Monate: Oktober 2008

Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 12.11.2008

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium:  Stadtbezirksrat Linden-Limmer  
Sitzungsdatum:  12.11.2008  
Tagungsort:  Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Beginn:  19:00 Uhr

Tagesordnung:

I.  Ö F F E N T L I C H E R T E I L
 
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
 
2. A N H Ö R U N G gem. § 31(4) in Verbindung mit § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA: "Nachnutzung des ehemaligen Prießnitz-Geländes"
 
2.1. Informationen der Verwaltung
 
2.2. Eingeladen sind: – Herr Jonny Peter, Quartier e.V. – Frau Michaela Siebrecht, – Frau Anne Pfeiffer, – Herr Achim Meyer-Heithuis, Deutscher Amateur-Radio-Club (DARC) – Frau Monika Belz, Vorstandsmitglied des KleingartenvereinsLinden
 
3. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
 
3.1. Anerkennung und Förderung des Vereins" Kinderhaus Kunterbunt e.V." (Drucks. Nr. 2195/2008)
 
3.2. Bebauungsplan Nr. 240, 1. Änderung – Salzmannstraße Vereinfachtes Verfahren gemäß § 13 BauGB Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 2558/2008 mit 3 Anlagen)
 
3.3. Einrichtung einer schulergänzenden Betreuungsmaßnahme an der Grundschule Eichendorffschule (Drucks. Nr. 15-2572/2008)
 
3.4. Ausbau der Kirchhöfnerstraße in Limmer (Drucks. Nr. 15-2562/2008 mit 1 Anlage)
 
3.5. Ausbau der Varrelmannstraße in Limmer (Drucks. Nr. 15-2563/2008 mit 1 Anlage)
 
4. S A N I E R U N G
 
4.1. Bericht aus der Sanierungskommission
 
5. A N T R Ä G E
 
5.1. Gemeinsam von der Fraktion DIE LINKE. und von Bezirksratsherrn Hadasch (BSG) 
 
5.1.1. Haus internationaler Kulturen (Drucks. Nr. 15-2385/2008)
 
5.2. der SPD-Fraktion
 
5.2.1. Radfahrer auf der Stammestr. zwischen Stadionbrücke und Lodemann-Brücke (Drucks. Nr. 15-2515/2008)
 
5.3. der CDU-Fraktion
 
5.3.1. Verkehrssicherung an der Straße Eichenbrink (Drucks. Nr. 15-2573/2008)
 
5.4. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
 
5.4.1. Verkehrsberuhigende Gestaltung der Limmerstraße am Küchengarten an Stelle des ehemaligen Treppenaufganges zum Ihmezentrum (Drucks. Nr. 15-2574/2008)
 
5.5. von Bezirksratsherrn Kuntze (FDP)
 
5.5.1. Erfüllung des Stellplatznachweises auf dem Faustgelände (Drucks. Nr. 15-2578/2008)
 
6. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates (Interfraktionelle bzw. Gemeinsame Anträge)
 
7. A N F R A G E N
 
7.1. Gemeinsam von der Fraktion DIE LINKE. und von Bezirksratsherrn Hadasch (BSG) 
 
7.1.1. Mittel für Stadtbibliotheken (Drucks. Nr. 15-2382/2008)
 
7.2. der SPD-Fraktion
 
7.2.1. Umweltbelastungen in Linden-Süd (Drucks. Nr. 15-2519/2008)
 
7.2.2. Ausbau Allerweg (Drucks. Nr. 15-2521/2008)
 
7.3. der CDU-Fraktion
 
7.3.1. Bodenkontaminierungen im Stadtbezirk Linden-Limmer (Drucks. Nr. 15-2580/2008)
 
7.3.2. Tempolimit Göttinger Straße (Drucks. Nr. 15-2581/2008)
 
7.3.3. EU-Forschungsprojekt FIDEUS (Möglichkeiten der alternativen Belieferung städtischer Räume) (Drucks. Nr. 15-2582/2008)
 
