Alle Artikel in: Ahlem – Badenstedt – Davenstedt

Badenstedt bekommt 39. Bücherschrank im Stadtgebiet

Am Freitag (25. August) bekommt Badenstedt einen weiteren (nach 2011 Bücherschrank Körtingsdorf 1) der beliebten Bücherschränke. Um 16 Uhr wird Bezirksbürgermeister Rainer Göbel an der Lenther Chaussee/Ecke Remarqueweg den 39. Bücherschrank im Stadtgebiet eröffnen.

Als Patin kümmert sich Julia Heinzelmann um den Schrank. Die Sparkasse Hannover ermöglicht die Aufstellung.

Die AnwohnerInnen des Stadtteils sind herzlich eingeladen, zur Eröffnung Bücher für „ihren“ Schrank mitzubringen – quer durch alle Genres. Auch Kinderbücher sind willkommen. Bücher, die keinen Platz im Schrank finden, können nicht eingelagert und müssen wieder mitgenommen werden. Ansprechpartnerin vor Ort ist Sigrid Ortmann vom Bereich Stadtteilkultur.

Mit dem Bücherschrank in Badenstedt stehen dann 39 Bücherschränke im Stadtgebiet Hannover. Der erste Bücherschrank wurde 2005 in Stöcken aufgestellt. Alle Schränke werden gebaut vom Werkstatttreff Mecklenheide e.V., einem Projekt für Langzeitarbeitslose.

Feuerwehr

Hoher Sachschaden nach Brand einer Werkstatt in Ahlem

In der Nacht zu heute, 06.08.2017, ist aus derzeit nicht geklärter Ursache eine Kraftfahrzeugwerkstatt an der Straße Am Bahndamm in Brand geraten und hierdurch vollständig zerstört worden.

Mehrere Anrufer informierten gegen 03:20 Uhr die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei, nachdem sie Explosionen und Flammenschein im Bereich des Betriebs wahrgenommen hatten.

Trotz schneller Löscharbeiten gelang es den Brandbekämpfern zwar nicht, die bei deren Eintreffen bereits in Vollbrand stehende Halle zu retten, jedoch ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Verwaltungsgebäude sowie eine Pkw-Waschanlage zu verhindern.

Der entstandene Schaden kann aktuell nicht beziffert werden, dürfte sich aber im etwa siebenstelligen Bereich bewegen.

Beamte des Zentralen Kriminaldienstes werden den Brandort morgen untersuchen, um die Ursache für das Feuer zu ermitteln. Da die Hallenkonstruktion akut einsturzgefährdet und das Gelände zurzeit beschlagnahmt ist, wird dieses bis zur Freigabe durch die Polizei überwacht. /zim

Nachtragsmeldung! Hoher Sachschaden nach Brand einer Werkstatt in Ahlem – Die Polizei sucht Zeugen!

Die in der Nacht zu gestern, 06.08.2017, an der Straße Am Bahndamm in Brand geratene und hierdurch vollständig zerstörte Kraftfahrzeugwerkstatt ist weiterhin akut einsturzgefährdet. Die Ursache ist abschließend nicht mehr feststellbar. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung.

Mehrere Anrufer informierten gegen 03:20 Uhr die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei, nachdem sie Explosionen und Flammenschein im Bereich des Betriebes wahrgenommen hatten. Trotz schneller Löscharbeiten gelang es den Brandbekämpfern zwar nicht, die bei deren Eintreffen bereits in Vollbrand stehende Halle zu retten, jedoch ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Verwaltungsgebäude sowie eine Pkw-Waschanlage zu verhindern (wir haben berichtet).

Die Spezialisten des Zentralen Kriminaldienstes haben heute den Brandort untersucht, konnten aber aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr das Gebäude nicht komplett betreten. Wegen des hohen Zerstörungsgrades kann die Brandursache nicht abschließend festgestellt werden – die Ermittler können jedoch eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausschließen und suchen deshalb Zeugen.

