Monate: September 2009

Wochenmärkte finden früher statt

Wegen des Feiertages am Sonnabend (3. Oktober) werden die Märkte Linden/Lindener Marktplatz, Herrenhausen/Meldaustraße sowie der Bauernmarkt/ Moltkeplatz bereits am Freitag (2. Oktober) in der Zeit von 8 bis 13 Uhr durchgeführt.

Die Märkte Linden-Nord/Pfarrlandstraße, Klagesmarkt, Misburg/Kardinal-Galen-Schule sowie der Bauernmarkt Bult/Rimpaustraße fallen ersatzlos aus.

Die üblichen Freitagsmärkte Stephansplatz, Fiedelerplatz, Kloppstockstraße, Hogrefestraße, Bussestraße, Davenstedter Markt, Roderbruchmarkt und Kirchrode/Kleiner Hillen finden wie gewohnt statt.

Tag der Deutschen Einheit – Schwimmen in den hannoverschen Bädern

Auch am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) kann in den städtischen Bädern geschwommen werden. Das Vahrenwalder Bad, das Nord-Ost-Bad und das Stöckener Bad haben in geöffnet. Das Vahrenwalder Bad und das Nord-Ost-Bad sind von 9 bis 18 Uhr geöffnet, das Stöckener Bad von 8 bis 13 Uhr; von 14 bis 17 Uhr ist der öffentliche Badebetrieb für Frauen, wie immer sonnabends, möglich. Das Stadionbad bleibt am Tag der Deutschen Einheit geschlossen.

Jour fixe zur Lindener Geschichte

Eine Veranstaltung von Otto-Brenner-Akademie, Kulturzentrum FAUST und Quartier e.V. am 5.10.2009 um 18 Uhr im Kulturzentrum FAUST, Warenannahme: Thema: „Kein Lindener darf aus Linden vertrieben werden!Gespräche über die Anfänge der Sanierung in Linden-Nord zu Beginn der 1970er Jahre und ein Kurzfilm" 

Linden-Nord ist nach 1850 als Arbeiterwohnquartier für die vielen Fabriken an Ihme und Leine in sehr kurzer Zeit gebaut worden. Diese schlichten und schlechten Wohnverhältnisse sind weitgehend unverändert bis nach dem 2. Weltkrieg erhalten geblieben. Nach dem Wiederaufbau stand dann der städtebauliche Umbau der innenstadtnahen Altbauquartiere an. Nach Plänen des Prof. Göderitz sollte fast das gesamte Umfeld der Limmerstraße abgerissen und zu einer mehrspurigen Stadtautobahn umgebaut werden. 

Die ersten Flächenabrisse von alten, oft kaputten Fabriken fanden für das Heizkraftwerk und dann für das Ihmezentrum statt, die ersten Abrisse von Wohnquartieren fanden an der Pfarrlandstraße und an der Fannystraße noch vor der offiziellen Sanierung statt. Durch die städtebauliche Sanierung sahen viele Lindener ihr Linden bedroht: durch Abrisse und dann Neubau oder durch teure Modernisierungen befürchtete man die Vertreibung der alten Lindener, damit Platz für die einkommensstärkeren Mittelschichten geschaffen wird. In Linden gab es sehr früh Aktivitäten, um die Sanierung für die Bewohner sozialverträglich und mit Bürgerbeteiligung durchzuführen. Jochen Günther als damaliger Pastor der Bethlehemkirche, versuchte die Lindener zu informieren und zu mobilisieren, ihre Interessen in die Hand zu nehmen. Er gehörte zu den Gründern der Bürgerinitiative Linden-Nord. Egon Kuhn versuchte als lokaler SPD-Funktionär und Leiter des Freizeitheim Linden die Interessen der Lindener gegen die stadthannoverschen Interessen zu verteidigen. Sie berichten über das Vorfeld und den Beginn der Sanierung, die dann in Linden-Nord 1976 offiziell begann. Moderation: Jonny Peter, Ende der 70er Jahre Mitglied der Bürgerinitiative Linden-Nord, AG Viktoriastraße. 

Unser nächster Jour fixe-Termin ist danach:

Montag, 2.11. um 18 Uhr:

„Die legendäre Fannystraße und die Butjerfeste" mit einem Kurzfilm und Vorträgen von Ruth Schwake, Egon Kuhn und Jonny Peter

Empfänger von Transferleistungen fahren bald S-Klasse, aber nur tageweise

Zur Einführung eines Sozialtickets ab dem 1. Oktober bekräftigt die Fraktion DIE LINKE in der Regionsversammlung ihre Forderung nach Erweiterung des Ticket S um ein stark vergünstigtes Monatsticket. Der Fraktionsvorsitzende Jörn Jan Leidecker kritisiert, dass in dem jetzigen Modell der vorgesehene Satz für Mobilität in den Hartz-IV-Leistungen spätestens nach dem Kauf von sechs Tagestickets aufgebraucht ist. Seine Fraktion wird die anstehenden Haushaltsberatungen dazu nutzen, um die Gegenfinanzierung des Monatstickets im Haushalt 2010 sicher zu stellen.

