Alle Artikel in: Ahlem – Badenstedt – Davenstedt

Galloway-Rinder pflegen die Landschaft – Projekt soll Wildnis in der Stadt fördern

Im Stadtteil Badenstedt „arbeiten“ neue fellige „Landschaftspfleger“: Seit wenigen Tagen grast eine kleine Herde Galloways, bestehend aus zwei Mutterkühen mit zwei älteren Jungtieren, auf einer rund 11.000 Quadratmeter großen Weide an der Fösse. Die robusten schottischen Rinder kommen nun jedes Jahr für zwei bis drei Wochen auf die Fläche und sollen durch ihr Fressverhalten die Pflanzenzusammensetzung und -vielfalt und somit die Wildnisentwicklung steuern. Weil die Tiere bestimmte Pflanzen lieber fressen als andere, soll auf diese Weise eine abwechslungsreiche Gehölzstruktur mit artenreicher Krautschicht entstehen.

Die Galloways auf der Weide sind der sichtbare Startpunkt für das bundesweite Projekt „Städte wagen Wildnis“, an dem sich die Landeshauptstadt Hannover (LHH) seit vergangenem Jahr beteiligt. Bis zum Jahr 2021 soll auf verschiedenen Flächen mit einer Gesamtgröße von etwa 4o Hektar in Hannover Wildnis entstehen und beobachtet werden. Dazu gehören unter anderem drei Flächen in der Eilenriede, sowie Grünzüge am Lindener Berg, an der Kirchhorster Straße und am Messeschnellweg. Auch die sehr kleine, eng umbaute Fläche an der Haltestelle „Am Mittelfelde“, an der bereits ein Blühstreifen entstand, ist Teil des Projekts. Weitere geeignete Flächen werden zurzeit noch geprüft. Neben der Erhöhung der Artenvielfalt soll damit auch der Bevölkerung ermöglicht werden, wilde Natur direkt vor der Haustür in der Stadt erleben zu können.

„Angestrebt wird auf der Weide in Badenstedt eine Art Hutewald“, sagt Ulrich Schmersow, städtischer Leiter des Projekts „Städte wagen Wildnis“, und führt weiter aus: „Das bedeutet, dass sich vereinzelte Gehölze entwickeln sollen, die in eine artenreiche Krautschicht am Boden eingebettet sind. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Weide ist hierbei die Anzahl der Tiere und die Verweildauer. So stehen auf der Fläche nur vier Rinder. Und diese bleiben dort auch nicht, wie sonst üblich, das ganze Jahr, sondern lediglich für wenige Wochen. Danach ziehen die Robust-Rinder wieder aus und die Entwicklung der Wildnis kann beginnen.“

In Vorbereitung wurde im Herbst 2016 ein solider Weidezaun aus Eichenspalthölzern auf einer etwa 11.000 Quadratmeter großen ungenutzten Wiese errichtet. Bis zum Jahr 2021 werden die Kühe jährlich für eine kurze Zeitspanne auf der Weide grasen und dadurch neue Wildnisbereiche entstehen lassen.

„Städte wagen Wildnis“ ist ein Projekt im Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“. Das Projekt in Hannover wird mit gut 964.000 Euro durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Bau- und Reaktorsicherheit gefördert. Weitere rund 384.000 Euro bringt die LHH ein. Zu den Projektpartnern gehören die Städte Frankfurt am Main und Dessau-Roßlau, in denen in den kommenden Jahren ebenfalls Wildnis fördernde Aktionen geplant sind. Auch das Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover ist neben weiteren bundesweiten Institutionen beteiligt.

Das Projekt fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die LHH seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt gefördert werden. 2011 hat die Stadt im Rahmen eines Wettbewerbs die Auszeichnung  „Bundeshauptstadt der Biodiversität“ erhalten. Hannover ist seit 2012 zudem Mitglied im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“.

„Städte wagen Wildnis“ wird auch in öffentlichen Veranstaltungen erlebbar. Am 15. Mai und 7. September wird in Kooperation mit der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) und der Musikschule Hannover ein „Wildnis-Konzert“ gegeben. Das erste Konzert am 15. Mai beginnt um 19 Uhr in der VHS, Burgweg 14. Am „Geo-Tag der Natur“ am 18. Juni wird von 12 bis 17 Uhr unter dem Titel „Wie schmeckt Wildnis?“ eine Verkostung von Wildnis-Häppchen in der Waldstation Eilenriede angeboten. Am 21. September um 15 Uhr startet eine Mitmachexkursion in der Eilenriede. Weitere Informationen zu dem Projekt und zu den Veranstaltungen bietet das Internet unter www.hannover.de und www.vhs-hannover.de.

