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Bogenschütze

Trammplatz

Der Trammplatz entstand bis 1913, den ein Neues Rathaus Hannover braucht neben dem Maschpark auf der Rückseite auch einen repräsentativen Vorplatz. Der Platz vor der Friedrichstraße (seit 1952 der Friedrichswall im Stadtbezirk Mitte) war zunächst ein regelmäßig gegliederter Schmuckplatz, der ehrenhofartig vom Neuen Rathaus, dem Museum August Kestner und dem nicht erhalten gebliebenen Bauamt eingefasst war. Die damals blumengesäumten Rasenflächen auf dem Platz waren gegliedert durch Großbäume, die von der seit 1780 vorhandenen Promenade hierher verpflanzt wurden. Des Weiteren gab es einen breiten Mittelweg, Treppen und Terrassenmauern. Die geplante Verlängerung der Platzachse über die Friedrichstraße hinweg als direkter Zugang zur Innenstadt wurde nie realisiert. Erst 1917 wurde der Rathausvorplatz nach Heinrich Tramm benannt. Heute ist die Benennung nicht mehr unumstritten. Der wichtigste Platz Hannovers ist nach einem Mann benannt, der zunächst die Demokratie bekämpfte. Der die Revolution im November 1918 für ein Verbrechen hielt und im Laufe der Jahre dann immer weiter nach rechts rückte. Im Zusammenhang mit der Ummantelung des Kestner Museums mit einer Glas-Beton-Rasterfassade wurde der Trammplatz 1960/61 als Architekturplatz neugestaltet. Nach Entwürfen …