Alle Artikel in: Kunstwerke

Masken

Zauberwald Hannover am Maschsee

Etwas versteckt auf der anderen Seite der Leine hinter dem Maschsee sind einige Zauberer dabei einen wahren Zauberwald für Hannover zu erschaffen. Von den Bootshäusern am Maschsee geht man über die Brücke in Richtung Ohedamm und dann gleich links den Uferweg entlang. Ein paar hundert Meter weiter rechts im Märchenwald erlebt wer mutig ist und sich hinein traut wirklich kreative Kunst. Mit seinen vielen liebevoll erschaffenen, phantastischen Skulpturen ist dieser Märchenwald in Hannover ein echter Geheimtipp. Größtenteils aus Altholz des umliegenden Waldes sind lustige, nachdenkliche und auch beeindruckende Werke entstanden. Fast wie eine Kunstaustellung im Wald. Einfach ein Magischer Ort. Wurde es vielleicht von Waldelfen erschaffen? Wer weiß. Auf jeden Fall vielen Dank an die geschickten „Zauberer“, es ist einfach großartig. Der Zauberwald am Maschsee in Hannover – ein magischer Ort voller SkulpturenDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Durch die anschließende Ricklinger Masch kann man übrigens auch wunderschön spazieren. Auf sechs Hörstationen lassen sich dort Wunderbare Wasserwege entdecken. Auf dem 90-minütigen und etwa vier …

Ernst-August-Denkmal

Hannover Wissen – Das Ernst-August-Denkmal

Das Ernst-August-Denkmal wird vom freien Mitarbeiter des Historischen Museums Hannover Ben van Treek vorgestellt. Er nimmt euch mit in die Ausstellung #hannoverwandelt​ und erklärt die Bedeutung des Ernst-August-Platzes nach Kriegsende anhand der ältesten Aufnahme der Ausstellung. Hannover Wissen (4) – Das Ernst-August-DenkmalDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Geschichte des Ernst-August-Denkmal Das Ernst-August-Denkmal ist ein Reiterstandbild zu Ehren des Landesherrn des ehemaligen Königreichs Hannover, König Ernst August. Es wurde 1861 von Albert Wolff geschaffen und auf dem Ernst-August-Platz vor dem hannoverschen Hauptbahnhof errichtet. Das Denkmal ist neben der Kröpcke-Uhr einer der wichtigsten Treffpunkte in Hannover, der gemeinhin als „Unterm Schwanz“ bezeichnet wird. Das Denkmal zeigt König Ernst August I. in Husarenuniform. Das bronzene Reiterstandbild steht auf einem Sockel aus Granit (vom Brocken) mit der Aufschrift „Dem Landesvater / Sein treues Volk“ sowie am Bronzefuß „Geb. 5. Juni 1771. König 20. Juni 1837. Gest 18 Novbr 1851. Errichtet 21. September 1861“. Feierlich enthüllt wurde es am 21. September 1861 mit 23.000 Festteilnehmern, davon 8000 Teilnehmer eines …

Motordrachenflieger I

Denkmal für Karl Jatho

Am Mittellandkanal gegenüber des Yachthafen steht das Denkmal für Karl Jatho. Am Lister Bad im Stadtteil Vahrenheide erinnert es an seine Pioniertaten für die Luftfahrt. Inschrift Von hier aus startete der hannoversche Magistratsbeamte/Stadtinspektor Karl Jatho (3.2.1873 – 8.12.1933) am 18. August 1903 mit seinem Motordrachenflieger I (Dreiflächer mit fünf Rädern) angetrieben von einem 12 PS starken und 64 kg schweren Buchet-Motor zu seinem ersten „Flugsprung“ von 18 Metern Weite in 3/4 Meter Höhe. Im November gelangen ihm hier – auf der damaligen Vahrenheider Heide mit dem Flugapparat Jatho II (Zweiflächer mit fünf Rädern) viele kleine Flüge bis 60 Meter Länge in zweieinhalb bis dreieinhalb Meter Höhe. In diesem Bereich legte Jatho seine erste 180 Meter lange Anlauf/Anfahrbahn (Startbahn) an. Diese befand sich unweit der Lister Mühle neben der von ihm Anfang 1897 errichteten Werkstatt bzw. Flugzeughalle (Hangar). Aus Jathos Anfängen entwickelte sich allmählich der 122 Hektar große Verkehrsflughafen Hannover-Vahrenwald, der nach dem 2. Weltkrieg durch den Hannover Airport in Langenhagen ersetzt wurde. Im Dezember 2006, Arbeitskreis Stadtteilgeschichte List Karl Jatho Nach Besuch des Realgymnasiums I …

