Monate: November 2011

„Ein zweites Leben für Dinge, die mir etwas wert waren – fairKauf“

Einmal im Monat lädt der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) SeniorInnen zu der Reihe "Informationen am Mittwoch" ins Veranstaltungszentrum in der Ihmepassage 5, Eingang über Blumenauer Straße, ein. Hier haben SeniorInnen die Möglichkeit, Fachleute zu verschiedenen Themen zu befragen.

Am 7. Dezember, 15 bis etwa 17 Uhr, gibt es Informationen und Tipps, wie man Gegenständen, die man nicht mehr benutzen kann oder möchte, die aber zu schade sind, weggeworfen zu werden, mit Hilfe von fairKauf ein sinnvolles zweites Leben geben kann.

Gerade die ältere Generation leidet unter der Wegwerfmentalität der heutigen Zeit und ist froh, wenn Möbel, Hausrat, Kleider oder Bücher beim Umzug in ein Altenheim oder nach einem Todesfall nicht einfach vernichtet werden müssen. Die fairKauf Genossenschaft bietet die Alternative und verbessert zugleich durch Qualifizierungsmaßnahmen die Chancen für Langzeitarbeitslose am Arbeitsmarkt.

Reinhold Fahlbusch, Vorsitzender des Vorstandes von fairKauf eG, berichtet von dem bereits mehrfach ausgezeichneten Konzept, bei dem gespendete Alltagsgegenstände verkauft werden, um so ohne jegliche staatliche Hilfe erfolgreich den Qualifizierungsbetrieb zu finanzieren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 168 – 4 51 95.

 

Mein/e PartnerIn ist verstorben – wie geht es weiter?

Zur Frage, wie das Leben weiter geht, wenn der / die PartnerIn verstirbt, bietet der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) einen Gesprächskreis an. Für die Betroffenen besteht die Möglichkeit, ihre Erfahrungen auszutauschen. Der Kreis möchte Hilfestellung vermitteln, wie das Leben eventuell anders und neu gestaltet werden kann.

Informationen geben Susanne Beike vom KSH, Telefon 168 – 4 26 51, und die Leiterin des Gesprächskreises, Renate Herden, Telefon 49 41 73.

 

Broschüre „Bedeutende Frauen in Hannover“

Das Referat für Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Hannover hat eine Broschüre zur Unterstützung bei den Namensgebungen von Straßen, Wegen, Plätzen und Brücken nach weiblichen Persönlichkeiten verfasst. Seit Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Jahr 2000 wurden in Hannover insgesamt nur 83 Straßen, Wege, Plätze und Brücken nach Frauen benannt. Nach dem Ratsbeschluss im Jahr 2000, wonach Frauen vorrangig bei der Benennung zu berücksichtigen sind, wurden 74 Straßen Frauen gewidmet. Von insgesamt 3486 Bennennungsmöglichkeiten an Straßen, Wegen, Plätzen und Brücken in Hannover sind bis heute 157 nach Frauen und 1208 nach Männern benannt worden.

Straßenbenennungen sind eine Art Geschichtsschreibung. Sie repräsentieren ein Stück städtischer Vergangenheit und machen diese für Bürger und Besucher auch erfahrbar. Es hat sich allerdings gezeigt, dass Leistungen von Frauen gegenüber den Männern
im allgemeinen Bewusstsein nicht so präsent waren und sind. Es bedarf oft aufwendiger Recherchen, um passende Persönlichkeiten
zu finden.

Um diese Suche zu erleichtern, wurde vom Referat für Frauen und Gleichstellung die Broschüre "Bedeutende Frauen in Hannover" erstellt. Sie ist nicht nur für BezirksratspolitikerInnen von Interesse, sondern auch für die Allgemeinheit bestimmt. Neben einer Übersicht herausragender Frauen Hannovers, die noch eine Würdigung verdienen, sind auch Frauen aufgeführt, die schon durch Namensgebung von Straßen, Wegen, Plätzen und Brücken geehrt wurden.

