Alle Artikel in: Südstadt – Bult

Ludwig-Windhorst-Schule

Ludwig-Windthorst-Schule stellt sich vor

Tag der offenen Tür am 6. April 2018

Die Türen der Ludwig- Windthorst – Schule  öffnen sich: Am Tag der Offenen Tür am Freitag, dem 6. April 2018 in der Zeit von 15.00 – 18.00 Uhr können sich Interessierte ein Bild von der Schule machen.

Die LWS ist zurzeit in den Jahrgängen 5, 6 ,7 und 8 eine sechszügige Oberschule mit gymnasialem Angebot, die Jahrgänge 9– 10  werden als Haupt- und Realschule  geführt. Im neuen Schuljahr 2018/19 wird zum ersten Mal eine gymnasiale Lerngruppe im Jahrgang 9 eingerichtet, im Jahre 2020 wird der erste Oberschuljahrgang die Schule verlassen. Die LWS liegt in der Südstadt von Hannover und wird von etwa 800 Schülern aus der Stadt und der Region Hannover besucht.

Aufsteigend mit dem 5. Jahrgang des Schuljahres 2014/15 begann  die Arbeit an der Oberschule mit einem gymnasialen Angebot. Dort werden die Schulformen der Haupt-, Realschule und des Gymnasiums zusammengefasst. In den Jahrgängen 5 und 6 der neuen Schulform wird ein integrativer Unterricht (also gemeinsamer Unterricht) erteilt. Ein mögliches Sitzenbleiben von Klasse 5 nach 6 ist nicht vorgesehen.

In den Klassen 5 und 6 wird zurzeit in sechs Neigungsklassen gearbeitet: eine Sportklasse, eine  Forscherklasse, eine Kunst-/Theaterklasse, eine Bandklasse,  eine Europaklasse und eine Technikklasse.

Zwei Schwerpunkte im Programm der Ludwig-Windthorst-Schule sind der musikalische und der religiöse Bereich. Das vielfältige musikalische Programm  – z.B. ein Auftritt der verschiedenen Bandklassen – kann in den Musikräumen und bei Vorführungen im Schulgebäude bewundert werden. Der Gottesdienstraum ist eine Lern- und Lebensort, wie man ihn in anderen Schulen selten vorfindet. Ansonsten stellen sich die einzelnen Fachbereiche und unterschiedliche Wahlpflichtkurse vor. Der Tag endet mit einem kurzen Abendsehgen im Atrium der Schule.

Der Tag der Offenen Tür richtet sich vor allem an diejenigen, die Interesse an der kommenden Klassen 5 der Oberschule haben. Eingeladen sind aber auch alle, die sich für den katholischen Schulverbund der Region Hannover interessieren.

Die Anmeldungen für die Klasse 5 der Oberschule liegen Mitte April und sind möglich am Dienstag, dem 17. April sowie Mittwoch, dem 18. April in der Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr. Die beiden Tage liegen vor den Anmeldeterminen  der öffentlichen Schulen und finden zeitgleich mit den Anmeldungen an der St. Ursula-Schule statt.

www.ludwig-windthorst-schule.de

Verantwortlich für diesen Text: S. Heinemann

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

IGS Südstadt: Bau verzögert sich nach AnwohnerInnen-Klage

Bertha von Suttner Schule - IGS Südstadt

Bertha von Suttner Schule – IGS Südstadt

Der geplante Erweiterungsbau der IGS Südstadt am Altenbekener Damm muss nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hannover von heute vorerst verschoben werden.

Darüber wird die Verwaltung die Ratsgremien kurzfristig informieren.

Das Gericht hat einem Eilantrag von AnwohnerInnen stattgegeben. Diese wehren sich gegen die Erweiterung der Schule auf dem vorhandenen Gelände durch einen neuen Gebäudetrakt. Das Gericht folgt mit der Entscheidung nicht der Rechtsauffassung der Stadt Hannover, nach der die Erweiterung auf der Grundlage des bestehenden Bebauungsplans (B-Plan) erfolgen kann.

Die Stadt legt gegen den Entscheid Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg ein.