Der entstandene Schaden wird vonseiten der Polizei auf zwei Millionen Euro geschätzt.

Polizei

Ahlem: Unbekannte setzen Pkw in Brand – Die Polizei sucht Zeugen!

Gestern (22.07.2017) in den frühen Morgenstunden haben Unbekannte einen Pkw am Epiweg in Brand gesetzt und sind geflüchtet. Ein aufmerksamer Zeitungszusteller hat die Flammen rechtzeitig gelöscht und somit einen größeren Schaden verhindert.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte ein bisher unbekannter Zeitungsausträger das Feuer gegen 04:15 Uhr an dem Fahrzeug bemerkt und zwei Personen weglaufen sehen. Der Zeitungszusteller konnte den Brand, der an einem Pkw-Reifen ausgebrochen war, mit eigenen Mitteln löschen. Im weiteren Verlauf bat er einen 50-Jährigen, die Polizei zu alarmieren und setzte – ohne seine Personalien zu hinterlassen – die Zustellung fort. Durch das beherzte Eingreifen des Zeitungsträgers konnte ein größerer Schaden an dem VW Touran verhindert werden – lediglich der Reifen wurde bei dem Feuer beschädigt.

In der kommenden Woche werden Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes den Pkw zur Bestimmung der Brandursache untersuchen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf zirka 500 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen, insbesondere den bisher unbekannten Zeitungszusteller, die Hinweise geben können. Sie werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen. /has

An der Gartenbauschule: Straßenschilder erhalten Legendentexte

Die Straßenschilder im Neubaugebiet An der Gartenbauschule (Stadtteil Ahlem) werden um Legendenschilder ergänzt. Symbolisch wird Bezirksbürgermeister Rainer Göbel (Ahlem-Badenstedt-Davenstedt) am kommenden Freitag (30. Juni) das Schild in der Straße An der Gartenbauschule offiziell enthüllen. Ort dieser kleinen Feierstunde ist die Straßenecke An der Gartenbauschule/An der Laubhütte. Die Ergänzung um Legendentexte geht auf einen Beschluss des Bezirksrates zurück, der auch die Schilder finanziert.

Die Straßenschilder im genannten Neubaugebiet erhalten folgende Legendentexte:

An der Gartenbauschule

Gründung der Israelitischen Gartenbauschule 1893
mit dem Ziel, Ausbildungen in Berufen zu ermöglichen,
von denen Juden Jahrhunderte ausgeschlossen waren

An der Laubhütte

Errichtung der Laubhütte auf dem Schulgelände zur
Begehung des jüdischen Erntedankfestes (Sukkot),
1945 von den Nationalsozialisten niedergebrannt

Anna-Turgonska-Anger

Anna Turgonska (10.02.1926 – 02.03.1945)
als Zwangsarbeiterin von den Nationalsozialisten
auf dem Gelände der Gartenbauschule getötet

Henriette-Gottschalk-Anger

Henriette Gottschalk (05.10.1849 – 20.10.1942)
von den Nationalsozialisten nach Ahlem verbracht
und am 23.06.42 ins KZ Theresienstadt deportiert

Berta-Makowski-Anger

Berta Makowski (02.04.1910 – 17.11.1988)
zur Arbeit in KZ Außenstelle Ahlem gezwungen,
konnte sich der Deportation ins KZ entziehen

Berta-Weiß-Weg

Berta Weiß (28.06.1923 – 29.04.2000)
Die Sintizza wurde zur Zwangsarbeit herangezogen,
war kurzzeitig im Ersatzgefängnis Ahlem inhaftiert

Galloway-Rinder pflegen die Landschaft – Projekt soll Wildnis in der Stadt fördern

Im Stadtteil Badenstedt „arbeiten“ neue fellige „Landschaftspfleger“: Seit wenigen Tagen grast eine kleine Herde Galloways, bestehend aus zwei Mutterkühen mit zwei älteren Jungtieren, auf einer rund 11.000 Quadratmeter großen Weide an der Fösse. Die robusten schottischen Rinder kommen nun jedes Jahr für zwei bis drei Wochen auf die Fläche und sollen durch ihr Fressverhalten die Pflanzenzusammensetzung und -vielfalt und somit die Wildnisentwicklung steuern. Weil die Tiere bestimmte Pflanzen lieber fressen als andere, soll auf diese Weise eine abwechslungsreiche Gehölzstruktur mit artenreicher Krautschicht entstehen.

