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Alle Macht den Räten!

Alle Macht den Räten!

Alle Macht den Räten!Vor 100 Jahren
DIE NOVEMBERREVOLUTION
und ihre Folgen

Veranstaltungsreihe in der Region Hannover
Oktober – Dezember 2018

„… die Revolution ist kein Schandfleck. Sie war – besonders
nach vier Jahren Hunger und Ausblutung – eine Ruhmestat.
Ein Schandfleck ist der Verrat, der an ihr verübt wurde. (…)
Deutschland krankt an der verratenen Revolution von 1918
noch heute.“ Der Publizist Sebastian Haffner 1968

Als Deutschland wurde, wie es ist
Vor 100 Jahren beendete die Streikbewegung revolutionärer Soldaten und Arbeiter*innen das Massensterben und die Not im Ersten Weltkrieg. Dieses Ereignis ist heute in der Öffentlichkeit weitgehend ausgeblendet. In ihrem politischen Kern war die Novemberrevolution antimonarchistisch und antimilitaristisch. Zwar musste der Kaiser am 9. November 1918 gehen, doch die Generäle blieben und schlossen ein Bündnis mit dem rechten Flügel der Sozialdemokratie um Friedrich Ebert und Gustav Noske. So konnte die kaum begonnene Revolution im Laufe des Jahres 1919 von rechts-monarchistischen Freikorpstruppen blutig niedergeschlagen werden. Tausende wurden von einer im Ersten Weltkrieg brutalisierten Soldateska ermordet, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die politischen Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Bereits 1920 marschierten putschende Militärs mit Hakenkreuzen an den Stahlhelmen in Berlin ein. Am 9. November 1923 inszenierte in München ein bis dahin unbekannter Mann namens Adolf Hitler zusammen mit Erich v. Ludendorf, einem der Hauptverantwortlichen für das Massenschlachten im Ersten Weltkrieg, den nächsten Putschversuch. Ehemalige Angehörige der Freikorps beteiligten sich in den folgenden Jahren maßgeblich am Aufbau der SA und der NSDAP. Der deutsche Militarismus wurde 1918/19 nicht beseitigt. Nicht nur für Deutschland waren die Auswirkungen katastrophal … Mit der Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution wollen wir an dieses bis heute tabuisierte Kapitel der deutschen Geschichte erinnern.

Arbeitskreis Regionalgeschichte
Bildungswerk ver.di

4.10. | 19.30 Uhr Antisemitismus – Kampfmittel gegen die Novemberrevolution – Zur Geschichte des 9. November, Vortrag, VHS Hannover-Land, Neustadt a. Rbge.
5.10.– 26.10. 1918: Novemberrevolution in Hannover!? Ausstellung, VHS Hannover
9.10. | 18 Uhr Die hannoversche Arbeiterbewegung, im Weltkrieg 1914 –1918, Vortrag, VHS Hannover
13.10. | 10 Uhr Alles auf Anfang?! – 100 Jahre Novemberrevolution 1918, Symposium, Heimvolkshochschule Springe
16.10. | 18 Uhr SPD und Gewerkschaften als Ordnungsmacht, Vortrag, VHS Hannover
18.10.– 20.12. „Wir gehen schweren Tagen entgegen“ – Die Novemberrevolution Ausstellung, Veranstaltungszentrum Rotation
18.10. | 19 Uhr „Wir gehen schweren Tagen entgegen“, Konzertlesung und Vernissage, Veranstaltungszentrum Rotation
22.10.– 26.10. Aus der Geschichte lernen – Novemberrevolution und ihre Folgen, Bildungsurlaub, Veranstaltungszentrum Rotation
23.10. | 18 Uhr Politisches Versagen und Zusammenbruch (1930 –1933), Vortrag, VHS Hannover
6.11. | 19 Uhr November 1918 – Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts, Lesung mit Diskussion, Veranstaltungszentrum Rotation
8.11. | 17.30 Uhr 1918 – Aufstand der Matrosen, Film, Apollokino
13.11. | 19 Uhr Von der Revolution zum Betriebsrat, Vortrag, IG Metall Hannover
16.11. | 16 Uhr Gedenken an Oskar Lünsmann, Gedenkveranstaltung, Waterloosäule

Drachenfest

„Hannover hebt ab“: Großes Drachenfest vom 28. bis 30. September am Kronsberg

Drachenfest

Drachenfest

„Hannover hebt ab“ heißt es am kommenden Wochenende am Kronsberg. Das beliebte Drachenfest auf der Allmendefläche startet am Freitag (28. September) um 15 Uhr und wird am Sonnabend und Sonntag (29. und 30. September) jeweils ab 10 Uhr fortgesetzt. Nicht nur die AnwohnerInnen, sondern auch DrachenfreundInnen aus der ganzen Region Hannover und darüber hinaus lassen auf den großen Wiesenflächen ihre fliegenden Freunde steigen. Deutschlandweit hat sich herumgesprochen, dass die Allmendefläche auf dem Kronsberg ein ideales Gelände dafür ist.

Der Drachenclub „Hannover hebt ab e.V.“ und der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover laden zu einem vielfältigen Programm ein, unter anderem mit Drachenschule und Drachenbasteln für Kinder (Sonnabend und Sonntag von 13 bis 15 Uhr) sowie Vorführungen mit Großdrachen. Ein Höhepunkt ist auch in diesem Jahr wieder das „Nachtfliegen“ mit illuminierten Drachen, das am Sonnabend (29. September) bei Einbruch der Dunkelheit startet. Dazu gibt es Live-Musik und ein kleines Kulturangebot.

Der Eintritt zu der Veranstaltung, die bis Sonntag (30. September) um 17 Uhr läuft, ist frei. Das Gelände zwischen Sticksfeld und Feldbuschwende ist mit der Stadtbahnlinie 6 (Haltestelle Feldbuschwende oder Kronsberg) gut zu erreichen.

Aegigienkirche

Europaweites Glockenläuten im Europäischen Kulturerbejahr 2018

Aegigienkirche

Aegigienkirche

„Friede sei ihr erst Geläute“: Veranstaltungen vom 14. bis 21. September 2018

Heute (11. September) haben Oberbürgermeister Stefan Schostok, Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, Dr. Anne-Viola Siebert vom Museum August Kestner und Kirchenmusikdirektor Lothar Mohn das Programm zur Veranstaltungswoche anlässlich des Europaweiten Glockenläutens am Internationalen Friedenstag (21. September) vorgestellt.