Die Broschüre ist ab sofort als Download erhältlich unter:
hannover.de – Broschüren und Informationsmaterialien oder direkt im Referat für Frauen und Gleichstellung, Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover, Tel.: 0511 / 168 – 4 53 00, Email: frauen-und-gleichstellung@hannover.de

„Ein großer Schritt…“ für herzkranke Kinder

Gemeinsam für herzkranke Kinder (v. links): Ira Thorsting („Kleine Herzen Hannover e.V."), Oberarzt Dr. Stephan Schoof, MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg, Bürgermeister Bernd Strauch (Ehrenmitglied der „Kleinen Herzen"), Dr. Harald Bertram (Komm. Direktor der Kinderkardiologie), Kinderherzchirurg Dr. Thomas Breymann, Hanns Werner Staude („Kinderherz Hannover e.V."). (Foto: Karin Kaiser | MHH-Pressestelle)

Gemeinsam für herzkranke Kinder (Foto: K. Kaiser | MHH-Pressestelle)

„Kleine Herzen" und „Kinderherz" übergeben sechs Eltern-Kind-Zimmer auf der MHH-Kinderherzstation Hannover,

Fragende Kinderaugen empfingen die Besucher am letzten Dienstag auf der Kinderherzstation der Medizinischen Hochschule Hannover. An diesem Tag feierten die beiden Vereine „Kleine Herzen Hannover" und „Kinderherz Hannover" die Fertigstellung von sechs umgebauten Eltern-Kind-Zimmern. Es wurde noch einmal richtig eng in dem Patientenzimmer, das künftig viel Raum bieten soll: Wo jetzt noch vier Betten stehen, sollen künftig in der Regel nur zwei Kinder untergebracht werden. Und eine Mutter oder ein Vater. Ein bequemes Bett für sie lässt sich aus einem Schrank klappen. Überall helles Holz, eine komplett neue Einrichtung, frische Farben. An der Zimmerdecke ein buntes, fröhliches Gemälde. Über den Betten moderne Untersuchungsleuchten. Etwa 200.000 Euro haben die beiden Vereine „Kleine Herzen Hannover" und „Kinderherz Hannover" beigesteuert, um die kinderkardiologische Station der MHH umzugestalten.

„Das ist ja etwas, das wir in Deutschland so nicht kennen: diese Kooperation zwischen privater Initiative und einer Institution. Das ist hier perfekt gelungen", sagte MHH-Vizepräsident Dr. Andreas Tecklenburg auf der Pressekonferenz. „Und jetzt müssen wir weitermachen!" – Die nächsten Projektschritte stehen schon fest: 2012 soll mit dem Umbau der benachbarten Station begonnen werden, die dann zur Kinderkardiologie gehören wird; die Stationsküche wird in der Weihnachtszeit modernisiert; der Flur soll ebenfalls hell und freundlich werden; neben der schon privat finanzierten Psychologin soll sich auch eine Sozialarbeiterin um die Patientenfamilien kümmern. „Wir sehen uns nicht nur als Geldbeschaffer, sondern auch als Ideenschmiede", betonte Ira Thorsting, Stellvertretende Vorsitzende der „Kleinen Herzen". Ein Anspruch, dem auch Hanns Werner Staude von „Kinderherz Hannover" zustimmte.

www.kleineherzen.de

Solaratlas Hannover geht online

Der "Solaratlas Hannover" geht am Montag, 28. November, unter www.solaratlas-hannover.de online. Das Portal bietet für alle Gebäude im Stadtgebiet eine schnelle Einschätzung, inwieweit ein Dach für eine Solaranlage geeignet ist. Durch farbliche Kennzeichnung sind sehr gut geeignete Dachflächen "rot", gut geeignete "orange" und mit Einschränkungen geeignete Dachflächen "gelb" dargestellt. Ungeeignete Flächen sind "grau" gefärbt. Die Dachflächen werden aus der Vogelperspektive gezeigt.