7.3.4. Integrierter Automobilstandort im Hanomag-Park, Hannover, Göttinger Chaussee (Drucks. Nr. 15-2583/2008)
 
7.4. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
 
7.4.1. Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) Badenstedter Straße in Höhe Kirchstraße (Drucks. Nr. 15-2584/2008)
 
7.4.2. Schadensfall De Haen – Bodenbelastungen im Umfeld der Herbartstr. und Ungerstr.; hier im Bereich der GS Salzmannstr. und Uhlhorngemeinde (Drucks. Nr. 15-2587/2008 mit 1 Anlage)
 
8. Bericht des Stadtbezirksmanagements
 
9. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE gegen 20:00 Uhr nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes
 
II. ff. Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte 

https://e-government.hannover-stadt.de

KulturGut Poggenhagen soll Zuschuss erhalten

Gartenregion 2009
KulturGut Poggenhagen erhält 15.000 Euro für Wiederherstellung des alten Gutsparks

Zustimmung im Ausschuss Umwelt und Naherholung: Das  „KulturGut Poggenhagen“, einer der Schauplätze des Gartenregionsjahrs 2009, soll  für die Wiederherstellung des alten Gutsparks einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro erhalten.

Das Gut Poggenhagen, wenige Kilometer südlich von Neustadt gelegen, ist ein bis heute landwirtschaftlich geführter Gutshof, der in zweiter Generation durch die Familie Harms geführt wird. Die in ihrer Grundstruktur erhaltene Gutsanlage wurde in den Jahren 1706 bis 1726 geschaffen. Nachdem der etwa drei Hektar große Gutspark durch die Aufforstung der Fläche vollständig verloren gegangen ist, soll die Anlage in ihrer historischen Struktur für öffentliche kulturelle Veranstaltungen wieder hergestellt werden. Geplant ist, alte Sichtachsen, Wegeverbindungen, Solitärbäume und Gartenbäume wieder sichtbar zu machen. Mit dem Zuschuss der Region kann die Fläche hinter dem Herrenhaus wieder als Rasenfläche hergestellt und die zentrale Wegachse ausgebaut werden. Notwendig dafür sind unter anderem die Rodung von 30 Fichten und die Einsaat eines geeigneten Rasens.

Die Kosten für die Wiederherstellung des Parks belaufen sich auf insgesamt etwa 45.000 Euro. Davon werden vom gemeinnützigen Verein KulturGut Poggenhagen Maßnahmen in Eigenleistung in einem Wert von circa 30.000 Euro erbracht.

Bereits seit 2004 wird das Gelände auch für kulturelle Events der „Gartenregion Hannover“ genutzt. Unter anderem haben mehrere Sommerfestivals, Ausstellungen und Konzerte auf dem Gut statt gefunden. Ein Zukunftsziel ist es, unabhängig arbeitenden Kulturschaffenden Büros, Ateliers und Wohnungen auf dem Gut zu günstigen Konditionen zu vermieten und den konstruktiven künstlerischen Austausch zu fördern.

Die Entscheidung über die Förderung des „Kulturgutes Poggenhagen“ fällt am 11. November im Regionsausschuss.

PM: Region Hannover

 

Gleichberechtigte Mobilitätschancen für alle

Fachtagung „Gender und Mobilität“

Hin zu einer „neuen Kultur der Mobilität“ – das forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung „Gender und Mobilität“ am Dienstag, 28. Oktober 2008, im Haus der Region. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover, Mechthild Schramme-Haack, und der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Brigitte Vollmer-Schubert, sowie des Netzwerks PlanungsFachFrauen Hannover diskutierten die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Expertinnen und Experten über die Bedeutung von bedürfnisorientierter Verkehrsplanung. Dazu gehört nach Ansicht der Planerinnen zwingend eine geschlechterdifferenzierte Datenbasis und –analyse.

