Monate: Januar 2011

Mirko Slomka verlängert bei Hannover 96

Mirko Slomka bleibt auch nach dem Saisonende Trainer bei Hannover 96. Der Tabellendritte der Bundesliga und der 43-Jährige einigten sich auf die Verlängerung der Zusammenarbeit bis 2013. Mirko Slomka gab jetzt seine mündliche Zusage, der entsprechende Vertrag soll am Mittwoch, 26.01.2011, unterzeichnet werden. "Wir sind sehr froh, dass Mirko Slomka seine erfolgreiche Trainerarbeit mit unserem Team fortsetzt", so 96-Präsident Martin Kind. "Er hat gemeinsam mit der Mannschaft im vergangenen Jahr viel erreicht: Der Klassenerhalt konnte nach einer außergewöhnlich schwierigen Saison gesichert werden, dann folgte die bisher beste Bundesliga- Hinrunde für unseren Verein." Auch Sportdirektor Jörg Schmadtke ist zufrieden. "Die Verhandlungen haben zwar etwas länger gedauert als zunächst erwartet, aber wir haben jetzt eine gute Basis, um die konstruktive Zusammenarbeit für den Erfolg von Hannover 96 fortzusetzen. Wir haben beide das gleiche Ziel." Mirko Slomka freut sich auf das weitere Wirken bei 96: "Ich bin mir darüber im Klaren, dass die Tage der Verhandlungen für Außenstehende nicht immer nachvollziehbar waren. Ich bin und bleibe aber aus tiefer innerer Überzeugung bei Hannover 96. Die Arbeit hier macht …

Der Logistikimmobilienmarkt Hannover im Aufwind

Hannovers Gewerbeimmobilienmarkt 2010 Logistikflächenumsatz weiter deutlich gewachsen Büroimmobilienmarkt gut behauptet Der Logistikimmobilienmarkt Hannover im Aufwind: Im Jahr 2010 stieg der Flächenumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 313.000 Quadratmeter (2009: 270.000 Quadratmeter). Der Markt profitierte damit vom Anziehen der Konjunktur im zweiten Halbjahr und toppte den für 2010 prognostizierten Flächenumsatz deutlich: Noch im September 2010 waren Experten von einem Umsatz von „über 200.000 Quadratmetern" ausgegangen. Knapp 257.000 Quadratmeter des Gesamtumsatzes entfallen auf Vermietungen, etwa 56.000 Quadratmeter auf Eigennutzungen. Mehr als ein Drittel der umgesetzten Flächen befinden sich im Stadtgebiet Lehrte – dazu gehören Güterverkehrszentrum, Sievershausen sowie Lehrte-Ost. 19 Prozent des Flächenumsatzes verbuchte der Standort Sehnde mit dem Kontrakt-Logistikzentrum von Delticom in Höver (59.000 Quadratmeter). Etwa 17 Prozent des Umsatzes wurde in Langenhagen realisiert, und zwar überwiegend am Standort Airport Business Park. 15 Prozent verteilen sich auf verschiedene Logistikstandorte in der Landeshauptstadt Hannover, zum Beispiel Anderten, Misburg und Nordhafen. In Wunstorf wurden weitere 9 Prozent der Flächen umgesetzt, darunter in erster Linie die Eigennutzung des Logistikdienstleisters Syncreon mit 20.000 qm. Büroimmobilienmarkt gut behauptet Der …

Oberbürgermeister Weil gibt Startschuss für neuen „Wissenschafts- und Technologiepark“

