Monate: Dezember 2010

Ende der Chlorung im Wasserwerk Elze-Berkhof

enercity hat die Chlorung des Trinkwassers aus dem Wasserwerk Elze-Berkhof in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Region Hannover beendet.

Die am Mittwoch, den 22. Dezember 2010, begonnene Chlorung wurde aufgrund der Wiederinbetriebnahme eines sanierten Teilstücks einer Wasserzubringerleitung zum Wasserwerk Elze-Berkhof vorgenommen.

JugendSportZentrum Buchholz: Mit „dance and slim“ sich wohlfühlen, fit werden, abnehmen

Unter Gleichgesinnten und LeidensgenossInnen den Spaß an der Bewegung wieder entdecken und Geschmack an gesundem Essen finden – das können übergewichtige Teens im Alter von zwölf bis 16 Jahren ab 10. Januar im JugendSportZentrum Buchholz, Podbielskistraße 299.

"dance and slim" heißt das Projekt, bei dem mit aktueller Musik aus den Charts Elemente aus Fitness, Hip Hop, Jazzdance, Ballett und Turnen abwechslungsreich und kreativ so gemixt werden, dass alle teilnehmen und eine gemeinsame Choreografie einstudieren können.

Neben diesem Bewegungsteil gibt es nicht nur Tipps zur gesunden Ernährung, sondern die TeilnehmerInnen kaufen "Gesundes" ein, kochen in der Küche des JugendSportZentrums und essen zusammen.

"dance and slim" findet bis Ende April montags von 15 bis 18 Uhr unter der Leitung von Monika Tschosek, Choreografin, Showdance-Lehrerin und ausgebildete Ernährungsberaterin statt. Teilnehmen können zehn Personen, der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro.

Bei Bedarf wird das Projekt um weitere vier Monate verlängert.

Informationen und Anmeldungen beim JugendSportZentrum Buchholz, Telefon 168-48017.

Wandergruppe: Termin am 11. Januar 2011

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) im Stadtbezirk Südstadt – Bult bietet an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat für SeniorInnen innerhalb der Region Hannover geführte Wanderungen unter der ehrenamtlichen Leitung von Martin Wolgast an.

Die Wanderungen betragen jeweils acht bis 12 Kilometer auf erprobten Strecken.

Die erste Wanderung des Jahres 2011 führt am 11. Januar durch die Eilenriede: Vom Lister Platz geht es mit GPS-Unterstützung je nach Wetterlage rund zehn Kilometer weit durch den winterlichen Stadtwald. Treffen ist um 10.30 Uhr an der Bushaltestelle Lister Platz am Eingang zur Lister Meile. Rückfahrt mit dem GVH Hannover; Teilstrecken sind möglich.

Empfohlen werden Wanderschuhe sowie Rucksackverpflegung und insbesondere ausreichend Getränke.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen bei Martin Behnk vom KSH, Telefon 168-43829.

Eintauchen in 2011: Stadionbad ist Neujahr geöffnet!

Eintauchen ins neue Jahr – das kann man am Samstag, den 1.Januar 2011, im Stadionbad wörtlich nehmen. Von 11 bis 18 Uhr wird ein buntes Programm geboten.

Während die Kinder sich mit Schatzsuchen im Schwimmbecken, Wettschwimmen oder Sprüngen vom Sprungturm vergnügen, können sich die Eltern von der Silvesterfeier erholen und Spezialaufgüsse in der Sauna genießen.

Gute Vorsätze für das neue Jahr können gleich in die Tat umgesetzt werden, etwa beim Aqua-Jogging oder Aqua-Fitness-Kursen. Und natürlich kann auch einfach nur geschwommen werden! Für das leibliche Wohl ist mit Leckereien und alkoholfreien Getränken gesorgt. Der Eintrittpreis incl. Saunanutzung und Teilnahme an den Angeboten beträgt nur 3,50 Euro (ermäßigt 2,20 Euro).

