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Cary Grant

„Cary Grant Weekend“ zum Andenken an Bristols berühmtesten Sohn

Cary Grant

Cary Grant

70 Jahre Städtepartnerschaft Hannover Bristol im Kommunalen Kino im Künstlerhaus

Am Wochenende, 25. und 26. November, veranstaltet das Kommunale Kino im Künstlerhaus ein „Cary Grant Weekend“ für Bristols berühmtesten Sohn, der als Archibald Leach 1904 in Bristol geboren und unter seinem Künstlernamen Cary Grant später zu einer der männlichen Ikonen des Hollywoodkinos wird.

Eröffnet wird am Sonnabend (25. November) um 19 Uhr mit Gästen aus Bristol wie Charlotte Crofts, Director Cary Grant Festival, und Estella Tincknell, UWE Bristol (University of the West of England), und Jazzmusik der „Swingender Straight – Ahead Jazz“. Hannover Gin sorgt mit der „British Connection“ für das leibliche Wohl und die Black Cats – Rockabilly Store für die richtigen Accessoires.

Cary Grant Weekend:

Am Sonnabend (25. November) werden die Filme „Becoming Cary Grant“ und „Charade“ gezeigt. Am Sonntag (26. November) geht es bereits um 11 Uhr mit einer Matinée weiter. Estella Tincknell zeigt Cary Grants Bristol und gibt eine Einführung in „Über den Dächern von Nizza“. Am Nachmittag um 17 Uhr läuft „Der unsichtbare Dritte“ und um 20 Uhr endet das Wochenende mit „Vor Hausfreunden wird gewarnt“.

25.11., 18:00 Uhr
Eröffnung Cary Grant Weekend mit Empfang, Grußworten und Musik

Becoming Cary Grant
Mark Kidel, USA 2016, 52‘
Cary Grants schwieriges Leben erzählt von ihm selbst. Der Film benutzt Worte von Grants Autobiografie (eingelesen von Jonathan Pryce) und unter anderem Heimvideos des Schauspielers und folgt so der langen Karriere, die in einer armen Kindheit begann und zum absoluten Hollywood-Starruhm führte. Es geht um den unsicheren Cary Grant hinter seiner charmanten Maske. kino-zeit.de

Swingender Straight – Ahead Jazz
Elmar Braß – Klavier
Hervé Jeanne – Kontrabass
Christian Schoenefeldt – Schlagzeug

Swingender Straight – Ahead Jazz bildet die musikalische Basis des Trios. Zum Repertoire der Band gehören ausgewählte Standards des Great American Songbooks, der Hardbop-Ära und Eigenkompositionen. Elmar Braß und Hervé Jeanne gehören zu den profiliertesten Musikern der hannoverschen Jazzszene mit Ausstrahlung weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Der Oldenburger Schlagzeuger Christian Schoenefeldt ist einer der gefragtesten Musiker der Szene und spielte unter anderem mit Stephan Abel, Ed Kröger oder Peter Bernstein.


25.11., 22:00 Uhr
Charade
Stanley Donen, USA 1963, 113’ dt.F.
mit Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau
Die hübsche Witwe eines Betrügers sieht sich von drei Gangstern bedrängt und schwankt zwischen Schutzbedürfnis und Misstrauen gegenüber dem geliebten Mann. Ein exzellenter Kriminalfilm, der seine Pointe geschickt hinauszuzögern weiß; teils makaber, teils ansteckend heiter.


26.11., 17:00 Uhr
Der unsichtbare Dritte
North by Northwest
Alfred Hitchcock, USA 1959, 136’ dt.U.
mit Cary Grant, Eva Marie Saint
Ein harmloser New Yorker Werbefachmann wird irrtümlich für einen Spion gehalten, der in Wirklichkeit nur als von der CIA erfundenes Phantom existiert. Der Geheimdienst benutzt seine Ahnungslosigkeit, um die Gegenseite auf eine falsche Spur zu locken. (…) Ein brillantes Kinostück mit spannungsvollem Suspense, verblüffenden Kehrtwendungen und spielerischen Überraschungen. Hitchcock vereint auf virtuose, zugleich höchst unterhaltsame Weise alle Qualitäten des Thrillers, des Abenteuerkinos und der Kriminalkomödie und bietet ganz nebenbei eine doppelbödig-ironische Anthologie US-amerikanischer Landschaften, Mythen und Denkmäler.


