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Freiraumentwicklungskonzept im Stadtteil Mühlenberg: Termin für die erste Planungswerkstatt steht

Der Beteiligungsprozess zum Freiraumentwicklungskonzept (FREK) im Stadtteil Mühlenberg geht in die nächste Runde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur ersten Planungswerkstatt am Montag (20. Februar), 17 Uhr, im neuen Stadtteilzentrum am Mühlenberger Markt 1, Raum 1.

Konkret geht es um die Frage nach der Gestaltung von Freiräumen. Zugleich haben alle Interessierten Gelegenheit, Ideen und Vorschläge einzubringen und zur Diskussion zu stellen.

Der Beteiligungsprozess zum FREK ist Ende Oktober 2016 mit einem Stadtteilspaziergang gestartet. Kinder, Jugendliche und deren Eltern sowie SeniorInnen hatten bereits Gelegenheit, Anregungen zu geben und Ideen für den Stadtteil einzubringen. Im Rahmen des bisherigen Prozesses haben sich folgende Schwerpunkte ergeben: Bornumer Straße, Stauffenbergplatz und Busbahnhof, Fußgängerzone und Mühlenberger Markt, die Grünflächen am Canarisweg und Regenwasserrückhaltebecken sowie alternative Nutzungsmöglichkeiten der Parkdecks.

Interessierte können sich bei Fragen gerne an Angela Draeger vom Quartiersmanagement wenden (Telefon: 05 11 – 168 3 15 71).

Hintergrundinformationen:

Der Stadtteil Mühlenberg wurde Ende 2014 in das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ aufgenommen. Zur Erarbeitung des FREK hat die Stadt zwei hannoversche Büros mit der Bearbeitung beauftragt, das Büro für Freiraumplanung Christine Früh mit der Erstellung des Entwicklungskonzepts sowie das Büro KoRiS mit der Durchführung der Beteiligungsprozesse sowie der Moderation.

Energiequartier Oberricklingen: Sanierungsmanagement zeigt Energiesparpotenziale auf

Die Landeshauptstadt Hannover, enercity und das Sanierungsmanagement planen eine Thermografie-Aktion in Oberricklingen. Mithilfe einer Wärmebildkamera können unterschiedliche Temperaturen an Gebäudewänden gemessen werden. Dies hilft bei der Suche nach energetischen Sanierungspotenzialen.

Die Aktion findet am Montag (6. Februar) ab 20 Uhr statt. Interessierte, die ein Wohnhaus in Oberricklingen besitzen, melden sich bitte direkt beim Sanierungsmanagement per E-Mail unter juetting@plan-zwei.com oder telefonisch unter 05 11 – 27 94 95 44.

Unter allen eingehenden E-Mails beziehungsweise Anrufen wird ein Gebäude ausgelost, an dem die Fassade mithilfe einer Wärmebildkamera untersucht wird. Energieberater Norbert Kochannek von enercity wird des Ergebnis erläutern.

Die Adresse des Gebäudes wird allen Interessierten unmittelbar nach der Auslosung vom Sanierungsmanagement mitgeteilt. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.energiequartier-oberricklingen.de.

Das „Mühlenberger Herz“ ist offiziell eröffnet

Leonore-Goldschmidt-Schule und Stadtteilzentrum komplett neu gebaut

Das größte städtische Bauprojekt der vergangenen Jahre ist fertiggestellt. Nach rund vierjähriger Bauzeit wurden die Leonore-Goldschmidt-Schule/IGS Hannover-Mühlenberg und das dazugehörige Stadtteilzentrum heute (11. Januar) offiziell eingeweiht.

Im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Partnerschaft (ÖÖP) hat die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH/hanova) für rund 63 Millionen Euro an alter Stelle einen komplett neuen Bau errichtet. Die Schule als erster Bauabschnitt wurde im Frühjahr 2015 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Der zweite Abschnitt mit dem Stadtteilzentrum, der zweiten Sporthalle, Mensa und Schulhof ist nun offiziell an die Stadt übergeben worden, die den Gebäudekomplex langfristig anmietet.