Streusalz ist nicht die beste Wahl für den Einsatz auf Rad- und Gehwegen

BUND kritisiert Streusalzeinsatz auf Radwegen in Hannover und gedankenlose, weil einfache Anwendung auf Gehwegen

„Schneeschippe und umweltfreundliche Streumittel wie Sand sind die beste Wahl auf Geh- und Radwegen"

„ Ohne Streusalz ist ein weißer Winter viel schöner", sagt Gerd Wach vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Region Hannover und kritisiert den automatischen Ruf nach Streusalz bei Schnee und Eis. „Auftausalze sind bekanntermaßen Gift für Boden und Bäume", erklärt der BUND-Experte. „Das Salz versickert im Boden, schädigt dort die empfindlichen Wurzelzonen der Pflanzen und bedeutet für viele Straßenbäume einen schleichenden Tod." Die jüngste Regelung der Stadt Hannover, 100 km Radwege, die in der Regel von vielen Bäumen gesäumt sind, mit Streusalz räumen zu dürfen, lehnt der BUND deshalb ab.

Vielmehr müsste hier das vom Umweltbundesamt empfohlene Verfahren Anwendung finden: Erst intensiv räumen und dann – wenn erforderlich – mit abstumpfenden Streumitteln streuen. Bei Minusgraden ab – 6°C hilft Salz eh nicht mehr. Außerdem greift Salz das Fahrrad an. „Allgemein gilt: Schaufeln, Sand oder andere mit dem Umweltengel ausgezeichnete Streumittel sind die umweltfreundlichere und letztlich kostengünstigere Alternative zum Streusalz " erklärt Wach. „Die Schäden des Salzeinsatzes an Karosserien, Straßen und Brücken gehen jedes Jahr in die Milliarden. Dazu kommen kaum zu beziffernden Schäden an Schuhen, an vielen Materialien und das Leiden der Hundepfoten.

Insgesamt ist der Schaden des Salzes immer größer als sein kurzfristiger Nutzen." Nach Ansicht des BUND ist es offensichtlich vielen Hausbesitzern in Hannover nicht bekannt, dass der Einsatz von Streusalz auf Gehwegen verboten ist. „Immer wieder beobachten BUND-Mitglieder, dass Hauseigentümer bedenkenlos Salz vor ihrer Haustür streuen oder von privaten Reinigungsdiensten streuen lassen", sagt Sibylle Maurer-Wohlatz, Geschäftsführerin des BUND Region Hannover, die dies mehrfach beobachten konnte. Dabei schreibe die Straßenreinigungsverordnung vor, dass Gehwege – mit Ausnahme von Treppenstufen und Rampen – nur mechanisch mit der Schneeschippe geräumt oder abstumpfende Streumittel gestreut werden dürften, erklärt Maurer-Wohlatz. Verstöße dagegen könnten mit bis zu 5000 Euro geahndet werden.

Der BUND setzt aber auf die Einsicht der Bürgerinnen und Bürger, zum Schutz des Stadtgrüns auf den Einsatz auf Streusalz zu verzichten. „Auch den Einzelhandel schert das städtische Salzverbot wohl kaum, denn in vielen Supermärkten und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Streusalz", beklagt auch Gerd Wach. „Wir können deshalb nur an alle Verbraucherinnen und Verbraucher appellieren, das Streusalz in den Geschäften liegen zu lassen", fordert Wach. Im Übrigen solle man sich an der so seltenen weißen Pracht erfreuen und sich auf den Winter mit angepasstem Schuhwerk einstellen. Auch Nachbarschaftshilfe sei nun gefragt: „Helfen Sie Menschen mit Gehbehinderungen, indem Sie sie etwa bei notwendigen Wegen begleiten oder Einkäufe für sie mit erledigen", sagt Maurer-Wohlatz.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)
Goebenstr. 3a, 30161 Hannover
Tel. + 49 511 66 00 93
www.BUND-Hannover.de

Sicherer Silvesterspaß

Gesundheitsministerin Aygül Özkan: „Sich selbst und andere nicht in Gefahr bringen"

