Alle Artikel in: Südstadt-Bult

Sprengel Museum Hannover

Sprengel Museum

Das Sprengel Museum Hannover bietet moderner Kunst ein Zuhause und zählt mit Schwerpunkten wie dem deutschen Expressionismus und der französischen Moderne zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Museum liegt am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer des Maschsees. Geburtsstunde des Museums ist eine Schenkung von Margit und Bernhard Sprengel, die im Jahr 1969 ihre umfangreiche Kunstsammlung der Moderne weitestgehend der Stadt Hannover überließen. Der erste Bauabschnitt wurde 1979 eröffnet und von der Architektengruppe Peter und Ursula Trint (Köln) und Dieter Quast (Heidelberg) gestaltet. 1992 erfolgte eine Erweiterung durch einen zweiten Bauabschnitt. Zu dieser Zeit hat das Museum sein großes Auditorium erhalten, das heute auch zu vielen externen Veranstaltungen genutzt wird. Die im August 2014 erstmals sichtbare Fassade des dritten Bauabschnitts löste eine Kontroverse aus. Während mehrere offizielle Stellen den Bau bei seiner Enthüllung mit Lob bedachten, lehnten die Teilnehmer einer Umfrage das Erscheinungsbild als U-Boot Bunker mehrheitlich ab. Die Sammlung des Sprengel Museum Neben der Sammlung Sprengel umfasst das Museum Werke des 20. Jahrhunderts aus dem Besitz des Landes Niedersachsen und der Stadt Hannover. …

Fackelträgersäule

Fackelträger-Säule

Am Nordufer des Maschsees steht die markante Fackelträger-Säule. Nebne dem Hellebardier von Alexander Calder der augenfälligste Blickfang. Im Zuge der geplanten Verschönerungsarbeiten für das Maschsee-Nordufer hatte der hannoversche Senator Fritz Beindorff einen mit 50.000 Reichsmark dotierten Wettbewerb ausgelobt. Der Bildhauer Hermann Scheuernstuhl entschied den Wettbewerb mit seinem Entwurf für sich. Die Skulptur sollte ursprünglich ein Denkmal für den bau des Maschsee Hannover setzen und dafür war sie auch rechtzeitig zur Einweihungsfeier des Sees am 21. Mai 1936 fertiggestellt. Im selben Jahr wurden jedoch auch die Olympischen Spiele 1936 ausgetragen. Zeitgenossen interpretierten die Stele mit dem Fackelträger daher auch als „Symbol des sieghaften Künstlers einer neuen Zeit“. Die Stele ist 18,5 Meter hoch. Auf deren Spitze ist die 20 Zentner schwere, 4,5 Meter große, vergoldete Figur mit der erhobenen Rechten zu sehen. Am Fuß der Säule sind die Inschriften „Wille zum Aufbau gab werkfrohen Händen den Segen der Arbeit Freude, Gesundheit und Kraft spende fortan euch der See 1934–1936[5]“ und „Verkünderin des Guten und Starken“ zusammen mit dem Reichsadler, Lorbeerkranz und einem Hakenkreuz das 1945 entfernt …

Hellebardier von Alexander Calder

Hellebardier von Alexander Calder

Die Skulptur Hellebardier von Alexander Calder, auch Guadeloupe genannt, steht am Nordufer des Maschsee Hannover. Der Mäzen Bernhard Sprengel stiftete der Stadt Hannover diese Plastik weil er fand, dass es dem „Straßenkunstprogramm“ in Hannover an internationalen Beiträgen mangele. Die Stahlplastik ist acht Meter hoch, misst in der Grundfläche etwa sechs mal sieben Meter und hat ein Gewicht von sechs Tonnen. Die in Deutschland einmalige rot lackierte Außenskulptur  wurde in Tours/Frankreich hergestellt und in Einzelteilen nach Hannover gebracht. Mit Hilfe eines Krans wurde sie derzeit innerhalb von drei Tagen zusammengebaut und von der Stadt am  13. Juli 1972 vor dem Opernhaus Hannover aufgestellt. Dort konnte man sich nicht mit ihr anfreunden, weswegen sie im Oktober 1978 an den Maschsee versetzt wurde. Dort stellt sie sich als Beitrag der Moderne den dortigen Plastiken aus der Zeit des Nationalsozialismus, wie der Fackelträger-Säule und dem Fisch mit reitender Putte von Hermann Scheuernstuhl, entgegen. Seit dem Juli 2020 erstrahlt der Hellebardier vor dem Sprengel Museum wieder in perfektem Calder-Rot. Die Restaurierung mit dem speziellen Rotfarbton kostete rund 45.000 Euro. Der …

