Monate: März 2011

Verkehrstipp zur Hannover Messe: Früher losfahren und mehr Zeit einplanen

Im Vorfeld der von Montag bis Freitag (4. bis 8. April) laufenden Hannover Messe rät die städtische Straßenverkehrsbehörde allen VerkehrsteilnehmerInnen, sich rechtzeitig auf die zu erwartenden Erschwernisse im Straßenverkehr einzurichten. Aufgrund der erwarteten AusstellerInnen- und Besuchszahlen werden auch für diese Messe die Maßnahmen A (Anfahrt) und R (Rückfahrt) eingerichtet. Damit ist der Messeschnellweg zwischen Weidetor und Messe-Nord während morgens ab circa 7.15 Uhr nur in Richtung Süden und abends ab 17.15 Uhr nur in Richtung Norden als Einbahnstraße befahrbar. "Allen Autofahrerinnen und Autofahrern ist zu empfehlen, bereits ab dem ersten Messetag frühzeitig loszufahren und mehr Fahrzeit einzukalkulieren", sagt Behördenleiter Carsten Siegert.

"Pendlerinnen und Pendler mit anderem Fahrziel als das Messegelände müssen sich darauf einstellen, dass der Messeschnellweg nur eingeschränkt nutzbar ist." Nach seinen Erfahrungen zeigten sich viele AutofahrerInnen insbesondere am ersten Messetag von der starken Zunahme des Verkehrs überrascht, was oftmals zu Schwierigkeiten führe. Wegen des Aufbauverkehrs ist bereits am kommenden Wochenende (2./3. April) mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um das Messegelände zu rechnen.

Die über die Autobahn 2 Anreisenden werden wegen der Bauarbeiten im Autobahnkreuz Hannover-Ost anders als in den vergangenen Jahren zum Messegelände geleitet: aus Richtung Westen am Kreuz Hannover-Buchholz vorbei über das Kreuz Ost, die A7 und die B65. AutofahrerInnen aus Richtung Osten sollten das Kreuz Ost passieren und über das Kreuz Hannover-Buchholz auf den Messeschnellweg fahren. "Mein dringender Appell ist, die Navigationsgeräte auszuschalten und den Hinweisen an der Straße zu folgen", rät Siegert.

Ratsversammlung am 07.04.2011

Informationen zu Sitzung und Tagungsort:

Gremium: Ratsversammlung
Sitzungsdatum: 07.04.2011
Tagungsort: Rathaus, Ratssaal
Beginn: 15:00 Uhr

Tagesordnung:

Informationssymbol   1. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 27. Januar 2011
Informationssymbol   2. A N F R A G E N
Informationssymbol   2.1. der CDU-Fraktion
Informationssymbol   2.1.1. Anfrage der CDU-Fraktion zur möglichen Privatisierung/Renaturierung der Leine (Drucks. Nr. 0404/2011)
Informationssymbol   2.1.2. Anfrage der CDU-Fraktion zur Erweiterung der Skulpturenmeile (Drucks. Nr. 0405/2011)
Informationssymbol   2.1.3. Anfrage der CDU-Fraktion zur Tempo-30-Zone im Bünteweg (Drucks. Nr. 0406/2011)
Informationssymbol   2.2. Anfrage der SPD-Fraktion zu "Lebenswertes Hannover" (Drucks. Nr. 0547/2011)
Informationssymbol   2.3. Anfrage der Fraktion DIE LINKE. zu Emissionen und Auswirkungen bei der Altlastensanierung am Ihme-Ufer vor der Glocksee (Drucks. Nr. 0642/2011)
Informationssymbol   2.4. von Ratsherrn Böning
Informationssymbol   2.4.1. Anfrage von Ratsherrn Böning zu riskanten Zinswetten (Drucks. Nr. 0687/2011)
Informationssymbol   2.4.2. Anfrage von Ratsherrn Böning zur Sanierung der Wohncontainer an der Alten Peiner Heerstraße (Drucks. Nr. 0688/2011)
Informationssymbol   3. R A T S A N T R Ä G E aus dem Planspiel "Pimp your Town 2010"
Informationssymbol   3.1. Beschluss des Rates über ein Rederecht der Schülerinnen und Schüler zu den Anträgen aus dem Planspiel "Pimp your Town"
Informationssymbol   3.2. Heranziehungsbeschluss des Rates zu den Anträgen aus dem Planspiel "Pimp your Town" 2010 (Drucks. Nr. 0695/2011)
Informationssymbol   3.3. Anträge
Informationssymbol   3.3.1. der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und DIE LINKE.
Informationssymbol   3.3.1.1. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE. zu Trinkwasserspendern an Schulen (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0668/2011)
Informationssymbol   3.3.1.2. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE. zur Bestandsaufnahme zum Schwimmunterricht (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0669/2011)
Informationssymbol   3.3.1.3. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE. zu einer interaktiven Karte der vorhandenen Skater-Flächen in der Stadt (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0670/2011)
Informationssymbol   3.3.1.4. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE. zum Zugang zu Kultureinrichtungen für Kinder und Jugendliche (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0671/2011)
Informationssymbol   3.3.1.5. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE. zu einem Abfallbehälter-Designwettbewerb (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0672/2011)
Informationssymbol   3.3.1.6. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE zur Verkehrslage an der Ernst-August-Galerie (Drucks. Nr. 0691/2011)
Informationssymbol   3.3.1.7. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die LINKE zu "Hannover wird behindertenfreundlicher" (Drucks. Nr. 0692/2011)
Informationssymbol   3.3.2. der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE.
Informationssymbol   3.3.2.1. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE. zu Radwegen und Fahrradabstellanlagen im hannoverschen Stadtgebiet (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0673/2011)
Informationssymbol   3.3.2.2. Antrag der Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE. zu Vorstellungen von SchülerInnen zum Autofreien Sonntag (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0674/2011)
Informationssymbol   3.3.3. der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE.
Informationssymbol   3.3.3.1. Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE. zu mehr Integrierten Gesamtschulen in Hannover (Pimp-your-Town) (Drucks. Nr. 0675/2011)
Informationssymbol   4. Anträge zu Neu- und Umbesetzungen in verschiedenen Gremien
Informationssymbol   5. Satzung zum Geschützten Landschaftsbestandteil „Ahlemer Holz" (Drucks. Nr. 2518/2010 mit 1 Anlage)
Informationssymbol   6. Zentraler Omnibus Bahnhof (ZOB) Sachstand Planung und Vorschlag zum weiteren Vorgehen (Drucks. Nr. 2612/2010 mit 5 Anlagen)
Informationssymbol   6.1. Zusatzantrag der Fraktionen des Stadtbezirksrates Mitte von SPD/Bündnis90/Die Grünen zur Beschlussdrucksache DS 2612/2010 "Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) – Sachstand Planung und Vorschlag zum weiteren Vorgehen" (Drucks. Nr. 2612/2010 E1 mit 1 Anlage)
Informationssymbol   6.2. Zusatzantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 2612/2010 (Zentraler Omnibus Bahnhof ZOB – Sachstand Planung und Vorschlag zum weiteren Vorgehen (Drucks. Nr. 0284/2011)
Informationssymbol   6.3. Änderungsantrag der FDP-Fraktion zur Drucks. Nr. 2612/2010 (Zentraler Omnibus Bahnhof ZOB – Sachstand, Planung und Vorschlag zum weiteren Vorgehen) (Drucks. Nr. 0311/2011)
Informationssymbol   7. Aufwendungszuschüsse für Belegrechtswohnungen (Drucks. Nr. 0108/2011 mit 2 Anlagen)
Informationssymbol   8. Verlegung des Hauptstandortes der Ada- und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover (Drucks. Nr. 0242/2011 mit 1 Anlage)
Informationssymbol   8.1. Zusatzantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0242/2011 (Verlegung des Hauptstandortes der Ada- und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover) (Drucks. Nr. 0519/2011)
Informationssymbol   8.2. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 0242/2011 (Verlegung des Hauptstandortes der Ada- und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover) (Drucks. Nr. 0594/2011)
Informationssymbol   9. Mietspiegel 2011 für das Gebiet der Landeshauptstadt Hannover (Drucks. Nr. 0200/2011 mit 1 Anlage)
Informationssymbol   10. Straßenbenennung im Stadtteil Bothfeld Anregung gem. § 55c Abs. 5 NGO des Stadtbezirksrates Bothfeld-Vahrenheide (Drucks. Nr. 0298/2011 mit 2 Anlagen)
Informationssymbol   11. Anträge zu Bebauungsplanangelegenheiten
Informationssymbol   11.1. Bebaunngsplan Nr. 346, 5. Änderung – Ebelingstraße – Auslegungsbeschluss Bebauungsplan der Innenentwicklung (Drucks. Nr. 0390/2011 mit 3 Anlagen)
Informationssymbol   11.2. Bebauungsplan Nr. 1734 – Westlich Gartenbauschule Ahlem – Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13 a BauGB Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 0531/2011 mit 3 Anlagen)
Informationssymbol   11.3. Bebauungsplan Nr. 695, 1. Änderung – Grüne Mitte Hainholz, Bebauungsplan der Innenentwicklung; Satzungsbeschluss (Drucks. Nr. 0532/2011 mit 3 Anlagen)
Informationssymbol   11.4. Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 1736 – Am Mittelfelde / Karlsruher Straße – Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13a BauGB Auslegungsbeschluss (Drucks. Nr. 0539/2011 mit 5 Anlagen)
Informationssymbol   12. Entscheidung über die Annahme einer Zuwendung gemäß § 83 Abs. 4 NGO (Drucks. Nr. 0477/2011)
Informationssymbol   13. Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen: 1. Änderung des Erbbaurechts- und Mietvertrages 2. Errichtung des Schlossbaus im passivhausorientierten Standard 3. Beauftragung der Innenausbauten (Drucks. Nr. 0481/2011 mit 4 Anlagen)
Informationssymbol   13.1. Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen: 1. Änderung des Erbbaurechts- und Mietvertrages 2. Errichtung des Schlossbaus im passivhausorientierten Standard 3. Beauftragung der Innenausbauten (Drucks. Nr. 0481/2011 E1)
Informationssymbol   14. Verschmelzung der Hannover Holding für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus GmbH und der hannoverimpuls GmbH (Drucks. Nr. 0534/2011 mit 3 Anlagen)
Verbotssymbol   15. Nichtöffentlicher Tagesordnungspunkt
Informationssymbol   16. A N T R Ä G E
Informationssymbol   16.1. der CDU-Fraktion
Informationssymbol   16.1.1. Antrag der CDU-Fraktion zu einer Dauerausstellung für das Projekt "hannover corso" (Drucks. Nr. 0521/2011)
Informationssymbol   16.1.2. Antrag der CDU-Fraktion zu ehemaligen Friedhöfen (Drucks. Nr. 0522/2011)
Informationssymbol   16.2. Antrag der Fraktion DIE LINKE. über das Eingehen von Verträgen beim "Calenberger Loch" (Drucks. Nr. 0641/2011)
Informationssymbol   16.3. Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einer Resolution "Stilllegung von Alt-AKWs, Rücknahme der Laufzeitverlängerung und schnellstmöglicher Ausstieg aus der Atomenergie" (Drucks. Nr. 0646/2011)
Informationssymbol   16.4. Antrag der CDU-Fraktion zu einem Alkoholverbot auf dem Raschplatz (Drucks. Nr. 0676/2011)
Informationssymbol   17. Antrag der FDP-Fraktion auf Akteneinsicht (Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen) (Drucks. Nr. 0667/2011)
Informationssymbol   18. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auf Durchführung einer Aktuellen Stunde zum Thema "Atomare Katastrophe in Japan – Konsequenzen für die Klimaschutzpolitik in Hannover" (Drucks. Nr. 0590/2011)
Verbotssymbol   19. ff. Nichtöffentliche Tagesordnungspunkte

Integrationspolitische Leitlinien der SPD-Ratsfraktion vorgestellt

Viele Experten und Expertinnen folgten der Einladung der SPDRatsfraktion Hannover zur Vorstellung der Integrationspolitischen Leitlinien der Fraktion. Man war sich an diesem Abend einig, dass eine erfolgreiche Integrationspolitik die Potentiale der Migrationsgesellschaft nutzt, um deren Defiziten entgegenzuwirken.

Nach einem Grußwort von Stephan Weil, schärfte Prof. Dr. Erol Yildiz von der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt den Blick der TeilnehmerInnen für eine konstruktive, pragmatische und optimistische Sicht auf Migration und die Lebenspraxis vor Ort. Mit diesem Hintergrund diskutierten Thanh Ho, Buddhistischer Mönch des Klosters Vien Giac, Katarzyna Miszkiel-Deppe, Diplom-Sozialarbeiterin und Alptekin Kirci wie eine gemeinsame Zukunft in der Stadtgesellschaft, unabhängig davon, woher die Menschen kommen, aussehen kann.

Mir hat die heutige Diskussion gezeigt, dass wir auf einem guten Weg in eine solidarische Stadtgesellschaft sind, in der die Frage „woher wir kommen“ nicht im Mittelpunkt steht, sondern „wohin wir gemeinsam gehen““; resümierte Alptekin Kirci, migrationspolitischer Sprecher der SPD Ratsfraktion Hannover. „Wir haben mit dem Lokalen Integrationsplan einen klaren Weg aufgezeigt, jetzt geht es um die Umsetzung der interkulturellen Öffnung der Stadtgesellschaft. Letztendlich sind wir in diesem Prozess alle Schatzsucher, denn es verbergen sich Potentiale in unserer Stadt die man als Schätze die gehoben werden müssen, bezeichnen kann.“

Mit einem Lächeln auf der Brust – TUI verlängert als Hauptsponsor von Hannover 96

Hannover 96 und die TUI AG haben das bestehende Hauptsponsorship um weitere drei Jahre verlängert. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde die Verlängerung heute der Presse vorgestellt.

Die TUI AG bleibt auch in den kommenden drei Jahren Hauptsponsor und wichtigster Partner von Hannover 96. Somit setzen die TUI und der Verein die nun schon seit neun Jahren laufende, sehr erfolgreiche Partnerschaft auch künftig fort. Das Hauptsponsorship des Touristikkonzerns beim Traditionsverein aus Niedersachsen ist damit das längste unter allen 18 Bundesligisten. Hannover 96 und Vermarkter SPORTFIVE haben gemeinsam die Gespräche mit der TUI geführt. Im Fokus des Sponsoringpakets stehen das Trikotsponsoring, umfangreiche Bandenwerbung in der AWD-Arena sowie die TUI-Loge und die TUI-Lounge in den Hospitality-Bereichen bei Heimspielen der 96er. Erweitert wird die werbliche Präsenz der TUI durch die sogenannte Mini-Bande auf der Längsseite und stärkere Präsenzen auf den Online-Plattformen des Vereins. Darüber hinaus bleibt TUI auch weiterhin Hauptsponsor der 96-Fußballschule.

Dr. Michael Frenzel, Vorstandschef der TUI AG: "Wir werden unser erfolgreiches Engagement bei den Roten in den kommenden drei Jahren fortsetzen. Fußball bedeutet Emotion, Begeisterung und Leidenschaft – also genau die Gefühle, die wir mit unseren Produkten auch bei unseren Kunden hervorrufen möchten. Gleichzeitig setzen wir als Hauptsponsor von 96 ein klares Bekenntnis zu unserem Heimatstandort Hannover und Niedersachsen."

"TUI und Hannover 96 verbindet seit vielen Jahren eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft. Es war und ist immer unser Bestreben, diese Zusammenarbeit mit der TUI fortzusetzen und Unternehmen aus der Region weiter an den Verein zu binden. Schon in sportlich schwierigen Zeiten war die TUI treuer Partner an unserer Seite, wofür ich insbesondere Herrn Dr. Frenzel meinen besonderen Dank ausspreche. Dass dies auch in der momentanen sportlichen Euphorie so bleibt, haben wir nicht zwingend erwartet, ist aber nur logisch und freut uns ungemein", so Martin Kind, Präsident und Geschäftsführer von Hannover 96.

