Monate: Februar 2009

Mal- und Zeichenkursefür Kinder und Erwachsene

Der Bürgerverein bietet Kursangebot für Kinder und Erwachsene an – kostenloser Schnuppertag am 19. März 2009.

Der Bürgerverein Kleefeld e.V. strebt die Einrichtung eines sozio – kulturellen Zentrums im Stadtteil an. Auf dem Weg dorthin bietet der Verein mit Kooperationspartnern bereits unterschiedliche Projekte, Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen in Kleefeld an. In Zusammenarbeit mit den Privatschulen des V.I.B. bietet der Bürgerverein mehrwöchige Mal- und Zeichenkurse für Kinder und Erwachsene an. Ferienaktionen ergänzen das Angebot. Vermittelt wird der Umgang mit verschiedenen Materialen und Techniken (z.B. Acryl, Aquarell etc.). Die Themen (wie z.B. Portrait – oder Landschafts-malerei) werden in Abstimmung mit den Teilnehmern gewählt. Die Kurse finden in Klassenräumen statt, nach Möglichkeit werden sie je nach Thema auch in der freien Natur stattfinden (z.B. im Hermann – Löns Park). Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Kinder bzw. 10 Erwachsene begrenzt.

Geplant ist eine öffentliche Ausstellung, in der die entstandenen Arbeiten aus den Kursen im Stadtteil präsentiert werden. Die Mitgliedschaft im Bürgerverein Kleefeld e.V. ist keine Teilnahmevoraussetzung.

Die Kurse finden an den Donnerstagen zwischen den Oster- und Sommerferien statt. Beginn der Kursreihe ist am 23.04.2009, die Kursreihe endet am 11. Juni. Am Himmelfahrtstag findet der Kurs nicht statt.

  • Kinder- und Jugendliche 17.00 – 17.45 Uhr
  • Erwachsene 18.00 – 20.30 Uhr

Am 19.03.2009 findet ab 17.00 Uhr für alle Interessierten ein kostenloser Schnuppertag statt.

Schnuppertag und Kurse finden in den Privatschulen des V.I.B., Berckhusenstraße 120, 30625 Hannover statt. Die Kosten für Verbrauchsmaterial, Anleitung und Raumnutzung usw. betragen

  • für Kinder und Jugendliche: 7 Kursnachmittage á 4,00 € = Kursgebühr 28,00 €
  • für Erwachsene 7 Kursnachmittage á 11,00 € = Kursgebühr 77,00 €

Die Kursleiterin, Frau Albina Dvortsis ist diplomierte Kunstmalerin. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung von Workshops und Kursen mit Menschen aller Altersgruppen. Frau Dvortsis lebt in Kleefeld und ist Mitglied im Bürgerverein.

Anmeldung und Kontakt:
Bürgerverein Kleefeld e.V., Scheidestraße 24a, 30625 Hannover
Ein Anmeldeformular kann von der Homepage des Bürgerverein Kleefeld heruntergeladen werden – www.Buergerverein-Kleefeld.de

Weitere Informationen zur Kursleitung finden Sie unter: www.dvortsis-art.de

 

Mit der üstra zur CeBIT 2009: Bequem zur Messe mit Bus und Bahn

Für die üstra ist die CeBIT Hannover 2009, die internationale Messe für Informations- und Telekommunikationstechnik, eine logistische Herausforderung:  Auch in diesem Jahr werden in der CeBIT-Woche von Dienstag, 3. März, bis Sonntag, 8. März, deutlich mehr  Fahrgäste auf den beiden Strecken zwischen Innenstadt  und Messe/Nord bzw. Messe/Ost (Expo-Plaza) unterwegs sein. Daher ändert die üstra das Verkehrsangebot einiger Stadtbahnen und Busse.

 

Während der Messetage fahren die Stadtbahnlinien 8 und 18 zwischen Hauptbahnhof und Messe/Nord. Die Linie 18 ergänzt dabei die reguläre Linie 8 und bringt die Messebesucher an allen Tagen in den Hauptverkehrszeiten zur CeBIT.

Besucher der CeBIT können darüber hinaus mit der Stadtbahnlinie 6 und morgens auch mit der Veranstaltungslinie 16 (beide Endpunkt „Messe/Ost“) zum Messelände gelangen. Linie 6 und 16 fahren vom Kröpcke, nicht vom Hauptbahnhof aus.

