Alle Artikel in: Linden-Limmer

The Dark Blue Orchestra

Ruby Tuesday: The Dark Blue Orchestra

Live: THE DARK BLUE ORCHESTRA, eine französische Band die die Klangwelten eines Tom Waits mit italienischer Tarantella und der dichten Atmosphäre Calexicos verbindet. Kammermusik, jazziger Blues und die Songkunst Nick Caves geben sich mit der Theatralik des Cabarets die Hand bei diesem einzigartigem Haufen. Ziemlich gute Band!

Einlass 20:30 Uhr
Beginn 21:30 Uhr

Eintritt frei
AB 18 JAHREN

Cafe Glocksee
Glockseestr. 35 (Hinterhof)
30169 Hannover
www.cafe-glocksee.de

Matthias Brodowy

Matthias Brodowy – Gesellschaft mit beschränkter Haltung

Kabarett – auch mit Klavier

Nachdem der Mensch über Jahrmillionen den aufrechten Gang erlernte, hat er in wenigen Jahren den Rückschritt vollzogen…

Stets über sein Smartphone gebeugt, irrt und wirrt er durch die Welt. Seine Apps sagen ihm, wo es langgeht. Wozu denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offenstehen? Wozu Haltung, wenn Google doch viel mehr Ahnung hat als ich? Brodowys neuntes Programm ist politisches Kabarett mit philosophischer und selbstverständlich auch musikalischer Note. Kein erhobener Zeigefinger, vielmehr fragend und suchend und nie ohne in brodowytypischer Manier den gehobenen Blödsinn und den anarchischen Nonsens zu preisen. Alles mit klarer Kante und uneingeschränkter Haltung.


PUBLIKUMSPREIS „SPEZIALIST“ schon 2007

Dienstag, 5. September 2017, 20:15 Uhr

Apollokino
Limmerstraße 50
30451 Hannover
www.spezialclub.de

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Ohne Geschichte kein Linden

Kein anderer Stadtteil Hannovers hat so eine historische Vielfalt zu bieten wie Linden. Einst das größte Dorf Preußens wurde man anschließend eigene Stadt neben Hannover. Hier wurde Geschichte geschrieben. Während der Nazidiktatur organisierte sich hier mit der „Sozialistischen Front“ eine der größten Widerstandsbewegungen. Nach dem Krieg residierte Kurt Schumacher im Stadtteil und baute die SPD neu auf. Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist hier in der Geschichtswerkstatt mit umfangreichem Archivmaterial dokumentiert. Auch zur Geschichte des Stadtteils gibt es eine viele Materialien.

Die Öffnungszeiten sind jeden Montag von 10.00–12.00 Uhr und jeden Mittwoch von 17:00 – 19:00 Uhr.

1983 wurde zum Butjerfest (Stadtteilfest) die „Anni-Röttger-Arbeiterwohnküche (1930)“ eröffnet. Schulklassen und Interessierte haben die Möglichkeit, diese Küche zu besichtigen und Geschichte zum anfassen zu erleben.

Das ARCHIV-team bietet alternative Stadtrundfahrten, Stadtteilrundgänge, Ausstellungen und Filme zur Geschichte des Stadtteils Linden und ARCHIV-gespräche an.

Geschichtswerkstatt im FZH Linden
Windheimstraße 4
30449 Hannover
Tel. 0511 / 168 4 01 84
www.sakobrenner.de

Stadtbahnlinie 10: Bahnen machen Platz fürs Limmerstraßenfest

Am kommenden Samstag, 2. September 2017, findet das Limmerstraßenfest statt. Aus diesem Grund wird auf der Stadtbahnlinie 10 zwischen ca. 12 Uhr bis ca. 23 Uhr in diesem Bereich ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet.

Die Bahnen der Linie 10 fahren in dieser Zeit nur zwischen dem Endpunkt „Hauptbahnhof“ und der Haltestelle „Glocksee“. Zwischen Glocksee und dem Endpunkt „Ahlem“ wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Umstieg zwischen Bus und Bahn bzw. umgekehrt erfolgt in beiden Fahrtrichtungen an der Haltestelle „Glocksee“.

