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Steigen die Mietpreise in Hannover weiter?

In den letzten Jahren sind die Mieten in allen Ballungsräumen in Deutschland zum Teil kräftig gestiegen. Die offiziellen Mietspiegel geben dies nicht so drastisch wieder. Denn dort werden die Preise für alle Mietobjekte erfasst. Für Hannover reicht die Quadartmetermiete im Mietspiegel 2019 von 4,90 – 14,00 € je Quadratmeter. Sucht man allerdings eine neue Wohnung stellt sich der Immobilienmarkt ganz anders da. Bei Neuvermietungen werden gerne die Mieten gleich mal um viele Prozentpunkte angehoben. Daher sind die Mietpreise auf dem freien Wohnungsmarkt eher im oberen Bereich des aktuellen Mietspiegels oder auch noch deutlich darüber zu finden. Es ist daher ratsam eine realistischere Einschätzung des Mietspiegel Hannover zu betrachten. Gerade in den angesagten Vierteln der Großstädte wie in Hannover zum Beispiel Linden, List oder auch die Nordstadt sind kaum günstige Wohnungen auf dem Markt zu finden. Galt Linden vor 10 Jahren noch als eher schmuddeliges Arbeiterviertel, ist es heute chic dort zu wohnen. Dementsprechend haben sich die Mieten entwickelt und vertreiben immer wieder alteingesessene Bewohner die sich dieser Preisspirale hilflos gegenüber sehen. Die Gentrifizierung hält Einzug …

Tanztheater im Birkenhof „Divers_es“

Tanz und Theater haben die Kraft, ein Leben von Grund auf zu erneuern. Simon Rattle hat es mit seinem berühmten Projekt „Rhythm is it“ vorgemacht, und die angehenden Sozialpädagogischen Assistent(inn)en des Bildungszentrums Birkenhof, Bethel im Norden folgen dieses Jahr zum 14. Mal seinen Spuren. Unter dem Motto „SATZ (Sozialpädagogische Assistentinnen tanzen zusammen)“ präsentieren sie am 24.5.19, ihr neues Stück „diver-es! Mann? Frau? Mensch?, (Ein multimediales Tanztheater über Sex, Gender und das 3. Geschlecht). Die Vorstellung für die Öffentlichkeit ist am 24.05.19 um 19 Uhr in der Waldhalle des Birkenhofs, Bleekstraße 20. Eine Woche lang setzen sich die 130 Schüler/innen der fünf Abschlussklassen unter Leitung der Lehrerin,Tanz- und Theaterpädagogin Sabine Grujic kritisch mit dem Thema Sex, Gender und das dritte Geschlecht auseinander. Ihre ästhetischen Mittel im Prozess der kreativen Annäherung an das Thema sind Tanz, Gesang, Schauspiel und Videokunst. Ausgangspunkt ist eine Mitteilung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 9.11.2017. An diesem Tag entschied das Bundesverfassungsgericht, dass zukünftig neben dem weiblich und männlichen Geschlecht ein dritter Geschlechtseintrag im Geburtenregister möglich sein sollte. Erstritten hat das Vanja aus …

Demonstration vor der CDU Zentrale

Stoppt #Uploadfilter #Artikel13

Eigentlich soll das Europaparlament gegen Ende März über Uploadfilter und Leistungsschutzrecht abstimmen. Doch Verhandlungsführer Axel Voss von der CDU will das Votum schon früher ansetzen. Daher demonstrierten mehrere Hundert Gegner dieses Gesetztesvorhabens vor der CDU Zentrale in Hannover. #niewiedercdu Die geplante EU-Urheberrechtsreform droht, den freien Austausch von Meinungen und Kultur über das Internet massiv einzuschränken. Daher sollte jeder der auch weiterhin das freie Netz nutzen möchte die Petition gegen die Uploadfilter zeichen. siehe auch: https://netzpolitik.org/2019/tausende-demonstrieren-auf-spontandemos-in-fuenf-staedten-gegen-uploadfilter/ https://netzpolitik.org/2019/upload-filter-konservative-wollen-mit-verfahrenstrick-europaweiten-protesten-zuvorkommen/ https://weact.campact.de/petitions/das-ende-des-freien-internets-1 https://savetheinternet.info/

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Hannover Linden – Stadtteil mit Herz und Seele

Ohne Zweifel gehört Linden zu den buntesten und eigensinnigsten Stadtteilen Hannovers, der auf eine bewegte und interessante Geschichte zurückblicken kann. Der ehemalige Industriestandort galt einst vermutlich sogar als größtes Dorf Preußens, wurde im Jahr 1885 eine eigene Stadt und erst 1920 nach Hannover eingemeindet. Linden hat sich mit der Zeit immer wieder gewandelt und neu erfunden, ohne dabei jedoch seinen ursprünglichen Charme zu verlieren. In den 60er Jahren kamen viele Gastarbeiter in das Arbeiterviertel, von denen sich ein großer Teil dazu entschied zu bleiben und Linden als neue Heimat ins Herz zu schließen. Aus diesem Grund treffen dort auch heute noch zahlreiche Kulturen und Nationalitäten aufeinander, die für ein spannendes, aber harmonisches Miteinander sorgen. In den 80er Jahren entdeckten die Studenten den Stadtteil für sich, sodass das Viertel noch diverser wurde. Die Limmerstraße ist eine der bekanntesten Einkaufsmeilen Hannovers und beliebter Treffpunkt für die Lindener. Supermärkte, Cafés, Restaurants und zahlreiche kleine Läden mit teils ausgefallenen Waren, reihen sich aneinander. Das Pfefferhaus beispielsweise ist ein Fachgeschäft für Chili und bietet unter anderem selbst produzierte scharfe Soßen …

