Monate: April 2012

KUBUS zeigt „JuliaEvelynSatomiLaura“

Kubus

Kubus

Die jungen Münsteraner Künstlerinnen Julia Arztmann, Evelyn Ebert, Satomi Edo und Laura Schimmel präsentieren vom 6. Mai bis zum 10. Juni Einzel- und Gemeinschaftsarbeiten der letzten Jahre unter dem Titel "JuliaEvelynSatomiLaura" in der Städtischen Galerie Kubus Hannover.

Sie gewähren anhand von Fotos, Zeichnungen, Bildern, Videos, Skulpturen und Modellen in einer raumgreifenden Regal-Installation Einblicke in ihr Künstlerdasein. Es werden vor allem künstlerische Schaffensprozesse und Inspirationsquellen vom Kinderbuch über den Campingtrip bis hin zu Materialsammlung aufgezeigt.

Darüber hinaus ermöglicht eine Soundinstallation den BesucherInnen sämtliche Kommunikationsprozesse, wie beispielsweise ernste, aber auch humorvolle Gespräche an verschiedensten Orten sowie Telefonate, aus denen sich das Ausstellungskonzept entwickelt hat, nachzuvollziehen. Kleine Skizzenbücher, in denen die Künstlerinnen erste Ideen ausgetauscht haben, dokumentieren diesen Entwicklungsprozess ebenso.

Die Arbeiten fokussieren die Symbiose von Privat- und Künstlerleben, einige Werke greifen dabei verstärkt die derzeitige Bedeutsamkeit und fast schon Zwanghaftigkeit auf, das scheinbare Selbst im Internet und in sozialen Netzwerken zu präsentieren. Ein Zwang und Egozentrismus aus dem neue Ästhetiken hervorgehen können.

Julia Arztmann, Evelyn Ebert, Satomi Edo und Laura Schimmel arbeiten seit einigen Jahren an gemeinsamen Projekten und Ausstellungen. Trotz ihrer unterschiedlichen Arbeitsansätze und Arbeitsweisen lassen sich ihre Werke miteinander verknüpfen, denn sie überschneiden sich in vielen Bereichen und ergänzen sich auf Grund ihrer Verschiedenheit zu einem großen Ganzen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 6. Mai, um 17 Uhr, KUBUS, Theodor-Lessing-Platz, eröffnet.

Die Künstlerinnen sind anwesend. Zur Finissage am 10. Juni um 15 Uhr findet ein Künstlerinnengespräch statt. 

Zu den Künstlerinnen:

Evelyn Ebert, lebt und arbeitet in Stuttgart und Berlin, geboren 1979 in Essen, Mitglied Deutscher Künstlerbund e.V.:

2000 – 2009 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster, Klasse Maik und Dirk Löbbert
2001 – 2011 Magistra Artium an der WWU Münster, HF: Ethnologie
2003 – 2004 Emily Carr Institute for Art, Design and Media, Vancouver, Kanada; International Student Scholarship
2005 – 2006 Ecole d'Art d'Avignon, Frankreich; Erasmus Stipendium
2007 Ernennung zur Meisterschülerin

Julia Arztmann, lebt und arbeitet in Münster, geboren 1983 in Göttingen:

2002 – 2010 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster, Klasse Maik und Dirk Löbbert
2007 Ernennung zur Meisterschülerin
2008 Erasmus-Stipendium in der Klasse Manfred Pernice, Akademie der bildenden Künste, Wien
2010 Arbeitsstipendium Schloss Plüschow

Satomi Edo, lebt und arbeitet in Münster, geboren 1970 in Kyoto, Japan:

1991 – 1995 Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule in Kyoto, Japan
Seit 2004 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster bei Prof. Maik und Dirk Löbbert
2010 Ernennung zur Meisterschülerin
2011  Atelierstipendium Schulstraße 43 der Kunstakademie Münster, DAAD-Studienabschlussstipendium

Laura Schimmel, lebt und arbeitet in Münster, geboren 1985 in Düsseldorf

Seit 2007 Studium der Freien Kunst an der Kunstakademie Münster, Klasse Maik und Dirk Löbbert
2010 Bachelor of Arts Germanistik an der WWU Münster
2011 Ernennung zur Meisterschülerin

Davenstedter Straße: Sperrung ausgeweitet

Im Zuge Gleis- und Kanalbauarbeiten in der Davenstedter Straße werden die Verkehrseinschränkungen ausgeweitet:

Die Vollsperrung der Davenstedter Straße zwischen Marienwerderstraße und Erichstraße bleibt bestehen, stadteinwärts ist die Straße ab Sonntag, den 29. April, aber schon ab Bardowicker Straße gesperrt.Damit ist eine Umfahrung künftig nur noch über die Badenstedter Straße oder Fössestraße möglich.