Die Galloways auf der Weide sind der sichtbare Startpunkt für das bundesweite Projekt „Städte wagen Wildnis“, an dem sich die Landeshauptstadt Hannover (LHH) seit vergangenem Jahr beteiligt. Bis zum Jahr 2021 soll auf verschiedenen Flächen mit einer Gesamtgröße von etwa 4o Hektar in Hannover Wildnis entstehen und beobachtet werden. Dazu gehören unter anderem drei Flächen in der Eilenriede, sowie Grünzüge am Lindener Berg, an der Kirchhorster Straße und am Messeschnellweg. Auch die sehr kleine, eng umbaute Fläche an der Haltestelle „Am Mittelfelde“, an der bereits ein Blühstreifen entstand, ist Teil des Projekts. Weitere geeignete Flächen werden zurzeit noch geprüft. Neben der Erhöhung der Artenvielfalt soll damit auch der Bevölkerung ermöglicht werden, wilde Natur direkt vor der Haustür in der Stadt erleben zu können.

„Angestrebt wird auf der Weide in Badenstedt eine Art Hutewald“, sagt Ulrich Schmersow, städtischer Leiter des Projekts „Städte wagen Wildnis“, und führt weiter aus: „Das bedeutet, dass sich vereinzelte Gehölze entwickeln sollen, die in eine artenreiche Krautschicht am Boden eingebettet sind. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Weide ist hierbei die Anzahl der Tiere und die Verweildauer. So stehen auf der Fläche nur vier Rinder. Und diese bleiben dort auch nicht, wie sonst üblich, das ganze Jahr, sondern lediglich für wenige Wochen. Danach ziehen die Robust-Rinder wieder aus und die Entwicklung der Wildnis kann beginnen.“

In Vorbereitung wurde im Herbst 2016 ein solider Weidezaun aus Eichenspalthölzern auf einer etwa 11.000 Quadratmeter großen ungenutzten Wiese errichtet. Bis zum Jahr 2021 werden die Kühe jährlich für eine kurze Zeitspanne auf der Weide grasen und dadurch neue Wildnisbereiche entstehen lassen.

„Städte wagen Wildnis“ ist ein Projekt im Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“. Das Projekt in Hannover wird mit gut 964.000 Euro durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Bau- und Reaktorsicherheit gefördert. Weitere rund 384.000 Euro bringt die LHH ein. Zu den Projektpartnern gehören die Städte Frankfurt am Main und Dessau-Roßlau, in denen in den kommenden Jahren ebenfalls Wildnis fördernde Aktionen geplant sind. Auch das Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover ist neben weiteren bundesweiten Institutionen beteiligt.

Das Projekt fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die LHH seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt gefördert werden. 2011 hat die Stadt im Rahmen eines Wettbewerbs die Auszeichnung  „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ erhalten. Hannover ist seit 2012 zudem Mitglied im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

„Städte wagen Wildnis“ wird auch in öffentlichen Veranstaltungen erlebbar. Am 15. Mai und 7. September wird in Kooperation mit der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) und der Musikschule Hannover ein „Wildnis-Konzert“ gegeben. Das erste Konzert am 15. Mai beginnt um 19 Uhr in der VHS, Burgweg 14. Am „Geo-Tag der Natur“ am 18. Juni wird von 12 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wie schmeckt Wildnis?“ eine Verkostung von Wildnis-Häppchen in der Waldstation Eilenriede angeboten. Am 21. September um 15 Uhr startet eine Mitmachexkursion in der Eilenriede. Weitere Informationen zu dem Projekt und zu den Veranstaltungen bietet das Internet unter www.hannover.de und www.vhs-hannover.de.