Parallel wird für den Fall, dass das OVG an der Auffassung des Verwaltungsgerichts festhält, und um dann möglichst schnell handlungsfähig zu sein, die zeitnahe Änderung des B-Plans vorbereitet.

Die Erweiterung der Schule durch einen dritten Gebäudeflügel zeichnet die ursprüngliche, 1929/1930 nicht vollständig realisierte Planung der ehemaligen Heinrich-Heine-Schule nach.

Das größere Raumprogramm ist wesentlich für den vollständigen Ausbau der Schule zu einer IGS mit allen für diese Schulform notwendigen Zügen und Angeboten sowie inklusiver Beschulung. Die Kapazität wird für die Schulversorgung in Hannover dringend benötigt. Dasselbe gilt für Kitaplätze, da die Einrichtung einer viergruppigen Kita integraler Bestandteil der Planungen ist.

Je nach Entscheidungsgang ist mit einer Verzögerung des Baubeginns von zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Die Verwaltung wird die Eltern der SchülerInnen, die die IGS besuchen, zeitnah über die Konsequenzen der AnwohnerInnen-Klage und der Gerichtsentscheidung informieren.


4. Kammer gibt Eilantrag von Nachbarn gegen die erteilte Baugenehmigung statt

Die Baugenehmigung, die sich die Landeshauptstadt Hannover Anfang November 2017 selbst für die Erweiterung und Sanierung der IGS Südstadt erteilt hat, ist voraussichtlich rechtswidrig. Zu dieser rechtlichen Einschätzung ist die 4. Kammer des Gerichts in einem heute den Beteiligten zugestellten Beschluss gekommen, mit dem sie einem gegen den sofortigen Vollzug der Baugenehmigung gerichteten Eilantrag von Nachbarn im Wesentlichen stattgegeben hat. Nach dem für das Gebiet geltenden Bebauungsplan Nr. 679 aus dem Jahr 1975 ist es grundsätzlich als allgemeines Wohngebiet ausgewiesen. Nach § 1 der textlichen Festsetzungen des Bebauungsplans sind die im allgemeinen Wohngebiet ausnahmsweise zulässigen Nutzungen ausgeschlossen, um „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“.

Davon ausgehend steht das Bauplanungsrecht nach Auffassung der Kammer den vorgesehenen Bauarbeiten entgegen. Nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 BauNVO 1968 seien Schulen in einem allgemeinen Wohngebiet, auch wenn ihr Einzugsbereich über das Gebiet hinausreiche, zwar regelhaft zulässig. Das Vorhaben der Antragsgegnerin werde sich aber deshalb als unzulässig erweisen, weil es gegen das ungeschriebene Gebot der Gebietsverträglichkeit verstoße. Ein im allgemeinen Wohngebiet regelhaft zulässiges Vorhaben gefährde den Gebietscharakter und sei gebietsunverträglich, wenn das Vorhaben – bezogen auf den Gebietscharakter des allgemeinen Wohngebiets – auf Grund seiner typischen Nutzungsweise störend wirke. Für eine derart störende Wirkung spreche entscheidend die Größenordnung des Vorhabens mit 720 Schülern und einer Kindertagesstätte mit 70 Plätzen, die geeignet sei, für „Gebietsunruhe“ zu sorgen und sich damit störend auf die Umgebung auszuwirken. Ein Schulkomplex dieser Größe gefährde die Zweckbestimmung des Gebiets, nämlich vorwiegend dem Wohnen zu dienen. Die Schule habe sich seit Planaufstellung von einer der Versorgung der näheren Umgebung dienenden Volksschule, die im allgemeinen Wohngebiet trotz ihrer Größe u. U. noch allgemein zulässig war, zu einer IGS mit stadtweitem Einzugsgebiet entwickelt; eine Aufstockung um eine gymnasiale Oberstufe scheine nicht ausgeschlossen. Hinzu komme der vom Vorhaben verursachte An- und Abfahrtsverkehr, da von den 70 KiTa-Kindern eine Vielzahl mit Kfz zum KiTa-Eingang in der bisher ruhigen Wißmannstraße gebracht und wieder abgeholt würden. Das dem Wohngebiet immanente „Ruhebedürfnis“ werde in Frage gestellt. Zwar würden in der Rechtsprechung Schulen in annähernd gleicher Größenordnung noch als ortsüblich und damit im allgemeinen Wohngebiet als allgemein zulässig angesehen. Aber der gültige Bebauungsplan setze für seinen Geltungsbereich keine uneingeschränkten allgemeinen Wohngebiete i. S. d. § 4 BauNVO 1968 fest, sondern allgemeine Wohngebiete „de luxe“, die durch den in § 1 der textlichen Festsetzungen erfolgten Ausschluss ausnahmsweise zulässiger Anlagen reinen Wohngebieten i. S. d. § 3 BauNVO 1968 weitgehend angenähert seien. Mit dem Willen des Plangebers, „den Charakter der im Wesentlichen nach den Bestimmungen eines reinen Wohngebietes abgeschlossenen Bebauung weitgehend zu erhalten“, werde sich das Vorhaben der Antragsgegnerin im Hinblick auf seine Größenordnung nicht vereinbaren lassen.