Momo im Zooviertel

Momo auf dem Michael-Ende-Platz

Am südlichen Rand des Stadtteil Zoo auf dem Michael-Ende-Platz sitzt auf einem Granitblock „Momo“ mit einem großen Ohr in den Händen. Die Figur ist dem Namensgeber des Platzes von den Bewohnern des Zooviertels mit Hilfe des Bezirksrates 2007 gewidmet worden. Die Bronze-Skulptur wurde von der Künstlerin und Bildhauerin Ulrike Enders geschaffen. Neben dieser Figur stammen auch die beiden lebensgroßen Bronzefiguren „Leute im Regen“ (1983) am Kröpke und der „Lindener Butjer“ (1990) vor der Volksbank in Hannover-Linden von ihr. Die kleineren Steinblöcke und eine Sitzbank laden zum Verweilen, Nachdenken und Erzählen ein. Wer hier vorbei kommt, der kann in aller Ruhe seine Sorgen und Nöte in das große Ohr flüstern, das die Momo in den beiden Händen hält, und dann frohen Mutes wieder weiter gehen im Leben. Versuchen sie es einfach mal, denn „Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war Zuhören“. Momo ist ein im Jahr 1973 erschienener Roman von Michael Ende. Der Titel bezeichnet die Hauptperson, der Untertitel lautet: Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen …

Leibniztempel

Leibniztempel

Der Leibniztempel im Georgengarten ist ein beliebter Treffpunkt zu jeder Jahreszeit. Er gilt als erstes öffentliches Denkmal in Deutschland für einen Nichtadeligen. Der überdachte Rundtempel, in Sichtweite der Herrenhäuser Allee, aus Sandstein mit zwölf ionischen Säulen wurde zu Ehren des in Hannover tätigen Bürgers und Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) errichtet. Mit seiner vergoldeten Inschrift „Genio Leibnitii“ wurde er nach einem Entwurf des hannoverschen Hofrats Johann Daniel Ramberg geschaffen und 1790 geweiht. Ursprünglich stand der Pavillon auf einem Hügel auf dem heutigen Waterlooplatz. Zu dieser Zeit diente der Platz als dem Leineschloss vorgelagerter Parade- und Exercierplatz. Vom Leibniztempel ging die Adolfstraße aus und verband die Stadt Hannover in Richtung des Schwarzen Bären über die bis dahin einzige Ihmebrücke mit dem damaligen Garten- und Villenvorort Linden. Erst 1935/36 wurde der Leibniztempel vom Waterlooplatz an seinen heutigen Standort im Georgengarten versetzt. Im Tempel steht auf einem Sockel eine Leibniz-Büste. Seit dem 1. Juli 2010 nur noch als eine aus Beton gegossene Kopie. Zum Schutz vor Vandalismus wurde das Original aus Carrara-Marmor bereits 1986 in das Technologie-Centrum Hannover …

Helmcke-Denkmal

Denkmal Johann Gerhard Helmcke

Das Denkmal für Johann Gerhard Helmcke, den Bäckermeister und Getreidehändler aus der Stadt, wurde aufgestellt weil er die Allee im Georgengarten während der napoleonischen Zeit vor dem Abholzen gerettet hat. Durch die Zahlung von 3.000 Talern als Ersatz für nicht gezahlte Kontributionsstrafen konnte die Allee so erhalten werden. Schlechter erging es der Allee im Zweiten Weltkrieg, sie erlitt schwere Schäden. Ein übriges Taten eingesickerte Betriebsstoffe von Fahrzeugen der britischen Streitkräfte in der Nachkriegszeit. Daher musste die Herrenhäuser Allee in den 70er Jahren durch 1.300 Kaiserlinden vollständig erneuert werden. In Richtung Königsworther Platz kann man übrigens gleich weiter die Skulpturenmeile der Stadt Hannover begehen. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Mahnmal Gerichtsgefängnis

