Alle Artikel in: Südstadt-Bult

Liebesschlösser an der Brücke

Maschpark

Der 10 ha große Maschpark entstand 1900 als erste kommunale Parkanlage in Hannover im heutigen Stadtbezirk Mitte. Die Anlage hat ihre ursprüngliche Form nicht verändert und ist ein Zeugnis der deutschen Gartenkunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Das Gelände war in früheren Jahrhunderten Überschwemmungsgebiet von Leine und Ihme. Es lag außerhalb der mittelalterlichen Befestigungsanlagen, die um 1780 geschleift wurden. Genutzt wurde das Gebiet als Heuwiese und hieß „Altstädter Aue“. 1895 gab der Magistrat der Stadt seine Bebauung frei. Geplant war ein Neues  Rathaus für Hannover, das in ein Parkgelände integriert werden sollte. Der Maschpark Im Mittelpunkt des Parks ist ein künstlicher Teich, der sich seitlich unter einer Bogenbrücke verengt und dann in ein zweites Becken übergeht. Die Wegeführung orientiert sich an den vielen Einbuchtungen und Vorsprüngen des Teichufers. Von verschiedenen Standorten ergeben sich reizvolle Ansichten auf die wirkungsvolle Bepflanzung, die den Park in Szene setzt, und natürlich auch auf das Neue Rathaus der Stadt Hannover. Direkt gegenüber auf einem erhöhten Aussichtspunkt steht die Plastik Schottisches Kreuz von Henry Moore. Für die Bewohner der Altstadt und der …

Jean van den Berg

Jean van den Berg – My Way

Ein echter Gänsehautmoment bei der Fury in the Slaughterhouse – Little Big World Tour 2017 im Kuppelsaal Hannover. Jean van den Berg, damals 103 Jahre alt, singt als Support „My Way“. Ein großartiger Auftritt der schon vor dem Auftritt von Fury zu Standing-Ovations führte. Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google

Maschsee Hannover

Maschsee Hannover

Der Maschsee ist ein künstlich angelegter 2,4 km langer und 180 bis 530 m breiter See in der Südstadt von Hannover. Mit einer Fläche von 78 Hektar ist er das größte Gewässer in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Der See ermöglicht zahlreiche Wassersportarten und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet das über den Maschpark mit Neuem Rathaus fast direkt an die City von Hannover grenzt. Das Nordufer mit der befestigten Promenade an deren einem Ende das Courtyard Hotel, das auch schon mal die hannoversche Spielbank beherbergte und am anderen Ende das Sprengel Museum liegt ist das Kernstück der Uferbebauung. Entland des Rudolf-Von-Benigsen-Ufer folgen die Geibelbastion, das Pier 51 am Altenbekener Damm und die Löwenbastion. Am Südufer ist das Strandbad und das recht elitäre Sport- und Wellnesscenter Aspria zu finden. Der Name des Sees leitet sich von der sogenannten „Leinemasch“ oder einfach „Masch“ ab. Dies ist die historische Flurbezeichnung für das Gebiet, in dem der See angelegt wurde. Es ist ein tiefer gelegenes Überschwemmungsgebiet der Leine. Die Entstehung des Begriffs Masch steht im Zusammenhang mit dem Landschaftstyp der Marsch. Auf …

Bismarkbahnhof

Dietrich-Kittner-Platz

In der Sitzung am 18.05.2016 tagt der Stadtbezirksrat Südstadt-Bult unter anderem auch zu folgendem Antrag. Antrag Der Bezirksrat möge beschließen: Der Vorplatz des ehemaligen Bismarck-Bahnhofs mit den Adressen Mainzer Straße 6 a und 6 b wird in Dietrich-Kittner-Platz umbenannt Begründung Dietrich Kittner, geboren 1935 im schlesischen Oels, kam nach dem Ende des 2. Weltkrieges mit seiner Familie nach Hannover. Er besuchte das Humboldt-Gymnasium. Nach dem Abitur studierte er zunächst Rechtswissenschaften in Göttingen. Dort wandte er sich dem Kabarett zu und gründete zusammen mit seiner Frau Christel und anderen „Die Leid-Artikler“. Mit dieser Gruppe trat er ab 1963 im Kabarett in der Mehlstraße auf. Ab 1968 hatte er als Solo-Kabarettist sein Domizil im „Club Voltaire“. Von 1975 bis 1986 spielte Dietrich Kittner im legendären „Theater an der Bult“ (tab) am Bischofsholer Damm. 1987 eröffnete er schließlich das „Theater am Küchengarten“. Dietrich Kittner war das Urgestein“ des kritischen politischen Kabaretts und ein Aushängeschild der Landeshauptstadt Hannover, die sein Wirken mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt gewürdigt hat. Quelle: Antrag als Druckversion