Matinée 26.11., 11:00 Uhr
Über den Dächern von Nizza
To Catch A Thief
Alfred Hitchcock, USA 1955, 108‘
mit Cary Grant, Grace Kelly
Mit Einführung in Cary Grant’s Bristol durch unsere Gäste vom Cary Grant Festival
Ein amerikanischer Meisterdieb, genannt „die Katze“, hat sich an der Riviera zur Ruhe gesetzt. Als er in neuen Verdacht gerät, weil ein „Kollege“ seine Methoden kopiert, muss er notgedrungen seinen Nachahmer entlarven und gewinnt dabei Herz und Hand einer schönen Millionenbraut. Zeitlos amüsante, temperament- und geistvolle Kriminalhumoreske, die mit spitzzüngigen Dialogen und einem raffiniert verschlungenen Spannungsknoten vorzüglich unterhält.


26.11., 20:15 Uhr
Vor Hausfreunden wird gewarnt
The Grass Is Greener
Stanley Donen, GB 1960, 104‘ dt.U.
mit C. Grant, Deborah Kerr, Robert Mitchum
In die museale Pracht eines englischen Landsitzes dringt ein burschikoser, millionenschwerer Amerikaner ein und verdreht mit saloppem Charme der leicht ehemüden Dame des Hauses den Kopf. Der verlassene Ehemann lädt den „Hausfreund“ aufs Schloss ein und zwingt ihn somit, die untreue Gattin mitzubringen. Mit lässigen Gentleman-Manieren bekämpfen sich die beiden Männer, bis sich der Gefühlskrieg in einem Duell mit fingiertem Ausgang entlädt.

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Bibliothek in der Nordstadt feiert 90-jähriges Bestehen

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Lesen! – Nordstadtbibliothek

Ihren 90. Geburtstag feiert die Nordstadtbibliothek am Engelbosteler Damm vom 4. bis 9. November mit Führungen, Veranstaltungen, einer Ausstellung und der Jubiläumsfeier am 8. November.

Das Programm 90 Jahre Nordstadtbibliothek vom 4. bis 9. November:

4. November, 12 Uhr
Führung durch die Nordstadt „Urban Art“ mit Heike Rhein, Treffpunkt Nordstadtbibliothek. Bei schlechtem Wetter führt Heike Rhein durch die Fotoausstellung in der Bibliothek.

6. November 2017 bis 26. Januar 2018
Urban Art in der Nordstadt: Fotoausstellung rangeZOOMt von Heike Rhein

6. November, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Kleine Eule ganz allein“, im Anschluss kleine Eulen basteln, für Kinder ab 4 Jahren. Im Anschluss um 16.30 Uhr Kinderschminken mit Frau Munoz von „Glizerkids“

7. November, 15 Uhr
Die Puppenspielerin Nele Westerholz zeigt die Geschichte „Der Flohzirkus“, für Kinder ab 3 Jahren.

8. November, 10.30 Uhr, Jubiläumsfeier mit Festakt
Programm:
10.30 Uhr Einstimmung durch Kinder der ev.-luth. Kindertagesstätte „Die Arche“
10.40 Uhr Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff
10.50 Uhr Grußwort Kulturdezernent Harald Härke
11 Uhr Grußwort Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke
11.15 Uhr Begrüßung und Dank der Bibliotheksleiterin Daniela Wiesner

9. November, 19.30 Uhr
„Nordstädter Abend“, eine Geburtstagslesegala mit Gero Dompke und David von Nordstadt

Aktuelle Fakten zur Nordstadtbibliothek:

