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Mexikanische Kulturtage

Erste „Mexikanische Kulturtage 2018“ in Hannover

Mexikanische KulturtageMexikos kulturelle Vielfalt im Künstlerhaus

Der berühmte Maya-Kinderchor „Yidzat il Kay“ (Die Kunst zu singen) aus Mexiko, der wie kein anderer die Kultur der Maya verkörpert, etwa durch das Musizieren mit prähispanischen Instrumenten und Liedern in der Sprache der Maya, kommt zu den ersten „Mexikanischen Kulturtagen 2018“ nach Hannover. Vom 22. bis zum 30. April präsentieren die Deutsch-Mexikanische Gesellschaft und das Kulturbüro der Stadt passend zum Partnerland Mexiko der HANNOVER MESSE ein Programm aus Filmen, Vorträgen, Musik und einer Fotoausstellung, die das Lebensgefühl und die kulturelle Vielfalt des lateinamerikanischen Landes in Hannover widerspiegeln.

Zur Eröffnung am Sonntag (22. April) um 12 Uhr im Künstlerhaus in der Sophienstraße 2 mit Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, und Dr. Karl Heinrich Mohrmann von der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft hat um 12.15 Uhr der Maya-Chor seinen Auftritt. Im Anschluss führt der preisgekrönte mexikanische Fotograf Sergio Tapiro, bekannt für seine eindrucksvolle Naturfotografie – 2016 gewann er den „World Press Photo Award“ und 2017 den „NatGeoTravel Photographer of the Year“, durch die Ausstellung „Volcanes y ballet folclórico“, die faszinierende Fotografien von Vulkanen und farbenfrohen Folkloretänzen, dem mexikanischen „ballet folclórico“, zeigen. Noch am gleichen Abend wird der Film „Bittersüße Schokolade – Como agua para chocolate“ von 1992 aufgeführt.

Weiter geht das umfangreiche Programm am 23. April um 18 Uhr mit einem Film und Vortrag über „Die Masken des Simón Morales“ sowie am 24. April mit einem Vortrag von Professor Dr. Inés de Castro über die Maya-Kultur Mittelamerikas sowie dem Auftritt der mexikanischen Tanzgruppe „Sol-Méxiko“. Am 25. April flimmert der Film „Eisenstein in Guanajuato“ aus dem Jahr 2014 über die Leinwand. Am 27. April werden die Filme „Coco – Lebendiger als das Leben“ und danach Doris Dörries „Dieses schöne Scheißleben“– ein Film, der sich mit der Welt der Mariachis befasst, gezeigt.

Zur Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft e.V. (DMG):

Die DMG will die Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko fördern. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die interkulturelle Verständigung sowie die Förderung sozialer Projekte in Mexiko. Sie bietet ein bundesweites Netzwerk für geschäftliche und private Informationen zu Mexiko. Mit ihrer Arbeit trägt die DMG dazu bei, das Interesse an Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft zu vertiefen sowie ein authentisches und aktuelles Bild Mexikos zu vermitteln.

Mehr unter www.deutschmexikanisch.de.

Schulgarten auf dem Lindener Berg

„Grünes Hannover 2018“: Bei mehr als 160 Führungen die Natur in Stadt und Region in allen Jahreszeiten erleben

Schulgarten auf dem Lindener Berg

Schulgarten auf dem Lindener Berg

162 Führungen mit ExpertInnen zum Erkunden der Natur: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2018 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken. Die Broschüre mit allen Angeboten steht ab sofort als download unter www.hannover.de zur Verfügung.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird in der Regel gebeten, da die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab dem 4. April kostenlos bei den Regionskommunen sowie an folgenden Stellen erhältlich: Hannover-Tourismus-Service, den Stadtteilbüchereien, im Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1, 30167 Hannover).

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2018 am Mittwoch, 4. April, in Hannover auf dem Stadtfriedhof Seelhorst. Von 13 bis 16 Uhr ist im alten Krematorium die Ausstellung zu Hannovers Friedhofs- und Bestattungskultur geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonnabend, 7. April, führt Helmut Strecker vom BUND von 15 bis 17 Uhr durch den Frühlingswald im Bockmerholz in Hannover- Wülferode. Treffpunkt: Parkplatz am Bockmerholz, etwa 400 Meter nach Ortsausfahrt Wülferode (L388). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 8. April, sind von 10.30 bis 12 Uhr die Pforten des Schulbiologiezentrums, Vinnhorster Weg, geöffnet. Fachleute bieten Erwachsenen einen Gartenrundgang und gartenpraktische Informationen. Gleichzeitig sind Kinder ab vier Jahren zu Programmen mit Pflanzen und Tieren eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Dienstag, 10. April, heißt es „Wie klingt die Wildnis?“. Ein konzertanter Vortrag zeigt, wie durch Musik Naturphänomene abgebildet werden können. Dr. Sabine Sonntag von der Musikschule Hannover erläutert, wie wir Bilder und Klänge von Wildnis in unseren Städten wahrnehmen können. Die Veranstaltung findet statt in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vahrenwalder Bad

Poolparty im Vahrenwalder Bad zum Ferienbeginn

Vahrenwalder Bad

Vahrenwalder Bad

Zum Ferienbeginn findet am Sonnabend, den 17.3.2018 in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr im Vahrenwalder Bad eine große Poolparty für Kinder statt. Spiele und Spaß bei Musik und mit Großspielgeräten sorgen für einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Eintritt beträgt für Kinder und Schülerinnen und Schüler nur 2,50 Euro.

