Monate: Juni 2012

Achtung Schützenausmarsch: Busse werden umgeleitet

Buslinien 120, 100 und 200

Wegen des traditionellen Schützenausmarschs am Sonntag, 1. Juli 2012, werden die Busse der Linie 120 von 7.30 Uhr bis etwa 14.30 Uhr und die Busse der Linien 100 und 200 ab Betriebsbeginn bis circa 14.30 Uhr umgeleitet.

Die Busse der Linie 120 fahren bis zur Haltestelle „Waterlooplatz“ über „Schwarzer Bär“ und von dort den gewohnten Fahrweg. Die Haltestellen auf dem Streckenabschnitt von Waterlooplatz bis Aegidientorplatz der Buslinie 120 entfallen in beiden Richtungen ersatzlos. In Fahrtrichtung Ahlem können die Haltestellen „Calenberger Straße“ und „Humboldtstraße“ nicht bedient werden.

Die Busse der Linie 100  fahren ab der Haltestelle „Thielenplatz/Schauspielhaus“ bis zum Endpunkt „Aegidientorplatz“.

Die Busse der Linie 200 fahren ab der Haltestelle „Aegidientorplatz“ der Linie 120 weiter bis zur Haltestelle „Thielenplatz“ und von dort den gewohnten Fahrweg. Der Streckenabschnitt Aegidientorplatz bis August-Holweg-Platz sowie die Haltestelle „Kröpcke“ entfallen in beiden Richtungen ersatzlos.

PIRATEN laden zur Ortsverbands-Gründung in Linden-Limmer ein

piratenparteiAm Mittwoch, 04.07.2012 gründen die PIRATEN Linden-Limmer den ersten Ortsverband auf hannoverschem Stadtgebiet. Ab 19.00 Uhr findet dazu im Roten Salon des GiG am Lindener Markt die Gründungsversammlung statt, auf welcher der Vorstand gewählt wird.

Eingeladen dazu sind 43 Piraten aus Linden und Limmer. „Wir versprechen uns von der Gründung eines Ortsverbands eine noch engere Nähe zur Basis.“ sagt Thomas Sokolowski, Direktkandidat zur Landtagswahl 2013 für Linden-Limmer. „Große Aufgaben liegen vor uns, da können wir jede helfende Hand gut brauchen.“

Mittlerweile haben die Mitgliederzahlen eine Höhe erreicht, von der vor einem Jahr noch niemand zu träumen gewagt hätte. Über 520 Piraten zählt der Regionsverband Hannover. Damit ist eine Größe erreicht, die die Einführung von Untergliederungen sinnvoll erscheinen lässt.

Auch eine Website hat der Ortsverband schon: www.piraten-linden.de, auf der er neben aktuellen kommunalen Informationen auf Aktionen und Veranstaltungen der PIRATEN Linden-Limmer hinweist.

Gäste sind zur Gründungsversammlung herzlich willkommen.

Hustedter Gespräche: Früher oder später sind wir alle dran!

hustedtEine gesundheitspolitische Zwischenbilanz
Freitag, 13. Juli 2012 – ab 15:00 Uhr

Es gibt kaum einen gesellschaftlichen Bereich, der so umfassend von „Mythen“ und ideologischen, interessengeleiteten Stellungnahmen besetzt ist wie das Gesundheitswesen. Häufig heißt es, unser Gesundheitssystem sei nicht mehr zu bezahlen und/oder nicht mehr zu steuern. Dahinter verbergen sich viele handfeste ökonomische Interessen. Das Gesundheitswesen ist heute ein weitgehend über das Sozialrecht und damit über die Politik gesteuerter Wirtschaftszweig. Von der Gesundheitspolitik sind wir alle betroffen. Im Vorfeld der bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen möchten wir eine gesundheitspolitische Zwischenbilanz ziehen und zur Versachlichung beitragen – im Gespräch mit Politikern und Experten aus dem Gesundheitswesen sowie allen Interessierten.

pdf Einladung (pdf)

