Monate: April 2010

Werderstraße in Richtung Voßstraße gesperrt

Wegen umfangreicher Leitungsarbeiten der Stadtwerke muss die Werderstraße in Fahrtrichtung Voßstraße von kommendem Dienstag, 4. Mai, bis übernächsten Mittwoch, 12. Mai, gesperrt werden. Die VerkehrsteilnehmerInnen werden gebeten, über den Vahrenwalder Platz oder die Hamburger Allee auszuweichen. Entsprechende Hinweistafeln sind aufgestellt. Der Buslinienverkehr wird über die Raiffeisenstraße umgeleitet. In Fahrtrichtung Vahrenwalder Straße bleibt die Werderstraße weiterhin einspurig befahrbar.

Chor sucht neue TeilnehmerInnen – Stadtteile Ost

Der Chor des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) sucht neue MitsängerInnen. Wer Freude am gemeinsamen Singen hat, ist herzlich eingeladen. Der Chor trifft sich mittwochs von 9.45 bis 10.30 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald unter der engagierten Leitung von Frau Chernyak.

Informationen gibt Susanne Hohnhorst beim KSH, Telefon 168-45 2 38.

Bilanz des Geschäftsjahres 2009: üstra schreibt erneut schwarze Null

Die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis abgeschlossen. Dies gab das Unternehmen heute auf seiner Bilanzpressekonferenz in Hannover bekannt.

„Mit dieser schwarzen Null knüpfen wir an das gute Ergebnis des Vorjahres an und beweisen, dass wir dieses nicht durch Einmaleffekte erzielt haben", erklärte dazu André Neiß, der Vorstandsvorsitzende der üstra, bei der Vorlage der Bilanz. Die üstra sei auf dem eingeschlagenen Konsolidierungsweg wieder ein großes Stück vorangekommen. Zwar sei der Nahverkehr insgesamt noch nicht kostendeckend, betonte André Neiß. „Aber wir konnten den Zuschussbedarf durch die Region Hannover seit 2005 – sieht man von den Zahlungen zur Verringerung der Deckungslücke in der Altersversorgung ab – von rund 60 Millionen Euro damals auf heute 17 Millionen Euro reduzieren", erklärte der Vorstandsvorsitzende der üstra. Geplant hatte das Verkehrsunternehmen für 2009 ein Minus von rund 1,9 Millionen Euro.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der üstra und Präsident der Region Hannover, Hauke Jagau, sagte zum Jahresergebnis: „Es ist wichtig, dass das Unternehmen im Wettbewerb mithalten kann. Dazu trägt auch der Partnerschaftsvertrag bei, den die Region Hannover mit der üstra geschlossen hat und der auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einiges abverlangt. Für ihre Bereitschaft, sich für ihr Unternehmen einzusetzen, will ich den Beschäftigten deshalb ausdrücklich danken."

Ohne Sondereffekte wäre das Ergebnis für 2009 noch deutlich besser ausgefallen. Zu den Sondereffekten gehörten vor allem eine Sonderdotierung für die betriebliche Altersversorgung des Unternehmens in Höhe von 8 Millionen Euro und eine Rückstellung für den gleichen Zweck von 13 Millionen Euro, die in Absprache mit der Region Hannover vorgenommen wurden. „Die Lücke in der betrieblichen Altersvorsorge konnte damit weiter geschlossen werden", betonte Wilhelm Lindenberg, im Vorstand der üstra zuständig für Personal und Betrieb.

Ursache für das erfreuliche Ergebnis ist die Tatsache, dass die üstra ihre Einnahmen im vergangenen Jahr deutlich steigern konnte. Aufgrund der im Dezember 2008 durchgeführten Tarifmaßnahme  (plus 4 Prozent) stiegen die Umsatzerlöse vom Fahrgast um 9 Millionen Euro (plus 7,6 Prozent) auf 128 Millionen Euro. „Diese positive Entwicklung bestätigt, dass die Tarifmaßnahme von unseren Fahrgästen akzeptiert wurde", unterstrich der üstra-Vorstandsvorsitzende André Neiß.

Gleichzeitig hat die üstra in 2009 in erheblichem Umfang investiert. Die Busflotte wurde mit acht Niederflur-Stadtbussen des Herstellers Solaris und elf Niederflur-Gelenkbussen des Herstellers MAN verjüngt, die über den neusten Standard zur Abgasreinigung verfügen. „Unser Ausstoß an Schadstoffen konnte damit erneut gesenkt und die Rolle des Nahverkehrs als aktiver Klimaschützer gestärkt werden", betonte Vorstandsmitglied Wilhelm Lindenberg. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Ausrüstung der Dachfläche des Busdepot Süd mit einer Photovoltaikanlage im vergangenen Jahr.