Bedingt durch die Sperrung der Limmerstraße müssen die Ersatzhaltestellen „Am Küchengarten“ und „Leinaustraße“ verlegt werden. Die SEV-Haltestelle „Am Küchengarten“ befindet sich in Richtung Ahlem an der Bushaltestelle der Linie 120. In Richtung Hauptbahnhof ist sie an der Schulbushaltestelle in der Fössestraße eingerichtet. Die SEV-Haltestelle „Leinaustraße“ in Richtung Ahlem befindet sich in der Limmerstraße kurz hinter der Kreuzung Kötnerholzweg. In Richtung Hauptbahnhof ist sie im Kötnerholzweg kurz hinter der Kreuzung Limmerstraße zu finden.

Schützenfest Hannover-Linden

49. Lindener Schützen- und Volksfest

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Lindener Schützenfest auf dem Küchengarten

Das 49. Schützen- und Volksfest der Interessen-Gemeinschaft Lindener Schützen e.V. findet in der Zeit vom 01.09. bis zum 03.09.2017 auf dem Areal „Am Küchengarten“ in Hannover-Linden statt.

Wir haben wieder versucht, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Besonderes Highlight wird auch in diesem Jahr wieder der Ausmarsch über die Limmerstraße am Samstag, den 02.09.2017, sein. Dort findet wie in jedem Jahr auch das Limmerstraßenfest statt.

Die Eröffnung ist am Freitag, den 01.09.2017 um 19:30 Uhr in unserem Festzelt mit Bieranstich. Im Anschluss an die Eröffnung werden die Lindener Könige 2017 proklamiert.

Unser Festumzug findet am Sonnabend, 02.09.2017 ab 16:00 Uhr statt. Unter anderem werden wir musikalisch wieder von einigen hervorragenden Musikvereinen aus nah und fern unterstützt:

  • Fanfarenkorps Hannover von 1973 e.V. aus Hannover
  • Spielmannszug Lühnde e.V. aus Algermissen
  • Trompeter-Showcorps Leinegarde aus Neustadt am Rbge.

Wir bitten Gastvereine (nach Voranmeldung bis zum 30.08.2017), sich auf dem Festplatz „Am Küchengarten“ bis spätestens um 15:00 Uhr einzufinden, damit unsere Festleitung die Gastvereine und Gruppen in die Zugfolge einordnen kann. Die Zugaufstellung wird vor Beginn des Festmarsches von unserer Festleitung ausgehändigt.

Das Festessen findet am Sonntag, den 03.09.2017 um 12:45 Uhr statt. Auch hier sehen wir Anmeldungen bis zum 30.08.2017 mit Freuden entgegen.

Als Menü wird in diesem Jahr gereicht:

Bouillonsuppe mit Einlage, Rinderroulade, Gemüseplatte, Salzkartoffeln
(Preis: 14,00 Euro einschließlich Mehrwertsteuer und Bedienung)

Festprogramm

Festzelt auf dem Küchengarten

Festzelt auf dem Küchengarten

Freitag, 01.09.2017
14:00 Uhr Beginn des Familientages, ermäßigte Preise
16:00 Uhr Aktivitäten im Festzelt und Rundgang über den Festplatz mit den Kindern
17:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen auf dem Festplatz
19:30 Uhr Eröffnung des Festes im Festzelt
Proklamation der Lindener Könige
Ausgabe der Ehrenpreise vom Mannschaftsschießen
21:00 Uhr Unterhaltungsprogramm
Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Samstag, 02.09.2017
14:30 Uhr Treffen der Vereine und Gastvereine auf dem Festplatz
16:00 Uhr Festmarsch durch Linden u. a. mit:
– Spielmannszug Lühnde e.V., Algermissen
– Fanfarenkorps Hannover, Hannover
– Trompeter-Showcorps Leinegarde, Neustadt
anschl. Spiel der Musikzüge im Zelt
Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Sonntag, 03.09.2017
12:00 Uhr Frühschoppen
12:00 Uhr Gästeschießen
12:30 Uhr Treffen der Teilnehmer zum Festessen
12:45 Uhr Festessen im Festzelt
Ausgabe der Ehrenpreise vom Gäste- und Pokalschießen
16:00 Uhr Unterhaltungsprogramm
gemeinsame Kaffeetafel der Damen und Herren der Lindener Vereine und Gäste
18:00 Uhr Treffen der Lindener Schützen zum Ausklang
Tanz im Festzelt bis ??? Uhr mit DJ Gutschi