„In diesem neuen Stadtteilzentrum schlägt das kommunal- und bildungspolitische Herz Mühlenbergs. Hier finden die Bewohnerinnen und Bewohner aller Generationen viele Angebote und Dienstleistungen der Stadt. Der neue Gebäudekomplex bringt auch neues Leben in den Stadtteil. Der Neubau dieses Bildungszentrums ist ein bedeutendes Projekt für Hannover“, unterstrich Oberbürgermeister Stefan Schostok bei der offiziellen Eröffnung. „Herausragend war, wie alle Beteiligten der Schule und der weiteren Einrichtungen nicht nur die Einschränkungen mit viel Geduld ertragen, sondern sich aktiv in den Prozess eingebracht haben. Der Lohn sind moderne Räume und Einrichtungen, die den idealen Rahmen auch für alle Beschäftigten in diesem Zentrum bieten.“

GBH-Geschäftsführer Karsten Klaus ergänzte: „Ein Neubauprojekt dieser Größe war eine anspruchsvolle Aufgabe und große Herausforderung für die Projektbeteiligten. Die Durchführung der Baumaßnahmen bei laufendem Lernbetrieb erforderte ein hohes Maß an Professionalität zur Steuerung der komplexen Abläufe. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. Wir sind sehr stolz, die größte hannoversche Schule in Verbindung mit dem Stadtteilzentrum Mühlenberg im vereinbarten Zeitrahmen fertiggestellt und an die zukünftigen Nutzer übergeben zu haben.“

Der 1974 errichtete erste Komplex von Schule und Stadtteilzentrum wurde ab Ende 2012 nach und nach abgerissen und durch einen Neubau neuen Zuschnitts ersetzt. Im ersten Abschnitt, der nach Ostern 2015 in Betrieb ging, sind vier über eine Schulstraße verbundene Schulhäuser und zwei große Drei-Feld-Sporthallen entstanden. Im zweiten Bauabschnitt wurden eine Aula mit einem Fassungsvermögen von 700 Personen, das Stadtteilzentrum „Weiße Rose“, das Jugendzentrum (alle im Erdgeschoss), die Stadtteil- und Schulbibliothek, das Theaterpädagogische Zentrum (TPZ; beide im ersten Obergeschoss) sowie im zweiten Obergeschoss städtische Verwaltungsstellen des Kommunalen Sozialdienstes (KSD), der „Jugend-Familie-Erziehung“ (JFE) und des Quartiersmanagements neu gebaut. Die Sporthalle wird auch von mehreren Vereinen intensiv genutzt.

Der neue Komplex, den das Architekturbüro Dasch-Zürn (Stuttgart) entworfen hat, hat eine Bruttogeschossfläche von rund 30.000 Quadratmetern und befindet sich auf einem Grundstück von rund 44.000 Quadratmetern. Die große Baumasse von Schule und Stadtteileinrichtungen gliedert sich in maßstäbliche, überschaubare Einheiten, die sich gestalterisch zu einer Gesamtanlage verbinden. Die Achse der Fußgängerzone wird mit der Neubebauung aufgenommen und bis an die Bezirkssportanlagen herangeführt. Die kammartige Gebäudestruktur begünstigt eine intensive Begrünung des Schulgeländes und Verzahnung mit der Umgebung.

Von der zweigeschossigen, verglasten Eingangshalle führt die Schulstraße zu den einzelnen, in sich geschlossenen Clustern, den Sporthallen und den Stadtteileinrichtungen. An die Schulstraße sind die übergeordneten Nutzungen wie Freizeit- und Lehrerstationen sowie die Aufzüge angelagert. Alle Flurbereiche sind natürlich belichtet und bieten vielfältige Ausblicke in die Umgebung. Es gibt keine innenliegenden, dunklen Zonen. Dies unterstützt die Orientierung in den unterschiedlichen Gebäudeteilen.