Morgen startet der Verkauf von Silvesterfeuerwerk. Dann füllen Knallfrösche, Schwärmer und Raketen wieder die Regale. Leider wird die Silvesterfreude immer wieder getrübt durch Unfälle oder Brände. Ursache ist meist der leichtsinnige Umgang mit Feuerwerkskörpern. „Wer das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßen will, sollte einen klaren Kopf bewahren", sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Aygül Özkan. Denn so schön Raketen auch funkelten – Grundlage dieses Effekts sei Sprengstoff. Dessen explosive Wirkung dürfe man nicht unterschätzen. Özkan: „Sonst bringt man sich und andere in Gefahr."

Richtige Handhabung von Silvesterfeuerwerk

Damit sich keine Unfälle oder Brände durch unsachgemäßes Verhalten ereignen, sollten folgende Regeln beachtet werden:

  • Nur Feuerwerkskörper mit dem BAM-Zulassungszeichen verwenden und nicht mit den Artikeln experimentieren.
  • Vor dem Abbrennen des Feuerwerks die deutschsprachige Gebrauchsanweisung lesen und beachten.
  • Feuerwerkskörper nur im Freien verwenden und nicht offen herumliegen lassen. Nur mit ausgestrecktem Arm anzünden und danach schnell entfernen.
  • Nach dem Zünden ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten.
  • Raketen mit dem Führungsstab in Flaschen stellen, gegen Umfallen sichern und so ausrichten, dass sie nicht auf Gebäude niedergehen können. Dabei gilt es auch auf Windrichtung und -stärke zu achten. Das Verkürzen oder Entfernen der Lenkstäbe birgt eine große Gefahr.
  • Feuerwerkskörper nicht von Balkonen und aus Wohnhausfenstern zünden oder herunterwerfen. Mit Feuerwerk niemals auf Menschen oder Tiere zielen.
  • Blindgänger" sind brandgefährlich. Explodiert ein Feuerwerkskörper nicht, sollte er weder aufgehoben noch erneut angezündet werden. Es könnte zu schweren Verletzungen durch Spätzündung oder Explosion kommen. Stattdessen mit Wasser übergießen und erst anschließend beseitigen.
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen oder Alkoholisierten.
  • In Notfällen (Verletzungen und Brände) sofort die Feuerwehr/den Rettungsdienst über die Rufnummer 112 verständigen.

Alters- und Verwendungsbeschränkungen beachten

Neben dem wenig gefährlichen Kleinstfeuerwerk der Klasse I (Kategorie 1), wie zum Beispiel Tischfeuerwerk, Knallbonbons und Wunderkerzen, wird in der Silvesternacht vor allem Kleinfeuerwerk der Klasse II (Kategorie 2) unter freiem Himmel gezündet. Diese Feuerwerkskörper dürfen dieses Jahr nur in der Zeit vom 29. bis zum 31. Dezember verkauft werden. Die Käufer von Kleinfeuerwerk müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Sofern keine weiteren regionalen Einschränkungen bestehen, darf Kleinfeuerwerk am Silvester- und Neujahrstag abgebrannt werden – ebenfalls nur von Volljährigen.

Gesetzliche Verwendungsbeschränkungen in der Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern

In der unmittelbaren Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern ist das Abbrennen von Feuerwerk nicht zulässig. Die Regelung zu den Reet- und Fachwerkhäusern wurde 2009 vor allem zum Schutz historischer Altstadtbereiche in die Erste Sprengstoffverordnung aufgenommen. Darüber hinaus ist es wie bereits in den Vorjahren aus Gründen des Lärmschutzes nicht zulässig, Kracher und Raketen in unmittelbarerer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Seniorenheimen abzubrennen.

Vorsicht vor illegalem und nicht zugelassenem Feuerwerk

Feuerwerkskörper werden in Deutschland durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) für den Verkauf zugelassen beziehungsweise seit dem 01. Oktober 2009 konformitätsbewertet.

