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Masken

Zauberwald Hannover am Maschsee

Etwas versteckt auf der anderen Seite der Leine hinter dem Maschsee sind einige Zauberer dabei einen wahren Zauberwald für Hannover zu erschaffen. Von den Bootshäusern am Maschsee geht man über die Brücke in Richtung Ohedamm und dann gleich links den Uferweg entlang. Ein paar hundert Meter weiter rechts im Märchenwald erlebt wer mutig ist und sich hinein traut wirklich kreative Kunst. Mit seinen vielen liebevoll erschaffenen, phantastischen Skulpturen ist dieser Märchenwald in Hannover ein echter Geheimtipp. Größtenteils aus Altholz des umliegenden Waldes sind lustige, nachdenkliche und auch beeindruckende Werke entstanden. Fast wie eine Kunstaustellung im Wald. Einfach ein Magischer Ort. Wurde es vielleicht von Waldelfen erschaffen? Wer weiß. Auf jeden Fall vielen Dank an die geschickten „Zauberer“, es ist einfach großartig. Der Zauberwald am Maschsee in Hannover – ein magischer Ort voller SkulpturenDieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Durch die anschließende Ricklinger Masch kann man übrigens auch wunderschön spazieren. Auf sechs Hörstationen lassen sich dort Wunderbare Wasserwege entdecken. Auf dem 90-minütigen und etwa vier …

ehemalige Oberpostdirektion

Ehemalige Oberpostdirektion Hannover im Zooviertel

In der Nähe von HCC mit Kuppelsaal und dem Zoo Hannover liegt im Stadtteil Zoo das eindrucksvolle Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion Hannover. Es ist ein repräsentatives Baudenkmal mit etwa 9.000 Quadratmetern. Der neoklassizistische Bau mit dem Reichsadler suchte nachdem er von der Telekom aufgegeben wurde lange einen neuen Nutzer. Aufgabe einer Oberpostdirektion war es ursprünglich, das Generalpostamt in Berlin zu entlasten. Als neue Mittelbehörde hatten sie die Verwaltung der in ihrem Bezirk arbeitenden Postanstalten, die Personalführung und das Kassenwesen zu erledigen. Der Oberpostdirektor führte die Verwaltung in dem ihm anvertrauten Bezirk selbständig und unter eigener Verantwortung. Geschichte der Oberpostdirektion Hannover Gemeinsam mit den Oberpostdirektionen Kiel, Frankfurt am Main, Kassel und Darmstadt wurde die Oberpostdirektion Hannover 1867 eingerichtet. 1911/1912 zog die Oberpostdirektionen in den Neubau Zeppelinstraße 24 um. Zur Verwaltung waren 117 Mitarbeiter notwendig. Im Zweiten Weltkrieg wurden bei einem Luftangriff auf Hannover das Treppenhaus und das Dachgeschoss im Westflügel des Verwaltungsbaus durch Sprengbomben beschädigt. Die Deutsche Bundespost nutzte das Gebäude bis es am 1. Januar 1995 die Deutsche Post AG übernahm. Am 26. April 2007 …