Ron Wiegand, SPORTFIVE-Teamleiter in Hannover, sieht die Zusammenarbeit ebenso positiv: "Es macht uns ein Stück weit stolz,  dass die TUI das schon seit Jahren dauernde Sponsorship erneut verlängert und sogar ausweitet. Dies verdeutlicht die positive Entwicklung des Vereins. Auch national und international agierende Unternehmen wie der TUI-Konzern können von der Plattform und der Marke Hannover 96 profitieren, dies wird in dieser Partnerschaft sehr deutlich. Wir bedanken uns für die guten Gespräche und freuen uns auf weitere drei Jahre enger Kooperation mit der TUI als Hauptsponsor."

Filmvortrag: Das Kriegsende 1945 in der Region Hannover

Auf Einladung der Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover wird der Historiker Shaun Hermel am Donnerstag, 07. April 2011, 19.00 Uhr im Haus der Region, Raum N003, Eingang Hildesheimer Str. 18, seinen Dokumentarfilm über „Das Kriegsende 1945 in der Region Hannover" zeigen. Eine Einführung in die Thematik gibt Dr. Stefan Meyer, der die letzten Tage des Krieges im Westen Hannovers aufgearbeitet hat. Ergänzend sind filmische Originalaufnahmen vom Einmarsch der Amerikanischen Armee in Hannover zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Am 10. April 1945 geht mit dem Einmarsch amerikanischer Truppen der 2. Weltkrieg in Hannover zu Ende: Die Stadt liegt nach über 100 Bombenangriffen in Trümmern, die Hälfte der Wohnungen ist schwer beschädigt, die Zahl der Einwohner auf 217.000 gesunken. Die Leibniz Universität Hannover ist im Rahmen eines Praxisseminars der Frage nachgegangen, wie sich der Krieg und die Befreiung durch die Alliierten auf den Alltag der deutschen Bevölkerung ausgewirkt haben. Shaun Hermel hat zusammen mit Studentinnen und Studenten des Historischen Seminars Interviews mit Zeitzeugen geführt und zu einem Dokumentarfilm über das Kriegsende 1945 in der Region Hannover zusammengestellt. In ihrem Vortrag werden Hermel und die beteiligten Studierenden von ihren dabei gesammelten Erfahrungen berichten.

Shaun Hermel, M.A. ist Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Kultur der Region Hannover zur Neukonzeption der Gedenkstätte Ahlem.

Dr. Stefan Meyer ist Museumsleiter und Stadtarchivar in Rinteln, 2009/2010 im Rahmen eines Ausstellungsprojekts Lehrbeauftragter an der Leibniz Universität zum Thema „Der Wesergebirgskessel und das Kriegsende zwischen Minden, Hameln und dem Steinhuder Meer".

Bezwingen die Tigers den Aufstiegskandidaten?

ubc-tigersMit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen haben die UBC Tigers Hannover den vorzeitigen Klassenerhalt in der 2. Basketball Bundesliga perfekt gemacht. Nun erwarten sie zum Heimspiel kommenden Samstag die Chemnitz NINERS, die aktuell auf dem dritten Tabellenplatz stehen und potenzieller Aufstiegskandidat für die 1. Bundesliga sind. Das Heimspiel, dem die Tigers und ihre Fans hochmotiviert entgegenfiebern, findet am Samstag, den 02. April um 19 Uhr in der AWD hall statt (Einlass ab 18 Uhr). Schaffen es die Tigers den Aufstiegskandidaten zu bezwingen? Egal, wie das Ergebnis am Ende lautet: Alle Zuschauer erwarten 40 Minuten pure Basketball-Action, die von einem fetten Rahmenprogramm mit feinster Musik, akrobatischen Cheerleader-Einlagen und der Halbzeitshow der Hip-Hop-Crew „uR Fantasy" abgerundet wird. Tickets dafür sind bereits online unter www.ubctigers.de und bei zahlreichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Mehr Infos zum Spiel gegen Chemnitz (u.a. Gegnervorstellung) kann man unter www.ubctigers.de lesen.

