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Baumaßnahmen 2017

Die 40 wichtigsten Straßenbaustellen 2017: Stadt investiert rund 32 Millionen Euro

Baumaßnahmen 2017

Baumaßnahmen 2017

Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Straßenbaustellen zur Verbesserung der städtischen Infrastruktur ausgeführt. Zusätzlich zum Sonderprogramm für Straßenerneuerung investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) sowohl in die bauliche Unterhaltung als auch in den Neu- und Ausbau von Straßen, Gleisanlagen und Versorgungsleitungen. Insgesamt wendet der Fachbereich Tiefbau rund 24 Millionen Euro für den Straßenneubau und -ausbau auf – inklusive der für dieses Jahr vorgesehenen acht Millionen Euro für das 2014 gestartete Sonderprogramm für Straßenerneuerung. Hinzu kommen rund acht Millionen Euro für die Erhaltung von Straßenoberflächen. Darin enthalten sind beispielsweise Investitionen in Höhe von rund zwei Millionen Euro für die großflächige Sanierung von Fahrbahndecken und rund 3,8 Millionen Euro für Radwege im Straßenraum.

Baumaßnahmen 2017 Tabelle und Übersichtskarte

Neben den zehn größeren Straßenbaumaßnahmen des Fachbereichs Tiefbau sind die Gleisarbeiten im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) sowie der Leitungsbau der Stadtentwässerung und der Stadtwerke AG aufgeführt. Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) setzt den Bau der Ortsumgehung Hemmingen fort und saniert neben drei Brücken nahezu den gesamten Südschnellweg.

Abstimmung der Baumaßnahmen, um Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten

Die Bauarbeiten der einzelnen Bauträger sind gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde der LHH und der Polizeidirektion Hannover aufeinander abgestimmt worden. Ziel ist es, die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Besonders aufwendige Arbeiten wie der Gleisbau am Pferdeturm und in der Hildesheimer Straße in Höhe des Südschnellweges werden hierbei bewusst in die sechswöchigen Sommerferien gelegt.

Diesjährige Baumaßnahmen der LHH im Stadtgebiet

Von besonderem, öffentlichem Interesse sind die Bauarbeiten in der Innenstadt. Diese werden auch 2017 fortgesetzt. Die Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt am Hohen Ufer haben sich leider wegen der Abhängigkeiten zur benachbarten Hochbaustelle deutlich verzögert und werden erst in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein.

Die private Bebauung des Marstalls hat begonnen. Beide Bauvorhaben sind weit vorangeschritten, sodass der Fachbereich Tiefbau im Juli dieses Jahres mit der Umgestaltung des Platzes beginnen kann. Des Weiteren ist in diesem Jahr der Umbau der Willy-Brandt-Allee vorgesehen.

Mit Verkehrsbehinderungen ist weiterhin in den Stadtteilen Kleefeld und Kirchrode zu rechnen. Dort wird im Bereich des Hochbahnsteigs Großer Hillen noch bis Ende dieses Jahres die Straße umgebaut. Gleichzeitig erfolgen die Gleiserneuerungen im Bereich der Kirchröder Straße und der Tiergartenstraße. In der Badenstedter Straße finden im Bereich der Straße Am Soltekampe in diesem Jahr ebenfalls Bauarbeiten für einen neuen Hochbahnsteig statt.

Das Stadtplatzprogramm wird aufgrund des großen Interesses und der regen Beteiligung von BürgerInnen auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die LHH gestaltet den Platz An der Markuskirche um und beginnt mit den vorbereitenden Maßnahmen für die Umgestaltung des Moltkeplatzes. Wie bei allen Stadtplatzmaßnahmen wird es mit den AnliegerInnen eine Einweihungsfeier geben.

Bauarbeiten der infra, Stadtwerke, Stadtentwässerung und Deutschen Bahn im Stadtgebiet

Im Auftrag der infra werden im März dieses Jahres in der Kurt-Schumacher-Straße die Bauarbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17 – Projekt 10/17 – fortgesetzt. Derzeit laufen die Gleisbauarbeiten am zukünftigen Endpunkt am Raschplatz. Am Steintor und in der Goethestraße finden vorbereitende Leitungsbauarbeiten statt. Die Inbetriebnahme des neuen Endpunktes ist für Mitte September geplant.

Die Stadtwerke konzentrieren ihre Aktivitäten insbesondere auf sechs große Versorgungsprojekte. Die Stadtentwässerung erneuert neben ihren eigenen Projekten im Zusammenhang mit Straßen- und Gleisbauarbeiten zahlreiche Kanäle.

Die drei Brückenbauprojekte der Deutschen Bahn in Kirchrode im Bereich von der Lange-Feld-Straße und dem Hermann-Löns-Park sollen in diesem Jahr abgeschlossen sein. Gleichzeitig beginnen am westlichen Abschnitt der Güterumgehungsbahn die Brückenbauarbeiten.

