Alle Artikel in: Linden-Limmer

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Wochenmarkt in Linden

Immer dienstags und samstags heißt es in Linden: Treffpunkt Lindener Marktplatz! Von 8:00 bis 13:00 Uhr gibt es bei den Markthändlern alles, was das Herz begehrt. Rund um den Lindener Markt haben sich viele trendige Läden von Wohnkultur bis zu aktueller Mode angesiedelt. So dass man einen Marktbesuch auch gleich noch mit einem Einkaufbummel verbinden kann. Nette Cafes & Restaurants laden zwischendurch zu eine Rast ein. Die Geschichte des Lindener Marktes reicht bis 1894 zurück. Die rasant wachsende Stadt Linden brauchte ein neues Zentrum. Dies wurde rund um den Lindener Marktplatz angelegt. Neben dem neuen Lindener Rathaus befand sich hier das kaiserliche Postamt und rund um den Platz wurden Häuser für das Bürgertum in Linden gebaut.

Barbereich im Tango Milieu

Verführung zum Tango

Das Tango-Milieu ist das warme Herz auf dem Faustgelände. Der wunderschöne Saal mit Barbereich im Vorraum bietet eine einmalige Atmosphäre. Seit 2000 gibt es einen zweiten Unterrichtsraum mit Parkett und Spiegelwand undauch einen überdachten, rund sieben Meter hohen Innenhof sowie einige kleine Mehrzweckräume. Die verschiedenen Räumlichkeiten stehen auch zu Vermietung für allerlei Festlichkeiten offen. Jeden Sonntag hat der Tangp-Salon von 15:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Einen Schnupperkurs, die „Verführung zum Tango“ gibt es jeden Sonntag um 15:00 Uhr. Jeder ist willkommen, Tanzpartner und Vorkenntnisse sind nicht erforderlich! (90 Minuten / 5,- € ) Tango-Milieu Die Tangoschule Hannovers – seit 1993 Zur Bettfedernfabrik 1 30451 Hannover www.tango-milieu.de

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Ohne Geschichte kein Linden Kein anderer Stadtteil Hannovers hat so eine historische Vielfalt zu bieten wie Linden. Einst das größte Dorf Preußens wurde man anschließend eigene Stadt neben Hannover. Hier wurde Geschichte geschrieben. Während der Nazidiktatur organisierte sich hier mit der  „Sozialistischen Front“ eine der größten Widerstandsbewegungen. Nach dem Krieg residierte Kurt Schumacher im Stadtteil und baute die SPD neu auf. Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist hier in der Geschichtswerkstatt mit umfangreichem Archivmaterial dokumentiert. Auch zur Geschichte des Stadtteils gibt es eine viele Materialien. Die Öffnungszeiten sind jeden Montag von 10.00–12.00 Uhr und jeden Mittwoch von 17:00 – 19:00 Uhr. 1983 wurde zum Butjerfest (Stadtteilfest) die „Anni-Röttger-Arbeiterwohnküche (1930)“ eröffnet. Schulklassen und Interessierte haben die Möglichkeit, diese Küche zu besichtigen und Geschichte zum anfassen zu erleben. Das ARCHIV-team bietet alternative Stadtrundfahrten, Stadtteilrundgänge, Ausstellungen und Filme zur Geschichte des Stadtteils Linden und ARCHIV-gespräche an. Geschichtswerkstatt im FZH Linden Windheimstraße 4 30449 Hannover Tel. 0511 / 168 4 01 84 www.sakobrenner.de

