, Alleestr. 36, 30167 Hannover.

Jazz Club Hannover

Jazz Club Hannover präsentiert zu seinem 50. Geburtstag Highlights aus der Geschichte der „UNESCO City of Music“

Jazz Club HannoverJazz Club-Archiv zieht ins Stadtarchiv um

Hannover hat in der internationalen Jazzszene einen guten Klang. Die Stadt gilt als Mekka und heimliche Hauptstadt des Jazz. Berühmtheiten wie Lionel Hampton oder Monty Sunshine verkündeten der Welt, dass Hannover ein Zuhause für MusikerInnen sei und komponierten Liebeserklärungen für die „Jazzhochburg“ an der Leine. Denn in Hannover, so heißt es, befindet sich einer der renommiertesten Jazz Clubs Europas. Ein Club, den New Orleans zum Ehrenbürger erklärte, mit dem sich städtische Werbebroschüren schmücken und der ein bedeutender Bestandteil der Bewerbung Hannovers als „UNESCO City of Music“ war.

In diesem Jahr hat der Jazz Club sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert und sein Archiv geöffnet, das nicht nur wohl behütete Schätze der vergangenen 50 Jahre, sondern auch kostbare Erinnerungsstücke an Vorgängerinstitutionen, wie den Deutschen Hot Club Hannover, enthält. Die Aufarbeitung des 120 Akten umfassenden Jazz-Archivs hat die Historikerin Vanessa Erstmann übernommen, die bereits den Nachlass des rührigen Imagepflegers und Jazzpapst Mike Gehrke erforscht hat. In seiner Funktion als Imagepfleger und Vorsitzender des Jazz Clubs verknüpfte Gehrke Stadtwerbung und Clubführung fast 40 Jahre lang auf das Engste. Entsprechend ergänzen sich beide Bestände, die nun mit dem Umzug des Jazz-Archivs in das Stadtarchiv Hannover unter einem Dach vereint werden.

Ab sofort können gut behütete Schätze des Jazz Clubs wie die berühmte Ehrenbürgerurkunde aus New Orleans, Protokolle aus Gründungszeiten oder Gastspielverträge mit internationalen Jazzgrößen im hannoverschen Stadtarchiv eingesehen werden. Für die kulturelle Entwicklung der Stadt nicht weniger interessant sind die zahlreichen Dokumente zur Organisation von Jazzfestivals wie „Swinging Hannover“, Großprojekten wie dem internationalen Jazzmuseum oder dem temporären Clubableger auf dem Gelände der EXPO.

Wer wissen möchte, warum das deutsche Zeitalter des Jazz ausgerechnet in Hannover begann und was einen kleinen orangefarbenen Keller zu einem der renommiertesten Jazz Clubs Europas gemacht hat, meldet sich zur exklusiven Führung durch den Bestand am 14. Dezember 2016 um 15 Uhr im Stadtarchiv Hannover an. Oder wirft einen Blick in das frisch gedruckte, großformatige und reich bebilderte Jubiläumsbuch des Clubs, das Vanessa Erstmann parallel zu ihren Recherchen verfasste.

Anmeldungen für die Führung (max. 15 Personen) nimmt das Stadtarchiv unter der Rufnummer 168-42173 oder der E-Mailadresse stadtarchiv@hannover-stadt.de entgegen. Bei Bedarf wird ein weiterer Termin im Anschluss um 16.30 Uhr angeboten.

Mit dabei: Das Landesmuseum

Mit der MuseumsCard ein Jahr lang freier Eintritt in die größten Museen und Ausstellungshäuser Hannovers

Mit dabei: Das Landesmuseum

Mit dabei: Das Landesmuseum

Eine für Acht!

Zum morgigen 1. Dezember und rechtzeitig vor Weihnachten werden die neuen MuseumsCards, MuseumsCards 25 und die ZusatzkarteFamilie eingeführt, die ab Kaufdatum beziehungsweise erstem Nutzungstag ein Jahr lang den mehrmaligen Besuch von acht hannoverschen Museen und Ausstellungshäusern inklusive Sonderausstellungen erlauben.