489. Schützenfest Hannover

Erster Ausblick auf das 489. Schützenfest in Hannover

489. Schützenfest Hannover

489. Schützenfest Hannover

Noch 111 Tage – dann steht in Hannover wieder alles im Zeichen des Schützenfestes. Einen ersten Ausblick auf die Neuheiten des Festes, das vom 29. Juni bis 8. Juli 2018 auf dem Schützenplatz stattfindet, gaben heute Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und Ralf Sonnenberg, Leiter des Event-Managements der Landeshauptstadt Hannover. Stadt und Schützen organisieren das Fest seit letztem Jahr gemeinsam. Ein neuer Betreiber für das Rundteil, spektakuläre Hochseilartistik und allein sieben Hochfahrgeschäfte stehen in 2018 auf dem Programm.

„Im letzten Jahr haben wir bereits viel auf den Weg gebracht – eine neue Werbelinie mit neuen Maskottchen, tolle Aktionen wie die Star Wars -Parade oder ein neues Sicherheitskonzept. In diesem Jahr nehmen wir uns den Festplatz, besonders das Rundteil in der Platzmitte vor. Mit dem neuen Betreiber Gastroteam Hannover GbR bringen wir frischen Wind auf den Platz“, erläutert Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Neues Konzept für das Rundteil von Gastroteam Hannover GbR

Nach dem Motto „von allem etwas und für jeden das Richtige“ sieht das Konzept des neuen Betreibers des Rundteils, Gastroteam Hannover GbR, eine Aufteilung in fünf verschiedene Erlebnis-Gastronomie-Bereiche vor. Eine originale Tiroler Almhütte sorgt mit deftigem Essen in rustikalem Ambiente und mit Live-Musik für Gemütlichkeit. Im Weingarten kommen die Liebhaber edler Rebsorten auf ihre Kosten, inklusive Ausschank durch regionale Weinexperten. Für das Partyzelt mit Außenterrasse ist das in Hannover bekannte „Groove Garden Konzept“ mit regionalen DJs vorgesehen – Tanzstimmung bei Jung und Alt garantiert. Wer es luftig mag, kann in der Cocktailbar der Dachterasse (Rondell) den Blick über den Festplatz genießen. Diese Fläche, die als moderne Lounge gestaltet wird, ist auch für private Feiern und Firmenevents buchbar. Es wird auch international am Rundteil, mit einem irischen Dorf, Live-Musik und unterschiedlichsten Biersorten der Insel. Gastroteam Hannover GbR ist ein Zusammenschluss aus Eisermann`s Veranstaltungs – Gastronomie und der Agentur Scene Events GmbH, die die Party-Reihe „Groove-Garden“ mit einbringt. Veranstaltungs-Gastronom Christoph Eisermann, seitens der Betreiber verantwortlich für die Kooperation, freut sich sehr über das Engagement beim Schützenfest: „Das Rundteil ist das Herzstück des Festplatzes und es hat uns gereizt, mit einem vielseitigen und innovativen Gastronomie-Konzept dabei zu sein“.

Gastronomie und neue Fahrgeschäfte

Insgesamt sind rund 650 Bewerbungen eingegangen, darunter Neubewerbungen in fast allen Branchen. 231 Zusagen wurden an die Schausteller versendet, darunter zirka 24 Geschäfte, die zum ersten Mal nach Hannover kommen. Für Party und gute Gastronomie sorgen drei Fest- und Discozelte und fünf Eventbereiche, neun weitere Ausschankbetriebe und rund 50 Imbissstände.

Die Fahrgeschäfte sorgen auch in diesem Jahr für Nervenkitzel und Action: Unter den 26 Fahr- und Belustigungsgeschäften sind sechs erstmalig in Hannover, darunter der Commander, No Limit, Cyclone Beach, Viva Cuba und Back to the Future. Ein besonderes Highlight bei den Neuheiten ist in diesem Jahr das 80 Meter hohe Kettenkarussell Around the world XXL. In diesem Jahr übernehmen jeweils die Volksbank Hannover eG und die htp GmbH das Sponsoring für ausgesuchte Fahrgeschäfte. „Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar, da wir so besser in der Lage sind, besondere Fahrgeschäfte nach Hannover zu holen“, so Stolle weiter.

Nach einer Pause sind wieder in Hannover dabei: die 360-Grad-Schaukel Infinity, die Looping-Bahn Teststrecke, die Geisterbahn Daemonium, das Aqua Velis und Freddy´s Company.

Viele Highlights gibt es in diesem Jahr auch für Kinder: 14 Fahrgeschäfte sorgen für Spaß und Unterhaltung, darunter drei Neuheiten. Erstmals dabei sind die Schiffsschaukel Black Pearls, ein Barock-Kettenflieger und Buggy Rally. Neben bewährten Klassikern wie beispielsweise Anthony´s Little Airport, der Dschungelreise und Moglis Traumfahrt wird es auch ein Kasperletheater geben.

Besondere Aktionen

Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Hochseilakrobatik über dem Festplatz

Eine besondere Attraktion ist mit der Verpflichtung der Hochseiltruppe Geschwister Weisheit aus Gotha gelungen. Sie werden am Sonnabend (30. Juni) und am Sonntag (1. Juli) nach dem Schützenausmarsch spektakuläre Hochseilshows über dem Festplatz präsentieren. Zwölf ArtistInnen des Familienunternehmens zeigen eine Motorradshow, die von einem über 60 Meter hohen Turm startet, bei der auch die Festmaskottchen Ballerkalle und Ballerina in luftigen Höhen dabei sein werden. „Die Bewerbung der Geschwister Weisheit mit ihrer professionellen Hochseilakrobatik hat uns überzeugt und passt sehr gut zum Schützenfest in Hannover“, begründet Schützenpräsident Paul-Eric Stolle die Entscheidung. Sponsoringspartner dieser Aktion sind die niedersächsischen Schaustellerverbände. „Die hiesigen Schausteller sind nicht nur Unternehmer, sondern auch Hannoveraner mit Herz. Deswegen liegt es uns am Herzen, das Schützenfest noch attraktiver zu machen“, begründet Kevin Kratzsch, 2.Vorsitzender Schaustellerverband Niedersachsen e.V, das Engagement.