Im Erd-/Hanggeschoss befinden sich die Fachklassen mit direkt vorgelagerten Freibereichen, während die Obergeschosse die Jahrgangscluster aufnehmen. Vielfältig nutzbare Lernlandschaften bilden den Mittelpunkt der einzelnen Jahrgangsbereiche. Die Verwaltung im ersten Obergeschoss ist auf kurzem Weg an die Eingangshalle angebunden.

Das Gebäude ist sowohl von außen als auch im Inneren komplett barrierefrei erreich- und nutzbar. Es erfüllt die Anforderungen an ein Passivhaus: Außenwände mit entsprechender Wärmedämmung, Fensterelemente mit Dreifachschutz-Verglasung, hoher Luftdichtigkeit der Gebäudehülle und einer Lüftungsanlage mit hoher Wärmerückgewinnung. Eine moderne und klimaneutrale Holzpelletheizung reduziert den Kohlendioxidausstoß gegenüber einer reinen Erdgasheizung um 200 Tonnen pro Jahr.

 

Weitere Informationen:

Leonore-Goldschmidt-Schule/IGS Hannover-Mühlenberg

Die Leonore-Goldschmidt-Schule/IGS Hannover-Mühlenberg ist mit aktuell 1.874 SchülerInnen die größte hannoversche Schule. Sie ist in der Sekundarstufe achtzügig sowie eine gebundene Ganztagsschule mit einem ausgeprägten Ganztagsbereich und gymnasialer Oberstufe. Sie umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 13; alle Schulabschlüsse sind möglich.

Je nach Neigungen, Interessen und Fähigkeiten können die SchülerInnen ab Klasse 5 Schwerpunkte bilden, zum Beispiel Fremdsprachen, Pflege internationaler Kontakte (Europaschule), Umweltbildung (Umweltschule in Europa), Berufsorientierung (Gütesiegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“), musisch-kulturelle Bildung (Theaterpädagogisches Zentrum) und Medien- und Methodenkompetenz.

Stadtteilzentrum

Im Stadtteilzentrum Mühlenberg werden kulturelle und soziale Einrichtungen der Stadt Hannover zusammengefasst. Das Gebäude ist im Wortsinn ein Zentrum für den Stadtteil. Folgende Einrichtungen unter einem Dach bilden das Netzwerk für die kulturellen, freizeit- und bildungsorientierten Angebote für alle Generationen im Stadtteil Mühlenberg und weit darüber hinaus:

  • Stadtteilzentrum „Weiße Rose“,
  • Jugendzentrum,
  • Stadt-/Schulbibliothek Mühlenberg,
  • Theaterpädagogisches Zentrum,
  • Kommunaler Seniorenservice,
  • Kommunaler Sozialdienst und
  • Jugend- und Familienberatung.

Kooperationen und gemeinsame Konzepte prägen die Arbeit der verschiedenen Akteure in Mühlenberg. Vor dem Hintergrund der sozialstrukturellen Anforderungen des Stadtteils werden diese auch in Zukunft weiterentwickelt.

Die neuen barrierefreien Räume der Stadtteilkulturarbeit können von Vereinen, Initiativen, Gruppen sowie Einzelpersonen gegen Entgelt genutzt werden. Darüber hinaus werden dort auch die Kurse und Angebote der Ada- und Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover und des Kommunalen Seniorenservice (KSH) veranstaltet. Kulturelle Angebote – auch in Kooperation mit den Einrichtungen, Vereinen und Engagierten im Stadtteil – werden für alle Generationen angeboten. Das Stadtteilzentrum ist ein Ort für Begegnung und Austausch.