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich durch Oberbürgermeister Stephan Weil starteten am Dienstag (25. Januar) die Bauarbeiten für den neuen "Wissenschafts- und Technologiepark Hannover" in Marienwerder. Hier entsteht auf insgesamt 20 Hektar ein neuer attraktiver Wissenschafts- und Technologiestandort in Hannover, der optimal an das überregionale Straßennetz und den öffentlichen Personennahverkehr angebunden ist. Davon stehen zehn Hektar als Standort für hochwertige Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zur Verfügung. Als attraktives "grünes" Umfeld wird ein zehn Hektar großer Landschaftspark mit "Campuscharakter" angelegt, der dem Wissenschafts- und Technologiepark eine eigene Identität gibt und gleichzeitig auch eine hohe Aufenthaltsqualität für MitarbeiterInnen, Gäste und AnwohnerInnen bietet. So wird der Rossbruchgraben nach der Bodensanierung naturnah ausgebaut und unter anderem mit begleitenden Feuchtwiesen und Röhrichten gestaltet. Die Bäume – Eichen, Birken, Ahorn – werden in die Umgestaltungen einbezogen und bleiben erhalten. Nach den Plänen des hannoverschen Landschaftsarchitekturbüros Prof. Nagel, Schonhoff und Partner werden in dem abwechslungsreichen Landschaftspark naturnahe und künstlerische Elemente miteinander verbunden. Durch die zum Teil erforderlichen Abgrabungen wird ein modelliertes Gelände mit einem attraktiven Platz an der zentralen Brücke über den Bach entstehen. Mit …

Zweite Fahrradstation eröffnet am Mittwoch

Am morgigen Mittwoch (26. Januar) um 12 Uhr eröffnet in der Rundestraße die zweite Fahrradstation im Umfeld des Hauptbahnhofs. Damit stehen in diesem Bereich künftig 426 zusätzliche wettergeschützte und sichere Abstellplätze für Fahrräder zur Verfügung. Die neue Station unterhalb der Auffahrt zum Parkhaus am Hauptbahnhof entstand in rund fünf Monaten und kostete rund 500.000 Euro. 281.000 Euro davon steuerte die Landesnahverkehrsgesellschaft bei. Insgesamt werden am Hauptbahnhof nun 776 überdachte und bewachte Fahrradabstellplätze angeboten. "Die vor rund zehn Jahren eröffnete erste Fahrradstation hat uns gezeigt, dass der Bedarf nach einer solchen Einrichtung sehr groß ist", sagte Oberbürgermeister Stephan Weil im Vorfeld der Eröffnung. "Da die Station am Ernst-August-Platz an ihre Kapazitätsgrenzen stößt, ist die neue Fahrradstation insbesondere für das Einzugsgebiet nördlich des Hauptbahnhofs eine sinnvolle Ergänzung. Zudem wurde mit diesem Angebot ein wichtiger Baustein des Leitbilds Radverkehr umgesetzt", so der Oberbürgermeister weiter. Die neue Fahrradstation wird wie die Station in der Fernroder Straße durch die STEP gGmbH betrieben. Der Suchthilfeträger führt die Radstationen als betriebliche Einrichtungen, die Menschen mit erheblichen Vermittlungshemmnissen Beschäftigungsmöglichkeiten bieten und ihnen so …

Sander und Weil stellen Ergebnisbericht zur Umweltbelastung vor

Nach mehrmonatigen Beratungen auf Expertenebene zur Reduzierung der Stickoxid-Belastung in der Landeshauptstadt Hannover haben Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Oberbürgermeister Stephan Weil sich auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Die Bildung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe war von beiden Seiten im vorigen Februar beschlossen worden. Dabei hat sich gezeigt, dass der Grenzwert bei Feinstaub seit 2006 nicht mehr überschritten wird und dieser nicht mehr zur Begründung der Umweltzone dient. Allerdings werden die von der EU vorgegebenen Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) weiterhin überschritten. Umweltministerium und Stadt sind sich einig, dass die Umweltzone unter diesen Bedingungen zunächst erhalten bleibt. Gleichzeitig werden weitere Maßnahmen vorangetrieben, um die NO2-Belastung zu verringern und damit die Umweltzone entbehrlich zu machen. Dazu gehört u.a. die Überprüfung der Möglichkeiten einer "Grünen Welle" auf ausgewählten Strecken auch ohne ÖPNV-Vorrang. Die Stadt will außerdem den Ausbau des Radverkehrs in Hannover voranbringen und Maßnahmen treffen, welche die Einhaltung von Höchstgeschwindigkeiten gewährleisten. Damit ist der bisherige Streit zwischen Land und Stadt über die Umweltzone beigelegt. Die Notwendigkeit der Umweltzone soll in Zukunft regelmäßig überprüft werden.  Ergebnisbericht Januar 2011 (pdf) Da …

