Monate: April 2008

Stadtbahnlinie 6: Haltestelle Chamissostraße verlegt

Für Straßenbauarbeiten im Verlauf der Schulenburger Landstraße wird die Haltestelle Chamissostraße der Stadtbahnlinie 6 in Fahrtrichtung Messe/Ost verlegt.

Die Ersatzhaltestelle wird von Dienstag, den 6. Mai, 7 Uhr, für voraussichtlich drei Tage hinter der Ampel eingerichtet. Fahrgäste können die Ticketautomaten auf dem Bürgersteig in der Nähe der Ersatzhaltestelle nutzen. 

www.uestra.de

PM: üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG

 

Buslinien 127 und 137: Haltestelle Kleefeld/Bahnhof entfällt

Für Straßenbauarbeiten wird die Berckhusenstraße im Bereich Kleefeld/Bahnhof gesperrt.

Die Haltestelle Kleefeld/Bahnhof der Buslinien 127 und 137 kann daher am Dienstag, den 6. Mai 2008 von voraussichtlich 6.30 Uhr bis 20 Uhr in beiden Fahrtrichtungen nicht bedient werden.

www.uestra.de

PM: üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG

 

Grüne unterstützen geplante Broschüre

die-gruenenWestphely: "Auch schwule und lesbische Paare sollen Eltern werden können."

"Durch die Berichterstattung der letzten zwei Tage zum städtischen Arbeitskreis "Lesbische Frauen werden schwanger – aber wie?" ist immerhin deutlich geworden, dass Information Not tut und es durchaus gute Gründe gibt, ein Faltblatt zu diesem Thema herauszugeben", stellt Ingrid Wagemann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der grünen Ratsfraktion fest. "Homosexuelle Lebensweisen und Elternschaft ist sicher ein Thema, mit dem sich viele Hannoveranerinnen und Hannoveraner wenig beschäftigen. Für homosexuelle Paare mit Kinderwunsch ist das ein durchaus drängendes Thema, zu dem es wenig gebündelte Informationen gibt und auch die gesellschaftliche Akzeptanz noch wachsen muss."

Die gleichstellungspolitische Sprecherin Maaret Westphely zum gleichen Thema: "Politisch setze ich mich ein, dass Gleichstellungspolitik zum Abbau von Ungleichheiten beiträgt. Ich wüsste keinen Grund, warum ein homosexuelles Paar nicht ebenso geeignet ist, Kinder zu bekommen und zu erziehen, wie jedes andere Paar, dass auf natürlichem Wege kein Kinder bekommen kann. Es bestehen aber noch gesetzlich festgeschriebene Benachteiligungen und gesellschaftliche Vorbehalte gegen Regenbogenfamilien. Dem wollen wir entgegenwirken."

Den Bedarf sieht Maaret Westphely sehr deutlich: "Die Zahl vor allem lesbischer Paare mit Kinderwunsch steigt. In der Müttergruppe lesbischer Frauen finden sich immer mehr Interessentinnen, die (noch) gar keine Kinder haben, und der Arbeitskreis für die Broschüre ist zahlreich besetzt. Ebenso beschäftigte sich der runde Tisch "Schwule und Lesben" in seiner letzten Sitzung intensiv mit den rechtlichen Problemen, die die sog. Stiefkindadoption für lesbische Paare mit sich bringt."

"Auch zum Thema Kinderwunsch bei lesbischen Frauen sollen Hannovers Bürgerinnen Informationen, AnsprechpartnerInnen und Unterstützung finden. Dies lässt sich durch die geplante Broschüre in die Praxis umsetzten. Das finden wir gut", stellen die Vertreterinnen der grünen Ratsfraktion fest.

Hintergrund: Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete am 29. und 30.04.2008 über eine vom Referat für Gleichstellung geplante Informationsbroschüre für Lesben mit Kinderwunsch.

Das Recht der elterlichen Sorge, das Unterhalts- und Umgangsrecht wird der Vielfalt der Familienformen nicht gerecht, sondern ist einseitig auf das Leitbild verheirateter heterosexueller Eltern mit eigenen leiblichen Kindern ausgerichtet. Fremdadoptionen z. B. sind momentan nur durch Ehepaare oder Einzelpersonen möglich.

Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Maaret Westphely, Tel. 0172/ 170 41 83
Ingrid Wagemann, Tel. 0173/ 64 70 151

www.gruene-hannover.de

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover

 

BewerberInnen für Schiedsämter gesucht

Die städtischen Schiedsämter für die Bezirke Vahrenwald-List, Kirchrode-Bemerode-Wülferode und Linden-Limmer sind neu zu besetzen, da die bisherigen AmtsinhaberInnen ausgeschieden sind.

Die Landeshauptstadt Hannover bittet deshalb alle BürgerInnen, die an diesem Ehrenamt Interesse haben und in einem der drei genannten Stadtbezirke wohnen, sich bis zum 30. Mai 2008 unter folgender Anschrift zu bewerben:
Landeshauptstadt Hannover, Fachbereichsübergreifende Rechtsangelegenheiten, Schmiedestraße 24, 30159 Hannover.

Das Amt der Schiedsperson kann von BürgerInnen übernommen werden, die die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter besitzen. Schiedspersonen sollten älter als 30 Jahre sein und über Verhandlungsgeschick verfügen.

Die Aufgabe der Schiedspersonen besteht darin, außerhalb eines Gerichtsverfahrens Streitigkeiten zivil- und strafrechtlicher Art zu schlichten und durch Abschluss eines Vergleichs zu beenden. Zu den Angelegenheiten, für die eine Schlichtungsverhandlung vor dem Schiedsamt in Betracht kommt, gehören insbesondere Nachbarschaftsstreitigkeiten und Schadensersatzforderungen. In Strafsachen ist das Schlichtungsverfahren für bestimmte Vergehen – darunter Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung – vorgesehen.

Schiedspersonen werden für fünf Jahre vom Rat der Landeshauptstadt gewählt und vom Präsidenten des Amtsgerichtes Hannover bestätigt. Schulungen zur Einführung und Fortbildung gewährleisten, dass die Schiedspersonen die erforderlichen Kenntnisse erlangen.

Für alle organisatorischen Fragen stehen MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung. "Wir werden jede erforderliche Unterstützung leisten, damit die neu gewählten Schiedsfrauen und Schiedsmänner ihre Aufgabe gut erfüllen können und die Schiedsämter ihre besondere Rolle im Rahmen der außergerichtlichen Streitschlichtung beibehalten", verspricht Stadtkämmerer Marc Hansmann.

PM: Presseserver Hannover

 

Durchsichtige Angelegenheit im Aufzug

Das defekte Elektronikteil des neuen Bogenaufzugs, das kurz vor der Einweihung am Sonntag (27.4.) den Dienst versagte, ist ausgetauscht worden. Das Einverständnis aller Aufzugsinsassen vorausgesetzt, kann ab sofort auf Knopfdruck der  Kabinenboden durchsichtig gemacht werden.

Der neue Kuppelaufzug wird in der Sommersaison bis 2. November 2008 montags bis freitags von 9.30 bis   18.30 Uhr und an Sonnabenden und Sonntagen von 10 bis 18.30 Uhr fahren. (Letzte Auffahrt jeweils um 18 Uhr) In der Wintersaison, 3. November bis  30. Dezember 2008, verkehrt der Aufzug täglich von 11 bis 16.30 Uhr. 

Tickets gibt es am Infostand der Hannover Tourismus GmbH im Rathausfoyer. Die Turmauffahrten kosten 2,50 Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder.

PM: Presseserver Hannover

 

Bund fördert Gartenregion

100.000 Euro aus Mittel des Bauministeriums

Das Projekt Gartenregion findet jetzt auch bundesweit Beachtung. Im Rahmen des Programms zur  Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesbauministeriums ist die Gartenregion als eines von 40 Projekten in die erste Fördertranche aufgenommen worden. Gefördert werden innovative Projekte mit Modellcharakter sowie Kooperationen zwischen Kommunen und weiteren Partnern.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als eines der wenigen regionalen Vorhaben in die Förderung gelangt sind“, sagt Ulrich Kinder, Fachbereichsleiter Planung und  Raumordnung der Region: „Mit den vorgesehenen Mitteln in Höhe von 100.000 Euro werden wir unsere Öffentlichkeitsarbeit für die Gartenregion intensivieren und Maßnahmen zur Verstetigung des Projektes entwickeln. Dies ist uns besonders wichtig, da das Projekt von Beginn an auf eine nachhaltige Wirkung über das Präsentationsjahr 2009 hinaus angelegt war“, so Kinder weiter.