Grundausbildung für Jugendgruppenleiter

Johanniter-Jugend bietet Kurs in den Herbstferien an.

Hannover/Friesoythe. Die Johanniter-Jugend im Landesverband Niedersachsen/Bremen lädt alle Interessierten ganz herzlich ein zur Jugendgruppenleiter-Grundausbildung (gemäß JGL-GA II / 2009) vom 03. bis 10. Oktober im Soesteheim in Friesoythe. Dieser Zeitraum ist die erste Woche der Herbstferien. Teilnehmen können alle Jugendlichen ab 15 Jahren und Erwachsene, die Interesse an der ugendarbeit haben. 

Die Ausbildung berechtigt die Teilnehmer, eine Juleica zu beantragen. Das Seminar ist als Bildungsurlaub anerkannt. Anmeldungen sind noch bis zum 18. September 2009 unter folgender Anschrift möglich:  Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Landesverband Niedersachsen/Bremen Fachbereich Jugend, Kabelkamp 5, 30179 Hannover; Fax 0511 67896-504 

Anmeldeformular zum Download unter www.jj-nds-br.de

Sozialtarif gilt ab heute, 1. Oktober

Mit der Region-S-Karte gibt es das günstige Ticket S

Ab 1. Oktober gibt es das günstige Ticket S für einkommensschwache Menschen in der Region Hannover. Zum Preis eines Einzelfahrscheins können Berechtigte damit den ganzen Tag im jeweils bezahlten Zonenbereich die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Voraussetzung ist für Bewohner und Bewohnerinnen der Landeshauptstadt der HannoverAktivPass, Menschen aus den anderen 20 Städten und Gemeinden der Region müssen Inhaber der Region-S-Karte sein. Dieses blaue Kärtchen, das zunächst ein Jahr gültig ist, wird in der zweiten Septemberhälfte an Empfänger sogenannter Transferleistungen verschickt – das sind Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe sowie Asylbewerber und Kriegsopfer. Um die Region-S-Karte als Berechtigungsausweis für das vergünstigte Ticket S zu nutzen, ist zudem zum Preis von vier Euro eine Monatsmarke zu lösen. 

„Uns ist es gelungen, eine Lösung zu realisieren, die vielen einkommensschwachen Menschen das Leben ein bisschen leichter  macht“, sagte Regionspräsident Hauke Jagau bei der Vorstellung des Ticket S und der Region-S-Karte am Dienstag. „Wer sehr viel fährt und eine Monatscard nutz, wird jetzt nicht auf das Ticket S umsteigen. Aber für alle, die ab und zu die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und dann mehrere Besorgungen an einem Tag miteinander verbinden, ist das ein interessantes Angebot.“ Verkehrsdezernent Dr. Georg Martensen dankte dem Großraum-Verkehr Hannover GVH für die fruchtbare Zusammenarbeit. „Das Ticket S ist eine Neuheit in der Region Hannover. Ich bin froh, das es uns gelungen ist trotz großen Absprachebedarfs den Termin 1. Oktober einzuhalten.“ Eine Prognose zur Entwicklung der Fahrgastzahlen wollte Dr. Martensen noch nicht geben. „Wir werden das natürlich genau beobachten. Wir gehen davon, dass die Einführung dieses Tarifs es Menschen ermöglicht, den ÖPNV zu nutzen, die das vorher nicht konnten.“ Es sei jedoch zu früh, etwas zu Nutzerzahlen zu sagen. Die Region Hannover leistet für jede Monatsmarke, die für vier Euro gekauft wird, einen weiteren eigenen Tarifbeitrag von elf Euro, der direkt an den GVH geht. So sollen mögliche Mindereinnahmen vermieden werden, die den Verkehrsbetrieben durch die Vergünstigung entstehen könnten.

AWO warnt neue Regierungskoalition vor Sozialkürzungen

awoKinderarmut und Mindestlohn in der Pflege sind wichtigste Themen

"Lohnarmut führt zu Kinderarmut und mündet in Altersarmut", betonte der AWO Bezirksvorsitzende Axel Plaue am Tag nach der Bundestagswahl. "Leider muss man befürchten, dass die neue Regierungskoalition nicht die dringend notwendigen Konsequenzen aus dieser Tatsache zieht."

