Alle Artikel in: Mitte

Grosser Hephaestos I

Grosser Hephaestos I

Die Figur „Grosser Hephaestos I“ von Waldemar Otto wurde laut der am Sockel angebrachten Info-Tafel erworben aus Mitteln der Henry-Lüders-Stiftung. Sie steht auf der Mittelinsel der Hanburger Allee im Stadtteil Oststadt. Hephaestos (oder Hephaistos) ist der griechische Gott des Feuers und der Schmiede, der mit seiner Einsamkeit kämpft. Er ist der verlassene Ehemann der Aphrodite, der Göttin der Liebe und der Schönheit. Das Werk „Grosser Hephaestos II“ von Waldemar Otto ist in Bremen an der Schwachhauser Heerstraße zu finden. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Beleuchtetes VW-Logo

Telemoritz

Der 141 m hohe alte Fernsehturm oder VW-Tower im Volksmund liebevoll „Telemoritz“ genannt steht am Raschplatz neben der Hamburger Allee. Ursprünglich sollte der Turm neben der Hauptpost am Ernst-August-Platz errichtet werden. Aus städtebaulichen Gründen entschied man sich dann aber doch für den jetzigen Standort am Rande des Stadtteil Oststadt. Und auch wenn er die ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllt hat er zumindest die Hauptpost schon überlebt. Die Inbetriebnahme durch die Deutsche Bundespost erfolgte im April 1960. Ursprünglich war auch ein Turm-Cafe geplant, wurde aber nie realisiert. Seit 1992 der neue Telemax im Roderbruch (Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld) gebaut wurde setzte sich für den Turm der Name Telemoritz durch. Die Namen sind natürlich eine Anspielung auf Max und Moritz von Wilhelm Busch. Nachdem der Telemax Inbetriebnahme wurden die funktechnischen Anlagen des alten Turms in den folgenden Jahren entweder ganz abgebaut oder auf den neuen Turm verlagert. Im Jahr 2000 erwarb die VW den Turm zu einem symbolischen Preis und nutzt den Turm seitdem zu Werbezwecken. Unterhalb der Turmspitze wurde ein drehbares und beleuchtetes Volkswagen-Logo angebracht. Am Raschplatz sind …

Kunstwerk von Eugène Dodeigne

Die große Familie

Im Rahmen des Straßenkunstprogramms wurde „Die große Familie“ 1971 auf dem Trammplatz aufgestellt. Dort mussten die Figuren dem Klaus-Bahlsen-Brunnen von Ludger Gerdes weichen. Jetzt steht die Familie auf dem Rudolf-Hillebrecht-Platz zwischen dem Kestnermuseum und der Bauverwaltung Hannover. Der Titel des Werkes suggeriert Verwandtschaften und man kann bei den Figuren an Personen und Persönlichkeiten mit ihren Beziehungen und Geschichten denken. Eugène Dodeigne Geboren am 27. Juli 1923 in Rouvreux in Belgien und gestorben am 24. Dezember 2015 bei Bondues in Frankreich war ein Bildhauer. Er gehörte zu den bedeutenden Vertretern der Modernen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg; bekannt wurde er insbesondere durch seine monumentalen Steinskulpturen. Dodeigne spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte und für die Entwicklung der Skulptur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Weitere Arbeiten von Eugène Dodeigne in Hannover sind „Etude I–V“ am Neustädter Friedhof und das Mahnmal Misburg für das frühere KZ-Außenlager im Stadtteil Misburg-Nord. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Etude I–V