Das Buch- und Medienangebot umfasst zurzeit rund 25.000 Medien. Hierzu zählen Romane und Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein großes Angebot an Spielfilmen auf DVD und Blu-Ray, Hörbücher und Konsolenspiele. 2016 wurden mehr als 60.000 BesucherInnen und 115.000 Entleihungen vor Ort gezählt. Mehr als die Hälfte der eingetragenen NutzerInnen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Sprach- und Leseförderung. Eckpfeiler sind die Veranstaltungsreihe „Babys in der Bibliothek“, die wöchentlichen Bilderbuchkinos für die Kinder aus dem Stadtteil, die Literaturvermittlungsangebote für Kitas und Schulen, die Bibliothekseinführungen für Klassen, die Jugendbuchwochen und zahlreiche Aktionen rund ums Buch für Grundschüler, Sommerlese und „JULIUS-Club“, Betreuung der „Rucksackmütter“, Zusammenstellung von Bücherkisten oder Lektüren in Klassensatzstärke. Diese Veranstaltungen finden zum Teil auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten statt.

Durch die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung erreicht die Nordstadtbibliothek den ganzen Stadtbezirk Nord. Die Vielfalt aus alteingesessenen BürgerInnen, jungen Familien, Senioren, Studenten und Migranten aus vielen verschiedenen Ländern sind eine Herausforderung an die Bibliotheksarbeit. Kundenservice, Flexibilität, interkulturelles Denken und Empathie sind daher wichtige Elemente. Neben der Kundenzufriedenheit ist es Ziel der Bibliothek, dass sie als Treffpunkt im Stadtteil genutzt wird. Mit den neu gestalteten Räumen konnte diesem Ziel nähergekommen werden.

Eine gute Vernetzung im Stadtteil ist wichtig, um zu wissen, was „vor der Tür“ passiert. Nur so kann die Bibliothek gut auf Bedarfe der StadtteilbewohnerInnen reagieren. Die Mitarbeiterinnen nehmen monatlich am Sozialforum teil, arbeiten an der Gestaltung des Engelbosteler Damms in der „Dialogrunde E-Damm“ mit und sammeln Erkenntnisse für die stadtteilnahe Bibliotheksarbeit durch die aktive Teilnahme an der Familienkonferenz/Mediennetz in der Nordstadt.

Die Geschichte der Nordstadtbibliothek:

Die heutige Nordstadtbibliothek wurde am 10. Januar 1927 in der Bürgerschule, Am Kleinen Felde 12, im 2. Obergeschoss eröffnet und war nur sehr beengt untergebracht. Als sogenannte Thekenbücherei bot sie ihre Bücher nicht frei zugänglich an. LeserInnen äußerten ihren Buchwunsch gegenüber der Bibliothekarin, die dann das gewünschte Buch aus einem Magazinraum holte. Der Buchbestand umfasste rund 8.000 Bücher. Geöffnet war nur dreimal in der Woche für jeweils zwei Stunden.

Bereits im Mai 1931 zog die Einrichtung in die neu errichtete Mädchenberufsschule, An der Lutherkirche 16, mit mehr Platz für Leihstelle, Magazin und Lesezimmer sowie weiteren Arbeits- und Nebenräumen. 1935 erhielt sie einen Kinderlesesaal mit Platz für 100 Kinder und eigener Kindergärtnerin.

Kolportiert ist, dass die die damalige Leiterin Ilse Marie Tappert unerschrocken im Hinterzimmer weiterhin Bücher bereithielt, die nach 1933 verboten und aus den Volksbüchereien zu entfernen waren. Im Oktober 1943 und den folgenden Monaten erlitt die Bibliothek mehrere Bombenschäden, konnte aber ihren Betrieb weiterführen, bis sie Anfang 1945 durch Brandbomben völlig zerstört wurde.

Die Wiedereröffnung erfolgte erst am 25. Januar 1952 im wiederaufgebauten Schulgebäude an der Lutherkirche: Bahnbrechende Neuerung war, dass die Bibliothek nun keine reine Thekenbücherei mehr war, sondern Jugendliche und Erwachsene auch einen kleinen frei zugänglichen Buchbestand zum Ausleihen vorfanden. Diese sogenannte Freihandbibliothek war zu dieser Zeit modernstes Bibliotheksmanagement und in Hannover damals einmalig. Insgesamt besaß die Nordstadtbibliothek nur 5.400 Bücher. In den Folgejahren nahm die Benutzung allerdings so rapide zu, dass ein größeres Domizil benötigt wurde.