Ehrenfriedhof am Maschsee

Ehrenfriedhof am Maschsee

Der Ehrenfriedhof Maschsee am Nordufer ist ein 1945 angelegter, denkmalgeschützter Friedhof zu Ehren der Kriegsgefangenen und Insassen von Konzentrationslagern verschiedener Nationalitäten, darunter auch Staatsbürger der ehemaligen Sowjetunion, die von Angehörigen der Gestapo-Leitstelle in Hannover ermordet worden waren. Im Zweiten Weltkrieg wurden Zwangsarbeiter auch nach Hannover zum Arbeitseinsatz verschleppt. Im Stadtbereich gab es mehr als 500 Lager für über 60.000 Zwangsarbeiter, die vorwiegend in der Rüstungsindustrie arbeiten mussten. Zudem existierten in Hannover von 1943 bis 1945 sieben Außenlager des bei Hamburg gelegenen Konzentrationslagers Neuengamme. Zwangsarbeiter waren der Willkür des nationalsozialistischen Regimes ausgesetzt. Eine Gruppe Häftlinge aus Ahlem wurde am 6. April 1945 durch Hannover zum Stadtfriedhof Seelhorst getrieben. Auf dem Todesmarsch durch die Stadt konnten mehrere Gefangene den bewaffneten Bewachern entkommen. Während der darauf folgenden Erschießungen auf dem Friedhof Seelhorst gelang Peter Palnikow die Flucht. Die übrigen Häftlinge mussten sich in Vierergruppen an das von ihnen selbst ausgehobene Massengrab stellen und wurden durch Angehörige der Gestapo mit gezielten Kopfschüssen ermordet. Nach der Befreiung Hannovers am 10. April 1945 informierte der Augenzeuge Peter Palnikow die Alliierten über …

Glitterbox im Kuppelsaal Hannover

Kuppelsaal im HCC

Der Kuppelsaal Hannover im Zooviertel erstrahlt seit 2016 in neuem Glanz In neuem Glanz und mit Punktlandung: Nach rund einem halben Jahr Bauzeit und damit auf den Tag genau fristgerecht wurde die Schwerpunktrenovierung des Konzert- und Festsaals im Hannover Congress Centrum (HCC) im Stadtbezirk Südstadt-Bult fertiggestellt. Oberbürgermeister Stefan Schostok und die Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Sabine Tegtmeyer-Dette, haben heute (28. Januar) den runderneuerten historischen Saal präsentiert. Schwerpunkt der Mitte Juli begonnenen Renovierung waren die optische und akustische Optimierung. Mit einer Million Euro Förderung beteiligte sich die Region Hannover an den Gesamtkosten von rund sieben Millionen Euro. „Der mit 3600 Plätzen größte klassische Konzertsaal Deutschlands ist nun wieder auf der Höhe der Zeit“, sagte Oberbürgermeister Schostok. „Damit bleibt Hannover in der Champions League der Konzertsäle, was auch dem Titel als UNESCO City of Music gerecht wird.“ Sabine Tegtmeyer-Dette hob hervor, dass die Arbeiten im Kostenrahmen blieben. „Bemerkenswert ist zudem, dass der aufgrund von Buchungen für den Saal sehr enge Zeitplan exakt eingehalten wurde. Alle Arbeiten wurden rechtzeitig fertig“, so die Dezernentin. Die Optik des …