Die Soziologin und Verkehrsexpertin Meike Spitzner vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH wies in ihrem Vortrag darauf hin, dass der „Normalfall männlicher Biografien“ nicht ausschließlich zum Grundmuster von Planung angewandt werden sollte. Frauen in ihrer Versorgungsrolle für Familie haben andere Mobilitätsbedarfe, die der Öffentliche Personennahverkehr zwingend berücksichtigen müsse.

Die Region Hannover nimmt hier eine Vorreiterrolle im Hinblick auf die Erstellung des Nahverkehrsplans 2008 und der Verkehrsbefragung „Mobilität in Deutschland“ ein. Im Auftrag aller Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover haben Planungsfachfrauen die Verkehrsbefragung unter Gender-Aspekten ausgewertet. Die Ergebnisse wurden in der Veranstaltung vorgestellt und werden in Kürze in einer Dokumentation veröffentlicht.

Abschließend appellierten die Gleichstellungsbeauftragten an die Verantwortlichen in der Verkehrspolitik, noch stärker gleichstellungspolitische Aspekte in der Planung zu berücksichtigen.

PM: Region Hannover

 

Impfschutz ab 30

Impfkampagne des Gesundheitsplenums für die Region Hannover am Weltpoliotag gestartet

Gegen die Impfmüdigkeit: Mit einer groß angelegten Aktion wirbt das Gesundheitsplenum für die Region Hannover für den Impfschutz von Erwachsenen ab 30 Jahren. Dazu werden mehr als 100.000 Flyer über Arztpraxen, Apotheken, Verbände, Vereine oder Ortsfeuerwehren in der Region Hannover verteilt. Die Faltblätter sind in ihrem Aussehen einem Impfbuch nachempfunden und informieren kurz und verständlich über die sechs wichtigsten Schutzimpfungen: gegen Diphtherie, gegen Influenza, gegen Keuchhusten, Kinderlähmung, Lungenentzündung und Wundstarrkrampf.

Ein Anlass der Kampagne ist die Rückkehr längst besiegter Infektionskrankheiten. Ein anderer die nachlassende Bereitschaft vor allem erwachsener Menschen, sich impfen zu lassen oder ihren Impfschutz zu erneuern. „Deutschland ist hinsichtlich seiner Impfquoten ein Entwicklungsland“, betonte Dr. Hans-Bernhard Behrends, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover, zum Start der Aktion im Haus der Region. Defizite bestünden vor allem bei so genannten Boosterimpfungen, mit den Immunisierungen aus dem Kindesalter wieder aktualisiert werden. „Die größten Lücken haben wir heute bei Auffrischungsimpfungen gegen Tetanus und Diphtherie“, so der Amtsarzt.

Der Sprecher des Gesundheitsplenums für die Region Hannover, Dr. Udo Niedergerke, bezeichnete die niedrige Impfquote sogar als erschreckend: „Mehr als 50 Prozent aller Erwachsenen besitzen keinen ausreichenden Impfschutz“, sagte der hannoversche Facharzt für innere Medizin. Er vermutet, dass Krankheiten wie Pocken oder Diphtherie mit ihrem allmählichen Verschwinden auch ihren Schrecken verloren hätten. Ein gefährlicher Trugschluss, so Niedergerke: „Gerade bei ungeimpften Erwachsenen und abwehrgeschwächten Menschen können Erreger von Keuchhusten oder Influenza nach wie vor zu schweren Krankheitsbildern führen.“

Selbst Poliomyelitis oder Kinderlähmung, die seit 2002 in Europa als ausgerottet gilt, kann durch Migration oder durch Urlaubsreisen jederzeit wieder nach Deutschland eingeschleppt werden: „Mit zunehmender Mobilität über Kontinente hinweg ist auch die Gefahr gestiegen, sich mit Polio zu infizieren“, warnte Almut Jahnke-Saile. Die Sprecherin der Regionalgruppe Hannover im Bundesverband Poliomyelitis e.V. rief daher am Weltpoliotag dazu auf, sich gegen die Krankheit zu impfen.