Insbesondere im Kampf gegen die Armut von mehr als 2 Millionen Kinder in Deutschland, warnt der AWO Bundesverband davor, dass die Kinder von Langzeitarbeitslosen und unterstützungs-bedürftigen Alleinerziehenden noch weiter ausgrenzt werden, indem die Hartz IV-Sätze für Kinder nicht wie dringend geboten erhöht werden, sondern die Hürden für den Zugang zu Betreuung und Bildung von der Krippe bis zur Uni noch weiter erhöht werden.

"Der Sparzwang und die teuren Wahlversprechen für die Wirtschaft und Bessergestellte geben leider jeden Anlass zu der Befürchtung, dass die Armutsstrukturen weiter verfestigt werden, statt insbesondere die Kinder aus einer aussichtslosen Spirale von "Sozialamtskarrieren" heraus zu holen", erläuterte Plaue. Dagegen sei eine stärkere Förderung insbesondere auch für den Übergang von der Schule in den Beruf dringend nötig – im Interesse des Arbeitsmarktes wie der Jugendlichen und der gesamten Gesellschaft.

Im Kampf gegen Mini-Löhne, von denen Millionen Menschen trotz harter Arbeit nicht leben können, müsse klar sein: "Wenn Leistung sich lohnen soll, muss auch FDP-Chef Westerwelle für die Einführung des Mindestlohns in der Pflege sein", fordert Axel Plaue. In diesem Sinn erwartet er, dass auch der künftige Arbeitsminister dem Vorschlag der Kommission zur Festsetzung eines Mindestlohns in der Pflege folgen wird. Zur Bekämpfung der teilweise unzumutbaren Arbeits-bedingungen durch die zunehmende Privatisierung im Pflegebereich, in dem mehr als 800 000 Menschen beschäftigt sind, hat sich die AWO federführend für die Aufnahme der Branche in das Entsendegesetz eingesetzt. Dieser Erfolg steht nun unter der neuen Regierungskoalition möglicherweise auf der Kippe.

Auch im Gesundheitswesen sei angesichts der Wahlaussagen der neuen Regierungskoalitionäre eine weitere Privatisierungswelle zu befürchten. "Damit ist/wäre der Weg in die Zweiklassenmedizin vorgezeichnet", warnt der AWO Bezirksvorsitzende.

Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Hannover e.V.
Kurt-Partzsch-Haus
Körtingsdorfer Weg 8
30455 Hannover

www.awo-hannover.de

CHASING THE DREAM Ausstellung im Bürgersaal

Die Welt der Jugend im Licht der acht Entwicklungsziele steht im Mittelpunkt der Ausstellung "Chasing the Dream", die vom 3. bis 11. Oktober im Bürgersaal des Neuen Rathaus zu sehen sein wird. 

Wie leben junge Menschen in Ländern, die unter den Problemen leiden, deren Beseitigung die Millennium-Entwicklungsziele fordern?
Wie fühlt man sich auf der Suche nach einer Ausbildung in der Jaguare Favela in Brasilien? Und wie ist es, arm und HIV-positiv
in Kingston/ Jamaika aufzuwachsen?
"Chasing the Dream" gibt Einblicke in die Gedanken und Lebenswelten junger Menschen weltweit.
Fotografiert und niedergeschrieben, selbst eingefangen und formuliert, dokumentieren acht Jugendliche und junge Erwachsene ihre Eindrücke selbst. Das Prinzip: Je eines der  Jugendportraits verkörpert je eines der acht Entwicklungsziele.

Die Ausstellung wird täglich von 9 bis 17 Uhr zu besichtigen sein.

Weitere Infos zur Ausstellung unter: www.chasingdream.de

Die Ausstellung wird präsentiert von der Landeshauptstadt Hannover, Agenda 21-Büro,
Trammplatz 2, Telefon 0511 168 4 50 78 oder  168 4 98 38, Email: agenda21@hannover-stadt.de www.agenda21.de

Gold und Edelmetalle für Orchideengewächse des Berggartens

Orchideenhaus

Orchideenhaus

Keine andere Pflanzenfamilie hat ein solches umfangreiches Spektrum an Blütenformen und -farben wie die Orchideen. Die "Orchidaceae-Sammlung" des Berggartens in Herrenhausen zählt zu den größten Orchideensammlungen der Welt und konnte bereits einige bedeutende Auszeichnungen nach Hannover holen.
Beim Europäischen Orchideen Kongress in Dresden (24. bis 27. September 2009) erhielten Pflanzen des Berggartens insgesamt 15 Medaillen, darunter eine Goldmedaille. Über 80 AusstellerInnen aus ganz Europa und Übersee hatten sich mit ihren schönsten Pflanzen beteiligt. Die einzige Goldmedaille von 35 einzeln bewerteten Pflanzen gab es für die Kultur der Orchidee "Grammatophyllum measuresianum". Die gigantische Pflanze hat mehrere Rispen mit mehr als 250 Blüten und ist derzeit auch im Orchideenschauhaus des Berggartens ausgestellt.