Meditativer Tanz für SeniorInnen in Ahlem

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat Meditatives Tanzen für SeniorInnen an. Die Gruppe trifft sich unter ehrenamtlicher Leitung der Tänzerin Marion Balzer von 15 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung, Krugstraße 7.

Der nächste Termin ist am Mittwoch (10. Mai).

Meditatives Tanzen ist Entspannung und Bewegung zugleich. Die Kreistänze sind leicht zu erlernen, wobei das Tanzen sowohl im inneren als auch im äußeren Raum entsteht. In den einfachen Schritten liegt eine Ruhe und Kraft.

Die Teilnahme an diesem Gruppenangebot ist kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bequeme Kleidung und Schuhe mit glatter Sohle werden empfohlen.

Weitere Informationen sind bei Susanne Beike vom KSH unter der Rufnummer 168-42651 erhältlich.

Meditativer Tanz für SeniorInnen in Ahlem

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet ab dem 12. April jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat Meditatives Tanzen für SeniorInnen an. Die Gruppe trifft sich unter ehrenamtlicher Leitung der Tänzerin Marion Balzer von 15 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung, Krugstraße 7.

Meditatives Tanzen ist Entspannung und Bewegung zugleich. Die Kreistänze sind leicht zu erlernen, wobei das Tanzen sowohl im inneren als auch im äußeren Raum entsteht. In den einfachen Schritten liegt Ruhe und Kraft.

Die Teilnahme an diesem Gruppenangebot ist kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bequeme Kleidung und Schuhe mit glatter Sohle werden empfohlen.

Weitere Informationen sind bei Susanne Beike vom KSH unter der Rufnummer 168-42651 erhältlich.

Gestohlener Reisebus

Zeugenaufruf! Unbekannte Täter entwenden Reisebus

Gestohlener Reisebus

Gestohlener Reisebus

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 30.03.2017, haben bislang unbekannte Täter einen Reisebus vom Gelände eines Badenstedter Busunternehmens gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen!

Der Diebstahl vom Betriebshof des Busunternehmens, das an der Empelder Straße/Nibelungenweg liegt, war heute Morgen, gegen 05:30 Uhr, von einem Mitarbeiter festgestellt worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten die Diebe eine Seitentür aufgebrochen und sich so Zugang zur Fahrzeughalle verschafft. Anschließend flüchteten die Täter mit einem der dort abgestellten, hochwertigen Reisebusse -im Wert von zirka 500 000 Euro- durch eines der Rolltore.

Die Beamten der Ermittlungsgruppe Kfz hoffen nun, insbesondere auch über den Bus, Hinweise auf die Täter zu bekommen.

Der Reisebus der Marke Setra Evobus Typ S 516 HD mit Hannoverschem Kennzeichen (H – …) ist grün/türkis lackiert und hat folgende Besonderheiten: Aufschriften „Schörnig“ und „Königsklasse“ sowie die gesamte Firmenanschrift in hellgrau. Darüber hinaus diverse Sterne, ebenfalls in hellgrau, sowie reflektierende, gestrichelte Linien an den seitlichen Fahrzeugaußenkanten.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. /st, schie

Unterm Glockenturm – Konzert der Genüsse

Unterm GlockenturmDas Blasorchester „Die Ansatzwaisen“ lädt zum Konzert der Genüsse ein!

Genießen Sie Musik von den beatles bis Coldplay, sowie Medleys aus Film und Musical, wie „Willy Wonka and the Chocolate Factory“ oder „Les Miserables“. Auch Swing, Pop und Latin kommen nicht zu kurz. Die rund 30 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Natali „Alfi“ Hönemann waren bereits 2012 zu Gast. Freuen sie sich auf ein Wiedersehen.

