Monate: Februar 2011

Endlich wieder ein Sieg für die UBC Tigers

ubc-tigersDas wurde auch mal Zeit: Mit einem 117:80 (57:40) feierten die UBC Tigers Hannover am Samstagabend den ersten Sieg im neuen Jahr. Es war der erste Sieg nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge. Bei dem Erfolg vor 1.108 Zuschauern waren alle Teammitglieder beteiligt, darunter auch die vier Neuzugänge Brad Byerson, Tyree Evans, Maurice Williams und Marek Kulinski, die für eine frische Seele des gesamten Teams sorgten. Ein weiterer, wichtiger Erfolgsgrund  war die hohe Rebound-Ausbeute an jenem Abend. Insgesamt holten die Tigers 50 Rebounds (Freiburg: 29), darunter satte 40 Defensiv-Rebounds. Spieler des Abends wurde Stuart Turnbull mit 22 Punkten. Mit dem Sieg tankten die Tigers (Tabellenplatz 11) ordentlich Selbstbewusstsein  und machten gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Das Spiel war für alle Anwesenden in der Halle von einigen Besonderheiten geprägt. Zunächst sah man neben den drei zuvor angekündigten Neuzugängen ein weiteres neues Gesicht im UBC-Kader: Marek Kulinski. Der 25jährige Aufbau- und Flügelspieler kommt vom TSV Quakenbrück (2. Regionalliga), wo er mit 20 Punkten im Schnitt zweitstärkster Scorer der Liga war. In den letzten zwei Wochen hatte er bereits einige Male testweise mit trainiert und erst am Abend vor dem Freiburg-Spiel die Freigabe erhalten.

Eine weitere Besonderheit war, dass Sportdirektor Michael Goch als Assistenztrainer neben Headcoach Michael Mai mit auf der Trainerbank saß. Hierbei handelte es sich allerdings keineswegs um eine augenscheinliche Degradierung, sondern um einvernehmliche Zusammenarbeit. Mai hatte Goch, der sieben Jahre lang selbst UBC-Trainer war, um Unterstützung gebeten, nachdem unklar war, ob der eigentliche Co-Trainer Stefan Richter wegen Krankheit anwesend sein würde. Zum Spiel war Richter jedoch wieder fit und so kümmerten sich unter Mais Leitung gleich drei professionelle Trainer um die Mannschaft – mit eindrucksvollem Ergebnis. Last but not least sorgten die „Hannover Allstars", eine erfolgreiche HipHop und Breakdance-Gruppe, mit ihrem ersten Auftritt beim UBC für eine unterhaltsame Halbzeitpause.

Gleich von Beginn an dominierten die Tigers mit aggressiver Körperhaltung das Spiel und legten ein hohes Tempo vor. Bereits nach dem ersten Viertel hatten die Hannoveraner einen Acht-Punkte-Vorsprung (29:21) herausgespielt. Im zweiten Viertel wurde der Vorsprung mit gute Defense und Offense kontinuierlich auf 17 Punkte ausgebaut (Halbzeit: 57:40). Bis dahin hatten die Neuzugänge Byerson (insgesamt 100%-Trefferquote) und Evans bereits durch ordentliche Leistungen überzeugt, aber auch andere, „altgediente" Spieler wie Tobias Welzel, Calvin Henry und Michael Nunnally stellten ihre Klasse unter Beweis. In der zweiten Hälfte lieferte der UBC mit allen Spielern durch Kampf und Kreativität letztendlich eine tolle Basketball-Show ab und ließ es mit einigen fetten Dunks so richtig krachen. Den Tigers-Fans, die ihr Team seit November letzten Jahres nicht mehr in einer derartig guten Weise erlebt hatten, gefiel es und so nahm das Spiel bis zum Endstand von 117:80 seinen Lauf. Nach der Schlusssirene feierten die Mannschaft ausgelassen mit allen Fans und führte auch ein kleines Freudentänzchen mit Teambetreuer Marc Cedric-Edoh in der Mitte auf.

„Der heutige Sieg war extrem wichtig und hoffentlich der Start für einen besseren Saisonverlauf in Zukunft. Es war eine neue Energie in der Mannschaft zu spüren", so Headcoach Michael Mai nach dem Spiel. Trotzdem warnte er davor den Sieg gegen den Tabellenvorletzten über zu bewerten. „Mit Heidelberg haben wir nächstes Wochenende einen starken Gegner vor der Brust. Das wird sicher kein einfaches Spiel, aber wir nehmen so viel Selbstvertrauen wie möglich mit und werden dort versuchen an den heutigen Erfolg anknüpfen".