Stadt- und Schulbibliothek

Die neuen Räume der Stadt- und Schulbibliothek in der ersten Etage des modernen Stadtteilzentrums sind groß, hell und kundenfreundlich. Es steht ein Angebot von mehr als 25.000 verschiedenen Medien zur Verfügung. Neben der mittlerweile in allen hannoverschen Stadtbibliotheken üblichen Selbstverbuchung bietet der neue Standort auch einen eigenen Kinderbereich, Arbeitsplätze für Erwachsene und SchülerInnen, einen abgetrennten Veranstaltungsraum, einen Gruppenarbeitsraum und eine Jugendecke mit Blick auf den Mühlenberger Markt. Die Bibliothek ist somit räumlich auf den Besuch von Schulklassen sowie Kita- und anderen Gruppen eingerichtet. Die BesucherInnen können sich auch in spezielle Hör-Nischen zurückziehen, wo sie beispielsweise das Musik-Streaming-Angebot „freegal“ der Stadtbibliothek nutzen können (mehr als neun Millionen Titel). Zudem bietet die Bibliothek kostenfreies WLAN an. Und dienstags gibt es für die Kleinen das beliebte Bilderbuchkino.

Jugendzentrum Mühlenberg

Mit dem  Neubau des Stadtteilzentrums ist auch das Jugendzentrum Mühlenberg in circa 400 Quadratmeter große, lichtdurchflutete Räume im Erdgeschoss eingezogen. Neben einem großen Bereich für Angebote der „Offenen Tür“ stehen den Jugendlichen eine Küche, zwei Gruppenräume und ein Kreativraum zur Verfügung. Die Jugendlichen können in den neuen Räumen krökeln, kochen, Tischtennis spielen und selbstverständlich auch chillen. Im Jugendzentrum werden aber auch Bewerbungstraining und Orientierung zur Berufsfindung angeboten.

Außerhalb der Einrichtung nimmt der Fußball eine wichtige Rolle ein. Mittwochs wird in der Sporthalle gekickt, wo auch einmal im Monat jeweils sonnabends der Mitternachtssport stattfindet (nächster Termin: 14. Januar, 20 bis 24 Uhr). Darüber hinaus werden als Aktion zur Förderung der Gemeinschaft regelmäßig Heimspiele von Hannover 96 besucht. Besonderes Highlight ist das vom Team des Jugendzentrums jährlich organisierte große Fußballturnier mit mehr als 150 TeilnehmerInnen.

Jugendliche wie junge Erwachsene können das Jugendzentrum täglich von 15 bis 20 Uhr besuchen. Nur freitags heißt es: Keine Jungs! Dann nehmen Mädchen und junge Frauen die gesamte Einrichtung in Beschlag.

Bautagebuch

Auf der Homepage der Schule ist eine kontinuierliche Chronologie zur Dokumentation des Neubaus zu finden: http://neubau.igs-muehlenberg.de/.

Shanaya Rot Gelb Grün Blau (Die bunten Gesichter der Stadt Hannover)

Kültürtage 2016: Konzert – Shanaya – Mig Pop

Samstag, 10. Dezember 2016 um 20.00 Uhr

Die Deutsch-Türkische Sängerin Ayda hat ein Ziel: Deutschsprachiger Pop mit orientalischen Ethnoklängen. Gar nicht so einfach alle Elemente unter einen Hut zu bekommen und sich dabei vom Genre „Weltmusik“ abzugrenzen. Denn diese Musik soll salonfähig werden. Schließlich kreiert sie zusammen mit der Band Shanaya einen neuen Musikstil, den „Mig-Pop“ (Migrants-Pop). Lustiger Pop mit witzigen Texten aus dem Leben einer in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Migrantin. In ihren Songs erzählt sie kunterbunte Geschichten aus ihrem Alltag…

… und es ist auch selbstverständlich, dass sie sich in einen deutschen Mann namens „Kai“ verliebt. Die Band besteht aus dem Gitarristen Ralph König, dem Keyboarder Helge Adam, dem Bassisten Axel Hartig, dem Drummer Robert Hunecke und dem persischen Percussionisten Kaveh Madadi.

