Monate: September 2010

Bärenstark: Eisbären Nanuq und Sprinter lernen sich kennen

Fast sieht es aus, als wagten die beiden jungen Herren ein Tänzchen. Aufrecht stehend, Tatzen an Tatzen, verharren sie im Wasser, keiner wagt den ersten Schritt. Dann wird der Stehtanz abrupt beendet – Sprinter haut Nanuq freundlich die tellergroße Tatze um die Ohren. Nanuq bedankt sich mit einem Hieb in die Seite, worauf Sprinter Nanuqs Nacken mit den Zähnen massiert. Kennenlern-Rituale unter Eisbären.

Seit gestern werden die bislang getrennt lebenden beiden Eisbären-Männchen Nanuq und Sprinter im Hafenbecken der neuen Kanadalandschaft Yukon Bay im Erlebnis-Zoo Hannover aneinander gewöhnt. Bevor die beiden knapp drei Jahre alten Bären zum ersten Mal im Außengehege aufeinander trafen, haben sie sich hinter den Kulissen angenähert und für in Ordnung befunden. Nach der friedlichen ersten Begegnung wurden die Tore zum Hafenbecken geöffnet. Im Tosen der Wellen toben sich die Jung-Bären jetzt aus und messen ihre Kräfte beim Rangeln und Raufen.

Nach etwa einer Stunde spielerischer Balgerei brauchen die Eisbären meistens eine Verschnaufpause. Gemeinsam trotten sie dann den Hang hinauf und schlafen friedlich nebeneinander. Bis zur nächsten Rauf-Runde. „Zu den zentralen Anforderungen der artgerechten Haltung gehört es, die Eisbären zu beschäftigen“, erklärt der Zoologische Leiter, Dr. Heiner Engel. „Das Kennenlernen und Kräftemessen der Jünglinge ist da eine gute Möglichkeit. Solange keine Eisbärendame in unmittelbarer Nähe ist, sind die Raufereien für die Eisbären nur ein Spiel.“

Eisbären Nanuq und Sprinter
Eisbären Nanuq und Sprinter
Eisbären Nanuq und Sprinter

Eine Bärendame ist nicht in Sicht – nur Arktos, der Zwillings-Bruder von Nanuq. Den hatte Sprinter bereits im August kennen gelernt. Damals hatte Nanuq ein wenig beleidigt aus dem Nachbargehege zugeschaut, wie sein Bruder den scheuen Bären aus den Niederlanden zum Spielkamerad erzogen hat. Sprinter – als Einzelkind aufgewachsen – musste erst lernen, mit einem Kollegen zu toben. Arktos dagegen war begeistert, zur Abwechslung mal „großer“ Bruder zu sein. Bis dahin hatte sein Zwilling Nanuq immer den kräftigeren Prankenschlag.

Doch Sprinter lernte sehr schnell, futterte sich ein paar Kilo Masse an und das Kräftemessen mit Arktos endete bald unentschieden. Jetzt versucht Nanuq, den kräftigen Sprinter unterzutauchen, während Arktos aus dem Nachbargehege zusieht und seinen Bruder wahrscheinlich insgeheim anfeuert.

Künftig wird die Besetzung immer wieder getauscht: Ob dann Arktos und Nanuq, Sprinter und Arktos oder Nanuq und Sprinter zusammen im Hafenbecken toben, können nur noch die Tierpfleger unterscheiden. Die Bären sind nahezu gleich groß und gleich schwer. Erkennungstipps: „Sprinter hat ein dunkleres Gesicht als die anderen, Nanuq ist schmaler gebaut und Arktos hat einen breiten Kopf. Ganz einfach“, meint Tierpfleger Andreas Pohl.

www.zoo-hannover.de

„Gesellige Runde“ im Oktober

Jeweils donnerstags trifft sich in der Nordstadt, St.-Marien-Gemeinde-Haus, Marschnerstraße 34, um 14.30 Uhr, Programmbeginn 15.30 Uhr, die "Gesellige Runde" des Kommunalen Seniorenservices Hannover (KSH). Neue TeilnehmerInnen sind herzlich willkommen.