Besondere Termine

Ein besonderes Programm-Highlight präsentieren in diesem Jahr die Gilde-Brauerei und Familie Marris – die „Festzeltstars“.  Jürgen Drews wird mit seinem Partygefolge am 4. Juli 2018 in der Festhalle Marris auftreten und für Stimmung sorgen.

Mehr unter www.schuetzenfest-hannover.de

Werbekampagne mit „Menschen von nebenan“

Die diesjährige Werbekampagne hatte das Ziel die zahlreichen Schützenfest-Fans einzubeziehen – SchützInnen, Familien, Partysuchende – „Menschen von nebenan“, keine professionellen Models. Ende April 2017 startete das Eventmanagement der Landeshauptstadt einen Aufruf über Facebook, sich als „Schützenfest-Model“ zu bewerben. Knapp fünfzig Einsendungen sind eingegangen. Neun „Schützenfest-Models“ wurden auf dem Schützenfest 2017 in Szene gesetzt und für die Werbekampagne fotografiert. „Das Schützenfest ist ein ‚Fest für Jedermann‘ und das soll auch sichtbar sein“, erläutert Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover, die Werbestrategie. Die Plakatkampagne startet Anfang Juni in Hannover und dem Umland mit den im letzten Jahr eingeführten Slogans „Feste feiern“, „Feste futtern“, „Feste verlieben“ und „Feste durchdrehen“. Aus Überzeugung möchte das Event-Team der Landeshauptstadt Hannover auch in diesem Jahr wieder Menschen über Facebook aufrufen, Gesicht der Werbekampagne 2019 zu sein. Der Aufruf startet am 1. Mai 2018 auf Facebook.

Sicherheitskonzept

Stadt und Polizei haben das Sicherheitskonzept für das Schützenfest in Hannover im letzten Jahr neu aufgebaut. „Die Maßnahmen haben sich bewährt und haben das Sicherheitsgefühl bei vielen Besucherinnen und Besuchern gestärkt. Daher ist auch für dieses Jahr ein Sicherheitsdienst an den Eingängen des Festplatzes geplant, der auch Taschen kontrollieren wird.

Für den Schützenausmarsch sind wie im letzten Jahr zusätzliche Verkehrsmaßnahmen, wie beispielsweise großräumige Absperrungen, in Planung. „Die Sicherheit beim Schützenfest ist oberstes Ziel. Deshalb haben wir im engen Austausch mit der Polizei das Sicherheitskonzept noch an einigen Punkten fortgeschrieben. Die Besucherinnen und Besucher sollen in unbeschwerter Atmosphäre feiern können“, begründet Sonnenberg die Maßnahmen.

Stadtarchiv Hannover

Einblicke in die Arbeit von Archiven

Stadtarchiv Hannover

Stadtarchiv Hannover

Vier Archive in Stadt und Region Hannover gewähren am bundesweiten 9. „Tag der Archive“ Einblicke in ihre Arbeit. Am kommenden Sonnabend (3. März) präsentiert das Magazin Pattensen des Niedersächsischen Landesarchivs in Führungen die Nutzung, Aufbewahrung und Restaurierung von Archivgut. Im Gemeindearchiv Isernhagen bietet die neue Archivarin Dr. Gudrun Heuschen das Entziffern persönlicher Erinnerungsstücke an und führt durch die Räume. Wer das Landeskirchliche Archiv besucht, bekommt zum Beispiel Einführungsschulungen zur Recherche, kann kirchliche Familiendokumente mitbringen und im Bücherflohmarkt stöbern. Im Stadtarchiv Hannover heißt der Programmschwerpunkt „Frauen haben eine Stimme: 100 Jahre Frauenstimmrecht“. Es greift damit das bundesweite Motto dieses Tages auf: „Demokratie und Bürgerrechte“.

Archive sind das Gedächtnis eines Landes, einer Stadt, einer Institution – und ihrer Menschen. Mit ihrer Arbeit bieten sie der Gesellschaft und jeder und jedem Einzelnen historische Orientierung und Rechtssicherheit. Ohne Archive kann Geschichte nicht erforscht werden, ohne Archive schleichen sich leicht Fehlinformationen und falsche Traditionen ein. Archivgut ist einzigartig, unersetzbar. Wie Archive arbeiten und was man dort findet, können alle Interessierten an diesem Tag der offenen Tür entdecken.

Die Öffnungszeiten am 3. März:

  • Niedersächsisches Landesarchiv – Magazin Pattensen, Lüderser Weg 2, 30982 Pattensen, 11 bis 14 Uhr (Führungen um 11, 12, 13 Uhr);
  • Gemeindearchiv Isernhagen, Helleweg 4 (Zugang Helleweg 8), 30916 Isernhagen, 14.30 bis 16.30 Uhr;
  • Landeskirchliches Archiv, Goethestr. 27, 20169 Hannover, 11 bis 14 Uhr;
  • Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16, 30171 Hannover, 12 bis 17 Uhr (Führungen um 12.15, 13.15, 14.15, 15.15 und 16.15 Uhr).

Weitere Informationen zum Programm einschließlich eines Flyers bietet das Internet unter www.stadtarchiv-hannover.de. Für einen barrierefreien Zugang ist an allen Veranstaltungsorten gesorgt.