Meditativer Tanz für SeniorInnen in Ahlem

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat Meditatives Tanzen für SeniorInnen an. Die Gruppe trifft sich unter ehrenamtlicher Leitung der Tänzerin Marion Balzer von 15 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung, Krugstraße 7.

Der nächste Termin ist am Mittwoch (10. Mai).

Meditatives Tanzen ist Entspannung und Bewegung zugleich. Die Kreistänze sind leicht zu erlernen, wobei das Tanzen sowohl im inneren als auch im äußeren Raum entsteht. In den einfachen Schritten liegt eine Ruhe und Kraft.

Die Teilnahme an diesem Gruppenangebot ist kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bequeme Kleidung und Schuhe mit glatter Sohle werden empfohlen.

Weitere Informationen sind bei Susanne Beike vom KSH unter der Rufnummer 168-42651 erhältlich.

Meditativer Tanz für SeniorInnen in Ahlem

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet ab dem 12. April jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat Meditatives Tanzen für SeniorInnen an. Die Gruppe trifft sich unter ehrenamtlicher Leitung der Tänzerin Marion Balzer von 15 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung, Krugstraße 7.

Meditatives Tanzen ist Entspannung und Bewegung zugleich. Die Kreistänze sind leicht zu erlernen, wobei das Tanzen sowohl im inneren als auch im äußeren Raum entsteht. In den einfachen Schritten liegt Ruhe und Kraft.

Die Teilnahme an diesem Gruppenangebot ist kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bequeme Kleidung und Schuhe mit glatter Sohle werden empfohlen.

Weitere Informationen sind bei Susanne Beike vom KSH unter der Rufnummer 168-42651 erhältlich.

Gestohlener Reisebus

Zeugenaufruf! Unbekannte Täter entwenden Reisebus

Gestohlener Reisebus

Gestohlener Reisebus

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 30.03.2017, haben bislang unbekannte Täter einen Reisebus vom Gelände eines Badenstedter Busunternehmens gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen!

Der Diebstahl vom Betriebshof des Busunternehmens, das an der Empelder Straße/Nibelungenweg liegt, war heute Morgen, gegen 05:30 Uhr, von einem Mitarbeiter festgestellt worden. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatten die Diebe eine Seitentür aufgebrochen und sich so Zugang zur Fahrzeughalle verschafft. Anschließend flüchteten die Täter mit einem der dort abgestellten, hochwertigen Reisebusse -im Wert von zirka 500 000 Euro- durch eines der Rolltore.

Die Beamten der Ermittlungsgruppe Kfz hoffen nun, insbesondere auch über den Bus, Hinweise auf die Täter zu bekommen.

Der Reisebus der Marke Setra Evobus Typ S 516 HD mit Hannoverschem Kennzeichen (H – …) ist grün/türkis lackiert und hat folgende Besonderheiten: Aufschriften „Schörnig“ und „Königsklasse“ sowie die gesamte Firmenanschrift in hellgrau. Darüber hinaus diverse Sterne, ebenfalls in hellgrau, sowie reflektierende, gestrichelte Linien an den seitlichen Fahrzeugaußenkanten.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen. /st, schie

Unterm Glockenturm – Konzert der Genüsse

Unterm GlockenturmDas Blasorchester „Die Ansatzwaisen“ lädt zum Konzert der Genüsse ein!

Genießen Sie Musik von den beatles bis Coldplay, sowie Medleys aus Film und Musical, wie „Willy Wonka and the Chocolate Factory“ oder „Les Miserables“. Auch Swing, Pop und Latin kommen nicht zu kurz. Die rund 30 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Natali „Alfi“ Hönemann waren bereits 2012 zu Gast. Freuen sie sich auf ein Wiedersehen.

Samstag, 25.03.2017 um 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei

St. Johannes Kirche Davenstedt
Altes Dorf 10
30455 Hannover
www.stjohannes-davenstedt.de

„Mein Quartier 2030“: Auftaktveranstaltung zum integrierten Entwicklungskonzept für Ahlem, Badenstedt und Davenstedt

Was bewegt unseren Stadtbezirk? Dieser Frage möchte die Landeshauptstadt Hannover (LHH) gemeinsam mit Interessierten am Dienstag (14. Februar) in der Zeit von 16.30 bis 20 Uhr im Rahmen einer Auftaktaktveranstaltung zum Projekt „Mein Quartier 2030“ nachgehen. Konkret geht es um ein integriertes Entwicklungskonzept für den Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt.

