Jahr: 2008

22.222 fordern Erhalt der Bücherei Limmerstraße!

Auch die Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der GEW sowie der niedersächsische Behindertenbeauftragte unterstützen den Erhalt der Bücherei!

Die „Bürgerinitiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße“ präsentiert zum Jahresende die neue Unterzeichnerzahl: Bisher haben 22.222 Unterzeichner/innen für das Fortbestehen der Bücherei im Lindener Freizeitheim unterschrieben. Mit dabei sind der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Bernhard Witthaut, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Eberhard Brandt, der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen Karl Finke und die Folk-Gruppe „Liederjan“.

 

„Mittlerweile unterzeichnen immer mehr SPD-Mitglieder und Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen unsere Listen. Es ist allerhöchste Zeit, dass die Forderung der 22.222 Menschen gegen Bildungsabbau von der Ratsmehrheit registriert, ernstgenommen und endlich umgesetzt wird“, so der Mitbegründer der BI, Matthias Wietzer. „Das Jahr 2009 darf kein Jahr des Kulturabbaus und weiterer Benachteiligungen der eh schon Benachteiligten werden!“

„Wir werden unsere Unterschriftensammlung verstärkt fortsetzen, die Öffentlichkeit über die unsäglichen Schließungsabsichten der rot – grünen „Bildungsklauer“ im Rathaus informieren und vor und während der nächsten Ratssitzung (22. Januar 2009) den Willen der Mehrheit der hannoverschen Bevölkerung verdeutlichen. Auch nach der Ratssitzung wird die BI weiter aktiv bleiben. Bereits jetzt wird über neue kreative Aktionsformen für den Erhalt der Stadtbücherei Limmerstraße nachgedacht“, so Frank Pharao.

Initiative gegen die Schließung der Stadtbibliothek Limmerstraße

c/o Matthias Wietzer
Limmerstraße 31
30451 Hannover
Tel.: 0511/ 4582694

c/o Frank Pharao
Struckmeyerstraße 4
30451 Hannover
Tel.: 0511/ 3006900

Stadtverwaltung zieht positive Bilanz nach einem Jahr „Bürgerservice Bauen“

Jeden Monat 700 Anfragen

Der "Bürgerservice Bauen" kommt an: "Inzwischen nutzen jeden Monat rund 700 Bürgerinnen und Bürger das neue Angebot. Die Meisten äußern sich durchweg positiv zum hilfreichen Service in angenehmer Atmosphäre", lautet die Bilanz von Stadtbaurat Uwe Bodemann nach dem ersten Jahr. Eröffnet wurde die Einrichtung im November 2007. Beliebt sind die Akteneinsicht für Baumaßnahmen, baurechtliche Anfragen für konkrete Bauvorhaben und Auftragsvergaben für Bauaufträge der Stadt. Besonders häufig werden die Dienstleistungen zwischen 6 und 14 Uhr in Anspruch genommen, der Donnerstagnachmittag ist noch nicht so stark ausgelastet.

Das Aufgabenspektrum wurde im Laufe des Jahres angepasst, um den Service zu verbessern. So schätzen die BesucherInnen besonders die Möglichkeit, mit Terminvereinbarungen unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Ebenfalls sehr gefragt sind Auskünfte zu Denkmaleigenschaften von Gebäuden und zu Baulasten auf Grundstücken. Neben Formularen, Informationsblättern und Broschüren zu Tiefbau, Verkehr, Stadtplanung, Wohnen, Stadtentwicklung und anderen Themen der Bauverwaltung sind im "Bürgerservice Bauen" auch Anträge erhältlich, die gleich ausgefüllt und abgegeben werden können. Dieser Service erspart den AntragstellerInnen zusätzliche Wege in andere Gebäude der Bauverwaltung und ermöglicht eine schnelle Weiterleitung an die zuständigen Fachbereiche. Immer häufiger wird auch das Angebot der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen genutzt, zum Beispiel für Haltverbote für Umzüge oder das Aufstellen von Bauschuttcontainern sowie für Schwerbehindertenparkausweise. Bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlag en können die Genehmigungen sofort mitgenommen werden.

Derzeit wird geprüft, an welchen Stellen der Service noch stärker an die Bedürfnisse der BürgerInnen angepasst werden kann.
"Letztlich geht es darum, mit unseren begrenzten Mitteln die Kundenorientierung immer weiter zu optimieren", gibt Stadtbaurat Bodemann das Ziel für die nächsten Monate vor.