Mahnmal Gerichtsgefängnis

An Anfang der Lister Meile im Stadtteil Oststadt steht das Mahnmal Gerichtsgefängnis, denn auf dem Gelände des heutigen Pavillon stand einst das Gerichtsgefängnis Hannover. In der als Königliches Zellengefängnis errichteten Einrichtung konnten mehr als 800 Häftlinge aufgenommen werden. Die prominentesten Insassen waren sicherlich der Serienmörder Fritz Haarmann der hier auch hingerichtet wurde, der Politiker und Vorsitzender der IG Metall Otto Brenner und auch der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann der hier während der NS-Zeit jahrelang in Isolationshaft saß. Das 1989 errichtete Mahnmal Gerichtsgefängnis von Hans-Jürgen Breuste erinnert heute an die verschiedenen Opfergruppen der Nationalsozialisten. Inschrift Hier stand bis zum Abriss 1965 das Gerichtsgefängnis Hannover, in dem von 1933 bis 1945 zahlreiche Gegner und Gegnerinnen des Nationalsozialismus inhaftiert waren. Sie kamen aus allen Schichten der Bevölkerung, bis 1937 vor allem aus der Arbeiterschaft – darunter Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschafter. Ausser ihnen wurden hier Männer und Frauen aus verfolgeten Minderheiten wie Sinti, Zeugen Jehovas und Homosexuelle gefangen gehalten. Während des Zweiten Weltkrieges haben hier auch ausländische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen gelitten. In diesem Gefängnis waren viele Mitglieder der hannoverschen Sozialistischen Front, …

Großer Hephaestos I

Großer Hephaestos I

Die Figur „Großer Hephaestos I“ von Waldemar Otto wurde laut der am Sockel angebrachten Info-Tafel erworben aus Mitteln der Henry-Lüders-Stiftung. Sie steht auf der Mittelinsel der Hanburger Allee im Stadtteil Oststadt. Hephaestos (oder Hephaistos) ist der griechische Gott des Feuers und der Schmiede, der mit seiner Einsamkeit kämpft. Er ist der verlassene Ehemann der Aphrodite, der Göttin der Liebe und der Schönheit. Das Werk „Großer Hephaestos II“ von Waldemar Otto ist in Bremen an der Schwachhauser Heerstraße zu finden. Waldemar Otto Waldemar Otto begann 1948 an der Berliner Hochschule für bildende Künste ein Studium der Bildhauerei. Einer seiner ersten großen Erfolge war 1957, also schon mit 28 Jahren, die Auszeichnung mit dem Preis der Großen Berliner Kunstausstellung. 1961 entstanden seine ersten Torsi, die seitdem charakteristisch für sein Schaffen sind. 1973 erfolgte der Ruf zu einer Professur an die Hochschule für Künste Bremen. International wurde Waldemar Otto durch verschiedene Auszeichnungen, Arbeitsaufenthalte und Ausstellungen – wie in Irland, Chile oder in der St. Petersburger Eremitage – bekannt. Otto lebte bis zuletzt im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen. Im …

Mahatma Ghandi

Ghandi Denkmal

Das Ghandi Denkmal wurde 2015 von Indiens Premierminister Narendra Modi eingeweiht. Es steht an der Grenze der Stadtteile Mitte und Calenberger Neustadt an der Culemannstraße beim Maschpark. Die Idee dazu war vom Indischen Verein Hannover gekommen, einem Zusammenschluss von zirka 300 Indern, die vor allem aus dem studentischen und wissenschaftlichen Umfeld von Leibniz-Uni und Medizinischer Hochschule kommen. Anlass: In diesem Jahr war Indien Partnerland der Hannover-Messe und brachte damit ein Gastgeschenk für die Stadt mit. Die Wahrheit des Menschen liegt in der Demut seines Geistes. Man is truly known by humility of his Spirit. Mahatma Ghandi Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Kunstwerk von Eugène Dodeigne

Die große Familie

Im Rahmen des Straßenkunstprogramms wurde „Die große Familie“ 1971 auf dem Trammplatz aufgestellt. Dort mussten die Figuren dem Klaus-Bahlsen-Brunnen von Ludger Gerdes weichen. Jetzt steht die Familie auf dem Rudolf-Hillebrecht-Platz zwischen dem Kestnermuseum und der Bauverwaltung Hannover. Der Titel des Werkes suggeriert Verwandtschaften und man kann bei den Figuren an Personen und Persönlichkeiten mit ihren Beziehungen und Geschichten denken. Eugène Dodeigne Geboren am 27. Juli 1923 in Rouvreux in Belgien und gestorben am 24. Dezember 2015 bei Bondues in Frankreich war ein Bildhauer. Er gehörte zu den bedeutenden Vertretern der Modernen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg; bekannt wurde er insbesondere durch seine monumentalen Steinskulpturen. Dodeigne spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte und für die Entwicklung der Skulptur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weitere Arbeiten von Eugène Dodeigne in Hannover sind „Etude I–V“ am Neustädter Friedhof und das Mahnmal Misburg für das frühere KZ-Außenlager im Stadtteil Misburg-Nord. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen