Monate: Juli 2009

Neue Influenza – Infopaket für Schulen und Kindertagesstätten

Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann: "Zum Schulstart gemeinsam der neuen infektiologischen Herausforderung stellen"

Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann und Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann informieren heute alle 3.500 Schulen und über 4.000 Kindertagesstätten in Niedersachsen über die Neue Influenza ("Schweinegrippe"). "Wir stellen uns zum Schulstart am 6. August gemeinsam der neuen infektiologischen Herausforderung. Wir bauen darauf, dass alle aktiv und kreativ mitarbeiten", sagte Mechthild Ross-Luttmann. "Unsere Schulen und Kindertagesstätten haben viel Erfahrung im Umgang mit meldepflichtigen Krankheiten. Wir setzen auf Information und Kooperation, um dieser neuen Krankheit zu begegnen", sagte Elisabeth Heister-Neumann.

Im Einzelnen handelt es sich um:

  • Häufig gestellte Fragen und Antworten aus Sicht von Schulen und Kindergärten
  • Allgemeines Informationsblatt für Eltern
  • Begleitbrief für erkrankte Schülerinnen / Schüler bzw. betreute Kinder in Kindergärten und deren Eltern
  • Informationsblatt für nicht erkrankte Schüler und Schülerinnen, in deren Klassen Mitschülerinnen und Mitschüler erkrankt sind (analog für Kindergärten)
  • Kontakt für die Bestellung von Plakaten und Flyern
  • Liste mit weiteren Beratungs- und Infoangeboten

Aufgrund zahlreicher alltäglicher Kontakte in Gemeinschaftseinrichtungen spielen gerade Kinder und Jugendliche für die Weiterverbreitung einer Virusgrippe (Influenza) eine bedeutende Rolle. Infektionen, die z.B. in der Schule erworben werden, können zuhause auf Familienmitglieder und in der Folge wiederum auf andere Gemeinschaftseinrichtungen übertragen werden.

Gemäß § 36 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) sind Gemeinschaftseinrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, verpflichtet, in Hygieneplänen innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen, um Infektionsrisiken zu minimieren. Das Landesgesundheitsamt bietet eine Arbeitshilfe zur Erstellung von Hygieneplänen für Schulen an. Dort sind die wichtigsten, auch für die Neue Influenza, gültigen Maßnahmen des Hygienemanagements enthalten.

Außerdem gibt es seit heute ein neues Onlineangebot der Landesregierung für Bürgerinnen und Bürger zur Neuen Influenza A/H1N1 ("Schweinegrippe"). Ross-Luttmann: "Wir wollen eine zentrale Informationsplattform für alle Menschen in Niedersachsen bieten. Denn wer gut informiert ist, kann sich und andere besser schützen."

Servicehinweis:  www.grippeschutz.niedersachsen.de

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Hohe Sonnenstromernte bei enercity

Neue Photovoltaikanlage am Kraftwerk Herrenhausen überrascht

Die im Dezember 2008 am Kraftwerk Herrenhausen der Stadtwerke Hannover AG in Betrieb genommene neue Photovoltaikanlage übertrifft die Erwartungen beträchtlich. Seit dem 1. Januar 2009 bis heute hat die neue Anlage bereits rund 50.000 kWh ins örtliche Stromnetz eingespeist. Auch wenn es mit dem sonnigen Wetter in diesem Jahr bisher nicht durchgängig zu klappen scheint, liegt die Produktion deutlich über der Prognose für diesen Zeitraum (circa 41.000 kWh).

Die installierte elektrische Leistung der damit nun größten PV-Anlage bei enercity beträgt 65 Kilowatt (Modulleistung 75 kWp). Die erste Stromeinspeisung erfolgte am 12. Dezember 2008. Ursprünglich hatten wir für das erste Jahr bei dieser Anlage mit einer Sonnen-Stromerzeugung von knapp 65.000 kWh gerechnet“, so der enercity-Ingenieur Frank Dollmann, „Die nun gemessenen Werte lassen für 2009 eine Rekordernte erwarten“.

Bei weiteren bereits langjährig betriebenen Photovoltaikanlagen der Stadtwerke Hannover AG konnten leider keine derartigen Überraschungen verzeichnet werden. Ausschlaggebend für das gute Ergebnis in Herrenhausen sind die Qualität der Module und der Ausführung, sowie deren optimale Ausrichtung an einem guten Standort. Damit hat sich die Wirtschaftlichkeit der Anlage um weitere 15 Prozent erhöht.

