Monate: Juni 2009

Achter Lagebericht zur Stadtentwicklung vorgelegt

Oberbürgermeister Weil: "Wir sind eine gebildete Großstadt mit vielen Potenzialen"

Im Mittelpunkt des inzwischen achten "Lageberichts zur Stadtentwicklung" steht der Stellenwert Hannovers als Bildungs- und Forschungsstandort. Aus Sicht von Oberbürgermeister Stephan Weil zeigt eine entsprechende Analyse des Standorts zweierlei: "Wir haben in Hannover hervorragende Potenziale. Es gibt aber auch Defizite, die wir ausgleichen müssen", sagte Weil heute (30. Juni) bei der Vorstellung des Lageberichts, in dem Hannover anhand von demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Indikatoren mit 14 Großstädten verglichen wird.

O-Ton Oberbürgermeister Stephan Weil

Demnach zeigt sich in Hannover ein hohes Qualifikationsniveau: "Wir sind eine gebildete Großstadt. Ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner haben einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss", so Weil. Bezogen auf die Einwohnerzahl gibt es in Hannover im Großstädtevergleich die größte Anzahl von Lehr- und Forschungspersonal an Hochschulen. Auch bei der Anzahl der Studierenden pro Einwohner liegt die Stadt auf den vorderen Plätzen.

Hannover ist weiter ein internationaler Studienort mit hohem Anteil ausländischer Studierender. Das beweist aus Sicht des Oberbürgermeisters, "wie attraktiv und international wettbewerbsfähig der Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hannover ist".

Darüber hinaus belegt Hannover als "exzellenter Forschungsstandort" im Großstädtevergleich beim Einwerben von Drittmitteln für Hochschulen einen guten fünften Platz und zählt nach dem beachtlichen Abschneiden im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern als Hochschul- und Wissenschaftsstandort zu den bedeutenden Großstädten in Deutschland.

Weil: "Auf diesen Potenzialen können wir uns aber nicht ausruhen. Der Wettbewerb um kluge und kreative Köpfe ist hart. Mittlerweile versuchen alle Städte, die über Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen verfügen, in diesem Bereich zu punkten." Wichtig ist es aus Sicht des Oberbürgermeisters deshalb, "hier die richtigen politischen Weichen zu stellen".

So sei es nicht selbstverständlich, dass eine enge Kooperation von wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen die "Initiative Wissenschaft Hannover" zu einem Erfolgsbündnis gemacht hat.

Hier engagieren sich die sieben hannoverschen Hochschulen, die VolkswagenStiftung, das Studentenwerk Hannover, wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Geozentrum Hannover, das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin sowie die Landeshauptstadt Hannover.  

Drei positive Entwicklungen

Dem Lagebericht zufolge zeigen sich darüber hinaus im Großstädtevergleich drei positive Entwicklungen für den Standort Hannover:

  • Hannovers Bevölkerungszahl entwickelt sich seit 2005  mit einem stabilen Anstieg auf 518.000 (plus 1.700) positiv. Dazu haben auch verschiedene Angebote der Stadt beigetragen – so der Kinder-Bauland-Bonus für Bauwillige und die "Hausmarke" für Studierende.
    Die Entwicklungsdynamik in der Region Hannover hat deutlich abgenommen und ist vielerorts mit Rückgang der Einwohnerzahlen verbunden.
    Hannover gehört zur den Städten, in denen die noch vor zehn Jahren massiven Abwanderungsverluste ins Umland deutlich reduziert werden konnten.
  • Hannover verfügt über ein attraktives Wohnangebot. Das moderate Niveau von Wohnungsmieten (mit 6,40 Euro/
    Quadratmeter Spitzenplatz im Neubausegment) und Immobilienpreisen (unteres Drittel der Vergleichsstädte), ein differenziertes Angebot an interessanten Wohnanlagen sowie innovative Wohnprojekte unterstützen die positive Entwicklung des Wohnungsstandortes Hannover.
  • Die Innenstadt gehört zu den bedeutendsten Einzelhandelszentren Deutschlands. Vor allem im städtebaulichen Bereich konnte die Anziehungskraft der City erheblich gesteigert werden. Die enormen Veränderungen im Einzelhandelssektor erfordern eine aktive Stadtentwicklungspolitik. In diesem Kontext ist der Dialog "City 2020" von besonderer Bedeutung.

