Alle Artikel in: Vahrenwald-List

Yachthafen

Yachthafen Hannover am Mittellandkanal

Der Yachthafen Hannover am Mittellandkanal im Stadtteil List bietet ca. 45 Bootsliegeplätze an. Direkt neben der für den Autoverkehr gesperrten Bücke der Tannenbergallee bietet der Yachthafen einen Bootsverleih und ein Restaurant für Besucher. Auf dem Schifftaurant kann man in kulinarischen Genüssen schwelgen und von der benachbarten Brücke den Sonnenuntergang bewundern. Im Bootsverleih des Lister Yachthafen kann auch ein Motorboot ausgeliehen werden. Ein Führerschein wird für die bis zu 15 Stundenkilometer schnellen Wasserflitzer ist nicht nötigt. Gegenüber auf der anderen Seite des Kanals in Vahrenheide liegt das Lister Bad und am Fuß der Brücke erinnert ein Denkmal an Karl Jatho, der hier seine ersten Flugversuche machte. Der Mittellandkanal bietet sich auch für eine Radtour durch die Landeshauptstadt an. Etwa 22 Kilometer führt er durch die Stadt und das gänzlich ohne Höhenunterschiede. Richtung Nord-West geht es vom Yachthafen Hannover bis zum Mecklenheider Forst oder in der Gegenrichtung etwa doppelt so weit bis zur Schleuse Anderten. Von dort kann man gleich noch einen Abstecher in den Tiergarten in Kirchrode machen. Mittellandkanal Der Mittellandkanal ist rund 325 Kilometer lang …

Goldener Leibnizkeks

Hurra, der Leibnizkeks ist wieder da

Das Leibnizkeks Klau Lied aus Hannover – Gefilmt am Original Schauplätzen in Hannover Anfang 2013 wurde der „goldene Leibnizkeks“ an der Fassade des Firmensitzes des Gebäckherstellers Bahlsen im Stadtteil List von bis heute unbekannten Dieben entwendet. In dem Schreiben, dem ein Foto eines mit dem Keks posierenden Unbekannten in einem Krümelmonsterkostüm beilag, wurden eine Schokoladenkeks-Spende an das Kinderkrankenhaus auf der Bult sowie die Spende der Belohnungssumme in Höhe von 1.000 € an ein Tierheim in Langenhagen gefordert. Am 14. Februar 2013 strahlte das Fernsehmagazin RTL Explosiv ein anonymes Interview mit drei Männern und einer Frau aus, die sich als die Täter bezeichneten. Nach der Rückgabe des Kekses wandelte die Staatsanwaltschaft Hannover die ursprünglich angenommenen Tatbestände der versuchten Erpressung und des Diebstahls in Sachbeschädigung um. Einen Tag später, am 14. März, gab Bahlsen die per Los bestimmten Empfänger der Keksspenden bekannt und begann mit der Auslieferung. Der Vorfall fand große Aufmerksamkeit in der nationalen wie internationalen Presse. Die Aktion führte zu Spekulationen, es handele sich lediglich um eine geschickt eingefädelte Marketingaktion (Guerilla-Marketing). Auffällig sei unter anderem …

Beleuchtetes VW-Logo

Telemoritz

Der 141 m hohe alte Fernsehturm oder VW-Tower im Volksmund liebevoll „Telemoritz“ genannt steht am Raschplatz neben der Hamburger Allee. Ursprünglich sollte der Turm neben der Hauptpost am Ernst-August-Platz errichtet werden. Aus städtebaulichen Gründen entschied man sich dann aber doch für den jetzigen Standort am Rande des Stadtteil Oststadt. Und auch wenn er die ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllt hat er zumindest die Hauptpost schon überlebt. Die Inbetriebnahme durch die Deutsche Bundespost erfolgte im April 1960. Ursprünglich war auch ein Turm-Cafe geplant, wurde aber nie realisiert. Seit 1992 der neue Telemax im Roderbruch (Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld) gebaut wurde setzte sich für den Turm der Name Telemoritz durch. Die Namen sind natürlich eine Anspielung auf Max und Moritz von Wilhelm Busch. Nachdem der Telemax Inbetriebnahme wurden die funktechnischen Anlagen des alten Turms in den folgenden Jahren entweder ganz abgebaut oder auf den neuen Turm verlagert. Im Jahr 2000 erwarb die VW den Turm zu einem symbolischen Preis und nutzt den Turm seitdem zu Werbezwecken. Unterhalb der Turmspitze wurde ein drehbares und beleuchtetes Volkswagen-Logo angebracht. Am Raschplatz sind …

Goldener Leibnizkeks

Leibniz Keks

Brezelmänner von Georg Herting am Verwaltungsgebäude von Bahlsen an der Podbielskistraße im Stadtteil List mit dem Leibniz-Keks, der im Januar 2013 vom „Krümelmonster“ entwendet wurde. Bahlsen nannte 1891 seine Kekse mit Buttergeschmack (Butter-Cakes) nach dem langjährigen hannoverschen Hofbibliothekar und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Dieser hatte seinerzeit nach einem haltbaren Produkt zur Verpflegung der Soldaten gesucht und war auf Zwieback gestoßen. Der Werbeslogan für die Butterkekse lautete 1898: „Was ißt die Menschheit unterwegs? Na selbstverständlich Leibniz Cakes!“ Aufgrund fehlender Englischkenntnisse sprachen viele Kunden das Wort Cakes jedoch deutsch („Ka-kes“) aus, sodass Bahlsen die Schreibweise später in Keks änderte. Im Jahr 1911 wurde das von Bahlsen verwendete Wort Kekse als Übersetzung für das englische Cakes in den Duden aufgenommen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bahlsen