Insgesamt wurden rund 388.000 Euro in das Projekt investiert, welches vom örtlichen Handwerksbetrieb „Elektro Helke“ als Generalunternehmer umgesetzt wurde. Die Anlage des deutschen Herstellers „Solarwatt“ hat eine Gesamtmodulfläche von 554 Quadratmetern. Die 333 monokristallinen PV-Module wurden auf das Dach der Materiallagerhalle auf dem Kraftwerksgelände montiert. Die Anlage ergänzt damit die seit 1998 vorhandene 11 kW-Anlage am Kraftwerksgebäude in Herrenhausen.

Eine technische Besonderheit der Anlage ist, dass sich die Module aufgrund einer innovativen aerodynamisch geformten Konstruktion bei Windstößen oder Sturm „an das Dach anschmiegen“. Dies ermöglicht eine viel leichtere Konstruktion und Kosteneinsparungen für PV-Anlagen auf Flach- und Industriedächern. Somit können aus statischen Gründen bisher nicht geeignete leicht geneigte und flache Dächer auch für die Solarenergiegewinnung genutzt werden.

Das Kraftwerk Herrenhausen spielt eine wichtige Rolle für die regenerativen enercity-Anlagen in Hannover. Die dortige Leitwarte dient quasi als „Gehirn“ der örtlichen regenerativen Stromerzeugungsanlagen. Von hier aus wird auch der Betrieb der Deponiegasanlage in Lahe, der Windkraftanlage Kronsberg und der beiden Leine-Wasserkraftwerke Herrenhausen und Schneller Graben gesteuert, die jährlich CO 2 -freien Strom für rund 7.500 Haushalte bereit stellen.

www.enercity.de

PM: Stadtwerke Hannover AG

Maschseefest 2009: Stadt macht Programm für Kinder- und Jugendliche und achtet auf den Jugendschutz

Auch in diesem Jahr organisiert die Stadt auf dem Maschseefest wieder das Programm für ganz junge und jugendliche BesucherInnen – bunt, spannend und unterhaltsam, an vier Tagen in der Woche, jeweils ab 15 Uhr, von Donnerstag (30. Juli) bis Sonntag (16. August), auf der Kinder- und Jugendwiese im Nord-West-Bereich des Sees. Rund um den ganzen Maschsee achtet die Stadt außerdem darauf, dass Jugendliche nicht verbotswidrig an Alkohol gelangen.

"Mehr Fun – weniger Alkohol: Im Grunde kann unser Alkohol-Präventionsmotto über allem stehen, was die Stadt hier auf dem Maschseefest für die Kinder und Jugendlichen unternimmt", erläuterte Jugenddezernent Thomas Walter heute (31. Juli) bei einem "Eröffnungsrundgang" über die Kinder- und Jugendwiese. "Wir wollen, dass die jungen Gäste auf dem Fest Spaß haben bei Spiel, Sport, Wettkampf, Mitmachaktionen und Bühnenprogramm. Wir wollen aber auch, dass sie die große Party unbeschadet überstehen, je nach Alter ganz ohne oder zumindest mit eingeschränktem Alkoholgenuss Spaß haben", so Walter.

Um "weniger Alkohol" geht es bei der Arbeit des städtischen Jugendschutzes: Die MitarbeiterInnen haben am ersten Tag des Maschseefeste alle Verkaufsstände aufgesucht und nachdrücklich auf die gesetzlichen Bestimmungen zur Abgabe von Alkohol hingewiesen.

Während der drei Festwochen wird die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bei der Abgabe von Alkohol generell kontrolliert.

Besonders wird auf das Problem der Weitergabe von Alkohol an Minderjährige geachtet:
Viele Erwachsene halten es für selbstverständlich, Jüngeren in der eigenen Gruppe oder aus Gefälligkeit auch Fremden Hochprozentiges, Cocktails und anderes zu kaufen. Gerade jungen Erwachsenen fehlt oft jegliches Problembewusstsein. Da hinreichend bekannt ist, dass die Weitergabe ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz ist, werden gegen die Erwachsenen Bußgeldverfahren eingeleitet.

Während des Schützenfestes wurden deutlich weniger alkoholisierten Minderjährige in das Kinderkrankenhaus Auf der Bult eingeliefert als bei vergleichbaren Veranstaltungen. Der Erfolg wird auch auf die ebenfalls sehr intensive Informationsarbeit und einen hohen Kontrolldruck durch den Jugendschutz zurückgeführt.