Weitere Strukturdaten

  • Hannovers Altersaufbau ist mit einem 45-prozentigen Anteil geprägt von den 15- bis 44-Jährigen.
  • Die Durchschnittsgröße von 1,74 Personen weist auf eine vergleichsweise niedrige Haushaltsgröße hin.
  • Mit rund 20 Prozent ist der Familien-Anteil an den Haushalten relativ gering; der Single-Anteil an der Gesamtbevölkerung beträgt 31 Prozent.
  • Seit Mitte der 1990-er Jahre wurden entsprechend dem bundesweit niedrigen Niveau 1,3 Wohnungen je 1.000 EinwohnerInnen gebaut. Das Verhältnis von Ein- und Zweifamilien- zu Mehrfamilienhäusern beträgt 62:38.
  • Im Bestand sind relativ viele Wohnungen mit fünf und mehr Zimmern. Mit einem Anteil von 24,7 Prozent nimmt Hannover Platz sechs hinter Bremen, Stuttgart, Nürnberg, Dortmund und Hamburg ein.
  • Mit einem Theaterbesuch pro Kopf und Jahr steht Hannover an zweiter Stelle hinter Dresden (1,6), mit 2,9 Kinobesuchen auf Rang sechs.
  • Mit dem Bibliotheksbestand nimmt Hannover den zweiten Platz hinter Dresden ein, bei der Nutzungsrate (Entleihe) der städtischen Büchereien pro 1.000 EinwohnerInnen Platz drei hinter Dresden und München.
  • Nur 369 Pkw pro 1.000 EinwohnerInnen bescheren Hannover bei der Pkw-Dichte Platz drei hinter Leipzig (363) und Berlin (319). Die höchste Pkw-Dichte hat München mit 463.
  • Der Fremdenverkehr konnte seit der EXPO 2000 deutlich gesteigert werden. Die Übernachtungszahlen lagen 2007 mit 1,6 Millionen um 30,7 Prozent höher als 2001.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

Broschüre „Who is who – Umwelt und Entwicklung in Hannover“ neu aufgelegt

Die Broschüre "Who is who – Umwelt und Entwicklung in Hannover" liegt aktualisiert vor. Auf 145 Seiten präsentieren sich insgesamt 69 Verbände, Organisationen und kommunale Einrichtungen in und um Hannover, die sich für Umwelt und Entwicklungsthemen engagieren. Neben Adressangaben gibt es Informationen über Themenschwerpunkte, Beratungsangebote und zur Verfügung stehende Informationsmaterialien.

Das vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem Agenda 21-Büro herausgegebene Nachschlagewerk richtet sich an alle, die kompetente Fachleute im Bereich Umwelt und Entwicklung suchen, Umweltbildungsangebote wahrnehmen oder selbst aktiv mitarbeiten wollen.

Die Broschüre liegt in Freizeitheimen und Bürgerämtern aus und kann außerdem abgeholt werden beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Langensalzastraße 17, oder im Agenda 21-Büro im Neuen Rathaus, Trammplatz 2.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Tag der offenen Tür auf der Biogasanlage und in der Energiezentrale Weiherfeld am 15.08.2009

Umweltfreundliche Energieerzeugung in Langenhagen-Kaltenweide

Am Samstag, 15.08.2009, von 12.00 bis 18.00 Uhr öffnen die Biogasanlage Kaltenweide und die Energiezentrale Weiherfeld ihre Tore für alle Interessierten.
Die Biogasanlage produziert stündlich rund 340 Kubikmeter Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Gas wird durch eine unterirdische Leitung zur Energiezentrale Weiherfeld geleitet. Dort produziert ein Blockheizkraftwerk (BHKW)-Modul daraus gleichzeitig Strom (mit 837 kW Leistung) und Wärme (mit 854 kW Leistung).

An der Biogasanlage ist für Kaffee und Kuchen, Würstchen und Kaltgetränke zu moderaten Preisen gesorgt.

Adressen und Anreise:
Energiezentrale Weiherfeld, Maria-Montessori-Straße 38, 30855 Langenhagen – Weiherfeld-Zentrum. Anfahrt mit der S-Bahn, Linie 4 bis Bahnhof Langenhagen-Kaltenweide.
Biogasanlage Kaltenweide, Weiherfeldallee 60, 30855 Langenhagen – direkt an der Autobahnabfahrt Langenhagen-Kaltenweide. Die Biogasanlage ist von der Energiezentrale Weiherfeld aus zu Fuß in 20 Minuten zu erreichen. Es stehen Parkplätze begrenzt zur Verfügung.

www.enercity.de

PM: Stadtwerke Hannover AG

 

Erneuerungsprogramm abgeschlossen: Neue Fahrkartenautomaten überall im Einsatz

Die üstra hat ihr Erneuerungsprogramm abgeschlossen und die über zehn Jahre alten Automaten vom Typ tix und müx durch neue Fahrkartenautomaten ersetzt. Mit der Haltestelle Bemerode/Mitte wurde heute auch die letzte Stadtbahnhaltestelle in der Region Hannover mit den modernen Automaten ausgestattet. Insgesamt sind damit 318 neue Fahrkartenautomaten installiert worden. Lediglich an den provisorischen Haltestellen Peiner Straße und Dorfstraße stehen noch alte Automaten, bis dort neue Hochbahnsteige installiert sind.