Für den UBC spielten:

Williams, Nunnally (17 Punkte/7 Rebounds), Byerson (16/10), Welzel (5), Janzen (11), Evans (15), Arigbabu (6), Turnbull (22/6), Henry (19/7), Kulinski (2), May (4), Buchmiller. (spk)

Weitere Infos unter www.ubctigers.de

Verkehrstipp zur CeBIT

Zur am Dienstag (1. März) beginnenden CeBIT rät die städtische Straßenverkehrsbehörde allen Verkehrsteilnehmern, sich rechtzeitig auf die zu erwartenden Erschwernisse im Straßenverkehr einzurichten. "Allen Autofahrerinnen und Autofahrern ist zu empfehlen, bereits ab dem ersten Messetag frühzeitig loszufahren und mehr Fahrzeit einzukalkulieren", sagt Behördenleiter Carsten Siegert. "Pendlerinnen und Pendler mit anderem Fahrziel als das Messegelände müssen sich darauf einstellen, dass der Messeschnellweg nur einge¬schränkt nutzbar ist." Nach seinen Erfahrungen zeigten sich viele AutofahrerInnen insbesondere am ersten Messetag von der starken Zunahme des Verkehrs überrascht, was oftmals zu Schwierigkeiten führe. Bis zu 25.000 Fahrzeuge steuern während der CeBIT das Messegelände an.

Die hannoverschen VerkehrslenkerInnen gehen die CeBIT (1. bis 5. März) mit einem veränderten Konzept an: Die morgendliche und abendliche Einbahnstraßenregelung (Maßnahmen "A" für "Anfahrt" und "R" für "Rückfahrt") verkürzt sich räumlich auf den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Weidetor und Messe-Nord. Während der Maßnahme A ab circa 7.15 Uhr können MessebesucherInnen eine Überfahrungsmöglichkeit südlich der Anschlussstelle Weidetor nutzen, um auch über die östlichen Fahrstreifen in Richtung Süden bis zum Messegelände zu fahren. Entsprechend können die VerkehrsteilnehmerInnen im Zuge der Maßnahme R ab etwa 17 Uhr bis kurz vor die Anschlussstelle Weidetor vierstreifig in Richtung Norden abreisen.

Zweite Neuerung: Die über die Autobahn 2 Anreisenden werden wegen der Bauarbeiten im Autobahnkreuz Hannover-Ost anders als bislang zum Messegelände geleitet: aus Richtung Westen am Kreuz Hannover-Buchholz vorbei über das Kreuz Ost, die A7 und die B65. AutofahrerInnen aus Richtung Osten sollten das Kreuz Ost passieren und über das Kreuz Hannover-Buchholz auf den Messeschnellweg fahren. "Mein dringender Appell ist, die Navigationsgeräte auszuschalten und den Hinweisen an der Straße zu folgen", rät Siegert.

Saisonbeginn in der Waldstation Eilenriede – neue Öffnungszeiten ab 1. März

In der Waldstation Eilenriede in der Kleestraße 81 ist der Winter schon vorbei: Am 1. März beginnt die Saison in der beliebten Einrichtung für Umweltbildung mitten im Wald.

Die Waldstation öffnet dann immer montags bis mittwochs von 8.30 bis 16.30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
Neu ist der "lange Donnerstag", an dem das Gelände von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr erkundet werden kann.  Auch in den Oster- und Sommerferien ist die Waldstation Eilenriede künftig für große und kleine BesucherInnen offen.

Der Eintritt in die Waldstation ist grundsätzlich kostenlos, Führungen können unter (0511) 5 33 11 81 gebucht werden (Kinder zwei Euro, Erwachsene drei Euro).

Alle Informationen, Angebote und das neue Jahresprogramm 2011 mit besonderen Aktionen und Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.waldstation-eilenriede.de.

Musikschule: neue Schnupperkurse für Akkordeon und Querflöte

Ab März hat die städtische Musikschule zwei neue Schnupperkurse für Akkordeon und Querflöte im Angebot. Die Kurse gehen jeweils über sechs Termine und bieten Unterricht in Kleingruppen. In der Teilnahmegebühr von 42 Euro ist die Instrumentenmiete bereits enthalten. Anmeldeschluss ist Ende Februar.

Im Standort Heinemanhof, Brabeckstraße 36, können Kinder ab sechs Jahren, Jugendliche und Erwachsene ausprobieren, ob das Akkordeon das richtige Instrument ist. Unterrichtet wird dienstagnachmittags.

Probehalber auf der Querflöte zu spielen, ist Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Sophienschule, Seelhorststraße 8, möglich. Der Unterricht findet montags um 17.30 Uhr statt. 

Für weitere Informationen und Anmeldungen ist der Service der Musikschule unter der Telefonnummer 168 – 4 41 37 zu erreichen (montags und freitags von 9 bis 14 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 17 Uhr, mittwochs von 14 bis 17 Uhr), per E-Mail an musikschule@hannover-stadt.dewww.musikschule-hannover.de. sowie unter

Elektroroller sind praxistauglich und machen Spaß

Die Erfahrungen der ersten Testgruppe beim Elektrorollertest von enercity

In den nächsten Tagen wird die zweite Testgruppe ihren zehnwöchigen Einsatz der von enercity bereit gestellten Elektroroller starten. Ein Zwischenbericht mit Erfahrungen aus der ersten Runde macht schon mal Appetit auf die kommende E-Roller-Saison. Bewerbungen für die im Juni bzw. September 2011 fällige dritte und vierte Runde sind weiterhin möglich.