Die Veranstaltung findet in der Aula der Grundschule In der Steinbreite, In der Steinbreite 54, 30455 Hannover, statt. Herzlich eingeladen zu dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung sind die Akteure des Stadtbezirks, die Initiativen und Netzwerke sowie interessierte BürgerInnen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch erste Ergebnisse zu der Vorbereitenden Untersuchung „Davenstedter Markt – Geveker Kamp“ präsentiert und zur Diskussion gestellt. Zur Aufwertung des Quartiers zwischen Woermannstraße, Davenstedter Straße, Carlo-Schmid-Allee und der Fösse im Süden sowie der Bereich Geveker Kamp bis Droehnenstraße will die LHH Städtebaufördermittel von Bund und Land beantragen.

Organisation und Ablauf des Prozesses

Die Verwaltung hat das Planungsbüro plan zwei Stadtplanung und Architektur aus Hannover damit beauftragt, den Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt zu untersuchen. Ziel des Konzeptes ist es, Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung der Stadtteile und Quartiere im Stadtbezirk zu erarbeiten und wichtige Handlungsfelder und -ansätze aufzuzeigen. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Welche Begabungen besitzt der Stadtbezirk und wie kann es gelingen, diese künftig zu festigen und auszubauen?
  • Wie ist der Stadtbezirk mit Blick auf künftige Herausforderungen heute aufgestellt?
  • Welche Projekte sind in diesem Sinne bereits verwirklicht oder geplant? Welche Akteurinnen und Akteure bewegen den Stadtbezirk?
  • Welche – inhaltlichen und räumlichen – Handlungsfelder ergeben sich aus der Analyse?

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung stellt der Gutachter die Ergebnisse der Bestandsanalyse zur Diskussion. Drei Stadtteilspaziergänge am Freitag, 17. Februar, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in Davenstedt, am Sonnabend, 18. Februar, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr in Badenstedt und am Sonnabend, 25. Februar, in der Zeit von 10 bis 13 Uhr in Ahlem – mit der Gelegenheit, einzelne Projekte direkt vor Ort zu erörtern – runden die Analyse ab (Treffpunkt: Marktplatz des jeweiligen Stadtteils). Hierzu wird um Anmeldung per Mail unter meinquartier@plan-zwei.com oder telefonisch unter 05 11 – 27 94 953 gebeten.

Auch online besteht die Möglichkeit, den Bearbeitungsprozess mit Ideen und Diskussionsbeiträgen anzureichern. Unter www.mq2030-ahlem-badenstedt-davenstedt.de steht ab Dienstag (14. Februar) ein Online-Dialog hierfür zur Verfügung.

Vor den Sommerferien wird es eine zweite öffentliche Veranstaltung geben. Dann sollen die ermittelten Handlungsfelder und -ansätze im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

Die Ergebnisse des Prozesses werden anschließend in einem Rahmenplan und einem Abschlussbericht zusammengefasst. Geplant ist, diesen im vierten Quartal 2017 im Bezirksrat vorzustellen.

Hintergrundinformationen

Die LHH wird für alle dreizehn Stadtbezirke in Hannover jeweils ein integriertes Entwicklungskonzept erstellen. Es sollen Zukunftsvorstellungen für die Entwicklung der Stadtteile und Quartiere ermittelt, diskutiert und vereinbart werden. Ziel ist es, übergeordnete gesamtstädtische und einzelne private Projekte besser zu koordinieren und aufeinander abzustimmen.

Neu: Meditativer Tanz für SeniorInnen in Ahlem

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) bietet ab dem 8. Februar jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat Meditatives Tanzen für SeniorInnen an. Die Gruppe trifft sich unter ehrenamtlicher Leitung der Tänzerin Marion Balzer von 15 bis 18 Uhr im Haus der Begegnung, Krugstraße 7.

Meditatives Tanzen ist Entspannung und Bewegung zugleich. Die Kreistänze sind leicht zu erlernen, wobei das Tanzen sowohl im inneren als auch im äußeren Raum entsteht. In den einfachen Schritten liegt eine Ruhe und Kraft.

Die Teilnahme an diesem Gruppenangebot ist kostenlos. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bequeme Kleidung und Schuhe mit glatter Sohle werden empfohlen.