Für die Hannoveraner gibt es auch Änderungen auf anderen Stadtbahnlinien.

Y-Verkehr: Bereits ab Montag, 2. März, entfällt bis Sonntag, 8. März, der Y-Verkehr auf den Stadtbahnlinien 2 und 8. Beide Linien fahren in dieser Zeit eigenständig.

Linie 1: Am Samstag, 7. März, und am Sonntag, 8. März, werden morgens zusätzliche Fahrten von Sarstedt in Richtung Innenstadt eingerichtet. Am Sonntag gibt es zusätzliche Fahrten ab Langenhagen in Richtung Stadtmitte zur Hauptanfahrzeit. Nachmittags fahren von Montag bis Samstag zusätzliche Bahnen nach Langenhagen und am Samstag auch nach Sarstedt.

Linie 9: Zur Hauptverkehrszeit verkehrt die Stadtbahnlinie 9 von und bis Lahe.

Linie 10: Von Montag bis Freitag werden die Expressfahrten zum Hauptbahnhof eingestellt.

Auf den Stadtbahnlinien 8 und 18 fahren während der CeBIT ausschließlich TW 2000. Das hat zur Folge, dass auf den Linien 1, 3 und 4 weniger Silberpfeile unterwegs sind als gewohnt. Allerdings wird mindestens jede zweite Bahn eine silberne sein.

Auch bei zwei Buslinien gibt es Änderungen. Die Linien 340 und 341 fahren aus Pattensen über Rethen und Laatzen zum Messegelände. Anders als gewohnt fahren die Busse während der CeBIT einen geänderten Weg zwischen der Haltestelle Laatzen/Centrum und dem vorübergehenden Endpunkt „Straße der Nationen“ (hinter IKEA). Das gilt auch für die Gegenrichtung. Die Haltestellen „Laatzen/Park der Sinne“, „Laatzen/Eichstraße“, „Hannover-Messe/Bahnhof Laatzen“ und „Messe/Ost“ entfallen ersatzlos. Die Haltestelle „Messeschnellweg“ wird in die Lissabonner Allee, die Haltestelle „Boulevard de Montreal“ an die Kreuzung Lissabonner Allee verlegt.

Mehr Informationen zur Messe unter www.cebit.de. An den InfoPoints der üstra an den Eingängen Messe/Nord und Messe/Ost gibt es während der CeBIT in verschiedenen Sprachen Verkehrsinformationen. Das Call Center der üstra mit der Rufnummer 0511/1668-0 ist während der CeBIT bis 21 Uhr besetzt.

www.uestra.de

PM: üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG

 

Armutszeugnis für Politik und Verwaltung

Presseinformation der BI ‚Limmer für Immer’ anlässlich der aktuellen 26.02.2009 Verwaltungsentscheidungen zum Ausbau des Stichkanal Linden [PM zum Verwaltungsentscheid]

Armutszeugnis für Politik und Verwaltung

– Zwischenzeugnis für das Wahljahr 2009 –

dieses Zeugnis fällt für viele Teilnehmer am Entscheidungsprozeß zum Kanalausbau und Schleusenneubau aus der hannoverschen Verwaltung und der Parteipolitik bisher eherschlecht aus.

Sozialverhalten

‚Mehr Demokratie wagen’ war leider nicht der Leitspruch des vergangenen Jahres. Die angekündigte Bürgerbeteiligung blieb überwiegend ein Lippenbekenntnis. Seit der Anhörung am 05.11.2008 gab es Neuigkeiten zum Kanalausbau wieder nur aus der Zeitung. Einladungen der BI zum Gespräch an Herrn Bodemann (Stadtbaurat), Frau Block (Verwaltung) und Herrn Wachholz (WSD) wurden abgelehnt. Die WSD übermittelt neue Varianten an die Presse, deren Existenz auf schriftliche Nachfrage verneint wird. Während der BI die erste öffentliche Vorstellung der Drucksachen für den 09.03.2009 angekündigt wird, erfährt sie zufällig durch Dritte von einem Pressegespräch zur Vorstellung der Verwaltungsentscheidungen schon am 27.02.2009.