Dass die neuen Automaten von den Fahrgästen hervorragend angenommen werden, belegen die Vertriebszahlen. Seit Beginn dieses Jahres wurden an den Automaten 8,2 Millionen Euro umgesetzt. 69 Prozent der Nutzer kauften ein Ticket, 31 Prozent eine Zeitkarte (Card), was zuvor am Automaten nicht möglich war. 60 Prozent der üstra-Kunden bezahlten mit Banknoten, 20 Prozent mit Münzen, 15 Prozent mit der EC-Karte und 5 Prozent mit der Geldkarte. Die alten tix/Müx-Automaten akzeptierten weder Banknoten noch EC-Karte.

Auch die Robustheit der neuen Fahrkartenautomaten ist überzeugend – er widerstand den meisten Vandalismusattacken. Nur in wenigen Fällen fielen Automaten einige Zeit aus, weil ihr Bildschirm mutwillig zerstört wurde. Fremdkörper in den Banknoten- oder Münzgeldschlitzen schränkten einige Mal die Verfügbarkeit dieser Bezahlart ein. Aufgebrochen werden konnte bei den bislang neun unternommenen Versuchen bislang kein einziger Automat.

Auch die einfache Bedienbarkeit des neuen Automaten findet hohe Zustimmung bei den Fahrgästen der üstra. „Die Fahrgäste finden intuitiv und ohne Anleitung innerhalb von wenigen Sekunden ihren Weg zur passenden Fahrkarte“, betonte Ulf Middelberg, Leiter des Unternehmensbereichs Marketing. Ein von der üstra beauftragtes Marktforschungsinstitut ermittelte bereits an den ersten aufgestellten Geräten sehr gute Noten für „die Neuen“. Die meisten Kunden waren sehr zufrieden (51 Prozent) oder zufrieden (34 Prozent). Nur 2 Prozent zeigten sich gar nicht zufrieden. Die intensive Kundenbeteiligung im Vorfeld zahle sich jetzt aus, so die üstra. „Der neue Fahrkartenautomat wird innerhalb kürzester Zeit zum guten Vertrauten an der Haltestelle“, erklärte Ulf Middelberg: „Genau so haben wir uns das gewünscht.“

www.uestra.de

PM: üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG

 

Umbau der Kreuzung Am Küchengarten wird etwa sechs Monate dauern

2007 hat der städtische Fachbereich Tiefbau die Blumenauer Straße zwischen Gartenallee und Stephanusstraße mit Arbeiten an Fahrbahn und Nebenanlagen umgestaltet. 2008 wurde die Fußgängerbrücke zwischen dem Ihme-Zentrum und dem Platz Am Küchengarten entfernt. Nun ist die Kreuzung Am Küchengarten/Blumenauer Straße dran. Der Umbau wird voraussichtlich am 6. Juli gestartet und soll etwa sechs Monate dauern.

Geplant sind folgende Maßnahmen:

  • Derzeit ist eine freie Rechtsabbiegerspur von der Fössestraße in die Blumenauer Straße vorhanden, die durch eine Dreiecksinsel von den geradeaus führenden Spuren getrennt ist. Zukünftig wird der Rechtsabbieger ebenfalls über die Ampel geregelt. In der Blumenauer Straße wird eine Bushaltestelle eingerichtet, die den Halt in der Stephanusstraße ersetzt.
  • Die durch den Brückenabriss freigewordenen Flächen des Platzes Am Küchengarten werden entsprechend der vorhandenen Gestaltung befestigt. In diesem Bereich werden außerdem zusätzliche Bäume gepflanzt.
  • Neu gestaltet wird auch der Bereich der Stephanusstraße entlang des Küchengartens. Die Fahrbahn vom Einmündungsbereich bis Marianne-Adrian-Weg wird erneuert, vor dem Verwaltungsgebäude der Ostland werden beidseitig Längsparknischen eingerichtet. Zwischen dem Marianne-Adrian-Weg und dem "TAK" wird die Fahrbahn aufgepflastert.
  • Um den Umbau zu komplettieren, muss Asphalt in der Blumenauer Straße/Fahrtrichtung Schwarzer Bär zwischen Fösse- und Stephanusstraße erneuert werden. Dasselbe gilt auch für die Fahrspuren der Fössestraße stadteinwärts im Aufweitungsbereich vor der Einmündung in die Blumenauer Straße.

Während der Umbauphase wird es wechselnde Verkehrsführungen entlang der Baustelle geben. So wird z.B. die Einfahrt in die Stephanusstraße Ende September für zwei Wochen nicht möglich sein. Ansonsten wird der Verkehr in allen Richtungen aufrecht erhalten.