Außerdem schloss die üstra in 2009 ihr Erneuerungsprogramm im Automatenvertrieb ab. Insgesamt stattete das Verkehrsunternehmen seine Stadtbahnhaltestellen mit 318  neuen Fahrkartenautomaten aus, die die über zehn Jahre alten tix- und müx-Geräte vollständig ersetzt haben und den Fahrgästen deutlich mehr Komfort bieten.

Zum 31. Dezember 2009 hat die üstra rund 1.778 Vollzeit-Arbeitskräfte beschäftigt. Dass sind im Vergleich zum Vorjahr vier Vollzeit-Arbeitskräfte mehr. Außerdem wurde die Zahl der Auszubildenden von 72 auf 80 erhöht. Sie betreiben unter anderem das üstra-Infomobil – ein emissionsarmes Elektroauto – als Juniorfirma und sind damit auf Veranstaltungen und Wochenmärkten präsent.

Die Personalaufwendungen betrugen insgesamt 116,1 Millionen Euro. Sie lagen damit um 8,7 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Ursache hierfür waren in erster Linie die höheren Zuwendungen für die betriebliche Altersversorgung.

Den Geschäftsbericht der üstra gibt es als kostenlosen Download unter www.uestra.de.

Buslinien 123 und 124: Haltestellen entfallen

Wegen Asphaltierungsarbeiten auf der Karl-Wiechert-Allee müssen die Busse der Linien 123 und 124 ab Dienstag, 4. Mai, bis voraussichtlich Donnerstag, 6. Mai, einen anderen Weg fahren. Daher entfällt die Haltestelle „Stadtfriedhof Nackenberg“ auf beiden Linien in Fahrtrichtung Bemerode. In Fahrtrichtung Misburger Straße entfällt hingegen auf beiden Linien die Haltestelle „Nackenberg“.

Sommer-FerienCard 2010 – Verkauf startet mit einem Fest im und am Haus der Jugend

"Das fünfte Element" – das ist für Schulkinder Sommer-Ferienspaß in Hannover und zugleich das Motto der diesjährigen FerienCard, der Eintrittskarte für Sechs- bis 15-jährige in sechs Wochen (24. Juni bis 4.August) pralles Programm, die es ab Montag, 10. Mai, bei den Verkaufsstellen (siehe unten) für neun Euro beziehungsweise für Hannover-Aktiv-Pass-InhaberInnen kostenlos gibt.

Zum Schnuppern und Kennenlernen startet der Verkauf mit einem großen

Fest im und am Haus der Jugend,
Sonnabend, 8. Mai, von 15 bis 18 Uhr.

Dabei kann man sich viele der 101 FerienCard-VeranstalterInnen wie Jugendsportzentrum, Kinderwald, Rockmobil oder Hochseilgarten aus der Nähe anschauen und schon einmal überlegen, welche der insgesamt 204 Aktionen mit und ohne Anmeldung wohl die richtige ist. Schnell Entschlossene kaufen gleich eine Karte – andere versorgen sich erst mit dem dicken kostenlosen Programmheft und vergnügen sich mit Murmiland, Wakebord fahren, Lasso werfen, Theaterspielen oder Kindertänzen.

Viele Angebote der 38. FerienCard drehen sich um die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft. Zum Beispiel geht es um die Kraft des Windes und der Sonne, um das Leben der Naturvölker und viele weitere Themen, denen man sich kreativ, sportlich, voller Spannung, fröhlich oder wissbegierig nähern kann. Fast alles findet mehrfach statt, so dass die Chancen auf die Teilnahme groß sind. Es gibt etliche kostenlose Programmpunkte, für andere wird eine Teilnahmegebühr erhoben.

Mit dabei sind wie jedes Jahr der kostenlose Eintritt in viele Schwimmbäder und beliebte "Klassiker" wie Klettern im Seilgarten, Rudern, Discos, Besichtigungen, Kreativwerkstätten, Verbrecherjagd bei der Polizei und Familienaktionstag der Bereitschaftspolizei, der Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr, das Sommercamp im Kinderwald und Aktionen für Natur- und TierfreundInnen.

