Monate: Oktober 2010

Tigers „krallen“ sich im oberen Tabellendrittel fest

Charles Little in Aktion

Charles Little in Aktion

Mit 89:80 (39:32) siegten die UBC Tigers Hannover am Samstagabend in der heimischen AWD hall gegen die webmoebel Baskets Paderborn. Somit setzen sich die Hannoveraner mit vier Siegen aus bislang sechs Saisonspielen im oberen Tabellendrittel der 2. Basketball Bundesliga ProA fest. Lediglich gegen die Ligafavoriten Bayern München und Osnabrück musste man Niederlagen einstecken. Topscorer des Spiels wurde Paderborns Tray Hampton mit 25 Punkten. Für den UBC ragten Stuart Turnbull (20 Punkte) und Charles Little (17 Punkte, zehn Rebounds) aus einer geschlossenen Teamleistung heraus. Mannschaftskapitän David Arigbabu, der aufgrund einer Fußverletzung die vergangene Woche kein einziges Mal mit dem Team trainieren konnte, „biss" 23 Spielminuten lang tapfer die Zähne zusammen.

Lediglich 823 Zuschauer, darunter ca. 50 mitgereiste Paderborner, verfolgten das spannende Duell beider Mannschaften live vor Ort. Ein Umstand, den der UBC hauptsächlich auf die Terminverlegung des Spiels von Sonntag (31.10.) auf Samstag (30.10.) zurückführt. Die Spielverlegung war aufgrund einer länger geplanten Bombenräumung beim nahe gelegenen Siloah-Krankenhaus notwendig geworden. Die anwesenden Zuschauer ließen sich von den leeren Tribünenplätzen allerdings nicht beirren und sorgten trotzdem mit lautstarker Unterstützung für eine tolle Stimmung. Die Gäste konnten gegen die Tigers, die das Spiel über weite Strecken dominierten, lange mithalten. Doch in Phasen, wo die Partie zu kippen drohte, war das UBC-Team stets zur Stelle, traf entscheidende Würfe und behielt so die Kontrolle über das Spiel. Eine gute Dreierquote (50%) trug ihren Teil dazu bei. Als Nächstes trifft der UBC am kommenden Samstag auswärts auf den USC Freiburg.    

Für den UBC spielten:

Nunnally (11 Punkte), Phillips (10), Harvey (8), Janzen (13), Arigbabu (4), Turnbull (20), Little (17), Henry (4), Buchmiller, Monse (2).

Erste Live-Übertragung ein voller Erfolg

Bei der Premiere von „UBC Live-TV" verfolgten ca. 400 Zuschauer außerhalb Hannovers das Duell „Tigers vs. Baskets" live an ihren Computer-Bildschirmen. Die Firma „Live im Netz" filmte die Partie mit vier TV-Kameras und übertrug das Spielgeschehen mit einem professionellen Regieteam aus verschiedenen Perspektiven weltweit übers Internet. Für den „knackigen" Kommentar sorgten Jan Reichardt (ColdAsIce-Radio) und UBCs Event Manager Oliver Jokisch. (spk)

 Weitere Infos unter www.ubctigers.de

SPD-Ratsfraktion will konstruktiven bildungspolitischen Diskurs

spd-hannoverNachdem Kultusminister Bernd Althusmann das Modell der Oberschule vorgestellt hat, sieht die SPD-Ratsfraktion Hannover weiterhin intensiven Handlungsbedarf.

In dem Modell der Oberschule sollen zukünftig Kinder bis zur achten Klasse gemeinsam unterrichtet werden, in den Fächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprachen muss aber weiterhin eine Leistungseinteilung vorgenommen werden.

Michael Klie, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion Hannover, erklärt: „Die gemeinsame Beschulung bis zur achten Klasse ist natürlich aus unserer Perspektive grundsätzlich zu unterstützen. Es ist jedoch keine ehrliche gemeinsame Beschulung, die in diesem Konzept verfolgt wird. So wird in den wichtigen Fächern bereits vor der achten Klasse eine Leistungseinteilung vorgenommen. Ab Klasse 9 werden die Schüler ohnehin wieder in Schulzweige aufgeteilt. Das heißt konkret, dass die heutigen Anwahlprobleme der Hauptschule lediglich nach oben verschoben werden. Hier wird also etwas als Lösung verkauft, von dem man heute noch nicht weiß, wie es überhaupt umgesetzt werden kann und soll. Man gewinnt ein paar Jahre Luft, mehr nicht. Ganz offensichtlich ist, dass von den eigentlichen Problemen des gegliederten Schulsystems abgelenkt werden soll." Dadurch, dass die Hürden für die Schaffung von neuen IGS'en weiterhin bestehen bleiben, wird dem eindeutigen Elternwillen und den Forderungen der Kommunalverbände und Lehrerverbände nicht entsprochen.