Die Bauverwaltung bittet alle von den geplanten Baumaßnahmen direkt betroffenen AnliegerInnen um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

Sperrung der Goethestraße stadtauswärts

Die Goethestraße ist ab kommendem Montag (20. März) bis voraussichtlich Ende September zwischen Leibnizufer und Goetheplatz stadtauswärts für Fahrzeuge gesperrt. Pkw und Lkw werden über Leibnizufer, Lavesallee, Gustav-Bratke-Allee und Humboldtstraße umgeleitet. Für den Pkw-Verkehr besteht zusätzlich eine Umleitungsoption über die Königsworther Straße und Braunstraße. RadfahrerInnen werden über den Franz-Mock-Weg umgeleitet. Die Zufahrt für die GrundstücksanliegerInnen erfolgt über den Goetheplatz.

Grund dieser Sperrung ist die Umlegung eines Mischwasserkanals auf einer Länge von rund 300 Metern. Gleichzeitig werden die vorhandenen Hausanschlüsse bis zur jeweiligen Grundstücksgrenze erneuert und die vorhandenen Straßenabläufe (Gullys) an den neuen Mischwasserkanal angeschlossen. Die Kosten dieser Baumaßnahme der Stadtentwässerung, die in Vorbereitung des Straßenausbaus für die geplante D-Linie notwendig ist, belaufen sich auf rund 800.000 Euro. Die entsprechenden Arbeiten stadteinwärts sind Ende Februar abgeschlossen worden.

Mobiles Blitzgerät zur Geschwindigkeitsüberwachung wird in Betrieb genommen

Die Stadt Hannover hat jetzt für die mobile Geschwindigkeitsüberwachung einen Messanhänger beschafft, mit dem auch über einen längeren Zeitraum Messungen durchgeführt werden können. Auch Geschwindigkeitsüberwachungen in den Nachtstunden sowie an Sonn- und Feier­tagen sind mit einem geringen Personalbedarf möglich.

Die neue Technik erlaubt es auch verbindlichere Aussagen über das Fahrverhalten der Ver­kehrsteilnehmer zu erhalten. Im Hintergrund wird dazu die Geschwindigkeit aller vorbeifah­renden Fahrzeuge erfasst und statistisch ausgewertet.

Bisher wurden dafür zwei mobile Verkehrsüberwachungsanlagen eingesetzt, die aber aufgrund der Technik immer nur stundenweise mit einem vertretbaren Aufwand an einem Standort eingesetzt werden konnten.

Insgesamt gibt es im Stadtgebiet von Hannover für etwa 400 Standorte im Einvernehmen mit der Polizei festgelegte Punkte für den Einsatz von mobilen Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen.

Bindeglied zwischen mobiler und stationärer Messung

Der neue Messanhänger stellt ein Bindeglied zwischen den beiden bisher bei der Stadt Hannover in Verwendung befindlichen Systemen dar, die entweder stationär“ oder mobil betrieben werden. Mit diesem Anhänger kann zukünftig an variierenden Standorten stationär gemessen werden.

Bei der verwendeten Technik handelt es sich um ein Messsystem der Firma Vitronic, die in Hannover bereits in vier stationär betriebenen Anlagen Verwendung findet. Das Messsystem ist von der Physikalisch Technischen Bundesanstalt für derartige Über­wachungsaufgaben zugelassen. Die Messergebnisse sowie die Technik stellen weder an das Bedienungspersonal noch an Gutachter, Anwälte oder Gerichte neue Anforderungen.

Das Messsystem wird über Akkus betrieben. Abhängig von der Außentemperatur und der Anzahl der tatsächlich erfolgten Messungen kann die Anlage etwa 5 Tage ununterbrochen betrieben werden.

Die Kosten für den Anhänger und die Technik betrugen etwa 135.000 €.

Das Gerät wird ab Montag, den 13.März 2017 im Stadtgebiet eingesetzt.

Hintergrundinformation: Ein Gerät dieses Bautyps wurde 2015/2016 getestet. Die Anschaffung steht nicht in Zusammenhang mit der aktuellen politischen Diskussion um die Ausweitung von Geschwindigkeitskontrollen und die Beschaffung weiterer Anlagen. Die Bestellung erfolgte bereits 2016 und somit vor den Vorschlägen des Mehrheitsbündnisses im Rat. 

Karnevalsumzug: Einschränkungen für den Straßenverkehr

Am Sonnabend (25. Februar) findet der diesjährige Karnevalsumzug statt. Hierfür müssen im Bereich der Innenstadt in der Zeit von 13 bis 16 Uhr folgende Straßen kurzfristig gesperrt werden: Culemannstraße, Karmarschstraße, Köbelingerstraße, Am Markte, Hanns-Lilje-Platz, Seilwinderstraße, Osterstraße, Platz der Weltausstellung, Karmarschstraße, Kröpcke, Georgstraße und Schmiedestraße.