Der "Bürgerservice Bauen" in der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, ist montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter den Anschlüssen 168-4 16 50, -4 16 51 und -4 16 52 möglich. Unter www.buergerservice-bauen.de sind weitere Informationen sowie Formulare und Anträge zum Herunterladen erhältlich.

PM: Presseserver Hannover

 

 

Verkehrshinweis für die Innenstadt am 31. Dezember

Für den 31.12.2008 ist im Innenstadtbereich eine Demonstration mit zirka 250 Teilnehmern angemeldet. Voraussichtlich in der Zeit von 20:00 Uhr bis 22:30 Uhr kann es deswegen insbesondere auf den Straßen Georgstraße – Kurt-Schumacher-Straße – Goseriede – Goethestraße – Leibnizufer, zu Verkehrsbehinderungen kommen. Da im Zusammenhang mit der Demonstration zur Zeit noch ein Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg anhängig ist, kann es noch zu zeitlichen und örtlichen Verschiebungen kommen.

PM: Polizeidirektion Hannover

 

 

Startschuss für die Kooperation: KKH und Allianz kooperieren

Die Kaufmännische Krankenkasse – KKH und die Allianz Private Krankenversicherung arbeiten ab Januar eng zusammen

Die Allianz Private Krankenversicherung und die KKH setzen auf ein neues Bündnis: Als exklusiver Produktpartner der KKH bietet die Allianz Private Kunden der Kaufmännischen Krankenkasse ab sofort ihr umfassendes Angebot privater Zusatzversicherungen an. KKH-Versicherte profitieren dabei von attraktiven Sonderkonditionen und weiteren Vergünstigungen. "Jeder Mensch hat eigene, ganz individuelle Ansprüche und Bedürfnisse, wenn es um die Versorgung im Krankheitsfall geht. Die einen legen Wert auf ein Einzelzimmer im Krankenhaus, für andere ist es wichtig, Kosten für Zahnersatz oder Brillen erstattet zu bekommen", sagt Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH. "Nicht alle diese Wünsche kann der gesetzliche Krankenversicherungsschutz erfüllen. Durch die Kooperation mit der Allianz im Bereich privater Zusatzversicherungen haben unsere Kunden die Möglichkeit, ihren gesetzlichen Krankenversicherungsschutz passgenau zu ergänzen." Neben einem gemeinsamen Marktauftritt und einem vernetzten Serviceangebot wollen die Partner daher auch eng in der Produktentwicklung zusammenarbeiten und hierbei die jeweiligen Stärken von gesetzlicher und privater Krankenversicherung nutzen.

Für die Allianz Private ist die Kooperation mit einer großen Krankenkasse ebenfalls von elementarer Bedeutung: "Unsere Vision ist es, Gesundheitsvorsorge Hand in Hand anzubieten. Wir wollen Kunden umfassend und ganzheitlich beraten", erläutert Ulrich Rumm, Vorstandsvorsitzender der Allianz Privaten Krankenversicherung. "Klares Ziel ist außerdem: wir wollen im Zusatzversicherungsgeschäft wachsen. Dazu ist eine intensive Zusammenarbeit mit einer großen Krankenkasse wichtig. Außerdem profitieren wir wechselseitig von den jeweiligen Stärken unserer Häuser. Wir sind daher davon überzeugt, mit dem richtigen Partner in Richtung Zukunft durchzustarten."

Die Kooperation zwischen KKH und Allianz Privater Krankenversicherung ist der Startschuss für eine strategische Partnerschaft, die auch die BKK Allianz, Betriebskrankenkasse der Allianz Gesellschaften einbindet. Diese wird im April mit der KKH fusionieren. Die fusionierte Kasse wird KKH-Allianz heißen und mit über 2 Millionen Versicherten zu den deutschen Top-10 GKV-Unternehmen gehören.

Kaufmännische Krankenkasse (KKH)

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) ist Deutschlands viertgrößte bundesweite Krankenkasse mit rund zwei Millionen Versicherten. Sie gilt als Vorreiter für innovative Behandlungsmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Mehr als 4.300 Mitarbeiter bieten einen exzellenten Service, entwickeln zukunftsweisende Gesundheitsprogramme und unterstützen die Versicherten bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Lebensstile. Das jährliche Haushaltsvolumen beträgt über vier Milliarden Euro. Hauptsitz der KKH ist Hannover.