Orchideen-Züchter Hans-Peter Braun hatte 20 Orchideen der Herrenhäuser Gärten in der sächsischen Metropole präsentiert und ist überzeugt, dass das "Gold" verdient ist. Er erklärt: "Maßgeblich für die Goldmedaille ist die außergewöhnliche Größe und Blütenfülle der Pflanze – das erreicht man nur mit perfekter, artgerechter Pflege". Die prämierte "Grammatophyllum" zählt seit vielen Jahren zum 25.000 Orchideen umfassenden Bestand des Berggartens. Ihre natürliche Heimat sind tropische Regenwälder in Guinea, Borneo und den Philippinen.

Die Orchideensammlung wird in den Anzuchthäusern des Berggartens unter den jeweils optimalen Licht-, Temperatur- und Luftfeuchtebedingungen kultiviert. Ausgestellt werden die jeweils schönsten blühenden Exemplare: 500 bis 800 blühende Pflanzen sind ständig im Schauhaus zu erleben.
Bis ins Jahr 1835 reicht die Geschichte der Orchideenkultur in den Herrenhäuser Gärten zurück. Unter Hofgärtner Hermann Wendland entwickelte sich ab 1858 eine systematische Sammlung. Im zweiten Weltkrieg wurde sie größtenteils zerstört, doch Botaniker und Orchideenspezialisten beteiligten sich an ihrer Wiederherstellung.

www.hannover.de

PM: Landeshauptstadt Hannover

 

Klimaschutzlösungen gesucht

enercity-Fonds proKlima lobt Branchenpreis im Rahmen des Ideenwettbewerbs "StartUp-Impuls" aus

Der enercity-Fonds proKlima ruft Unternehmensgründer mit einem technischen Bezug zum Klimaschutz dazu auf, sich jetzt für den gleichnamigen Branchenpreis "proKlima" zu bewerben. Der Klimaschutzfonds unterstützt bereits zum fünften Mal den renommierten Ideenwettbewerb "StartUp-Impuls" von hannoverimpuls und Sparkasse Hannover. "Mit unserem Branchenpreis wollen wir Gründungen und Geschäftsideen auszeichnen, die mit neuen Produkten, Technologien oder Dienstleistungen eine nachhaltige Energienutzung vorantreiben", sagt Harald Halfpaap, Geschäftsführer des enercity-Fonds. Das von proKlima gestiftete Preisgeld beträgt insgesamt 15.000 Euro. Dem Gewinner des Branchenpreises winken 10.000 Euro.

Gefragt sind zum Beispiel Ideen, wie sich die Energie in der Industrie, im Gewerbe und im Haushalt am effizientesten einsetzen lässt. Aber auch der Trend zum Ausbau der erneuerbaren Energien und die Entwicklung zu einer immer dezentraleren Erzeugung erfordert technische Innovationen. Intelligente Antworten werden angesichts des fortschreitenden Klimawandels immer drängender gesucht – gleichzeitig bietet dies die Chance für neue Geschäftsfelder. Noch bis zum 4. Januar 2010 läuft die Bewerbungsfrist für den Branchenpreis von proKlima. Einzige Bedingung ist die Umsetzung der Idee in der Region Hannover. Im Rahmen von StartUp-Impuls erhalten die besten Geschäftskonzepte außer den Preisgeldern auch ein exklusives Beratungsangebot der Gründungswerkstatt Hannover.

proKlima engagiert sich bei StartUp-Impuls ergänzend zu seinen Förderprogrammen. Über diese bewilligt proKlima vor allem investive Zuschüsse für Solarwärmeanlagen, Passivhäuser, zur energetischen Altbaumodernisierung oder für den Fernwärmeausbau und die Installation von Blockheizkraftwerken.

Fragen zum Branchenpreis beantwortet proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap gerne telefonisch unter 0511 430-3081 oder per E-Mail an harald.halfpaap@enercity.de. Informationen zum Wettbewerb StartUp-Impuls stehen im Internet unter www.startup-impuls.de bereit.

Anmeldung unter: hannoverimpuls GmbH/ Gründungswerkstatt Hannover
Stichwort: StartUp-Impuls 2009
Tel. 0511 9357-700
Fax 0511 9357-709
E-Mail: info@gruendungswerkstatt-hannover.de
Internet: www.gruendungswerkstatt-hannover.de

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