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Sommercampus 2017: Sechs- bis Zwölfjährige können SportforscherIn, WeltraumforscherInnen, AbenteuerforscherIn oder BlauGrünforscherIn werden

 

Beim Sommercampus vom 26. Juni bis zum 28. Juli, wochentags von 9 bis 15 Uhr, haben Kinder von sechs bis zwölf Jahren die Möglichkeit, wie echte Studierende Kurse zu belegen. Die Kurse werden immer wochenweise angeboten.

Los geht es im Stadtteilzentrum KroKuS vom 26. Juni um 10 Uhr bis zum 30. Juni.

Fünf Wochen in den Sommerferien bietet die Stadtteilkultur zusammen mit dem KinderTheaterHaus Hannover, dem Sprengel Museum Hannover, dem Kindermuseum Zinnober e.V. ein spannendes Programm zum Bauen, Experimentieren, Spielen, Malen, Basteln, Entdecken, Erfinden und Forschen …

Dieses Jahr gibt es diese vier spannende Themen zur Auswahl: SportforscherIn, WeltraumforscherInnen, AbenteuerforscherIn und BlauGrünforscherIn.

Feste Standorte sind das Freizeitheim Linden, das Freizeitheim Vahrenwald, das Stadtteilzentrum KroKuS, das Stadtteilzentrum Mühlenberg, das Freizeitheim Ricklingen und die beiden Grundschulen Hägewiesen und Friedtjof-Nansen-Schule. Hier werden Studienfreunde gewonnen und es wird gemeinsam auf Forschungsreise gegangen.

Auch für einen Mittagstisch wird wieder gesorgt. Am Ende des Studiums, am 28. Juli, wartet im Stadtteilzentrum Mühlenberg in einer Abschlussveranstaltung auch dieses Jahr das Diplom.

Termine

3. bis 7. Juli, Freizeitheim Linden
10. bis 14. Juli, Freizeitheim Vahrenwald
17. bis 19. Juli, GS Hägewiesen und GS Fridtjof-Nansen-Schule
24. bis 28. Juli, Stadtteilzentrum Ricklingen und Mühlenberg

Teilnahmegebühr

Die Wochenkarte kostet 25 Euro inklusive Mittagessen, mit Feriencard 20 Euro pro Wo-che, mit HannoverAktivPass fünf Euro pro Wo-che.

Anmeldungen

Anmelden können sich die Kinder über die Webseite www.sommercampus-hannover.de oder in einem der teilnehmenden Freizeitheime.

DozentInnen

Die DozentInnen kommen aus den Sparten Schauspiel, Zirkus, Tanz, Kunst, Film, Fotografie, Philosophie, Musik, Naturwissenschaft und Geschichte. Sie sind ExpertInnen ihres Fachs und haben viel Spaß daran, ihr Wissen anschaulich und mit Lust und Energie an Kinder und jugendliche Laien weiterzugeben.

Allgemeines

Der Sommercampus ermöglicht den Teilnehmenden, sich mit Kunst, Kultur und Alltag fantasievoll auseinander zu setzen. Hier wird das Interesse und die Freude in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, elektronische Medien, Musik, Rhythmik, Spiel, Tanz, Sport und Video gefördert.

Veranstalter

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Kultur, Stadtteilkultur Kulturelle Kinder- und Jugendbildung in Kooperation mit Freizeitheim Linden, Stadtteilzentrum Krokus, Freizeitheim Vahrenwald, KinderTheaterHaus Hannover, Workshop Hannover e.V., Sprengel Museum Hannover, Freizeitheim Ricklingen, Kindermuseum Zinnober e.V. und die Feriencard Hannover.

Gefördert von der Stiftung Help e.V..

Online-Informationen

www.sommercampus-hannover.de

www.kinderkultur-stadt-hannover.de

Big Mama and the golden Six beim Tag der Ricklinger

Tag der Ricklinger

17. und 18. Juni 2017
60 Jahre Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine
50 Jahre Stadtteilzentrum Ricklingen

Das Jubiläumsfest rund um das Stadtteilzentrum für die ganze Familie, für Jung und Alt.
Das große Jubiläums-Stadtteilfest beginnt am Samstag, den 17. Juni 2017 um 13.30 Uhr mit einer Andacht. Um 14.00 Uhr eröffnet Bürgermeister Klaus Dieter Scholz das seit 20 Jahren beliebte große Stadtteilfest im Jubiläumsjahr 2017.