Die wohnortnahe Ferienbetreuung bietet in verschiedenen Stadtteilen ganztägige abwechslungsreiche Aktionen, bei denen man andere Kinder kennen lernen und viel Spaß haben kann.

Die FerienCard 2010 gibt es im Haus der Jugend, Rathaus, in der Touristen Information, im Üstra Service City Center, in den Freizeitheimen und Spielparks, Stadtbibliotheken, in den städtischen Bädern in einigen Bürgerämtern.

Sie ist der Schlüssel zur Programmteilnahme und zum kostenlosen Besuch vieler Schwimmbäder. Sie ist keine Fahrkarte! Dafür gibt es ein spezielles Ferienangebot der Üstra.

Im Programmheft und im Internet unter www.feriencard-hannover.de findet sich das Formular, mit dem man sich für eine der Aktionen schriftlich registrieren lässt, für die eine Anmeldung notwendig ist.

Schriftlich anmelden kann man sich ab Sonnabend, 8. Mai bis Sonntag, 6. Juni.

Ab Montag, 14. Juni, ist dann die Telefon-Hotline mit der Nummer 0511/168-4 90 52 für die Vergabe von Restplätzen und Hilfe bei der Suche nach verfügbaren Angeboten geschaltet.

Auskünfte gibt Doris Wesche vom FerienCard-Team unter der Telefonnummer 0511 / 168-44 129

Grüne geben Südstadt nicht auf

die-gruenen„Das Ziel eines besseren Stadtbahnanschlusses der östlichen Südstadt darf nicht vorschnell aufgegeben werden“, fordert Meike Schümer, verkehrspolitische Sprecherin der Regionsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Für die Einwohnerinnen und Einwohner der Südstadt würde der Ausbau der Stadtbahn vor allem mehr Qualität bedeuten. Schnelligkeit, Pünktlichkeit und Ausstattung wären deutlich kundenfreundlicher als die jetzige Busverbindung. Durch diesen Qualitätsschub würden knapp 8.000 neue Kundinnen und Kunden den Nahverkehr zusätzlich nutzen. “Das beste Argument für die Fortführung der Linie 10 bis zum Bismarckbahnhof”, findet Schümer.

„Wir hoffen, dass die Stadtverwaltung ihre offensichtlich vorschnell gebildete Meinung revidiert und sich der Diskussion öffnet“, so Meike Schümer.

Den Bedenken gegen Hochbahnsteige in der Sallstraße begegnet Schümer mit der Idee, Niederflurbahnen einzusetzen. Sie fordert, dass diese Variante endlich ernsthaft untersucht wird.

Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs ein wesentlicher Baustein. Eine Verlängerung der D-Linie in die Südstadt könne dabei eine wichtige Maßnahme sein, so BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Regionsversammlung.

www.gruene-hannover.de

Agenda 21-Plenum am 10. Mai

Ein offenes Forum für alles Interessierten.

Geplante TOPs:
1. Fenster nach Malawi. Michael von Studnitz. Reisende Werkschule Scholen

2. Aktuelle Informationen zur niedersächsischen Ehrenamtskarte und zum Förderfonds zur Anerkennung von Bürgerengagement. Dr. Werner Heye, Fachbereich Soziales.

3. ÖKOPROFIT HANNOVER – Gewinn für den Betrieb, die Umwelt, die Stadt und die Region. NN

4. Senior-Mentorinnen-Pool. Necla Saridemir-Hasoglu, Hannoverimpuls GmbH

5. Informationen aus dem Agenda 21-Büro: – Fairer Handel und die Millenniumsentwicklungsziele. Silvia Hesse

Kontakt:

Landeshauptstadt Hannover, Agenda 21-Büro, Silvia Hesse
agenda21@hannover-stadt.de, www.agenda21.de

Erhebliche Verkehrsbehinderungen wegen des Hannover-Marathons

Wegen des Hannover-Marathons werden am Sonntag, 2. Mai, in der Landeshauptstadt von 8 bis 16 Uhr zahlreiche Straßen in den Stadtteilen Mitte, Wülfel, Döhren, Südstadt, Oststadt, List, Sahlkamp, Vahrenwald, Herrenhausen und Nordstadt gesperrt. Bereits ab Freitag (30. April), 20 Uhr, wird die Culemannstraße durchgehend bis Sonntag gesperrt. Grund sind Aufbau und Durchführung eines Kinderlaufes am Sonnabend. Für den Aufbau der eigentlichen Marathonveranstaltung ist der Friedrichswall ab Sonnabend (1. Mai), 18 Uhr, gesperrt. Entlang den Laufstrecken gilt bereits frühzeitig ein generelles Haltverbot. Mit erheblichen Behinderungen ist insbesondere am Sonntag zu rechnen.