Gegen den Beschluss kann innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe Beschwerde zum Nds. Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

Ludwig-Windhorst-Schule

Sich regen bringt Segen

3600 € durch Sternsingeraktion, Kollekten und Bötchen-Solidaraktion

Zu unterschiedliches Aktionen und Anlässen waren die Schüler und Schülerinnen der Ludwig-Windthorst-Schule vor und nach den Weihnachtsferien unterwegs und tätig frei nach dem Motto „Sich regen bringt Segen“. So konnten am Ende der unterschiedlichen Aktionen knapp 3600 € an die unterschiedlichen Akteure und Institutionen überwiesen werden.

In den ersten Tagen des Schulbeginns waren die Sternsinger unterwegs: Sie besuchten unterschiedliche Klassen der Schule, die Franz-Mersi-Schule in der Nachbarschaft und das Margot-Engelke-Zentrum in der Südstadt Das Auszählen der Spenden ergab eine Summe von 428, 63 €. Das Motto der Sternsinger lautet in diesem Jahr: „ Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“. Die ersten Planungen für die Fastenaktion 2018 für Misereor laufen in der Schule – auch hier ist Indien das Partnerland unter dem Leitwort „Heute schon die Welt verändert?“

An Misereor wurde ein Summe von 1800 € überwiesen, die sich zusammensetzt aus eine Teil der Erlöses des Martinsmarktes, den Kollekten der Gottesdienste vor Weihnachten, dem Erlös der Brötchen-Solidaraktion an jedem Freitag in der Schule und der Kollekte der Weihnachtsmusik. Die Partnerschule in Loma Alta in Bolivien erhielt eine Summe 1120 €, die sich vor allem aus der Erlös der Kollekte während der Weihnachtsmusik im Dezember zusammensetzt. Ein Betrag von 250 € aus dem Erlös der Brötchen-Solidaraktion kam dem Caritas-Wohnheim für Aussiedler und Flüchtlinge in der Rumannstraße in der Südstadt zugute. Insgesamt ergibt das eine Summe von 3599, 67 €, die sich durch aus dem Erlös der Sternsingeraktion, den Kollekten aus den Gottesdiensten und der Weihnachtsmusik und der Bötchen-Solidaraktion errechnet.

Weitere Infos unter www.ludwig-windthorst-schule.de

Verantwortlich für diesen Text: Siegfried Heinemann

Ludwig-Windhorst-Schule

St. Martin meets Martin Luther

Martinsmarkt am Montag, dem 13.11. in der Ludwig-Windthorst-Schule

Ein munterer Martinsmarkt mit vielen attraktiven Angeboten erwartet die Besucher der Ludwig-Windthorst-Schule am Montag, dem 13. November von 15.00 – 18.00 Uhr in der Ludwig-Windthorst-Schule. Er steht unter dem Motto „St. Martin meets Martin Luther“ und zeigt die Ergebnisse des schuleigenen Kirchentages aus dem Oktober dieses Jahres.