Bildungszentrum
Heimvolkshochschule Hustedt e. V

Zur Jägerei 81, 29229 Celle
Tel: 05086 9897-0, Fax: 05086 9897-77
Mail: info@hvhs-hustedt.de
Internet: www.hvhs-hustedt.de

Fährmannsfest 2012 – Das große Musik-, Kultur- und Kinderfest am Flussufer

Fährmannsfest

Fährmannsfest

Am idyllischen Zusammenfluss von Ihme und Leine in Hannover-Linden findet das Fährmannsfest in diesem Jahr vom Freitag, 3. August bis Sonntag, 5. August statt. Auf zwei Bühnen erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm mit international renommierten Bands und regionalen Newcomern von Speedfolk und Vollgasrock über Latin Ska und Dancehallpunk, Alternative und Pop-Rock bis Singer/Songwriter und 60er Schlager. Darüber hinaus gibt es Open-Air-Poetry und -Kino sowie das große Kinderfest.

Das Festivalticket für die Festivalbühne gibt es im Vorverkauf für 15 Euro zuzüglich Gebühren an allen Vorverkaufsstellen sowie als eTicket unter www.faehrmannsfest.de. Der Eintritt an der Tageskasse kostet am Freitag und Samstag jeweils 10 Euro. Am Sonntag sowie für alle Veranstaltungen auf der Kulturbühne und für das Kinderfest ist der Eintritt frei.

Einzigartiger Genremix auf der Festivalbühne

Am Freitag entfesseln die Speedfolker Fiddler's Green irische Urgewalten und der beinharte Vollgasrock von Ohrenfeindt geht in Bauch, Beine und Kopf. Unzucht steuern ihre gefeierten Gothic-Industrial-Klänge bei, Candy Trip Down spielen ein brodelndes Gemisch aus Grunge und Stoner und der Sound von Fire In Fairyland bewegt sich zwischen Pop-Punk und Hardcore.

Aus Mexiko stammt der Headliner am Samstag: Panteón Rococó sind mit ihrem Latin-Ska Garanten für eine ausgelassene Fiesta am Fluss. Nach einer kleinen Pause melden sich die Kilians dieses Jahr mit einem neuen Album zurück und um melodiösen Indierock geht es auch bei Your Army aus Brighton, die mit ihrem in Hannover produzierten Debüt durchstarten. Das Pack verspricht unterhaltsamen Konfetti-Core mit Siebensaitergitarrenbass und Stehschlagzeug, Desona haben sich druckvollen und eingängigen Alternative Rock auf ihre Fahne geschrieben und der wüste Rock von Motorblock klingt dreckig, direkt und explosiv.

Eine energiegeladene Liveshow mit einem Mix aus Dancehall, Reggae und Hip-Hop ist der krönende Abschluss am Sonntag, wenn Mono & Nikitaman die Bühne entern. Zuvor wird die Peace Development Crew positive Schwingungen mit ihrem Stil von Roots über Ragga und Ska bis Soca verbreiten. Markant ist die gitarrenlastige Popmusik von Rauschenberger durch die rauchige Stimme des Sängers und Namensgebers. Grove spielen gepflegten Rock ‘n‘ Roll mit einer gehörigen Portion Wumms und Matthew Graye eröffnen den Tag mit tanzbarem StreberPunk & BetonReggae.

Kulturbühne bietet fulminantes Spektakel

Freitag ist der Tag der Liedermacher und Songwriter. Doch Achtung: Auf der Kulturbühne gehen die Liedermacher in den Untergrund, aus Flamenco wird Heavy Metal und die Akustik-Gitarren beginnen zu brennen. Liedfett sind die Headliner, davor rocken Der Kleine Fisch, Dos Santos, Jay Wad und Jürgen Ufer & Die Dinge im Fluss.

Fährmannsfest

Fährmannsfest

Am Samstag heizen die Fährmannsfest-Stamgäste Die Eisbrecher dem Publikum ordentlich ein für den anschließenden Open-Air-Poetry-Slam. Hier können die teilnehmenden Künstler in sieben Minuten Auftrittszeit Kurzgeschichten, Lyriken, Dada-Poesien oder Raps vortragen. Am späten Abend entern Rock Rainer die Bühne – und das wird wirklich wild, denn die Band aus Berlin hat bei ihren Auftritten noch jeden Ort in einen Actionfilm verwandelt.