BKK Allianz

Die Betriebskrankenkasse der Allianz Gesellschaften (kurz: BKK Allianz) ist eine eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts. War die BKK Allianz viele Jahre lang nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Allianz Unternehmen zugänglich, so ist sie seit 2001 bundesweit für alle gesetzlich Krankenversicherten geöffnet. Die BKK Allianz hat derzeit über 100.000 Versicherte und rund 180 Mitarbeiter. Hauptsitz der BKK Allianz ist München.

Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Die APKV ist mit 2,4 Millionen Versicherten einer der führenden privaten Krankenversicherer in Deutschland und Europa. In Deutschland ist sie der drittgrößte Anbieter auf dem privaten Krankenversicherungsmarkt und hat rund 620 Mitarbeiter. Hauptsitz der APKV ist München.

Anfang 2006 wurden die drei Versicherungsgesellschaften der Allianz – die Allianz Versicherung, Allianz Lebensversicherung und Allianz Private Krankenversicherung – unter dem Dach der neu gegründeten Allianz Deutschland AG zusammengeführt und die Vertriebe in der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG gebündelt. Mit 20 Millionen Kunden und 10.000 Vertretern ist die Allianz das führende Versicherungsunternehmen in Deutschland.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Bereich der Kapitalanlage, aus dem Ausfall von Schuldnern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die hier dargestellten Sachverhalte können auch durch Risiken und Unsicherheiten beeinflusst werden, die in den jeweiligen Meldungen der Allianz SE an die US Securities and Exchange Commission beschrieben werden. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

 

 

PM: Kaufmännische Krankenkasse – KKH und Allianz Deutschland AG

 

 

Praxistest mit innovativer Straßenbeleuchtungstechnik gestartet

Straßen in der List leuchten mit LEDs 

Im Dezember hat die Stadtwerke Hannover AG die Installationsarbeiten für einen umfassenden Feldversuch mit LED-Straßenleuchten abgeschlossen (LED = Light Emitting Diode / Licht emittierende Diode). Im Stadtteil List sind damit vier Leuchtentypen im Einsatz, die sich aufgrund ihrer technischen Konzeption, ihrer Formgebung und ihrer Kosten für einen zukünftigen flächendeckenden Einsatz eignen könnten. Neben sieben neuen LED-Straßenleuchten am Wedekindplatz wurden in der Jakobistraße (zwei Leuchten), Am Holzgraben (sechs Leuchten), An der Apostelkirche (zwei Leuchten) sowie Am Welfenpark drei LED-Leuchten installiert. Die Straßenbeleuchtung war in den fünf Bereichen ohnehin erneuerungsbedürftig. Im ersten Betriebsmonat nehmen die Stadtwerke-Techniker intensive Messungen zum erwarteten geringeren Energieverbrauch vor und sammeln erste Betriebserfahrungen mit der neuen Technik. Ergebnisse dieser Auswertungen werden im Februar 2009 der Landeshauptstadt und anschließend der Öffentlichkeit präsentiert.

Für das im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover gestartete LED-Projekt wählten das verantwortliche Baudezernat und die Stadtwerke gezielt praxistaugliche, serienreife und lieferbare Entwicklungen namhafter Hersteller, die bereits erfolgreich mit Straßenleuchten am Markt vertreten waren. Auf kostspielige Sonderanfertigungen wie bei Modellprojekten anderer Städte wurde verzichtet. Die Preise der eingesetzten Leuchten liegen deutlich unter 1.000 Euro pro Stück. Auch ein Unternehmen aus Hannover ist unter den Herstellern (siehe Tabelle unten) vertreten.