Außerdem wies sie darauf hin, dass viele Menschen, die sich einst mit dem Poliovirus infiziert hatten, ihr Leben lang unter der Krankheit leiden: „Schnelle Ermüdungen, plötzliche Schmerzen oder Probleme beim Laufen können Anzeichen des so genannten Post-Polio-Syndroms sein, das oft erst Jahrzehnte nach der eigentlichen Erkrankung auftritt“, sagte Jahnke-Saile. Mit ihrer Selbsthilfegruppe bietet sie Betroffenen ein Forum zum Austausch, aber auch zur Information.

In den nächsten Tagen gelangen die Flyer zu den Bürgerinnen und Bürgern in der Region Hannover. Dabei hilft das engmaschige Netzwerk des Gesundheitsplenums für die Region Hannover. Institutionen von der Apothekerkammer und der Region Hannover über den Regionssportbund bis hin zur Verbraucherzentrale unterstützen die Aktion, die letztlich auf das Gemeinwohl abzielt. „Impfungen dienen nicht nur der dem Vorteil des Einzelnen, sondern sind aktiver Gesundheitsschutz für die gesamte Bevölkerung“, so der Initiator des Gesundheitsplenums, Dr. Hans-Bernhard Behrends.

Stichwort: Gesundheitsplenum für die Region Hannover
Das Gesundheitsplenum für die Region Hannover ist ein informelles Gremium verschiedener örtlicher Akteure im Gesundheitswesen, die das Ziel verfolgen, regionale Initiativen zum Thema Prävention zu initiieren, zu bündeln, zu stärken und bekannt zu machen. Dabei kann sich das Gesundheitsplenum auf die Unterstützung und aktive Mitarbeit einer breiten Basis stützen, beispielsweise auf die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Bezirksstelle Hannover, auf die Apotheker- und Psychotherapeutenkammer, die Zahnärztekammer, mehrere Krankenkassen und Selbsthilfegruppen, auf die Verbraucherzentrale Niedersachsen oder den Stadt- und Regionssportbund Hannover.

  • Impfschutz ab 30
    Impfschutz, Impfbuch, Liste der wichtigen Impfungen laut Empfehlung des Berliner Robert-Koch-Institutes

PM: Region Hannover

Personalentlassungen drohen?

Hilfe für kleine Unternehmen

„Wenn Personalabbau droht: Lösungen für kleine Unternehmen“ – unter diesem Titel bietet die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover am Montag, 10. November, eine Veranstaltung für Verantwortliche in kleinen und mittleren Firmen an. Von 17 bis 19 Uhr nehmen Fachleute Stellung und stellen die Möglichkeiten des sogenannten Personaltransfers dar – ein für kleine Unternehmen neues Instrument. Denn bislang hieß Personalabbau bei kleinen Firmen für die Mitarbeiter der Gang zur Arbeitsagentur. Sozial verträgliche Lösungen waren die Ausnahme. Jetzt fördert die Region Hannover das Instrument des Personaltransfers auch für Klein- und Kleinstunternehmen.

Am 10. November beantwortet Ekkehard Uschpurwies-Laqua, Teamleiter im Arbeitgeberteam der Agentur für Arbeit in Hannover, die Fragen „Wer ist betroffen?“ und „Welche Hilfestellungen gibt es?“. Anschließend berichtet Susanne Marx, Beraterin von der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung in Bottrop, über Erfahrungen mit Personaltransferangeboten in Nordrhein-Westfalen. In einer Talkrunde werfen danach Fachleute einen Blick auf die Praxis vor Ort. Die Moderation übernimmt Mattias Böhle, Leiter der Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover.

Teilnehmer können sich für diese Veranstaltung beim Unternehmerbüro der Region Hannover per Fax, (0511) 61623453, oder telefonisch, (0800) 6160616, anmelden.