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

Gaby Schenke und Béatrice Kahl spielen auf Neujahrs-Gala der Musikschule im Rathaus

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

Gaby Schenke & Béatrice Kahl

65 Jahre Musikschule Hannover

Dienstag, 27. Februar, 19 Uhr, Mosaiksaal, Neues Rathaus, Trammplatz 2

Die Auftaktveranstaltung der Konzertreihe „Klassik und Jazz im Neuen Rathaus“ am Dienstag (27. Februar) um 19 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, findet auch in diesem Jahr als Neujahrs-Gala statt. Herausragende junge MusikschülerInnen spielen verschiedene Kompositionen. Als „Special Guest“ wird die ehemalige Schülerin der Musikschule und prominente Saxophonistin Gaby Schenke auftreten, begleitet von Béatrice Kahl am Klavier.

Die MusikerInnen verbindet eine jahrelange Zusammenarbeit und Freundschaft. Sich immer wieder gegenseitig anspornend und herausfordernd, ist dieses Duo zu einem hochkarätigen konzertanten Ereignis gewachsen.

Gaby Schenke, vormals Hannoveranerin, nunmehr in Frankreich lebend, arbeitete mit bekannten Größen wie Bill Ramsey, Gitte Haenning, Lutz Krajenski & Roger Cicero, dem Grenoble Modern Orchestra und vielen anderen. Sie stand unter anderem auf den Jazzfestivals Montreux, Juan-les-Pin, Grenoble, den Jazztagen Hamburg, Jazz à Fareins, Amphi Lyon und im Rahmen von Konzerten in Afrika und den USA auf der Bühne.

Die aus Hannover stammende Nürnbergerin Béatrice Kahl spielte unter anderem mit der Thilo Wolf Big Band, mit Thomas Quasthoff, Max Mutzke, Emma Lanford, Santiano, Tony Lakatos, Charly Antolini, John Davis und Melva Houston. Außerdem arbeitete sie als Korrepetitorin an vielen Theatern der Bundesrepublik.

Zusammen werden sie auf der Musikschul-Gala eigene Originale und interessant arrangierte bekannte Titel aus dem Jazz-, Pop- und Latinbereich spielen.

Bei dieser Gelegenheit feiert Gaby Schenke übrigens ein Wiedersehen mit der Musikschule der Landeshauptstadt nach langer Zeit:
Als Fünfjährige besuchte sie die musikalische Früherziehung der Musikschule, lernte Blockflöte und mit neun Jahren Querflöte. Als Fünfzehnjährige besuchte sie den ersten Jazzkurs der Musikschule bei Lothar Krist, erhielt zwei Jahre später bei demselben Lehrer und später bei Andreas Burckhardt Saxophonunterricht, besuchte die studienvorbereitende Ausbildung bei Achim Kück und die „praktische Rhythmuslehre“ bei Gerd Wennemuth, war Saxophonistin in der Musikschul-Bigband und in der von Johannes Klose geleiteten „Combo II“ der Musikschule.
Danach führte sie ihr Weg an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie schließlich diplomierte.

Der Eintritt zur Neujahrsgala kostet 15 Euro, ermäßigt sieben Euro, Buffet und Getränke jeweils inklusive.

Orangerie Herrenhausen

Neujahrsempfang der Landeshauptstadt Hannover

Open House in Herrenhausen

Zum fünften Mal lädt die Landeshauptstadt Hannover alle EinwohnerInnen Hannnovers ein, den Start in das neue Jahr gemeinsam zu feiern – diesmal an einem besonderen Ort: im Gebäudeensemble der Herrenhäuser Gärten. Wie in den Vorjahren heißt es beim Neujahrsempfang am Montag, 8. Januar 2018 ab 17 Uhr wieder „Open House“. „Gartenpracht, Kultur und Wissenschaft – dafür stehen die Herrenhäuser Gärten. Ein Markenzeichen und Kulturerbe unserer Stadt, in dem es sich nicht nur im Sommer prachtvoll feiern lässt. Wir laden alle Hannoveranerinnen und Hannoveraner ein, das neue Jahr in diesem Rahmen festlich und fröhlich zu beginnen und dabei den besonderen Charme des Ortes in dieser Jahreszeit zu genießen“, freut sich Oberbürgermeister Stefan Schostok auf den Empfang in Herrenhausen.

Ein breit gefächertes Programm hält für Jung und Alt viele Attraktionen bereit. Musik und Varieté, Geschichte und Natur, Information und persönlicher Austausch – von Galerie und Orangerie, über Grotte und Schloss, bis zu Kakteen– und Orchideenhaus und Sea Life.

Oberbürgermeister Schostok begrüßt alle Gäste zum feierlichen Auftakt um 17.30 Uhr in der Galerie und eröffnet den Abend mit seiner traditionellen Neujahrsrede, die in die Orangerie und das Tagungszentrum Schloss Herrenhausen übertragen wird. Der hannoversche Chor „Mixed Voices“ begleitet die Eröffnung, während sich die Partner des Neujahrsempfangs mit Informationsständen präsentieren.  Ab 18 Uhr haben BesucherInnen die Qual der Wahl: Das GOP-Varieté-Theater Hannover präsentiert eine exklusive Show mit KünstlerInnen des aktuellen Wintervarietés „Machine de Cirque“ und aus der GOP Spielzeit 2018. Im „Sea Life“ können Interessierte den „Regenwald“ entdecken, die aktuelle Ausstellung „Saurier der Meere“ und eine Insekten-Show besuchen. Wüstenpflanzen im Kakteenhaus, tropische Blüten im Orchideenhaus, Taschenlampen-Führungen zur Grotte und Kinderaktionen im Ehrenhof – es gibt vieles zu entdecken. Wissenschafts- und Kunstbegeisterte finden im Schlossmuseum die Ausstellungen „Vom Barock zur Moderne“ und „Geheimnis – ein gesellschaftliches Phänomen“, im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen wissenschaftliche Kurzvorträge der VolkswagenStiftung und der wissenschaftlichen Sozietät zu Hannover e.V (ausführliches Programm siehe Anlage). Die Ratsfraktionen, Integrationsbeiräte, der Seniorenbeirat und die Kriminalprävention der Polizei sind für einen persönlichen Austausch im Arne-Jacobsen Foyer zu treffen.