Eintritt: 10,00 € – Karten gibt es nur an der Abendkasse

Stadtteilzentrum Ricklingen
Ricklinger Stadtweg 1
30459 Hannover

Big Mama & The Golden Six – Gospel-Sextett

09. Dezember, Freitag
20.00 Uhr / Stadtteilzentrum Ricklingen

Big Mama ist ein Gospel-Sextett mit internationaler Besetzung, das mittlerweile im gesamten Bundesgebiet und im benachbarten Ausland Erfolge feiert. Big Mama ist gebürtige Rumänin und seit 1970 international als Sängerin tätig. Ihre voluminöse, kraftvolle Stimme, ihr Improvisationstalent und die enorme Ausdruckskraft, mit der sie die Zuhörer begeistert, machen Big Mama zu einer wirklich
herausragenden Sängerin in der heutigen Blues-Jazz- und Gospelszene. Allen Liebhabern dieser Musik, die sie noch nicht kennen, sei gesagt: Besuchen Sie Ihr nächstes Konzert – „So eine Stimme hört man nicht jeden Tag!“

Eintritt: 18,00 €
Kartenvorverkauf im Stadtteilzentrum Ricklingen, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, sowie im Internet.

Entdeckerreise Mühlenberg

Kinderbeteiligung zum Freiraumentwicklungskonzept

Entdeckerreise MühlenbergDer Beteiligungsprozess zum Freiraumentwicklungskonzept (FREK) im Stadtteil Mühlenberg ist Ende Oktober dieses Jahres mit einem Stadtteilspaziergang gestartet. Zahlreiche Interessierte aus dem Stadtteil haben die Gelegenheit genutzt und an der Veranstaltung teilgenommen. Als nächstes plant die Stadt eine Entdeckerreise für alle Kinder aus dem Stadtteil.

Die Veranstaltung findet am Dienstag (22. November) in der Zeit von 13.30 Uhr bis 16 Uhr statt. An fünf Standorten können Kinder und Eltern ihre Ideen einbringen: Spielplatz Canarisweg (auf der Grünfläche neben dem Parkhaus nahe der Kleingärten), Spielplätze an der Beckstraße und am Kurt-Willkomm-Weg (neben der Grundschule), Spielpark Mühlenberg sowie am Mühlenberger Markt.

Wo sind die Lieblingsplätze und Treffpunkte der Kinder, wo halten sie sich gerne und häufig auf? Wo finden es die Kinder besonders schön, wo nicht? Welche Wege nehmen die Kinder zum Kindergarten oder zur Schule? All diese Fragen sollen auf der Entdeckerreise durch Mühlenberg mit den Kindern und Eltern besprochen werden.

Ansprechpartnerin: Angela Draeger vom Quartiersmanagement (Tel.: 05 11 – 168 4 44 85).

Hintergrundinformationen:

Der Stadtteil Mühlenberg wurde Ende 2014 in das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ aufgenommen. Zur Erarbeitung des FREK hat die Stadt zwei hannoversche Büros mit der Bearbeitung beauftragt, das Büro für Freiraumplanung Christine Früh mit der Erstellung des Entwicklungskonzepts sowie das Büro KoRiS mit der Durchführung der Beteiligungsprozesse sowie der Moderation.

Die ersten Ergebnisse der Beteiligung und der Bestandsaufnahme stellen die beiden Büros in einem öffentlichen Forum am Mittwoch (30. November) ab 17 Uhr im neuen Stadtteilzentrum, Mühlenberger Markt 1, vor. Unter dem Motto „Unser Mühlenberg heute – unser Mühlenberg in Zukunft“ können Interessierte über die aktuelle Situation diskutieren und ihre Ideen für die zukünftige Gestaltung und Nutzung einbringen.

Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung

Die Stadt Hannover lobt jetzt erstmals einen Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung aus. Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für Träger, Organisationen und andere läuft bis zum 30. November 2016.