Zurzeit wird im Projektbüro der Region intensiv an der Vorbereitung des Präsentationsjahres 2009 gearbeitet. Mit einem bunten Veranstaltungsprogramm sollen im kommenden Jahr die Qualitäten der Gärten, Parks und Landschaftsräume in der Region Hannover beworben werden.

PM: Region Hannover

Friedrich Dusche bleibt Naturschutzbeauftragter der Gemeinde Isernhagen

Der Ausschuss für Umwelt und Naherholung der Region Hannover hat in seiner heutigen Sitzung empfohlen, Friedrich Dusche als Naturschutzbeauftragten der Gemeinde Isernhagen für weitere fünf Jahre zu bestellen. Stimmt die Regionsversammlung am 27. Mai  zu, bleibt der 67-jährige Landwirtschaftsmeister bis 2013 für alle Belange des Naturschutzes im Gebiet Isernhagen zuständig.

Der alte und neue Beauftragte Friedrich Dusche übt das Ehrenamt des Naturschutzbeauftragten bereits seit dem 1. Juni 2003 aus. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und der bislang guten Zusammenarbeit mit der Region Hannover hatte die Gemeinde Isernhagen Dusche zur Wiederwahl für fünf weitere Jahre als Naturschutzbeauftragter vorgeschlagen.

PM: Region Hannover

 

üstra testet umweltfreundliche Antriebstechnik im Linienverkehr

Klimaschutzjahr 2008

Region Hannover fördert Kauf von Hybridbus:
üstra testet umweltfreundliche Antriebstechnik im Linienverkehr

Die Region Hannover fördert die Anschaffung eines Hybridbusses durch die üstra mit einem Zuschuss in Höhe 80.000 Euro. Ab Juli soll das Fahrzeug des polnischen Hersteller Solaris im Linienverkehr erprobt werden. Der „Urbino 18“ wird von einer Kombination aus Diesel- und Elektromotoren angetrieben. Region und Verkehrsunternehmen versprechen sich von der neuen Technik einen geringeren Kraftstoffverbrauch im Buslinienverkehr bei deutlich reduziertem Schadstoffausstoß. Der Umweltausschuss der Region Hannover hat heute dem Förderantrag der üstra zugestimmt.

Im Sommer wird in Hannover der erste Hybrid-Omnibus im täglichen Einsatz zu erleben sein. Der „Solaris Urbino 18“ mit Elekro-Diesel-Hybridantrieb soll ab dem 14. Juli auf der Linie 121 zum Einsatz kommen und dort für voraussichtlich ein Jahr getestet werden. Um gesicherte Erkenntnisse über den Kraftstoffverbrauch sowie Abgas- und Lärmemissionen zu gewinnen, wird der Praxistest während der gesamten Zeit wissenschaftlich begleitet. Die Testergebnisse sollen dann in die Entscheidung bei der Beschaffung zukünftiger Bussysteme eingehen. Die Busse der Linie 121 verkehren zwischen dem Altenbekener Damm – Bahnhof Bismarckstraße – Hauptbahnhof – Lister Platz – Niedersachsenring und Haltenhoffstraße.

„Mit der Erprobung des Hybrid-Technik unternimmt die üstra in Sachen umweltfreundliche Mobilität einen weiteren wegweisenden Schritt“, sagte Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover: „Durch den Einsatz der neuen Antriebstechnik im Linienbusverkehr kann ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Weniger Kraftstoffverbrauch, deutlich weniger Schadstoff- und Partikelausstoß sind gewichtige Argumente, wenn es darum geht, die Anstrengungen zur Senkung der CO 2-Emissionen in der Region Hannover zu intensivieren.“

