Monate: Dezember 2010

JugendSportZentrum Buchholz: Mit „dance and slim“ sich wohlfühlen, fit werden, abnehmen

Unter Gleichgesinnten und LeidensgenossInnen den Spaß an der Bewegung wieder entdecken und Geschmack an gesundem Essen finden – das können übergewichtige Teens im Alter von zwölf bis 16 Jahren ab 10. Januar im JugendSportZentrum Buchholz, Podbielskistraße 299. "dance and slim" heißt das Projekt, bei dem mit aktueller Musik aus den Charts Elemente aus Fitness, Hip Hop, Jazzdance, Ballett und Turnen abwechslungsreich und kreativ so gemixt werden, dass alle teilnehmen und eine gemeinsame Choreografie einstudieren können. Neben diesem Bewegungsteil gibt es nicht nur Tipps zur gesunden Ernährung, sondern die TeilnehmerInnen kaufen "Gesundes" ein, kochen in der Küche des JugendSportZentrums und essen zusammen. "dance and slim" findet bis Ende April montags von 15 bis 18 Uhr unter der Leitung von Monika Tschosek, Choreografin, Showdance-Lehrerin und ausgebildete Ernährungsberaterin statt. Teilnehmen können zehn Personen, der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro. Bei Bedarf wird das Projekt um weitere vier Monate verlängert. Informationen und Anmeldungen beim JugendSportZentrum Buchholz, Telefon 168-48017.

Wandergruppe: Termin am 11. Januar 2011

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) im Stadtbezirk Südstadt – Bult bietet an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat für SeniorInnen innerhalb der Region Hannover geführte Wanderungen unter der ehrenamtlichen Leitung von Martin Wolgast an. Die Wanderungen betragen jeweils acht bis 12 Kilometer auf erprobten Strecken. Die erste Wanderung des Jahres 2011 führt am 11. Januar durch die Eilenriede: Vom Lister Platz geht es mit GPS-Unterstützung je nach Wetterlage rund zehn Kilometer weit durch den winterlichen Stadtwald. Treffen ist um 10.30 Uhr an der Bushaltestelle Lister Platz am Eingang zur Lister Meile. Rückfahrt mit dem GVH Hannover; Teilstrecken sind möglich. Empfohlen werden Wanderschuhe sowie Rucksackverpflegung und insbesondere ausreichend Getränke. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen bei Martin Behnk vom KSH, Telefon 168-43829.

Eintauchen in 2011: Stadionbad ist Neujahr geöffnet!

Eintauchen ins neue Jahr – das kann man am Samstag, den 1.Januar 2011, im Stadionbad wörtlich nehmen. Von 11 bis 18 Uhr wird ein buntes Programm geboten. Während die Kinder sich mit Schatzsuchen im Schwimmbecken, Wettschwimmen oder Sprüngen vom Sprungturm vergnügen, können sich die Eltern von der Silvesterfeier erholen und Spezialaufgüsse in der Sauna genießen. Gute Vorsätze für das neue Jahr können gleich in die Tat umgesetzt werden, etwa beim Aqua-Jogging oder Aqua-Fitness-Kursen. Und natürlich kann auch einfach nur geschwommen werden! Für das leibliche Wohl ist mit Leckereien und alkoholfreien Getränken gesorgt. Der Eintrittpreis incl. Saunanutzung und Teilnahme an den Angeboten beträgt nur 3,50 Euro (ermäßigt 2,20 Euro).

Streusalz ist nicht die beste Wahl für den Einsatz auf Rad- und Gehwegen

BUND kritisiert Streusalzeinsatz auf Radwegen in Hannover und gedankenlose, weil einfache Anwendung auf Gehwegen „Schneeschippe und umweltfreundliche Streumittel wie Sand sind die beste Wahl auf Geh- und Radwegen" „ Ohne Streusalz ist ein weißer Winter viel schöner", sagt Gerd Wach vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Region Hannover und kritisiert den automatischen Ruf nach Streusalz bei Schnee und Eis. „Auftausalze sind bekanntermaßen Gift für Boden und Bäume", erklärt der BUND-Experte. „Das Salz versickert im Boden, schädigt dort die empfindlichen Wurzelzonen der Pflanzen und bedeutet für viele Straßenbäume einen schleichenden Tod." Die jüngste Regelung der Stadt Hannover, 100 km Radwege, die in der Regel von vielen Bäumen gesäumt sind, mit Streusalz räumen zu dürfen, lehnt der BUND deshalb ab. Vielmehr müsste hier das vom Umweltbundesamt empfohlene Verfahren Anwendung finden: Erst intensiv räumen und dann – wenn erforderlich – mit abstumpfenden Streumitteln streuen. Bei Minusgraden ab – 6°C hilft Salz eh nicht mehr. Außerdem greift Salz das Fahrrad an. „Allgemein gilt: Schaufeln, Sand oder andere mit dem Umweltengel ausgezeichnete Streumittel sind die umweltfreundlichere und letztlich …