Die Schlossgastronomie Herrenhausen GmbH und die Schloss Herrenhausen Veranstaltungs- und Betriebs GmbH sorgen für das gastronomische Angebot. Die Schlossküche wird mit zwei Pagodenzelten, dem Food-Truck „Königskantine“ und der „Princess Bar – Sweets & Coffee“ vor Ort sein. BesucherInnen erhalten an den Eingängen je eine Wertmarke pro Person (3 Euro), die an allen Gastronomie-Stationen einlösbar ist.

Partner des Neujahrsempfangs 2018 sind das GOP Varieté-Theater, die Hannover Marketing und Tourismus GmbH, Sea Life Hannover, VolkswagenStiftung, Museum im Schloss Herrenhausen, die KunstFestspiele Herrenhausen, das Kleine Fest im Großen Garten, das Wilhelm Busch Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst, das Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarbeit (CGL), die Freunde der Herrenhäuser Gärten und die Gartenlotsen Herrenhausen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Herrenhäuser Gärten sind mit 600.000 BesucherInnen im Jahr eine der Hauptattraktionen in Hannover. 2015 mit dem Europäischen Gartenpreis ausgezeichnet, sind sie ein einzigartiges und bedeutendes Beispiel europäischer Gartenkunst.

Informationen zum Ablauf

17.00 Uhr

  • Einlass und Empfang

    17.30 Uhr

  • Begrüßung und Neujahrsrede des Oberbürgermeisters in der Galerie

    18.00 Uhr

  • Programm im Gebäudeensemble der Herrenhäuser Gärten

Ende gegen 20.00 Uhr

Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen, kostenpflichtige Parkplätze stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Der Neujahrsempfang wird in diesem Jahr auch im Freien stattfinden, wobei die Parkflächen im Großen Garten und im Berggarten nicht geöffnet sind. Das Gelände der Herrenhäuser Gärten ist nahezu barrierefrei (Schloss und Museum komplett barrierefrei). Festes Schuhwerk und warme Kleidung werden empfohlen. Aus konservatorischen Gründen bitten wir darum, keine Getränke und Speisen mit in die Galerie und die Orangerie zu nehmen.

Programmdetails sind dem angehängten Flyer zu entnehmen, siehe auch im Internet unter www.hannover.de/neujahrsempfang2018

Cary Grant

„Cary Grant Weekend“ zum Andenken an Bristols berühmtesten Sohn

Cary Grant

Cary Grant

70 Jahre Städtepartnerschaft Hannover Bristol im Kommunalen Kino im Künstlerhaus

Am Wochenende, 25. und 26. November, veranstaltet das Kommunale Kino im Künstlerhaus ein „Cary Grant Weekend“ für Bristols berühmtesten Sohn, der als Archibald Leach 1904 in Bristol geboren und unter seinem Künstlernamen Cary Grant später zu einer der männlichen Ikonen des Hollywoodkinos wird.

Eröffnet wird am Sonnabend (25. November) um 19 Uhr mit Gästen aus Bristol wie Charlotte Crofts, Director Cary Grant Festival, und Estella Tincknell, UWE Bristol (University of the West of England), und Jazzmusik der „Swingender Straight – Ahead Jazz“. Hannover Gin sorgt mit der „British Connection“ für das leibliche Wohl und die Black Cats – Rockabilly Store für die richtigen Accessoires.

Cary Grant Weekend:

Am Sonnabend (25. November) werden die Filme „Becoming Cary Grant“ und „Charade“ gezeigt. Am Sonntag (26. November) geht es bereits um 11 Uhr mit einer Matinée weiter. Estella Tincknell zeigt Cary Grants Bristol und gibt eine Einführung in „Über den Dächern von Nizza“. Am Nachmittag um 17 Uhr läuft „Der unsichtbare Dritte“ und um 20 Uhr endet das Wochenende mit „Vor Hausfreunden wird gewarnt“.

25.11., 18:00 Uhr
Eröffnung Cary Grant Weekend mit Empfang, Grußworten und Musik

Becoming Cary Grant
Mark Kidel, USA 2016, 52‘
Cary Grants schwieriges Leben erzählt von ihm selbst. Der Film benutzt Worte von Grants Autobiografie (eingelesen von Jonathan Pryce) und unter anderem Heimvideos des Schauspielers und folgt so der langen Karriere, die in einer armen Kindheit begann und zum absoluten Hollywood-Starruhm führte. Es geht um den unsicheren Cary Grant hinter seiner charmanten Maske. kino-zeit.de

Swingender Straight – Ahead Jazz
Elmar Braß – Klavier
Hervé Jeanne – Kontrabass
Christian Schoenefeldt – Schlagzeug

Swingender Straight – Ahead Jazz bildet die musikalische Basis des Trios. Zum Repertoire der Band gehören ausgewählte Standards des Great American Songbooks, der Hardbop-Ära und Eigenkompositionen. Elmar Braß und Hervé Jeanne gehören zu den profiliertesten Musikern der hannoverschen Jazzszene mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt ist einer der gefragtesten Musiker der Szene und spielte unter anderem mit Stephan Abel, Ed Kröger oder Peter Bernstein.


25.11., 22:00 Uhr
Charade
Stanley Donen, USA 1963, 113’ dt.F.
mit Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau
Die hübsche Witwe eines Betrügers sieht sich von drei Gangstern bedrängt und schwankt zwischen Schutzbedürfnis und Misstrauen gegenüber dem geliebten Mann. Ein exzellenter Kriminalfilm, der seine Pointe geschickt hinauszuzögern weiß; teils makaber, teils ansteckend heiter.