1956 zog die Bibliothek in ein neues Wohngebäude am Engelbosteler Damm, das bis heute die Nordstadtbibliothek beherbergt. Im Erdgeschoss wurden 400 Quadratmeter für Bibliothekszwecke ausgebaut, so dass alle 12.500 Bücher frei zugänglich und übersichtlich in Regalen aufgestellt werden konnten.

Im Jahr 2000 wurden öffentliche Internetplätze eingerichtet und Ende 2011 wurde die Bibliothek mit Selbstverbuchungsgeräten ausgestattet. Seitdem können die NutzerInnen selbstständig Bücher ausleihen und zurückgeben. 2014 wurde die Nordstadtbibliothek saniert. Eine moderne Möblierung haben die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert, hier vor allem die Umgestaltung der Kinderbibliothek und die Modernisierung des Lese-Wintergartens. Seitdem steht auch ein öffentlicher WLAN-Zugang zur Verfügung. Der Eingang konnte auch heller und freundlicher gestaltet werden. Vor dem Eingang lädt ein in die Pflasterung eingelassener Schriftzug „LESEN“ in die neuen Räume ein.

 

Hannah Arendt - Niemand hat das Recht zu gehorchen

20. HANNAH ARENDT TAGE starten mit Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“

In einem Pressegespräch anlässlich des 20. Jubiläums der HANNAH ARENDT TAGE hat heute (16. Oktober) Oberbürgermeister Stefan Schostok, zugleich Vorsitzender des Kuratoriums der HANNAH ARENDT TAGE, das Programm der Veranstaltungsreihe und die interaktive Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ vorgestellt. Mit der Auftaktveranstaltung „Wissen – Macht – Meinung: Wie demokratisch wird das digitale Jahrhundert?“ werden morgen (Dienstag, 17. Oktober) um 19 Uhr die HANNAH ARENDT TAGE 2017 in der Galerie Herrenhausen offiziell eröffnet.

Wie können wir die digitale Gesellschaft, in der sich alles miteinander vernetzt, mitgestalten? Welche Folgen hat der digitale Wandel für unsere Demokratie? Und ist das Netz im Sinne des Politikverständnisses von Hannah Arendt der neue, gemeinsam erzeugte, öffentliche Raum, in dem wir als Freie und Gleiche handeln? Oder ist die Idee vom gemeinsamen Teilhaben ein Trugschluss? Droht uns sogar ein Rückfall in eine selbstverschuldete Unmündigkeit? Diesen Fragen stellen sich die 20. HANNAH ARENDT TAGE in Hannover vom 17.-21. Oktober 2017 unter dem Titel „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0“, zu denen die Landeshauptstadt Hannover, die Leibniz Universität Hannover und die VolkswagenStiftung einladen. Die interaktive Ausstellung der Nemetschek Stiftung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ im Museum Schloss Herrenhausen ergänzt die Fragestellungen der HANNAH ARENDT TAGE. Sie beleuchtet Aspekte einer sich verändernden „Kultur der Geheimhaltung“ im Zeitalter der digitalen, globalen Öffentlichkeit. Ein vielfältiges Rahmenprogramm zur Ausstellung, die vom 18. Oktober 2017 bis zum 8. April 2018 zu sehen ist, umfasst Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Hannoversche Volksbank, die Freunde des Historischen Museums e.V. und Heise Medien GmbH & Co. KG unterstützen die diesjährigen HANNAH ARENDT TAGE und die Ausstellung.

Im Rahmen des breit gefächerten Programmes der HANNAH ARENDT TAGE diskutieren Fachleute aus Politik, Wissenschaft und der digitalen Welt an vielen Orten in der Stadt: der Galerie in Herrenhausen, der Leibniz Universität, der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule, im Hafven und im Schloss Herrenhausen. Erstmalig werden die Eröffnung und eine Diskussionsveranstaltung in einem Livestream auf www.heise.de übertragen.