Samstag, 25.03.2017 um 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei

St. Johannes Kirche Davenstedt
Altes Dorf 10
30455 Hannover
www.stjohannes-davenstedt.de

„Mein Quartier 2030“: Auftaktveranstaltung zum integrierten Entwicklungskonzept für Ahlem, Badenstedt und Davenstedt

Was bewegt unseren Stadtbezirk? Dieser Frage möchte die Landeshauptstadt Hannover (LHH) gemeinsam mit Interessierten am Dienstag (14. Februar) in der Zeit von 16.30 bis 20 Uhr im Rahmen einer Auftaktaktveranstaltung zum Projekt „Mein Quartier 2030“ nachgehen. Konkret geht es um ein integriertes Entwicklungskonzept für den Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt.

Die Veranstaltung findet in der Aula der Grundschule In der Steinbreite, In der Steinbreite 54, 30455 Hannover, statt. Herzlich eingeladen zu dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung sind die Akteure des Stadtbezirks, die Initiativen und Netzwerke sowie interessierte BürgerInnen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch erste Ergebnisse zu der Vorbereitenden Untersuchung „Davenstedter Markt – Geveker Kamp“ präsentiert und zur Diskussion gestellt. Zur Aufwertung des Quartiers zwischen Woermannstraße, Davenstedter Straße, Carlo-Schmid-Allee und der Fösse im Süden sowie der Bereich Geveker Kamp bis Droehnenstraße will die LHH Städtebaufördermittel von Bund und Land beantragen.

Organisation und Ablauf des Prozesses

Die Verwaltung hat das Planungsbüro plan zwei Stadtplanung und Architektur aus Hannover damit beauftragt, den Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt zu untersuchen. Ziel des Konzeptes ist es, Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung der Stadtteile und Quartiere im Stadtbezirk zu erarbeiten und wichtige Handlungsfelder und -ansätze aufzuzeigen. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Welche Begabungen besitzt der Stadtbezirk und wie kann es gelingen, diese künftig zu festigen und auszubauen?
  • Wie ist der Stadtbezirk mit Blick auf künftige Herausforderungen heute aufgestellt?
  • Welche Projekte sind in diesem Sinne bereits verwirklicht oder geplant? Welche Akteurinnen und Akteure bewegen den Stadtbezirk?
  • Welche – inhaltlichen und räumlichen – Handlungsfelder ergeben sich aus der Analyse?

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellt der Gutachter die Ergebnisse der Bestandsanalyse zur Diskussion. Drei Stadtteilspaziergänge am Freitag, 17. Februar, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in Davenstedt, am Sonnabend, 18. Februar, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr in Badenstedt und am Sonnabend, 25. Februar, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr in Ahlem – mit der Gelegenheit, einzelne Projekte direkt vor Ort zu erörtern – runden die Analyse ab (Treffpunkt: Marktplatz des jeweiligen Stadtteils). Hierzu wird um Anmeldung per Mail unter meinquartier@plan-zwei.com oder telefonisch unter 05 11 – 27 94 953 gebeten.

Auch online besteht die Möglichkeit, den Bearbeitungsprozess mit Ideen und Diskussionsbeiträgen anzureichern. Unter www.mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.de steht ab Dienstag (14. Februar) ein Online-Dialog hierfür zur Verfügung.

Vor den Sommerferien wird es eine zweite öffentliche Veranstaltung geben. Dann sollen die ermittelten Handlungsfelder und -ansätze im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

Die Ergebnisse des Prozesses werden anschließend in einem Rahmenplan und einem Abschlussbericht zusammengefasst. Geplant ist, diesen im vierten Quartal 2017 im Bezirksrat vorzustellen.

Hintergrundinformationen

Die LHH wird für alle dreizehn Stadtbezirke in Hannover jeweils ein integriertes Entwicklungskonzept erstellen. Es sollen Zukunftsvorstellungen für die Entwicklung der Stadtteile und Quartiere ermittelt, diskutiert und vereinbart werden. Ziel ist es, übergeordnete gesamtstädtische und einzelne private Projekte besser zu koordinieren und aufeinander abzustimmen.

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