Die Landeshauptstadt und Mayors for Peace Stadt Hannover bietet gemeinsam mit dem Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband Hannover und weiteren KooperationspartnerInnen vom 14. bis zum 21. September 2018 Veranstaltungen rund um das Europaweite Glockenläuten im Europäischen Kulturerbejahr 2018 an. Die Angebote sind vielfältig. Ob Workshop, Konzert oder Vortrag: In dieser Woche steht die Glocke im Mittelpunkt des Geschehens – als Symbol des Friedens, der Verständigung, als Musikinstrument und als Kunstwerk. So können BesucherInnen unter der Anleitung eines Glockengießers eine eigene Glocke anfertigen. Des Weiteren ist die Glocke als virtuoses Instrument erlebbar: Das Handglocken-Trio Hannover eröffnet die Veranstaltungswoche am 14. September um 18.30 Uhr im Neuen Rathaus mit einem Konzert. Auch die Teilnahme an Zeremonien ist möglich. So öffnet die Viên Giác Pagode ihre Türen und lädt zu einer Nachmittagszeremonie ein. Die Woche endet am 21. September mit der Gedenkveranstaltung „Ringing the bells“ in der Aegidienkirche um 17.30 Uhr, einem gemeinsamen Läuten von kirchlichen und weltlichen Glocken zum Internationalen Friedenstag am selben Tag von 18 bis 18.15 Uhr sowie einem anschließenden multireligiösen Friedensgebet mit dem Titel „Friede sei ihr erst Geläute“ in der Marktkirche.

Oberbürgermeister Stefan Schostok sagt: „Noch immer erschüttern Kriege unsere Welt und zwingen viele Menschen zur Flucht. In Europa und gerade erst in Deutschland erleben wir ein Aufflammen von Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus. Dies zeigt uns: Frieden und ein friedliches Zusammenleben sind nicht selbstverständlich, sondern erfordern stets entschiedenen Einsatz aller demokratischen Kräfte der Gesellschaft. Deshalb beteiligt sich Hannover als Mayors for Peace Mitglied mit vielen PartnerInnen in der Stadt am Europaweiten Glockenläuten am Internationalen Friedenstag. Unter dem Motto ‚Friede sei ihr erst Geläute‘ erinnern wir mit diesem weit hörbaren Zeichen an die gemeinsamen europäischen Werte der Freiheit, der Solidarität und des Friedens.“

Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann erläutert: „Der Evangelische Stadtkirchenverband und seine Gemeinden möchten mit ihrer Beteiligung am europaweiten Geläut der Glocken zugleich ein Zeichen für Demokratie setzen – und die ausdauernde Bereitschaft für sie einzustehen und sie zu gestalten. Das ist nötig, wenn ein gesellschaftliches Miteinander gelingen soll. Viele Menschen warten auf ein kräftiges Zeichen zivilgesellschaftlicher Entschlossenheit und einer gegen Krieg, Hass und Unrecht ausgerichteten Grundhaltung. In einer Zeit, in der die Fliehkräfte des Nationalismus das Gemeinsame zu zerreißen drohen, soll die Grundintention des Glockengeläutes deutlich hörbar sein.“

Hintergrund:

Das Europaweite Glockenläuten ist ein verbindendes Zeichen des Friedens und der Solidarität. Diese Aktion ist Teil des Europäischen Kulturerbejahres 2018, ausgerufen von der Europäischen Kommission. Mit zahlreichen Veranstaltungen zeigen die 28 Mitgliedsstaaten, welches kulturelle Erbe sie miteinander teilen.

Zugleich wird an den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren, an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges, ausgehend von der Reichspogromnacht vor 80 Jahren, erinnert.

Die Landeshauptstadt Hannover ist Vizepräsident und Lead City im weltweiten Städtebündnis der Mayors for Peace. Unter der Leitung von Hiroshima setzt sich das Netzwerk vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Inzwischen gehören dem Netzwerk mehr als 7500 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind über 550 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

Ausblick von der Waterloosäule

Zahlreiche Angebote am Tag des offenen Denkmals

Die Landeshauptstadt Hannover beteiligt sich mit zahlreichen kostenlosen Angeboten zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals am kommenden Sonntag (9. September).

Gartenfriedhof an der Marienstraße

Gartenfriedhof an der Marienstraße

Unter anderem präsentiert der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün einige Neuerungen für den Gartenfriedhof: Eine neue Broschüre beschreibt die besondere Geschichte und Bedeutung des heutigen Gartendenkmals. 36 ausgewählte Grabmale werden darin näher erläutert und können zukünftig bei einem abwechslungsreichen Spaziergang über das Gelände erkundet werden.

Darüber hinaus hat der ehemalige Friedhof drei neue Informationstafeln erhalten. In Kurzform werden die wesentlichen Aspekte des Friedhofs wie Geschichte und Entwicklung dargestellt, ein Lageplan zeigt 36 besondere Grabmale. Zudem wurde nach Vorgaben, die einem Gartendenkmal entsprechen, ein Zaunelement eingebaut, das den früheren Eingang an der Ecke Marienstraße/Warmbüchenstraße schließt.

Angebote der Landeshauptstadt zum Tag des offenen Denkmals

  • Halbstündlich zwischen 11 und 16 Uhr, Waterloosäule: Aufstieg auf die Plattform, Lavesallee 14. Voranmeldungen sind nicht möglich, BesucherInnen können sich ab 11 Uhr vor Ort in eine Liste für ihre gewünschte Zeit eintragen. Maximal zehn Personen können pro Aufstieg teilnehmen. Der Aufstieg über eine Wendeltreppe mit 190 Treppenstufen im Inneren ist nicht barrierefrei. Bei sehr schlechtem Wetter muss der Aufstieg leider ausfallen.
  • 11.30 Uhr, Museum August Kestner: Der Schatz der Goldenen Tafel – Führung mit Thorsten Henke, Trammplatz 3 (das Museum August Kestner ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt an diesem Tag frei).
  • 12 Uhr, Gartenfriedhof: Führung „Alte Grabmale auf dem Gartenfriedhof und die auf ihnen dargestellte Symbolik“. Pastor Dietmar Dohrmann stellt die Grabmalsymboliken vor. Treffpunkt ist am Eingang des Gartenfriedhofs an der Gartenkirche St. Marien, Marienstraße 35.
  • 12, 13.30 und 15 Uhr, Stadtbibliothek Hannover: Führung durch den historischen Bücherturm, Hildesheimer Str. 12; nur nach Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl): telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 21 69 oder per E-Mail unter 41.92@hannover-stadt.de (nicht außerhalb der Führungen geöffnet).
  • 14 Uhr, Gartenfriedhof: Führung „Die Geschichte des Gartenfriedhofs und seiner bedeutendsten Grabmale“. Angelika Weißmann erläutert Geschichte, Entwicklung, begrabene Persönlichkeiten und ihre Grabmale auf diesem Gartendenkmal. Treffpunkt ist am Eingang des Gartenfriedhofs an der Gartenkirche St. Marien, Marienstraße 35.
  • 14 Uhr, Historisches Museum: „Denkmal ernstgenommen: Verbindung(en) von Geschichte und Gegenwart“ – Führung mit Museumsdirektor Dr. Thomas Schwark (das Historische Museum ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt an diesem Tag frei).
  • 14, 15 und 16 Uhr, Festsaal der Galerie Herrenhausen: Führungen mit Dr. Heiko Laß (Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München), Herrenhäuser Straße 3a (der Festsaal der Galerie Herrenhausen ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt in die Galerie und zu den dortigen Führungen ist frei; Eintrittspreise Herrenhäuser Gärten: Erwachsene 8 Euro, Kinder/Jugendliche (12 bis 17 Jahre) 4 Euro, Kinder unter 12 Jahre frei).
  • 14, 15 und 16 Uhr, Arne Jacobsen Foyer: Führungen mit Architektin Anne Panse (Koch Panse Architekten BDA), Herrenhäuser Straße 3a (das Arne Jacobsen Foyer ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt in das Arne Jacobsen Foyer und zu den dortigen Führungen ist frei; Eintrittspreise Herrenhäuser Gärten: Erwachsene 8 Euro, Kinder/Jugendliche (12 bis 17 Jahre) 4 Euro, Kinder unter 12 Jahre frei).
  • 15 bis 17 Uhr, Historisches Museum: Der Beginenturm – Ein Zeuge der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart, Pferdestraße 6 (keine Führung, der Beginenturm ist von 15 bis 17 Uhr zu besichtigen; MitarbeiterInnen stehen in dieser Zeit für Auskünfte bereit; das Historische Museum ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt an diesem Tag frei).
Ausblick von der Waterloosäule