Die Bürger sammeln seit dem Frühjahr 2008 ihre offenen Fragen und sachlichen Zweifel, deren Berücksichtigung in der lange angekündigten Nutzen-Kosten Analyse zugesagt wird. Falls das nicht der Fall sein sollte, wird von ‚rot’ und ‚grün’ die Beauftragung eines unabhängigen Fachgutachtens in Aussicht gestellt. Wie erwartet ist die Nutzen-Kosten Analyse nur die schlichte Beschreibung zur Ermittlung eines rein ökonomischen Nutzen- Kosten-Koeffizienten. Das auch von 1000 Bürgern per Unterschrift geforderte Fachgutachten wird trotzdem unter den Tisch gekehrt.

Erst nach anhaltender Intervention wird der Öffentlichkeit Einblick in die Nutzen-Kosten Analyse gewährt. Jetzt soll wieder durch ein, nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestelltes Gutachten von Pricewaterhouse Coopers belegt werden, dass eine zeitweise Schließung der Schleuse für einen ‚Menschen schonenden’ Neubau an alter Stelle zu teuer wäre.

Rechnen

Auch auf dem Gebiet des Rechnens und rechnerischen Denkens konnten sich die Teilnehmer dieses Jahr keine Meriten verdienen. Der ermittelte Nutzen-Kosten Effizient für den Kanalausbau von jetzt nur noch 1,07 (1,07 EUR Nutzen bei Investition von 1,0 Eur) ist blamabel niedrig und der Ausbau des Stichkanals liegt im Vergleich mit allen ‚bauwürdigen’ Wasserstraßenprojekten des Bundes weit abgeschlagen an letzter Stelle. Kein Manager würde wagen, ein Projekt mit dieser wirtschaftlichen Prognose vorzuschlagen und dabei gleichzeitig keine Baukostensteigerung zu berücksichtigen. Die Verwaltung will den Ausbau trotzdem und fordert sogar noch den erweiterten Ausbau bis Linden für das 135 m Schiff statt für das 110 m Schiff, obwohl selbst die von der Verwaltung beauftragten Gutachter Planco und LNC dafür keine Rentabilität und keinen Verwendungsbedarf ermitteln konnten.

Zur Ermittlung des Koeffizienten werden zudem Frachtmengen, die nur ganz am Anfang des Stichkanals anfallen zur Begründung des Vollausbaus bis zum Lindener Hafen herangezogen. Auf die Nachfrage zu diesem Unsinn erhält man als Antwort, dass das bisher immer so gemacht wurde.

Für Schließzeiten bei der sogenannten Nullvariante wird hier der ‚Worst-Case’ angenommen, bei den Verkehrsprognosen und den Baukosten wird jedoch jeweils die ‚Sonnenschein’-Variante gewählt.

Sprache

Fälschlicherweise wird der Begriff ‚Nullvariante’ hier von Politikern und Verwaltungskräften für den Vollausbau des Kanals und der Schleuse für das 135 m Schiff (ÜGMS) unter Abriss nahezu aller Brücken und Verlegung von verschiedenen Verkehrswegen benutzt. Eine Nullvariante wäre höchstens der Erhalt des bisherigen Ausbauzustands durch Sanierung. Von einer Prüfung der ‚Nullvariante’ kann hier also gar keine Rede sein.

Wahrnehmungsfähigkeiten

Auch im Bereich der Wahrnehmungsfähigkeiten gab es im vergangenen Jahr erhebliche Defizite. Trotz vielfältiger Wiederholungen der vom Kanalausbau ausgehenden Gefährdungspotentiale blieben diese Sachverhalte nicht nachhaltig präsent. Hier noch mal in kurzer Zusammenfassung die zu erwartenden Folgen des Kanalausbaus und Schleusenneubaus bei der jetzigen Entscheidung für die leicht modifizierte Variante 4: Abwertung und Teilenteignung umfangreichen Immobilien-Eigentums, z.B. in der Dieselstr., Harenberger Str. und Sichelstr., Abriss denkmalgeschützter Gebäude, Abriss von ca. 10 Brücken, Zerstörung eines wichtigen innerstädtischen Naherholungsraums, Gefährdung der mit öffentlichen Geldern geförderten Stadtteilsanierung in Limmer, Verlegungen und Erhöhungen von Straßen-, Eisenbahn- und Stadtbahntrassen, Neubau von Kreuzungen, Verwandlung einer Idylle in eine Wasserautobahn, jahrelange Belastungen durch Großbaustellen, Verkleinerung des Wasserstadtgeländes, Revisionsbedarf der dortigen Planung.