Luderziehen

Sieben Wahrzeichen von Hannover

Wandernde Handwerksgesellen mussten früher die sieben Wahrzeichen von Hannover kennen, um ihre Anwesenheit in Hannover zu beweisen. Der Beginenturm Der Turm wurde ab 1357 als letzter und stärkster Turm der Stadtmauer erbaut. Der Standort gegenüber der Burg Lauenrode am Hohen Ufer zeugt vom gestärkten Selbstbewusstsein gegenüber dem Landesherren. Die Gedenktafel für die 1632 gefallenen Bürger Am 23.7.1632 wurden bei einem Gefecht im Dreißigjährigen Krieg 21 Männer vor dem Nikolai-Friedhof am Steintor getötet. Die Gedenktafel befindet sich im Bödekersaal der Marktkirche. Das geöffnete Grab Grab von Hernriette von Rüling auf dem Gartenfriedhof. Die Inschrift lautet“Dieses auf ewig gekaufte Begräbnis darf niemals geöffnet werden.“ Durch eine herausgewachsene Birke wurde es denoch „geöffnet“. Das Luderziehen Dabei handelt es sich um ein Volksspiel, das Bildlich dargestellt am Fries des Alten Rathauses zu finden ist. Es gilt als Symbol dafür das man beim hier abgehaltenen Gericht nicht allzu halsstarrig sein sollte. Der Turm der Marktkirche Die Marktkirche St. Georgii et Jacobi ist die älteste Kirche der Stadt. Der Turm ist mit dem Wetterhahn 98 Meter hoch. Der Siebenmännerstein Der Siebenmännerstein …

Friedhof Engesohde

Friedhof Engesohde

Der Stadtfriedhof Engesohde ist einer der ältesten Friedhöfe von Hannover. Der Friedhof an der Orli-Wald-Allee an der Grenze des Stadtteils Südstadt zu Döhren zeichnet sich neben dem schönen Baumbestand durch seine zahlreichen künstlerisch gestalteten Grabdenkmäler und Gruftgebäude aus. Auf dem Friedhof befinden sich zahlreiche Gräber prominenter Hannoveraner. Darunter die der Tänzerin Yvonne Georgi, des Dadaisten Kurt Schwitters und der Architekten Georg Laves und Dieter Oesterlen. Der Friedhof liegt an der ehemaligen Alten Döhrener Straße, zwischen Hildesheimer Straße und dem Maschsee. Der 22 Hektar große Friedhof umfasst ca. 18.000 Gräber. Seit seiner Anlage bis heute ist der Friedhof in seiner Belegung für jeden Hannoveraner offen. Kurzinformation und Übersichtsplan (pdf) Geschichte, Entwicklung und Rundgang über den Friedhof (pdf) Jedes Jahr am internationalen Frauentag am 8. März werden von der Otto-Brenner-Akademie zusammen mit den Falken am Grab von Orli Wald rote Nelken niedergelegt. Sie gehörte als Häftling 502 im KZ Auschwitz als Lagerälteste der deutschen Widerstandsgruppe an. Unter Lebensgefahr half und rettete sie jüdische und andere Häftlinge. Anerkennend nannten sie Mithäftlinge den Engel von Auschwitz. Geschichte Der Stadtfriedhof …

Gartenfriedhof

Gartenfriedhof Hannover

Der Gartenfriedhof in Hannover wurde 1741 angelegt und liegt an der 1749 erbauten Gartenkirche. Friedhof und Kirche sind nach der hier ansässigen Gartengemeinde außerhalb des Stadtmauerrings vor dem Aegidientor benannt worden. Am Eingang an der Ecke von Warmbüchenstraße und Arnswaldtstraße informiert eine Tafel über die Entstehung und Entwicklung des Gartenfriedhofs. 1741 kaufte der Magistrat der Stadt Hannover ein Gelände außerhalb der Stadtmauern. Dieses Grundstück wurde als Kirchof vor dem Aegidientor für die Gemeinde ausgewiesen. Broschüre des Grünflächenamtes (PDF) „Wo sie ruhen“ auf dem Gartenfriedhof Hannover Über 1.000 Gräber im gesamten Bundesgebiet erzählen in diesem Projekt ihre Geschichte. Für Hannover wurde der Gartenfriedhof für das Projekt „Wo sie ruhen“ ausgewählt. Die App bietet die Chance, dessen Geschichte und die berühmten Persönlichkeiten, die hier begraben wurden kennezulernen. Darunter sind beispielsweise Goethes Lotte, Caroline Herschel (Astronomin) oder Heinrich Tramm (Architekt des Welfenschlosses und des Henriettenstiftes) die so überregional zugänglicher und bekannter gemacht werden. Audioguide Gartenfriedhof (auch als App für iOS und Android verfügbar) Geschichte Die Namen „Gartenfriedhof“ und „Gartenkirche“ weisen auf die Entstehung der Gemeinde und ihres Friedhofs …