Live im Kulturpalast

Stiflers Mom & Scarlet Shade

Stifler Mom

Stifler Mom

STIFLERS MOM (Rockcover/Hannover)
SCARLET SHADE (Progressive/Alternative Rock/Hannover)

Montag, 21.08.2017 ab 20:00 Uhr

Stiflers Mom:
Wir sind 5 Jungs die sich entschlossen haben das zu tun was uns am meisten Spaß macht, nämlich Live Musik mit euch. Wir lieben Gitarrensounds und gute Laune. Wir sind keine “ typische “ Top 40 Cover – Band, von Classic-Rock-Songs wie Sommer of 69 oder Knocking on heaven’s door halten wir uns dabei ganz bewusst fern.
Unser Motto lautet: “ Wir feiern mit dem Publikum & das Publikum feiert mit uns.“

Scarlet Shade

Scarlet Shade

SCARLET SHADE:
Wir sind drei Freunde aus Neustadt. Anfang 2016 haben wir als Trio die Band „ Scarlet Shade“ gegründet. Wir spielen modernen Progressiven – und Alternativen Rock.
Wir covern nicht, all unsere Songs stammen aus unserer Feder.

Kulturpalast Linden e.V.
Deisterstraße 24
30449 Hannover
www.kulturpalast-hannover.de

Die Wunde

MonGay-Filmnacht: Die Wunde – OmU –

Mo, 14.08., 20.15 Uhr – OmU – Erstauff.-

Eastern Cape, Südafrika: Der einsame Fabrikarbeiter Xolani nimmt sich eine Auszeit von seinem Job, um als Helfer das jährliche Beschneidungsritual der Xhosa zu begleiten, das den Übergang zum Mannesalter markiert. In einem abgelegenen Berglager, zu dem Frauen keinen Zutritt haben, kommen die jungen Männer wieder zu Kräften. Bemalt mit weißer Farbe, erlernen sie die Männlichkeitscodes ihrer Kultur. In dieser von Machismo und Aggressionen geprägten Umgebung kümmert sich Xolani um den aufsässigen Kwanda aus Johannesburg, der schnell hinter dessen bestgehütetes Geheimnis kommt: Xolani liebt einen anderen Mann. Bereits in seinem Kurzfilm Ibhokhwe widmete sich der südafrikanische Regisseur John Trengove dem Thema männliche Beschneidung. Dieses und andere Mannbarkeitsrituale greift er in seinem ersten Spielfilm wieder auf. Die Spannung, die sich während des Films unaufhaltsam aufbaut, rührt einerseits von dem jungen Kwanda her, der die patriarchalen Normen der Initiation zunehmend infrage stellt, und andererseits von der inneren Krise, die Xolani durchlebt. Er muss sich entscheiden zwischen der traditionellen Welt, die er kennt, und seiner eigenen Selbstverwirklichung.