Danach bestreiten Künstlerinnen und Künstler, die dem Stadtteilzentrum seit Jahrzehnten verbunden sind, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Mit dabei sind Herzen in Terzen, Big Mama and the Golden Six, Tom Bailey & Band, die Gruppe Makam (Weltmusik), Clown Momo, die Black Pearls., auf den Freiflächen sind Vereine, Institutionen, Verbände und politische Parteien mit Infoständen und Aktionen vertreten.

Bühnenprogramm

  • 13.30 Uhr Andacht
    Musikzug Deister
  • 14.00 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Klaus Dieter Scholz
    Darbietung der Musikschule Hannover
  • 14.30 – 15.30 Uhr Weltmusik
  • 16.00 – 16.30 Uhr Kinderprogramm mit „Clown Momo“
  • 16.30 Uhr Hipp Hop Girls
  • 17:00 Uhr Herzen in Terzen
  • 18,00 Uhr Koreanischer Tanz
  • 18.30 Uhr Big Mama & The Golden Six
  • 19.30 Uhr Black Pearls
  • ab 20.15 Uhr Tom Bailey & Band

Fünftes Ausbilder-Frühstück für Unternehmen in den südlichen Stadtbezirken

Die Wirtschaftsförderungen der Landeshauptstadt und der Region Hannover laden alle ausbildenden Unternehmen der südlichen Stadtbezirke zum Erfahrungsaustausch ein. Das fünfte Ausbilder-Frühstück für die Bezirke Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Südstadt-Bult, Döhren-Wülfel, Ricklingen, Linden-Limmer, Ahlem-Badenstedt-Davenstedt und Mitte findet am Mittwoch, dem 10. Mai, um 8.30 Uhr im Oberen Saal des Stadtteilzentrums Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, statt. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 8. Mai anmelden: per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (0511) 1 68 – 3 13 13. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erforderlich.

Ziel des Treffens ist, bei Brötchen und Kaffee die AusbilderInnen kurz und knapp über aktuelle Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren, Lösungen für auftretende Fragestellungen und Schwierigkeiten vor oder während der Ausbildung zu finden und tatkräftige Unterstützung anzubieten. Besonders wichtig ist den VeranstalterInnen, den AusbilderInnen die Möglichkeit zur Vernetzung und zum informellen Austausch in angenehmer Atmosphäre zu geben. Weitere Schwerpunkte in der aktuellen Veranstaltung werden ein neues Internetportal als Unterstützung für die Beschäftigung von Flüchtlingen sowie Informationen zur Einstellung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sein.

Murmiland Murmelbahnen

Murmiland: Stadtteilzentrum Ricklingen verwandelt sich wieder in ein Murmelparadies

Murmiland Murmelbahnen

Murmiland Murmelbahnen

Vom 30. März bis zum 13. April verwandelt sich der Fritz-Haake-Saal des Stadtteilzentrums Ricklingen zum zweiten Mal in ein Murmelparadies. Wieder werden mehr als 12.000 BesucherInnen erwartet, die bereits im Jahr 2015 die Murmilandausstellung in Ricklingen gesehen haben. Mehr als 50 bespielbare Murmelkunstwerke werden von Ortwin Grüttner aus seinem Murmilandfundus bereitgestellt. Dazu gehören die Murmellawine, der Riesenmurmel- und Raftingbahn ebenso wie die Murmellabyrinthe. Und am 7. April von 20 bis 23 Uhr lädt das Stadtteilzentrum Ricklingen zu einer langen Nacht der Murmeln ins Murmiland ein.

Die Eintrittskarten für die Ausstellung gibt es an der Tageskasse: Kinder bis 14 Jahre zahlen drei, Erwachsene fünf Euro. Das Familienticket kostet zehn Euro, bei Vorlage des Hannover-Aktiv-Passes gibt es 50 Prozent Ermäßigung (gilt nicht für das Familienticket).