Futuristische Achitektur

Norddeutsche Landesbank Hannover

Die Norddeutsche Landesbank Hannover hat 2002 am Friedrichswall neben dem Neuen Rathaus eine neue Hauptverwaltung eröffnet; es ist ein stählernes Hochhaus mit markant versetzten Blöcken. Das Bankgebäude steht auf einem rechteckigen Grundstück am Aegidientorplatz, gelegen am Übergang zwischen dem Stadtteil Mitte und den Wohngebieten der Südstadt. Aus der Mitte der Blockbebauung erhebt sich ein 18-stöckiger Turm von gut 80 m Höhe. Der Grundstein wurde dann feierlich am 7. September 1998 gelegt. In den folgenden Monaten entstand der Rohbau, das Richtfest konnte am 24. Mai 2000 gefeiert werden. Der Bau des Gebäudes war nicht unumstritten. Für den Neubau musste die in den 50er Jahren erbaute und denkmalgeschützte Kleeblatt Tankstelle weichen. Das ehemaliges Verwaltungsgebäude von Siemens, das Hans Hertlein entworfen hatte, an der Willy-Brandt-Allee konnte dagegen erhalten bleiben. Norddeutsche Landesbank Hannover – Geschichte Die Geschichte der Vorgänger-Institute reicht bis 1765 zurück. In diesem Jahr gründete Herzog Karl I. von Braunschweig das Herzogliche Leyhaus in Braunschweig. Die Hannoversche Landeskreditanstalt wurde 1840 zur Finanzierung überwiegend landwirtschaftlicher Betriebe gegründet. 1918 wurde die Stadtschaft für die Provinz Hannover als Institut für …

Momo im Zooviertel

Momo auf dem Michael-Ende-Platz

Am südlichen Rand des Stadtteil Zoo auf dem Michael-Ende-Platz sitzt auf einem Granitblock „Momo“ mit einem großen Ohr in den Händen. Die Figur ist dem Namensgeber des Platzes von den Bewohnern des Zooviertels mit Hilfe des Bezirksrates 2007 gewidmet worden. Die Bronze-Skulptur wurde von der Künstlerin und Bildhauerin Ulrike Enders geschaffen. Neben dieser Figur stammen auch die beiden lebensgroßen Bronzefiguren „Leute im Regen“ (1983) am Kröpke und der „Lindener Butjer“ (1990) vor der Volksbank in Hannover-Linden von ihr. Die kleineren Steinblöcke und eine Sitzbank laden zum Verweilen, Nachdenken und Erzählen ein. Wer hier vorbei kommt, der kann in aller Ruhe seine Sorgen und Nöte in das große Ohr flüstern, das die Momo in den beiden Händen hält, und dann frohen Mutes wieder weiter gehen im Leben. Versuchen sie es einfach mal, denn „Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war Zuhören“. Momo ist ein im Jahr 1973 erschienener Roman von Michael Ende. Der Titel bezeichnet die Hauptperson, der Untertitel lautet: Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen …

Sprengel Museum Hannover

Sprengel Museum

Das Sprengel Museum Hannover bietet moderner Kunst ein Zuhause und zählt mit Schwerpunkten wie dem deutschen Expressionismus und der französischen Moderne zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Museum liegt am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer des Maschsees. Geburtsstunde des Museums ist eine Schenkung von Margit und Bernhard Sprengel, die im Jahr 1969 ihre umfangreiche Kunstsammlung der Moderne weitestgehend der Stadt Hannover überließen. Der erste Bauabschnitt wurde 1979 eröffnet und von der Architektengruppe Peter und Ursula Trint (Köln) und Dieter Quast (Heidelberg) gestaltet. 1992 erfolgte eine Erweiterung durch einen zweiten Bauabschnitt. Zu dieser Zeit hat das Museum sein großes Auditorium erhalten, das heute auch zu vielen externen Veranstaltungen genutzt wird. Die im August 2014 erstmals sichtbare Fassade des dritten Bauabschnitts löste eine Kontroverse aus. Während mehrere offizielle Stellen den Bau bei seiner Enthüllung mit Lob bedachten, lehnten die Teilnehmer einer Umfrage das Erscheinungsbild als U-Boot Bunker mehrheitlich ab. Die Sammlung des Sprengel Museum Neben der Sammlung Sprengel umfasst das Museum Werke des 20. Jahrhunderts aus dem Besitz des Landes Niedersachsen und der Stadt Hannover. …

Fackelträgersäule

Fackelträger-Säule

Am Nordufer des Maschsees steht die markante Fackelträger-Säule. Nebne dem Hellebardier von Alexander Calder der augenfälligste Blickfang. Im Zuge der geplanten Verschönerungsarbeiten für das Maschsee-Nordufer hatte der hannoversche Senator Fritz Beindorff einen mit 50.000 Reichsmark dotierten Wettbewerb ausgelobt. Der Bildhauer Hermann Scheuernstuhl entschied den Wettbewerb mit seinem Entwurf für sich. Die Skulptur sollte ursprünglich ein Denkmal für den bau des Maschsee Hannover setzen und dafür war sie auch rechtzeitig zur Einweihungsfeier des Sees am 21. Mai 1936 fertiggestellt. Im selben Jahr wurden jedoch auch die Olympischen Spiele 1936 ausgetragen. Zeitgenossen interpretierten die Stele mit dem Fackelträger daher auch als „Symbol des sieghaften Künstlers einer neuen Zeit“. Die Stele ist 18,5 Meter hoch. Auf deren Spitze ist die 20 Zentner schwere, 4,5 Meter große, vergoldete Figur mit der erhobenen Rechten zu sehen. Am Fuß der Säule sind die Inschriften „Wille zum Aufbau gab werkfrohen Händen den Segen der Arbeit Freude, Gesundheit und Kraft spende fortan euch der See 1934–1936[5]“ und „Verkünderin des Guten und Starken“ zusammen mit dem Reichsadler, Lorbeerkranz und einem Hakenkreuz das 1945 entfernt …

Hellebardier von Alexander Calder

Hellebardier von Alexander Calder

Die Skulptur Hellebardier von Alexander Calder, auch Guadeloupe genannt, steht am Nordufer des Maschsee Hannover. Der Mäzen Bernhard Sprengel stiftete der Stadt Hannover diese Plastik weil er fand, dass es dem „Straßenkunstprogramm“ in Hannover an internationalen Beiträgen mangele. Die Stahlplastik ist acht Meter hoch, misst in der Grundfläche etwa sechs mal sieben Meter und hat ein Gewicht von sechs Tonnen. Die in Deutschland einmalige rot lackierte Außenskulptur  wurde in Tours/Frankreich hergestellt und in Einzelteilen nach Hannover gebracht. Mit Hilfe eines Krans wurde sie derzeit innerhalb von drei Tagen zusammengebaut und von der Stadt am  13. Juli 1972 vor dem Opernhaus Hannover aufgestellt. Dort konnte man sich nicht mit ihr anfreunden, weswegen sie im Oktober 1978 an den Maschsee versetzt wurde. Dort stellt sie sich als Beitrag der Moderne den dortigen Plastiken aus der Zeit des Nationalsozialismus, wie der Fackelträger-Säule und dem Fisch mit reitender Putte von Hermann Scheuernstuhl, entgegen. Seit dem Juli 2020 erstrahlt der Hellebardier vor dem Sprengel Museum wieder in perfektem Calder-Rot. Die Restaurierung mit dem speziellen Rotfarbton kostete rund 45.000 Euro. Der …