„Die Verwirrung, die Herr Althusmann mit der Oberschule ins Leben ruft, wird kaum zu einem konstruktiven, bildungspolitischen Diskurs, den wir jedoch dringend brauchen, beitragen", macht Klie deutlich. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die von Ministerpräsident David McAllister versprochene Debatte zu diesem Modell stattfinden könnte. In Anbetracht der Eile, mit der dieses Konzept durch den Landtag gepeitscht werden soll, scheint mir dieses Versprechen jedoch kaum umsetzbar" so Klie.

„Wenn Herr Althusmann einen Schulfrieden will“, fährt Michael Klie weiter fort, „dann brauchen die Schulträger endlich die Freiheit, jede nachgefragte Schulform in Eigenverantwortung umsetzen zu dürfen. Dazu muss die IGS Regelschule werden. Dann würde sich ja zeigen ob die von Herrn Althusmann konzipierte Oberschule von den Eltern angenommen würde.“

Zeugen gesucht: Überfall am Aegi

Bild aus der Überwachungskamera

Bild aus der Überwachungskamera

Am Freitag, den 29.10.2010 gegen 13:40 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter ein Kreditinstitut an der Straße Aegidientorplatz (Mitte) überfallen und ist anschließend mit Geld geflüchtet. Die Polizei sucht nun mithilfe von Fotos aus einer Überwachungskamera nach dem Räuber und hofft auf Zeugenhinweise.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte der unmaskierte Räuber am frühen Nachmittag das Geldinstitut betreten, einen Kassierer mit einer Schusswaffe bedroht und Geld verlangt. Nachdem der 47-jährige Angestellte dem Täter Scheingeld ausgehändigt hatte, flüchtete der Unbekannte mit der Beute zu Fuß über die Breite Straße in Richtung Osterstraße. Zwei Bankkunden verfolgten den Räuber noch bis zur Osterstraße und verloren ihn dann im Bereich eines Parkhauses aus den Augen. Im Rahmen der Fahndung entdeckten Polizisten im Bereich der Parkhauszufahrt einen Teil der mutmaßlichen Bekleidung des Täters: ein weißes Cappy und eine weiße Jacke. Darüber hinaus fanden die Beamten eine Pistole und eine schwarze Tasche, die der Räuber vermutlich beim Überfall dabei hatte. Die Durchsuchung des Parkhauses verlief ergebnislos, ebenso die weitere Fahnung nach dem Bankräuber. Der Räuber, vermutlich Osteuropäer (er sprach deutsch mit russischem Akzent) ist vermutlich zwischen 25 und 30 Jahre alt, zirka 1,70 Meter groß, schlank und hat blonde Haare. Beim Überfall war er mit einer Bluejeans sowie einer weißen Jacke bekleidet. Er trug schwarze Halbschuhe und ein weißes Cappy (schwarzer Schriftzug auf dem Schild) und hatte eine schwarze Tasche dabei.

Die Polizei bittet Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, sich mit der Kriminalpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen.

Im Zoo beginnt die Wintersaison

Eisbären im Herbst

Eisbären im Herbst

Am Sonntag, 31. Oktober, begrüßt der Zoo offiziell die Winterzeit. Herbst und Winter im Zoo, das bedeutet Spaziergänge durch buntes Herbstlaub, heißer Kakao und köstlicher Grünkohl im Gasthaus Meyer, tobende Eisbären mit heißen Atemwolken vor der Schnauze, kuschelnde Erdmännchen und grinsende Flusspferde!