Zusätzlich werden die Einmündungen Marienwerderstraße und Billungstraße voll gesperrt. Die Billungstraße mit dem Wertstoffhof ist während der kommenden Monate nur aus Richtung Brauhofstraße/Klewergarten erreichbar.

 

So mobil ist die Region Hannover

Zuwächse im Nahverkehr, Plus beim Fahrrad und eine gebremste Auto-Mobilität

Rund 3,9 Millionen Wege legen die Menschen in der Region Hannover täglich zurück und immer mehr entscheiden sich für Busse und Bahnen als Verkehrsmittel für Fahrten zum Arbeitsplatz, für den Einkauf oder die Freizeit. In der Stadt Hannover hat der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) inzwischen einen Anteil von fast 20 Prozent am so genannten „Modal Split".  Dies geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) jetzt vorgelegt hat. Im Auftrag der Region Hannover befragte infas rund  3700 Personen in 1700 Haushalten in Stadt Hannover und dem Umland zu ihrem Mobilitätsverhalten. Insgesamt 12.000 Wege wurden dabei erfasst, um die Anteile der unterschiedlichen Verkehrsarten an der Gesamtzahl aller zurückgelegten Wege pro Werktag zu ermitteln.

„Der Pkw bleibt weiter wichtigstes Verkehrsmittel – vier von zehn Wegen werden in Hannover mit dem Auto zurückgelegt, im Umland fast zwei Drittel -, aber die öffentlichen Verkehrsmittel verzeichnen erfreuliche Zuwächse und dies bei einer zumindest gebremsten Auto-Mobilität und einem deutlichen Plus von 12 auf 15 Prozent für das Fahrrad" (Anmerkung: an der durchdachten Infrastruktur für Fahrradfahrer kann es nicht liegen), fasste Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover die Ergebnisse der infas-Untersuchung zusammen. Sie wird nun von Fachleuten weiter ausgewertet: „Wir wollen auf Grundlage des Datenmaterials ausloten, wo die Potenziale für eine klimaverträgliche Mobilität in der Region Hannover liegen und wie insbesondere der Marktanteil des ÖPNV noch gesteigert werden kann", so Franz.

Im Deutschland-Vergleich liegt die Region Hannover schon heute über dem Schnitt. Mit knapp 20 ÖPNV-Prozenten bewegt sich die Stadt Hannover zwischen den Metropolen Hamburg (18 Prozent) und München (21 Prozent) – der Modal-Split-Wert für alle deutschen Kernstädte liegt bei 18 Prozent. Mit 11 Prozent weist auch das hannoversche Umland  einen besseren Wert auf als statistisch vergleichbare „verdichtete Kreise" (7 Prozent). Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass der „Umweltverbund" aus ÖPNV und Fahrrad mit zusammen 38 Prozent in der Landeshauptstadt deutlich höher liegt als in Vergleichsstädten wie Hamburg, Bremen, Berlin und München. Dort liegt der Anteil nur bei 30 – 35 Prozent. Franz: „Hannover bietet nicht nur eine erstklassige Verkehrsinfrastruktur und kurze Wege, sondern ist auch beim Klimaschutz ganz vorn."

Nur 11 Prozent der Hannoveraner nutzen nach eigenen Angaben „nie" den Nahverkehr, außerhalb der niedersächsischen Landeshauptstadt  sind es 26 Prozent. Jeder dritte stadthannoversche Haushalt hat denn auch kein eigenes Auto  – nicht nur aus Kosten- oder Altersgründen, sondern weil es „nicht nötig" ist (27 Prozent).  Im Umland brauchen 13 Prozent weder Stellplatz noch Garage.

„Diese Zahlen belegen die hohe Qualität des Nahverkehrsangebots in der Region Hannover, das wir auch in den nächsten Jahren weiter ausbauen werden", kommentierte Dezernent Franz den Trend. Seit der letzten „Modal Split"-Analyse im Jahr 2002 hat der ÖPNV-Sektor 3 Prozent (von 12 auf 15) zugelegt; das Auto parkt in der Statistik unverändert bei 37 Prozent.

Verkehrsmittelwahlgewinner ist auch das Fahrrad: Insgesamt setzen sich in der Region Hannover über die Hälfte aller Menschen (53 Prozent) mindestens ein Mal wöchentlich auf den Sattel (Deutschland-Mittel: 39 Prozent). In der Stadt Hannover ist der Anteil der Radfahrenden besonders deutlich gestiegen. Dort fährt nur jeder Fünfte „nie (Deutschland: 37 Prozent „nie").

Für die Einwohnerinnen und Einwohner der Region Hannover sind aber auch die eigenen Beine nach wie vor eine Mobilitätsoption: 21 Prozent aller von infas ermittelten, durchschnittlich 3,5 Wege pro Person und Tag, werden von den Menschen zu Fuß zurückgelegt. Gemeinsam absolvieren alle Verkehrsteilnehmer in und um Hannover die stolze Strecke von 29 Millionen Kilometern täglich.

Hinweis: Die Ergebnisse der infas-Untersuchung zur Mobilität in der Region Hannover sind im Internet unter www.hannover.de einsehbar.

Kintopp 55plus

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) hat für kinobegeisterte Menschen ab 55 Jahren in Misburg ein tolles Angebot:

Bei "Kintopp 55 plus" wird an jedem dritten Sonntag im Monat in der Begegnungsstätte Rathaus Misburg gemeinsam ein Spielfilm angeschaut. Wer mag, tauscht sich anschließend über das Gesehene aus. Filmwünsche sind willkommen.

Am Sonntag, 13. Mai, um 15 Uhr steht "Casablanca" mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann auf dem Programm.

Kintopp 55plus wird von Horst Wiersdorf geleitet.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Einlass ist von 14:30 bis 15 Uhr. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten, da die Eingangstür des Rathauses um 15 Uhr geschlossen werden muss.

Hannah Arendt Lectures 2012, Vortrag: Prof. Dr. Joachim Perels

Die Hannah Arendt Lectures begleiten seit 2004 inhaltlich die Hannah-Arendt-Tage und knüpfen in ihren Vorträgen an das Thema der jährlichen Veranstaltung im Rathaus an. Erstmals ziehen sie jetzt vom bisherigen Standort in der Stadtbibliothek in das Neue Rathaus, Trammplatz 2. Am 2. und 30. Mai sowie am 27. Juni 2012 sind dort jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Gobelinsaal Vorträge renommierter WissenschaftlerInnen zu hören.

Das diesjährige Thema lautet "Vom Hund und vom Schwanz – Zum Verhältnis von Exekutive und Legislative". Zum Auftakt der öffentlichen Vortragsreihe spricht am Mittwoch, 2. Mai, um 18 Uhr Prof. Dr. Joachim Perels unter dem Titel "Wirtschaftskrise und demokratische Legitimationsformen".

Perels studierte in Frankfurt am Main und Tübingen Rechtswissenschaft, Philosophie, Soziologie, Politische Wissenschaft und Theologie. Er war von 1983 bis 2007 Professor für Politische Wissenschaft an der Universität Hannover und ist Mitbegründer der Zeitschrift "Kritische Justiz". Zu seinem Werk zählen zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und Fragen demokratischer Verfassungstheorie. Seine jüngsten Publikationen sind "Recht und Autoritarismus. Beiträge zur Theorie realer Demokratie" (Baden Baden 2009) und "Befreiung aus gesellschaftlicher Unmündigkeit. Beiträge zur Geschichte und Theorie der Arbeiterbewegung" (Frankfurt am Main 2011).

Zum Vortrag:

Perels wird das Spannungsverhältnis zwischen demokratischen Entscheidungsformen und der Praxis vor allem der Bundesregierung beleuchten. Dies war auch Gegenstand eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das jüngst einem geheim tagenden Kleinstausschuss des Parlaments für krisenrelevante Fragen die demokratische Legitimation absprach, das Gesamtparlament zu ersetzen. Systematisch geht es um die Fragen, inwieweit eine große Krise des privatwirtschaftlichen Systems in demokratischen Formen bewältigt wird bzw. bewältigt werden kann.