Die Ausstellung ist von Montag bis Sonnabend von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Bei starkem Besucherandrang wird die Dauer des Ausstellungsbesuchs zeitlich begrenzt.

Die Highlights der Ausstellung:

Die Murmellawine: Ein hölzerner Berg ist mit tausenden kleinen Vertiefungen versehen. In jeder Vertiefung sitzt eine Murmel. Eine einzige auf dem  Murmelberg startende Kugel wird die obersten Murmeln anstoßen und damit in einer Kettenreaktion eine gewaltige Murmellawine auslösen. Vielleicht schafft es die Murmellawine, die am Fuße des Berges stehende Klötzchenmauer umzuwerfen, die symbolisch für viele Mauern in unserer Gesellschaft steht.

Die Riesenmurmelbahn: 2015 wurden 10.000 Murmeln gleichzeitig auf eine 25 Meter lange und 50 Zentimeter breite Murmelbahn ins Rollen gebracht, kurze Zeit später ließ Jelle Bakker aus den Niederlanden 11.000 Murmeln starten. Für diese Ausstellung in Ricklingen wurde die Riesenbahn auf 27 Meter – entsprechend 27 Jahre Murmiland – verlängert. Das Ziel: Jelle Bakker übertreffen. Neue Stationen der Bahn: Bahnhof und Baustelle.

Die Raftingbahn ist im Laufe des vergangenen Jahres entstanden. Eine 15 Meter lange Massivholzbahn mit unterschiedlichsten Stationen, unter anderem Stonehenge.

Die anderen Bahnen und Flipper: Mehr als 50 bespielbare kinematische Murmelkunstwerke werden von Ortwin Grüttner aus seinem Murmilandfundus bereitgestellt. Murmellabyrinthe wollen von den BesucherInnen erforscht werden, Burgen laden zum Bespielen ein. Und Murmelflipper sowie Wettrennbahnen fordern zum Duell um die Punkte.

Die lange Nacht der Murmeln: Damit auch die Erwachsenen mal in Ruhe zum Kullern kommen, gibt es am 7. April von 20 bis 23 Uhr die lange Nacht der Murmeln.

Schiedspersonen für Ricklingen und Hannover-Mitte gesucht

Von den 13 städtischen Schiedsämtern sind die Bereiche Hannover-Mitte und Ricklingen neu zu besetzen.

Die Stadt sucht Personen, die Interesse an dem Ehrenamt einer Schiedsperson haben und in dem jeweiligen Stadtbezirk wohnen.

Aufgabe der Schiedsperson ist es, außerhalb eines Gerichtsverfahrens Streitigkeiten zivil- und strafrechtlicher Art zu schlichten und durch Abschluss eines vollstreckbaren Vergleichs einvernehmlich zu beenden. Schlichtungsverfahren kommen insbesondere in Betracht bei Nachbarschaftsstreitigkeiten, Schadensersatzforderungen, Körperverletzung sowie Beleidigung und Sachbeschädigung. Teilweise ist die erfolglose Durchführung eines Schlichtungsverfahrens Voraussetzung für die Erhebung einer Privatklage vor dem Strafgericht, beziehungsweise einer zivilrechtlichen Klage vor dem Amtsgericht. Der Ablauf einer Schlichtung vor dem Schiedsamt zeichnet sich durch ein formalisiertes Verfahren aus, die erforderlichen Kenntnisse werden in Schulungen und Fortbildungen vermittelt.

Für das Ehrenamt unter der Aufsicht des Präsidenten des Amtsgerichts wird die Schiedsfrau oder der Schiedsmann vom Stadtbezirksrat für eine Amtsdauer von 5 Jahren gewählt. Es wird eine Kostenpauschale gezahlt.

Wer sich ein solches Amt zutraut, mindestens 30 Jahre alt ist, über das Geschick verfügt, alltägliche Konflikte im Verhandlungsweg zu lösen, im Stadtbezirk wohnt und über einen Internetzugang verfügt, kann sich bis zum 31. März 2017 unter folgender Adresse bewerben:

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Recht, Schmiedestraße 24, 30159 Hannover.

Weitere Informationen sind unter www.hannover.de, Suchbegriff „Schiedsamt“, zu finden.