Auf dem Programm steht im Oktober:

  • 7. Oktober: Fröhliches Oktoberfest,
    Akkordeonmusik mit Hans-Peter Nettelbeck
  • 14. und 21. Oktober macht die Runde Herbstpause; sie trifft sich wieder am 28. Oktober.

Informationen gibt Susanne Beike beim KSH, Telefon 168 – 4 34 09.

Fans und Polizei – Miteinander statt Gegeneinander

Unter dem Motto "Fans und Polizei – Miteinander statt Gegeneinander" richtet sich die Polizeidirektion Hannover an die Fans der Vereine Hannover 96 und FC St. Pauli. Die Begegnung der beiden Erstligavereine, die am Freitagabend um 20:30 Uhr in der hannoverschen AWD-Arena stattfinden wird, wird von der Polizei als Spiel mit besonderem Risiko eingestuft. Das Verhältnis zwischen den Anhängern der Mannschaften gilt als belastet. Es werden insgesamt mehr als 5 000 Gästefans erwartet. Mit eigens für dieses Spiel erstellten "Faninfos", die an die Fanvertreter übersandt worden sind, informiert die Polizei Hannover die Anhänger beider Vereine insbesondere auch über die organisatorischen Abläufe am Spieltag, wie zum Beispiel An- und Abreise, Verhaltenshinweise für den Aufenthalt im Stadion sowie Hinweise zur beabsichtigten Fantrennung, durch die Konflikte vermieden werden sollen.

In einem offenen Brief richtet sich der Einsatzleiter der Polizei, Bernd Kirschning, darüber hinaus direkt an die Anhänger des FC St. Pauli. Er weist in diesem Schreiben noch einmal ausdrücklich auf die "Faninfo" hin und macht insbesondere deutlich, dass Konflikte zwischen Fans beider Vereine – unabhängig vom Verursacher – nicht geduldet werden. "Dennoch setzt die Polizei in ihrer Einsatzkonzeption weiterhin auf Kooperation und will durch den Einsatz von Konfliktmanagern am Spieltag das Verhältnis zwischen Fans und Polizei nachhaltig verbessern sowie Abläufe organisieren."

Die Heimfans können die für sie bestimmte "Faninfo" auf den Internetseiten www.fanprojekt-hannover.de und www.rotekurve.de einsehen. Sowohl die "Faninfo" als auch der offene Brief an die Anhänger des FC St. Pauli sind mittlerweile auf der Internetseite www.stpauli-fanladen.de eingestellt.

Wenig Parkplätze beim Spiel Hannover 96 gegen den FC St. Pauli

Die Polizei weist auf die zu erwartende Verkehrssituation anlässlich des morgen stattfindenden Bundesligafußballspiels Hannover 96 gegen den FC St. Pauli hin und empfiehlt Besuchern, die vorhandenen "Park & Ride" – Angebote oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Am Freitag, den 01.10.2010, um 20:30 Uhr, findet in der AWD Arena die Bundesligabegegnung Hannover 96 gegen den FC St. Pauli statt. Das Stadion ist mit 49 000 Zuschauern ausverkauft. Es ist davon auszugehen, dass etwa 5 000 Anhänger des FC St. Pauli mit Bussen und PKW nach Hannover reisen werden. Aufgrund von Aufbauarbeiten für das Oktoberfest steht der Schützenplatz am Spieltag nicht als Parkfläche zur Verfügung. Dadurch haben Besucher des Spiels im Nahbereich der AWD-Arena kaum Möglichkeiten, ihre Fahrzeuge abzustellen. Die Polizei bittet die Besucher des Fußballspiels daher um eine zeitgerechte Anreise unter Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Im Fall einer PKW-Anreise sollte möglichst das "Park & Ride" – Angebot der örtlichen Verkehrsbetriebe (ÜSTRA) genutzt werden. Diesbezüglich sind die Vorwegweiser auf den Schnellwegen und Autobahnen zu beachten. Für Besucher, die bereits eine Eintrittskarte für das Spiel erworben haben, ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH) zur An- und Abreise kostenlos – die Eintrittskarte gilt als sogenanntes "Kombiticket".