Darüber hinaus präsentiert sich die Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Formaten: einer Lunch Lecture zur „Digitalen Evolution“, einem Studierendenprojekt zur digitalen Stadtkommunikation, einer Fishbowl-Diskussion zur „Kommune 5.0“ und einem mehrtägigen Schulprojekt zu „Hannah Arendt und die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung“. Ein besonderes Highlight findet außerdem im Museum Schloss Herrenhausen statt. Die interaktive Schau „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ hinterfragt die schwierige Balance zwischen Transparenz und Geheimhaltung in der digitalen Gesellschaft, berichtete der Oberbürgermeister.

Statements

Oberbürgermeister Stefan Schostok:

„Mit den HANNAH ARENDT TAGEN erinnert die Landeshauptstadt Hannover an die große Tochter dieser Stadt. Zum 20. Jubiläum hat sich die Veranstaltungsreihe neu aufgestellt. Sie wird vielfältiger, diskursiver und aktueller. Mit der Wahl des Themas möchten wir eine breite gesellschaftliche Diskussion über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für unsere Demokratie, nach neuen Formen der politischen Kommunikation und zukünftigen Gestaltungsspielräumen für eine tragfähige „Demokratie 5.0“ anstoßen. Der digitale Wandel des Alltags ist unübersehbar. Er verändert die Wirtschaft, aber auch unseren individuellen Lebensstil. Es geht jetzt darum, den technologischen Fortschritt, der von kommerziellen Unternehmen vorangetrieben wird, politisch zu gestalten. Sind wir für die damit verbundenen Anforderungen gewappnet? Dieser Frage und anderen Aspekten werden die HANNAH ARENDT TAGE 2017 nachgehen. Ohne die zahlreichen Kooperationspartner und vor allem Förderer wäre die Neuausrichtung der HANNAH ARENDT TAGE und die Präsentation der Ausstellung „GEHEIMNIS – Ein gesellschaftliches Phänomen“ nicht möglich gewesen – Ihnen danke ich herzlich.“
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung:

„Die in Hannover-Linden geborene Denkerin Hannah Arendt hat gleichermaßen großen Einfluss auf Wissenschaft und Politik gehabt. Mit den Hannah-Arendt-Tagen ihr vielfältiges Werk und ihre außergewöhnliche Persönlichkeit zu ehren, ist daher auch für die VolkswagenStiftung ein bedeutendes Anliegen. Besonders wichtig an der Kooperation mit der Leibniz Universität und der Stadt Hannover ist der Stiftung, dass die Hannah-Arendt-Tage den Menschen in Hannover die Gelegenheit bieten, mit Wissenschaft und Politik in einen Dialog zu treten und ihre Fragen und Anliegen in diesen Diskurs einbringen zu können. Dies bleibt auch dann elementar wichtig, wenn sich unsere Demokratie vor dem Hintergrund des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts und im digitalen Wandel rasant verändert. Sich engagieren, einander zuhören und wissenschaftliche Fakten in den Austausch von Positionen, Meinungen und Haltungen wirksam einbeziehen, sind heute mehr denn je wichtige Zukunftsaufgaben.“
Jürgen Rink, heise online:

„Hannah Arendt hat in ihrem Wirken als Philosophin und Publizistin immer wieder die Veränderungen in der Arbeit und der individuellen Verfasstheit durch Technik thematisiert. Wir fühlen uns diesem Ansatz verpflichtet, wir setzen uns kritisch mit den Auswirkungen von IT und Technik allgemein auf die Gesellschaft auseinander. Als großes hannoversches Medienhaus sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, deshalb unterstützen wir sehr gern gesellschaftspolitische Aktionen und Veranstaltungen in der niedersächsischen Landeshauptstadt, so auch die Hannah-Arendt-Tage.“
Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank:

„Die Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ wendet sich insbesondere an junge Menschen und beleuchtet Themen wie Transparenz, Vertrauen, Freiheit und Verantwortung. Ein wichtiger Beitrag in unserer digitalen Welt, in der ein Klick, Post oder Tweet globale Öffentlichkeit herstellen kann.“


In den Sozialen Medien werden die HANNA ARENDT TAGE mit dem Hashtag #HannahArendt17 präsent sein und digital erlebbar gemacht.