Ausblick von der Waterloosäule

Informationen zur Waterloosäule:

Die Siegessäule wurde in den Jahren von 1825 bis 1832 nach einem Entwurf von Georg Ludwig Friedrich Laves auf dem Waterlooplatz errichtet. Von dem knapp 47 Meter hohen Denkmal haben die BesucherInnen einen guten Rundumblick über die Altstadt, das Neue Rathaus, die Calenberger Neustadt, Linden und bei gutem Wetter auch bis zum Deister.

Informationen zur Führung im Museum August Kestner:

Gold, Elfenbein und Kristalle, die Reliquien und Reliquiare des Schatzes der Goldenen Tafel aus St. Michaelis zu Lüneburg beeindrucken ihre BetrachterInnen heute wie vor 500 Jahren. Die Führung wird dieses einmalige Denkmal mittelalterlicher Glaubensgeschichte in Niedersachsen vorstellen.

Informationen zur Führung in der Stadtbibliothek Hannover:

Der 1929 bis 1931 errichtete Stahlskelettbau wird stilistisch der expressionistischen Architektur zugerechnet. Das zehngeschossige Gebäude ist mit seiner roten Klinkerfassade neben Anzeiger-Hochhaus und Capitol-Hochhaus am Schwarzen Bären ein bedeutender Repräsentant der „roten Backstein-Moderne“ in Hannover. Die BesucherInnen haben die Gelegenheit, die erste Turmbibliothek Deutschlands zu besichtigen und dabei einiges über modernste Bibliothekstechnik – damals und heute – zu erfahren.

Informationen zur Führung im Historischen Museum Hannover:

Das Historische Museum Hannover steht vor großen Veränderungen. Die Dauerausstellung – das Rückgrat des Museums – wird derzeit neu geplant und gebaut. Rund 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind leergeräumt. Das Gebäude selbst ist ein gewichtiges Baudenkmal: Entworfen vom Architekten Dieter Oesterlen, gilt es als herausragender Museumsbau der 1960er Jahre. Stadtraum und Museumsexponate sollten durch Transparenz der Fassade in eine sichtbare Wechselwirkung treten.

Was bedeutet das Erbe der Ideen Oesterlens für die Neugestaltung des Museums? Wo sind die Qualitäten des Baudenkmals besonders sichtbar, wie werden sie als Potenziale für die Neugestaltung genutzt? Die Führung bietet einen einmaligen Einblick in die Planung des neuen hannoverschen Stadtmuseums und hinter die Kulissen der Umbaumaßnahmen.

Informationen zur Führung im Beginenturm:

Das Baudenkmal Beginenturm ist einer der ganz wenigen erhaltenen mittelalterlichen Gebäude Hannovers. Er hat die Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis in die Gegenwart begleitet und er kann davon erzählen: Das preisgekrönte Sanierungskonzept des Turmes macht dessen Umbau- und Nutzungsspuren – als Wehrturm, Gefängnis, Lager, Kneipe und Wohnung – durch die Geschichte sichtbar. Auf der Aussichtplattform angekommen, bietet sich ein Panoramablick über die Stadt.

Informationen zu den Führungen in den historischen Gebäuden der Herrenhäuser Gärten:

Die Galerie Herrenhausen wurde zwischen 1694 und 1698 von Brand Westermann errichtet, auf Grundlage von Entwürfen des kurpfälzischen Baumeisters Johann Peter Wachter. Das Gebäude diente Repräsentationszwecken, wurde aber auch als Überwinterungshaus für Zitruspflanzen genutzt. Für die Wand- und Deckengestaltung des prunkvollen Festsaals wurde der italienische Architekt und Bühnendekorationsmaler Tommaso Giusti beauftragt. In den Führungen von Dr. Heiko Laß, einem der führenden Experten barocker Wand- und Deckenmalereien, erhalten die BesucherInnen Einblicke in den Galeriefestsaal und erfahren Wissenswertes über die kunstvollen Fresken.

In den frühen 60er Jahren entwarf der dänische Architekt Arne Jacobsen das nach ihm benannte Glasfoyer, das sich heute in zurückhaltender Eleganz an den fürstlichen Blumengarten anschließt. Von 2016 bis 2017 wurden umfassende Sanierungsmaßnahmen an dem Gebäude durchgeführt. Geleitet wurden die Renovierungen vom Architektenbüro Koch Panse Archtiekten BDA aus Hannover. Architektin Anne Panse gibt bei ihren Führungen Einblicke in die Sanierungsarbeiten und die Geschichte dieses Gebäudes, das als eines der wenigen unveränderten Werke Jacobsens in Deutschland erhalten geblieben ist.

Informationen zum Gartenfriedhof:

Historie

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) hatten sich zahlreiche Flüchtlinge vor dem Aegidientor angesiedelt. Mit dem Anbau und dem Verkauf der auf Nutzgartenparzellen angebauten Gartenfrüchte an die Stadtbevölkerung bestritten sie ihren Unterhalt.

1741 erwarb der Magistrat der Stadt außerhalb der Stadtmauern vor dem Aegidientor ein rund 15.000 Quadratmeter großes Grundstück. Darauf richtete er einen Friedhof für die hier ansässigen, sogenannten Gartenleute ein – den ersten städtischen Friedhof Hannovers. Der Gartenfriedhof war noch nicht, wie spätere städtische Friedhöfe, durch ordnende Strukturen gegliedert, sondern erhielt lediglich zweckmäßige Erschließungswege und eine Einfriedungshecke.

1749 wurden auf dem Friedhof die erste Kirche, die Gartenkirche, und ein Pfarrhaus errichtet. In der Folge entwickelte sich der Gartenfriedhof als beliebter Bestattungsort der bürgerlichen und gebildeten Gesellschaft Hannovers. 1864 musste der Friedhof nach einer 123-jährigen Nutzungsphase geschlossen werden, weil kein Platz für Neubelegungen bestand und eine Erweiterung der Fläche nicht möglich war.