Im Herbst 2010 sammelte eine erste Gruppe mehrwöchige Erfahrungen mit den zehn enercity-Elektrorollern. Es waren sowohl private Nutzer als auch Firmen, wie die Gundlach Bau GmbH oder die üstra AG, die den E-Roller mit mehreren Personen gemeinsam nutzten. Bereits diese erste Auswertung zeigt die Praxistauglichkeit der E-Roller im Stadtverkehr auf (siehe Zwischenbericht). Das Fahren mit den E-Rollern zauberte den Testern meist ein Lächeln ins Gesicht.

Auf den Punkt brachte es Jörg B. aus Langenhagen: „Am liebsten, würde ich mich gleich für die nächste Runde bewerben, doch ich möchte niemanden die Chance nehmen, ebenfalls in den Genuss zu kommen für zehn Wochen einen solchen Fahrspaß zu erleben. Vielleicht mit etwas wärmeren Temperaturen und mehr Sonne, aber auch im Herbst machte es noch Spaß lautlos durch die Straßen zu fahren. Meine schönsten Erlebnisse waren meist an der Ampel. An eine rote Ampel rangerollt, schauten andere Roller-, Moped- oder auch Fahrradfahrer einen mitleidig an, nach dem Motto: Na, abgewürgt?". Die Ampel wird grün und bevor mein Nachbar den Gang einlegt hat, bin ich lautlos verschwunden! Das Fahrverhalten des E-Rollers ist nicht anders als eines Benziners, doch er riecht nicht und ich kann mich mit dem Sozius in normaler Lautstärke unterhalten, was ich als sehr angenehm empfand. Für mich ist der E-Roller eine ernsthafte Alternative zum Auto, für den Weg zur Arbeit und in die Stadt."

Im Jahr 2011 werden mindestens weitere 30 Personen in drei Wellen die enercity-Elektroroller testen können. Die nächste Gruppe rollt ab März 2011. Interessierte Kunden können sich unter www.enercity.de/emobility noch für die dritte und vierte Runde bewerben. Die ausgewählten Tester werden jeweils circa drei Wochen vor der Testrunde benachrichtigt.

Wer nicht zum Zuge kommt, aber spontan einen E-Roller (oder ein E-Fahrrad/ Pedelec) ausprobieren möchte, kann auch bei einem der über 20 Roller- oder Radhändler nachfragen, die bei der enercity-Förderprämie bei Bezug von Umweltstrom für E-Zweiräder mitwirken, Dort sind häufig kurz Probefahrten möglich (Händlerliste ebenso unter www.enercity.de/emobility einsehbar – Rubrik „Förderprämie").

Zwischenbericht zu den Erfahrungen der ersten Testgruppe

Interesse und Motivationslage:
Die Mehrheit der Tester war an der Alltagstauglichkeit der E-Roller und praktischen Erfahrungen mit dem Elektro-Antrieb interessiert. Viele wollten wissen, ob der geringe Energieverbrauch wirklich zutrifft oder ob die Verfügbarkeit zuverlässig und die Technik ausgereift sind. Aber einfach nur zu spüren, wie sich Elektromobilität anfühlt („Look and feel"), war auch eine wichtige Motivation. Die Nicht-Zweiradfahrer unter den Testern wollten hingegen überhaupt mal das (E-)Rollern testen.

Verkehrswege und Tagesstrecken:
Die E-Roller wurden etwas häufiger zum Pendeln auf dem Arbeitsweg als im Freizeitverkehr eingesetzt. Von den Firmen, die den E-Roller mit mehreren Personen testeten (v.a. üstra und Gundlach-Bau), ist der E-Roller auch sehr häufig für – zum Teil längere – Dienstfahrten herangezogen worden. Die zurückgelegten Tagesstrecken wiesen insbesondere bei den Firmen eine große Bandbreite zwischen 5 und 25 Kilometer täglich auf. Die privaten Nutzer fuhren durchschnittlich 12 Kilometer. Lediglich ein Tester, der in Langenhagen wohnte, gab deutlich höhere Tagesstrecken für Fahrten nach Hannover an (arbeitet aber in Langenhagen). Die Gesamtlaufleistung der einzelnen E-Roller über den gut zehnwöchigen Testzeitraum betrachtet zeigte deutliche Unterschiede. Sie lag zwischen gut 200 und fast 900 Kilometern.