Brunnen von Prof. Ludwig Vierthaler

Arthur-Menge-Brunnen

Der Arthur-Menge-Brunnen ist ein denkmalgeschützter Brunnen in der Südstadt zwischen Döhrener Turm und Maschsee. Der Brunnen zählt zu den bedeutensten Brunnen dewr Landeshauptstadt. Der vom Bildhauer Ludwig Vierthaler gestaltete Brunnen besteht aus drei ineinander verschlugene Lachsen. Er hat 1965 für die Fritz-Behrends-Stiftung, damals bereits 90jährig, noch einmal sein können unter Beweis gestellt. Er wurde zu Ehren des hannoverschen Oberbürgermeisters Arthur Menge (1884–1965) als Schenkung der Stiftung an die Bürger der Stadt Hannover errichtet. Der Arthur-Menge-Brunnen ähnelt dem 1961 ebenfalls von Vierthaler geschaffenen Pelikan-Brunnen an der Waldersee Straße. Bilder vom Arthur-Menge-Brunnen Stadtplan Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von OpenStreetMap Foundation.Mehr erfahren Karte laden OpenStreetMaps immer entsperren Größere Karte anzeigen

Liebesschlösser an der Brücke

Maschpark

Der 10 ha große Maschpark entstand 1900 als erste kommunale Parkanlage in Hannover im heutigen Stadtbezirk Mitte. Die Anlage hat ihre ursprüngliche Form nicht verändert und ist ein Zeugnis der deutschen Gartenkunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das Gelände war in früheren Jahrhunderten Überschwemmungsgebiet von Leine und Ihme. Es lag außerhalb der mittelalterlichen Befestigungsanlagen, die um 1780 geschleift wurden. Genutzt wurde das Gebiet als Heuwiese und hieß „Altstädter Aue“. 1895 gab der Magistrat der Stadt seine Bebauung frei. Geplant war ein Neues  Rathaus für Hannover, das in ein Parkgelände integriert werden sollte. Der Maschpark Im Mittelpunkt des Parks ist ein künstlicher Teich, der sich seitlich unter einer Bogenbrücke verengt und dann in ein zweites Becken übergeht. Die Wegeführung orientiert sich an den vielen Einbuchtungen und Vorsprüngen des Teichufers. Von verschiedenen Standorten ergeben sich reizvolle Ansichten auf die wirkungsvolle Bepflanzung, die den Park in Szene setzt, und natürlich auch auf das Neue Rathaus der Stadt Hannover. Direkt gegenüber auf einem erhöhten Aussichtspunkt steht die Plastik Schottisches Kreuz von Henry Moore. Am Rand des Maschparks sind mit Landesmuseum …

Jean van den Berg

Jean van den Berg – My Way

Ein echter Gänsehautmoment bei der Fury in the Slaughterhouse – Little Big World Tour 2017 im Kuppelsaal Hannover. Jean van den Berg, damals 103 Jahre alt, singt als Support „My Way“. Ein großartiger Auftritt der schon vor dem Auftritt von Fury zu Standing-Ovations führte. Jean van den Berg – My Way (Frank Sinatra) – Hannover, 01.11.2017Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google