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Verkehrswende im Eigenbau

Dieselskandal, verstopfte Innenstädte und Luftverschmutzung – Zeit das sich etwas ändert Die Idee reift endlich das eigene Auto abzuschaffen. In Hannover sollte das ohne größere Komforteinbußen machbar sein. Mit etwas Planung bieten der öffentliche Nahverkehr, Taxis, Carsharinganbieter und natürlich das Fahrrad sehr gute Alternativen zum eigenen Auto. Mit den verschiedenen Varianten der GVH MobilCard ist man jederzeit mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs. Eine Anmeldung bei der Stadtmobil Hannover GmbH ergänzt die Busse und Bahnen ideal für schwere Einkäufe oder für Fahrten über den Bereich des GVH hinaus. Mit dem Mikro Tarif zahlt man übrigens wirklich nur wenn man auch fährt. In diesem Tarif gibt es keinerlei Grundgebühren. Für kürzere Strecken bietet sich selbstverständlich, wenn das Wetter mitspielt, das eigene Fahrrad an. Im Stadtverkehr ist man auf kurzen Strecken in der Regel sogar schneller unterwegs wie mit dem Auto. Dazu entfällt die leidige Parkplatzsuche. Man sieht also die Verkehrswende ist durchaus machbar. Dafür braucht es keine Fahrverbot oder andere Restriktionen seitens der Politik. Jeder ist selbst für seine Mobilität verantwortlich. Neben dem Umweltaspekt ist der Verzicht …

Schloß Landestrost

Barrierefreie Ausflugsziele in der Region Hannover

Hilfe für Menschen mit Behinderungen bei der Freizeitplanung Region Hannover. In den Sommerferien einen Ausflug ans Steinhuder Meer? Oder warum nicht Schloss Marienburg einen Besuch abstatten? Für die meisten Menschen kein Problem! Wer weiß, wo es hingehen soll, macht sich mit Bus, Bahn, Fahrrad oder Auto einfach auf den Weg zu seinem Ausflugsziel und genießt dort das Angebot. Nicht ganz so einfach sieht es für Menschen mit Behinderungen aus, wenn sie einen Ausflug planen. Broschüre als PDF Von 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in der Region Hannover haben 106.000 Menschen eine Behinderung mit einem Grad von mindestens 50. „Wir haben außerdem eine Dunkelziffer – weil die Behinderung entweder weniger gravierend ist oder die Betroffenen gar nicht erst einen Antrag stellen, als Behinderte anerkannt zu werden“, sagt Hans-Christoph Brehmer, Beauftragter der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen. 40 Prozent der Menschen mit Behinderung sind mobilitätseingeschränkt. Ihnen stellen sich bei der Ausflugsplanung Fragen wie: Wie komme ich am Besten zu meinem Zielort? Sind die Sehenswürdigkeiten mit einem Rollstuhl oder einer Gehhilfe überhaupt zu erreichen? Gibt es viele …

Dümmer und Steinhuder Meer – Verordnung über den Gemeingebrauch

In der Dümmer und Steinhuder Meer-Verordnung (DStMVO) werden die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten auf den beiden Seen regelt. Die beiden Gewässer sind beliebte Erholungsräume. Grundlage ist eine faszinierende Natur, die die Möglichkeit bietet verschiedensten Wassersport auszuüben. Diese beiden Interessen sind in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. In der DStMVO sind bestimmte Nutzungen zugelassen, allen voran das Segeln, Surfen und Baden. Geregelt wird in diesem Zusammenhang auch, ob bzw. welche Befähigungen man dafür braucht und welche Regeln dabei gelten. Nicht sportlich Aktive können sich bei Fahrten mit den traditionellen Auswanderern an der Natur erfreuen und die Regelungen der DStMVO dem "Kapitän" überlassen. Jeweils vom 1. November eines Jahres bis zum 20. März (Steinhuder Meer) bzw. bis zum 31. März (Dümmer) des Folgejahres ist das Befahren der Seen nicht gestattet. In dieser Zeit haben die Belange des Naturschutzes vorrang. Die beiden Seen sind international bedeutsame Gebiete für Zug- und Rastvögel, die in dieser Zeit nicht gestört werden sollten. Neben der DStMVO gibt es noch die DStMFührerscheinV. In dieser Verordnung ist alles geregelt was für Berufsschiffer von Bedeutung ist. Zum …