Stellplätze und Ladeverhalten:
Die Mehrzahl der Tester brachte den E-Roller zum Laden zu einem eigenen Garagenplatz. Bei Innenstadtbewohnern wurde auch das Laden vor dem Haus oder im Hinterhof praktiziert (zum Beispiel durch Verlängerungskabel aus dem Kellerfenster). Die Firmennutzer hatten die Gelegenheit, auf dem Betriebsgelände zu laden. Die überwiegende Mehrheit der E-Roller-Tester lud ihren Roller alle zwei bis drei Tage oder sogar seltener. Lediglich die Firmennutzer luden jeden Tag und auch zwischendurch, da bei mehreren und häufigeren Nutzungen während eines Tages eine stets volle Ladung gewährleistet sein muss.

Positive Erfahrungen und Vorteile:
Am meisten gefiel den Testern das schadstoffarme und leise, fast geräuschlose Fahren („gerade auf ruhigen Strecken"). Sie genossen das einfache Aufsteigen und losfahren, ohne dass der Elektroantrieb weiter auffällt. Viele betonten die Dank der E-Roller hervorragende Mobilität in der Stadt und dass sich so auch mal weitere Strecken schneller als mit dem Fahrrad und dennoch umweltfreundlich zurücklegen lassen. Als vorteilhaft wurde auch das günstige, einfache und bequeme Tanken gesehen. Die gute Beschleunigung und das spritzige Fahrverhalten der E-Roller bereiteten vielen Testern großen Spaß. Ebenso, dass Elektromobilität das rege Interesse anderer Verkehrsteilnehmer weckte. Die unkomplizierte Möglichkeit, sich einen gründlichen Eindruck zu verschaffen, kam sehr gut an.
Als Vorteil der E-Roller wurde besonders häufig die dadurch ermöglichte emissionsfreie und kostengünstige Mobilität genannt. Es gab den Teilnehmern ein im Kern „gutes Gefühl". Die Mehrheit der enercity-Tester bescheinigten dem E-Roller eine ausreichende Kilometerleistung mit einer Ladung. Er wurde als optimales Zweitfahrzeug gesehen, dass sich sehr gut und problemlos im Stadtverkehr nutzen ließ. Die E-Roller ermöglichten, das Auto öfter stehen zu lassen sowie bei längeren Strecken bequemer und schneller als mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

Probleme im Verkehr und mit der Technik:
Als ausdrücklich unangenehm oder negativ empfand fast keiner der Tester etwas, die positive Erfahrung herrschte vor. Einige, insbesondere Firmennutzer nannten die fehlende Proportionalität bzw. Ungenauigkeit der Ladestandsanzeige gegen Ende der Füllmenge, was Unsicherheiten bezüglich der noch leistbaren Reichweite aufkommen ließ. Auch wurde von Firmennutzern das Zweiradoutfit mit Helm und Sicherheitskleidung bei Kundenbesuchen als unpassend eingestuft. Die für Fußgänger ungewohnten lautlosen und doch schnellen Begegnungen führten hin und wieder zu „Schrecksekunden" bei Begegnungen im Verkehr. Lediglich eine bisherige Nicht-Zweiradfahrerin konnte dem Rollerfahren an sich letztendlich wenig abgewinnen, da sie es als zu gefährlich empfand und das Zweirad für Familienzwecke unbrauchbar war (Kind abholen, Einkaufsfahrten). Diese Nutzerin wartet mit Spannung auf brauchbare Elektroautos.
Mit der Nutzung der E-Roller selbst hatten die Tester keine Probleme. Die Technik war grundsätzlich zuverlässig und die E-Roller fuhren ohne Probleme. Ungenauigkeit der Ladeanzeige und nicht nachvollziehbare Anzeigen im Display fielen zwar auf, aber schränkten in kaum einem Fall die Fahrt ein. Einmal musste nach einer längeren Fahrt zur Steckdose geschoben werden. Auch kleinere Handhabungsmängel zum Lenkrad- und Gepäckfachschloss oder Probleme bei Verstauen des Ladekabels wurden hin und wieder angeführt. Sehr bedauert wurde lediglich, dass öfters nicht geeignetes Wetter im Herbst und der am Ende der ersten Testphase 2010 der extrem hereinbrechende Winter die Fahrten vereitelten.

Interesse an eigenem E-Roller:
Fast alle der enercity-Tester würden weiter Roller fahren und sich einen E-Roller beschaffen. Die Angaben zu Mehrkosten, die beim Kauf für ein Elektrofahrzeug akzeptabel wären, sind breit gestreut. Sie sind gleichmäßig verteilt auf bis zu 10, 20 oder auch 30 Prozent. Für alle, die im privaten Haushalt laden, wäre der Bezug von emissionsfreiem Ökostrom wichtig. Bei der Firmennutzung wurde dies aufgrund bestehender Bezugsverträge als schwierig gestaltbar eingeschätzt.

www.enercity.de

KunstFestSpiele Herrenhausen 2011: „Entfesselte Welten“

KunstFestSpiele Herrenhausen27. Mai bis 19. Juni 2011 in Hannover
Entfesselung und Sinnesfreuden in den Herrenhäuser Gärten

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr sind die Herrenhäuser Gärten vom 27. Mai bis 19.Juni 2011 während drei Wochen Bühne und Schauplatz der 2. KunstFestSpiele Herrenhausen.