Jubel bei der BBS 6 – 2. Platz beim Integrationspreis 2010

Jubel bei der Berufsbildenden Schule (BBS) 6 der Region Hannover: Mit einem Fußballprojekt für Schüler im Berufsvorbereitungsjahr hat die hannoversche Schule beim Integrationspreis 2010 den 2. Platz belegt. Der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) und Mercedes-Benz verliehene Preis wurde am späten Montagabend (28.3.) bei einer feierlichen Gala in Düsseldorf an Schulleiter Michael Sternberg überreicht. Die BBS 6 darf sich nun über ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro freuen.

Schuldezernent Ulf-Birger Franz von der Region Hannover gratulierte der BBS 6 zur Auszeichnung: „Die Idee, mit Fußball für den Unterricht zu begeistern und damit mehr Schülern eine Ausbildung zu ermöglichen, ist ebenso einfach wie innovativ. Besonders freue ich mich, dass sich mit dem Niedersächsischen Fußballverband, der Leibniz Universität und Hannover 96 starke Partner am Projekts beteiligen und sich damit für benachteiligte Jugendliche engagieren“, so Franz.

Der Ansatz des Fußballprojekts der BBS 6: Schülern im Berufsvorbereitungsjahr mit regelmäßigen Fußballeinheiten berufliche Handlungskompetenz und soziale Fähigkeiten wie Teamgeist, Pünktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein oder Respekt zu vermitteln. Wöchentlich werden sechs Stunden Theorie und Praxis von Übungsleitern des Instituts für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover und des Niedersächsischen Fußballverbandes unterrichtet. Dabei können die Jugendlichen den Schiedsrichterschein und die Lizenz zum Kinder- und Jugendtrainer erwerben, sie organisieren Turniere für andere Schulen, sie steigern ihr eigenes fußballerisches Können. Hannover 96 stellt als weiterer Kooperationspartner unter anderem Räume in der AWD Arena als außerschulische Lernorte zur Verfügung.

„Der Preis ist eine wunderbare Anerkennung für die Arbeit, die wir seit nunmehr sechs Jahren in das Projekt stecken“, sagte Michael Sternberg, Leiter der BBS 6. „Die Erfolge, die die Schüler im Unterrichtsmodul Fußball erleben, wirken sich positiv auf ihr gesamtes Lernverhalten aus. Damit steigen auch ihre Chancen, einen Hauptschulabschluss in einem anschließenden Bildungsgang zu machen“, so der Sternberg. Geschlagen geben musste sich die Schule am Goetheplatz nur einem Projekt der Gesamtschule Horst aus Gelsenkirchen, das vor allem Mädchen an die Sportart Fußball heranführt.

Der Integrationspreis 2010 unter dem Motto „Viele Kulturen – eine Leidenschaft” wurde zum vierten Mal verliehen. Ziel des Preises ist es, Projekte und Aktivitäten zu unterstützen, die mithilfe des Fußballs die Integration von Kindern und Jugendlichen – insbesondere von Mädchen – mit Migrationhintergrund auf vorbildliche Art fördern. Unter 234 Bewerbungen aus ganz Deutschland hatte eine achtköpfige Jury unter anderem mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Oliver Bierhoff zehn Preisträger nominiert – jeweils drei in den Kategorien „Verein“ und „Schule“ sowie vier in der Kategorie „Sonderpreis“. Die Sieger jeder Kategorie gewannen jeweils einen Mercedes-Benz Vito, die Zweitplatzierten erhielten je 10.000 Euro, die Drittplatzierten je 5.000 Euro. Weitere Informationen über den Integrationspreis unter www.dfb.de

Feriendorf Eisenberg hat noch Plätze frei

Feriendorf Eisenberg: Noch einige freie Plätze in den Osterferien – auch für Kindertagesstätten und Horte

Das Feriendorf Eisenberg Günter Richta der Stadt Hannover in Kirchheim/ Hessen hat in den Osterferien noch einige Plätze frei:

Kinder von acht bis elf Jahren können sich auf Spiel, Sport und Spannung freuen – von Dienstag (26. April) bis Sonnabend (30. April). Kosten 129 Euro inklusive Unterkunft, Verpflegung, Betreuung. Hannover-Aktiv-Pass-InhaberInnen zahlen die Hälfte.