Nachdem Ende des 19. Jahrhunderts das erste Stadtgartenamt mit Julius Trip als Direktor gegründet wurde, begann die sukzessive Entwicklung der bis etwa 1895 im ursprünglichen Erscheinungsbild belassenen Bestattungsfläche zu einer öffentlichen Grünfläche. Unter Wahrung des Friedhofscharakters wurden Wege angelegt, Aufenthaltsbereiche geschaffen und Gehölzaufwuchs entfernt. Noch davor war die alte Gartenkirche abgerissen worden. Die neu gebaute evangelische Gartenkirche St. Marien wurde 1891 eingeweiht.

Während der Weltkriege blieben der wertvolle Baumbestand und die meisten Grabsteine des Gartenfriedhofs weitgehend von Zerstörungen verschont. Dennoch büßte der Friedhof 1938 den umlaufenden Metallgitterzaun sowie zahlreiche Grabeinfassungen aus Metall ein, die zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand der Gartenfriedhof als eine von wenigen öffentlichen Grünfläche inmitten der stark zerstörten Stadt zur Verfügung.

Zur Schonung der historisch bedeutenden Anlage ließ das Garten- und Friedhofsamt in den 1950er Jahren Wege befestigen, Rasenflächen neu einsäen, Grabsteine restaurieren und einen Spielplatz mit Sandkasten am östlichen Rand anlegen. Durch einen Straßenausbau 1955 reduzierte sich die Grünfläche allerdings auf 8.000 Quadratmeter.

Umgang mit Grabmalen

Trotz aller Verluste konnte der ehemalige Gartenfriedhof mit seinen qualitätvollen Grabmalen aus dem 18. und 19. Jahrhundert nach der Auflassung seine ursprüngliche Gestalt im Wesentlichen erhalten. Aus diesem Grund wurde er, als Ensemble mit den Grabsteinen, der Kirche und dem Pfarrhaus, im Jahr 1987 unter Denkmalschutz gestellt.

Heute übernimmt der kleine Park in der dicht bebauten Innenstadt Hannovers eine wichtige Funktion als attraktive Grün- und Erholungsfläche für AnwohnerInnen und BesucherInnen. Die imposanten steinernen Grabmonumente und das Miteinander von Natur und Kultur machen den besonderen Reiz dieser Grünanlage aus.

Der Gartenfriedhof beeindruckt vor allem durch die noch erhaltenen Grabmale, die zeittypische Dokumente von stadtgeschichtlicher, künstlerischer und kultureller Bedeutung sind. Zahlreiche hannoversche Persönlichkeiten aus der Zeit des 18. und 19. Jahrhunderts wurden hier bestattet.

Unter den 364 bis heute erhalten gebliebenen Grabsteinen sind auch mindestens fünf Grabzeichen von ehemaligen „Gartenleuten“ mit Aufschriften wie „Hier ruht der Gartenmann …“ Ehlers, Dühlmeyer, Bremer usw. zu finden. Die Bezeichnung Gartenmann trugen einzelne Gartenleute demnach noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

Etwa 75 Prozent der Grabsteine des Gartenfriedhofs sind im klassizistischen Stil errichtet und ahmen als Säulen, Obelisken, Sarkophage, Altäre und Portale die Antike nach. Auch die dargestellten Symbole und Embleme, darunter zahlreiche Schmetterlinge, Schlangen, Kränze etc., sind Stilmittel des Klassizismus.

Die jüngeren, ab etwa 1840 errichteten Grabmale des Gartenfriedhofs weisen Stilmittel der Romantik auf. Sie sind an ihren meist emporstrebenden neugotischen Formen mit spitzen Türmchen und Bögen zu erkennen und machen etwa 20 Prozent des Grabmalbestands aus.

Behörden sowie zahlreiche Institutionen, SpenderInnen, PatInnen haben in der Vergangenheit am Erhalt des Gartendenkmals mitgewirkt. Grabsteine wurden saniert und Flächen instandgesetzt. Die neue Broschüre, die neuen Informationsschilder sowie die denkmalgerechte Zaunschließung an der Ecke Warmbüchen-Marienstraße sollen die Wertschätzung des Gartenfriedhofs erhöhen und Interesse am überlieferten Kulturgut wecken.

Bestattete Persönlichkeiten

Auf dem Gartenfriedhof wurden unter anderen folgende Persönlichkeiten bestattet:

  • der couragierte Stadtdirektor Rudolph Philipp Wilhelm Rumann (in der Broschüre mit Nummer 2 markiert), der sich zusammen mit den Göttinger Sieben gegen die Aufhebung des liberalen Staatsgrundgesetzes erhob und dafür eine Gefängnisstrafe bekam,
  • der Keilschriftentzifferer und Direktor des Lyzeums, aus dem das Ratsgymnasium hervorging, Dr. Georg Friedrich Grotefend (Nummer 6),
  • der Hofzimmermeister Heinrich Andreas Jakob Lutz (11), dessen Vater als Zimmermann beim Bau der ersten Gartenkirche mitwirkte und dessen Grab wegen seiner missverständlichen Inschrift als „Menschenfressergrab“ berühmt wurde,
  • der als Maler hannoverscher Genreszenen und Landschaftspanoramen berühmt gewordene Hofmaler Johann Heinrich Ramberg (18),
  • der Architekt des Welfenschlosses und des Henriettenstifts an der Marienstraße, Christian Heinrich Tramm (19),
  • die international wissenschaftlich anerkannte Astronomin Caroline Herschel (21),
  • Charlotte Sophie Henriette Kestner (29), die Jugendliebe Goethes, der sie als Lotte im Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ verewigte, und Mutter namhafter Nachkommen,
  • die jung verstorbene Henriette Juliane Caroline von Rüling (32), deren Grabplatten von einer Birke verschoben wurden, obwohl ihr Grab „niemals geöffnet werden dürfe“, sowie
  • der frühere Abt von Loccum und Gründer der Landschaftlichen Brandkasse, Georg Wilhelm Ebell (35).
Musik an der Löwenbastion

Am Maschseefest scheiden sich die Geister

Abendstimmung an der Löwenbastion

Abendstimmung an der Löwenbastion

Das Maschseefest Hannover, Deutschlands größtes Seefest mit Besucherrekord und trotzdem sind viele Hannoveraner nicht zufrieden mit dem Fest. Das hat viele Gründe. Immer größere Aufbauten verschlingen viel Geld und müssen entsprechend refinanziert werden. Die Preise am Maschsee waren daher wieder in neue astronomische Höhen geklettert. Für ein leckeres Essen einen angemessenen Preis zu zahlen ist völlig in Ordnung, aber eine Flasche Bier für 3,50 € oder eine Flasche Bio-Brause für 4,- € sind schon Nahe an einer Frechheit.
Das es auch anders gehen kann hat das Fest der Kulturen am Wochenende gezeigt. Viele kleine Stände mit exotischen Speisen zu meist moderaten Preisen. Darunter auch professionelle Anbieter wie der Food-Truck von Eddielicious. Schon lange nicht mehr so lecker auf einem Fest gegessen. Am Nachbarstand noch eine Flasche Wasser für 1,- € auf den Weg mitgenommen. Da fragt man sich dann schon, warum das Maschseefest mit immer neuen Preisrekorden glänzen muss.