Die hannoversche Museumsszene ist vielfältig und bietet für jede/n und jede Altersgruppe etwas: von der antiken Kunst des Mittelmeerraums bis zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, von der Naturkunde Norddeutschlands bis zur modernen Stadtgeschichte Hannovers, von Malerei des 14. bis 20. Jahrhunderts bis zu den Arbeiten aktueller KünstlerInnen – nicht nur die jeweiligen Dauerausstellungen laden zum Sehen, Schauen, Erfahren und Lernen ein, auch die regelmäßigen Sonderausstellungen in den teilnehmenden Museen runden das abwechslungsreiche Angebot der Häuser ab.

Fakten zu den MuseumsCards:

  • Verkaufszeitraum ist vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. Dezember 2018.
  • Sie bieten ein Jahr freien Eintritt in die Museen und Ausstellungshäuser inklusive der Sonderausstellungen.
  • Sie sind personalisiert und nicht übertragbar.
  • Sie gelten 365 Tage lang ab dem Datum der ersten Benutzung (sie muss drei Monate nach Kauf erstmals genutzt werden).
  • Die MuseumsCard kostet 60 Euro für Erwachsene.
  • Die MuseumsCard 25 kostet 30 Euro (für Kinder und junge Menschen bis 25 Jahren).
  • Die ZusatzkarteFamilie kann zusätzlich zur MuseumsCard und zur MuseumsCard 25 erworben werden und kostet acht Euro. Sie berechtigt die InhaberInnen der MuseumsCards, Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr mit in die teilnehmenden Museen zu nehmen.
  • Die MuseumsCards können sowohl in den teilnehmenden Häusern als auch bei der Tourist Information, Ernst-August-Platz 8, sowie im Neuen Rathaus erworben werden.

Die teilnehmenden Häuser sind:

  • Historisches Museum Hannover
  • Museum August Kestner
  • Museum Schloss Herrenhausen
  • Sprengel Museum Hannover
  • Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
  • Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst
  • Kestner Gesellschaft e.V.
  • Kunstverein Hannover e.V.

Aktuelle Informationen rund um die MuseumsCard sowie alles Wissenswerte zu den einzelnen Häusern gibt es unter www.museumscard-hannover.de.

Zitate zur Einführung der MuseumsCard:

Kulturdezernent Harald Härke:

„Mit der MuseumsCard haben wir einen weiteren Meilenstein in der Hannoverschen Kunst- und Kulturszene erreicht. Durch die Kooperationsbereitschaft unserer acht größten Museen und Ausstellungshäuser bieten wir unseren Einwohnerinnen und Einwohnern ein echtes Novum und laden zu mehr als einem Rundgang durch die Häuser ein. Besonders wichtig ist mir, dass wir mit der MuseumsCard auch Zielgruppen und Besucherinnen und Besucher ansprechen können, die ohne dieses Angebot vielleicht nie eines der Häuser erschlossen hätten und jetzt durch die MuseumsCard auf die museale Vielfalt in Hannover aufmerksam werden.“

Dr. Annette Schwandner, Leiterin der Kulturabteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur:

„Ich finde es klasse, dass die MuseumsCard allen Interessierten ein Jahr lang freien Eintritt in all ihre Lieblingsmuseen bietet. Mit der Museumscard laden Land und Stadt Besucherinnen und Besucher gemeinsam dazu ein, so oft sie möchten in den herausragenden Ausstellungshäusern in Hannover auf Entdeckungsreise zu gehen. Auf diese Weise wird die Attraktivität der vielfältigen Museumszene in Hannover noch weiter gesteigert. Ich bin sicher: Die MuseumsCard schafft noch mehr Freundinnen und Freunde von noch mehr Lieblingsmuseen in Hannover.“

Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover:

„Wir hoffen, mit der Museumscard vor allem die Kunstfreunde aus der Region zu Mehrfachbesuchen anzuregen und damit das Bewusstsein für den Reichtum und die Vielfalt der Museumslandschaft in Hannover nachhaltig zu stärken. Stetig wiederkehrende Besucherinnen und Besucher und der kontinuierliche Dialog mit ihnen sind der beste Ansporn für unsere Arbeit in den Museen.“

„Ich freue mich sehr, dass durch die Einführung der MuseumsCard die hervorragende Zusammenarbeit der hannoverschen Museen nach außen hin deutlich sichtbar gemacht wird“, so Prof. Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover.

Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Direktorin Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst:

„Ich freue mich auf viele neue und neugierige Besucherinnen und Besucher, die durch die MuseumsCard zu uns finden.“

Christina Végh, Direktorin Kestner Gesellschaft, zur MuseumsCard:

„Die MuseumsCard wird vielen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Kultur einfacher machen. Gerade in der Kestner Gesellschaft, wo wechselnde Ausstellungen gezeigt werden, lohnt es sich, mehrmals im Jahr zu kommen. Auch inhaltliche Verbindungen zwischen unseren Ausstellungen werden dadurch sichtbar.“

Kathleen Rahn, Direktorin Kunstverein Hannover:

„Eine MuseumsCard verdeutlicht umso mehr, dass sich die Kulturinstitute in Hannover über ihre indivuellen Besonderheiten hinaus als Gemeinschaft begreifen. Ins Museum oder in den Kunstverein zu gehen soll somit für noch mehr Menschen selbstverständlich werden, um zu erfahren womit sich Künstlerinnen und Künstler gestern und heute auseinandersetzen.“

Werner von Siemens, ca. 1885 (Bild: Siemens Corporate Archives)

Geburtstagsführung zu Ehren Werner von Siemens

Werner von Siemens, ca. 1885 (Bild: Siemens Corporate Archives)

Werner von Siemens, ca. 1885 (Bild: Siemens Corporate Archives)

13. Dezember 2016 um 16 Uhr im Museum für Energiegeschichte(n)

Am 13. Dezember 2016 lädt das Museum für Energiegeschichte(n) um 16 Uhr zu einer Führung anlässlich des 200. Geburtstags des Werner von Siemens‘ durch die Sonderausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ ein.

Dr. Olaf Grohmann, Kurator der Ausstellung, und Dr. Tim S. Müller, Museumsleiter, rücken bei Ihrem Rundgang besonders den dynamischen Pioniergeist des Erfinderunternehmers in den Fokus. Sie beschreiben die Bedeutung seiner technischen Entwicklungen, die unser Leben bis in die Gegenwart prägt.

Werner von Siemens wurde am 13. Dezember 1816 auf dem Gut Lenthe bei Hannover geboren. Später legte eine dreijährige Fachausbildung an der Artillerie- und Ingenieursschule in Berlin eine solide Grundlage für seine Forschungsarbeiten auf dem damals noch neuen Gebiet der Elektrotechnik.

Siebzigjährig blickt Werner von Siemens mit folgender Aussage auf sein Leben zurück: „So habe ich für die Gründung eines Weltgeschäfts à la Fugger von Jugend an geschwärmt…“. Getreu dieses Lebensmottos bewies Werner von Siemens, was Ingenieurskunst und Innovationskraft bewirken können.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
www.energiegeschichte.de

enercity Verwaltungsgebäude

enercity verlässt mittelfristig das Ihme-Zentrum

enercity Verwaltungsgebäude

enercity Verwaltungsgebäude

Vorläufige Einigung der Stadt mit Investor im Ihme-Zentrum – Stadtverwaltung bleibt vorerst bis Mitte 2020 Mieter – Investor arbeitet intensiv an Sanierungskonzept – enercity will Standorte zusammenführen und verlässt mittelfristig das Ihme-Zentrum

Die Landeshauptstadt Hannover und der Investor des Ihme-Zentrums haben sich auf eine Übergangsregelung verständigt. Diese sieht vor, dass die Stadt über Ende 2017 hinaus zunächst weitere zweieinhalb Jahre als Hauptmieter in dem Immobilienkomplex am Ihmeufer bleibt. Über einen längerfristigen Mietvertrag soll erst in den kommenden Monaten entschieden werden, wenn der Investor das zwingend erforderliche Gesamtkonzept zur Sanierung und Wiederbelebung des Ihme-Zentrums vorgelegt hat. Oberbürgermeister Stefan Schostok hatte dem Investor im August mit Rückendeckung des Rates für ein solches Konzept eine Frist bis Jahresende gesetzt.