Bücher von und zu Hannah Arendt und der ReferentInnen können am Büchertisch der Buchhandlung Lehmanns erworben werden.

Die Hannah Arendt Lectures finden statt im Rahmen des Projektes "Wissenschaft trifft Politik – Politik trifft Wissenschaft" der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. In Anlehnung an Hannah Arendts Werk werden Zukunftsfragen der Gesellschaft erörtert. Das Projekt wird gefördert von der VolkswagenStiftung.

Passivhaus-Ausstellung am 4./5. Mai 2012: Bauen, Modernisieren und Energiesparen

Die beiden nebeneinander liegenden Altbauten am Allerweg in Hannover-Linden wurden mit proKlima-Unterstützung energetisch modernisiert. Dabei kamen Passivhaus-Komponenten zum Einsatz. (Foto: proKlima)

Die beiden nebeneinander liegenden Altbauten am Allerweg in Hannover-Linden wurden mit proKlima-Unterstützung energetisch modernisiert. Dabei kamen Passivhaus-Komponenten zum Einsatz. (Foto: proKlima)

Parallel zur 16. Internationalen Passivhaustagung präsentiert eine umfassende Ausstellung im Hannover Congress Centrum (HCC) innovative Produkte und Dienstleistungen zum Thema energieeffizientes Bauen und Modernisieren.

Bewohner von Passivhäusern können steigenden Energiepreisen gelassen entgegensehen. Denn sie haben nur sehr niedrige Heizkosten. Die Passivhaus-Ausstellung in Hannover zeigt am 4. und 5. Mai 2012, wie diese Einsparung möglich ist. Rund 100 Aussteller präsentieren im HCC ihre Produkte: Das Angebot reicht von Passivhauskomponenten wie Fenstern mit 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung und Komfortlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung bis hin zu Heizsystemen, Wärmedämmungen und Solaranlagen. Zu den Ausstellern zählen Hersteller, Bauunternehmen, Energieberater, Architektur- und Ingenieurbüros sowie Fachverbände und andere Organisationen – darunter auch viele aus der Region Hannover.

Breite Produktpalette und professionelle Beratungsangebote

"Die Passivhaus-Ausstellung ist eine gute Gelegenheit, um sich umfassend über aktuelle Trends zu informieren", sagt proKlima-Geschäftsführer Harald Halfpaap und fügt hinzu: "An den Messeständen können die Besucher viele Produkte direkt vor Ort anschauen und professionelle Beratungsangebote in Anspruch nehmen." Am Stand des enercity-Fonds haben Bauherren und Sanierungswillige zum Beispiel die Möglichkeit, sich kostenlos durch einen von proKlima gelisteten Energielotsen beraten zu lassen. Außerdem informiert proKlima über seine Förderprogramme. Die Klimaschutzagentur Region Hannover präsentiert ihre Beratungsangebote zur Gebäudemodernisierung, zum Stromsparen und zu Solaranlagen. Zudem werden die zahlreichen Möglichkeiten der regionalen Kampagne "e.coBizz – Energieeffizienz für Unternehmen" vorgestellt. Darüber hinaus gibt es ein interessantes Vortragsprogramm und eine Verlosung, bei der die Besucher einen Wochenendaufenthalt in einem Passivhaus-Hotel in Deutschland oder Österreich gewinnen können.

Veranstalter der Passivhaus-Ausstellung sind der enercity-Fonds proKlima und das Passivhaus Institut.

Die Öffnungszeiten sind am Freitag, 4. Mai, von 9.00 bis 19.00 Uhr und am Sonnabend, 5. Mai, von 9.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Weitere Informationen zur Passivhaus-Ausstellung stehen im Internet unter www.proklima-hannover.de bereit.

Auskünfte gibt es bei proKlima auch unter der Telefonnummer (0511) 430-1970.