Unter der Intendanz von Elisabeth Schweeger widmet sich das international ausgerichtete Festival dieses Jahr dem Motto "Entfesselte Welten" und bringt für 24 Tage ein vielseitiges, spartenübergreifendes Programm mit rund 30 Veranstaltungen nach Hannover.

Zu den diesjährigen Gästen zählen u.a. Vivienne Westwood, Roger Willemsen, Patricia Petibon, Klaus Maria Brandauer, Heiner Goebbels, das Venice Baroque Orchestra, Il Giardino Armonico, das Ensemble Resonanz, die Musicbanda Franui sowie das Ensemble Modern.

Alte und Neue Musik, Musiktheater, Installationen, Performances und Filmkonzerte gehören zum vielseitigen Programm der KunstFestSpiele. Eröffnet wird das Festival mit einer Festrede des renommierten britischen Soziologen Lord Anthony Giddens und einer eigens für die KunstFestSpiele konzipierten Auftaktveranstaltung, die den Gedanken des barocken Festes aufnimmt und mit zeitgenössischen Mitteln neu interpretiert. Hierfür konnte einer der faszinierendsten und kreativsten internationalen Stars der Mode gewonnen werden – die Londoner Designerin und Modeschöpferin Vivienne Westwood. Ihre Couture prägt zusammen mit Musik aus Georg Friedrich Händels Oratorium Semele den musikalisch-theatralen Eröffnungsabend des Regisseurs Ludger Engels.

Zu weiteren Höhepunkten der diesjährigen KunstFestSpiele zählen internationale Gäste wie der Komponist und Regisseur Heiner Goebbels, der mit seinem Abend Max Black präsent sein wird oder der Flame Josse de Pauw, der sein neustes Stück De Gehangenen zeigen wird.

Der Regisseur David Marton, den die Zeitschrift "Deutsche Bühne" zum Opernregisseur des Jahres 2009 kürte, bearbeitet Wagners Rheingold mit einer neuen Sicht auf den Nibelungenmythos. Die weltbekannte Sopranistin Patricia Petibon, regelmäßiger Gast auf den bedeutendsten Opernbühnen, stellt bei den KunstFestSpielen Herrenhausen zum ersten Mal in Deutschland ihr eigenwilliges, eben auf CD veröffentlichtes Programm Rosso mit Interpretation italienischer Barockarien vor. Ebenfalls für ein Barockkonzert der Extraklasse garantiert das Ensemble Il Giardino Armonico unter dem Dirigenten Giovanni Antonini mit den Sängerinnen Roberta Invernizzi und Bernarda Fink. Die Tiroler Musicbanda Franui, die in Österreich längst Kultstatus erreicht hat, wird gleich in zwei Konzerten ihre betörende Mischung aus schmerzlich-schöner Melancholie und beschwingtem Musikantentum vorführen.

Erstmals mit einer konzertanten Lesung von Shakespeares Sommernachtstraum in Hannover zu Gast ist zudem der aus Film, Fernsehen und von den großen Sprechtheater-Bühnen bekannte österreichische Schauspieler Klaus Maria Brandauer.

Die alte Orangerie in den Herrenhäuser Gärten wird zum Festival-Kino, das ausgewählte Filme mit Live-Musik verbindet. Auf dem Programm dieses neuen Konzertformates stehen u.a. Fritz Langs kürzlich restaurierter Film Metropolis – begleitet vom Ensemble Modern – und der Silhouettenfilm Die Abenteuer des Prinzen Achmed von Lotte Reiniger aus den 1920er-Jahren. Reinigers Film wird in einer Neubearbeitung der Originalfilmmusik vom oesterreichischen ensemble für neue musik begleitet. Einen Kunst-Klassiker stellt die bisher nur selten realisierte, u.a. in New York und Sevilla gezeigte Installation Theatergarten Bestiarium dar. Die von Rüdiger Schöttle eigens für die KunstFestSpiele Herrenhausen neu konzipierte, kristalline Landschaftsinstallation besteht aus Tausenden von Zuckerstücken. Die Installation wird während der Dauer der Festivals vom 27. Mai bis 30. Juni im Foyer der Orangerie zu sehen sein. Mit zwei Installationen und einer Klangperformance ist zudem der Wiener Komponist und Künstler Georg Nussbaumer zu Gast, der bei den letzten Donaueschinger Musiktagen Aufsehen erregt hat.