Musik an der Löwenbastion beim Maschseefest 2018

Musik an der Löwenbastion

Auch beim Programm ist nicht alles Gold, was glänzt. Coverbands überall. Allein vier AC/DC Coverbands zeugen nicht gerade von viel Kreativität bei der Musikauswahl. Alternative Musik Fehlanzeige. Kommt mal mit Diana Babalola eine lokale Künstlerin zum Zug, dann besteht auch hier der Großteil des Programms aus Covertiteln. Völlig unnötig, denn als dann die eigenen Songs der Band kamen waren die viel besser. Kontraproduktiv ist auch die räumliche Enge am Nordufer. Der Platz vor der Hauptbühne ist einfach viel zu klein für große Stars, die viele Zuschauer anziehen.
Als Familienausflug ist das Fest inzwischen auch nicht mehr die beste Wahl. Das Kinderprogramm ist zum großen Teil auf Nebenschauplätze ausgelagert. Entlang der Promenade an Nordufer und Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ist wenig Raum für Kinderaktivitäten vorgesehen.

Aber genug mit der Kritik am Maschseefest. Was könnte man besser machen?

Zunächst sollte man sich bei Stadt und Veranstalter fragen, ob Hannover und die Hannoveraner ein riesiges Fest haben will, das Touristen von überallher anzieht oder lieber ein Konzept, das den Maschsee den ganzen Sommer für die Bewohner der Stadt erschließt. Genau da liegt nämlich der Knackpunkt. Drei Wochen Mega-Party stehen vielen Wochen mehr oder weniger verwaistem Seeufer gegenüber. Dazu noch die Auf- und Abbauphase, wo wie in diesem Jahr bei allerbestem Sommerwetter das halbe Seeufer für zwei Wochen zur Riesenbaustelle wird. Das ist nicht wirklich im Sinne der Anwohner und Besucher aus der Stadt.

Was spricht dagegen den Sommer über das Seeufer mit kleinen gastronomischen Angeboten zu nutzen? Ein Food-Truck und ein Getränkewagen dazu 20 Tische und schon ist ein netter Anlaufpunkt am See geschaffen. Am Wochenende hier und da ein Akustik-Konzert oder ein Kleinkunstangebot wie beim Kleinen Fest im großen Garten und der See gewinnt deutlich an Aufenthaltsqualität. Für größere Konzerte bieten sich Löwenbastion und Maschseequelle an. Abseits von Wohnbebauung werden dort kaum Anwohner gestört. Vielleicht könnte sich die Stadt noch dazu durchringen an den wichtigsten Stellen dauerhaft sanitäre Anlagen zu bauen.

Bühne beim Hafensommer in Würzburg

Bühne beim Hafensommer in Würzburg

Wenn es dann wirklich noch ein großes Fest sein muss, könnte man das auf eine Woche beschränken und auf das Nordufer und Umgebung beschränken. Dazu eine große Bühne in den See bauen, wie man es von vielen anderen Orten kennt und das ganze Nordufer steht für Zuschauer zur Verfügung. Dann könnte man auch mal richtig zugkräftige Musiker einladen.
Neben den Konzerten gibt es auch viele andere Möglichkeiten den See zu nutzen, ohne störenden Lärm für die Anwohner zu produzieren. In den Anfangsjahren des Festes gab es zum Beispiel ein Open-Air-Kino im Strandbad. Unter der Woche auf der großen Seebühne ein Erlebnis ohne das die Nachbarn auf die Barrikaden gehen. Das Open-Air-Kino zieht zeigt das Seh-Fest im Sportpark seit Jahren. Oder die Lasershow zum glaube ich 750. Stadtgeburtstag. Ein Event, das seinerzeit viele Besucher anlockte.

Stellt sich jetzt die Frage weiter so oder doch lieber ein Konzept für den ganzen Sommer schaffen. Der Besucheransturm gibt eigentlich den Veranstaltern recht, aber immer höher, schneller, weiter ist auf Dauer gegen die Mitbewerber aus Hamburg, Bremen und so weiter sicherlich kaum durchzuhalten.

Achim Brandau

Das neue Ensemble

Der General und Konzert unterm Glasdach

Mobile Musik I Sonderkonzert zum Alte Grammophonfabrik – Sommerfest am Sonnabend, 18. 08. 2018, 22:00 Uhr

Man Ray L’étoile de mer
Nicolas Tzortzis (*1978) L’étoile de mer (2013)
Flöte/Bassflöte, Bassklarinette, Geige, Cello, Klavier und Videoprojektion des Films von Man Ray
17:30
Buster Keaton The General (USA 1926, Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman)
Terry Riley In C (1964)
79:00
Das neue Ensemble

Das neue Ensemble

Anläßlich seines 25jährigen Bestehens macht Das Neue Ensemble, was es seit seiner Gründung unternimmt: die beste Musik von heute erfolgreich unters Volk zu bringen: im Rahmen eines Sommer- und Nachbarschaftsfests wird Tzortzis’ wunderbar einfühlsame Musik zum Man Ray – Klassiker mit einem weiteren cineastischen Klassiker im open air – Kino gepaart: Buster Keatons The General.

Gleichzeitig ein Nachweis der kulturellen Vitalität Hannovers Nordstadt, auch wenn das 1998, als die Nachbarn vor 20 Jahren in die Alte Grammophonfabrik eingezogen sind, beinahe illusorisch
geklungen hat.

Die beste Filmkomödie nicht nur, sondern möglicherweise der beste Film, der überhaupt jemals gedreht wurde – so äußerte sich Orson Welles zu Keatons Meisterwerk „The General“. Die Verfolgungsjagd, unentbehrliche Zutat der filmischen Slapstickkomödie, überhöht dieser Film zur universalen Metapher für Wahnsinn und Gehetztheit der technisierten Gesellschaft, fürs Funktionierenmüssen und für die Maschinenwerdung auch des Menschen. Zwei Lokomotiven, „General“ heißt die eine, sind die eigentlichen Hauptdarsteller und sorgen für die wohl längste und spannendste Verfolgungsjagd der Kinogeschichte. (Roland Quitt) Terry Rileys berühmtes „In C“ überläßt der Komponist den Interpreten und so läßt sie sich von Stephan Meier und seinem Ensemble der des Films anpassen. Die Musiker durchwandern dabei jeder für sich nach eigenen Entscheidungen 53 unterschiedliche Patterns, die alle den Ton c umkreisen. Ein irisierend hypnotisches Band motorischer Klänge, in dem alles eben so sehr auf der Stelle zu stehen wie gleichzeitig rasend sich fortzubewegen scheint.