Freiraumentwicklungskonzept im Stadtteil Mühlenberg: Termin für die erste Planungswerkstatt steht

Der Beteiligungsprozess zum Freiraumentwicklungskonzept (FREK) im Stadtteil Mühlenberg geht in die nächste Runde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur ersten Planungswerkstatt am Montag (20. Februar), 17 Uhr, im neuen Stadtteilzentrum am Mühlenberger Markt 1, Raum 1.

Konkret geht es um die Frage nach der Gestaltung von Freiräumen. Zugleich haben alle Interessierten Gelegenheit, Ideen und Vorschläge einzubringen und zur Diskussion zu stellen.

Der Beteiligungsprozess zum FREK ist Ende Oktober 2016 mit einem Stadtteilspaziergang gestartet. Kinder, Jugendliche und deren Eltern sowie SeniorInnen hatten bereits Gelegenheit, Anregungen zu geben und Ideen für den Stadtteil einzubringen. Im Rahmen des bisherigen Prozesses haben sich folgende Schwerpunkte ergeben: Bornumer Straße, Stauffenbergplatz und Busbahnhof, Fußgängerzone und Mühlenberger Markt, die Grünflächen am Canarisweg und Regenwasserrückhaltebecken sowie alternative Nutzungsmöglichkeiten der Parkdecks.

Interessierte können sich bei Fragen gerne an Angela Draeger vom Quartiersmanagement wenden (Telefon: 05 11 – 168 3 15 71).

Hintergrundinformationen:

Der Stadtteil Mühlenberg wurde Ende 2014 in das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ aufgenommen. Zur Erarbeitung des FREK hat die Stadt zwei hannoversche Büros mit der Bearbeitung beauftragt, das Büro für Freiraumplanung Christine Früh mit der Erstellung des Entwicklungskonzepts sowie das Büro KoRiS mit der Durchführung der Beteiligungsprozesse sowie der Moderation.

Energiequartier Oberricklingen: Sanierungsmanagement zeigt Energiesparpotenziale auf

Die Landeshauptstadt Hannover, enercity und das Sanierungsmanagement planen eine Thermografie-Aktion in Oberricklingen. Mithilfe einer Wärmebildkamera können unterschiedliche Temperaturen an Gebäudewänden gemessen werden. Dies hilft bei der Suche nach energetischen Sanierungspotenzialen.

Die Aktion findet am Montag (6. Februar) ab 20 Uhr statt. Interessierte, die ein Wohnhaus in Oberricklingen besitzen, melden sich bitte direkt beim Sanierungsmanagement per E-Mail unter juetting@plan-zwei.com oder telefonisch unter 05 11 – 27 94 95 44.

Unter allen eingehenden E-Mails beziehungsweise Anrufen wird ein Gebäude ausgelost, an dem die Fassade mithilfe einer Wärmebildkamera untersucht wird. Energieberater Norbert Kochannek von enercity wird des Ergebnis erläutern.

Die Adresse des Gebäudes wird allen Interessierten unmittelbar nach der Auslosung vom Sanierungsmanagement mitgeteilt. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.energiequartier-oberricklingen.de.

Das „Mühlenberger Herz“ ist offiziell eröffnet

Leonore-Goldschmidt-Schule und Stadtteilzentrum komplett neu gebaut

Das größte städtische Bauprojekt der vergangenen Jahre ist fertiggestellt. Nach rund vierjähriger Bauzeit wurden die Leonore-Goldschmidt-Schule/IGS Hannover-Mühlenberg und das dazugehörige Stadtteilzentrum heute (11. Januar) offiziell eingeweiht.

Im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Partnerschaft (ÖÖP) hat die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH/hanova) für rund 63 Millionen Euro an alter Stelle einen komplett neuen Bau errichtet. Die Schule als erster Bauabschnitt wurde im Frühjahr 2015 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Der zweite Abschnitt mit dem Stadtteilzentrum, der zweiten Sporthalle, Mensa und Schulhof ist nun offiziell an die Stadt übergeben worden, die den Gebäudekomplex langfristig anmietet.