Das Programm der 20. HANNAH ARENDT TAGE vom 17.-21.10.2017 und Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm der Schau gibt es unter:

Replica eines Telegraphen

Die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske

Replica eines Telegraphen

Replica eines Telegraphen

Vortrag am 26. Oktober 2017 im Museum für Energiegeschichte(n)

Das Museum für Energiegeschichte(n) lädt am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, um 18.30 Uhr zu einem Vortragsabend ein, an dem Dr. Ewald Blocher über die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske referiert.

Als sich 1847 der unermüdliche Erfindergeist und der Geschäftssinn Werner von Siemens‘ und die feinmechanische Kunstfertigkeit Johann Georg Halskes trafen, war dies der Beginn eines ungeahnten unternehmerischen Erfolges. Doch gerade dieser Erfolg sorgte für wachsende Spannungen zwischen den Firmengründern. In diesem zunehmend schwierigen Verhältnis spiegelte sich gleichermaßen der Wandel der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske von einer Werkstatt zur Fabrik wider. Dr. Ewald Blocher rückt in seinem Vortrag den Mitbegründer Johann Georg Halske und dessen Verhältnis zu Werner von Siemens in den Vordergrund.

Dieser Vortrag der Reihe „Energie.Aspekte“ wird als Begleitprogramm zur Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ angeboten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

Tiergartenfest fällt aus

Erstmals in der 40-jährigen Geschichte des Tiergartenfestes muss das Herbst-Highlight in diesem Jahr leider ausfallen. Die 41. Ausgabe sollte eigentlich am kommenden Sonnabend (14. Oktober) stattfinden.
Durch den Sturm „Xavier“ am vergangenen Donnerstag (5. Oktober) sind im Tiergarten zahlreiche Bäume entwurzelt oder beschädigt worden. Zudem hat der Starkregen der vergangenen Tage an vielen Stellen des Tiergartens den Boden so aufgeweicht, dass in diesen Bereichen mit dem Umstürzen weiterer Bäume zu rechnen ist. Die MitarbeiterInnen des Tiergartens haben zwar bereits alle Wege im Tiergarten von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen befreit, jedoch sind die Wiesen auch weiterhin nicht zu betreten. Aus diesem Grund kann die Sicherheit der rund 15.000 erwarteten BesucherInnen nicht gewährleistet werden.

Kleiner Trost für alle großen und kleinen fleißigen SammlerInnen von Eicheln und Kastanien: Wer bis kommenden Freitag (13. Oktober) die Baumfrüchte für die Winterfütterung zum Tiergarten bringt, erhält weiterhin als Dankeschön eine gestaltete Baumscheibe, die seit Jahren ein beliebtes Sammlerobjekt ist.

Interessierte müssen aber auch in diesen Tagen nicht auf einen Besuch im Tiergarten verzichten. Während der normalen Öffnungszeiten ist dies möglich. BesucherInnen sollten jedoch auf keinen Fall abseits der Wege laufen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Michelle Ailjets

Musik – Session: Michelle Ailjets

Michelle Ailjets

Michelle Ailjets

Die Medienhaus Live Session mit John Winston Berta, Opener & Gästen

Mittwoch, 18.10.2017 um 20.00 Uhr

Die junge Oldenburgerin inspiriert sich durch internationale Künstler wie Laura Marling, Ane Brune oder Patrick Watson. Sie möchte in ihren Songs bewegen und den Zuhörer mit auf eine Reise nehmen, ihnen Dinge zeigen, sie an Prozessen teilhaben lassen und tief eintauchen lassen in die Geschichten die sie zu erzählen hat. Gern so sagte Michelle würde sie ihre Musik orchestraler klingen lassen aber, kommt Zeit kommt Rat so die junge Sängerin. Oft wird sie mit deutschen Künstlern wie Philip Poisel, Alien Coen oder Maxim Verglichen. Einige halten sie aber auch für das weibliche Gegenstück von Henning May Sänger der Band Annenmaykantereit. Irish Folk und Pop mischen sich bei ihr zu einer modernen Interpretation des Genres. Hinzu kommen eine starke aber filigrane Stimme und facettenreiche Melodien die von lyrischen Texten und sanften Gitarren und Klavier Arrangements untermalt werden.