Über 40 Klassen und Gruppen haben ein umfangreiches Programm erarbeitet, zu dem Mitmachbasteleien, sportlichen Aktionen, ein Bücherflohmarkt, Theaterstücke, Infostände, musikalische Darbietungen, Spielstände und viele andere Attraktionen gehören. Die Bandklassen treten ebenso im „Kulturzentrum“ Musikraum auf wie die Theatergruppe. Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt Das Angebot reicht von Kaffee und Kuchen bis zu Bockwürstchen, auch die traditionellen Martinsgänse (Backwaren) sind vorhanden.

Gleichzeitig werden an einzelnen Stationen die Ergebnisse des schuleigenen Kirchentages vorgestellt, der vor den Herbstferien in der Schule stattfand. Der Erlös wird geteilt – wie bei St. Martin: Eine Hälfte kommt dem Förderverein der Schule zugute, die andere Hälfte wird an Misereor gespendet. Der Martinsmarkt endet mit einer kurzen abendlichen Besinnung im Atrium.

Verantwortlich für diesen Text: Siegfried Heinemann
Weitere Infos findet man unter www.ludwig-windthorst-schule.de

WERKSTATT JUNGER KOMPONISTEN

Plaudern aus der Klangwerkstatt

WERKSTATT JUNGER KOMPONISTENMusik 21 Nachwuchsfestival im Rahmen der WERKSTATT JUNGER KOMPONISTEN
Sonntag, 29.10.2017 um 16 Uhr

Schwerpunkt der »Werkstatt Junger Komponisten« 2017 ist die menschliche Stimme. Was für außergewöhnliche Klänge dieses Instrument hervorbringen kann, erforschen die NachwuchskomponistInnen in Zusammenarbeit mit der Sopranistin Sophia Körber. Dabei entstehen sowohl improvisierte als auch konzeptionell erarbeitete Vokalstücke, die im Rahmen des Nachwuchsfestivals uraufgeführt werden. Mit Sophia Körber, Jana Rothe aus der Kompositionsklasse von Ensemble L’ART POUR L’ART, dem Gitarrenensemble von Simon Gutfleisch, Schlagzeugschülern der Musikschule Uelzen und den TeilnehmerInnen der diesjährigen Werkstatt Junger Komponisten.

Veranstalter: EISFABRIK e. V. im Rahmen von Musik 21 Niedersachsen
Veranstaltungsort: EISFABRIK e. V. · Seilerstraße 15F · 30171 Hannover
Tickets: 10,00 € | 5,00 € ermäßigt* an der Abendkasse

Einbahnstraßenregelung an der Sallstraße

Die Straßenumgestaltung der nördlichen Sallstraße für den fehlenden Streckenabschnitt zwischen Kortumstraße und Marienstraße wird ab Montag (21. August) weiter fortgesetzt. Für diesen Bereich gilt bis voraussichtlich Freitag (13. Oktober) in Fahrichtung stadteinwärts eine Einbahnstraßenregelung. In diesem Zeitraum ist ein Linksabbiegen von der Sallstraße in die Marienstraße nicht möglich. Es werden weiträumige Umleitungen ausgeschildert.

Die Üstra-Bushaltestellen in Fahrtrichtung stadtauswärts können auf Höhe Lutherstraße und auf Höhe Stolzestraße umleitungsbedingt nicht angefahren werden. Es wird eine Ersatzhaltestelle in der Geibelstraße, Ecke Sallstraße, eingerichtet.

Bereits ab Mittwoch (16. August) finden Arbeiten an der Löschwasserleitung der Stadtbahnhaltestelle Marienstraße statt. Hierfür wird die Sallstraße in Fahrtrichtung stadtdeinwärts auf einen Fahrstreifen reduziert. Bereits während dieser Maßnahme wird das Linksabbiegen nicht möglich sein. Die Einbahnstraßenregelung tritt jedoch erst ab dem 21. August in Kraft.

Haus der Religionen

Einführung in das orthodoxe Christentum

Prof. Dr. Dr. Peter Antes erklärt die Entstehung und Struktur der orthodoxen Kirchen

Abend 1 in der Reihe „Orthodoxes Christentum – Im Goldglanz der Ikonen“

Einführung in die Geschichte, Struktur und den Glauben der orthodoxen Kirchen; besonders Einführung in die Kirchen- und Dogmengeschichte sowie das orthodoxe Landeskirchensystem.