„In diesem neuen Stadtteilzentrum schlägt das kommunal- und bildungspolitische Herz Mühlenbergs. Hier finden die Bewohnerinnen und Bewohner aller Generationen viele Angebote und Dienstleistungen der Stadt. Der neue Gebäudekomplex bringt auch neues Leben in den Stadtteil. Der Neubau dieses Bildungszentrums ist ein bedeutendes Projekt für Hannover“, unterstrich Oberbürgermeister Stefan Schostok bei der offiziellen Eröffnung. „Herausragend war, wie alle Beteiligten der Schule und der weiteren Einrichtungen nicht nur die Einschränkungen mit viel Geduld ertragen, sondern sich aktiv in den Prozess eingebracht haben. Der Lohn sind moderne Räume und Einrichtungen, die den idealen Rahmen auch für alle Beschäftigten in diesem Zentrum bieten.“

GBH-Geschäftsführer Karsten Klaus ergänzte: „Ein Neubauprojekt dieser Größe war eine anspruchsvolle Aufgabe und große Herausforderung für die Projektbeteiligten. Die Durchführung der Baumaßnahmen bei laufendem Lernbetrieb erforderte ein hohes Maß an Professionalität zur Steuerung der komplexen Abläufe. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. Wir sind sehr stolz, die größte hannoversche Schule in Verbindung mit dem Stadtteilzentrum Mühlenberg im vereinbarten Zeitrahmen fertiggestellt und an die zukünftigen Nutzer übergeben zu haben.“

Der 1974 errichtete erste Komplex von Schule und Stadtteilzentrum wurde ab Ende 2012 nach und nach abgerissen und durch einen Neubau neuen Zuschnitts ersetzt. Im ersten Abschnitt, der nach Ostern 2015 in Betrieb ging, sind vier über eine Schulstraße verbundene Schulhäuser und zwei große Drei-Feld-Sporthallen entstanden. Im zweiten Bauabschnitt wurden eine Aula mit einem Fassungsvermögen von 700 Personen, das Stadtteilzentrum „Weiße Rose“, das Jugendzentrum (alle im Erdgeschoss), die Stadtteil- und Schulbibliothek, das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ; beide im ersten Obergeschoss) sowie im zweiten Obergeschoss städtische Verwaltungsstellen des Kommunalen Sozialdienstes (KSD), der „Jugend-Familie-Erziehung“ (JFE) und des Quartiersmanagements neu gebaut. Die Sporthalle wird auch von mehreren Vereinen intensiv genutzt.

Der neue Komplex, den das Architekturbüro Dasch-Zürn (Stuttgart) entworfen hat, hat eine Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern und befindet sich auf einem Grundstück von rund 44.000 Quadratmetern. Die große Baumasse von Schule und Stadtteileinrichtungen gliedert sich in maßstäbliche, überschaubare Einheiten, die sich gestalterisch zu einer Gesamtanlage verbinden. Die Achse der Fußgängerzone wird mit der Neubebauung aufgenommen und bis an die Bezirkssportanlagen herangeführt. Die kammartige Gebäudestruktur begünstigt eine intensive Begrünung des Schulgeländes und Verzahnung mit der Umgebung.

Von der zweigeschossigen, verglasten Eingangshalle führt die Schulstraße zu den einzelnen, in sich geschlossenen Clustern, den Sporthallen und den Stadtteileinrichtungen. An die Schulstraße sind die übergeordneten Nutzungen wie Freizeit- und Lehrerstationen sowie die Aufzüge angelagert. Alle Flurbereiche sind natürlich belichtet und bieten vielfältige Ausblicke in die Umgebung. Es gibt keine innenliegenden, dunklen Zonen. Dies unterstützt die Orientierung in den unterschiedlichen Gebäudeteilen.

Im Erd-/Hanggeschoss befinden sich die Fachklassen mit direkt vorgelagerten Freibereichen, während die Obergeschosse die Jahrgangscluster aufnehmen. Vielfältig nutzbare Lernlandschaften bilden den Mittelpunkt der einzelnen Jahrgangsbereiche. Die Verwaltung im ersten Obergeschoss ist auf kurzem Weg an die Eingangshalle angebunden.