Die Oldenburger Onlinezeitung MOX kündigt Michelle Ailjets Auftritt auf dem Polyestival 2016 mit folgenden Worten an: „Die Oldenburgerin Michelle Ailjets singt Texte mit einer Tiefe, die unter die Haut gehen, und Melodien mit Gänsehautgarantie.“

Song Tellerrand, Soll das Alles Sein

Danach Open-Stage.

Eintritt: frei

Medienhaus Hannover
Schwarzer Bär 6
30449 Hannover
www.medienhaus-hannover.de

Kröpcke

Fairer Brunch am Donnerstag von 11 bis 15 Uhr

Kröpcke

Kröpcke

Donnerstag, 28. September, um 11 Uhr, auf dem Kröpcke

Ein Höhepunkt der derzeit laufenden „Fairen Woche“ ist der „Faire Brunch“ am kommenden Donnerstag (28. September) von 11 bis 15 Uhr auf dem Kröpcke in Hannovers City. Geboten werden kostenlose Snacks und drei Modenschauen, bei der Kleidungsstücke und Accessoires verschiedener Hersteller und Labels gezeigt werden. An den Ständen stellen Vereine und Initiativen ihre Arbeit vor. Außerdem gibt es Informationen, Spiele und Ratenrunden rund um den „Fairen Handel“, zu virtuellem Wasser sowie Tipps für einen nachhaltigen Konsum. Auszubildende der BBS Handel schenken Kaffee in den neuen „Hannoccino“-Bechern aus. Zwischendurch können sich die Gäste von Lukas Mügge „fairzaubern“ lassen. Für musikalische Untermalung spielen Felix Grimpe und Sebastian Bauer. Pfadfinder als „Fairtrade Scouts“ präsentieren sich in einer Jurte.

Veranstalter ist das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit: Allerweltsladen, Berufsbildende Schule Handel der Region Hannover, Contigo Fairtrade Shop, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Greenality, Greenpeace Hannover, JANUN e.V. Region Hannover, Fairtrade Schools, Migranten für Agenda 21, Viva con Agua Hannover, Wildwuchs e.V., Wissenschaftsladen Hannover e.V.

Eingang zum Hinüberschen Garten

Hinüberscher Garten: „Hannovers Urwald“ und literarischer Friedhof

Eingang zum Hinüberschen Garten

Eingang zum Hinüberschen Garten

Zu abwechslungsreichen Spaziergängen in verschiedenen Grünanlagen lädt das Führungsprogramm „Grünes Hannover“ im September ein:

Am Dienstag, dem 19. September, um 17 Uhr erläutert Daniel Reich „Die Entstehung und Entwicklung des Hinüberschen Gartens“ in Marienwerder, der in diesem Jahr 250 Jahre alt wurde. Treffpunkt ist der Parkeingang am Kloster Marienwerder, Quantelholz 62.

„Hannovers ‚Urwald‘ mit dem Rad erkunden“ heißt es Donnerstag, 21. September, von 15 bis 17 Uhr. Im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ führt die Tour zu verschiedenen „wilden Orten“ Orten in der Eilenriede. Solveig Hesse vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erläutert, was Naturwaldparzellen für den Wald bedeuten und was dort anders ist als im Rest der Eilenriede. Treffpunkt ist die Stadtbahnhaltestelle „Zoo“ (Linie 11).

„Der Stadtfriedhof Stöcken literarisch“ ist der Titel der Führung am Sonntag, dem 24. September, um 15 Uhr. Der besondere Spaziergang – begleitet durch die literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer – durch die parkähnliche Anlage rund um den malerischen Teich des Friedhofs in Stöcken wird angereichert mit Lyrik und Prosa. Treffpunkt ist der Haupteingang, Stöckener Straße 68.