Eingang zur Gedenkstätte Ahlem

Sonderausstellung: Deportationsort Ahlem

Mahnmal mit Inschrift und Kränzen am alten Eingangstor neben dem ehemaligen Direktorenhaus

Mahnmal mit Inschrift und Kränzen am alten Eingangstor neben dem ehemaligen Direktorenhaus

Deportationsort Ahlem. Die Judentransporte ab Hannover 1941-1944
Sonderausstellung in der Gedenkstätte Ahlem

Eröffnung: Sonntag, 20. November, 15 Uhr, die Ausstellung läuft bis 31. März 2017
Ort: Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover
Eintritt: frei

Die Ausstellung „Deportationsort Ahlem. Die Judentransporte ab Hannover 1941-1944“ wird am 20. November um 15 Uhr von Regionspräsident Hauke Jagau in Anwesenheit von Holocaustüberlebenden sowie deren Angehörigen eröffnet. Sie ist Teil eines im Herbst erscheinenden, umfangreichen Veranstaltungsprogramms von der Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover anlässlich des 75. Jahrestages der Deportation ins Ghetto Riga. Die Ausstellung wird bis Ende März in der Gedenkstätte Ahlem zu sehen sein.

www.gedenkstaette-ahlem.de

Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung

Die Stadt Hannover lobt jetzt erstmals einen Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung aus. Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für Träger, Organisationen und andere läuft bis zum 30. November 2016.

Möglichst lange und selbstbestimmt in den „eigenen vier Wänden“ und der gewohnten Umgebung zu leben – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. In die Gemeinschaft, in funktionierende, altersgemischte Nachbarschaften eingebunden zu sein, erleichtert das mindestens so sehr wie passende bauliche Rahmenbedingungen und eine gut erreichbare Versorgungsinfrastruktur.

„Mit unserem Wettbewerb wollen wir im direkten Lebensumfeld der Menschen, den Quartieren, Projekte anstoßen und unterstützen, die den Auf- und Ausbau sozialer Infrastrukturen, die Teilhabe und den Generationendialog fördern“, erläutert Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf die Zielsetzung der Ausschreibung. „Ideen entwickeln und praktisch erproben – für soziales Engagement, gemeinschaftliche Treffpunkte oder Barrierefreiheit: Wir sind sicher, dass viele Akteure in den Quartieren dazu etwas beitragen können. Die Mittel aus dem Wettbewerb sollen Starthilfe geben.“

Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Maximal 25.000 Euro werden pro Projekt ausgeschüttet, die bei investiven Maßnahmen nicht mehr als 35 Prozent der Gesamtkosten ausmachen dürfen.

Zur Teilnahme eingeladen sind alle Träger, Organisationen, Vereine und Initiativen, die sich in der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung engagieren möchten oder dies bereits tun.

Eine achtköpfige Jury unter Vorsitz der Sozialdezernentin wird unter den eingereichten Vorschlägen die zu fördernden Projekte auswählen und bis zum Jahresende öffentlich bekanntgeben.

Die Bewerbungen sind schriftlich bis zum 30. November mit der Kennung „Wettbewerb alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung“ einzureichen bei:

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Senioren, Ihmepassage 5, 30449 Hannover

oder per Email mit dem Betreff „Wettbewerb alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung“ zu richten an: 57@Hannover-Stadt.de.

25 Jahre Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt

Die Stadt- und Schulbiblothek Badenstedt, Plantagenstraße 22, blickt am 16. September (Freitag) auf 25 Jahre erfolgreiche Bibliotheksarbeit im Stadtteil zurück. Dieses Jubiläum wird ab 19 Uhr mit einer öffentlichen Feierstunde und anschließendem Empfang gewürdigt. Zur Begrüßung spricht Dr. Carola Schelle-Wolff, Direktorin der Stadtbibliothek Hannover. Es folgen Grußworte von Bezirksbürgermeisterin Brigitte Schlienkamp und Kulturdezernent Harald Härke. Im Anschluss ist die Bergbühne Lüdersen mit plattdeutschen Sketchen zu sehen.

Der Festakt ist Auftakt einer Festwoche zum Jubiläum: Am 19. September (Montag) steht von 16 bis 17 Uhr „Orimoto – aus Alt mach Neu“ Bücherfalten für Groß und Klein ab acht Jahren auf dem Programm. Am 20. September (Dienstag) heißt es von 15.30 bis 16.30 Uhr „PIPAPO – Piraten, die schießen mit Tomaten“ mit Unmada Manfred Kindel für Kinder von vier bis zehn Jahren. „Äktschen mit Büchern“ gibt es am 22. September (Donnerstag) von 16 bis 17 Uhr für die Kleinen ab fünf Jahren, Anmeldung unter der Telefonnummer 168-46564.