Weitere Informationen erhalten sie auch im Internet unter www.gvh.de ("Aktuelles / Kombi-Ticket – Aktionen" oder "Service / Rad, Auto, CarSharing / Park & Ride")

Informationen am Mittwoch: Energiesparendes Heizen und richtiges Lüften

Einmal im Monat lädt der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) SeniorInnen zu der Reihe "Informationen am Mittwoch" ins Veranstaltungszentrum in der Ihmepassage 5, Eingang über Blumenauer Straße, ein. Hier haben SeniorInnen die Möglichkeit, Fachleute zu verschiedenen Themen zu befragen.

Am 6. Oktober, von 10 bis etwa 12 Uhr, können sich Interessierte über "Energiesparendes Heizen und richtiges Lüften" informieren. Die Referentin Bärbel Menzel von enercity/Stadtwerke Hannover wird unter anderem folgende Fragestellungen behandeln:

  • Wie sind die Behaglichkeitsanforderungen und Wohlfühlfaktoren?
  • Wie lüftet man richtig und welche Lüftungszeiten, bzw. Raumtemperaturen werden empfohlen?
  • Wie spart man Energie ohne auf Komfort verzichten zu müssen?
  • Wie sollte die Heizung eingestellt sein?
  • Wie hoch ist die Einsparung durch Wärmedämmung?
  • Der durchschnittliche Heizenergieverbrauch verschiedener Gebäudetypen.

Außerdem wird sie auf Fragen des Publikums eingehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 168 – 4 51 95.

Erstklassiges Abenteuer – Sparkasse Hannover lädt I-Männchen zu Erdmännchen

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Klasse U1 der Peter-Petersen-Schule

Aufgeregt versammeln sich die Erstklässler um einen breit lächelnden Max Moorfrosch im Zoo-Eingangsbereich. „U 1 Peter-Petersen-Schule“ steht groß auf der Kreidetafel, die das Maskottchen der Sparkasse in den Händen hält. Vier erste Klassen aus Hannover und Region sind an diesem Morgen auf Einladung der Sparkasse Hannover zu einem Besuch im Zoo, auf sie wartet das „Sparkassen-Zoo-Abenteuer“– ein Zoobesuch mit Scout-Führung durch das Reich der Tiere.

Die U1 der Peter-Petersen-Schule geht als erste Klasse an diesem Tag auf Safari und hat einen ganz besonderen Teilnehmer dabei: Den 100.000sten Schüler, der zum Sparkassen-Zoo-Abenteuer aufbricht!

Begrüßt wird die U1 daher von Walter Kleine, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover, und Zoodirektor Klaus-Michael Machens, begleitet von den Maskottchen Max Moorfrosch und Tatzi Tatz. Das erstklassige Abenteuer hat Tradition: Bereits seit 1999 engagiert sich die Sparkasse Hannover für alle Erstklässler der Region. „Inzwischen haben 100.000 Schülerinnen und Schüler auf Einladung der Sparkasse ihren allerersten Klassenausflug in den Zoo gemacht. Eine schöne, bleibende Erinnerung!“, so Klaus-Michael Machens. 

Ausgestattet mit gut erkennbaren sparkassenroten Schlüsselbändern gehen die I-Männchen zu den Erdmännchen. Im Zoo erfahren sie,  wie weit ein Känguru hüpft, warum Flamingos auf einem Bein stehen, wie weich sich der Hals eines Pelikans anfühlt, wie gut Eisbären tauchen können und woran man afrikanische von asiatischen Elefanten unterscheiden kann. Am Ende des aufregenden „Sparkassen-Zoo-Abenteuers“ überreicht der Scout jedem Kind einen Zoo-Führerschein inklusive Fünf-Euro-Geschenkgutschein der Sparkasse, als Startkapital für einen besonderen Wunsch.

„Eine tolle Sache: Lauter kleine Entdecker erkunden die Tierwelt. Die Erstklässler erfahren hier im Zoo, welchen Spaß es machen kann, Neues kennen zu lernen. Ich bin sicher, für die Kinder ist dieser Tag ein unvergesslich schönes Erlebnis“, so Walter Kleine.