Nachhaltige Geschäftsideen – große Chancen für Gründerinnen und Unternehmerinnen!

imagea68bbeDie Veranstaltung „Weiblich, nachhaltig, gut im Geschäft!" am Dienstag, 15. Mai 2012 zeigt, wie sich wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmerinnentum mit nachhaltigen, sozialen und umweltfreundlichen Themen vereinen lässt. Hannover,

Der Prozess des gesellschaftlichen Wandels erfasst mittlerweile alle Bereiche des täglichen Lebens und fördert eine stetig steigende Nachfrage an nachhaltigen, sozialen und umweltfreundlichen Produkten und Leistungen. Dies führt auch dazu, dass sich gesellschaftliches Engagement zunehmend mit Wirtschaftlichkeit verbinden lässt. Es bilden sich neue Möglichkeiten, mit nachhaltigen Geschäftsideen unternehmerische Erfolge zu erzielen. Immer mehr Gründerinnen und Unternehmerinnen haben dies erkannt und bieten Lösungen für die Herausforderungen unserer Gesellschaft an. Um diesen positiven Trend zu unterstützen, lädt Gründerinnen-Consult, hannoverimpuls GmbH Frauen, die gesellschaftliche Verantwortung, ökologische und faire Strukturen in ihre Gründungsplanung oder Unternehmensführung integrieren wollen, ein, sich am Dienstag, 15. Mai 2012 bei der Veranstaltung „Weiblich, nachhaltig, gut im Geschäft!" über die Möglichkeiten des nachhaltigen Business zu informieren und so den Wandel in unserer Gesellschaft mitzugestalten.

Experten dieser Disziplin wie Gerhard Bissinger von der Social Business Stiftung Hamburg und Dr. Ingo Schoenheit vom imug Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft an der Leibniz Universität Hannover geben einen Einblick in aktuelle Trends in diesem Bereich und zeigen, wie frau Social und Green Business für ihre Selbstständigkeit umsetzen kann. In anschließenden Kurz-Präsentationen zeigen drei Unternehmerinnen, wie sie mit einem nachhaltigen Unternehmenskonzept gesellschaftliche Probleme lösen und damit Geld verdienen. Zusätzlich werden verschiedene Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten vorgestellt.

pdf Flyer: Weiblich, nachhaltig, gut im Geschäft!

„Weiblich, nachhaltig, gut im Geschäft!" findet statt am: Dienstag, 15. Mai 2012, 16:00-20:30 Uhr im Neuen Rathaus Hannover – Mosaiksaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover.

Der Teilnahmebetrag beträgt 10 Euro. Das ausführliche Programm finden Sie unter: www.gruenderinnenconsult.de. Anmeldungen nimmt Gründerinnen-Consult unter info@gruenderinnenconsult.de oder Tel.: 0511-924001-20 entgegen.

Der Lindenmaler Volker Brose bei soul side linden

Lindener Abendmahl / Acryl 2012

Lindener Abendmahl / Acryl 2012

Bilderausstellung, Lindenspaziergang & Künstlergespräch

Wir freuen uns sehr, dass der Lindenmaler Volker Brose eine Auswahl seiner Bilder in der soulside – den Räumlichkeiten unseres Projekts soul side linden (Offensteinstraße 1) – ausstellt. Sie zeigen seine ganz persönlichen Einblicke in den Stadtteil, bekanntere und unbekanntere Orte, die die Schönheit und Einmaligkeit Lindens widerspiegeln.

„Nicht berühmte Bauwerke, Plätze und Orte liefern die wirklich großen Motive. Das Besondere liegt vielmehr im Alltäglichen vor der eigenen Haustür, im nicht gestalterisch manipulierten Umfeld und in der zufälligen Entwicklung einer beobachteten Situation. Es gibt in jedem Augenblick in einer einfachen Straßenszene, in einem Blick auf ein Gebäude oder eine Landschaft viel mehr besondere Momente zu entdecken als sie für die Repräsentation konstruierter Arrangements jemals liefern könnten." (Volker Brose)

  • Bilderausstellung: Gelegenheit, sich die Bilder bei einem Kaffee anzusehen, gibt es jeden Donnerstag in der Zeit von 17-19 Uhr (unsere Öffnungszeiten) oder auch bei unseren Veranstaltungen – bis zum 14. Juni 2012.