Referent: Prof. Dr. Dr. Peter Antes
Termin: Dienstag, 8. August 2017 – 19:00 bis 21:00
Ort: Haus der Religionen, Böhmerstraße 8, 30173 Hannover
Eintritt: Wir erheben keinen Eintritt. Sie entscheiden, was Sie geben.

www.haus-der-religionen.de

Margot-Engelke-Zentrum: Hoffest in Devrientstraße

Das Margot-Engelke-Zentrum in der Südstadt lädt am Freitag (28. Juli) von 14.30 bis 17 Uhr zu einem Hoffest in den Hausgemeinschaften Devrientstraße, Devrientstraße 3, ein.

Interessierte können die Hausgemeinschaften Devrientstraße kennenlernen.

Kaffee und Kuchen, heitere Operettenmelodien und ein Walk-Act lassen sich im sommerlichen Garten genießen.

Hildesheimer Straße: Vollsperrung im Bereich zwischen Schlägerstraße und Weinstraße

Aufgrund umfangreicher Straßenbauarbeiten muss die Hildesheimer Straße stadteinwärts im Bereich zwischen der Schlägerstraße und der Weinstraße ab Sonnabend (15. Juli), 21 Uhr, bis Montag (17. Juli), 6 Uhr, für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine Umleitung über die Geibelstraße, Sallstraße und Marienstraße wird ausgeschildert sein. Das Abbiegen in die Schlägerstraße wird während der Bauzeit nicht möglich sein.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Ludwig-Windhorst-Schule

„Dein Tag für Afrika“ 2017 – Gemeinsam gleiche Chancen schaffen

Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Windthorst-Schule engagieren sich am Aktionstag für Bildungsprojekte in Afrika und Deutschland

Am 20. Juni 2017 findet der bundesweite Aktionstag der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ statt. Bereits zum 15. Mal ruft der Verein Aktion Tagwerk Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme auf. Auch in diesem Jahr nimmt die Ludwig-Windthorst-Schule wieder daran teil – wie in den Jahren zuvor auch; seit 2014 ist sie dabei .

Die Idee: Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen tauschen für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz ein oder veranstalten kreative Klassenaktionen. Mit abwechslungsreichen Ideen und zahlreichen Aktionen wird an vielen Orten in Deutschland ein „Tag für Afrika“ geschaffen, um sich für Gleichaltrige zu engagieren. Seit 2003 ist es Aktion Tagwerk gelungen bundesweit rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler für diese Idee zu gewinnen. Den verdienten Lohn spenden die Teilnehmenden an Bildungsprojekte des Aktion Tagwerk-Projektpartners Human Help Network für Kinder und Jugendliche in Burundi, Ruanda, Südafrika und Uganda sowie für junge Geflüchtete hier in Deutschland. Auch ein Ausbildungsprojekt vom Aktion Tagwerk-Projektpartner Brot für die Welt in Ghana wird mit dem Erlös des Aktionstages 2017 unterstützt.

Die Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Windthorst-Schule in Hannover sind am „Tag für Afrika“ 2017 als einzige Schule aus Hannover mit dabei: Am 20. Juni nehmen zwei Klassen und die Schülerinnen und Schüler Wahlpflichtkurses „Soziales Handeln“ am Aktionstag teil.

Sie werden am 20. Juni 2017 nicht zur Schule gehen, sondern arbeiten. Ihnen ist nicht egal, was in der Welt passiert, sie wollen sich aktiv für die Verbesserung der Bildungssituation Gleichaltriger in Afrika einsetzen. Während sich die Schülerinnen und Schüler aus zwei Klassen selbst Tätigkeitsfelder suchten, werden die Schülerinnen und Schüler des WPK „Soziales Handeln“ gemeinsam bei IKEA arbeiten. Sie werden Regale einräumen, im Büro helfen, Kinder betreuen und vieles mehr. Das erarbeitete Geld ihres „Tagwerks“ werden die Schülerinnen und Schüler für Bildungsprojekte spenden. Zum einen werden damit Projekte der Partnerorganisationen von Aktion Tagwerk unterstützt, zu denen auch der Orden der Salesianer unseres Schulseelsorgers gehört, zum anderen werden wir als Misereor- Partnerschule ein Hilfsprojekt von Misereor in Burkina Faso unterstützen.