Spielort des Festivals ist auch dieses Jahr die faszinierende Kulisse einer der schönsten Parkanlagen der Welt: Die Herrenhäuser Gärten. Mehr als 400.000 Besucher wandeln jährlich durch die dreihundert Jahre alten Barockgärten. Die Orangerie, die Galerie und der Große Garten werden im Sommer wieder zur grünen Bühne der KunstFestSpiele Herrenhausen – ein in Europa einzigartiges Festival, das die Tradition der barocken Gartenfeste aufnimmt. Die Vielfalt des Programms und der daraus entstehende Dialog der Disziplinen sind ganz im Sinne des Universalgelehrten Leibniz, der ursprünglich den Geist dieses Ortes prägte. Die KunstFestSpiele schlagen somit eine Brücke zwischen Tradition und Moderne.

Am 1. März 2011 startet der Kartenvorverkauf für die diesjährigen KunstFestSpiele Herrenhausen. Die Homepage www.kunstfestspieleherrenhausen.de wurde für die zweiten KunstFestSpiele neu gestaltet. Hier sind ab sofort alle Informationen zum Festival, zum Programm, den Veranstaltungen und Terminen und natürlich zum Vorverkauf abrufbar. Auch die aktuellen Presseinformationen sowie Pressefotos zum kostenlosen Download stehen auf der Homepage zur Verfügung.

KARTENVORVERKAUF
Ticket Online www.ticketonline.com
Tickethotline +49 (0) 1805 – 44 70 777
Mo-Sa 8:00-22:00 Uhr; So 10:00-22:00 Uhr
Vorverkaufskasse im Künstlerhaus www.vvk-kuenstlerhaus.de
Sophienstr. 2, 30159 Hannover, KFS-Hotline: +49 (0) 511 – 168 4 99 94
geöffnet: März/April: Mo-Fr. 12:00 bis 18:00 Uhr
Mai/Juni: Mo-Fr. 10:00-18:00 Uhr; Sa. 10:00-14:00 Uhr
Ab dem 27.3.: Infopavillon Herrenhäuser Gärten
Tel. +49 (0) 511 – 168 4 77 44, täglich geöffnet von 11:00-18:00 Uhr

Zoo Aufsichtsrat beschließt Einführung des Sozialtarifs

Der Aufsichtsrat der Zoo Hannover GmbH hat in seiner letzten Sitzung am 21.2.2011 folgende Entscheidungen getroffen:

Es wird ein Sozialtarif für den Zoo eingeführt. Kinder und Erwachsene, die aktuell im Besitz des Hannover-Aktiv-Passes oder der Region-S-Karte sind, erhalten künftig einen Rabatt von 5 Euro (Hauptsaison) bzw. 3 Euro (Nebensaison). Das Angebot soll ab dem 1. April 2011 gelten.

Der Aufsichtsrat hat weiter die Berufung von Frank Werner als zweiten Zoo-Geschäftsführer empfohlen. Bis zum Ausscheiden von Klaus-Michael Machens im November soll die Zoo Hannover GmbH damit von zwei Geschäftsführern geführt werden.

Darüber hinaus wurde entschieden, eine Kommission zu bilden, die Vorschläge über die künftigen Führungsstrukturen der Zoo Hannover GmbH erarbeitet. Das Ergebnis wird den zuständigen Gremien zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt.

KidsCamp – Spiel mit! – Eine Aktion von enercity und der TSV Hannover-Burgdorf

KidsCamp - Spiel mit!

KidsCamp – Spiel mit!

Samstag & Sonntag, 26.-27. März 2011 – Sportpark Hannover

„KidsCamp – Spiel mit!" Unter diesem Motto veranstalten enercity und die TSV Hannover-Burgdorf ein Handball-Wochenende der Extraklasse. Wer sportbegeistert, zwischen 8 und 12 Jahre alt ist und schon immer mal mit seinen Vorbildern trainieren wollte, hat im März die Gelegenheit dazu.

„Bei enercity und der TSV wird Jugendförderung groß geschrieben, daher freuen wir uns, Kindern aus Hannover ein solches Highlight ermöglichen zu können. Das KidsCamp wird ein besonderes Erlebnis mit viel positiver Energie, bei dem die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter professioneller Anleitung ihre sportlichen Fähigkeiten ausbauen können", verdeutlicht Michael G. Feist, Vorstandsvorsitzender von enercity, die Veranstaltungsidee.

„Das KidsCamp steht für unvergessliche Begegnungen, bei dem die Kinder die Stars sind – egal, welche Vorerfahrungen sie mitbringen. Dabei wird längst nicht nur der persönliche Kontakt mit den Handball-Idolen für leuchtende Augen sorgen", blickt Ulrich Karos, Geschäftsführer der TSV Hannover-Burgdorf Handball GmbH, mit Vorfreude auf das Programm voraus.