Mit dem Solaratlas und einer begleitenden Solarkampagne soll der Anteil erneuerbarer Energien im Stadtgebiet kräftig erhöht und damit ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz geleistet werden. EigentümerInnen von Dachflächen unterstützt die Stadt in ihrer Entscheidung für eine Solaranlage durch kostenlose Beratungen eines neutralen Energieberaters, der das Gebäude vor Ort in Augenschein nimmt. Termine können ab Montag über die Klimaschutzagentur Region Hannover unter der Telefonnummer 0511 / 60 09 96 36 vereinbart werden.

Neben den Dächern von PrivateigentümerInnen stehen große Dachflächen von Industrie und Gewerbe im Fokus der Stadt. Hierfür wird die Stadt einen speziellen Beratungsdienst aufbauen und den Firmen im Jahr 2012 anbieten.

Wer unter anderem als EigentümerIn oder Erbbauberechtigte/r eines Hauses oder einer Wohnung nicht wünscht, dass das eigene Dach in der Karte dargestellt wird, kann der Veröffentlichung der solaren Eignung für die Dachfläche weiterhin widersprechen.

Ein entsprechendes Formular ist unter www.solaratlas-hannover.de verfügbar. Des Weiteren kann der Darstellung schriftlich bei der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover, Prinzenstraße 4, 30159 Hannover, widersprochen werden. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“

Preisverleihung

Preisverleihung

Das Planspiel "Pimp Your Town!" machte in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Hannover Lust auf Kommunalpolitik und wurde dafür von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" ausgezeichnet. Ausgewählt aus rund 2.600 Bewerbungen, ist das erfolgreiche städtische Projekt 2011 einer der "365 Orte im Land der Ideen". Die Initiative in Kooperation mit der Deutschen Bank prämiert seit 2006 jährlich Ideen, die zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beitragen in den Kategorien Kultur, Wirtschaft, Bildung, Umwelt, Gesellschaft und Wissenschaft. 

Erstmals kürte die Jury aus den ausgewählten "365 Orten im Land der Ideen" in allen sechs Kategorien einen Bundessieger. "Pimp Your Town!" wurde gestern (24. November) in einem feierlichen Festakt bei der Deutschen Bank in Frankfurt am Main von Bankvorstand Jürgen Fitschen mit dem Bundessieg in der Kategorie "Bildung" ausgezeichnet.

"Dieser Sieg ist eine schöne Anerkennung für ein Projekt, das Schülerinnen und Schülern einen realistischen Einblick in die Kommunalpolitik ermöglicht. Wir wollen mit 'Pimp Your Town!' jungen Leuten von Anfang an ein positives Verhältnis zu unserem demokratischen System vermitteln. Denn eine Demokratie lebt davon, dass die Menschen am politischen Leben teilnehmen. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ein großes Lob und Dankeschön allen Beteiligten", so Oberbürgermeister Stephan Weil.  

Mehr Informationen zum Wettbewerb sind im Internet unter www.land-der-ideen.de (Stichwort Bundessieger) zu finden.

"Pimp Your Town!" ist Teil des von der Landeshauptstadt Hannover aufgelegten Programms "STADT MACHT SCHULE" (SMS), das SchülerInnen vermitteln will, wie Demokratie auf kommunaler Ebene funktioniert. Es wird umgesetzt in Zusammenarbeit mit dem Verein "Politik zum Anfassen e. V.".

In dem Planspiel schlüpfen SchülerInnen dreier Schulklassen in die Rolle von Ratsmitgliedern. Sie befassen sich mit aktuellen Problemen, beraten Anträge und treffen Entscheidungen, die dem Rat vorgelegt werden und so in die echte Ratsarbeit einfließen. Dabei werden sie begleitet von einer "Presseklasse", die das Projekt für verschiedene Medien aufbereitet. "Pimp Your Town!" findet jährlich mit unterschiedlichen Alters- und Zielgruppen statt.