Eilenriedeblick zum Fernsehturm

Eilenriede – Hannovers Stadtwald

Die Eilenriede Hannover ist mit rund 640 Hektar einer der größten Wälder Europas im Herzen einer Großstadt. Da kann selbst der Hyde Park in London nicht mithalten. Seit über 600 Jahren ist der Wald in städtischem Besitz. Die Eilenriede hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von etwa sechs Kilometern. Sie reicht mit ihrem südwestlichen Ausläufer bis an den Maschsee. Die Eilenriede gliedert sich in die nördliche Eilenriede von der Walderseestraße im Norden bis zum Pferdeturm im Süden. Dieser Teil gehört zum Stadtteil Zoo. Die südliche Eilenriede beginnt südlich des Pferdeturms und reicht bis zum Döhrener Turm. Sie gehört überwiegend zum Stadtteil Kleefeld. Südlich der Bemeroder Straße bis zur Eisenbahnstrecke gehört zum Stadtteil Waldheim. Es folgt der Abschnitt bis zur Hildesheimer Straße der zum Stadtteil Waldhausen zählt. Der kleine Bereich südlich des Stadtfriedhofs Engesohde bis zum Maschsee gehört zur Südstadt. In Richtung Osten geht die Eilenriede in den Hermann-Löns-Park und den Tiergarten Hannover über. Eilenriede Hannover: Infobroschüre und Übersichtsplan Eilenriede – Broschüre der Stadt Hannover (pdf) Plan der Eilenriede (pdf) Geschichte In der Mitte des 14. Jahrhunderts entstand vor …

Maschsee Hannover

Maschsee Hannover

Der Maschsee ist ein künstlich angelegter 2,4 km langer und 180 bis 530 m breiter See in der Südstadt von Hannover. Mit einer Fläche von 78 Hektar ist er das größte Gewässer in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Der See ermöglicht zahlreiche Wassersportarten und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet das über den Maschpark mit Neuem Rathaus fast direkt an die City von Hannover grenzt. Das Nordufer mit der befestigten Promenade an deren einem Ende das Courtyard Hotel, das auch schon mal die hannoversche Spielbank beherbergte und am anderen Ende das Sprengel Museum liegt ist das Kernstück der Uferbebauung. Das Nordufer ziehren diverse Kunstwerke wie die Fackelträger-Säule und der moderne Hellebardier von Alexander Calder. Entland des Rudolf-Von-Benigsen-Ufer folgen die Geibelbastion, das Pier 51 am Altenbekener Damm und die Löwenbastion. Am Südufer ist das Strandbad und das recht elitäre Sport- und Wellnesscenter Aspria zu finden. Der Name des Sees leitet sich von der sogenannten „Leinemasch“ oder einfach „Masch“ ab. Dies ist die historische Flurbezeichnung für das Gebiet, in dem der See angelegt wurde. Es ist ein tiefer gelegenes Überschwemmungsgebiet der …

Bismarkbahnhof

Dietrich-Kittner-Platz

In der Sitzung am 18.05.2016 tagt der Stadtbezirksrat Südstadt-Bult unter anderem auch zu folgendem Antrag. Antrag Der Bezirksrat möge beschließen: Der Vorplatz des ehemaligen Bismarck-Bahnhofs mit den Adressen Mainzer Straße 6 a und 6 b wird in Dietrich-Kittner-Platz umbenannt Begründung Dietrich Kittner, geboren 1935 im schlesischen Oels, kam nach dem Ende des 2. Weltkrieges mit seiner Familie nach Hannover. Er besuchte das Humboldt-Gymnasium. Nach dem Abitur studierte er zunächst Rechtswissenschaften in Göttingen. Dort wandte er sich dem Kabarett zu und gründete zusammen mit seiner Frau Christel und anderen „Die Leid-Artikler“. Mit dieser Gruppe trat er ab 1963 im Kabarett in der Mehlstraße auf. Ab 1968 hatte er als Solo-Kabarettist sein Domizil im „Club Voltaire“. Von 1975 bis 1986 spielte Dietrich Kittner im legendären „Theater an der Bult“ (tab) am Bischofsholer Damm. 1987 eröffnete er schließlich das „Theater am Küchengarten“. Dietrich Kittner war das Urgestein“ des kritischen politischen Kabaretts und ein Aushängeschild der Landeshauptstadt Hannover, die sein Wirken mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt gewürdigt hat. Quelle: Antrag als Druckversion