Das erwartet die teilnehmenden Kinder im Einzelnen:

Nach dem Check-In am Samstag, 26. März 2011 um 9.30 Uhr in der Unterbringung (Jugendherberge Hannover, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 1, 30169 Hannover) geht es direkt los mit der ersten von insgesamt vier Trainingseinheiten in der nahe gelegenen Sporthalle (DSV Hannover 78, Ferd.-Wilhelm-Fricke-Weg 2).

Zwischen dem Training, der gemeinsamen Verpflegung und dem Gemeinschaftsabend ist ausreichend Zeit für persönliche Fragen an die TSV-Profis, Fotos und Autogramme.

Beim abschließenden Spielfest am Sonntag können dann alle zeigen, was sie drauf haben. Freunde und Familie sind zum Anfeuern natürlich herzlich eingeladen.

Alle Teilnehmenden erhalten ein eigenes Trainings-Shirt und einen Spielball, um perfekt ausgerüstet zu sein, wenn die Profis ihre Tricks und Kniffe aus der stärksten Liga der Welt verraten. Dazu sind für alle Teilnehmer Tickets für das Bundesliga-Heimspiel der TSV am Sonntag, 3. April, gegen den HBW Balingen-Weilstetten bereits reserviert, so dass die Trainer selbst in Aktion unter die Lupe genommen werden können.

Wer mit dabei sein möchte, kann telefonisch unter 0511/ 866 846 80 oder per Mail an KidsCamp@enercity-veranstaltungen.de den Teilnehmerbogen anfordern. Unter allen Anmeldungen, die bis zum 4. März 2011 eingehen, werden die 40 glücklichen Teilnehmenden ausgelost. Die Teilnahme ist kostenlos.

UBC Tigers holen sich Verstärkung – Phillips und Stywall müssen gehen

Brad Byerson und Tyree Evans

Brad Byerson und Tyree Evans

Das Management der UBC Tigers Hannover (2. Basketball Bundesliga) hat auf die sportliche Entwicklung in den vergangenen Wochen (ein Sieg in den letzten zehn Partien) reagiert und kurz vor Ablauf der Transferfrist personelle Veränderungen an der Mannschaft vorgenommen. In Folge dessen werden die Verträge mit den Spielern Lloyd Phillips und Ben Stywall in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Stywall, der erst Anfang Januar nach Hannover gekommen war und sich nach nur zwei Spielen unglücklicherweise eine Meniskusverletzung zuzog, erhält ein Vertragsangebot für die kommende Saison. Als Neuzugänge trafen Dienstagvormittag die beiden Spieler Tyree Evans (Aufbau- /Flügelspieler) und Brad Byerson (Power Forward) in Hannover ein. Beide werden bereits am Samstag beim Heimspiel gegen den USC Freiburg (19 Uhr, AWD hall) auflaufen. „Wir sind zuversichtlich, dass Brad und Tyree dem UBC zu den notwendigen Siegen für den Klassenerhalt verhelfen und dem Team durch ihr Auftreten seine Identität zurückgeben werden", so UBC-Sportdirektor Michael Goch.

Mit Brad Byerson haben die Tigers ein echtes „Kraftpaket" geholt: Der 26jährige US-Amerikaner ist mit seinen 2,01 m und 100 kg ein athletischer Power Forward, der auch flexibel als Small Forward eingesetzt werden kann. Er ist ein Allrounder, der in den vergangenen drei Jahren Erfahrungen in europäischen Ligen (Rumänien, Israel) gesammelt hat und zuletzt bei der Sioux Falls Skyforce in der NBA D-League spielte.  Seine Collegezeit verbrachte Byerson zunächst an der West Virginia University (NCAA 1) in der starken Big East Conference. Dort gelangen ihm in 13 Spielen 7 Punkte und zehn Rebounds im Schnitt und zog mit seinem Team in die „Elite Eight" ein, ehe er an die Virginia Union (NCAA 2) wechselte. Dort wurde er in der Saison 2007/2008 zum Stammspieler und holte 16,8 Punkte und 8,1 Rebounds im Schnitt. Im Sommer ´08 absolvierte er Trainingseinheiten (pre-draft workouts) mit den NBA-Teams Washington Wizards und Charlotte Bobcats, ehe er im November beim beim rumänischen Erstligisten CS Otopeni Bucuresti (7,8 Pkt., 4,6 Reb. / Spiel) unterschrieb.  Das Jahr darauf (2009) wechselte er nach Israel zu Hapoel Natzrath Elite, wo er 21,5 Punkten und 11,8 Rebounds im Schnitt auflegte. 2010 wurde Byerson in der dritten Runde im NBA D-League Draft vom Team der Sioux Falls Skyforce gewählt, die das Farm-Team der NBA-Klubs Miami Heat und Minnesota Timberwolves sind. Dort absolvierte er in fünf Spielen bei einer durchschnittlichen Einsatzzeit von neun Minuten 4,6 Punkte und zwei Rebounds.