Möglichst lange und selbstbestimmt in den „eigenen vier Wänden“ und der gewohnten Umgebung zu leben – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. In die Gemeinschaft, in funktionierende, altersgemischte Nachbarschaften eingebunden zu sein, erleichtert das mindestens so sehr wie passende bauliche Rahmenbedingungen und eine gut erreichbare Versorgungsinfrastruktur.

„Mit unserem Wettbewerb wollen wir im direkten Lebensumfeld der Menschen, den Quartieren, Projekte anstoßen und unterstützen, die den Auf- und Ausbau sozialer Infrastrukturen, die Teilhabe und den Generationendialog fördern“, erläutert Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf die Zielsetzung der Ausschreibung. „Ideen entwickeln und praktisch erproben – für soziales Engagement, gemeinschaftliche Treffpunkte oder Barrierefreiheit: Wir sind sicher, dass viele Akteure in den Quartieren dazu etwas beitragen können. Die Mittel aus dem Wettbewerb sollen Starthilfe geben.“

Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Maximal 25.000 Euro werden pro Projekt ausgeschüttet, die bei investiven Maßnahmen nicht mehr als 35 Prozent der Gesamtkosten ausmachen dürfen.

Zur Teilnahme eingeladen sind alle Träger, Organisationen, Vereine und Initiativen, die sich in der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung engagieren möchten oder dies bereits tun.

Eine achtköpfige Jury unter Vorsitz der Sozialdezernentin wird unter den eingereichten Vorschlägen die zu fördernden Projekte auswählen und bis zum Jahresende öffentlich bekanntgeben.

Die Bewerbungen sind schriftlich bis zum 30. November mit der Kennung „Wettbewerb alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung“ einzureichen bei:

Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Senioren, Ihmepassage 5, 30449 Hannover

oder per Email mit dem Betreff „Wettbewerb alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung“ zu richten an: 57@Hannover-Stadt.de.

Musica Del Paradiso

Kültürtage Ricklingen 2016: Musica Del Paradiso

Musica Del Paradiso

Musica Del Paradiso

Freitag, 04. November 2016 um 19.00 Uhr
Stadtteilzentrum Ricklingen

Elf Frauen und Männer aus sechs Ländern – Juden, Christen und Muslime – haben ein gemeinsames Programm erarbeitet: Musik, Gesang, Tanz, Lyrik und Geschichten, ein interkulturelles und interreligiöses Friedensprojekt. Angesichts der überall in der Welt ausgetragenen Konflikte, die häufig im Namen der Religionen geführt werden, wollen sie ein Zeichen setzen. Inhaltlicher Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist das spanische Toledo des 13. Jahrhunderts. In der Regierungszeit Alfonso X. war das Zusammenleben der drei Religionen möglich war und wurde offiziell gefördert.

Eintritt: 10,00 € – Karten gibt es nur an der Abendkasse

Musica Del Paradiso
„Sie stammen aus der Türkei, aus Israel, aus dem Iran, Italien und Deutschland, haben unterschiedliche Muttersprachen, Lebensgeschichten und unterschiedliche Religionen und doch verbindet sie etwas: die Musik. Die Unterschiede sind es, die den besonderen Charakter von „Musica Del Paradiso“ ausmachen.“
„Neun Menschen – ein Projekt: Die Gruppe „Musica Del Paradiso“ hat sich zum Ziel gesetzt, Begegnungsmöglichkeiten zwischen unterschiedlichen Kulturen zu schaffen. In Anlehnung an die Musik im mittelalterlichen Spanien, als Christen, Juden und Muslime friedlich zusammenlebten, sehen sich die Musiker auch als eine interreligiöse Gemeinschaft.“

www.musicadelparadiso.de

Stadtteilzentrum Ricklingen
Ricklinger Stadtweg 1
30459 Hannover
www.hannover.de

Neuer Blitzer in der Friedrich-Ebert-Straße

Inbetriebnahme einer Überwachungsanlage für den Straßenverkehr

Die Landeshauptstadt Hannover wird am Donnerstag (20. Oktober) eine Überwachungsanlage für den Straßenverkehr in der Friedrich-Ebert-Straße in Betrieb nehmen und Geschwindigkeitsmessungen vornehmen. Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h werden ab diesem Tag geahndet. Der Standort in der Friedrich-Ebert-Straße wurde im Sinne der Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover beschlossen. Die Gesamtkosten für die Beschaffung und Inbetriebnahme betragen rund 80.000 Euro.