PM: Region Hannover

 

Regionspräsident Hauke Jagau: „Die Weichen für die Zukunft sind gestellt“

Bilanz nach zwei Amtsjahren

„Wir haben die richtige Richtung eingeschlagen, doch der Weg ist steinig“ – so beschreibt Regionspräsident Hauke Jagau die Situation der Region Hannover zwei Jahre nach seinem Amtsantritt. Vor Journalisten hat er am Dienstagabend Zwischenbilanz gezogen, stellte Erfolge dar, aber auch Aufgabenschwerpunkte für die Zukunft.

„Die schwierige Haushaltssituation ist eine große Belastung für die Region“, sagte Jagau. Die Region sei seit ihrer Gründung 2001 strukturell unterfinanziert – die Ursachen seien aber nicht in der Regionsgründung selbst zu suchen. Stattdessen werde die Region immer wieder mit Einnahmeausfällen und Kostensteigerungen konfrontiert, die sie selbst nicht steuern könne.

„Wir haben in den vergangenen Jahren wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um dem Finanzproblem zu begegnen“, sagte Jagau. So sei das Jahresdefizit der Klinikum Region Hannover GmbH von 21 Millionen Euro im Jahr 2004 auf null im Jahr 2009 gedrückt worden. „Die Gründung des Klinikums ist ein Erfolgsgeschichte, die ohne einen großen Beitrag der Beschäftigten nicht denkbar wäre“, erinnerte der Regionspräsident. Nach der Zusage des Landes werde der geplante Krankenhaus-Neubau am Standort Siloah das mit Abstand größte Investitionsprojekt der nächsten Jahre sein.

Darüber hinaus erinnerte Jagau an den Partnerschaftsvertrag 2020 mit der üstra, der den Beschäftigten für die nächsten Jahre Sicherheit gebe, aber auch wirtschaftliches Handeln festschreibe. „Wir betreiben seit Jahren Haushaltskonsolidierung“, betonte Jagau. Die Früchte werde die Region in den kommenden Jahren ernten. Zudem erinnerte Jagau an kurzfristige Einsparungen in Höhe von 18 Millionen Euro, die im laufenden Haushalt realisiert würden. Für 2009 seien Kürzungen in Höhe von 17 Millionen Euro vorgeschlagen.

Als weiteren Arbeitsschwerpunkt der bisherigen Amtszeit nannte Jagau die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit. Bausteine seien etwa die Pro-Aktiv-Center – Anlaufstellen für Jugendliche mit Schwierigkeiten beim Einstieg ins Berufsleben – sowie das Projekt XENOS – MiT Miteinander in Toleranz, bei dem jugendlichen Migranten auf dem Weg zwischen Schule und Ausbildung begleitet werden.

Auch das Klimaschutzjahr 2008 bewertete Jagau als Erfolg. „Der internationale Stellenwert dieses Themas zeigt, dass wir mit dieser Schwerpunktsetzung richtig liegen.“ Auch in Zukunft werde der Bereich Umwelt einen hohen Stellenwert haben, kündigte Jagau an. Dazu gehörten aktuelle Themen wie der Bodenschutz und die Aufarbeitung von Altstandorten wie De Haen und Altablagerungen in Gehrden-Ditterke. Auch das Naturschutz-Großprojekt Hannoversche Moorgeest werde fortgesetzt.

Insgesamt werde in Zukunft das Thema Lebensqualität eine entscheidende Rolle spielen. „Die Region befindet sich im Wettbewerb, Lebensqualität ist ein Standortfaktor und ein Grund, sich hier anzusiedeln.“ Er verwies auf die Ausweisung der Fahrradregion und auf das Projekt Gartenregion 2009. Auch die Eröffnung von Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover 2010 werde ein Beitrag  zur Erhöhung der Naherholungsqualität sein.

Auf gutem Weg sieht der Regionspräsident zudem die Wirtschaftsförderung. Nach der Gründung der Hannover Holding sei nun mit der Fusion von hannoverimpuls, TCH und EGZ der nächste Schritt anvisiert.