Der 1,92 Meter große Evans kommt von der Kent State University (NCAA), wo er in der Saison 2009/2010 im Schnitt 9,6 Punkte und 2,7 Rebounds (27,1 Min. Spielzeit) erzielte. Gebürtig ist der 26jährige in Richmond, Virginia. „Ich will dem Team helfen, in dem ich die Kommunikation auf dem Spielfeld verbessere und für eine höhere Intensität in der Defense sorge.", sagt Evans. In der High School spielte er gegen seinen neuen Teamkameraden Byerson bereits einige Male. Man darf gespannt sein, wie sich beide Spieler erstmals als Duo am kommenden Samstag präsentieren werden. Tickets für das Heimspiel gegen Freiburg sind bereits online unter www.ubctigers.de und bei zahlreichen Vorverkaufsstellen erhältlich. (spk)

Veränderte Verkehrslenkung ab CeBIT 2011

Die hannoverschen VerkehrslenkerInnen gehen die in der kommenden Woche stattfindende CeBIT (1. bis 5. März) mit einem veränderten Konzept an: Die morgendliche und abendliche Einbahnstraßenregelung (Maßnahmen A und R) verkürzt sich räumlich auf den Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Weidetor und Messe-Nord. Zudem werden die über die Autobahn 2 anreisenden BesucherInnen und AusstellerInnen anders als bislang zum Messegelände geleitet. "Die Bauarbeiten im Autobahnkreuz Hannover-Ost machen in den kommenden zwei Jahren eine veränderte Verkehrsführung bei den großen Messen notwendig", erläutert Ulrich Opel von der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen.

Während der morgendlichen Messeanfahrt werden VerkehrsteilnehmerInnen auf der A2 aus Richtung Westen am Autobahnkreuz Hannover-Buchholz vorbei über das Kreuz Ost, die A7 und die B65 geführt. AutofahrerInnen aus Richtung Osten sollten das Kreuz Ost passieren und über das Kreuz Hannover-Buchholz auf den Messeschnellweg fahren. Hintergrund der neuen Maßnahmen ist die im März beginnende Sperrung der sogenannten "Ohren" im Kreuz Hannover-Ost für den Umbau dieses Autobahnkreuzes.

Die Einbahnstraßenregelungen auf dem Messeschnellweg werden künftig zwischen dem Sortierbereich Eilenriede, der sich südlich der Anschlussstelle Weidetor befindet, und der Ausfahrt Messe-Nord eingerichtet. Während der morgendlichen Anfahrt (Maßnahme A) ab circa 7.15 Uhr können MessebesucherInnen ab dem Sortierbereich zusätzlich die östlichen Fahrstreifen nutzen, um in Richtung Süden bis zum Messegelände zu fahren. Zur Rückfahrt (Maßnahme R) ab etwa 17 Uhr können die Abreisenden in Richtung Norden auch die westlichen Fahrstreifen bis zum Sortierbereich Eilenriede nutzen.

"Pendlerinnen und Pendler mit anderem Fahrziel als das Messegelände müssen sich darauf einstellen, dass nach der Einrichtung der Maßnahmen der Messeschnellweg nur eingeschränkt nutzbar ist", macht Carsten Siegert, Leiter der städtischen Straßenverkehrsbehörde, deutlich. "Insofern ist allen Autofahrerinnen und Autofahrern zu empfehlen, bereits ab dem ersten Messetag frühzeitig loszufahren und mehr Fahrzeit einzukalkulieren." Durch den aufwändigen Einsatz von zusätzlichen – größtenteils mobilen – elektronischen Anzeigetafeln soll erreicht werden, dass sowohl der Messeverkehr, aber auch der Verkehr mit anderen Zielen frühzeitig Hinweise und Richtungsempfehlungen erhält.

Ende 2010 hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit dem Ausbau des Autobahnkreuzes Hannover-Ost begonnen. In Kürze werden im Zuge dieser Maßnahme die Abbiegebeziehungen zwischen den Autobahnen A2 und A7 teilweise gesperrt. "Deshalb wird das Kreuz Hannover-Buchholz in den nächsten Jahren einen Großteil der Verteilerfunktion des Kreuzes Ost übernehmen und steht somit als Start- und Endpunkt für die Maßnahmen A und R nicht zur Verfügung", betont Ulrich Opel. Vor diesem Hintergrund und den Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten die zuständigen Stellen, die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Hannover, die Verkehrsmanagementzentrale, die Polizeidirektion Hannover und die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein neues Verkehrskonzept zu den Großmessen erarbeitet, so Opel weiter. "Wie in den vergangenen Jahrzehnten werden die großen Verkehrsmengen während der Leitmessen wieder schnell und sicher bewältigt." Die Maßnahmen der Messeverkehrsführung einschließlich der Einbahnstraßenregelungen sollen in diesem Jahr erstmals auch zur im Herbst stattfindenden Agritechnica eingerichtet werden.

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