Für "mehr Fun" als Alternative zum Alkohol – und für den Spaß am Fest überhaupt – gibt es das Programm auf der Kinder- und Jugendwiese. Die Kinder- und Jugendarbeit im städtischen Fachbereich Jugend und Familie hat zusammen mit der Stadtteilkultur aus dem Fachbereich Bildung und Qualifizierung Angebote und Aktionen vorbereitet, bei denen man sich austoben, mit anderen messen, künstlerisch tätig werden oder andere dabei bewundern kann:
Jeweils ab 15 Uhr, mittwochs und donnerstags bis 18 Uhr, freitags bis sonntags bis 19 Uhr, kann man Kanu oder Floß fahren, Klettern an der mobilen Kletterwand, Balancieren auf dem Seilcarré, Fußball spielen im SoccerCourt oder sich schminken lassen.

Freitags bis sonntags sind außerdem Kreativität, Forschergeist und Spieltrieb auf der Aktionsfläche und im -zelt gefragt: Im Maschseelabor erlebt man das Prinzip der Camera Obscura oder macht "wissenschaftliche" Experimente; nicht nur für kleine Künstler-Innen gedacht sind Musik- und Tanzworkshops, Malangebote und eine fünftägige Bildhauerwerkstatt, deren in Stein gehauenes Ergebnis künftig eine Jugendeinrichtung zieren soll (30. Juli, 5., 6., 12., 13. August); Ritter und Burgfräulein kommen beim Mittelalterspektakel auf ihre Kosten (7. bis 9. August). Und auf der Bühne unterhalten das Kindertanzhaus "Hannobal" (2. August), Clown Fidolo (7., 8. August), Artisten vom Kinderzirkus (15. August) und das Figurentheater "Die Complizen" (1., 14. August).

Auf der Bühne übernehmen freitags bis sonntags ab 18 bzw. 20.15 Uhr Bands die Show, die sonst in den städtischen Jugendzentren proben, und sich jetzt einem gleichaltrigen Publikum präsentieren wollen. Die Tontechnik-Crew der Jugendbühne besteht aus SchülerInnen unterschiedlicher Schulen aus der Region Hannover.
(Eine Übersicht über die auftretenden Bands siehe unten.)

Sozusagen nebenbei erfährt man auf der Kinder- und Jugendwiese auch, was zu den vielfältigen Aufgaben der Einrichtungen aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Stadtteilkulturarbeit gehört und kann sich über weitere Angebote informieren.
Zur Stärkung gibt es Erfrischungsgetränke in der Milchbar – und wer mag, kann beim Wettmelken ausprobieren, wie schwer es ist, die Milch aus der Kuh und nicht aus der Tüte zu bekommen.

Unterstützt wird das Programm von der Sparda-Bank Hannover, der Milchwirtschaft Niedersachsen, den Firmen Sennheiser und Röhler, XXL-Werbeservice sowie dem Pelikan-Malmobil.

 

Bands auf der Jugendbühne

Sonnabend (1. Juli)
19 Uhr: Spotlight records (HipHop)
        Die Zwillinge feat. Mädchensauna
 
Sonntag (2. August)
19 Uhr: Niype (New Wave)
20.15 Uhr: Perfect Sin (Indie Rock)
 
Freitag (7. August)
19 Uhr: Your hero falling (New Metal)
20.15 Uhr: Frames (Indie)
 
Sonnabend (8. August)
18 Uhr: Mahamudra (russisch Pop)
19.15 Uhr: Testiventum (Art Rock)
20.30 Uhr: Liquor Store (Indie Rock)
 
Sonntag (9. August)
18 Uhr: Simply Cat (Reggae)
19.15 Uhr: Indipendent Chillaz (Reggae)
20.30 Uhr: Scaramboulage (Ska)
 
Freitag (14. August)
19 Uhr: Not endless (Indie Rock)
20.15 Uhr: Letter Box (deutsch Pop)
Sonnabend (15. August)
19 Uhr: White Wall (Indie Rock)
20.15 Uhr: Crown Caps (Indie Rock)

Sonntag (16. August)
15 Uhr: HipHop on the Sea
        HipHop Community e.V.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

„Wie attraktiv sind Hannovers Wochenmärkte?“ – KundInnenenbefragung auf Hannovers Märkten

Die Stadt will im Rahmen einer Umfrage von den KundInnen der 28 hannoverschen Wochenmärkte erfahren, wie attraktiv die Märkte sind. Alle BesucherInnen haben in der Zeit vom 6. bis 15. August Gelegenheit, ihre Meinung, Wünsche und Bedürfnisse zu den Märkten ausführlich zu äußern. Auftraggeberin der Umfrage ist die Landeshauptstadt Hannover; durchgeführt wird sie von dem Unternehmen Management consult.