Die LED-Technik zeichnet sich durch eine besonders lange Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden aus. Die in Hannover vorrangig eingesetzten Natriumdampf-Hochdrucklampen halten zwischen 18.000 und 32.000 Stunden. Die LED-Leuchten sind nahezu wartungsfrei, vibrationsfest und – da sie kein Quecksilber enthalten – umweltfreundlich. Neben ihrer guten Lichtbündelung haben sie noch den für den Außen- und Nachteinsatz interessanten Vorteil, dass ihr Lichtstrom bei Kälte zunimmt. Bei Rückgang von 20 auf 0 Grad Celsius erhöht sich der Lichtstrom um etwa 15 Prozent.

www.enercity.de

PM: Stadtwerke Hannover AG

„Autos kaufen keine Autos“ – Dr. Manfred Sohn (MdL) referierte zur Finanzkrise in Kleefeld

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„Wir müssen dafür sorgen, dass auch diejenigen wieder Geld in die Taschen bekommen, denen die Regierung in den letzten Jahrzehnten immer dreister in die Tasche gegriffen hat.“ brachte es Dr. Manfred Sohn, Fraktionsvorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Landtag auf den Punkt. „Und wir brauchen staatliche Investitionen, um unsere maroden Schulen, Krankenhäuser und das vernachlässigte Schienennetz zu sanieren. Das alles ließe sich auch ohne neue Schulden finanzieren – durch eine Vermögenssteuer und durch angemessene Gewinnbesteuerung.“

veranstaltungfinanzkrise-2

 

In seinem eindrucksvollen Vortrag konnte der Diplomsozialwirt nach einer klaren Ursachenanalyse der gegenwärtigen Finanzmarkt-Krise die Lösungsmodelle der Linken als Antwort auf die drohende Wirtschaftskrise aufzeigen:
Banken und Kreditbereich unter öffentlicher und gemeinwirtschaftlicher Kontrolle, Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, Anhebung des ALG II altersunabhängig auf 435€, schnelle Investitionen von 15 Milliarden in ein Ganztagsschulprogramm mit entsprechenden Bau- und Ausbildungsinvestitionen, sofortige Anhebung der Renten um 4%, Schließung der Riester- und Rürup-Förderungen, Revitalisierung der umlagefinanzierten Altersversorgung, Investitionsprogramme zur Krankenhaussanierung und dem Ausbau des schienengebundenen Verkehrs bei endgültigem Stopp der Bahnprivatisierung. Mehr als 50 interessierte Bürger und Bürgerinnen nahmen an der informativen Veranstaltung teil. Darunter auch Gewerkschafter und Mandatsträger aus der SPD und CDU.

Im Anschluss zu dem einleitenden Referat von Dr. Manfred Sohn kam es zu einem guten Austausch von unterschiedlichen Meinungen. Insbesondere CDU Ratsherr Kurt Fischer beteiligte sich an der gehaltvollen Diskussion. Der einladende Bezirksratsherr Karsten Plotzki führte am Ende mit eindringlichen Worten aus: „23,7 Milliarden € gibt die Bundesrepublik zur Zeit für den Militärhaushalt aus – hier muss es zu Umschichtungen in ökologische und nachhaltige Investitionen kommen, die Arbeitsplätze und Innovationen schaffen. Deutschland muss neben der Wirtschaftskrise auch die Umweltkrise abfangen.“

www.die-linke-buchholz-kleefeld.de
www.dielinke-nds.de
http://linksfraktion-niedersachsen.de

Fahrstuhldesaster im Ihmezentrum

Von H.-J. Fischer, Ihmeplatz 4

Heute ist genau das eingetreten, was ich immer vorausgesagt hatte: Beide Aufzüge zum Ihmezentrum waren um 13:30 Uhr nicht betriebsbereit, jedenfalls nicht für hinauffahrende Passanten.

Fazit: Von oben her kein Problem, wegzukommen, dafür aber keine Möglichkeit (zumindest nicht für Rollstuhlfahrer), über diesen Weg die eigene Wohnung zu erreichen. Offenbar waren die Kontaktgeber der Vorrichtungen zum Anfordern gleich beider Fahrstühle defekt, doch niemand berührt das, niemand hatte vermutlich Notdienst, niemand prüft die Aufzüge auf ihre Funktion. Ich selbst benutze die Aufzüge eh höchst selten, mache lieber den Umweg durch`s Basement oder laufe über den angrenzenden Treppenaufgang. Aber ich bin auch – ganz im Gegensatz zum Management – in der Lage, mich in die Situation anderer Bewohner hineinzuversetzen und ärgere mich über derlei vermeidbaren Vorgänge.