Südafrika / Deutschland / Niederlande / Frankreich 2016, 88 Min., R: John Trengove, mit: Nakhane Tourré, Bongile Mantsai, Niza Jay Ncoyini

Apollokino
Limmerstraße 50
30451 Hannover
www.apollokino.de

Spielplatzfest

Großes Kinderspielplatzfest in Linden

SpielplatzfestFreitag, 11.8.2017, 15.00 – 18.00 Uhr

Schon seit acht Jahren gibt es den interkulturellen Stadtteilspielplatz in der Stärkestraße (Linden). Auf Initiative des Vereins kargah e.V. wurde er 2008/2009 mit über 200 Personen aus Linden, insbesondere Kindern, gemeinsam umgestaltet und in eine bunte Spieloase verwandelt. Auch dieses Jahr möchten wir diese Neugestaltung mit einem großen Fest feiern. Gezeigt wird ein tolles Programm mit verschiedenen Kindertanzgruppen, Clowns, Zirkus und Musik von Kindern. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Mitmachaktionen, Spielen und Ständen sowie Leckereien aus der ganzen Welt. Wir laden alle Familien und Kinder sowie StadtteilbewohnerInnen herzlich ein, am Freitag, 11. August, von 15 bis 18 Uhr gemeinsam mit uns zu feiern, zu spielen und das farbenfrohe Programm zu genießen.

Für das leibliche Wohl der BesucherInnen wird ebenfalls gesorgt. Wir laden alle StadtteilbewohnerInnen, Familien und Kinder herzlich ein, gemeinsam zu feiern, zu spielen und sich auszutauschen.

Weitere Informationen:
Stadtteilbüro
Stärkestrasse 19a
30451 Hannover
Tel.: 0511 – 1236788

Fährmannsfest 2017

Fährmannsfest 2017

Fährmannsfest Musikbühne

Fährmannsfest Musikbühne

Nach der Flut ist vor dem Fest: Ihme und Leine ziehen sich in ihr Flussbett zurück und geben die Fährmannsinsel wieder frei – zur großen Freude des Fährmannsfest e.V. Das Team Eventmanagement und das Grünflächenamt der Landeshauptstadt Hannover haben bereits heute grünes Licht gegeben, dass das Fährmannsfest am kommenden Wochenende wie ursprünglich geplant stattfinden kann.

Vom 4. bis 6. August gibt es also ohne Einschränkungen das volle Programm der Musikbühne auf der Fährmannsinsel. Dazu kommt am Samstag und Sonntag das Kinder- und Kulturfest auf der Faust-Wiese mit allen geplanten Künstlern auf der Kulturbühne und den zahlreichen Kinderaktionen. Ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter www.faehrmannsfest.de. Festivaltickets für die Musikbühne sind weiterhin im Vorverkauf für 22 Euro zuzüglich Gebühren an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Der Eintritt an der Tageskasse kostet am Freitag und Samstag jeweils 15 Euro. Am Sonntag sowie für alle Veranstaltungen auf der Kulturbühne und für das Kinderfest auf der Faust-Wiese ist der Eintritt frei.

Fährmanns-Kinderfest

Fährmanns-Kinderfest

„Bereits am letzten Sonntag sah das Gelände besser als erwartet aus und wir waren guter Hoffnung. Wir bedanken uns sehr bei den zuständigen Ämtern, dass sie so schnell die Lage geprüft und uns einen positiven Bescheid gegeben haben“, sagt Harm Baxmann vom Organisationsteam des Fährmannsfest e.V. Alle Aufbauten und Vorbereitungen könnten jetzt plangemäß starten und der Verein freue sich nun auf ein wie immer entspanntes Fest mit zahlreichen Besuchern in Feierstimmung.

Fährmannsfest 2017: Die Musikbühne
Auf der Fährmannsinsel (Weddigenufer 25, 30167 Hannover)

Freitag, 4. August, Einlass 16:00 Uhr, Beginn 16:30 Uhr, Tagesticket 15 Euro (nur AK)
Fiddler’s Green, The Brew, The Picturebooks, Banana Roadkill, Raw Like Fish

Samstag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Tagesticket 15 Euro (nur AK)
Sondaschule, Die Sterne, Abstürzende Brieftauben, Brett, Monstagon, Failed At Scoring

Sonntag, 6. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei
Grossstadtgeflüster, Milliarden, SpVgg Linden-Nord, Passepartout, Bakfish, Bloc Safari

Festivaltickets im Vorverkauf 22 Euro zzgl. aller Gebühren an allen Vorverkaufsstellen und unter www.faehrmannsfest.de