Für Behinderungen während der Bauarbeiten bittet die Stadt schon jetzt um Verständnis.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

LYRA AMBER verabschiedet sich von Hannover!

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Im August führt mich die Arbeit in den „wilden Osten“ – nach Dresden!
Bis zum Jahresende arbeite ich dort am Theater.

Ich werde mein schönes Atelier im Themenwechsel räumen.
Stoffe, Zutaten & viele Kollektionsteile biete ich im Juli zu Abschiedspreisen an:

Atelierausverkauf
Atelierausverkauf

Atelierausverkauf im Juli jeden Di., Mi. & Do. von 11.00 bis 19.00 Uhr.
Wer nicht vorbeikommt, hat noch die Chance auf ein paar Teile in meinem
Online -Shop
http://de.dawanda.com/shop/LYRAAMBER
Sommerliches auf Wiedersehen & beste Grüße Anette Stichnoth

Atelier im THEMENwechsel Engelbosteler Damm 42, 30167 Hannover, Tel. 0511 – 370 23 50

Die historische Position des Küchengartens

Die historische Position des Küchengartens liegt in Linden-Mitte. Es gibt viele Straßennamen die noch heute auf die Geschichte des Gartens hinweisen. Auch der Küchengartenplatz ist ein Zeichen seiner Historie. Da die meißten Anwohner in diesem Stadteil zugezogen sind, ist hier das Bewusstsein für die Geschichte des Ortes nicht vorhanden. So wissen sie nicht, dass ein großteil vom heutigen Linden-Mitte einst der Küchengarten war.

Das Ziel unserer Intervention ist, das Bewusstsein für den Ort zu schärfen.

architectural guerilla

Profitipps der Herrenhäuser Gärten: Düngen – die Versorgung von Stauden und Gehölzen

Termin: Donnerstag, 2. Juli, 16.30 Uhr

Bei der Führung "Düngen – die Versorgung von Stauden und Gehölzen" am Donnerstag, 16.30 Uhr, im Berggarten erklärt Gärtnermeister Bernd Kretschmer alles Wissenswerte über Düngestrategien im Garten. Jede Pflanze braucht Dünger – aber wie viel und welchen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Kretschmer anhand von Beispielen im Berggarten, kombiniert mit vielen Tipps für Hobbygärtner.Treffpunkt ist die Kasse des Berggartens. Die einstündige Führung kostet fünf Euro plus Garteneintritt. Kinder bis 14 Jahre in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt und können kostenlos teilnehmen.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Trogstrecke wird gesperrt

Für anderthalb Wochen wird ab Montag, (6. Juli), 7 Uhr, die Trogstrecke zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Ritter-Brüning-Straße stadteinwärts gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Deisterplatzkreisel.

Bereits ab 29. Juni für eine Woche sowie in anschließenden Bauphasen bis Herbst 2009 wird die Abzweigung in den Trog von zwei auf einen Fahrstreifen verengt. Das erfordern vorbereitende Kanalarbeiten der Stadtentwässerung, um später die Stützmauer zu der Häuserzeile auf Höhe Friedrich-Ebert-Platz bis zu der Trogabzweigung in die Fahrbahn hinein versetzen zu können. Damit findet die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße ihren baulichen Abschluss.

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Oberbürgermeister Weil erteilt Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit klare Absage

Zum Schlesiertreffen in Hannover: Oberbürgermeister Weil erteilt Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit klare Absage

Anlässlich des Deutschlandtreffens der Schlesier auf dem hannoverschen Messegelände hat Oberbürgermeister Stephan Weil heute (27. Juni) in seinem Grußwort Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage erteilt. Dabei betonte er, nichts von pauschalen Verurteilungen und Verdächtigungen von Vertriebenenverbänden zu halten, stellte allerdings klar: "Jede Organisation in Deutschland steht in der Pflicht zu verhindern, dass Gegner unserer Demokratie sie als Plattform missbrauchen".

Weil erinnerte daran, dass im Jahr 1950 von den damals 443.941 EinwohnerInnen in Hannover 20,9 Prozent Flüchtlinge und Vertriebene waren, deren Integration in die Stadtgesellschaft eine großartige Leistung gewesen sei – von Aufnahmegesellschaft und Zugewanderten gleichermaßen.

Heute kommen rund ein Viertel der HannoveranerInnen aus anderen Ländern, manche sind Vertriebene, viele kommen mit der Aussicht auf ein besseres Leben. "Eine der großen stadtpolitischen Herausforderungen unserer Zeit ist die Organisation des Zusammenhalts einer Stadtgesellschaft, die sich aus mehr als 170 Nationen zusammensetzt", so Weil weiter. Er habe die Hoffnung, dass die Menschen eine gemeinsame Basis für ein friedliches Zusammenleben finden, auch über tiefe historische Gräben hinweg müsse der Bau von Brücken möglich sein.

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