„Dieses Konzept liegt noch nicht vor. Aber es gibt Anzeichen, dass der Investor mittlerweile intensiv daran arbeiten lässt“, erläutert Oberbürgermeister Stefan Schostok. „Deshalb haben wir uns zu der Übergangslösung bereit erklärt, die für die Landeshauptstadt vorteilhafter ist als ein schneller Auszug. Wenn der Investor seine Versprechen zeitnah und nachprüfbar umsetzt, ist dies auch im Interesse aller anderen Eigentümer und Mieter im Ihme-Zentrum. Liefert er nicht, wird es mit der Stadt keinen langfristigen Mietvertrag geben. Dabei bleibt es. Das weiß auch der Investor.“

Oberbürgermeister Schostok erläuterte die aktuellen Vereinbarungen der Stadt mit dem Investor und Haupteigentümer des Ihme-Zentrums (Projekt Steglitzer Kreisel Berlin Grundstücks GmbH) am Dienstag (29. November) in einer Pressekonferenz. Nach einer internen Vorabinformation an die Ratsfraktionen wird die Vereinbarung nun auch offiziell zur Beratung an den Rat und seine Ausschüsse übermittelt. In einer erweiterten öffentlichen Ausschusssitzung am Donnerstag, 8. Dezember, wird der Oberbürgermeister das Vorgehen erläutern. Ebenso sollen nach dem Willen der Stadtspitze die vom Investor beauftragten Planungsbüros den Stand der Arbeiten an einem Gesamtkonzept für das Ihme-Zentrum erläutern.

enercity will Standorte zusammenlegen

Zusammen mit der Stadtspitze gab enercity (Stadtwerke Hannover AG) bekannt, dass das Unternehmen für sich keine dauerhafte Perspektive im Ihme-Zentrum über den aktuellen noch bis 2020 laufenden Mietvertrag hinaus sieht.

Wie Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva auf derselben Pressekonferenz erläuterte, braucht die Neuausrichtung des Unternehmens moderne Arbeitsplätze, die Vernetzung und Zusammenarbeit unterstützen, optimal gestaltete Prozesse und eine effiziente Infrastruktur. Dafür wurde eine neue Standortstrategie entwickelt, die im Ergebnis einen zentralen Unternehmenssitz an einem Standort vorsieht.

Die Umsetzung ist in zwei Schritten geplant: Mittelfristig werden die Arbeitsplätze und Funktionsflächen in die zwei Eigentumsstandorte Glocksee und Ricklingen überführt. In diesem Zuge wird der Standort Ihme-Zentrum aufgegeben. Langfristig wird es einen zentralen Unternehmensstandort geben. Die Prozessoptimierung und die Verkürzung der innenbetrieblichen Wege, die dadurch möglich werden, führen zu enormen Synergien, die enercity unbedingt heben will.

„Wir brechen zu neuen Ufern auf und wollen treibend Kraft der digitalen Energiewelt von morgen sein. Die wichtigste Ressource dabei sind unsere Mitarbeiter. Deshalb wollen wir ein Arbeitsumfeld schaffen, das inspiriert, vernetzt und positive Grundgedanken fördert. Schließlich überträgt sich die Einstellung unserer Mitarbeiter auf unsere Kundinnen und Kunden“, so Dr. Zapreva.

enercity bleibt bis zum Jahr 2020 Mieter im Ihme-Zentrum mit einer Nettogrundfläche von 36.100 Quadratmetern und rund 770 Büroarbeitsplätzen.

Oberbürgermeister Schostok verweist auf die unterschiedlichen Anforderungen von Stadt und enercity an einen langfristigen Verbleib im Ihme-Zentrum: „Die Entscheidung von enercity verbunden mit der Unternehmensstrategie ist absolut nachvollziehbar. Für die Nachnutzung bleibt dem Investor ausreichend Zeit.“

Befristete Verlängerung nach Fortschritten bei Sanierungsplanung

Für die Landeshauptstadt besteht allerdings bereits jetzt die Notwendigkeit, über einen Auszug oder Verbleib der städtischen Dienststellen im Ihme-Zentrum für die Zeit nach 31.12.2017 zu entscheiden. Ansonsten bliebe nicht genügend Zeit, um einen Umzug zu bewerkstelligen. Der jetzt ausgehandelte Verlängerungszeitraum bis Mitte 2020 entspricht den Planungen der Landeshauptstadt, für die städtischen Dienststellen im Ihme-Zentrum ab Ende 2019/Anfang 2020 ein gut geeignetes Bürogebäude in der Innenstadt längerfristig anzumieten. Die städtischen Dienststellen, die gegenwärtig im Ihme-Zentrum untergebracht sind, verbleiben dort demnach noch etwa drei Jahre, um dann bis Jahresmitte 2020 in ein neues Bürogebäude umzuziehen.