In der Kanadalandschaft Yukon Bay kann es für die Tiere gar nicht schnell genug Winter werden: Die Eisbären Arktos, Nanuq und Sprinter sind jetzt ganz in ihrem Element, die nördlichen Seebären haben sich Winterspeck unter ihrem dichten Pelz angefressen, Karibu Carter macht seinen Damen schöne Augen, die Bisons haben sich einen Wintermantel aus dickem Fell zugelegt und die Wölfe prahlen mit ihren Erfahrungen vom letzten, langen Winter in Yukon Bay. Nur die Präriehunde überlegen, ob sie vielleicht Winterschlaf halten sollten – andererseits, bei all dem guten Futter im Zoo lohnt sich eine verschlafene Fastenzeit eigentlich nicht.

Am „Sambesi" machen es sich die Flusspferde jetzt in ihren warmen „Indoor-Pool" im Hippo Canyon bequem. Hier schweben sie bei 22 Grad Celsius durchs warme Nass und führen ihr Unterwasserballett vor. Die dickhäutigen Damen können durch große Glasscheiben unter Wasser beobachtet werden. Die Erdmännchen kuscheln sich auf ihren „heißen Stein" und machen sich warme Gedanken, die Gorillas sind vom Gorillaberg herunter geklettert und haben sich im Urwaldhaus eingerichtet.

Nur von wenigen Zoobewohnern mit kälteempfindlichen kleinen Füßen muss sich der Zoo für einige Monate verabschieden: Die Meerschweinchen aus Schloss Neuschweinstein siedeln in ihr warmes Winterquartier um. Im Heulager der Antilopen wohnen die kleinen Nager, bis sie im nächsten Frühling ihr Schloss neu erobern können.

Winterzoo

Winterzoo

Auch Zoo-Maskottchen Tatzi Tatz hält ab Montag seinen wohlverdienten Winterschlaf.

  • Günstige Winterpreise ab 31. Oktober
    Aufgrund der verkürzten Öffnungszeiten und der eingestellten Bootsfahrt gelten ab Sonntag die Winterpreise. Der Zoospaß kostet dann
    – für Erwachsene 16 € (statt 23 €)
    – für Kinder von 3-5 Jahren 10 € (statt 13 €)
    – für Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren 13 € (statt 16 €)
  • Winteröffnungszeiten von 10 bis 16 Uhr
  • Zahlreiche Tier-Shows & Fütterungen auch im Winter
  • Letzte Sambesi-Bootsfahrt am 31. Oktober

Boote im Trockendock
Sieben Monate lang sind die bunten Boote täglich über den Fluss Sambesi gefahren. Sonntag legen sie zur letzten Fahrt in diesem Jahr ab (10-16 Uhr). Montag werden sie dann ins Trockendock zur Winterwartung verlegt. Ab März 2011 laden die Boote – rundum überprüft und neu dekoriert – wieder zur spannenden Fahrt über den Sambesi ein.

Vorfreude auf den Winter-Zoo!
Mützen raus, Schlittschuhe schleifen und ab in den Winter-Zoo!
Vom 27. November bis zum 9. Januar verwandelt sich der Zoo mit Unterstützung des Energiedienstleisters E.ON Avacon erneut in das beliebte, stimmungsvolle Winterland – mit Rodelbahnen und Schlittschuhteich, mit Winterdorf, Glühweingarten und Weihnachtsmann!

BBS Handel gewinnt Hermann-Schmidt-Preis

Auszeichnung für Aktion zum Fairen Handel

Erneut eine Auszeichnung für die Berufsbildende Schule (BBS) Handel der Region Hannover: Die hannoversche Schule erhielt für ihr Projekt zum Fairen Handel den 3. Preis des Hermann-Schmidt-Preises 2010. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung des Vereins Innovative Berufsbildung wurde am Mittwochabend (27.10.) im Rahmen einer Fachtagung des W. Bertelsmann Verlags in Bielefeld übergeben.

„Ich freue mich, dass wir mit unserem Projekt zur Bildung für nachhaltige Entwicklung so erfolgreich sind und auch überregional Anerkennung finden“, sagte Hans-Georg Grahle von der BBS Handel, der den Preis in Empfang nahm.