Wer außerdem auch Lust auf mehr hat, auf ein Kennenlernen des Künstlers mit seinen spannenden Linden-Geschichten, ist außerdem herzlich zu zwei Veranstaltungen eingeladen:

  • Lindenspaziergang mit Volker Brose entlang der Motive seiner Bilder

Samstag, 05. Mai, 12.00 Uhr, Treffpunkt: soulside

  • Künstlergespräch mit Volker Brose

Mittwoch, 23. Mai, 19.00 Uhr, soulside

Nähere Informationen unter www.soul-side-linden.de

Alte Tomatensorten auf 12 Pflanzenbörsen

Tomatenvielfalt (Foto: BUND Hannover)

Tomatenvielfalt
(Foto: BUND Region Hannover)

BUND, Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt, Heimatbund und Naturkundliche Vereinigung Langenhagen bieten Sortiment historischer Tomatensorten und mehr an.

Wenn wir am kommenden Wochenende die lang ersehnte Frühlingswärme spüren, ist es genau die richtige Zeit zum Pflanzen von frostempfindlichen Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchinis, Gurken und scharfen Chilis oder zum Legen von Bohnen: Pünktlich zum Saisonstart bieten BUND und Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt wieder in der Region Hannover Pflanzen- und Tomatenbörsen mit seltenen Nutzpflanzen an, die von den Vereinen seit Jahren erhalten werden, damit sie nicht wie viele Sorten bald verschwunden sein werden.

Nach wie vor ist die echte Hannoveraner Regionalsorte, der Rote Heinz – klassisch rot, rund und robust – am Beliebtesten. Für die Balkongärtnerinnen sind vor allem Buschtomaten oder Cocktail- und Wildsorten besonders interessant wie die Indianertomate. Wer ein Gewächshaus hat, sollte sich unter den besonders aromatischen Fleischtomaten orientieren. Diese zum Teil Hunderte Jahre alten Sorten wie Purple Calabash oder Old German sind in der Regel nicht in den Supermarktangeboten zu finden.

Der Verein VEN und der BUND haben es sich mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern zum Ziel gesetzt, altes Saatgut von Nutzpflanzen, das käuflich kaum noch zu erwerben ist, zu bewahren, zu erhalten und an Interessierte weiterzugeben. Auch andere Nutzpflanzen, die schon fast in Vergessenheit geraten sind, werden von den Ehrenamtlichen erhalten wie z.B. eine Vielfalt von Stangenbohnen wie „Spitzschecke", alte indianische Maissorten wie der „Long Pop Mix", der sich für die Herstellung von Popcorn eignet oder der „Teufelsohren-Salat". Mit der Pflanzenbörse sollen mehr Menschen auf die unglaubliche „Arten- und Geschmacksvielfalt" der Nutzpflanzenvielfalt aufmerksam gemacht werden und Freude daran finden, eigenes Gemüse anzubauen und selber frisch zuzubereiten.

Wichtig ist den Veranstaltern die Botschaft, dass bereits 90 Prozent der Nutzpflanzenvielfalt in Europa unwiederbringlich verloren gegangen ist. Diesen Trend gilt es umzukehren, denn Pflanzen lassen sich nur durch Anbau Jahr für Jahr lebendig bewahren. Deshalb ist es Ziel des BUND Nutzpflanzenprojektes alte Sorten, die in Saatgutbänken schlafen, wieder zu beleben und die robusten, ertragreichen und wohl schmeckenden Pflanzen für die Saatgutgewinnung zu nutzen. Diese „gesunde" Freizeitbeschäftigung liegt nicht nur im Trend, sondern macht auf Freude und erhält so unser kulturelles Erbe vieler Generationen von Gärtnerinnen und Gärtnern.

Kompost für Nutzpflanzen: Alle Tomaten- und Chilipflanzen sind in einer Erde ohne Torf mit 50 Prozent aha-Qualitätskompost getopft. Aha stellt dem BUND im Rahmen der Projektes Nutzpflanzenvielfalt freundlicher Weise den geprüften Grünkompost mit dem Qualitätssiegel kostenlos zur Verfügung. Die Pflanzen danken dafür mit gutem und gesundem Wachstum! Mehr rund um Kompost und Erden auf der Internetseite des BUND Hannover unter www.bund-hannover.de / Themen / Naturgarten.