26.11., 17:00 Uhr
Der unsichtbare Dritte
North by Northwest
Alfred Hitchcock, USA 1959, 136’ dt.U.
mit Cary Grant, Eva Marie Saint
Ein harmloser New Yorker Werbefachmann wird irrtümlich für einen Spion gehalten, der in Wirklichkeit nur als von der CIA erfundenes Phantom existiert. Der Geheimdienst benutzt seine Ahnungslosigkeit, um die Gegenseite auf eine falsche Spur zu locken. (…) Ein brillantes Kinostück mit spannungsvollem Suspense, verblüffenden Kehrtwendungen und spielerischen Überraschungen. Hitchcock vereint auf virtuose, zugleich höchst unterhaltsame Weise alle Qualitäten des Thrillers, des Abenteuerkinos und der Kriminalkomödie und bietet ganz nebenbei eine doppelbödig-ironische Anthologie US-amerikanischer Landschaften, Mythen und Denkmäler.


Matinée 26.11., 11:00 Uhr
Über den Dächern von Nizza
To Catch A Thief
Alfred Hitchcock, USA 1955, 108‘
mit Cary Grant, Grace Kelly
Mit Einführung in Cary Grant’s Bristol durch unsere Gäste vom Cary Grant Festival
Ein amerikanischer Meisterdieb, genannt „die Katze“, hat sich an der Riviera zur Ruhe gesetzt. Als er in neuen Verdacht gerät, weil ein „Kollege“ seine Methoden kopiert, muss er notgedrungen seinen Nachahmer entlarven und gewinnt dabei Herz und Hand einer schönen Millionenbraut. Zeitlos amüsante, temperament- und geistvolle Kriminalhumoreske, die mit spitzzüngigen Dialogen und einem raffiniert verschlungenen Spannungsknoten vorzüglich unterhält.


26.11., 20:15 Uhr
Vor Hausfreunden wird gewarnt
The Grass Is Greener
Stanley Donen, GB 1960, 104‘ dt.U.
mit C. Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum
In die museale Pracht eines englischen Landsitzes dringt ein burschikoser, millionenschwerer Amerikaner ein und verdreht mit saloppem Charme der leicht ehemüden Dame des Hauses den Kopf. Der verlassene Ehemann lädt den „Hausfreund“ aufs Schloss ein und zwingt ihn somit, die untreue Gattin mitzubringen. Mit lässigen Gentleman-Manieren bekämpfen sich die beiden Männer, bis sich der Gefühlskrieg in einem Duell mit fingiertem Ausgang entlädt.

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Bibliothek in der Nordstadt feiert 90-jähriges Bestehen

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Lesen! – Nordstadtbibliothek

Ihren 90. Geburtstag feiert die Nordstadtbibliothek am Engelbosteler Damm vom 4. bis 9. November mit Führungen, Veranstaltungen, einer Ausstellung und der Jubiläumsfeier am 8. November.

Das Programm 90 Jahre Nordstadtbibliothek vom 4. bis 9. November:

4. November, 12 Uhr
Führung durch die Nordstadt „Urban Art“ mit Heike Rhein, Treffpunkt Nordstadtbibliothek. Bei schlechtem Wetter führt Heike Rhein durch die Fotoausstellung in der Bibliothek.

6. November 2017 bis 26. Januar 2018
Urban Art in der Nordstadt: Fotoausstellung rangeZOOMt von Heike Rhein

6. November, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Kleine Eule ganz allein“, im Anschluss kleine Eulen basteln, für Kinder ab 4 Jahren. Im Anschluss um 16.30 Uhr Kinderschminken mit Frau Munoz von „Glizerkids“

7. November, 15 Uhr
Die Puppenspielerin Nele Westerholz zeigt die Geschichte „Der Flohzirkus“, für Kinder ab 3 Jahren.

8. November, 10.30 Uhr, Jubiläumsfeier mit Festakt
Programm:
10.30 Uhr Einstimmung durch Kinder der ev.-luth. Kindertagesstätte „Die Arche“
10.40 Uhr Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff
10.50 Uhr Grußwort Kulturdezernent Harald Härke
11 Uhr Grußwort Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke
11.15 Uhr Begrüßung und Dank der Bibliotheksleiterin Daniela Wiesner

9. November, 19.30 Uhr
„Nordstädter Abend“, eine Geburtstagslesegala mit Gero Dompke und David von Nordstadt

Aktuelle Fakten zur Nordstadtbibliothek:

Das Buch- und Medienangebot umfasst zurzeit rund 25.000 Medien. Hierzu zählen Romane und Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein großes Angebot an Spielfilmen auf DVD und Blu-Ray, Hörbücher und Konsolenspiele. 2016 wurden mehr als 60.000 BesucherInnen und 115.000 Entleihungen vor Ort gezählt. Mehr als die Hälfte der eingetragenen NutzerInnen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Sprach- und Leseförderung. Eckpfeiler sind die Veranstaltungsreihe „Babys in der Bibliothek“, die wöchentlichen Bilderbuchkinos für die Kinder aus dem Stadtteil, die Literaturvermittlungsangebote für Kitas und Schulen, die Bibliothekseinführungen für Klassen, die Jugendbuchwochen und zahlreiche Aktionen rund ums Buch für Grundschüler, Sommerlese und „JULIUS-Club“, Betreuung der „Rucksackmütter“, Zusammenstellung von Bücherkisten oder Lektüren in Klassensatzstärke. Diese Veranstaltungen finden zum Teil auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten statt.