Fährmannsfest 2017: Die Kulturbühne
Auf der Faust-Wiese (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 17:00 Uhr, Eintritt frei
Open Air Poetry Slam „Macht Worte!“, Prada Meinhoff, Akktenzeichen, Die Eisbrecher

Sonntag, 6. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Eintritt frei
Meta, Salford, Three Some Daisies, Das maskierte Wunder, The Boppin‘ Blue Cats

Fährmannsfest 2017: Das Kinderfest
Auf der Faust-Wiese (Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 5. August, ab 15:00 Uhr, Eintritt frei
Sonntag, 6. August, ab 15:00 Uhr, Eintritt frei

Panteón Rococó

Panteón Rococó – „No Wall“ Tour 2017

Panteón Rococó

Panteón Rococó

Panteón Rococó sind ein Phanömen. Die Latin-Ska-Punker aus Mexico City sind unermüdlich am Touren, ihre Fangemeinde wächst und wächst und ein Ende ist nicht abzusehen. Rumba, Salsa, Tango, Cumbia, Merengue und coole Mariachi-Sounds treffen bei den furiosen Live-Shows der bis zu 12-köpfigen Band auf Rock-, Punk- und Ska-Elemente, als hätten diese vermeintlichen Gegesatzpaare schon immer zusammengehört. Heraus kommt ein musikalischer Energie-Riegel, der garantiert ins Tanzbein fährt und einen wilden Auftritt verspricht.

Dabei war Rockmusik nicht erwünscht in den frühen 90er-Jahren in Mexiko. Es gab wenige Läden, die Konzerte organisierten und die, die sich das trauten, riskierten meistens mehr als einfach nur ein paar kaputte Bierflaschen. Gewalt war damals bei Konzerten an der Tagesordnung. Die Gründung der Band erfolgte 1995 inmitten einer sozialen und politisch schwierigen Zeit. Zu diesem Zeitpunkt führte die Regierung in Chiapas Krieg gegen die EZLN, die für die Stärkung der Rechte der indigenen Bevölkerung eintrat und sich dabei auch das Recht zusprach, gewaltsam zu kämpfen.

In Mexiko-Stadt, weit entfernt von den gewaltsamen Auseinandersetzungen, wurden Konzerte, Demonstrationen und Info-Abende organisiert und es wurde Geld gesammelt, um die Zapatisten zu unterstützen. Die Ungerechtigkeiten, die die Mitglieder von Panteón Rococó sahen, verarbeiteten sie in ihren Songs und schafften somit eine wirksame Möglichkeit, um die Probleme zu artikulieren und auf diese aufmerksam zu machen. Schnell begriffen sie, dass sie nur Auftritte bekommen würden, wenn sie ihr schon damals stetig wachsendes Publikum gegen die Gewaltausschreitungen vor, während und nach den Konzerten sensibilisieren konnten. Ihre “Friedensarmee” (Ejército De Paz) sollte einen Gegenpol bilden zu den Armeen, die töten, um vermeintlich Frieden zu schaffen. Somit wurde aus einem Konzert gewaltloser Protest gegen sinnlose Gewalt.

22 Jahre nach der Gründung sind Panteón Rococó eine Band, die jede Gelegenheit nutzt, live zu spielen. Sie stehen dabei auch für das Motto “Es ist nicht meine Revolution, wenn ich nicht dazu tanzen kann!” Ihr unermüdliches Touren und die Glaubwürdigkeit ihrer Musik machen sie nicht nur in Mexiko und Lateinamerika zum Sprachrohr einer ganzen Generation. Auch in den USA und Europa gehören sie zur musikalischen Linken, denn ihre Botschaft ist global zu verstehen.

www.panteonrococo.com

TERMIN: Montag, 24.07.2017
EINLASS: 19 Uhr
BEGINN: 20 Uhr
VVK: 19 Euro / AK: 24 Euro
ORT: Kulturzentrum FAUST, 60er-Jahre Halle

www.kulturzentrum-faust.de

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