Zur Geschichte der Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt 

Als die damals vierte kombinierte Stadt- und Schulbibliothek am 16. September 1991 im Schulzentrum Badenstedt die Arbeit aufnahm gehörte von Anfang an der Betrieb der Fahrbibliothek zu ihren Aufgaben. Außerdem war sie bis zu deren Auflösung im Rahmen von Haushaltskonsolidierungen bis 2005 für die Betreuung der damaligen Ortsteilbibliotheken Ahlem, Bemerode, Vinnhorst und Wettbergen zuständig und hat das Fahrbibliotheksmagazin in ihre Bestände integriert. Seit 2000 betreut Badenstedt auch die kleine Ausleihstelle im Kulturtreff Vahrenheide.

Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt heute

Die Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt, die Fahrbibliothek und die Außenstelle Vahrenheide bilden heute eine organisatorische Einheit. Alle drei Einrichtungen werden von einem Team betreut und greifen auf einen gemeinsamen Medienbestand zurück.

Der Bestand umfasst zurzeit rund 45.000 Medien, nicht nur Romane und Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, sondern auch ein großes Angebot an Spielfilmen (auf DVD und Blu-ray), Hörbücher und Konsolenspiele. Im vergangenen Jahr konnte die Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt mehr als 76.000 Besuche zählen, und es wurden rund 130.000 Medien entliehen. Die Bibliothek bietet an 28 Öffnungsstunden für die Öffentlichkeit und an acht weiteren Öffnungsstunden für die Schule einen barrierefreien Raum ohne Verzehrzwang Für einen anregenden und angenehmen Aufenthalt.

Arbeitsschwerpunkte

Ein Schwerpunkt der Bibliotheksarbeit ist die Sprach- und Leseförderung von Anfang an. Veranstaltungs- und Vermittlungsformate sind dabei, „Babys in der Bibliothek“, Bilderbuchkino sowohl für Kitas als auch im offenen Nachmittagsangebot, Vermittlung von Lesefreude, Informations- und Medienkompetenz, Klassenführungen, Jugendbuchwochen in den Schulen des Stadtbezirks, Aktionen rund ums Buch für SchülerInnen und der „JULIUS-Club“ (Jugend liest und schreibt) als Sommerferienangebot für 10- bis 14-Jährige. Dabei kooperiert die Bibliothek neben den Kitas und Schulen mit zahlreichen städtischen und anderen Partnern, zum Beispiel bei der Betreuung der „Rucksackmütter“ aus Kita und Grundschule.

Vernetzung im Stadtbezirk

Die Bedeutung der Zusammenarbeit im Stadtbezirk lässt sich auch an den von der Bibliothek geschlossenen Kooperationsverträgen ablesen:

1991 Kulturtreff Plantage

2007 Bildungsnetz Mittelfeld/Fahrbibliothek

2009 Kulturabonnement GS Gebrüder Körting & Kulturtreff Plantage

2010 Schulkooperationsvertrag IGS Badenstedt

2011 Schulkooperationsvertrag GS Friedrich Ebert

2013 Familienzentrum Davenstedter Markt

2016 Schulkooperationsvertrag RS/HS Heisterberg (seit Schuljahr 2016/17: Oberschule Heisterberg)

Spezielle Beratung und Unterstützung gibt es zum Beispiel auch für die MentorInnen oder Ehrenamtliche, die Flüchtlingen die deutsche Sprache vermitteln.

Künstlerisch aktive BürgerInnen oder Schulklassen-Kunstprojekte nutzen gerne den öffentlichen Ausstellungsort Bibliothek.

Kundenservice, Flexibilität, interkulturelles Denken und Empathie ist dem Bibliotheksteam sehr wichtig. Ziel ist neben der Kundenzufriedenheit auch, dass die Bibliothek gern als Ort der Begegnung im Stadtteil genutzt wird. Eine gute Vernetzung im Stadtteil ist wichtig, um zu wissen, was „vor der Tür“ passiert und um damit die Möglichkeit zu bekommen, auf Bedarfe der StadtteilbewohnerInnen reagieren zu können. So nehmen die MitarbeiterInnen zum Beispiel monatlich am Jugendforum teil. Der Bezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt hat in der Vergangenheit durch Finanzierung von Projekten (etwa Verschönerung der Jugendecke, Anschaffung eines Schreibcomputers sowie Unterstützung von Veranstaltungen) die Bibliotheksarbeit gefördert.

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