Stadtbibliothek am Aegi: Ausstellung „reiche ernte“ verlängert bis 3. Februar

Die Stadtbibliothek in der Hildesheimer Straße 12 zeigt noch bis zum 3. Februar (Donnerstag) die Ausstellung "reiche ernte" mit Lyrik und Fotos aus dem hannoverschen Wendland von Klaus-Dieter Brunotte. Klaus-Dieter Brunotte wurde 1948 in Hannover geboren. Er lebt abwechselnd in Langenhagen und auf Sylt. Seit 1980 schreibt er Lyrik, Kurzprosa, Satire, Kunstkritik und visuelle Poesie. Er veröffentlicht Texte in Büchern, Künstlerbüchern, Zeitschriften, Kunstkatalogen und Anthologien, im Rundfunk und an Lyrik- sowie Literaturtelefonen. Im Sommer 2009 erhielt er vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Möglichkeit, sich in den Monaten September bis November im Künstlerhof Schreyahn als Stipendiat aufzuhalten. In dieser Zeit sind die Gedichte und Fotos der Ausstellung entstanden. "Literarisch recherchiere ich gern vor Ort, indem ich in die Landschaft hineingehe und dort unmittelbar Eindrücke sammle, die ich zusätzlich mit einer Kamera aufnehme", so Brunotte. Seine Eindrücke beschreiben das bäuerliche Leben im Wendland, die Abendstimmungen, den Überfluss des Herbstes – die "reiche ernte" -, handeln aber auch von Einsamkeit und Traurigkeit. Die Ausstellung "reiche ernte" ist montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr sowie …

Fachkräftemangel: Region veröffentlicht Bildungsmonitoring 2010

Dezernent Ulf-Birger Franz: „Vorhandene Potenziale noch besser nutzen“ Immer mehr ältere Menschen, wenig Nachwuchs: Wie ist die Region Hannover aufgestellt, wenn es um den drohenden Fachkräftemangel geht? Welche Bildungschancen haben junge Menschen in der Region? Und wie wird das Potenzial umgesetzt? Das Bildungsmonitoring 2010 der Region gibt erste Antworten. Im Auftrag der Region hat das Niedersächsische Institut für Wirtschaft (NIW) Stärken und Schwächen in der Bildung und Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysiert. „Wir müssen vorhandene Potenziale vor allem auf dem Ausbildungsmarkt noch besser nutzen“, lautet ein Fazit von Ulf-Birger Franz, Regionsdezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. Region, Kommunen, Kammern, Verbände, Bildungseinrichtungen und Betriebe sollten darum gemeinsame Bildungs- und Qualifizierungsinitiativen ins Leben rufen, lautet sein Appell. Eine Schlüsselfunktion könne dabei die neu gegründete Koordinierungsstelle Bildung und Beruf einnehmen.     426 000 Beschäftigte gibt es in der Region Hannover – damit zählt die Region zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten des Landes. Bis 2025 wird laut Studie besonders in wichtigen Berufsgruppen wie Technikern und Ingenieuren großer Bedarf an jungen Fachkräften entstehen. „Die Beschäftigten in der …

Region Hannover stellt zusätzliche Mittel für die Beseitigung von Straßenschäden bereit