Nachdenken

Die Stunden für die Nachdenklichkeit sind leider oft geschwänzt worden. Sonst hätte sich mancher einmal ganz in Ruhe fragen können, wem der Kanalausbau eigentlich einen Nutzen bringt. Sicherlich der Wasser- und Schifffahrtsdirektion (WSD), die ihre 13.500 Beschäftigten auch gerne irgendwie beschäftigen möchte. Auch einige Baufirmen werden sich über Aufträge freuen. Und ganz vielleicht werden sogar die 4-5 verbliebenen schiffsnutzenden Betriebe im Industriegebiet Linden in den kommenden 30 Jahren auch mal ein 135 m Schiff auslasten können – wenn sie nicht zwischenzeitlich aus anderen Gründen den Standort oder den Markt verlassen, weil Mineralöl zum Beispiel an Relevanz verloren hat.

Nur weil aus dem Konjunkturprogramm für 2009 zusätzlich 430 Mio EUR an die WSD ausgeschüttet werden, muss es nicht sinnvoll sein, sie hier zu betonisieren.

Empfehlungen

Die BI empfiehlt zur Zukunftssicherung ein Update an Aufgeschlossenheit gegenüber wachstumskritischen Stadtplanungs- und Verkehrskonzepten unter besonderer Berücksichtigung von Energiewende- und Nachhaltigkeitsideen. Und ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger, die ihren Volksvertretern immer öfter einiges an Kenntnissen und Ideenreichtum voraus haben.

Als weiterführende Veranstaltung, auf der auch die aktuellen Vorschläge der Verwaltung vorgestellt und bewertet werden, empfiehlt die BI ‚Limmer für Immer’ die Teilnahme an:

Kanal Fatal – Kaffee, Kuchen und Kanalkritik am 15.03.2009 ab 15:00 Uhr im Gasthaus Lindenkrug, Harenberger Str. 46 (Haltestelle ‚Limmer Schleuse’)

BI ‚Limmer für Immer’
c/o Anja Niezel
Sprecher: Ralf Schöning
Tel.: 0511-210 26 14

Alkohol-Testkäufe in Gehrden und Wennigsen

Deutlich besseres Ergebnis als in Garbsen und Ronnenberg

Am Dienstagabend hat zwischen 18 Uhr und 21 Uhr die Region Hannover mit zwei jugendlichen Testkäufern im Alter von 16 Jahren in Gehrden und Wennigsen die Jugendschutzkontrollen in Supermärkten, Tankstellen und Kiosken überprüft. In insgesamt 15 Geschäften haben die beiden Schüler versucht, hochprozentigen Alkohol wie Wodka oder Kräuterschnaps zu erwerben. Das Ergebnis: Sechs Geschäfte haben den Jugendlichen die branntweinhaltigen Getränke verkauft, neun dagegen die Abgabe verweigert.

Zum Vergleich: Bei den beiden ersten Testkäufen der Region Hannover hatten in Garbsen acht von 15 Geschäften und in Ronnenberg alle acht aufgesuchten Geschäfte hochprozentige alkoholische Getränke an eine Minderjährige verkauft.

„Dass die Verkäuferinnen und Verkäufer in Gehrden und Wennigsen deutlich umsichtiger gehandelt haben, könnte damit zusammenhängen, dass der Einzelhandel durch die bereits erfolgten Testkäufe stärker auf den Jugendschutz achtet“, sagte Bettina von Domarus vom gesetzlichen Jugendschutz der Region Hannover. Dennoch hätten immer noch zwei von fünf Geschäften gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. „Deutlich zu viel“, so von Domarus.

Aufgesucht wurden neun Geschäfte in Gehrden und sechs in Wennigsen. In Wennigsen erhielten die Jugendlichen in zwei Kiosken und einem Supermarkt Spirituosen wie Jägermeister oder ein Wodka-Kirsch-Mischgetränk, in Gehrden fielen ein Supermarkt, ein Kiosk und eine Tankstelle beim Testkauf durch.