Alternativer Stadtteilflohmarkt Linden-Nord

FAUST Flohmarkt

Der alternative Stadtteilflohmarkt in Linden-Nord unter dem Titel „Stöbersonntag“ auf dem Faustgelände findet in den Sommermonaten jeden Sonntag statt. Hier kann man stöbern und schauen. Man trifft sich mit Freunden oder Nachbarn. Es ist weit mehr als nur ein Flohmarkt. Es ist der soziale Treffpunkt am Sonntag im Stadtteil. Regeln: Teilnehmerbeitrag 3,- Euro der Meter. Kinder bis 14 Jahre frei. Aufbau ab 08 Uhr und Abbau bis 16 Uhr. Einfach kommen und Aufbauen Befahren des Geländes mit KFZ nicht erlaubt und möglich ! Parken im Halteverbot/ Parkverbot auch Verboten wenn Flohmarkt ist. Aktuelle Infos auf der Fanpage: Freie Flohmarkt Union Linden Handgemacht! Jeden ersten Sonntag im Monat findet dazu in der Regel noch in der Warenannahme der Handgemacht-Markt statt. Ein Markt für Selbstgemachtes – Kunst und individuelles Kunsthandwerk zu bezahlbaren Preisen. Zum Beispiel selbstgemachtes Kunsthandwerk, individuell angefertigte Handarbeiten, selbstbemalte oder selbstgenähte Kleidung, Seifen, Marmeladen, Taschen, Bilder, Skulpturen, Postkarten, in Eigenregie produzierte Musik und allerlei Dinge mehr. Kulturzentrum Faust Zur Bettfedernfabrik 3 30451 Hannover www.kulturzentrum-faust.de

Buchdruckmuseum Hannover

Buchdruckmuseum Hannover

Das Buchdruckmuseum Hannover wurde 2004 von Setzern, Druckern, Buchbindern und weiteren Fachkollegen/ innen gegründet. Das nahezu verschwundene Fachwissen der Buchdruckerkunst soll dadurch der Nachwelt erhalten und weitergeben werden. Träger ist der Verein „Freundeskreis Schwarze Kunst e. V.“. Mehr als 80 Mitglieder aus allen Bereichen des Buchdruckes tragen zum Bestehen dieses einzigartigen Museums in der Region Hannover bei. Die Werkstatt im Museum ist eingerichtet im Stil einer für den Stadtteil Linden typischen Hinterhof-Druckerei der 50er Jahre. Ein lebendes Museum. Das heißt: Alles, was ausgestellt wird, kann und soll auch benutzt werden. Bei Führungen und Workshops, die von 2 Stunden bis über mehrere Tage gehen können, werden Interessierte von ehemaligen Facharbeitern aus dem grafischen Gewerbe begleitet und bekommen die Arbeitsweise und Methoden der Fertigung von Drucksachen genau erklärt. Die Gäste haben dann die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und eigene Kreationen zu erstellen. Auch bei den nur kurzen Führungen werden in der Regel die eigenen Namen mit dem „Winkelhaken“ abgesetzt und auf einer kleinen Druckmaschine gedruckt. Vor allem Kinder (ab der 2. Klasse) und Jugendliche haben viel Spaß …

Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg

Küchengartenpavillon auf dem Lindener Berg

Was hat ein Küchengartenpavillon auf einem Friedhof zu suchen? Eigentlich nichts. Der Pavillon stand ursprünglich auch woanders (ca. 2 km entfernt) – und zwar da, wie es der Name vermuten lässt: nämlich in einem Küchengarten. Der Garten wurde ab 1652 für die hannoverchen Welfen (einst Herzöge, dann Kurfürsten und Könige Hannovers) zwischen heutiger Fössestraße und Davenstedter Straße im Dorf Linden vor den Toren Hannovers angelegt und in den 1740er Jahren aufwändig umgestaltet. Der Pavillon ersetzte dann 1749 als eine Art steinerne Gartenlaube die hölzernen Pavillons und Lauben aus der Anfangszeit des Gartens. Nach dem Untergang der Welfen 1866 wurde der Küchengarten aufgelöst, das Gebäude stand dort im Wege, wurde aber von einer Lindener Initiative gerettet, 1911 an der heutigen Fössestraße abgebaut und ab 1913 auf dem Lindener Berg wieder aufgebaut. Das denkmalgeschützte, heute städtische Gebäude, ist heute eines der wichtigsten Barockgebäude Hannovers. Seit 2002 nutzt es der gemeinnützige Verein Quartier für kulturelle Zwecke. www.quartier-ev.de