Ab Mitte 2020 soll dann im nächsten Schritt das – dann leerstehende – Gebäude am Ihmeplatz 5 vom Investor saniert werden. Hierfür ist ein Zeitraum von zwölf Monaten vorgesehen, so dass ab Mitte 2021 ein neues langfristiges Mietverhältnis mit der Landeshauptstadt beginnen könnte. Die Belegung des Gebäudes würde dann mit Dienststellen erfolgen, die gegenwärtig auf mehrere andere angemietete Gebäude im Stadtgebiet verteilt sind. Voraussetzung für einen solchen längerfristigen Mietvertrag bleibt ein verlässliches Gesamtkonzept für das Ihme-Zentrum, wie Schostok hervorhebt.

„Wir erwarten als Landeshauptstadt von dem Investor, dass das Ihme-Zentrum insgesamt so hergerichtet wird, dass es für Menschen, die dort arbeiten, wohnen oder ein Geschäft führen, die einen Besuch oder einen Behördengang zu erledigen haben, ansprechend ist“, erläutert Schostok. In den vergangenen Monaten hat der Investor mehrere Aufträge erteilt, die aus Sicht der Stadtverwaltung als Fortschritt in Richtung des erforderlichen Gesamtkonzeptes für das Ihme-Zentrum gewertet werden können. Dazu zählen Planungsaufträge für die

Neugestaltung der Fassade in den gewerblich genutzten Bereichen und die Nutzung der gewerblichen Flächen sowie einen Auftrag für die Steuerung des Gesamtprojektes. Die Fassadenplanung soll im Februar 2017 abgeschlossen sein. Ebenso hat der Investor in den vergangenen Monaten die seit längerem geforderte Beseitigung akuter Mängel begonnen.

Auch im Fall des Scheiterns einer Einigung über einen langfristigen Mietvertrag bliebe die Landeshauptstadt allerdings Mitglied der Eigentümergemeinschaft im Ihme-Zentrum. Sie ist Eigentümerin der Kita im Ihme-Zentrum.

Alter Bahnhof Anderten

Flüchtlinge feierten an 5 Orten den Tag der Hausmusik

Alter Bahnhof Anderten

Alter Bahnhof Anderten

Am Dienstag, den 22.11.2016, fand in Deutschland wieder der Tag der Hausmusik statt.

Wie auch bereits in den letzten Jahren war radio leinehertz 106.5 in Kooperation mit dem Musikland Niedersachsen in vier Flüchtlingswohnheimen in Stöcken, Anderten, Wettbergen/ Mühlenberg und im ehemaligen Maritim in Hannovers Innenstadt unterwegs. Ein weiteres Konzert fand im leinehertz-Regionsstudio Neustadt statt. An allen Standorten traten deutsche und geflohene Musiker gemeinsam auf. Der Gebäckhersteller Parlasca hatte für alle Konzert-Orte großzügig Kekse bereitgestellt.

Im Flüchtlingsheim in Stöcken spielte die Band Grove und das afrikanische Trommelensemble des senegalesischen Musikers Amadou N’diaye vor und mit den Bewohnern, die sich über die zweistündige Party freuten.

Etwas ruhiger und stimmungsvoller ging es in der Flüchtlingsunterkunft in Wettbergen/Mühlenberg zu. Dort traten der deutsche Musiker Maciek auf und Koro Boni, der von der Elfenbeinküste kommt. Beides Singer-Songwriter mit jeweils unterschiedlichem kulturellen Hintergrund.

Das ehemalige Maritim Hotel gegenüber dem hannoverschen Rathaus war zum ersten Mal als Ort der Hausmusik dabei. Nach den eher besinnlichen Songs des Künstler Tycho sorgten die Percussionisten des orientalischen Ensembles TablaRasa unter Leitung von Asmaha El Zein mit ihren Trommelrhythmen für Spaß und der Musik und am Mitmachen.