Ich habe Ihnen damit einmal mehr deutlich machen wollen, wie gleichgültig die Verantwortlichen mit den Bewohnern des inzwischen demolierten und kaum noch wiederzuerkennenen Ihmezentrums umgegangen wird. Da werden ausserdem Bauzäune so platziert, dass man nichteinmal mehr Zugang zur eigenen Haustür hat. Würde man diese zum Teil überflüssigen Barrieren nicht selbst wegräumen, müsste man draussen in der Kälte übernachten. Offenbar ist den Bauarbeitern bislang nicht aufgefallen, dass hier noch Menschen leben.

HANS-JOACHIM FISCHER
Ihmeplatz 4
30449 Hannover

Silvestermüll

Wenn es die letzten Feiernden am Silvestermorgen ins warme Bett zieht, beginnt für die Stadtreiniger in Hannover das große Aufräumen. Bis die Geschäfte am Freitag öffnen, muss die City blitzblank sein. 13 Mitarbeiter putzen die Innenstadt von 7 bis 13 Uhr mit zwei großen und zwei kleinen Kehrmaschinen. Was die Maschinen nicht schaffen, bewerkstelligen die Kollegen in Orange per hand mit Besen und Schaufel. Unterstützung erhalten sie wie jedes Jahr von einer Gruppe junger Muslime. 

Im übrigen Stadtgebiet reinigen die Teams Straße für Straße nach Plan. Bis sie alle Straßen einmal geputzt haben, vergehen rund zwei Wochen. aha reinigt Straßen von Gosse zu Gosse (ca. 2.800  Kilometer ), öffentliche Plätze und Fußgängerzonen ( 500.000 Quadratmeter) sowie Radwege (454 Kilometer). Der Silvestermüll, der allein in der City anfällt ist so viel wie sonst im ganzen Stadtgebiet in zwei Wochen zusammen gekehrt wird.

Für die Gehwege gilt: Jeder muss vor seiner eigenen Haustür fegen. Wer also das neue Jahr mit einem zünftigen Silvesterfeuerwerk begrüßt, muss selber zu Besen und Schaufel greifen und dem Rest vom Fest zu Leibe rücken.

Margrit Heidi Stolzenwald lädt zur Einwohnersprechstunde ein

Am Mittwoch, 7. Januar, lädt die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Herrenhausen-Stöcken, Margrit Heidi Stolzenwald, von 16 bis 17.30 Uhr zu einer Einwohnersprechstunde ein. Treffpunkt ist im Glasraum des Freizeitheims Stöcken, Eichsfelder Straße 101 (30419 Hannover).

PM: Presseserver Hannover

4.800 Quadratmeter Solarstromanlagen für den Klimaschutz auf städtischen Dächern

Mit der Nutzung von 30 Dächern öffentlicher Gebäude fördert die Stadt bereits den kommunalen Klimaschutz.

Eine erfolgreiche Zwischenbilanz für den Klimaschutz: Mit insgesamt 4.800 Quadratmeter Solarpanelen werden dort rund 550.000 kWh Strom pro Jahr gewonnen und in das Stromnetz eingespeist. Ein positiver Nebeneffekt: Der städtische Haushalt wird durch die Investitionen nicht belastet, denn die Anlagen wurden durch Privatinvestoren errichtet – die Stadt bekommt sogar eine kleine Miete.

Die Photovoltaikanlagen sind unter anderem auf den Dächern von Schulgebäuden, Freizeitheimen, der Stadtbibliothek am Aegi und dem Raschplatzpavillon inmstalliert und ersparen der Umwelt bei einer Gesamtleistung von ca. 500 kW jährlich eine CO2 Belastung von ca. 500 Tonnen. Der erzeugte Strom reicht für die Versorgung von rund 220 Haushalten in Hannover. Die größte Anlage steht auf dem Dach des Schulzentrums Bothfeld. Sie hat eine Leistung von 100 kWp und hat im vergangenen Jahr allein rund 80.000 kWh Strom erzeugt.

Und das Programm geht weiter: Damit noch mehr CO2 eingespart wird, stellt die Stadt weitere Dachflächen auf öffentlichen Gebäuden privaten Investoren zur Errichtung von PV-Anlagen zur Verfügung. Interessierte Investoren sollten sich mit dem städtischen Fachbereich Gebäudemanagement unter der Telefon-Nummer 0511/168-40514 oder 19.02ZI@Hannover-Stadt.de in Verbindung setzen.

PM: Presseserver Hannover

 

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