PM: Region Hannover

 

Vorträge über Demenz

Das städtische Kompetenzzentrum Demenz bietet im November Interessierten die Möglichkeit, sich in zwei Vortragsveranstaltungen über die Krankheit "Demenz" und den Umgang mit ihr zu informieren. Die Vorträge bauen auf einander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Es referiert Diana Frank, Pädagogin, Supervisorin und qualifizierte Heimleiterin.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung bei Cordula Bolz (Heinemanhof), Telefon 168-34018 oder Elke Meyer(Margot-Engelke-Zentrum) Telefon 168-30405 wird gebeten.

Vortrag I: Demenz – Ursachen und Krankheitsverlauf

Freitag, 14. November, 17.30 Uhr, Heinemanhof, Kompetenzzentrum Demenz, Heinemanhof 1 – 2, Hannover-Kirchrode

In dieser einführenden Veranstaltung geht es um Grundlageninformationen wie Formen und Stadien der Demenz, medizinischen Stand, Prognose und anderes. Die TeilnehmerInnen erhalten eine Anleitung zum Verstehen und Handeln.

Vortrag II: Demenz – Beziehung und Kommunikation

Freitag, 28. November, 17.30 Uhr, Forum des Margot-Engelke-Zentrums, Geibelstr. 90, Hannover-Südstadt

Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Menschen, die an Demenz erkrankt sind, und den betreuenden Personen. Es wird vermittelt, wie eine Kommunikation mit den Erkrankten gelingen kann und wie auch Laien schwierige Situationen meistern können.

PM: Presseserver Hannover

 

Musikschule Hannover: Lehrerkonzert „Les enchantées“

Am Sonntag (2. November) bittet die Musikschule Hannover um 18 Uhr zu einem Lehrerkonzert unter dem Titel "Les enchantées" in die Timotheuskirche am Kärntner Platz in Waldhausen. Die Lehrkräfte spielen französische Barockmusik von M. Blavet, A. Dornel und M. Marais auf Nachbauten historischer Instrumente. Zum Ensemble gehören Bastian Altvater (Viola da Gamba), Thomas Grundwald-Deyda (Cembalo), Tamara Kutz (Traversflöte) und Simone Schmid (Blockflöte). Der Einritt kostet acht Euro, ermäßigt fünf Euro.

PM: Presseserver Hannover

 

Aufstehen und Widersetzen

Aufstehen und Widersetzen

Aufstehen und Widersetzen

Einladung zum 2. Chöre-Konzert gegen Rechts in Hannover

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Reichspogromnacht findet am 9. November – unter dem Motto „Aufstehen und Widersetzen“ – das 2. Chöre-Konzert gegen Rechts in Hannover statt.

  • von 11 bis 13 Uhr im Historischen Museum Hannover
  • von 14 bis 20 Uhr im Kulturzentrum Pavillon

Die Veranstaltung wird um 11 Uhr im Historischen Museum von Bernd Strauch, dem Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover in Vertretung des Schirmherrn Stefan Weil eröffnet.

30 Chöre mit 700 Sängerinnen und Sängern aus Niedersachsen und Hamburg singen vielfältige und anspruchsvolle Chormusik. es singen Kinder und Senioren, es erklingen Motetten ebenso wie Jazz- und Gospelmusik. Klassische Chormusik wechselt sich ab mit politisch engagierten Tönen, deutsche Klänge mit russischen und afrikanischen.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.choere-gegen-rechts.de.

Aufgerufen hat der DGB-Chor Hannover – wie bereits am 9. November 2002 zum Konzert „Lieder gegen den rechten Ton“ mit 20 hannoverschen Chören. Die Chöre unterstützen mit dem Konzert den Aufruf: Wir Brauchen Menschenrechte – nicht Rechte im Anzug Lasst uns protestieren gegen neue Rechte, Aufwiegler und Polarisierer, gegen Hartherzigkeit und Gleichgültigkeit Wir wollen uns wohlfühlen in diesem Land und etwas dafür tun. Schluss damit, Ausländern unsere Probleme in die Schuhe zu schieben! Lasst uns nicht länger schweigen – sondern auf die Bühne gehen!