Die Bewohner des Anderter Flüchtlingsheims waren ganz in der Nähe in den Alten Bahnhof Anderten eingeladen war. Dort waren auch die übrigen Bewohner Anderten-Misburgs einge-laden. Zusammen konnten dort Besucher und Flüchtlinge den Songs von Lukas Dolphin zuhören und die traditionelle Musik des eritreischen Krar-Spielers Ermiyas Mantay kennen lernen.

Zwei Tage nach dem offiziellen Tag der Hausmusik gab es noch ein weiteres Konzert im radio leinehertz 106.5 Regionsstudio in Neustadt am Rübenberg. Musik kam von der Familie Chaban, einer sehr musikalische Familie aus Syrien mit Vater Mahmud und seinen drei Töchtern Lyn, Yasmin und Sarah. Dazwischen las die Wunstorfer Künstlerin Oma Schomeli Auszüge aus ihrem Buch „Die etwas andere Weihnachtsgeschichte“. Drumherum gab es viele Süßigkeiten und Getränke.

Alle beteiligten Musiker haben bei den fünf Konzert-Orten auf ihre Gagen verzichtet, um den Flüchtlingen zwei musikalisch unbeschwerte Stunden zu ermöglichen. Radio leinehertz 106.5 und der Kooperationspartner Musikland Niedersachsen bedanken sich bei allen Musikern und Bands, sowie beim Keks-Sponsor Parlasca.

radio leinehertz 106.5 sendet in der Region Hannover auf 106,5 MHz UKW
und 102,15 MHz im Kabel: Der Sender ist auch via Livestream zu empfangen.
www.leinehertz.de

11.600 Euro haben die Schüler der Ludwig- Windthorst- Schule für Vanessa gesammelt. Schulleiterin Gabriele Herzberg (l. v. Vanessa) und Lehrerin Katja Nolte (r. v. Vanessa) haben gemeinsam mit Schülern einen großen Check vorbereitet. Pia Ziesenesz und Sean Frohne (vorne rechts und links) haben mitgesammelt. (Bild: © pkh)

11.600 Euro-Spende für ehemalige Schülerin der katholischen Ludwig-Windthorst-Schule

11.600 Euro haben die Schüler der Ludwig- Windthorst- Schule für Vanessa gesammelt. Schulleiterin Gabriele Herzberg (l. v. Vanessa) und Lehrerin Katja Nolte (r. v. Vanessa) haben gemeinsam mit Schülern einen großen Check vorbereitet. Pia Ziesenesz und Sean Frohne (vorne rechts und links) haben mitgesammelt. (Bild: © pkh)

11.600 Euro haben die Schüler der Ludwig- Windthorst- Schule für Vanessa gesammelt. Schulleiterin Gabriele Herzberg (l. v. Vanessa) und Lehrerin Katja Nolte (r. v. Vanessa) haben gemeinsam mit Schülern einen großen Check vorbereitet. Pia Ziesenesz und Sean Frohne (vorne rechts und links) haben mitgesammelt. (Bild: © pkh)

Die katholische Ludwig- Windthorst- Schule in Hannover hat für eine ehemalige Schülerin, die im Februar diesen Jahres durch einen Säureanschlag schwer verletzt und entstellt worden ist, einen Spendenlauf veranstaltet. Dabei kamen etwa 11.600 Euro für Vanessa Münstermann (27) zusammen, die die Schüler der Oberschule mit gymnasialer Oberstufe sich mit Joggingrunden um den Maschsee erliefen.

„Damit hätte ich nie gerechnet“, sagte die sichtlich überraschte Vanessa Münstermann angesichts der hohen Spendensumme bei der Übergabe des Schecks in der vergangenen Woche. Sie werde das Geld für jetzt anstehende Operationen verwenden. Einige davon wie die Amputation ihres linken Auges seien medizinisch notwendig. Andere wie die geplante Rekonstruktion ihrer Augenbraue liefen unter dem Schlagwort Schönheitsoperationen.