Zweites Forum Kinder- und Jugendprojekte von TUI Stiftung und Landeshauptstadt

Unter dem Motto "Gemeinsam in Hannover – Wir sind die Zukunft!" veranstalten die TUI Stiftung und die Landeshauptstadt Hannover am 30. November 2011 (Mittwoch) von 15 bis 19 Uhr im Haus der Jugend das zweite Forum Kinder- und Jugendprojekte. Bereits 2009 war die öffentliche Veranstaltung, die von beiden Einrichtungen als Kooperation ins Leben gerufen wurde, ein voller Erfolg.

In diesem Jahr präsentieren 25 Aussteller in der Maschstraße 22-24 ihre Projekte rund um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Veranstaltung soll insbesondere Organisationen, Vereine und Multiplikatoren miteinander ins Gespräch bringen. Neben der Ausstellung gibt es zwei Workshops sowie einen Einführungsvortrag zum Thema "Desintegrationsbedrohtes Aufwachsen. Folgen von Anerkennungsdefiziten" von Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer, Leiter des Institutes für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld.

Anmeldungen für das Forum sind noch möglich, per Mail an elke.hlawatschek@tui-stiftung.de oder per Fax an 0511 – 5 66 19 96.

pdf Einladung (pdf)

Buslinien 123, 124, 127 und 137: Busse halten an neuer Umsteigeanlage „Misburger Straße“

Am Freitag, 2. Dezember 2011, wird die Umsteigeanlage Misburger Straße in Betrieb genommen. Die bekannten Ersatzhaltestellen der Buslinien 123, 124, 127 und 137 (siehe unten) werden an diesem Tag noch bis 18 Uhr weiterhin angefahren. Danach halten die Busse an der neuen Umsteigeanlage.

Zur Erinnerung die eingerichteten Ersatzhaltestellen:

Die Haltestelle der Buslinie 124 und 127 in Richtung Misburg ist auf der Karl-Wiechert-Allee vor der freien Rechtsabbiegerspur eingerichtet.

Die Haltestelle der Buslinie 123 und 137 in Richtung Roderbruch ist in die Karl-Wiechert-Allee hinter die Kreuzung Misburger Straße verlegt.

Die Haltestelle der Buslinie 123 und 124 in Richtung Bemerode ist auf der Karl-Wiechert-Allee in Höhe des bisherigen Umsteigepunktes angelegt.

Und die Haltestelle der Buslinie 127 und 137 in Richtung Kantplatz ist in der Durchfahrt zur Berckhusenstraße eingerichtet.

Stadtbahnlinie 8: Mit der üstra zur „Pferd und Jagd“

Die Fachausstellung „Pferd und Jagd“ findet in diesem Jahr vom 1. bis 4. Dezember 2011 in den Hallen 19 bis 25 statt. Mit der Stadtbahnlinie 8 gelangen Besucher bequem zum Messegelände.

Am Samstag, 3. Dezember, und Sonntag, 4. Dezember, setzt die üstra zu den Hauptanfahrts- und Hauptabfahrtszeiten Drei-Wagen-Züge ein.
Am Sonntag, 4. Dezember, wird der Y-Verkehr auf den Linien 2 und 8 aufgehoben. Beide Linien verkehren ganztägig eigenständig.

Hinweis: Die Eintrittskarten gelten nicht als Fahrkarten im Großraum-Verkehr Hannover. Besucher der „Pferd und Jagd“ benötigen ein GVH-Ticket.

Stadtbahnlinie 10: Haltestelle „Ungerstraße“ verlegt

Wegen Leitungsbauarbeiten im Bereich der Haltestelle „Ungerstraße“ wird die Haltestelle der Stadtbahnlinie 10 ab Mittwoch, 30. November 2011, circa 9 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 9. Dezember 2011, in Fahrtrichtung Aegdientorplatz vor die Einmündung „Comeniusstraße“ verlegt.

Der Fahrkartenautomat an der regulären Haltestelle „Ungerstraße“ (in Höhe des Fußgängerüberwegs) kann weiterhin benutzt werden.

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