Etude I–V

Das Kunstwerk Etude I–V von Eugène Dodeigne steht an der Ecke von Brühlstraße und Otto-Brenner-Straße am Neustädter Friedhof. Die fünf Steinfiguren stehen auf einem kleinen Grashügel vor dem ehemaligen Contihochhaus, der im Zuge der Neugestaltung des Königsworther Platzes eigens für sie angelegt wurde. Sie sind Teil der Skulpturenmeile Hannover vom Königsworther Platz bis zum Landtag. Der in Nordfrankreich lebende Bildhauer Eugène Dodeigne (* 1923 in Rouvreux, Belgien) hat sie auf ihre Haltung reduziert um auf diese Weise eine hervorragende Projektionsfläche für Persönlichkeitsaspekte zu bieten. Bevor die Stadt Hannover das Skulpturenensemble gekauft hat wurden sie von der Galerie Brusberg auf dem Emmichplatz (heute Neues Haus) präsentiert. Weitere Arbeiten von Eugène Dodeigne in Hannover sind das Mahnmal Misburg für das frühere KZ-Außenlager im Stadtteil Misburg-Nord und „Die große Familie“ neben dem Trammplatz. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Großer verletzter Kopf

Großer verletzter Kopf

Die Plastik „Großer verletzter Kopf“ von Rainer Kriester steht auf dem Trammplatz. Der Kopf mit der schützenden Geste der Hände schaut auf das Kestnermuseum. Rainer Kriester Geboren am 12. Juni 1935 in Plauen und gestorben am 14. Mai 2002 in Vendone (Italien). Nach seinem Medizinstudium reiste Kriester 1958 aus der damaligen DDR aus. Er begann 1961 an der Berliner Kunsthochschule ein Studium in den Fächern Malerei und Bildhauerei. Seit 1970 widmete sich Kriester aber mehr der Bildhauerei. Weitere Arbeiten findet man in seiner zweiten Heimat Berlin, in Osnabrück und Utrecht. Direkt um die Ecke in Richtung Bauverwaltung stößt man auf „Die große Familie“ von Eugène Dodeigne. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Drehbare Schrauben

Drehbare Schrauben

Die drehbare Schrauben auf dem Georgsplatz nähe Opernhaus entstanden im Rahmen des Straßenkunstprogramms der 70er Jahre. Die Plastik wurde vom Künstlers HAWOLI (Hans Wolf Lingemann) geschaffen. Die drei roten Säulen sollten eigentlich Passanten stärker im Weg stehen und eigenes Handelns provozieren. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Anemokinetisches Objekt III

Anemokinetisches Objekt III

Das Anemokinetisches Objekt III von Hein Sinken steht an der Osterstraße Ecke Karmarschstraße am Platz der Weltausstellung im Stadtteil Mitte. Dieses kinetische Objekt wurde im Rahmen des »Straßenkunstprogramms« erst am Opernhaus aufgestellt, später wanderte es dann an seinen jetzigen Standort. Es ist ein Paradebeispiel für die bürgernahe Kunst der 1970er Jahre. Kultur für alle hieß die Zauberformel damals. von Hein Sinken (* 1914 in Aachen – † 1987) wurde im Rahmen des »Straßenkunstprogramms« zunächst am Opernhaus platziert, später dann an seinen jetzigen Standort versetzt. Die großen Halbschalen aus Edelstahl werden oft schon durch einen Windstoß in Bewegung gesetzt. Die meditative Trägheit ihrer Bewegungen ist bis heute gerade auch bei Kindern beliebt.   Eine weitere Arbeit von Hein Sinken ist das »Anemokinetisches Objekt« vor dem Historischen Museum. Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Denkmal für die Göttinger Sieben

Göttinger Sieben

Das Denkmal ehrt die Göttinger Sieben die während des Hannoverschen Verfassungskonflikts zur Zeit des Königreichs Hannover ihre demokratische Haltung bewahrten. Das Landesdenkmal ist damit zugleich ist ein Denkmal für Zivilcourage und ein „Bekenntnis zu den Bürgertugenden als tragende Grundlagen unseres Gemeinwesens“. Auf den Buchdeckeln, Tafeln und aufgeklappten Buchseiten sind Begriffe wie „Constitutio (lateinisch für „Verfassung“) und Grundsätze wie „Die Freiheit des Gewissens ist unverletzlich“ zu lesen. Bereits seit etwa 1961 war für den Standort vor dem Landtag ein „Niedersachsen-Wahrzeichen“ geplant worden. Allerdings sollte erst der Bau der hannoverschen U-Bahn durchgeführt werden, während dessen von 1971 bis 1975 hier vorübergehend das Ernst-August-Denkmal aufgestellt wurde, bevor es seinen heutigen Platz zwischen dem Hauptbahnhof und der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade einnahm. 1993 wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben, 30 Künstler eingeladen, von denen 26 Entwürfe einreichten. Einstimmig entschied die Jury für das Werk von Floriano Bodini. Noch im selben Jahr erhielt der Platz 1993 offiziell den Namen „Platz der Göttinger Sieben“. Bis zur Aufstellung der Skulpturengruppe 1998, einem der bekanntesten Kunstwerke in Hannover, begleitete ein Kuratorium die weiteren Arbeiten. Übrigens, wer die …