Eintritt: frei im Historischen Museum (um Spenden wird gebeten!), im Pavillon 10 € / ermäßigt 8 € (VVK 8,- € zzgl. 1,30 € Bearbeitung). (www.ticket-online.de)
Überschüsse kommen lokalen Projekten (Jugendarbeit in Bergen-Belsen o.ä.) zugute, die das Anliegen der Veranstaltung unterstützen.

AWO Kinderchor * AWO LiLi-Chor * AWO-Chor „Sonnenstrahl“ * Bethlehem-Chor * Canto Vivo, Garbsen * Chor Do-Re-Mü * Chor Hamburger GewerkschafterInnen * Chor Quintensprung * ClangVarben, Wendland * Colours of Voice * DGB-Chor * Glocksee-Chor * gospelcontakt * Her(t)ztöne, Dörpe * IG Metall-Chor Gegenwind, Wolfsburg * Jazzchor Aftersix * Klangkuriere, Hildesheim * KNAPP DANEBEN * Leineperlen * Lister Rothäute * Motettenchor Langenhagen * Moving Up, Bad Nenndorf * Naturfreunde-Chor * Oldenburger Chor Bundschuh * Open Voices, FH Braunschweig / Wolfenbüttel * Pink Diesel * Sing-sing-Chor * Spiritualchor Mühlenberg * Spokusa-Chor * Voice´n Gospel

Gefördert durch: Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover

www.choere-gegen-rechts.de

Tagung zum „Jahr der Mathematik – Wissenschaftsjahr 2008“

Alles, was zählt: Niedersächsische Mathematik-Projekte präsentieren sich

Matrizen und Methoden, Modellprojekte und Messwerterfassungssysteme: Diese und andere Themen diskutieren mehr als 300 Mathematiklehrkräfte und Experten am morgigen Samstag (1. November) im Gymnasium Großburgwedel. Bei der Veranstaltung zum "Jahr der Mathematik – Wissenschaftsjahr 2008" werden niedersächsische Schulmathematik-Projekte vorgestellt. Zu den Themen der Tagung zählen Unterrichtsmethoden ebenso wie Schulversuche und technische Entwicklungen sowie die Verbindung der Mathematik mit anderen Unterrichtsfächern.

"Kluge und kreative Köpfe braucht das Land. Gut ausgebildeter Nachwuchs für die mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfelder ist ein wichtiger Faktor für die Zukunft unseres Landes", sagte die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann im Vorfeld der Tagung. "Lehrkräfte in Fächern wie Mathematik haben angesichts des Fachkräftemangels eine besonders wichtige Aufgabe: Sie helfen mit, Schülerinnen und Schüler für Fächer aus dem mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich zu interessieren und zu begeistern. Dank ihres Engagements wird Unterricht mit modernen Methoden angeboten, der den Schülerinnen und Schülern das Rüstzeug mitgibt, eigenständig Lösungen zu erarbeiten. Die Landesregierung wird sich in der Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts weiterhin stark engagieren", kündigte die Kultusministerin an. Sie wird die Tagung morgen eröffnen.

Bei der Veranstaltung werden den Lehrerinnen und Lehrern sowie den angehenden Lehrkräften von 9 Uhr bis 16.30 Uhr methodische Hilfen in Form von Mathematikbüchern, Materialien und Technologien vorgestellt. Verlage und Firmen zeigen in Ausstellungen neue Entwicklungen. In Vorträgen und Workshops diskutieren Experten beispielsweise den Einsatz von Computer-Algebra oder Möglichkeiten gezielter Unterstützung und Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht. Die Workshops werden überwiegend von Mitgliedern des niedersächsischen Netzwerks "Mathematik und Technologie" (MUT) geleitet. Das Netzwerk hat es sich zum Ziel gesetzt, den Mathematikunterricht weiterzuentwickeln.

Mehr Informationen zu der Tagung gibt es unter http://www.nibis.de auf den Seiten des Niedersächsischen Bildungsservers.

PM: Nds. Kultusministerium

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