Alle Führungsangebote sind kostenfrei, um Anmeldung unter Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01 wird gebeten.

Drehung im Kopf

„Drehung im Kopf“

Fake als subversive, künstlerische Strategie

Mittwoch, 13.09.2017 – 20 Uhr
Medienhaus Hannover, Schwarzer Bär 6

Referent: Georg Klein

Die subversive Strategie des Fake | BRIMBORIA Institut
„Fakes als künstlerische Strategie zu nutzen, stellt eine Gratwanderung in mehrfacher Hinsicht dar: man verlässt die reine Sphäre der Kunst, man spielt mit dem Publikum ein doppeltes Spiel, man greift in die Wirklichkeit ein, ohne zu wissen, wie es ausgeht. Das Riskante daran ist zugleich der Reiz – ein sehr starker Reiz, wie ich anhand meines ersten, durch und durch als Fake ausgearbeiteten Projekts erfahren konnte.“

„Kunst ist die Kunst so zu tun, als ob. Das wirkt am nachhaltigsten.“ so schrieb eine Rezensentin der Berliner Zeitung zu diesem Projekt – und es ist diese Wirkungskraft im Kopf, das das Spiel mit einem Fake so attraktiv macht. Für einen bestimmten Zeitraum müssen die Rezipienten sich der gefaketen Wirklichkeit aussetzen, was ein hohes provokatives Potential erzeugen kann. Im Gegensatz zur Täuschung, Fälschung und Betrug wird beim Fake jedoch „das Moment der Enthüllung von vorneherein mitentworfen“. D.h. dass der Rezipient nach einer gewissen Zeit dahinterkommen kann und soll, was hier gespielt wird. Erst dann setzt die volle Erkenntnis ein und oft auch ein humorvolles Aufatmen. Diesen Punkt haben wir im Wachturmprojekt unterschiedlich lang hinausgezogen, je nach Verhalten der Besucher, ob sie sich entrüstet, unsicher oder interessiert zeigten. Einige haben jedoch bereits während der Führung durch den Turm anhand des überspitzt formulierten Infoblatts oder der ins Extremgehenden Grünfärbung des Lichts oder des mächtigen, durchdringenden Turmklangs das Spiel erkannt: eine Drehung im Kopf, die die Besucher anders hinauslässt als sie hereingekommen waren.

Jüngstes Beispiel ist die Aktion der Gruppe „Zentrum für politische Schönheit“ mit ihrer gefaketen Website des Bundesfamilienministeriums, auf der zur Aufnahme und Patenschaft von 55.000 syrischen Flüchtlingskindern aufgerufen wird. Doch bereits Orsen Welles erlangte seine Bekanntheit durch einen Fake, dem fiktiven Hörspiel „Krieg der Welten“ von 1938. Er nutzte das normale Radiomusikprogramm, das ab und zu von einem Moderator unterbrochen wurde, um die neuesten Nachrichten zur Invasion vom Mars zu verbreiten. Angeblich soll die Sendung zu einer Panik an der Ostküste der USA geführt haben, doch soll es sich bei den Presseberichten darüber ebenfalls um gezielte Übertreibungen gehandelt haben, die Welles erst berühmt machten.
Georg Klein

Themenreihe Gesellschaftskritik – In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.
Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht.

Eintritt: frei

The Dark Blue Orchestra

Ruby Tuesday: The Dark Blue Orchestra

Live: THE DARK BLUE ORCHESTRA, eine französische Band die die Klangwelten eines Tom Waits mit italienischer Tarantella und der dichten Atmosphäre Calexicos verbindet. Kammermusik, jazziger Blues und die Songkunst Nick Caves geben sich mit der Theatralik des Cabarets die Hand bei diesem einzigartigem Haufen. Ziemlich gute Band!

Einlass 20:30 Uhr
Beginn 21:30 Uhr

Eintritt frei
AB 18 JAHREN

Cafe Glocksee
Glockseestr. 35 (Hinterhof)
30169 Hannover
www.cafe-glocksee.de

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