„Die Schüler waren berührt von dem Schicksal ihrer ehemaligen Klassenkameradin“, erklärt den Zusammenhalt der Schulgemeinschaft Vanessas ehemalige Klassenlehrerin in der siebten und achten Jahrgangsstufe, Katja Nolte. Sie hat zusammen mit anderen Lehrern der Schule den Spendenlauf organisiert, nachdem sie von Vanessas Schicksal in der Zeitung gelesen hatte. „Die Schüler hatten auch viele Fragen an Vanessa, die sehr mutig und offensiv damit umgeht. Sie ist mehrmals in der Schule gewesen und hat auch in Klassen gesprochen: Achtet immer darauf, mit wem ihr befreundet seid. Lasst euch nichts gefallen. Ihr seid stark als Mädchen, lasst euch nicht unterkriegen“, sagt Frau Nolte.

Für Vanessa Münstermann (27) stehen bald einige Operationen an. Gut, dass sie Spenden wie die der Ludwig- Windthorst dafür zur Verfügung hat. (Bild: © pkh)

Für Vanessa Münstermann (27) stehen bald einige Operationen an. Gut, dass sie Spenden wie die der Ludwig- Windthorst dafür zur Verfügung hat. (Bild: © pkh)

Die Schülerin Pia Ziesenesz aus der siebten Klasse der LuWi lief drei Runden um den Maschsee. Sean Frohne, ebenfalls in der siebten Klasse, fand über die Arbeitsstelle seiner Mutter so viele Sponsoren, dass er alleine rund 240 Euro an Spenden erlief. „Ich finde es gut, dass wir mit dieser Aktion unterstützen können“, sagt er. Schulleiterin Gabriele Herzberg ist stolz auf ihre rund 850 Schüler: „Bei solchen Aktionen zeigt sich immer wieder: Kleinvieh macht auch Mist.“

Zusätzlich zu dem Geld, was die Schüler für Vanessa Münstermann erlaufen haben, wurden auch Spenden für ein Projekt des katholischen Hilfswerks Misereor gesammelt, dessen Partnerschule die LuWi ist. Das Geld soll dafür eingesetzt werden, die Trinkwasserversorgung in der syrischen Stadt Aleppo sicherzustellen. Insgesamt nahmen die Schüler beim Spendenlauf so rund 23.000 Euro für beide Anliegen ein.

Vanessa Münstermann, die an der LuWi ihren Realschulabschluss gemacht hatte, wurde im Februar von ihrem Exfreund beim Spaziergang mit ihrem Hund mit Säure angegriffen und schwer verletzt. Ihre linke Gesichtshälfte sowie das Dekolleté wurden verätzt. Sie lag 12 Tage im Koma. Mehr über Vanessa Münstermann erfahren Sie unter: http://kiz-online.de/content/%E2%80%9Eer-hat-sich-selbst-getroffen%E2%80%9C.

Kontakt zu Vanessa Münstermann ist möglich über die Homepage www.weloveVanessa.de.

Hannofair 2016

Kleider, Zucker, Rosen und mehr – Einkaufsführer HANNOFAIR in dritter Auflage erschienen

Hannofair 2016Der Einkaufsführer des fairen Handels, ist in dritter, vollkommen überarbeiteter Auflage erschienen. Die vom Allerweltsladen sowie vom Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt herausgegebene Broschüre bündelt Informationen zum fairen Handel mit praktischen Tipps und Geschäftsadressen, die entsprechende Produkte anbieten. So gibt der Leitfaden zum Beispiel darüber Auskunft, was fair gehandelte Rosen, Zucker und Textilien ausmacht und wo sie erhältlich sind. Auch wird über die verschiedenen Siegel informiert. Rezepte für leckere Gerichte mit fair gehandelten Lebensmitteln runden das Angebot ab.

Für Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette ist die Unterstützung der VerbraucherInnen besonders wichtig: „Immer mehr Menschen setzen sich damit auseinander, wie sie ihr Konsumverhalten nachhaltig ausrichten können. Das begrüße ich sehr. Deshalb haben wir mit diesem Einkaufsführer ein breites Informationsangebot erarbeitet, damit die Kaufentscheidung im Sinne sozialer und ökologischer Gerechtigkeit getroffen werden kann“, betonte die Dezernentin bei der heutigen (21. November) Präsentation.