Wie schon bei den vorangegangenen Testkäufen in Garbsen und Ronnenberg hat erneut die Polizei die Aktion unterstützt. „Testkäufe sind in unseren Augen ein wichtiger Baustein in der Prävention“, sagte Hans-Joachim Elsner von der Polizeiinspektion Garbsen. Gleichwohl betonte der Beauftragte für Jugendsachen, dass die Polizei nicht der Reparaturbetrieb der Gesellschaft sei. „Ziel ist, mit auch öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie die den Testkäufen, die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren und darüber die Eltern zu ihrem Erziehungsauftrag zurückzuführen.“

Bisher wurde bei den Testkäufen eine 17-jährige Auszubildende der Region Hannover eingesetzt. Gestern waren erstmals zwei 16-jährige Jugendliche unterwegs, die sich von sich aus als Testkäufer zur Verfügung gestellt hatten. Das Engagement der Schüler sei ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr der Verkauf von Alkohol an Minderjährige auch in der Bevölkerung als Problem wahrgenommen wird, sagte Bernd Kmiec-Schulz vom Polizeikommissariat Ronnenberg. „Der Antrieb, hier etwas ändern zu wollen, kommt inzwischen nicht nur von der Region als Behörde, sondern von den Eltern selbst“, sagte der Kriminaloberkommissar, der die Testkäufe begleitete.

In der nächsten Zeit führt die Region Hannover mit der örtlichen Polizei weitere unangemeldete Alkohol-Testkäufe in den Kommunen durch, in denen die Region die Jugendamtsaufgaben wahrnimmt. In einem weiteren Durchgang sollen außerdem erneut die Geschäfte geprüft werden, die bei der ersten Kontrolle Alkohol verkauft haben. Im Wiederholungsfall wird der Verstoß gegen den Jugendschutz mit einem Bußgeld nicht unter 100 Euro bestraft.

www.region-hannover.de

PM: Region Hannover

 

Auszeichnung für das Neue Regionshaus

Gütesiegel zeugt von nachhaltiger Bauweise

Jetzt ist es für alle sichtbar: Der Regionsneubau ist vorbildlich. Im Januar hatte Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, das Gebäude an der Hildesheimer Straße 18 mit dem Gütesiegel in Gold für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Seit Mittwoch können sich auch alle Besucher davon überzeugen: Eine Plakette zeugt im Foyer des Gebäudes von der Auszeichnung.

In der Tat vereinigt der Bau gleich eine ganze Reihe von Merkmalen, die ihn von anderen Verwaltungsgebäuden unterscheiden. Nicht nur, dass das Haus im PPP-Verfahren (Public-Private Partnership) errichtet worden. Es ist auch besonders klimafreundlich und verbraucht deutlich weniger Energie als ein herkömmliches Verwaltungsgebäude. Grund sind unter anderem eine besonders effektive Dämmung in Wänden und Fenstern, aber auch ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem. So gibt es in den Fluren Bewegungsmelder, die die Beleuchtung steuern. Die Fenster des Regionssaals sind mit Jalousien ausgestattet, die sich je nach Lichteinfall öffnen oder schließen. Im Sommer werden die Räume über ein Erdsondensystem gekühlt: In den Decken befinden sich Leistungen mit Wassert, dessen Temperatur über die Sonden im Erdreich abgesenkt wird.

„Wir haben immer wieder Fachleute zu Gast, die sich über den Regionsneubau informieren wollen“, berichtet Dietmar Kurth, stellvertretender Leiter des Service Gebäude der Region Hannover. Die Auszeichnung mit dem Gütesiegel in Gold sei dennoch keine Selbstverständlichkeit. „Das ist eine schöne Anerkennung der Arbeit, die hier geleistet wurde“, sagte er.

Der Regionsneubau war im Mai 2007 eröffnet worden. Die Baukosten betrugen rund 11 Millionen Euro.

www.region-hannover.de

PM: Region Hannover

 

Videobotschaft zum Start der Cebit

Oberbürgermeister Weil begrüßt CeBIT-Besucher zum "Schaufenster der Innovationen"

"Mit weitem Abstand ist die CeBIT die weltweit führende Messe für Informations- und Kommunikationstechnologien." Oberbürgermeister Stephan Weil begrüßt in seiner neuen Videobotschaft BesucherInnen und AusstellerInnen in der "CeBIT-City Hannover". Gleichzeitig lädt er ein zum Besuch der Hannover-Präsentation in Halle 9 am Niedersachsen-Stand. "Dort zeigen wir, wie wir uns E-Government vorstellen."