Der Umzug wird an der Culemannstraße beginnen und an der Schmiedestraße enden. BesucherInnen werden gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Verkehrsbehinderung durch Reparaturarbeiten am Vinnhorster Weg

Der Vinnhorster Weg wird von kommendem Montag (30. Januar) bis voraussichtlich 6. Februar zwischen Quedlinburger Weg und der Straße Am Herrenhäuser Bahnhof nur einspurig befahrbar sein. Reparaturarbeiten an einem defekten Schmutzwasserhausanschluss machen die Sperrung der Straße erforderlich. Mittels Ampelanlage wird der Kraftverkehr wechselweise über eine benachbarte Parkfläche geleitet.

Kurt-Schwitters-Platz: Ampelanlage wird mit LED-Technik ausgestattet

Am Kurt-Schwitters-Platz wird die Ampelanlage mit LED-Technik ausgestattet. Während der Umrüstung muss die Ampelanlage allerdings abgeschaltet werden. Die Arbeiten werden am Montag (16. Januar) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr ausgeführt.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Be­reich.

Sperrung der Waldchaussee – Einbau neuer Schranken

Die Waldchaussee in der Eilenriede zwischen Steuerndieb und Zoo ist am kommenden Donnerstag (5. Januar) von 8 bis voraussichtlich 16 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Eine Umleitung über Hermann-Bahlsen-Allee, Walderseestraße und Bernadotteallee (sowie entsprechend umgekehrt in der Gegenrichtung) ist ausgeschildert. Grund der Sperrung ist der Einbau neuer Schranken.

Um den Erholungswert der Eilenriede zu steigern, ist die Waldchaussee an Wochenenden und Feiertagen grundsätzlich gesperrt: sonnabends von 15 bis 24 Uhr, sonn- und feiertags von 0 bis 24 Uhr. Die bisherigen horizontalen und per Hand bedienten Barrieren sind erneuerungsbedürftig und werden durch ein neues System ersetzt. Installiert werden je zwei automatisch schließende Schrankenbäume an jeder der beiden Sperrstellen. Damit Fahrzeuge, die sich zum Zeitpunkt des Herunterlassens der Schranken im gesperrten Gebiet befinden, den Bereich verlassen können, werden in den Asphalt Induktionsschleifen eingebaut. Die Gesamtkosten der Umbaumaßnahme belaufen sich auf rund 20.000 Euro.

Die Sperrung der Straße wird zugleich genutzt, um in diesem Bereich – aus Gründen der Verkehrssicherheit – circa zehn Bäume (in erster Linie Buchen) zu fällen und Totholz aus Kronen zu entfernen.

Lister Platz: Vorübergehende Abschaltung der Ampelanlage

Aufgrund eines Unfallschadens muss die Ampelanlage am Lister Platz repariert werden. Die notwendigen Reparaturarbeiten werden am Montag (12. Dezember) in der Zeit von 9 bis 13 Uhr ausgeführt. Hierfür muss die Ampelanlage vorübergehend abgeschaltet werden.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit im Kreuzungsbereich.

Im Kreuzungsbereich von Hildesheimer Straße und Willmerstraße ist vorübergehend keine Gleisüberfahrt möglich

Aufgrund notwendiger Reparaturarbeiten der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH an den Gleisen im Kreuzungsbereich von der Hildesheimer Straße und der Willmerstraße ist die Überfahrt in Richtung Willmerstraße und Südschnellweg in der Zeit von Sonntag (11. Dezember), 19 Uhr, bis Montag (12. Dezember), 5.30 Uhr, nicht möglich.

VerkehrsteilnehmerInnen, die die Gleise in Fahrtrichtung Willmerstraße und Südschnellweg überqueren möchten, werden gebeten, der Umleitung über die Hildesheimer Straße zu folgen und im Bereich der Bothmerstraße und der Straße An der Engesohde zu wenden.

Während der Bauzeit kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Straßenverkehrsbehörde bittet daher alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Schulenburger Landstraße: Fahrbahnverengung im Bereich zwischen Mogelkenstraße und Sorststraße

In der Schulenburger Landstraße müssen Fahrbahnschäden beseitigt werden. Hierfür wird die Fahrbahn stadteinwärts im Bereich zwischen Mogelkenstraße und Sorststraße ab Dienstag (29. November) bis voraussichtlich Freitag (2. Dezember) verengt. Während dieser Zeit steht nur die linke Fahrspur zur Verfügung. VerkehrsteilnehmerInnen, die zum Einkaufszentrum an der Schulenburger Landstraße Ecke Sorststraße fahren wollen, werden gebeten, der Umleitung über die Meelbaumstraße und Sokelanstraße zu folgen.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

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