Sicherer Silvesterspaß

Gesundheitsministerin Aygül Özkan: „Sich selbst und andere nicht in Gefahr bringen" Morgen startet der Verkauf von Silvesterfeuerwerk. Dann füllen Knallfrösche, Schwärmer und Raketen wieder die Regale. Leider wird die Silvesterfreude immer wieder getrübt durch Unfälle oder Brände. Ursache ist meist der leichtsinnige Umgang mit Feuerwerkskörpern. „Wer das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßen will, sollte einen klaren Kopf bewahren", sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Aygül Özkan. Denn so schön Raketen auch funkelten – Grundlage dieses Effekts sei Sprengstoff. Dessen explosive Wirkung dürfe man nicht unterschätzen. Özkan: „Sonst bringt man sich und andere in Gefahr." Richtige Handhabung von Silvesterfeuerwerk Damit sich keine Unfälle oder Brände durch unsachgemäßes Verhalten ereignen, sollten folgende Regeln beachtet werden: Nur Feuerwerkskörper mit dem BAM-Zulassungszeichen verwenden und nicht mit den Artikeln experimentieren. Vor dem Abbrennen des Feuerwerks die deutschsprachige Gebrauchsanweisung lesen und beachten. Feuerwerkskörper nur im Freien verwenden und nicht offen herumliegen lassen. Nur mit ausgestrecktem Arm anzünden und danach schnell entfernen. Nach dem Zünden ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Raketen mit dem Führungsstab in Flaschen stellen, gegen Umfallen sichern und so ausrichten, dass sie nicht …

„Wurst, Wärme, Wolle“ – Mit der üstra-Buslinie 100 auf Spurensuche

Hanomag, Pelikan, Bahlsen und Conti – die Region Hannover war im 19. und 20. Jahrhundert eines der größten norddeutschen Industriezentren. In der niedersächsischen Landeshauptstadt finden sich noch zahlreiche steinerne und stählerne Hinterlassenschaften dieser Epoche. Mit der üstra-Buslinie 100 lässt sich Wirtschafts- und Industriegeschichte Hannovers auch im Winter bequem erkunden. Eine Broschüre im Oktavheft-Format hilft bei der Spurensuche nach „Wurst, Wärme und Wolle“. Ob im Ahrberg-Viertel (Wurst), an der Glocksee (Wärme) oder gegenüber am Ihme-Zentrum (Wolle) – an jeder der insgesamt 25 Stationen zwischen der List und Linden lohnt es sich, kurz auszusteigen und die Spurensuche zu vertiefen. Die Rundfahrt mit dem Linien-Bus 100 der üstra ist eine von insgesamt fünf „Routen der Industriekultur“, die im Internet auf www.industriekultur-hannover.de zu finden sind. Die Papierversion von „Wurst, Wärme, Wolle“ ist kostenfrei im üstra Kundenzentrum (Karmarschstraße 30/32), in der Tourist-Info am Ernst-August-Platz und im Bürgerbüro der Region Hannover, Hildesheimer Str. 20, erhältlich. Weitere Veröffentlichungen sind für das Frühjahr 2011 in Vorbereitung Die „Routen der Industriekultur“ sind Begleitmaterialien für das neue Buch „Kali, Kohle und Kanal“ (erschienen im Hinstorff …

TSV Hannover-Burgdorf: Aivis Jurdsz verletzt sich schwer am linken Fuß

  Die Befürchtungen haben sich bestätigt. Im gestrigen Auswärtsspiel der TSV Hannover-Burgdorf bei den Füchsen Berlin (28:36) verletzte sich Rückraumspieler Aivis Jurdsz am linken Fuß. Die heutige Diagnose von Teamarzt Dr. Jan Lübbersmeyer gab keinen Anlass zu Optimismus. Ein Mittelfußknochen am linken Fuß ist gebrochen, nachdem Jurdsz nach einem Sprungwurf zum 9:10-Zwischenstand (sein fünfter Treffer in der 18. Spielminute) unglücklich auf dem hinteren Fuß seines Mitspielers Morten Olsen landete. Durch die schwere Verletzung wird Jurdsz minimal drei Monate pausieren müssen und steht der TSV, die in dieser Serie bereits mit viel Verletzungspech zu kämpfen hat, auch beim wichtigen Spiel am Mittwoch, 29. Dezember, ab 20.15 Uhr in der AWD-Hall in Hannover gegen MT Melsungen nicht zur Verfügung. www.handball-hannover.de

GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

Alamode Film bringt den engagierten Film – der dort anknüpft, wo Erwin Wagenhofers „WE FEED THE WORLD“ aufgehört hat – am 20. Januar 2011 in die Kinos. Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, („St. Jacques… Pilgern auf Französisch“) zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben. www.goodfood-badfood.de