Die in der Bluescreen-Technik anspruchsvoll präsentierten Videobotschaften des Oberbürgermeisters, so genannte Video-Podcasts, sind direkt auf der Startseite von www.hannover.de oder unter www.weil-podcast.de in verschiedenen Formaten abrufbar und können abonniert werden.

Für ein direktes Feedback sowie Anregungen und Kritik ist die Mailadresse weil@hannover-stadt.de geschaltet.

Impfung gegen die Blauzungenkrankheit in Niedersachsen bis zum 31.05.2009

Nach der EG-Blauzungenbekämpfungs-Durchführungsverordnung sind Tierhalter von Rindern, Schafen oder Ziegen verpflichtet, diese gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen.

In diesem Jahr müssen die Wiederholungs- und Erstimpfungen der impffähigen Rinder, Schafe und Ziegen in Niedersachsen spätestens bis zum 31. Mai 2009 durch den Haustierarzt durchgeführt worden sein. Dies gilt auch für die Rinder, Schafe und Ziegen, die bereits im Jahr 2008 geimpft worden sind.

Wenn die Impfung der Tiere bis zum 31. Mai abgeschlossen ist, stehen sie vor Beginn der Flugzeit der übertragenden Insekten unter einem sicheren Impfschutz. Die Impfung soll in Deutschland wirtschaftliche Folgeschäden und die Viruslast in der für die Blauzungenkrankheit empfänglichen Tierpopulation vermindern und damit die weitere Ausbreitung zumindest verlangsamen.

Über mögliche Ausnahmen von der Impfpflicht informiert das Veterinäramt der Stadt Hannover ihre Tierhalter. Den Nachweis über die erfolgten Impfungen vom Impftierarzt müssen dem Veterinäramt spätestens bis zum 5. Juni 2009 vorliegen.

Sollten Besitzer von empfänglichen Tieren in der Stadt Hannover in dieser Woche keine Post vom Veterinäramt erhalten haben, bitten wir, sich telefonisch unter 0511-168-31153 mit dem Veterinäramt in Verbindung zu setzen. unter 0511 – 168-31153 beim Veterinäramt.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn sät der Verlag zeter & mordio Poesie in Hannover

Im März werden Buchläden, Kneipen und kulturelle Einrichtungen mit insgesamt 10.000 Samentütchen zur kostenlosen Mitnahme bestückt. Die Wildblumen Mischung hat's in sich: Die Tütchen sind mit einem Gedicht des zeter & mordio Autoren Toby Hoffmann aus seinem Buch "Luft sprengen" bedruckt. Sie sollen die Stadt noch grüner werden lassen und neben Blumen auch Poesie in Hannover verbreiten. Denn Literatur bedeutet Leben und Wachstum – ein einziges Wort kann sich wie ein Samenkorn in unser Herz pflanzen und Neues gedeihen lassen. Gegen die Monokultur, für den belebten Geist! "Poesie säen" ist Teil des städtischen Kulturprogramms im Rahmen der Gartenregion Hannover 2009. Die Gartenregion Hannover ist ein gemeinsames Projekt der Region Hannover in Zusammenarbeit mit ihren 21 Städten und Gemeinden. Ziel ist es, die Grünqualitäten der Region in ihre r Vielfalt weiter zu entwickeln und erlebbar zu machen: im Jahr 2009 mit einem breit gefächerten Kultur- und Veranstaltungsprogramm. Weitere Informationen gibt es unter www.gartenregion.de.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Ausbau des Stichkanals Linden: Stadtverwaltung befürwortet Schleusenneubau

Schleusenneubau soll südöstlich des bisherigen Bauwerks erfolgen – Ratsbeschluss vor den Sommerferien geplant

Die konkreten Planungen für den Ausbau des Stichkanals Linden und den Neubau der Schleuse vor dem Lindener Hafen können aus Sicht der Landeshauptstadt beginnen. Nach der öffentlichen Anhörung im vergangenen November hat die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte (WSD) ihre Planungen der sogenannten Ausbauvariante 4 aufgrund der vorliegenden Daten soweit wie möglich detailliert. Die Variante beinhaltet einen Schleusenneubau südöstlich des bisherigen Bauwerks. Diese Vorlage wird nach Bewertung aller relevanten Informationen und Anregungen auch von der Stadtverwaltung unterstützt. Ab März beraten die politischen Gremien über eine entsprechende Informations- und eine Beschlussdrucksache, die die Stadtverwaltung vorgelegt hat. Voraussichtlich vor den Sommerferien soll der Rat die E mpfehlung der Stadt beschließen, damit das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden kann.