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https://www.youtube.com/watch?v=HwMf3w0RA6o

 

„Der Mann, der mit Licht schreibt“ hat keine Grenze gesehen zwischen Malerei und Film; Kamera und Pinsel waren ihm gleichwertig mit der Schreibmaschine des Dichters oder Autors. Nicolas Tzortzis, gebürtiger Grieche wohnhaft in Paris, verfolgte seit mehreren Jahren das Projekt einer Trilogie drei seiner Filme, in der er das Verhältnis der Musik zu ihren surrealistischen Inhalten und der beiden Kunstformen zueinander grundlegend untersucht. Schrittweise verläßt die Musik dabei ihre „dienende“ Rolle, indem sie die narrativen Zusammenhänge mehr und mehr verläßt. Das Neue Ensemble, das seit 2013 in Stuttgart, Nischni – Novgorod und Peking mit Nicolas Tzortzis zusammengearbeitet hat, konnte im Rahmen des Musik 21 Festivals 2017 die Man Ray – Trilogie im Sprengel Museum Hannover uraufführen; ein Auftragswerk des Freundeskreises Hauskonzert Musik für heute e. V. hat das ermöglicht.

Eintritt frei / Spenden erbeten

Alte Grammophonfabrik
Edwin-Oppler-Weg 5
30167 Hannover

Ansichten der Revolte – Hannover 1967-1969

Ausstellung „Ansichten der Revolte – Hannover 1967-1969“ in der VHS

Ansichten der Revolte – Hannover 1967-1969

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) zeigt vom 5. Juli bis zum 22. August 2018 die Ausstellung „Ansichten der Revolte – Hannover 1967-1969“ des Vereins zur Förderung der politischen Kultur Hannovers e.V.

Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm mit Musik, Vorträgen, Lesungen und Filmen. Interessierte sind eingeladen zur Eröffnung am 5. Juli 2018 (Donnerstag), 18 Uhr, VHS, Burgstraße 14.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist täglich außer sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

489. Schützenfest Hannover

489. Schützenfest Hannover

489. Schützenfest HannoverGastroteam Hannover GbR neuer Betreiber des Rundteils – spektakuläre Hochseilshow – allein sieben Hochfahrgeschäfte – Sicherheitskonzept

Am nächsten Wochenende startet das 489. Schützenfest mit einigen Neuerungen. Nach dem Motto „von allem etwas und für jeden das Richtige“ sieht das Konzept des neuen Betreibers des Rundteils, Gastroteam Hannover GbR, eine Aufteilung in fünf verschiedene Erlebnis-Gastronomie-Bereiche vor. Eine originale Tiroler Almhütte sorgt mit deftigem Essen in rustikalem Ambiente und mit Live-Musik für Gemütlichkeit. Im Weingarten kommen die Liebhaber edler Rebsorten auf ihre Kosten, inklusive Ausschank durch regionale Weinexperten. Für das Partyzelt mit Außenterrasse ist das in Hannover bekannte „Groove Garden Konzept“ mit regionalen DJs vorgesehen – Tanzstimmung bei Jung und Alt garantiert. Wer es luftig mag, kann in der Cocktailbar der Dachterasse (Rondell) den Blick über den Festplatz genießen. Diese Fläche, die als moderne Lounge gestaltet wird, ist auch für private Feiern und Firmenevents buchbar. Es wird auch international am Rundteil, mit einem irischen Dorf, Live-Musik und unterschiedlichsten Biersorten der Insel. Gastroteam Hannover GbR ist ein Zusammenschluss aus Eisermann`s Veranstaltungs – Gastronomie und der Agentur Scene Events GmbH, die die Party-Reihe „Groove-Garden“ mit einbringt. Veranstaltungs-Gastronom Christoph Eisermann, seitens der Betreiber verantwortlich für die Kooperation, freut sich sehr über das Engagement beim Schützenfest: „Das Rundteil ist das Herzstück des Festplatzes und es hat uns gereizt, mit einem vielseitigen und innovativen Gastronomie-Konzept dabei zu sein“.

Gastronomie und neue Fahrgeschäfte

Insgesamt sind rund 650 Bewerbungen eingegangen, darunter Neubewerbungen in fast allen Branchen. 231 Zusagen wurden an die Schausteller versendet, darunter zirka 24 Geschäfte, die zum ersten Mal nach Hannover kommen. Für Party und gute Gastronomie sorgen drei Fest- und Discozelte und fünf Eventbereiche, neun weitere Ausschankbetriebe und rund 50 Imbissstände.

Die Fahrgeschäfte sorgen auch in diesem Jahr für Nervenkitzel und Action: Unter den 26 Fahr- und Belustigungsgeschäften sind sechs erstmalig in Hannover, darunter der Commander, No Limit, Cyclone Beach, Viva Cuba und Back to the Future. Ein besonderes Highlight bei den Neuheiten ist in diesem Jahr das 80 Meter hohe Kettenkarussell Around the world XXL. In diesem Jahr übernehmen jeweils die Volksbank Hannover eG und die htp GmbH das Sponsoring für ausgesuchte Fahrgeschäfte. „Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar, da wir so besser in der Lage sind, besondere Fahrgeschäfte nach Hannover zu holen“, so Stolle weiter.

Lageplan 489. SchützenfestNach einer Pause sind wieder in Hannover dabei: die 360-Grad-Schaukel Infinity, die Looping-Bahn Teststrecke, die Geisterbahn Daemonium, das Aqua Velis und Freddy´s Company.

Viele Highlights gibt es in diesem Jahr auch für Kinder: 14 Fahrgeschäfte sorgen für Spaß und Unterhaltung, darunter drei Neuheiten. Erstmals dabei sind die Schiffsschaukel Black Pearls, ein Barock-Kettenflieger und Buggy Rally. Neben bewährten Klassikern wie beispielsweise Anthony´s Little Airport, der Dschungelreise und Moglis Traumfahrt wird es auch ein Kasperletheater geben.

Besondere Aktionen – Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Eine besondere Attraktion ist mit der Verpflichtung der Hochseiltruppe Geschwister Weisheit aus Gotha gelungen. Sie werden am Sonnabend (30. Juni) und am Sonntag (1. Juli) nach dem Schützenausmarsch spektakuläre Hochseilshows über dem Festplatz präsentieren. Zwölf ArtistInnen des Familienunternehmens zeigen eine Motorradshow, die von einem über 60 Meter hohen Turm startet, bei der auch die Festmaskottchen Ballerkalle und Ballerina in luftigen Höhen dabei sein werden. „Die Bewerbung der Geschwister Weisheit mit ihrer professionellen Hochseilakrobatik hat uns überzeugt und passt sehr gut zum Schützenfest in Hannover“, begründet Schützenpräsident Paul-Eric Stolle die Entscheidung. Sponsoringspartner dieser Aktion sind die niedersächsischen Schaustellerverbände. „Die hiesigen Schausteller sind nicht nur Unternehmer, sondern auch Hannoveraner mit Herz. Deswegen liegt es uns am Herzen, das Schützenfest noch attraktiver zu machen“, begründet Kevin Kratzsch, 2.Vorsitzender Schaustellerverband Niedersachsen e.V, das Engagement.

Schützenausmarsch

Der Höhepunkt des Schützenfestes ist der Ausmarsch der Schützen, der am 01. Juli 2018 stattfindet. Tausende Zuschauer bejubeln die Schützen, Spielmanns- und Fanfarenzüge mit ihren Festwagen. Drei Stunden benötigt der ganze Umzug vom Neuen Rathaus am Trammplatz bis zum Schützenplatz. Mit über 10.000 Beteiligten ist der Schützenausmarsch in Hannover der längste Festzug Europas!

Knapp 100 Musikkapellen und 20 Festwagen sind jedes Jahr beim Ausmarsch dabei. Darunter Festwagen der unterschiedlichsten Institutionen und Kapellen aus ganz Europa!

Wer den Ausmarsch aus nächster Nähe sehen möchte, kann sich die begehrten Tickets für die Tribünen am Opernplatz, Ballhof und die Bruchmeisterallee auch online kaufen (Sitzplatz). Diese sind ab sofort hier oder wie gehabt an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. An der Strecke dürfen natürlich alle Zuschauerinnen und Zuschauer auch ohne Ticket applaudieren!

Aufgrund der Verkehrssperrungen und der eingeschränkten Parksituation wird empfohlen auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.

Sicherheitskonzept

Sicher feiern auf dem Schützenfest

Sicher feiern auf dem Schützenfest

Stadt und Polizei haben das Sicherheitskonzept für das Schützenfest in Hannover im letzten Jahr neu aufgebaut. „Die Maßnahmen haben sich bewährt und haben das Sicherheitsgefühl bei vielen Besucherinnen und Besuchern gestärkt. Daher ist auch für dieses Jahr ein Sicherheitsdienst an den Eingängen des Festplatzes geplant, der auch Taschen kontrollieren wird.

Für den Schützenausmarsch sind wie im letzten Jahr zusätzliche Verkehrsmaßnahmen, wie beispielsweise großräumige Absperrungen, in Planung. „Die Sicherheit beim Schützenfest ist oberstes Ziel. Deshalb haben wir im engen Austausch mit der Polizei das Sicherheitskonzept noch an einigen Punkten fortgeschrieben. Die Besucherinnen und Besucher sollen in unbeschwerter Atmosphäre feiern können“, begründet Sonnenberg die Maßnahmen.

Eckdaten zum Schützenfest Hannover:

Das Schützenfest Hannover auf dem rund zehn Hektar großen Schützenplatz in Hannover gilt als das größte Schützenfest der Welt. Die Tradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden. Etwa 240 Schausteller begeistern ihre Besucher mit Neuheiten bei den High-Tech Fahrgeschäften, Karussells, Geisterbahnen, Losbuden und vielen weiteren Attraktionen. Hannover hat mit 65 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große fachliche Vereinsdichte. Der Schützenausmarsch ist mit rund 12.000 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland, mit über 40 Festwagen und Kutschen und einer Länge von rund 10 Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der Welt.

www.schuetzenfest-hannover.de

Fete de la Musique

10 Jahre Fête de la Musique

Fete de la MusiqueHannover feiert ein Jubiläum der Musik und Weltoffenheit

Am 21. Juni feiert Hannover von 15 bis 23 Uhr (erste Mitmachangebote ab 14.15 Uhr) an 40 Bühnen-Standorten (In- und Outdoor) mit rund 1.200 lokalen, regionalen und internationalen MusikerInnen und zeitgleich mit 1.000 weiteren Städten rund um den Globus die Fête de la Musique. In diesem Jahr gibt es noch einen zusätzlichen Grund zum Feiern. Zehn Jahre, seit 2008, wird das ehemals aus einem Pariser Straßenfest entstandene Musikfestival schon in der UNESCO City of usic Hannover gefeiert und von der Landeshauptstadt Hannover als Veranstalterin ausgerichtet.

Auch 2018 heißt es wieder: Ganz gleich ob Jazz, Klassik und Soul oder Rock, Pop und Elektro – die Fête de la Musique hat für alle BesucherInnen etwas im Angebot. In diesem Jahr steht das Musik-Event ganz im Zeichen des Jubiläums; die BesucherInnen können sich auf großartige KünstlerInnen und eine kreative Jubiläumsmeile mit vielseitigen Mitmachangeboten freuen.

„10 Jahre Fête de la Musique in Hannover bedeuten zehn Jahre Kultur, Freude an der Musik und Weltoffenheit. Sie stehen für Vielfalt, Völkerverständigung und Toleranz. Das zeichnet Hannover aus. Die Veranstaltung lebt vom Engagement vieler Musikerinnen und Musiker, Kooperationspartner und Sponsoren. Ein großes Dankeschön für diesen tollen Einsatz aller Beteiligten“, so Ralf Sonnenberg, Leiter des städtischen Eventmanagements.

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) als Veranstalterin wird auch in diesem Jahr von mehr als 50 KooperationspartnernInnen und SponsorInnen unterstützt.

Internationale Atmosphäre

Am Kröpcke, der Marktkirche und dem Schillerdenkmal gibt es ein buntes Programm:

Musikalische Beiträge aus Hannovers Städtepartnerschaften finden sich am Kröpcke, so etwa aus der Stadt Blantyre, mit der Hannover eine nunmehr 50-jährige Partnerschaft verbindet. Ebenfalls dabei sind MusikerInnen der Partnerstädte Rouen und Poznan. Für weitere internationale Musikalität sorgen Live-Acts aus den UNESCO Cities of Music Liverpool, Glasgow, Varanasi/Indien und Adelaide.

Die Bühne an der Marktkirche gehört musikalisch wie optisch traditionell zu den Höhepunkten der „Fête“ in Hannover. Das Kulturzentrum Faust e.V. und Radio Leinehertz 106.5 präsentieren hier das musikalische Programm, das zwischen Alternative-Rock, deutschem Hip-Hop und Weltmusik mit Reggae- und Balkanelementen changiert.

Die „30666 Metal Stage“

Im vergangenen Jahr gehörte die Metal-Szene noch zu den Exoten der Fête. Dieses Jahr gibt es ein umfangreiches Programm: Nicht weniger als acht Metal-Bands werden auf der „30666 Metal Stage“ am Schillerdenkmal auftreten, sieben Gruppen aus Niedersachsen, die achte Band „Solence“ aus der UNESCO City of Music Norrköping/Schweden. Außerdem bietet der neu gegründete Hannover-Metal-Zusammenschluss „30666“ ein Kinder-Metal-Schminken an. Dieser hat die Schirmherrschaft über die Metal-Bühne und möchte damit in und um Hannover mehr Raum für die Szene schaffen. Die Idee dazu hatten Hendrik Deutsch, Metalhead und Bildungsreferent für Pop und Rock an der ‎Landesmusikakademie Niedersachsen und Alice Moser, Koordinatorin der UNESCO City Of Music, Stadt Hannover.