Das Gebäude ist sowohl von außen als auch im Inneren komplett barrierefrei erreich- und nutzbar. Es erfüllt die Anforderungen an ein Passivhaus: Außenwände mit entsprechender Wärmedämmung, Fensterelemente mit Dreifachschutz-Verglasung, hoher Luftdichtigkeit der Gebäudehülle und einer Lüftungsanlage mit hoher Wärmerückgewinnung. Eine moderne und klimaneutrale Holzpelletheizung reduziert den Kohlendioxidausstoß gegenüber einer reinen Erdgasheizung um 200 Tonnen pro Jahr.

 

Weitere Informationen:

Leonore-Goldschmidt-Schule/IGS Hannover-Mühlenberg

Die Leonore-Goldschmidt-Schule/IGS Hannover-Mühlenberg ist mit aktuell 1.874 SchülerInnen die größte hannoversche Schule. Sie ist in der Sekundarstufe achtzügig sowie eine gebundene Ganztagsschule mit einem ausgeprägten Ganztagsbereich und gymnasialer Oberstufe. Sie umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 13; alle Schulabschlüsse sind möglich.

Je nach Neigungen, Interessen und Fähigkeiten können die SchülerInnen ab Klasse 5 Schwerpunkte bilden, zum Beispiel Fremdsprachen, Pflege internationaler Kontakte (Europaschule), Umweltbildung (Umweltschule in Europa), Berufsorientierung (Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“), musisch-kulturelle Bildung (Theaterpädagogisches Zentrum) und Medien- und Methodenkompetenz.

Stadtteilzentrum

Im Stadtteilzentrum Mühlenberg werden kulturelle und soziale Einrichtungen der Stadt Hannover zusammengefasst. Das Gebäude ist im Wortsinn ein Zentrum für den Stadtteil. Folgende Einrichtungen unter einem Dach bilden das Netzwerk für die kulturellen, freizeit- und bildungsorientierten Angebote für alle Generationen im Stadtteil Mühlenberg und weit darüber hinaus:

  • Stadtteilzentrum „Weiße Rose“,
  • Jugendzentrum,
  • Stadt-/Schulbibliothek Mühlenberg,
  • Theaterpädagogisches Zentrum,
  • Kommunaler Seniorenservice,
  • Kommunaler Sozialdienst und
  • Jugend- und Familienberatung.

Kooperationen und gemeinsame Konzepte prägen die Arbeit der verschiedenen Akteure in Mühlenberg. Vor dem Hintergrund der sozialstrukturellen Anforderungen des Stadtteils werden diese auch in Zukunft weiterentwickelt.

Die neuen barrierefreien Räume der Stadtteilkulturarbeit können von Vereinen, Initiativen, Gruppen sowie Einzelpersonen gegen Entgelt genutzt werden. Darüber hinaus werden dort auch die Kurse und Angebote der Ada- und Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover und des Kommunalen Seniorenservice (KSH) veranstaltet. Kulturelle Angebote – auch in Kooperation mit den Einrichtungen, Vereinen und Engagierten im Stadtteil – werden für alle Generationen angeboten. Das Stadtteilzentrum ist ein Ort für Begegnung und Austausch.

Stadt- und Schulbibliothek

Die neuen Räume der Stadt- und Schulbibliothek in der ersten Etage des modernen Stadtteilzentrums sind groß, hell und kundenfreundlich. Es steht ein Angebot von mehr als 25.000 verschiedenen Medien zur Verfügung. Neben der mittlerweile in allen hannoverschen Stadtbibliotheken üblichen Selbstverbuchung bietet der neue Standort auch einen eigenen Kinderbereich, Arbeitsplätze für Erwachsene und SchülerInnen, einen abgetrennten Veranstaltungsraum, einen Gruppenarbeitsraum und eine Jugendecke mit Blick auf den Mühlenberger Markt. Die Bibliothek ist somit räumlich auf den Besuch von Schulklassen sowie Kita- und anderen Gruppen eingerichtet. Die BesucherInnen können sich auch in spezielle Hör-Nischen zurückziehen, wo sie beispielsweise das Musik-Streaming-Angebot „freegal“ der Stadtbibliothek nutzen können (mehr als neun Millionen Titel). Zudem bietet die Bibliothek kostenfreies WLAN an. Und dienstags gibt es für die Kleinen das beliebte Bilderbuchkino.