Unter dem Motto: „Gemeinsam gleiche Chancen schaffen“ ruft Aktion Tagwerk im Rahmen der Kampagne “Dein Tag für Afrika” 2017 Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an der Kampagne auf. Zentrales Thema der Kampagne 2017 ist die Förderung von Mädchen und jungen Frauen, die noch immer in vielerlei Hinsicht benachteiligt werden. Aktion Tagwerk unterstützt seit 15 Jahren Bildungsprojekte in verschiedenen afrikanischen Ländern und verbessert so die Startbedingungen der Kinder und Jugendlichen in eine selbst gestaltete Zukunft. Auch junge Geflüchtete in Deutschland werden mit dem Erlös aus der Kampagne 2017 unterstützt.

Und die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben am Aktionstag ebenfalls die Möglichkeit ihre eigene Zukunft ein Stück weit in die Hand zu nehmen, ob über erste Erfahrungen im Bereich des sozialen Engagements oder über Schnupperpraktika in potentiellen Berufsfeldern, bei denen erste Kontakte in die Arbeitswelt geknüpft werden.

Aktion Tagwerk und die Kampagne „Dein Tag für Afrika“:

Schülerinnen und Schüler arbeiten einen Tag lang freiwillig in Unternehmen, bei Freunden und Bekannten oder veranstalten sonstige Schulaktionen. Mitmachen können alle Schulformen und Klassenstufen von der 1. bis zur 13. Klasse. Unternehmen und Betriebe unterstützen dieses Engagement, indem sie ihre Türen für Schülerinnen und Schüler öffnen. Gemeinsames Ziel ist es, die Bildungssituation vieler Kinder und Jugendlicher in Afrika zu verbessern. Initiator und Träger der jährlich stattfindenden Kampagne „Dein Tag für Afrika“ ist der Verein Aktion Tagwerk, der im November 2014 mit dem BAMBI in der Kategorie „Unsere Erde“ ausgezeichnet wurde. Sitz des Bundesbüros von Aktion Tagwerk ist Mainz, darüber hinaus gibt es ein Regionalbüro Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Bonn und ein Regionalbüro Berlin/Brandenburg mit Sitz in Berlin.

Mit dem Erlös der Kampagne „Dein Tag für Afrika“ werden Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche des langjährigen Aktion Tagwerk-Projektpartners Human Help Network ( www.hhn.org ) in Burundi, Ruanda, Südafrika und Uganda unterstützt sowie ein Projekt in Ghana von Brot für die Welt ( www.brot-fuer-die-welt.de ), seit 2014 Partner von Aktion Tagwerk.

I n Deutschland fördert Aktion Tagwerk 2017 junge Flüchtlinge, durch die Finanzierung von Sprach- und Integrationskursen und unterstützt über ECPAT Deutschland e.V. minderjährige Geflüchtete, die auf ihrer Flucht Opfer von Misshandlungen und sexueller Gewalt geworden sind.

Am „Tag für Afrika“ 2016 beteiligten sich bundesweit rund 180.000 Schülerinnen und Schüler, die über 1,3 Millionen Euro für den guten Zweck erarbeiteten.

Mehr Informationen unter: www.aktion-tagwerk.de .

https://www.aktion-tagwerk.de/mitmachen/teilnehmende-schulen/

11 in Niedersachsen, 1 aus Hannover, die Schirmherrschaft hat die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt übernommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Katja Nolte, Ludwig-Windthorst-Schule, 0511-880051

Verantwortlich für diesen Text: Siegfried Heinemann, weitere Infos auch unter www.ludwig-windthorst-schule.de bzw. www.aktion-tagwerk.de .

Seite 1 von 812345...Letzte »