Service: Im Internet www.bund-hannover.de im Themenbereich „Nutzpflanzenvielfalt" finden Sie eine Liste mit vielen alten Sorten, die 2012 im Angebot sind. Die umfangreich ergänzte, überarbeitete Broschüre „Tomaten selber anbauen" mit Tipps und viel Informationen rund um das Thema und sehr vielen Abbildungen ist gegen eine Spende plus Port plus Porto beim BUND erhältlich. Hintergrundinformationen zur Erhaltungsarbeit des VEN erhalten Sie im Internet unter www.nutzpflanzenvielfalt.de

Olympiateilnehmer wechselt zur TSV Hannover-Burgdorf

Tamás Mocsai unterschreibt Zweijahresvertrag bei den Niedersachsen

Die TSV Hannover-Burgdorf kann einen wichtigen Baustein bei der Kaderplanung für die Saison 2012/2013 verkünden. Den Landeshauptstädtern ist es gelungen, Tamás Mocsai für die nächsten zwei Jahre an die Leine zu holen. Der Linkshänder wechselt von der SG Flensburg-Handewitt zur TSV Hannover-Burgdorf und wird gemeinsam mit Jan Fiete Buschmann die Position im rechten Rückraum bekleiden. „Mit Tamás Mocsai konnten wir einen international erfahrenen Spieler für unser zukünftiges Konzept gewinnen. Wir sind sehr froh über seine Entscheidung pro Hannover und freuen uns, dass Tamás uns auf dem Weg der Weiterentwicklung begleiten wird“, erklärt TSV-Trainer Christopher Nordmeyer.

Tamás Mocsai freut sich ebenfalls über seine zukünftige Aufgabe. „Ich war mit meinen Spielanteilen in Flensburg nicht mehr zufrieden und daher auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Ich habe die Entwicklung der TSV Hannover-Burgdorf bereits in den letzten Jahren mit großem Interesse verfolgt und die Gespräche mit den Vereinsverantwortlichen waren sehr positiv. Ich freue mich auf die neue Aufgabe, denn ich bin mir sicher, dass die Sportart Handball in Hannover eine gute Zukunft hat.“ Bevor für den ungarischen Nationalspieler aber die Zeit in Hannover beginnt, steht in diesem Sommer mit der Teilnahme bei den Olympischen Spielen in London noch ein persönlicher Karrierehöhepunkt an. „Ich durfte bereits 2004 in Athen bei Olympia dabei sein und freue mich, dass wir uns auch für London qualifiziert haben. Für jeden Sportler ist dieses Turnier eine große Sache. Nach den hoffentlich erfolgreichen Spielen werde ich mich dann intensiv mit der TSV Hannover-Burgdorf auf die neue Saison vorbereiten“, sagt Mocsai.

Von seinem aktuellen Arbeitgeber will sich der 33-Jährige möglichst erfolgreich verabschieden. Momentan kommt der Linkshänder wieder verstärkt zum Einsatz, da mit Holger Glandorf sein Mitspieler im rechten Rückraum verletzungsbedingt ausfällt. Das in ihn gesetzte Vertrauen zahlte Mocsai beim 39:30 Erfolg über BM Aragon im Halbfinale des Cups der Pokalsieger mit acht Treffern zurück. „Wir wollen uns mit der SG in der Bundesliga für die Champions League qualifizieren und auch im Europacup sowie im DHB-Pokal zumindest das Finale erreichen“, formuliert Mocsai die Saisonziele. Bei der TSV Hannover-Burgdorf wird der Ungar die Nachfolge von Asgeír Örn Hallgrímsson antreten, der die Niedersachsen bekanntlich in Richtung Paris verlassen wird. „Tamás Mocsai erweitert durch seine Erfahrung und seine Spielstärke unsere Möglichkeiten in der neuen Saison. Er wird unsere Mannschaft nicht nur sportlich sondern auch charakterlich verstärken“, ist sich TSV-Geschäftsführer Benjamin Chatton sicher, der den 33-Jährigen bereits aus gemeinsamen Zeiten beim TBV Lemgo kennt. Mit Tamás Mocsai hat die TSV Hannover-Burgdorf nach dem deutschen Nationalspieler Martin Ziemer und Kreisläufer Joakim Hykkerud bereits den dritten Spieler für die kommende Saison unter Vertrag genommen.

Seite 1 von 41234