Die InterviewerInnen werden BesucherInnen nach ihrem Einkaufsverhalten und Urteil über die angebotenen Produkte hinsichtlich Qualität und Vielfalt befragen. Anhand der Herkunft der BesucherInnen wird versucht, die Anziehungskraft der Märkte zu ermitteln. Reicht das Angebot aus oder fehlt etwas? Wer kommt wann, wie oft und aus welchen Gründen? Wie zufrieden sind die BesucherInnen mit den Öffnungszeiten und dem äußeren Erscheinungsbild? Wie viel geben sie auf den Märkten durchschnittlich aus?

Aus den gewonnen Daten hofft die Stadt konkrete Hinweise zu gewinnen, um die Wochenmärkte insgesamt noch attraktiver zu machen. Denn immerhin dienen die Märkte als Aushängeschild, bringen Kaufkraft in die Stadtteile und werden von Alt und Jung aufgrund ihrer lebendigen Einkaufsatmosphäre und ihrer Funktion als soziale Treffpunkte geschätzt.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Sperrung der Hildesheimer Straße

Im Zusammenhang mit dem Bau des Hochbahnsteiges Peiner Straße muss die Hildesheimer Straße am Sonntag (2. August) von 6 bis voraussichtlich 15 Uhr stadtauswärts voll gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke über Peiner Straße, Thunitistraße und An der Wollebahn ist ausgeschildert.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

VHS: neues Programm jetzt kostenlos erhältlich

Das neue Programm der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) für das Herbstsemester 2009 ist erschienen. Es ist ab morgen (31. Juli) im Haus der VHS am Theodor-Lessing-Platz 1, in Bürgerämtern, Buchhandlungen, Bibliotheken, Stadtteilkulturzentren, Freizeitheimen, VHS-Nebenstellen, Sparkassen und weiteren Orten kostenlos erhältlich und steht im Internet unter www.vhs-hannover.de zum Download bereit.

Zusätzlich wird das Programm in den nächsten zwei Tagen am Platz der Weltausstellung verteilt: Morgen von 11 bis 18 Uhr und am Sonnabend (1. August) von 11 bis 14 Uhr.

Das neue Halbjahresprogramm der VHS bietet mit rund 1.300 Veranstaltungen und Kursen viele Möglichkeiten, sich praktisches und theoretisches Wissen anzueignen. Zurzeit haben ganz traditionelle Kurse wieder Hochkonjunktur. So sind seit einigen Semestern Grundkurse zum Nähen mit der Nähmaschine wieder gut besucht. Auch "Tastschreiben am PC" ist gefragt. Interessierte können wählen, ob sie "multisensorisch in zwölf Stunden" oder in traditionellen längeren Kursen lernen möchten.

Kurse der kulturellen Bildung eröffnen einen Blick in eine andere Welt, etwa bei Wagners "Der Ring der Nibelungen" oder der "VHS im Museum", wo die TeilnehmerInnen sich an
Aquarellen versuchen können.

Neu im Programm findet man beispielsweise unter Gesundheitsbildung "Business-Yoga" für die 30-minütige Mittagspause oder bei den Fremdsprachen "Discussing, Listening and Reading – The history of rock and roll". "Office kurz und bündig" und Mac-Kurse wurden vermehrt ins Programm genommen.

Anmeldungen sind per E-Mail, Brief, Fax,  persönlich oder unter der zentralen Telefonnummer 168-44783 möglich.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Eilentscheidung des VG zur rechten Demonstration zum Wincklerbad in Bad Nenndorf

Verwaltungsgericht gibt Eilantrag gegen versammlungsrechtliche Auflagen nur teilweise statt

Das Verwaltungsgericht Hannover – 10. Kammer – hat mit Beschluss vom heutigen Tage einem Eilantrag des Anmelders des sogenannten Trauermarschs in Bad Nenndorf nur teilweise stattgegeben.

Der Anmelder wendet sich mit einer kurzfristig erhobenen Klage gegen mehrere versammlungsrechtliche Auflagen des Landkreises Schaumburg, mit denen ihm eine bestimmte Aufzugsroute vorgeschrieben wird, Lärmschutzauflagen und Bekleidungsvorschriften auferlegt werden und der Gebrauch von Trommeln während des Aufzugs und zweier Zwischenkundgebungen untersagt wird.