Der Ausbau des Stichkanals Linden ist eines der letzten Teilstücke des 1965 vom Bund und den Ländern beschlossenen Ausbaukonzeptes für das nord-westdeutsche Kanalnetz. Mit der jetzt geplanten Erweiterung können zukünftig auch übergroße Motorschiffe (ÜGMS, bis 135 Meter Länge), die im Gütertransport in der Binnenschifffahrt zunehmend Standard werden, den Lindener Hafen ansteuern. "Gerade aus Umweltschutzgründen ist es dringend wünschenswert, dass sich der Gütertransport von der Straße nicht nur auf die Schienen verlagert, sondern zukünftig immer mehr auch auf den Schiffsverkehr. Nur mit dem Ausbau des Stichkanals kann der Lindener Hafen hier seine enormen Wachstumspotenziale nutzen. Die uns vorliegende Kosten-Nutzen-Analyse belegt die Wirtschaftlichkeit dieses Projektes", betont Hans Mönninghoff, Erster Stadtrat und Wirtschafts- und Umweltdezernent. "Der Ausbau ist erforderlich, um die Entwicklungsmöglichkeiten des Hafens langfristig zu stärken und die dort ansässigen Betriebe und Arbeit splätze am Standort zu sichern", so Mönninghoff.

Die neue Kanalschleuse soll etwa 200 Meter südöstlich des bisherigen Bauwerks gebaut werden. Um während der voraussichtlich dreieinhalbjährigen Bauzeit die Anbindung des Hafens an den Mittelkanal zu erhalten, wird die Schleuse in einer östlich des bisherigen Kanalbeckens liegende neue Kanalführung eingebettet. Eine viel diskutierte sogenannte "Nullvariante" – den Neubau der Schleuse an bisheriger Position – hätte die vorübergehende Schließung der Schleuse für mehrere Jahre zur Folge. "Gemäß einer Berechnung der Wirtschaftsberatung Pricewaterhouse Coopers hätte dies die Gefährdung von rund 100 Arbeitsplätzen bedeutet und eine finanzielle Förderung der ansässigen Unternehmen in Höhe von bis zu 24 Millionen Euro erforderlich gemacht", erläutert Mönninghoff.

Nach der von WSD und Stadt bevorzugten Variante ist das dann fertig gestellte Schleusenbauwerk mit der Reihenhausbebauung in der Dieselstraße überwiegend verträglich. Zudem sind danach weder das Grundstück der Gaststätte Lindenkrug noch das Areal des Kinder- und Jugendheims Limmer betroffen. Auch das östlich der Stadtbahntrasse gelegene städtische Grundstück für den geplanten Spiel- und Bolzplatz wird nicht für die Kanalführung beansprucht. Die wohl stärksten negativen Einflüsse auf die Anlieger insbesondere in der Dieselstraße wird die Bauphase haben. Aus Sicht der Stadtverwaltung hat die Variantendiskussion gezeigt, dass es keine Ausbauvariante ohne Eingriffe für Anlieger gibt. Unter Abwägung aller Rahmenbedingungen spricht sich die Verwaltung unter den mehr als zehn diskutierten Varianten deshalb für die Variante 4 aus.

Die Informationsdrucksache und die Beschlussdrucksache wird in den kommenden Monaten in folgende politische Gremien der Landeshauptstadt eingebracht: Kommission Sanierung Limmer, Stadtbezirksrat Linden-Limmer, Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt, Werksausschuss Städtische Häfen, Stadtentwicklungs- und Bauausschuss, Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten, Ausschuss für Umweltschutz und Grünflächen, Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Rechnungsprüfung, Verwaltungsausschuss sowie Ratsversammlung. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes plant für die Schleuse mit einem Baubeginn frühestens im Jahr 2015. Die Kosten belaufen sich für den Schleusenneubau auf rund 55 Millionen Euro, für den gesamten Stichkanalausbau auf etwa 200 Millionen Euro.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

[Antwort der BI gegen den Schleusenbau]

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