„HANNOFAIR trägt dazu bei, den fairen Handel bekannter zu machen und seine Vielfältigkeit aufzuzeigen“, unterstrich Ursula Krienert vom Allerweltsladen. „Der faire Handel ist eine Möglichkeit nicht nur zu reden, sondern konkret etwas zu tun.“ Der Allerweltsladen ist seit mehr als 30 Jahren auf dem Gebiet des fairen Handels aktiv. Neben dem Verkauf fair gehandelter Erzeugnisse ist die Bildungsarbeit ein wichtiges Feld seiner Arbeit.

Der kostenfreie Einkaufsführer, der in einer Auflage von 15.000 Exemplaren erschienen ist, wird in Bibliotheken, Freizeitheimen und Bürgerämtern ausgelegt.

Er steht außerdem auch unter www.agenda21.de, www.hannover-nachhaltigkeit.de und www.allerweltsladen.de zum Download bereit.

Eröffnung des Leibniz Theaters

Leibniz Theater in der Calenberger Neustadt eröffnet

Eröffnung des Leibniz Theaters

Eröffnung des Leibniz Theaters

Ein Wohlfühl- und Event-Theater als Nachfolger der Werkstatt Galerie Calenberg

Der neue Theaterdirektor Joachim Hieke, bisher Bürogolf-Profi, stieg selbst auf die Leiter, um die Plane vor dem neuen Schild mit einem zwinkernden Leibniz abzunehmen. Unterstützt wurde er dabei von Matthias Brodowy als Schirmherr und Rainer Künnecke als Leibniz Darsteller.

Etwa drei Dutzend Gäste erlebten die anrührende Übergabe von Ex-Theaterdirektor Wolfgang U. Werner an Joachim Hieke nach 35 Jahren Theateraufbau. Die Theater- und Kleinkunstaufführungen wird es auch zukünftig geben, ergänzt um Firmenfeiern, Seminare, Coachings, Geburtstage, Modenschauen, etc. für 40 – 70 Personen.

Schulklassen sollen eingeladen werden, um ihnen mit Hilfe des professionellen Leibniz Darstellers Rainer Künnecke das Wirken und Leben des letzten Universalgelehrten nahezubringen. Um diesen Bogen nachvollziehbar schlagen zu können, wurde bewusst der 300. Todestag von Gottfried Wilhelm Leibniz als Theatereröffnungstag gewählt.

Neu hinzu kommt auch das „Leibniz-Café“. Ergänzend zum etablierten Literatur-Frühstück, werden am Sonntagnachmittag Kaffee und Kuchen angeboten. Begleitend dazu wird es Lesungen rund um das Thema „Liebe“ geben und abends eine „offene Bühne“ für junge Talente und Künstler.

Jeweils am Mittwoch wird ein neuer wöchentlicher Revueabend über Heinz Erhardt, Loriot, Theo Lingen, Harald Juhnke und Frank Sinatra aufgeführt. Am Donnerstag kommen neue und eigene Inszenierungen zu den Themen Leibniz, Amadeus und Casanova hinzu.

Auf die Frage, was habe den Leibniz mit dem Theater zu tun, erklärte der Leibniz-Darsteller Herr Rainer Künnecke, dass Leibniz eine Theateraufführung zum Karneval erdacht hatte, da das Hannoversche Königshaus eng mit dem Karneval in Venedig verbunden war und häufig dorthin reiste.

Der neue Theaterdirektor Joachim Hieke wird im neuen Leibniz-Theater auch „Theatergolf-Events“ durchführen. Ab Februar 2017 wird es eine Turnierserie mit dem Namen „Golfen mit Leibniz“ an jedem ersten Dienstag im Monat geben. Er bat die Besucher, sich als Sponsoren an dem neuen Projekt zu beteiligen.

Nähere Informationen gibt es demnächst auf der Homepage www.Leibniz-Theater.de bzw. www.Golfen-mit-Leibniz.de und unter der Telefonnummer: 0511-590 905 60 Leibniz-Theater, Kommandanturstr. 7, 30169 Hannover, E-Mail: info@leibniz-theater.de

Seite 1 von 512345