Ausgezeichnet wurde die Verkaufsförderungsaktion „Hannover handelt fair“, bei der Auszubildende im Einzelhandel mit den Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Fairen Handels vertraut gemacht werden. Während einer einwöchigen Aktion setzen die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in Supermärkten und Geschäften in die Praxis um – zuletzt haben vom 13. bis 17. September 2010 rund 450 Auszubildende mit Aktionsständen in 45 hannoverschen Märkten Kundinnen und Kunden über die Fairtrade-Idee informiert, Verkostungen durchgeführt und für fair gehandelte Waren geworben.

Der Hermann-Schmidt-Preises wird für Projekte und Initiativen verliehen, die in der beruflichen Ausbildung attraktive und innovative Qualifizierungskonzepte und -angebote zum Umweltschutz und für eine nachhaltige Entwicklung erfolgreich entwickelt und umgesetzt haben. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 14. Mal verliehen.

31. Innenhofwettbewerb: Oberbürgermeister zeichnete TeilnehmerInnen mit Urkunden aus

Der Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb 2010 ist entschieden. 20 Beiträge wurden für den zum 31. Mal von der Stadt ausgerufenen Wettbewerb für die Gestaltung von Freiflächen in Innenhöfen und dem Wohnumfeld angemeldet. Oberbürgermeister Stephan Weil überreichte den WettbewerbsteilnehmerInnen am Freitag, 29. Oktober, die Urkunden im Rathaus.

Zu dem Wettbewerb konnten sowohl privat initiierte Hofgestaltungen als auch professionell hergestellte wohnungsnahe Freiflächen von Wohnungsbauträgern, Vereinen und ähnlichen Organisationen für den Wettbewerb angemeldet werden. Auch Fassaden- und Dachbegrünungen waren zum Wettbewerb aufgefordert. Eine Jury hatte die Projekte besichtigt, nach den Kriterien Gestaltung, Nut-zung, ökologische Wirksamkeit und soziale Wirkung bewertet und Preisgelder in Höhe von 8.800 Euro vergeben.

Die Preisträger in der Kategorie "Private":

Zwei erste Preise (jeweils 1.200 Euro Preisgeld):

  • Hinterhof Gabelsbergerstraße 4 (List) Anmelderin: Frau Gehrke
  • Gartenbereich Brandestraße 36 (Waldhausen) Anmelder: Herr Michael Thun

Ein zweiter Preis á 1000 Euro:

Kestnerstraße 5, Anmelder Jessica Stanley, Philip Bucholski

Drei dritte Preise á 500 Euro:

  • Rückertstraße 5, Anmelderin Inga Teuber
  • Wittekindstraße 37, Anmelderin Barbara Ordon
  • Scheidestraße 2, Anmelder Hartmut König

Vier Anerkennungen á 100 Euro:

  • Freudenthalstraße 15, Anmelder Manfred Oetter
  • Heisenstraße 21, Anmelderin Miriam Lüssenhop
  • Goebenstraße 13, Anmelderin Frau Krämer Kilic
  • Laher Kirchweg 44, Anmelderin Susanne Petermeyer

Preisträger in der Kategorie "Wohnungsunternehmen":

Erster Preis (750 Euro Preisgeld):

Außenanlage Bunnenbergstraße 25-27 der Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG

Zwei zweite Preise á 500 Euro:

  • Große Düwelstraße 47/Tiestestraße, Anmelder Johanna Spalink-Sievers für Gundlach Wohnungsunternehmen
  • Weidendamm 51-55, Anmelder Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH)

Drei Dritte Preise á 250 Euro:

  • Helenenstraße 25-29, Anmelder Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG
  • Konradstraße 9-17, Anmelder Heimkehr-Hannover eG
  • Göttinger Chaussee 112, Anmelder Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH)

Einen Sonderpreis von 1.000 Euro erhielt der Stadtteilbauernhof im Sahlkamp. Der Sonderpreis für den Stadtteilbauernhof ging an den Verein SPATS e.V. (solidarisch-präventiv-attraktiv-tatkräftig-sozial) für sein Engagement für ein besseres Miteinander im Sahlkamp. "Kinder und Erwachsene können hier Natur und Umwelt entdecken, die Sinne entfalten, kreativ mit gestalten und unbeschwert miteinander und voneinander lernen", heißt es in der Begründung der Jury.