10-Jahres-Meile: Rückblick-Weitblick-Durchblick

In der Einkaufsstraße vom Kröpcke bis zum Schillerdenkmal lädt die 10-Jahres-Meile zum Mitmachen, Verweilen, zur Rückschau und zum Perspektivwechsel ein. An zehn Aktionspunkten werden die BesucherInnen zum Jubiläum der „Fête“ in Hannover besonders in die Gestaltung miteinbezogen. So können sie an der Tweetwall und in der Fotobox persönliche Eindrücke zur „Fête“ hinterlassen. Von einer Hebebühne in zehn Metern Höhe haben BesucherInnen einen guten Rundumblick. Die Wohnzimmer-Lounge mit antiken Sofas und musikalischer Untermalung lädt zum Verweilen ein. Eine Chronologie der vergangenen zehn Jahre in Form einer Fotowand lässt nostalgische Rückblicke zu. Außerdem können die BesucherInnen an einem interaktiv gestaltbaren Kunstwerk von Franz Betz mitwirken und es mitgestalten.

5 Jahre Cirque Électrique – Das Festival im Festival

Seit 2014 verwandelt sich die Goseriede einmal im Jahr und pünktlich zur „Fête“ in ein buntes Elektro-Festival: Den Cirque Électrique. In diesem Jahr bieten zum fünfjährigen Jubiläum rund 30 DJs und Live-Acts auf vier hochwertig beschallten Bühnen am Goseriedeplatz einen facettenreichen Querschnitt der elektronischen Tanzmusik. Neu beim Cirque Électrique sind außerdem Nachwuchskollektive wie Upperground und SNNTG e.V.

Neue BühnenpartnerInnen und Highlights

In diesem Jahr stehen Attraktionen rund um das Jubiläum auf der 10-Jahres-Meile zwischen Kröpcke und Schillerdenkmal im Fokus. Die 10-Jahres-Meile bietet BesucherInnen die Möglichkeit, an verschiedenen Aktionspunkten das Jubiläum kreativ mitzugestalten.

Am Schillerdenkmal werden mit dem „30666 Metal-Stammtisch“ zudem erstmals ausschließlich Metalbands auf der „30666 Metal Stage“ auftreten.

Daneben konnten in diesem Jahr neue Partner gewonnen werden. Darunter das Restaurant heimW, der Verband unabhängiger Tonträger (VUT) am Opernplatz und Linden Legendz in der Knochenhauerstraße. Am Ballhof sind es die Jazzmusiker-Initiative Hannover e.V. (JMI), der Kulturpalast und die Hochschule für Musik, Theater und Medien (HMTMH).

Die Bühnen und PartnerInnen:

1. Kröpcke – Partner: Kulturbüro, Antenne Métropole, MusikZentrum Hannover, The Tagore Center – Embassy of India
2. Kröpcke Uhr – Partner: Kultur-Raum Region Hannover e. V.
3. Hauptbahnhof – Partner: Niedersächsischer Chorverband
4. VHS Hannover – Partner: Freundeskreis Hannover, Volkshochschule Hannover, annaleine
5. Opernplatz – Partner: PPC Music, VUT Nord
6. Platz der Weltausstellung – Partner: Der Paritätische Niedersachsen, Paritätisches Jugendwerk, Glückspirale
7. Ka:Punkt – Ka:Punkt
8. Marktkirche – Radio Leinehertz 106.5, Faust
9. Schrottdenkmal/ Am Hohen Ufer – Fachhochschule des Mittelstandes
10. Historisches Museum – Historisches Museum
11. Am Holzmarkt – Hannover Concerts
12. Ballhof – Jazzclub Hannover, Teestübchen Hannover, Forum Hannöversches Aldstadtforum, JMI, Tonhalle e.V., Kulturpalast
13. Ballhof Café –  Radio Leinehertz 106,5, junges schauspiel hannover
14. Café Glücksmoment – radio leinehertz, Café Glücksmoment
15. Knochenhauer Stage – Linden Legendz
16. – 17. Orange Club Lounge – Indoor & Outdoor
18. Andreaestraße – MusikZentrum Hannover
19. Limburgstraße – Rockmobil, Vapiano
20. Openstage – Fairkaufhaus
21. Steintor – Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Kinder und Jugendarbeit, Jugendgerechte Kommune, UJZ Glocksee e.V., MusikZentrum Hannover, Step Hannover
22. Schillerdenkmal – 30666 Metal Stammtisch
23. – 26. Goseriede – Partner: Yippie Records, Fuchsbau Festival, Lieber Klub, Observer, SNNTG Festival, Upperground Kollektiv
27. Anzeiger Hochhaus/Schalterhalle – Partner: Musikschule Hannover
28. Kestnergesellschaft – Kestnergesellschaft
29. Aegidienkirche – Band Akademie Hannover, Evangelisch-lutherischer Stadtkirchenverband Hannover
30. Markthalle – Souls in Motion
31. Hannah-Ahrendt-Platz – Clownwelten
32. Fête in der Klinik – Klassik in der Klinik e.V.
33. – 36. Niki-de-Saint-Phalle-Promenade – Center- und Werbegemeinschaft Niki-de-Saint-Phalle-Promenade e.V.
37. – 38. 10 Jahres Meile – MusikZentrum, Musikland Nds.
39. heimW – heimW
40. Marktkirche Indoor – Musikschule, Marktkirche

Hintergrund zur „Fête de la Musique”

Die „Fête de la Musique“, das größte Musikfest der Welt, findet immer am längsten Tag beziehungsweise in der kürzesten Nacht des Jahres statt. Menschen kommen an diesem Tag zusammen, machen Musik, spielen dabei ohne Gagen und tauchen die Stadt in ein einziges Festival. Die „Fête de la Musique“ entstand 1982 als Fest der Straßenmusik in Frankreich und wird in Hannover seit 2008 jedes Jahr zum Sommeranfang (21. Juni) gefeiert. Bands, Chöre, DJs, SolistInnen und Orchester aller Art erklären die gesamte Innenstadt zu ihrer Bühne.

Abgelenkt durch Handynutzung

Verkehrssicherheitstag 2018 in der Polizeidirektion Hannover

Abgelenkt durch Handynutzung

Abgelenkt durch Handynutzung

Am Samstag, 16.06.2018, findet der diesjährige Verkehrssicherheitstag statt. Neben der zentralen Veranstaltung im Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) beteiligt sich auch die Polizei Hannover mit zahlreichen Aktionen rund um die Themenbereiche Mobilität, Prävention und Sicherheit.

Als ein Teil der Verkehrssicherheitsinitiative (VSI) 2020 findet der Verkehrssicherheitstag bereits seit mehreren Jahren in allen Polizeidirektionen in Niedersachsen statt. Ziel der VSI 2020 ist es, die Anzahl der schweren Verkehrsunfälle mit getöteten und schwerverletzten Personen in Niedersachsen nachhaltig zu reduzieren.

Zu diesem Zweck bieten die Polizeiinspektionen in der gesamten Region Hannover vielfältige Programmpunkte wie Infostände, ein Verkehrsquiz, Fahrradcodierungen, Filmvorführungen und vieles mehr an. Dabei wollen die Beamten alle Altersklassen ansprechen und freuen sich auf einen informativen Verkehrssicherheitstag 2018, bei hoffentlich sonnigem Wetter! /now, pfe