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Kapelle am Eingang des Stöckener Friedhofs

Stöckener Friedhof

Da der 1864 eröffnete Stadtfriedhof Engesohde in der Südstadt voll belegt war, wurde der Stöckener Friedhof am 1. Januar 1891, als zweiter kommunaler Großfriedhof, im architektonischen Stil eröffnet (mit Erbbegräbnissen an den Wegen und dicht belegten Reihengrabfeldern im Innern der Abteilungen). Die erste Beisetzung auf dem ca. 55 Hektar großen Friedhof fand auch bereits am 01.01.1891 statt. Der erste Bauabschnitt mit streng rechtwinkligem Wegeraster wurde 1889–92 vom Stadtbaumeister Paul Rowald und seinem Kollegen Adolf Narten entworfen. Dieser Bereich wird diagonal vom Haupteingang ausgehend von einer Hauptallee durchschnitten. Erst ein Jahr nach Eröffnung des Friedhofs war die neugotische Kapelle am Haupteingang fertiggestellt, auch sie stammt von Paul Rowald und Adolf Narten. Weil der Zuwachs der hannoverschen Bevölkerung weiter anhielt, wurde auch dieser Friedhof innerhalb weniger Jahrzehnte mehrfach erweitert: Schon 1901 vom ersten Stadtgartendirektor Julius Trip als Parkfriedhof mit dem heute prägenden Teich, verschlungenen Wegen und einer großzügigeren Belegung. Anna Blume — ein Café auf dem Friedhof Anna Blume – ein Café auf dem FriedhofDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – …

Ehrenfriedhof am Maschsee

Ehrenfriedhof am Maschsee

Der Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer in Hannover ist ein 1945 angelegter, denkmalgeschützter Friedhof zu Ehren der insgesamt 526 Kriegsgefangenen und Insassen von Konzentrationslagern verschiedener Nationalitäten, darunter 154 Staatsbürger der ehemaligen Sowjetunion, die am 6. April 1945 von Angehörigen der Gestapo-Leitstelle in Hannover ermordet worden waren. Während diese Kriegsendeverbrechen der Nazis der Vertuschung von Unrecht und Grausamkeit dienen sollten, wurde mit der Anlage des Ehrenfriedhofes am Arthur-Menge-Ufer am Nordufer des Maschsees bewusst eine zentrale innerstädtische Lage hinter dem Neuen Rathaus zum Gedenken gewählt. Mehr unter www.wikipedia.de