Durch die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung erreicht die Nordstadtbibliothek den ganzen Stadtbezirk Nord. Die Vielfalt aus alteingesessenen BürgerInnen, jungen Familien, Senioren, Studenten und Migranten aus vielen verschiedenen Ländern sind eine Herausforderung an die Bibliotheksarbeit. Kundenservice, Flexibilität, interkulturelles Denken und Empathie sind daher wichtige Elemente. Neben der Kundenzufriedenheit ist es Ziel der Bibliothek, dass sie als Treffpunkt im Stadtteil genutzt wird. Mit den neu gestalteten Räumen konnte diesem Ziel nähergekommen werden.

Eine gute Vernetzung im Stadtteil ist wichtig, um zu wissen, was „vor der Tür“ passiert. Nur so kann die Bibliothek gut auf Bedarfe der StadtteilbewohnerInnen reagieren. Die Mitarbeiterinnen nehmen monatlich am Sozialforum teil, arbeiten an der Gestaltung des Engelbosteler Damms in der „Dialogrunde E-Damm“ mit und sammeln Erkenntnisse für die stadtteilnahe Bibliotheksarbeit durch die aktive Teilnahme an der Familienkonferenz/Mediennetz in der Nordstadt.

Die Geschichte der Nordstadtbibliothek:

Die heutige Nordstadtbibliothek wurde am 10. Januar 1927 in der Bürgerschule, Am Kleinen Felde 12, im 2. Obergeschoss eröffnet und war nur sehr beengt untergebracht. Als sogenannte Thekenbücherei bot sie ihre Bücher nicht frei zugänglich an. LeserInnen äußerten ihren Buchwunsch gegenüber der Bibliothekarin, die dann das gewünschte Buch aus einem Magazinraum holte. Der Buchbestand umfasste rund 8.000 Bücher. Geöffnet war nur dreimal in der Woche für jeweils zwei Stunden.

Bereits im Mai 1931 zog die Einrichtung in die neu errichtete Mädchenberufsschule, An der Lutherkirche 16, mit mehr Platz für Leihstelle, Magazin und Lesezimmer sowie weiteren Arbeits- und Nebenräumen. 1935 erhielt sie einen Kinderlesesaal mit Platz für 100 Kinder und eigener Kindergärtnerin.

Kolportiert ist, dass die die damalige Leiterin Ilse Marie Tappert unerschrocken im Hinterzimmer weiterhin Bücher bereithielt, die nach 1933 verboten und aus den Volksbüchereien zu entfernen waren. Im Oktober 1943 und den folgenden Monaten erlitt die Bibliothek mehrere Bombenschäden, konnte aber ihren Betrieb weiterführen, bis sie Anfang 1945 durch Brandbomben völlig zerstört wurde.

Die Wiedereröffnung erfolgte erst am 25. Januar 1952 im wiederaufgebauten Schulgebäude an der Lutherkirche: Bahnbrechende Neuerung war, dass die Bibliothek nun keine reine Thekenbücherei mehr war, sondern Jugendliche und Erwachsene auch einen kleinen frei zugänglichen Buchbestand zum Ausleihen vorfanden. Diese sogenannte Freihandbibliothek war zu dieser Zeit modernstes Bibliotheksmanagement und in Hannover damals einmalig. Insgesamt besaß die Nordstadtbibliothek nur 5.400 Bücher. In den Folgejahren nahm die Benutzung allerdings so rapide zu, dass ein größeres Domizil benötigt wurde.

1956 zog die Bibliothek in ein neues Wohngebäude am Engelbosteler Damm, das bis heute die Nordstadtbibliothek beherbergt. Im Erdgeschoss wurden 400 Quadratmeter für Bibliothekszwecke ausgebaut, so dass alle 12.500 Bücher frei zugänglich und übersichtlich in Regalen aufgestellt werden konnten.

Im Jahr 2000 wurden öffentliche Internetplätze eingerichtet und Ende 2011 wurde die Bibliothek mit Selbstverbuchungsgeräten ausgestattet. Seitdem können die NutzerInnen selbstständig Bücher ausleihen und zurückgeben. 2014 wurde die Nordstadtbibliothek saniert. Eine moderne Möblierung haben die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert, hier vor allem die Umgestaltung der Kinderbibliothek und die Modernisierung des Lese-Wintergartens. Seitdem steht auch ein öffentlicher WLAN-Zugang zur Verfügung. Der Eingang konnte auch heller und freundlicher gestaltet werden. Vor dem Eingang lädt ein in die Pflasterung eingelassener Schriftzug „LESEN“ in die neuen Räume ein.

 

Hannah Arendt - Niemand hat das Recht zu gehorchen

20. HANNAH ARENDT TAGE starten mit Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“

In einem Pressegespräch anlässlich des 20. Jubiläums der HANNAH ARENDT TAGE hat heute (16. Oktober) Oberbürgermeister Stefan Schostok, zugleich Vorsitzender des Kuratoriums der HANNAH ARENDT TAGE, das Programm der Veranstaltungsreihe und die interaktive Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ vorgestellt. Mit der Auftaktveranstaltung „Wissen – Macht – Meinung: Wie demokratisch wird das digitale Jahrhundert?“ werden morgen (Dienstag, 17. Oktober) um 19 Uhr die HANNAH ARENDT TAGE 2017 in der Galerie Herrenhausen offiziell eröffnet.