Kurzfristige Anmeldungen beim Jugend FerienService der Stadt unter der Hotline 0511/168-47070. Informationen im Internet unter www.jugendferienservice-hannover.de

Ein spezielles Angebot gibt es im Feriendorf für Kitas und Horte aus Hannover und Umgebung: Von Dienstag (26. April) bis Freitag (29. April) können Kindergruppen das Gelände am Knüllgebirge entdecken, zusammen spielen und toben. Im Preis von 109 Euro pro Person sind drei Übernachtungen, Vollpension, Benutzung der Aktionsbereiche und Transfer von der Einrichtung ins Feriendorf und zurück enthalten.

Informationen und Buchungen unter den Telefonnummern 0511 / 169 – 4 47 93 und -4 70 70 oder per E-Mail 51.51@hannover-stadt.de

 

Landeshauptstadt schließt Finanzjahr 2010 mit Überschuss ab

Die Landeshauptstadt Hannover hat im Gegensatz zu den meisten deutschen Städten und Kommunen das Jahr 2010 mit einem positiven Finanzergebnis abgeschlossen. Hauptgrund sind die frühzeitige Erholung der hannoverschen Wirtschaft und die deshalb entsprechend wieder stark gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen. Allerdings erwartet die Stadtspitze 2011 dennoch ein schwieriges Finanzjahr, insbesondere aufgrund zusätzlicher Lasten und Ausgaben für Schulsanierungen und den Ausbau von Kindertagesstätten.

Wie Oberbürgermeister Stephan Weil und Stadtkämmerer Dr. Marc Hansmann am Mittwoch erläuterten, erwirtschaftete die Stadt 2010 einem operativen Jahresüberschuss von 27 Millionen Euro. "Das ist angesichts des ursprünglich geplanten dreistelligen Millionen-Defizits und der Negativbilanz bei den meisten Städten und Gemeinden ein ausgesprochen gutes Ergebnis", sagte Weil. Die Etatplanung hatte für das vorige Jahr angesichts der weltweit schwierigen Konjunkturlage mit einem Defizit von 160 Millionen Euro kalkuliert. Die Städte und Gemeinden in Deutschland schlossen 2010 mit einem Gesamtdefizit von 7,7 Milliarden Euro ab.

Der Hauptgrund für die positive Entwicklung in Hannover liegt in den überraschend hohen Gewerbesteuereinnahmen von 480 Millionen Euro. Der Planansatz von 350 Millionen Euro wurde um 130 Millionen Euro und damit um mehr als ein Drittel übertroffen. "Der Verlauf des Haushaltsjahres 2010 hat uns sehr überrascht. Wir sind in Hannover schneller aus der Krise gekommen als die meisten anderen Städte und haben schon fast wieder das Niveau von 2008 erreicht", sagte Weil.

Weitere Gründe für das gute Ergebnis 2010 sind das Einkommensteueraufkommen (18 Mio. Euro über Plan), die niedrigen Kreditzinsen (20 Mio. Euro unter Plan) und die restriktive Bewirtschaftung der städtischen Sachausgaben (13 Millionen Euro unter Plan), wie Finanzdezernent Dr. Hansmann erläuterte.

Sondereffekte 2010 lassen Altdefizit stark schrumpfen

Zum operativen Jahresüberschuss sind einmalige Sondereffekte in Höhe von 196 Millionen Euro hinzugekommen. Diese gehen auf die gesetzlich vorgeschriebene Umstellung des Etats auf das kaufmännische Rechungswesen zurück. Dazu zählen zum Beispiel die vorgeschriebene  Auflösung von Rücklagen und die Nichtbildung von Haushaltsresten. Somit kann das  Altdefizit der Landeshauptstadt von 318 Millionen Euro (Stand Ende 2009) um insgesamt 223 Millionen Euro reduziert werden. Damit beträgt das gesamte Altdefizit Ende 2010 "nur" noch 95 Millionen Euro.