Stationäre Anlage für Geschwindigkeitsmessungen soll Verkehrssicherheit erhöhen

Im Rahmen von mobilen Geschwindigkeitsmessungen wurden in dieser Straße deutliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h festgestellt. Außerdem ist es im Einmündungsbereich von der Ritter-Brüning-Straße und der Friedrich-Ebert-Straße (Kaisergabel) häufig zu Unfällen gekommen. Die Stadt hat daher gemeinsam mit der Polizeidirektion entschieden, an diesem Standort eine neue stationäre Anlage für Geschwindigkeitsmessungen einzurichten. Am Beispiel anderer Anlagen wie am Westschnellweg kann gesagt werden, dass Überwachungen dieser Art sich positiv auf die Unfallzahlen auswirken. Dort ist ein Rückgang zu verzeichnen.

Insgesamt fünf Anlagen dieser Art im Stadtgebiet

Die Stadt hat bereits fünf dieser Anlagen im Stadtgebiet in Betrieb genommen. Neben der Friedrich-Ebert-Straße stehen zwei in der Vahrenwalder Straße und jeweils eine am Westschnellweg und in der Straße Prüßentrifft. Der wesentliche Unterschied zu anderen Überwachungsanlagen liegt in der Messtechnik. Die Messungen basieren auf einer Laser-Laufzeitmessung (LIDAR). Somit sind im Gegensatz zu anderen Geräten keine Einbauten in die Fahrbahn erforderlich – wie beispiesweise Induktionsschleifen oder Piezosensoren. Dies hat insbensondere in mehrspurigen, viel befahrenen Straßen den Vorteil, dass erforderliche Reparaturen oder Wartungsarbeiten ohne Einschränkungen für den Straßenverkehr ausgeführt werden können.

Beteiligung zum Freiraumentwicklungskonzept

Die Landeshauptstadt Hannover hat zwei in Hannover ansässige Büros (Büro für Freiraumplanung Christine Früh und Büro KoRiS) damit beauftragt, ein Konzept für Freiräume im Stadtteil Mühlenberg zu entwickeln. Gemeinsam mit den zwei beratenden Büros Planzwei und SHP sollen im Dialog mit den BewohnerInnen auch städtebauliche und verkehrliche Fragen erörtet werden.

Den Auftakt bildet ein Stadtteilspaziergang „Freiräume in Mühlenberg“ am Donnerstag (20. Oktober) ab 16 Uhr. Treffpunkt ist das Stadtteilzentrum (Freizeitheim Weiße Rose), Stauffenbergplatz 2. Gemeinsam mit allen Interessierten sollen die Freiräume erkundet sowie Ideen und Visionen für den Stadtteil gesammelt werden

Der Stadtteil Mühlenberg wurde 2015 ins Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ aufgenommen. Vor rund 50 Jahren wurde dieser Stadtteil neu am Rande der Stadt geschaffen. Neben seinen unterschiedlichen Wohnangeboten besitzt der Stadtteil als Besonderheit den nahen Bezug zur offenen Landschaft sowie großzügige Freiflächen. Damit diese Qualitäten wieder besser zum Vorschein gebracht werden können, wird ein Konzept für die Freiflächen erarbeitet, aus dem sich Maßnahmen für die Aufwertung und Entwicklung der Spiel- und Aufenthaltsbereiche ableiten lassen.

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