Während der Laufveranstaltung am Sonntag sind auch einige Hauptverkehrsstraßen und Zufahrten in die Innen¬stadt gesperrt. In Richtung Zentrum/Hauptbahnhof stehen insbesondere folgende Umleitungsrouten zur Verfügung, die auch ausgeschildert sind: aus nördlicher, westlicher und südlicher Richtung über Westschnellweg (B6), Bremer Damm, Königsworther Platz, Schloßwender Straße, Arndtstraße, Hamburger Allee und Lister Meile; aus Richtung Osten und Süden über Hans-Böckler-Allee, Marienstraße, Berliner Allee und Lister Meile.

Um die Erreichbarkeit der von den Sperrungen betroffenen Gebiete sicherzustellen, werden an einigen Straßen Durchlassstellen eingerichtet. Dort besteht die Möglichkeit, die gesperrte Strecke zu überqueren – wenn der Veranstaltungsablauf es zulässt. Mit längeren Wartezeiten ist allerdings zu rechnen. Die Durchlassstellen: Schmiedestraße/Karmarschstraße, Goethestraße/Leibnizufer, Kapitän-v.-Müller-Straße/Wilhelmshavener Straße/Theodor-Krüger-Straße, Rundestraße/Fernroder Straße, Hildesheimer Straße/Krausenstraße/
Bürgermeister-Fink-Straße, Hildesheimer Straße/Geibelstraße, Hildesheimer Straße/Abelmannstraße, Riepestraße/Heuerstraße/Am Landwehrgraben, Melanchthonstraße/Büssingweg, Melanchthonstraße/Vahrenwalder Straße/Niedersachsenring und Ferdinand-Wallbrecht-Straße/Moltkeplatz. Für Auskünfte über Laufstrecke, Straßensperrungen und die ausgewie¬senen Fahrtrichtungs¬empfehlungen richtet die Landeshauptstadt unter den Telefonnummern 05 11 16 83 09 61, -62 und -63 eine Hotline ein, die am Freitag, 30. April und Sonnabend, 1. Mai, jeweils von 8 bis 16 Uhr und am Sonntag, 2. Mai, von 8 bis 15 Uhr besetzt sein wird.

Die Laufstrecke des Marathons am Sonntag, 2. Mai: Friedrichswall, Friederikenplatz, Lavesallee, Am Schützenplatz, Am Waterlooplatz, Waterloostraße, Bruchmeisterallee, Arthur-Menge-Ufer, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Schützenallee, Brückstraße, Schwarzer Weg, Wilkenburger Straße, Hildesheimer Straße, Aegidientorplatz, Georgstraße, Kröpcke, Georgstraße, Schillerstraße, Ernst-August-Platz, Fernroder Straße, Hamburger Allee, Celler Straße, Edenstraße, Jakobistraße, Voßstraße, Waldstraße, Lister Straße, Bunsenstraße, Lister Kirchweg, Bothfelder Straße, Am Listholze, Constantinstraße, Hebbelstraße, Sahlkamp, Lister Damm, Höfestraße, Wöhlerstraße, Lister Kirchweg, Isernhagener Straße, Werderstraße, Vahrenwalder Straße, Büttnerstraße, Karl-Imhoff-Weg, Im Othfelde, Daimlerstraße, Henschelweg, Büssingweg, Guts-Muths-Straße, Philipsbornstraße, Kopernikusstraße, An der Lutherkirche, Schaufelder Straße, Appelstraße, Alleestraße, Nienburger Straße, Königsworther Platz, Jägerstraße, Walter-Großmann-Weg, An der Graft, Georgengarten, Jägerstraße, Lodyweg, Wilhelmshavener Straße, Grotefendstraße, Königsworther Straße, Brühlstraße, Leibnizufer, Friederikenplatz, Karmarschstraße, Osterstraße, Friedrichswall. Auch in den angrenzenden Straßen ist mit Sperrungen und Behinderungen zu rechnen.