Angebote für Schulklassen: www.zoo-hannover.de

Immobilienmarktbericht 2010 für die Region Hannover

Immobilienmarkt Hannover bietet stabile Renditen und Entwicklungspotential

  • Marktdaten für Immobilien sind stabil
  • Platz 7 der Regionen mit den besten Zukunftschancen
  • Projekt „Hannover 2020+“ soll 500 neue Wohnungen in der Innenstadt schaffen

Mieten und Renditen auf dem Immobilienmarkt Hannover bleiben auch 2010 stabil. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Immobilienmarktberichts 2010 der Region Hannover. Die Leerstandsquote bei Büroimmobilien hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,1 Prozentpunkte auf fünf Prozent erhöht, auch der Flächenumsatz erreicht mit 100.000 Quadratmeter wieder Vorjahresniveau. Die Büromieten in der Innenstadt halten einen Spitzenwert von 12,50 Euro pro Quadratmeter. Bei Einzelhandels- und Logistikimmobilien liegen die Spitzenmieten ebenfalls unverändert bei 180 Euro pro Quadratmeter (in 1a-Lagen), beziehungsweise 4,50 Euro pro Quadratmeter (für Neubauprojekte Logistik).

Wachstumspotenzial auf dem Büroimmobilienmarkt

Die Zahl der Büroarbeitsplätze steigt seit Jahren kontinuierlich und liegt im ersten Halbjahr 2010 bei rund 150.000. Der Büroimmobilienmarkt in Hannover, Laatzen und Langenhagen umfasst insgesamt eine Büromietfläche von 4,6 Millionen Quadratmetern. Wichtigste Branchen sind Behörden, IT und Kommunikation. Mit 9.000 Quadratmetern Fläche ist die Deutsche Telekom seit Mitte 2009 der größte Einzelmieter. Der Cityrand ist mit 40% der beliebteste Standort vor der Innenstadt mit 30%.

Lagen die Fertigstellungen auf dem Büroimmobilienmarkt 2009 noch bei 74.000 Quadratmeter, sind es 2010 nur 26.000. Für 2011 werden aufgrund großer Projekte wieder 90.000 Quadratmeter erwartet. Nach BulwienGesa besteht hinsichtlich Beschäftigtenzahl und Fläche noch Wachstumspotenzial

Hannover unter Deutschlands Top-Einzelhandelsmetropolen

Die Region Hannover verfügt insgesamt über 1,8 Millionen Quadratmeter Einzelhandelsflächen. Allein in der Stadt Hannover wurde 2009 ein Einzelhandelsumsatz von rund 3,4 Milliarden Euro erzielt. Bei Vermietungen in 1a-Lagen liegt Hannover laut Jones Lang La Salle im 1. Halbjahr 2010 auf Platz 4. Bei der Weiterentwicklung von Einzelhandelsinvestments von 2000 bis 2010 landet Hannover auf dem achten Platz.

Weniger Vermietungen von Logistikimmobilien, doch stabile Renditen

Für das Jahr 2010 wurden Vermietungen und Eigennutzungen auf einer Gesamt-Logistikfläche von 115.000 Quadratmetern erwartet. Damit wurde weniger als die Hälfte der Fläche aus dem Vorjahr umgesetzt (2009 waren es 270.000 Quadratmeter). Allerdings deuten jüngste Marktentwicklungen darauf hin, dass sich der Markt in der zweiten Jahreshälfte deutlich erholt. Die Renditen von Logistikimmobilien sind weiter stabil bei gut sieben Prozent für Spitzenobjekte in 1a-Lagen. Seit 2003 wurden in Hannover rund 800 Millionen Euro in Logistikimmobilien investiert und damit 5.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die bauwo Grundstücksbau AG errichtet zurzeit beispielsweise ein Logistikobjekt in Sehnde-Höver mit 50.000 Quadratmetern.