Die Förderer des Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerbs sind: Deutscher Mieterbund Hannover e.V., Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin-Hannover, Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG, Wohnungsgenossenschaft Heimkehr-Hannover eG, Meravis Wohnungsbau und Immobilien GmbH, GBH, Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH, Haus & Grundeigentum Hannover sowie als Medienpartner NDR 1 Radio Niedersachsen und die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Das Preisgericht bestand aus:

  • Susanne Schönemeier, Deutscher Mieterbund Hannover e.V., 
  • Klaus Robl, Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH (GBH),
  • Ulrich Seisselberg, Haus & Grundeigentum Hannover,
  • Carola Baxmann, Meravis Wohnungsbau und Immobilien GmbH,
  • Eva Saecker, Wohnungsgenossenschaft Gartenheim eG, 
  • Karsten Nitschke, Wohnungsgenossenschaft Heimkehr Hannover eG,
  • Jürgen Mineur, SPD-Ratsfraktion, 
  • Peter Mempel, FDP-Ratsfraktion, 
  • Friedrich-Wilhelm Busse, CDU-Ratsfraktion,
  • Ralf Walter, NDR 1 Radio Niedersachsen,
  • Karin van Schwartzenberg, Fachbereichsleiterin Umwelt und Stadtgrün.

„Herrenhausen“ steht für hochkarätige Partner und Veranstaltungen in den Herrenhäuser Gärten

Ein neues Markenzeichen wird künftig die Werbung für Akteure und Veranstaltungen in den Herrenhäuser Gärten prägen. Wo bisher ein buntes Nebeneinander unterschiedlicher werblicher Auftritte vorherrscht, steht die Marke Herrenhausen künftig als Symbol für eine Arbeitsgemeinschaft hochkarätiger Partner.

Hervorgegangen ist das Markenzeichen aus einem Agenturwettbewerb, den Kulturdezernentin Marlis Drevermann initiierte: "Es galt, die Rolle Herrenhausens als kulturelles und wissenschaftliches Zentrum der Stadt noch mehr als bisher herauszuheben. Als künftiger Garten-, Wissenschafts-, Kunst- und Museumsstandort muss sich Herrenhausen angemessen darstellen".

Erdacht und gestaltet wurde das Signet für die Marke Herrenhausen von der Agentur BOROS aus Berlin/Wuppertal. BOROS geht damit als Sieger aus einem Agenturwettbewerb der Landeshauptstadt Hannover hervor. Fünf Werbeagenturen, darunter zwei aus Hannover, beteiligten sich daran. Die präsentierten Ideen wurden von einem Auswahlgremium bewertet, zu dem unter anderem der Geschäftsführer der Hannover Marketing & Tourismus GmbH, Hans Christian Nolte, der Pressechef der VolkswagenStiftung, Jens Rehländer, die Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen, Dr. Elisabeth Schweeger sowie Prof. Gunnar Spellmeyer von der Fachhochschule Hannover gehörten. Weitere Beteiligte: Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann, Ronald Clark (Direktor der Herrenhäuser Gärten) Dr. Thomas Schwark (Direktor des Historischen Museums Hannover), Andreas Möser (Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt), Dietmar Althof (Schlossküche Herrenhausen).

Kulturdezernentin Marlis Drevermann ist vom Wettbewerbssieger und dessen Konzept für die Marke Herrenhausen überzeugt. "Das Signet Herrenhausen vermittelt nach außen ein professionelles Gesamtbild als starke Marke für die wichtigsten Partner in Herrenhausen. Die Marke wird sich durch die hochkarätigen Akteure und Veranstaltungen, die hier wirken, mit Leben füllen.", erklärte die Dezernentin, "Die Marke Herrenhausen steht für ein Netzwerk, an dem sich alle Partner beteiligen".

Die verschiedenen Herrenhausen-Partner, Herrenhäuser Gärten, KunstFestSpiele, Historisches Museum, Volkswagenstiftung bzw. Schloss Herrenhausen oder die Schlossküche werden ihre eigenständigen Auftritte bewahren und die Marke Herrenhausen zugleich als Gütesiegel einsetzen, um mit ihren Veranstaltungen für Herrenhausen zu werben. Das Markenzeichen ist einerseits einprägsam, fügt sich andererseits aber gut in die Partner-Auftritte ein.