Der Eilantrag des Antragstellers, seiner Klage die aufschiebende Wirkung gegen diese Auflagen wiederherzustellen, hat nur teilweise Erfolg.

Als rechtswidrig erachtet das Verwaltungsgericht die Beschränkung der zulässigen Lärmimmissionen bei der Zwischenkundgebung am Wincklerbad auf den Immissionsrichtwert von 45 dB(A), den üblichen Richtwert für Kurgebiete. Weil die Versammlung ein seltenes Ereignis ist und die technischen Regelwerke für Lärmschutz hierfür besondere Richtwerte vorsehen, seien diese zugrunde zu legen. Im Ergebnis würden die geltenden Lärmschutzrichtlinien schon eingehalten, wenn der von der Zwischenkundgebung ausgehende Lärm einen Beurteilungspegel von 55 dB(A) nicht überschreitet.

Rechtswidrig sei außerdem das pauschale Verbot, während des Aufzugs und der Zwischenkundgebungen Trommeln zu benutzen. Die Versammlungsbehörde hat dies im Wesentlichen mit Lärmschutzbestimmungen begründet. Dieser Argumentation folgte das Gericht nicht – die Vorgabe der Lärmschutzrichtwerte sei insofern ausreichend. Wenn diese Richtwerte auch bei Gebrauch von Trommeln eingehalten würden, könne ein weitergehendes Verbot des Gebrauchs von Trommeln aus Lärmschutzgründen nicht ergehen.

Im Übrigen hatte der Antrag keinen Erfolg.

Die vom Antragsteller kurzfristig eingereichte Änderung der angemeldeten Routenführung habe die Versammlungsbehörde zu Recht abgelehnt. Die bereits genehmigte Gegendemonstration, deren Veranstalter ihrerseits Änderungen der begehrten Routenführung hatte hinnehmen müssen, hätte sonst einen großen Umweg durch ein Gewerbegebiet und über die Bundesstraße 442 machen müssen und wäre in ihrer Wahrnehmbarkeit erheblich eingeschränkt. Der vom Antragsteller als Route beanspruchte Straßenzug Bornstraße sei außerdem als Rettungsweg freizuhalten.

Soweit sich der Antragsteller gegen eine Auflage wandte, mit der das Tragen gleichartiger Kleidung als Zeichen einer politischen Gesinnung verboten wird, verwies die Kammer auf das Versammlungsgesetz, das ein entsprechendes Verbot enthält. Der weitere Hinweis der Versammlungsbehörde, dies gelte auch für schwarze, blaue und militärgrüne Kleidung und für Pullover, Kapuzenpullover, Hemden, Polo-Shirts und weitere Kleidungsstücke, enthalte keine darüber hinaus gehende Regelung. Gegen den Beschluss können beide Beteiligte noch Beschwerde zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg erheben.

PM: Verwaltungsgericht Hannover

 

Fährmannsfest (Freitag)

Fährmannsfest 2009Schädelspalter und Rockszene.de präsentieren:
"Bunt statt braun" unter der Schirmherrschaft des hannoverschen Oberbürgermeisters Stephan Weil

FÄHRMANNSFEST 2009 live mit:
TEN YEARS AFTER, NIKKI PUPPET, HÄMATOM, RESIDENT EVIL, BLANK und special guest

Mit Ten Years After spielt eine echte Woodstock-Legende am Eröffnungstag des "Kleinen Woodstock" in Hannover.

Es ist schon eine Ehre, die legendäre Blues-Gruppe Ten Years After zu präsentieren, denn es gibt Bands, bei denen die pure Nennung des Namens den Fans Glanz in die Augen treibt. Ten Years After gehören dazu: Ihr Stil ist einmalig und der Sound der britischen Formation unverwechselbar. Die Band hat legendäre Hits wie "Love Like a Man" oder "I'm Going Home" geschrieben. Und auch wenn sie schon 40 Jahre auf dem Buckel hat – richtig alt sind Ten Years After eigentlich nie geworden. Noch immer zelebrieren sie ihren unverwechselbaren Sound, der sie spätestens seit dem Woodstock-Festival von 1969 unsterblich gemacht hat.

die Kulturbühne live mit:
SPIELSTATION, K'S LIFE und FALCO-SOLO-DUO-TRIO
Die Kulturbühne gehört heute den Singer/Songwritern.