Stadtentwicklung für beste Zukunftschancen

 

Laut der Prognos-Studie „Zukunftsatlas 2009“ belegt Hannover unter über 400 Städten den siebten Platz als zukunftsfähigster Standort Deutschlands. Die Stadt plant in naher Zukunft diverse Projekte in allen Teilmärkten. Im Rahmen des Stadtumbauprojektes „Hannover City 2020+“ wurden Konzepte erstellt, nach denen in vier Arealen der Innenstadt 500 neue Wohneinheiten entstehen könnten. Geplant ist eine Umstrukturierung mit Nutzung aus Büro, Handel, Gastronomie und Wohnen. Ende 2010 soll der Stadt Hannover ein konkretes Umsetzungskonzept zum Beschluss vorgelegt werden. Auch in den Bereichen Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Kulturwissenschaft sind Projekte in der Entwicklung.

Zum Immobilienmarktbericht der Region Hannover:

Der Immobilienmarktbericht, der in diesem Jahr zum achten Mal erscheint, wurde von einer Projektgruppe öffentlicher und privater Partner gemeinsam mit der renommierten Beratungsgesellschaft BulwienGesa erarbeitet. Die Analyse, die in deutscher und englischer Version erscheint, kann im Unternehmerbüro der Region Hannover unter Telefon 0800 6160 616 angefordert werden.

Download unter www.immobilienmarktbericht-hannover.de

Nikolaj Georgiew dreht einen Film über die Region

Zehn Jahre Region Hannover
Die Dreharbeiten haben begonnen

Region Hannover. Film ab: Am Dienstag haben die Dreharbeiten für einen Film über die Region Hannover begonnen. Hinter der Kamera  steht der hannoversche Filmemacher Nikolaj Geogiew, der unter anderem seine Heimatstadt bereits in einem Video der britischen Sängerin Melanie C ins rechte Licht gerückt hat. Auftraggeberin des geplanten Zehn-Minüters ist die Region Hannover. Sie feiert 2011 ihr zehnjähriges Bestehen und will den Film nutzen, um Zuschauerinnen und Zuschauern  nicht nur den Lebensraum, sondern auch das Modell Region Hannover näher zu bringen – mit seinen Aufgaben und Leistungen für die Menschen, die hier leben.

„Ein Film ist ein ansprechendes Medium, in dem man leichter Inhalte vermitteln kann als etwa mit einer Broschüre und das viele Menschen anspricht“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau.

Die Region wolle damit neue Zielgruppen erreichen, auch jüngere Menschen. „Ich freue mich, dass wir mit Herrn Georgiew einen Experten haben, der sich nicht nur mit der Bildsprache exzellent auskennt, sondern die Region auch abseits des typischen Imagefilms in Szene setzen wird.“ Der Film soll im Internet abrufbar sein, aber auch bei Veranstaltungen und Besuchergruppen gezeigt werden.

Für den hannoverschen Filmemacher war der Ideenwettbewerb der Region Hannover von besonderem Reiz. „Ich lebe in der Region Hannover. Da macht es Spaß, die Orte, die man sonst aus dem Alltag kennt, aus einem anderen Blickwinkel zu beleuchten. Außerdem beschäftige ich mich auf diese Weise unter einem ganz neuen Aspekt mit meiner Heimat.“

Im nächsten Jahr, wenn der zehnte Geburtstag der Region Hannover ansteht, soll der Film fertig sein.

JugendFilmTag 2010 rund um Alkohol und Nikotin im CinemaxX Hannover

Klassenbuchungen noch möglich

Mit Kino und Theater gegen Alkohol und Nikotin: Landeshauptstadt und Region Hannover bieten für Schulen aus der Region einen JugendFilmTag rund Drogensucht und Abhängigkeit an. Am Donnerstag, 28.Oktober 2010, werden im CinemaxX Raschplatz in Hannover von 9 Uhr bis 12.30 Uhr insgesamt drei Kinofilme und zwei Theaterstücke zum Thema aufgeführt. Für einige Klassen stehen noch Plätze zur Verfügung.