Vorgesehen ist, den Hybridbus im Wechsel auch bei der RegioBus im Überlandverkehr einzusetzen. Nach Abschluss der Erprobungsphase erhofft sich die Region Hannover als Träger des öffentlichen Personennahverkehrs belastbare Daten für weitere Entscheidungen, ob und in welchem Umfang der Einsatz von Hybridbussen im regionalen Linienverkehr ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Das Fahrzeug

Das Fahrzeug vom Typ „Solaris Urbino 18 (250 PS) ist mit einem Dieselmotor sowie zwei Elektromotoren ausgestattet. Der Hybridbus wird laut Herstellerangaben bis zu 39 Prozent weniger Stickoxide und bis zu 97 Prozent weniger Feinstaub produzieren. Außerdem soll er 20 bis 30 Prozent weniger Diesel verbrauchen. Die Kosten für den Hybridbus belaufen sich auf 470.000 Euro. Er ist damit um rund 170.000 Euro teurer als ein konventioneller Stadtbus.

Das Hybridantriebssystem

Mit einen Elektroantrieb und einen herkömmlichen Dieselmotor kombiniert der Hybridantrieb zwei verschiedene Antriebssysteme in einem Fahrzeug. Beim Bremsen wird generatorisch Energie erzeugt. Die während des Bremsvorgangs gewonnene Energie wird umgewandelt und in einer Spezialbatterie auf dem Busdach gespeichert. Sie wird bei einer erneuten Beschleunigung des Busses genutzt.

Umweltvorteile im Überblick

Geringerer Abgasausstoß ( Herstellerangaben):

  • bis zu 39 % geringerer Stickoxid-Ausstoß
  • bis zu 97 % geringerer Anteil von Feinpartikeln in den Abgasen
  • bis zu 90 % geringerer CO-Ausstoß
  • bis zu 90 % geringerer Ausstoß von Kohlenwasserstoffverbindungen
  • allgemein geringerer CO2-Ausstoß (analog zum Kraftstoffverbrauch)

Technische Daten:

  • Fahrzeugart: Niederflurgelenkbus
  • Leergewicht / zul. Gesamtgewicht : 16.000 – 17.500 / 28.000 kg
  • Antrieb: Motor Cummins ISBe4 250 PS EURO 4
  • Hybridsystem/Energiespeichersystem: GM Allison/NiMH Batterie

PM: Region Hannover

Vereinbarung über den Naturpark Steinhuder Meer

Die Region Hannover wird mit dem Landkreis Nienburg/Weser und dem Landkreis Schaumburg eine neue Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit im Naturpark Steinhuder Meer abschließen. Regelungsbedarf bestand bei der Aufteilung der Sachkosten für die Geschäftsstelle des Naturparks. Präzisiert wurden die Zuständigkeiten des Naturparkausschusses und der Geschäftsführung. Einig sind sich die alten und neuen Vertragspartner, dass die seit über 30 Jahren bewährte Zusammenarbeit fortgesetzt werden soll. Der Umweltausschuss der Region Hannover hat der Vereinbarung in seiner heutigen Sitzung zugestimmt. 

Die bis heute geltende „Vereinbarung über den Naturpark Steinhuder Meer“ aus dem Jahre 1983 musste nur geringfügig verändert beziehungsweise den heutigen tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Neu definiert wurden die Aufgaben und Ziele der Naturparkarbeit sowie die Kostenteilung.

Alle Aufwändungen für die Planung und Durchführung von Investitionen oder deren Unterhaltung sowie für den Betrieb von Einrichtungen werden zukünftig jeweils von der Vertragspartei übernommen, in deren Gebiet sie anfallen. Ausgenommen davon ist die Geschäftsstelle. Während die Personalkosten für die Geschäftsführung und das Team der Informationsstellen in Steinhude und Mardorf wie bislang alleine die  Region Hannover trägt, werden die laufenden Sachkosten in Höhe von knapp 30.000 Euro nun zur Hälfte von der Region und zu je 25 Prozent von den Landkreisen Nienburg/Weser und Schaumburg aufgebracht. Der neue Kostenverteilungsschlüssel entlastet die Region um etwa 6.000 Euro jährlich.

PM: Region Hannover

 

 
 

 

Seite 1 von 2712345...1020...Letzte »