Der Freitag ist der Tag der Singer/Songwriter. Nachdem die Kulturbühne im vergangenen Jahr vor allem von Gitarrenkünstlern sehr gut angenommen wurde, werden in diesem Jahr neben den Gitarristen und Sängern verstärkt Songwriter zum Zuge kommen, die auf andere Instrumente setzen.  Etwa E-Piano, Cello oder elektronische Instrumente.

www.faehrmannsfest.de

FDP fordert Senkung des Gaspreises um mehr als 10,8 %

Außerdem Garantie gegen Preissteigerungen bis April 2010 gfordert! Der FDP-Ratsfraktion geht die von Stadtwerke-Chef Michael Feist angekündigte Senkung des Gaspreises zum 1. Oktober 2009 um lediglich 10,8 % nicht weit genug. Der Vorsitzende der FDP-Fraktion Wilfried H. Engelke macht klar: „Der Gaspreis ist immer noch viel zu hoch. Wir fordern zum 1. Oktober eine Senkung, die im Vergleich zum derzeitigen Niveau bei 10,8 % plus X liegen sollte.

Wenn wir uns immer anhören müssen, dass der Gaspreis mit sechsmonatiger Verzögerung an den Ölpreis gekoppelt ist, dann möchten wir auch erleben, dass der Gaspreis die Entwicklung des Ölpreises mitmacht. Nach dem rasanten Verfall des Ölpreises im ersten Quartal 2009 müsste eigentlich eine Senkung um bis zu 20 % möglich sein. Jedenfalls ist deutlich mehr drin als nur gut 10%. Herr Feist muss hier noch eine Schippe drauflegen, sonst laufen die Kunden weiter in Scharen zur Konkurrenz. Eine Senkung um 10 % plus ein dickes X verbunden mit einer Preisgarantie bis April 2010 würde ein Zeichen setzen und bei den Kunden das Vertrauen in unseren lokalen Energieversorger und damit die Bindung an die Stadtwerke stärken.

Hannover, 30. Juli 2009
FDP-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover
Wilfried H. Engelke, Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzender

Broschüre präsentiert eine Auswahl der schönsten Spielplätze

Klettergerüste erobern, Sandburgen bauen und sich mit der Schaukel in luftige Höhen schwingen: Kindern macht es Spaß, sich auf dem Spielplatz auszutoben. Die 21 Städten und Gemeinden der Region Hannover haben eine Fülle von Arealen zu bieten, auf denen der Nachwuchs seine Abenteuerlust ausleben kann. Die Broschüre „Spielplätze. Routen durch die Gartenregion Hannover“ stellt jetzt eine Auswahl der schönsten Spielplätze vor, 64 an der Zahl. Das Heft soll Eltern und Kinder zur spielerischen Entdeckungsreise durch die gesamte Gartenregion auffordern. „Spielplätze haben heute viel mehr zu bieten als Wippe und Schaukel, sie sind zu kreativ gestalteten Erlebniswelten geworden. Es lohnt sich, auch mal andere Spielorte zu besuchen als nur den vor der eigenen Haustür“, sagt Viktoria Krüger, Kuratorin der Gartenregion Hannover.

Die bunt bebilderte Broschüre macht tatsächlich Lust auf mehr: Ob der Hexenspielplatz in der Eilenriede, die Matschanlage und das Drachenklettergerüst im Burgwedeler Amtspark oder der Abenteuerspielplatz in Langenhagen – bei dieser Vielfalt bleiben keine Wünsche offen. Das mehr als 100 Seiten umfassende Heft stellt jeden Spielplatz mit einer ausführlichen Beschreibung vor. Ein Servicekasten gibt Auskunft über Anreise per Fahrrad und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, über Parkmöglichkeiten sowie angrenzende Gaststätten und Sehenswürdigkeiten. Fünf Kapitel gliedern die Region Hannover in übersichtliche Teilbereiche. Ausklappbare Gebietskarten erleichtern die Orientierung. Als kindgerechter Fachmann in Sachen Spielplätze führt die Figur „Hans Gartenwurst“ durch die Seiten. „Gartenwurst“ lautete der Spitzname der grünen Salatgurke in der Nachkriegszeit.

Die Broschüre ist kostenlos über die Bürgerbüros der Städte und Gemeinden zu erhalten. Per E-Mail kann sie unter presse@region-hannover.de bestellt oder über den nachstehenden Link heruntergeladen werden.

http://www.hannover.de/gartenregion/data/downloads/Spielplaetze-kl.pdf

PM: Region Hannover

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