Gezeigt wird die deutsche Teenager-Tragikomödie „Das Lächeln der Tiefseefische“ (Deutschland 2005) von Till Endemann, in dem ein Jugendlicher auf Usedom ein trostloses Leben mit seinem alkoholkranken Vater führt, bis er während eines Sommers eine Urlauberin kennen und lieben lernt. Der Film „Das Jahr der ersten Küsse“ (Deutschland 2002) von Kai Wessel reist zurück in die 1980er Jahre und erzählt, wie ein 15-Jähriger mit der Pubertät, Alkohol und Mädchen zu kämpfen hat. „Verrück/Schön“ (USA 2002) von John Stockwell ist ein Liebesdrama um zwei Teenager aus unterschiedlichen sozialen Milieus: einer Tochter aus reichem Hause, die ihren Tag mit Drogen und Parties verbringt, und einem Einwanderer aus den Slums von Los Angeles, der ehrgeizig sein Berufsziel Pilot verfolgt.

 

 

Buchbar für Klassen ist außerdem noch das Ein-Mann-Theaterstück „Flasche leer“ von Thilo Reffert, das vom Schauspielkollektiv Neues Schauspiel Lüneburg inszeniert wird. Darin soll ein Schauspieler die Geschichte eines Alkoholikers spielen, dabei fällt er immer wieder aus der Rolle und erzählt von seiner eigenen Trinker-Karriere. Das Stück richtet sich an die Klassen 7 bis 11 und wird anschließend mit dem Publikum besprochen.

Die Kooperationspartner verwandeln die Kinofoyers außerdem in einen „Markt der Möglichkeiten“ mit zahlreichen Mitmachaktionen für die Schülerinnen und Schüler. Die begleitenden Lehrkräfte können sich zum Thema Alkohol- und Nikotinmissbrauch informieren und Kontakte zu Suchtpräventionskräften knüpfen.

Die Kosten für die Teilnahme betragen ein Euro pro Person. Weitere Information im Internet unter www.team-jugendarbeit.de und telefonisch bei der Region Hannover unter Telefon 0511/616-23386 oder bei der Landeshauptstadt unter Telefon 0511/168-41360.

Kooperationspartner des JugendFilmTages sind: alateen & Anonyme Alkoholiker, Drobs-Hannover, KKH –Allianz, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen, Neues Land, Polizeiinspektion Hannover-Mitte, Suchtberatungsstelle Prisma, Stadtbücherei, Stadtsportbund Hannover und Hannoversche Sportjugend.

Konzert zu 50 Jahre Städtepartnerschaft Hannover Perpignan in der Tellkampfschule

"Die Kunst des französischen Tenors" lautet der Titel des Nordstadt-Konzerts am Freitag (1. Oktober) um 19.30 Uhr in der Aula der Tellkampfschule am Maschsee. Pro Artibus Hannover, Kammerorchester für die Schönen Künste, und Sébastien Gabillat, Tenor aus Perpignan, spielen und singen unter Leitung von Hans-Christian Euler Werke von J. Ph. Rameau, C. W. Gluck, J. Offenbach, Haydn und noch weitere.

Die Partnerschaft zwischen Perpignan und Hannover hat eine 50-jährige Tradition, die Musik des Konzertes soll aber viel früher anknüpfen. Mit bekannten Arien aus berühmten Werken wird ein Reigen französischer Opern vom Barock bis zur Romantik aufgeführt. Der Sänger Sébastien Gabillat aus Perpignan, spezialisiert auf das Fach des Haute-contre, einer besonders hohen Tenorstimme, die besonders in französischer Musik Verwendung fand, war bereits vor einigen Jahren in Hannover zu Gast in Aufführungen von Mauricio Kagels Teufelsepos "Der mündliche Verrat".
Joseph Haydn’s Sinfonie Nr. 85, "La Reine", komponiert für die Pariser Konzerte des Grafen d’Ogny im Jahre 1786, bildet zur französischen Welt der Oper einen Kontrapunkt spritziger und geistreicher Musik des internationaler werdenden Komponisten von Schloss Esterházy.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um Spenden für den NORDSTADT-KONZERTE e.V. wird gebeten.

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