Die Agentur

BOROS ist eine international tätige Kommunikationsagentur mit Sitz in Wuppertal und Berlin, gegründet 1990, mit Partnerunternehmen in New York und einer Tochter für Online-Lösungen. Der Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Umsetzung integrierter Kommunikationskonzepte für Dienstleistungsunternehmen und Institutionen. Immer bedeutender wird die Kommunikationsarbeit für Kulturinstitutionen, darunter einige der größten und wichtigsten Museen Deutschlands, unter anderem für das Sprengel Museum Hannover (Marc, Macke, Delauney-Ausstellung 2009), die Biennale Venedig, die Klassik Stiftung Weimar, die Ruhrtriennale und das Museum Folkwang.

Strategiedialog „Städte in der Finanzkrise“ – Bewertung der Sparvorschläge von BürgerInnen

Der öffentliche Strategiedialog "Städte in der Finanzkrise" der Landeshauptstadt Hannover geht in die nächste Runde. Unter dem Motto "Bürgerdialog – Bewertung der Sparvorschläge" stehen kommenden Donnerstag die Anregungen zahlreicher BürgerInnen anlässlich der Auftaktveranstaltung vor knapp zwei Monaten im Sprengel Museum im Mittelpunkt. Stadtkämmerer Dr. Marc Hansmann sowie Fachleute aus allen Dezernaten haben die Sparvorschläge geprüft und bewertet.

Die Diskussion über die Auswertung findet statt am Donnerstag, 4. November, von 17 bis 19 Uhr im Hodlersaal des Neuen Rathauses. Neben Vertretern aus Politik, Verbänden, Kirche und anderen gesellschaftlichen Gruppen sind interessierte BürgerInnen ebenfalls herzlich eingeladen. Diese werden gebeten, sich wegen begrenzter Platzzahl wieder im Finanzdezernat per Email (dezII@hannover-stadt.de) oder telefonisch (0511-168 43157) anzumelden.

Wandergruppe: Termin Anfang November

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) im Stadtbezirk Südstadt-Bult bietet an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat für SeniorInnen innerhalb der Region Hannover geführte Wanderungen unter der ehrenamtlichen Leitung von Martin Wolgast an.

Die Wanderungen betragen jeweils acht bis 12 Kilometer auf erprobten Strecken. Die Teilnahme ist kostenlos; Wanderschuhe werden empfohlen.

Am 9. November geht es von Sarstedt um den Giftener See zur Innerste und nach Sarstedt zurück. Die Wanderung ist rund 8,5 Kilometer lang; eine Schlusseinkehr ist möglich. Treffen 10.10 Uhr am Hauptbahnhof Hannover, Abfahrt 10.19 Uhr nach Sarstedt. Fahrkarten der GVH Zone Region für Hin- und Rückfahrt lösen die TeilnehmerInnen selbst.

Informationen bei Martin Behnk vom KSH, Telefon 168-43829. Die weiteren Termine bis zum Jahresende: 23. November und 14. Dezember.

Schmutzwasser gehört nicht in die Gullys

Seit einiger Zeit erhält die Stadtentwässerung Hannover vermehrt Hinweise, dass EinwohnerInnen aus Unwissenheit Schmutzwasser über die Straßenabläufe entsorgen. Die Stadtentwässerung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass Putzwasser und sonstiges verschmutztes Wasser nicht in Gullys entsorgt werden darf. Dazu gehört auch das bei der Autowäsche anfallende Abwasser.

Die Gullys dienen allein der Aufnahme von Regenwasser, das nicht im Boden versickern kann. Sie sind an Regenwasserkanäle angeschlossen, die das ablaufende Wasser direkt und ungeklärt in die Leine leiten. Um Umweltschäden zu vermeiden, muss Schmutzwasser immer über die Toilette oder das Spülbecken entsorgt werden. Sie sind an die Schmutzwasserkanalisation angeschlossen und das Schmutzwasser wird im Klärwerk gereinigt.

Bei widerrechtlicher Entsorgung von Schmutzwasser in Straßenabläufen kann nach der Abwassersatzung der Landeshauptstadt Hannover ein Bußgeld von bis zu 5.000 Euro verhängt werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.Stadtentwässerung-Hannover.de. Broschüren können dort heruntergeladen oder telefonisch unter (0511) 168-47460 angefordert werden.

Seite 1 von 1412345...10...Letzte »