Eindrucksvolle 6 Meter hohe Fontänen

Klaus-Bahlsen-Brunnen

Der Klaus-Bahlsen-Brunnen steht auf dem Trammplatz vor dem Neuen Rathaus in Hannover. Schon beim Bau des Rathauses zu Anfang des 20. Jahrhunderts war ein Brunnen auf dem Platz davor im Gespräch. Auch die Mittel dafür wären wohl vorhanden gewesen. Vom Ricklinger Ziegeleibesitzer Heinrich Stamme wurden der Stadt 125.000 Goldmark für die Errichtung eines Heinrich-Stamme-Brunnens hinterlassen. Die Brunnenpläne stießen aber auf sehr viel Widerspruch bis das Brunnenprojekt schließlich scheiterte. Trotzdem hat es schon sehr früh einen Rathausbrunnen gegeben. Wohl 1914 wurde hinter der Treppe in der großen Halle des Rathauses der Merkur-Brunnen mit einem Becken aus Jura-Marmor aufgestellt. Aufgrund seines unglücklich gewählten Standortes wurde er von den meisten Besuchern kaum beachtet. 1935 setzte man ihn daher, um ein größeres Becken ergänzt, auf einen kleinen Schmuckplatz an den Rand der Eilenriede gegenüber der Fritz-Beindorff-Allee um. Wie viele andere Brunnen, wie zum Beispiel der Nachtwächterbrunnen in Linden, wurde auch Merkur im Zweiten Weltkrieg zur Rohstoffgewinnung abgebaut und blieb leider verschollen. Heute steht an dieser Stelle der Pelikan-Brunnen. Der Rathausvorplatz, benannt nach Heinrich Tramm dem Stadtdirektor und „Bauherrn“ des …

Hauptbahnhof Hannover

Hauptbahnhof Hannover

Der Hauptbahnhof Hannover zählt mit täglich mehr als 260.000 Reisenden, die circa 750 Fern- und Regionalzüge nutzen, zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Deutschlands. Der Bahnhofsvorplatz wurde im Zuge der Errichtung der Ernst-August-Stadt sowie beim Bau des Hauptbahnhofs 1845 als fünfeckiger Platz mit fünf ausstrahlenden Straßen angelegt. Bei der Aufstellung des Ernst-August-Denkmals 1861 wurde der Platz in Ernst-August-Platz umbenannt. Für eine plätschernde Komponente auf dem Platz sorgt seit der EXPO 2000 der HAZ-Brunnen. Ein beliebter Treffpunkt in Hannover ist „Unterm Schwanz“. Gemeint ist der Schweif des Pferdes des Ernst-August-Denkmales auf dem Ernst-August-Platz vor dem Bahnhof. Das Denkmal zeigt König Ernst August I. in Husarenuniform. Das bronzene Reiterstandbild steht auf einem Sockel aus Granit (vom Brocken) mit der Aufschrift „Dem Landesvater / Sein treues Volk“ sowie am Bronzefuß „Geb. 5. Juni 1771. König 20. Juni 1837. Gest 18 Novbr 1851. Errichtet 21. September 1861“. Für den U-Bahn Bau in den 70er Jahren musste auch Ernst August weichen. Für einige Jahre stand das Denkmal am Platz der Göttinger Sieben am Landtag. Auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof finden regelmäßig …