Der Winter ist noch nicht vorbei, aber schon jetzt lässt sich absehen, dass die Beseitigung der Spuren von Eis und Schnee teuer wird. Die Region Hannover reagiert darauf mit einer Aufstockung ihres Etats für die Straßenunterhaltung. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz kündigte heute die Bereitstellung weiterer Mittel für die Sanierung des Kreisstraßennetzes in der Region an. „Dank fortlaufender Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten ist der Zustand unserer 640 Kilometer Kreisstraßen durchaus als gut zu bezeichnen, trotzdem sind nach den vielen Frostnächten punktuelle Fahrbahnschäden aufgetaucht, die wir schnell beheben wollen“, sagte Franz. Bislang seien in dieser Wintersaison nur für das Räumen und Abstreuen der 640 Kilometer Kreisstraßen und der 330 Kilometer begleitenden Radwege schon zusätzliche Kosten in Höhe von 400.000 Euro angefallen. Weitere Mittel vor allem für die Straßensanierung will der Verkehrsdezernent durch Umschichtungen im Regionshaushalt zur Verfügung stellen: „Wegen des kalten Wetters wurde der Öffentliche Personennahverkehr intensiver genutzt, für die Region bedeutet dies geringere Zuschusszahlungen an die Verkehrsunternehmen. Das eingesparte Geld investieren wir, um die Qualität unserer Straßeninfrastruktur auch in Zukunft sichern zu können.“ Schon im letzten Jahr hatte …

Knappe Auswärtsniederlage für die UBC Tigers in Karlsruhe

Die UBC Tigers Hannover (2. Basketball Bundesliga) müssen auch weiterhin auf den ersten Sieg im neuen Jahr warten. Mit einer knappen 78:86-Niederlage (42:43) bei der BG Karlsruhe traten die Tigers am Freitagabend die lange Heimreise an. In dem Spiel zuvor standen sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüber, die sich nichts schenkten. Nachdem die Gastgeber das erste Viertel mit 20:23 für sich entschieden konnten, erwies sich der UBC im zweiten Viertel (22:20) als leicht überlegen. Ein Korbleger von BGs Flavio Stückemann zum 42:43 verhinderte aber, dass die Hannoveraner mit einer klitzekleinen Führung in die Halbzeitpause gehen konnten. Nach der Pause dasselbe Bild: Die Hausherren behielten im dritten Viertel die Nase leicht vorn (15:19), die Tigers versuchten kämpferisch in Schlagdistanz zu bleiben. Im letzten Viertel war für den UBC die Siegchance schließlich größer denn je: 41 Sekunden vor Spielende traf Flügelspieler Waldemar Buchmiller aus der Halbdistanz zum 76:78. Auf der Gegenseite zeigte Stückemann jedoch keine Nerven und traf zwei Freiwürfe. Im darauffolgenden Angriff verloren die Tigers den Ball durch einen Schrittfehler von Calvin Henry. 25 Sekunden vor …

üstra und Stadt setzen Kooperationsprogramm für junge SchwarzfahrerInnen fort

Schwarzfahren ist kein "Kavaliersdelikt", sondern eine Straftat. Was aus Unachtsamkeit, zum Zweck vermeintlichen Geldsparens oder durchaus mit Unrechtsbewusstsein als angebliche Kleinigkeit beginnt, kann leicht zu einer Vorstrafe werden, die gerade den weiteren Lebenslauf junger Menschen erheblich belastet: Wer dreimal wegen so genannter Beförderungserschleichung angezeigt wird, landet vor dem Strafrichter. Um eine solche Karriere gerade bei "ErsttäterInnen" zu verhindern, haben üstra und die städtische Jugendgerichtshilfe im August 2009 das Kooperationsprogramm "Mit Fahrschein? Aber sicher!" vereinbart. Aufgrund einer jetzt vorliegenden ersten, sehr erfolgreichen Bilanz haben üstra und Stadt einvernehmlich vereinbart, das Projekt um zwei Jahre verlängern. Jugendliche (ab 14 Jahren) und Heranwachsende (bis 21 Jahre) können nach dreimaligem Schwarzfahren von einem Richter oder Staatsanwalt zu zweitägigen Kursen verpflichtet werden. Wer die Abschlussprüfung des Kurses besteht, kann einer Strafe entgehen. "Jugendliche sollen begreifen, dass Schwarzfahren nicht 'cool' ist, sondern sie sich bei Wiederholungen damit eine Hürde für ihr späteres Leben bauen, wenn erst ein Strafverfahren anhängig wird", betont Hannovers Sozial- und Jugenddezernent Thomas Walter. "Die von der städtischen Jugendgerichtshilfe zusammen mit der üstra initiierten Kurse bewähren sich vollauf …