Wie können wir die digitale Gesellschaft, in der sich alles miteinander vernetzt, mitgestalten? Welche Folgen hat der digitale Wandel für unsere Demokratie? Und ist das Netz im Sinne des Politikverständnisses von Hannah Arendt der neue, gemeinsam erzeugte, öffentliche Raum, in dem wir als Freie und Gleiche handeln? Oder ist die Idee vom gemeinsamen Teilhaben ein Trugschluss? Droht uns sogar ein Rückfall in eine selbstverschuldete Unmündigkeit? Diesen Fragen stellen sich die 20. HANNAH ARENDT TAGE in Hannover vom 17.-21. Oktober 2017 unter dem Titel „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0“, zu denen die Landeshauptstadt Hannover, die Leibniz Universität Hannover und die VolkswagenStiftung einladen. Die interaktive Ausstellung der Nemetschek Stiftung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ im Museum Schloss Herrenhausen ergänzt die Fragestellungen der HANNAH ARENDT TAGE. Sie beleuchtet Aspekte einer sich verändernden „Kultur der Geheimhaltung“ im Zeitalter der digitalen, globalen Öffentlichkeit. Ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Ausstellung, die vom 18. Oktober 2017 bis zum 8. April 2018 zu sehen ist, umfasst Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Hannoversche Volksbank, die Freunde des Historischen Museums e.V. und Heise Medien GmbH & Co. KG unterstützen die diesjährigen HANNAH ARENDT TAGE und die Ausstellung.

Im Rahmen des breit gefächerten Programmes der HANNAH ARENDT TAGE diskutieren Fachleute aus Politik, Wissenschaft und der digitalen Welt an vielen Orten in der Stadt: der Galerie in Herrenhausen, der Leibniz Universität, der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule, im Hafven und im Schloss Herrenhausen. Erstmalig werden die Eröffnung und eine Diskussionsveranstaltung in einem Livestream auf www.heise.de übertragen.

Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Formaten: einer Lunch Lecture zur „Digitalen Evolution“, einem Studierendenprojekt zur digitalen Stadtkommunikation, einer Fishbowl-Diskussion zur „Kommune 5.0“ und einem mehrtägigen Schulprojekt zu „Hannah Arendt und die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung“. Ein besonderes Highlight findet außerdem im Museum Schloss Herrenhausen statt. Die interaktive Schau „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ hinterfragt die schwierige Balance zwischen Transparenz und Geheimhaltung in der digitalen Gesellschaft, berichtete der Oberbürgermeister.

Statements

Oberbürgermeister Stefan Schostok:

„Mit den HANNAH ARENDT TAGEN erinnert die Landeshauptstadt Hannover an die große Tochter dieser Stadt. Zum 20. Jubiläum hat sich die Veranstaltungsreihe neu aufgestellt. Sie wird vielfältiger, diskursiver und aktueller. Mit der Wahl des Themas möchten wir eine breite gesellschaftliche Diskussion über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für unsere Demokratie, nach neuen Formen der politischen Kommunikation und zukünftigen Gestaltungsspielräumen für eine tragfähige „Demokratie 5.0“ anstoßen. Der digitale Wandel des Alltags ist unübersehbar. Er verändert die Wirtschaft, aber auch unseren individuellen Lebensstil. Es geht jetzt darum, den technologischen Fortschritt, der von kommerziellen Unternehmen vorangetrieben wird, politisch zu gestalten. Sind wir für die damit verbundenen Anforderungen gewappnet? Dieser Frage und anderen Aspekten werden die HANNAH ARENDT TAGE 2017 nachgehen. Ohne die zahlreichen Kooperationspartner und vor allem Förderer wäre die Neuausrichtung der HANNAH ARENDT TAGE und die Präsentation der Ausstellung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ nicht möglich gewesen – Ihnen danke ich herzlich.“
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung:

„Die in Hannover-Linden geborene Denkerin Hannah Arendt hat gleichermaßen großen Einfluss auf Wissenschaft und Politik gehabt. Mit den Hannah-Arendt-Tagen ihr vielfältiges Werk und ihre außergewöhnliche Persönlichkeit zu ehren, ist daher auch für die VolkswagenStiftung ein bedeutendes Anliegen. Besonders wichtig an der Kooperation mit der Leibniz Universität und der Stadt Hannover ist der Stiftung, dass die Hannah-Arendt-Tage den Menschen in Hannover die Gelegenheit bieten, mit Wissenschaft und Politik in einen Dialog zu treten und ihre Fragen und Anliegen in diesen Diskurs einbringen zu können. Dies bleibt auch dann elementar wichtig, wenn sich unsere Demokratie vor dem Hintergrund des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts und im digitalen Wandel rasant verändert. Sich engagieren, einander zuhören und wissenschaftliche Fakten in den Austausch von Positionen, Meinungen und Haltungen wirksam einbeziehen, sind heute mehr denn je wichtige Zukunftsaufgaben.“
Jürgen Rink, heise online:

„Hannah Arendt hat in ihrem Wirken als Philosophin und Publizistin immer wieder die Veränderungen in der Arbeit und der individuellen Verfasstheit durch Technik thematisiert. Wir fühlen uns diesem Ansatz verpflichtet, wir setzen uns kritisch mit den Auswirkungen von IT und Technik allgemein auf die Gesellschaft auseinander. Als großes hannoversches Medienhaus sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, deshalb unterstützen wir sehr gern gesellschaftspolitische Aktionen und Veranstaltungen in der niedersächsischen Landeshauptstadt, so auch die Hannah-Arendt-Tage.“
Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank:

„Die Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ wendet sich insbesondere an junge Menschen und beleuchtet Themen wie Transparenz, Vertrauen, Freiheit und Verantwortung. Ein wichtiger Beitrag in unserer digitalen Welt, in der ein Klick, Post oder Tweet globale Öffentlichkeit herstellen kann.“


In den Sozialen Medien werden die HANNA ARENDT TAGE mit dem Hashtag #HannahArendt17 präsent sein und digital erlebbar gemacht.

Das Programm der 20. HANNAH ARENDT TAGE vom 17.-21.10.2017 und Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm der Schau gibt es unter:

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