7. Hannoveraner Europatag im Neuen Rathaus

Die Leibniz Universität Hannover (Juristische Fakultät), das European Center of Excellence Hannover und die Landeshauptstadt Hannover veranstalten zu Beginn der diesjährigen Europawoche am 3. Mai im Neuen Rathaus den schon traditionellen "7. Hannoveraner Europatag" unter dem Thema: "Auf dem Weg zu einem liberalen Erbrecht in Europa für grenzüberschreitende Fälle: Der Kommissionsvorschlag für eine europäische Erbrechtsverordnung".

Oftmals erwerben deutsche StaatsbürgerInnen Besitz im Ausland, umgekehrt verfügen ausländische MitbürgerInnen über Vermögen im Inland. Erbrechtsfälle haben heute daher oftmals grenzüberschreitende Bezüge. Nach Schätzungen fallen jedes Jahr in der Europäischen Union 450.000 neue internationale Erbrechtsfälle an, bei denen es um ein Vermögen von insgesamt mehr als 120 Milliarden Euro geht.

Es stellt sich die Frage, nach welchen Regeln Vermögenswerte auf die nächste Generation über gehen, wenn es um "grenzübergreifende" Erbfälle geht? Konkretisiert gefragt: Wie steht es mit dem inländischen Vermögen ausländischer MitbürgerInnen in Deutschland? Oder: Nach welchem Recht werden eine Finca auf Mallorca, Anteile an einer Gesellschaft in Frankreich oder das Sparbuch in Österreich vererbt?

Die derzeit bestehenden internationalen Erbrechte in Europa sind sehr unterschiedlich ausgestaltet. Die Rechtslage ist daher für die betroffenen MitbürgerInnen undurchsichtig und kompliziert. Um die Rechtssicherheit für die BürgerInnen in Europa zu stärken, hat die Kommission im Oktober 2009 einen Vorschlag für eine europäische Erbrechtsverordnung vorgelegt. Dieser soll die Nachlassplanung und die Abwicklung von Nachlasssachen mit Auslandsbezug in der Europäischen Union erheblich vereinfachen.

Die Vortragenden des "7. Hannoveraner Europatages" aus Wissenschaft und Praxis (Anwaltschaft, Notare) werden sich mit verschiedenen Aspekten der geplanten Neuordnung des Erbrechts für grenzüberschreitende Fälle in Europa beschäftigen und das kommende Recht vorstellen.

Weitere Informationen gibt es unter www.hannover.de/europa

Das Programm

9.30 bis 9.40 Uhr
Begrüßung der TeilnehmerInnen

9.40 bis 9.50 Uhr
Auf dem Weg zu einem liberalen Internationalen Erbrecht in Europa
Prof. Dr. Wolfgang Wurmnest, LL.M. (Berkeley), Leibniz Universität Hannover

9.50 bis 10.20 Uhr
Der Kommissionsvorschlag vom Oktober 2009: Stand und Perspektiven des Gesetzgebungsverfahrens
Dr. Rolf Wagner, Bundesministerium der Justiz, Referatsleiter I A 5 – Internationales Privatrecht

10.20 bis 11 Uhr
Die Neuordnung des Internationalen Erbrechts: Eine kritische Bestandsaufnahme
Prof. Dr. Ansgar Staudinger, Universität Bielefeld

11 bis 11.30 Uhr
Diskussion

11.30 bis 11.50 Uhr
Kaffeepause

11.50 bis 12.30 Uhr
Die Neuordnung des Internationalen Erbverfahrensrechts: Eine kritische Bestandsaufnahme
Dr. Anatol Dutta, MJur (Oxon), MPI für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg

12.30 bis 13 Uhr
Diskussion

13 bis 14 Uhr
Mittagspause

14 bis 14.40 Uhr
Anerkennung und Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und öffentlichen Urkunden in Erbsachen
Dr. Jens Bormann, LL.M. (Harvard), Hauptgeschäftsführer, Bundesnotarkammer, Berlin

14.40 bis 15 Uhr
Diskussion

15 bis 15.50 Uhr
Podiumsdiskussion: Überzeugen die Vorschläge der Kommission zum europäischen Nachlasszeugnis?
Dr. Hubertus Rohlfing, Rechtsanwalt und Notar, Hamm / u. a. Mitglied der Expertengruppe der EU-Kommission zum Grünbuch Erbrecht der Kommission der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel
Dr. habil. Manfred Wenckstern, Notar und Dozent für Erbrecht an der Universität Hamburg und an der Bucerius Law School Hamburg

15.50 bis 16 Uhr
Schlusswort
Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. (Harvard), Leibniz Universität Hannover

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