Einen Grund zur Entwarnung sieht Stadtkämmerer Dr. Hansmann allerdings nicht: "Das Jahr 2010 war ein überraschend gutes Haushaltsjahr, das sich nicht wiederholen wird." Die hohen Gewerbesteuerzahlungen des Vorjahres führten jetzt unweigerlich zu einer höheren Regionsumlage und niedrigeren Leistungen aus dem Finanzausgleich. "Zudem kosten der Ausbau der Kindertagesbetreuung und das Schulsanierungsprogramm viel Geld", erläuterte der Kämmerer. Die positiven Sondereffekte aus der Umstellung des Rechnungswesens gelten nur einmalig für 2010, wie Dr. Hansmann betonte. "Im laufenden Jahr belasten die Regelungen des neuen Rechnungswesens das Ergebnis sogar stark, da unter anderem erstmalig Abschreibungen und Rückstellungen zu veranschlagen sind. Angesichts des hohen Plandefizits in Höhe von 123 Millionen Euro kann im Haushalt 2011 keine Entwarnung für die städtischen Finanzen gegeben werden."

pdf Jahresergebnis (pdf)

Sanierungsarbeiten gestartet: Betriebshof Vahrenwald wird nachhaltig saniert

üstra startet im April mit dem Umbau ihres ältesten Busbetriebshofs in Vahrenwald. Der in die Jahre gekommene Betriebshof wird dabei grunderneuert. Werkstatt, Abstellhalle und die Dächer werden saniert. Die Fassade zur Vahrenwalder Straße wird überarbeitet und bekommt ein komplett neues Aussehen. Die roten Backsteine werden durch terrakottafarbene Ziegel ersetzt. Die neuen Hallentore zeigen dann das typische üstra grün und das Schriftlogo wird auf der Gebäudefront platziert. „Mit dem Umbau bekommt unser Betriebshof nicht nur ein neues modernes Gesicht, auch die Arbeitsbedingungen werden stark verbessert. Der Umbau ist ein klares Bekenntnis zum langfristigen Erhalt dieses üstra Standorts“, sagt Wilhelm Lindenberg, üstra Betriebsvorstand, der heute den Startschuss für die Sanierung gab.
Um Arbeitsabläufe zu verbessern, wird eine Dieseltankstelle mit zwei Tankspuren in die Werkstatt integriert. Bisher betankt üstra ihre Busse auf einem Vorplatz der Bushalle oder auf einer nahegelegenen öffentlichen Tankstelle.

Im Rahmen der Vermarktung des stillgelegten Stadtbahnbetriebshofes in Vahrenwald hat üstra Bodenuntersuchungen durchgeführt. Dabei wurden an zwei Stellen unter dem Busdepot Kontaminationen durch Mineralölkohlenwasserstoffe festgestellt. Das Mineralöl beseitigt üstra auf einem natürlichen Weg: Mikroben, die in der Erde leben, fressen das Mineralöl rückstandslos auf. Allerdings werden die Bakterienkulturen nur dann aktiv, wenn ideale Lebensbedingungen herrschen. Durch Luftlanzen wird den Mikroben Sauerstoff zugeführt, der ihnen sonst fehlt. Bei Bedarf werden auch weitere Nährstoffe wie Stickstoff eingesetzt.

Dieses Verfahren wird von dem Büro für integriertes Flächenmanagement  Böker und Partner seit Mai 2010 im Auftrag von üstra durchgeführt. „Der bisherige Sanierungsverlauf stimmt uns optimistisch, so dass wir davon ausgehen, dass die Schadstoffe bis 2012 weitestgehend abgebaut sein werden“, erklärt Gutachter und Dipl.-Geologe Uwe Böker. „Mit dem auf dem Betriebshof Vahrenwald angewendeten Verfahren beweist üstra, dass man Altlasten umweltschonend und gleichzeitig wirtschaftlich sanieren kann“, freut sich Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover. Gefördert wird die Grunderneuerung von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG).

Von dem Betriebshof Vahrenwald werden insgesamt 29 Omnibuslinien im nördlichen Stadtgebiet von Hannover bedient. Die von hier aus startenden Busse legen jährlich rund 5,4 Millionen Nutzwagenkilometer zurück. Durch den jetzt auf Dauer erhaltenen Busbetriebshof Vahrenwald erreichen die Busse schnell und ohne zusätzliche Emissionen die hannoverschen Innenstadtlinien.

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