Jugendzentrum Mühlenberg

Mit dem  Neubau des Stadtteilzentrums ist auch das Jugendzentrum Mühlenberg in circa 400 Quadratmeter große, lichtdurchflutete Räume im Erdgeschoss eingezogen. Neben einem großen Bereich für Angebote der „Offenen Tür“ stehen den Jugendlichen eine Küche, zwei Gruppenräume und ein Kreativraum zur Verfügung. Die Jugendlichen können in den neuen Räumen krökeln, kochen, Tischtennis spielen und selbstverständlich auch chillen. Im Jugendzentrum werden aber auch Bewerbungstraining und Orientierung zur Berufsfindung angeboten.

Außerhalb der Einrichtung nimmt der Fußball eine wichtige Rolle ein. Mittwochs wird in der Sporthalle gekickt, wo auch einmal im Monat jeweils sonnabends der Mitternachtssport stattfindet (nächster Termin: 14. Januar, 20 bis 24 Uhr). Darüber hinaus werden als Aktion zur Förderung der Gemeinschaft regelmäßig Heimspiele von Hannover 96 besucht. Besonderes Highlight ist das vom Team des Jugendzentrums jährlich organisierte große Fußballturnier mit mehr als 150 TeilnehmerInnen.

Jugendliche wie junge Erwachsene können das Jugendzentrum täglich von 15 bis 20 Uhr besuchen. Nur freitags heißt es: Keine Jungs! Dann nehmen Mädchen und junge Frauen die gesamte Einrichtung in Beschlag.

Bautagebuch

Auf der Homepage der Schule ist eine kontinuierliche Chronologie zur Dokumentation des Neubaus zu finden: http://neubau.igs-muehlenberg.de/.

Shanaya Rot Gelb Grün Blau (Die bunten Gesichter der Stadt Hannover)

Kültürtage 2016: Konzert – Shanaya – Mig Pop

Samstag, 10. Dezember 2016 um 20.00 Uhr

Die Deutsch-Türkische Sängerin Ayda hat ein Ziel: Deutschsprachiger Pop mit orientalischen Ethnoklängen. Gar nicht so einfach alle Elemente unter einen Hut zu bekommen und sich dabei vom Genre „Weltmusik“ abzugrenzen. Denn diese Musik soll salonfähig werden. Schließlich kreiert sie zusammen mit der Band Shanaya einen neuen Musikstil, den „Mig-Pop“ (Migrants-Pop). Lustiger Pop mit witzigen Texten aus dem Leben einer in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Migrantin. In ihren Songs erzählt sie kunterbunte Geschichten aus ihrem Alltag…

… und es ist auch selbstverständlich, dass sie sich in einen deutschen Mann namens „Kai“ verliebt. Die Band besteht aus dem Gitarristen Ralph König, dem Keyboarder Helge Adam, dem Bassisten Axel Hartig, dem Drummer Robert Hunecke und dem persischen Percussionisten Kaveh Madadi.

Eintritt: 10,00 € – Karten gibt es nur an der Abendkasse

Stadtteilzentrum Ricklingen
Ricklinger Stadtweg 1
30459 Hannover

Big Mama & The Golden Six – Gospel-Sextett

09. Dezember, Freitag
20.00 Uhr / Stadtteilzentrum Ricklingen

Big Mama ist ein Gospel-Sextett mit internationaler Besetzung, das mittlerweile im gesamten Bundesgebiet und im benachbarten Ausland Erfolge feiert. Big Mama ist gebürtige Rumänin und seit 1970 international als Sängerin tätig. Ihre voluminöse, kraftvolle Stimme, ihr Improvisationstalent und die enorme Ausdruckskraft, mit der sie die Zuhörer begeistert, machen Big Mama zu einer wirklich
herausragenden Sängerin in der heutigen Blues-Jazz- und Gospelszene. Allen Liebhabern dieser Musik, die sie noch nicht kennen, sei gesagt: Besuchen Sie Ihr nächstes Konzert – „So eine Stimme hört man nicht jeden Tag!“

Eintritt: 18,00 €
Kartenvorverkauf im Stadtteilzentrum Ricklingen, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet.

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