Feuerwerk ohne das Zulassungszeichen BAM darf in Deutschland nicht verwendet werden. In den vergangenen Jahren sind allerdings immer wieder auch nicht zugelassene Feuerwerkskörper von der Polizei und anderen Behörden entdeckt oder Menschen durch diese verletzt worden. Zum Schutz der eigenen Gesundheit sollte unbedingt auf den Kauf und das Zünden solcher illegalen Produkte verzichtet werden. Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz können eine Geldbuße oder sogar eine Geld- oder Freiheitsstrafe zur Folge haben.

 

„Wurst, Wärme, Wolle“ – Mit der üstra-Buslinie 100 auf Spurensuche

Hanomag, Pelikan, Bahlsen und Conti – die Region Hannover war im 19. und 20. Jahrhundert eines der größten norddeutschen Industriezentren. In der niedersächsischen Landeshauptstadt finden sich noch zahlreiche steinerne und stählerne Hinterlassenschaften dieser Epoche. Mit der üstra-Buslinie 100 lässt sich Wirtschafts- und Industriegeschichte Hannovers auch im Winter bequem erkunden. Eine Broschüre im Oktavheft-Format hilft bei der Spurensuche nach „Wurst, Wärme und Wolle“.

Ob im Ahrberg-Viertel (Wurst), an der Glocksee (Wärme) oder gegenüber am Ihme-Zentrum (Wolle) – an jeder der insgesamt 25 Stationen zwischen der List und Linden lohnt es sich, kurz auszusteigen und die Spurensuche zu vertiefen. Die Rundfahrt mit dem Linien-Bus 100 der üstra ist eine von insgesamt fünf „Routen der Industriekultur“, die im Internet auf www.industriekultur-hannover.de zu finden sind. Die Papierversion von „Wurst, Wärme, Wolle“ ist kostenfrei im üstra Kundenzentrum (Karmarschstraße 30/32), in der Tourist-Info am Ernst-August-Platz und im Bürgerbüro der Region Hannover, Hildesheimer Str. 20, erhältlich. Weitere Veröffentlichungen sind für das Frühjahr 2011 in Vorbereitung

Die „Routen der Industriekultur“ sind Begleitmaterialien für das neue Buch „Kali, Kohle und Kanal“ (erschienen im Hinstorff Verlag, 39,50 Euro). Auf mehr als 300 Seiten und mit über 240 aktuellen und historischen Aufnahmen beleuchten Herausgeber Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover, und das Autorenteam Christiane Schröder, Sid Auffarth und Manfred Kohler 150 Jahre Industriekultur in Hannover und dem Umland.

TSV Hannover-Burgdorf: Aivis Jurdsz verletzt sich schwer am linken Fuß

 

Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Im gestrigen Auswärtsspiel der TSV Hannover-Burgdorf bei den Füchsen Berlin (28:36) verletzte sich Rückraumspieler Aivis Jurdsz am linken Fuß. Die heutige Diagnose von Teamarzt Dr. Jan Lübbersmeyer gab keinen Anlass zu Optimismus. Ein Mittelfußknochen am linken Fuß ist gebrochen, nachdem Jurdsz nach einem Sprungwurf zum 9:10-Zwischenstand (sein fünfter Treffer in der 18. Spielminute) unglücklich auf dem hinteren Fuß seines Mitspielers Morten Olsen landete. Durch die schwere Verletzung wird Jurdsz minimal drei Monate pausieren müssen und steht der TSV, die in dieser Serie bereits mit viel Verletzungspech zu kämpfen hat, auch beim wichtigen Spiel am Mittwoch, 29. Dezember, ab 20.15 Uhr in der AWD-Hall in Hannover gegen MT Melsungen nicht zur Verfügung.

www.handball-hannover.de

GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

Alamode Film bringt den engagierten Film – der dort anknüpft, wo Erwin Wagenhofers „WE FEED THE WORLD“ aufgehört hat – am 20. Januar 2011 in die Kinos.

Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, („St. Jacques… Pilgern auf Französisch“) zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.

www.goodfood-badfood.de

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