Der Sonntag bietet h-Art Times mit ihren großartigen Cover-Versionen von Santana, Hendrix und Co. und Nox & Selina sorgen für die nötige Street Credibility. Und wenn Lee Jay Cop die Bühne betreten, wähnt man Bob Dylan auf dem Fährmannsfest – und zwar in einer jungen Indie-Rock-Band mit modernem und frischem Sound. Zum Ausklang darf tanztechnisch noch einmal wirklich alles gegeben werden, denn die legendäre Spielvereinigung Linden-Nord wird mit ihren schrägen Versionen von 50er- und 60er-Jahre-Schlagern für Furore sorgen.

Viel Action auch für die Kleinen

Für die kleinen Besucher des Fährmannsfestes gibt es am Samstag und Sonntag auf dem Kinderfest zahlreiche Angebote zum Mitmachen und Zugucken. Zu den Highlights gehören die täglich zwei Aufführungen des Zirkus Circo von Kindern für Kinder und das Gokart-Rennen, bei dem man seinen FF-Führerschein machen kann. Neu ist in diesem Jahr ein riesiger Dinosaurier zum Klettern.

Der Üstra-Hüpfbus, das Kistenklettern und die Tanz-Workshops sorgen für Bewegung, während die Kinder bei der Märchenerzählerin aufmerksam lauschen oder ihrer Kreativität beim Malen und Basteln freien Lauf lassen können.

Großes Kino auf dem Fährmannsfest

Letztes Jahr auf der Bühne, dieses Jahr auf der Leinwand: Die hannoversche Band The High Speed Karmageddon hat den Spielfilm „Gangster, Geld & Rock ‘n‘ Roll" gedreht, der am Freitag und Samstag um 23:30 Uhr auf der Festivalbühne zu sehen ist. In der D.I.Y.-Trash Komödie unter der Regie von Lars Oppermann spielen neben der Band unter anderem Dennis Poschwatta (Guano Apes), Christoph Stein-Schneider (Wohnraumhelden), Jens Burger (Monsters Of Liedermaching), Siggi & Raner und Karsten Kretschmer (World Wrestling Champion) mit.

Die talentierte, aber erfolglose Band The High Speed Karmageddon wird nach einem Konzert vom selbstverliebten Manager einer großen Plattenfirma angesprochen. Dieser verspricht der Band endlich den langersehnten Vertrag, Geld und alles, was das Musikerherz begehrt. Einziger Haken an der Sache: Der Musikstil soll stark verändert und ein paar Bandmitglieder ersetzt werden, da diese nicht mehr ganz „teenietauglich" sind. Die Band lehnt den Deal ab und beschließt kurzerhand einen neuen Plan: Der Weg nach oben soll über ein neues Album unter der Regie des großartigen, durchgeknallten Produzenten Jack Pott eingeschlagen werden, der seltsamerweise alle 6 Jahre, 6 Monate und 6 Tage ein Hit-Album produziert. The High Speed Karmageddon bleiben knapp drei Wochen, um Jack zu finden und 10.000 Euro aufzutreiben. Doch die Pläne für die Geldbeschaffung werden mit jedem Versuch dreister und die Typen, mit denen sich die vier Musiker anlegen, immer gefährlicher.

Fährmannsfest 2013 will behinderte Menschen einbeziehen

In der Region Hannover gibt es bislang keine Open-Air-Großveranstaltung, die die besonderen Bedürfnisse behinderter Menschen berücksichtigt. Dabei gibt es hier mit rund 106.000 schwerbehinderten Menschen einen großen potenziellen Interessentenkreis. Daher wollen die Hannoverschen Werkstätten gemeinsam mit Linden outdoor ein Konzept für inklusive Open-Air-Kultur-Veranstaltungen entwickeln. Am Anfang steht dabei als Pilotprojekt die Ausrichtung des Fährmannsfestes als inklusives Festival.

Fährmannsfest

Fährmannsfest

In der ersten Projektphase wird das Fährmannsfest 2012 von Betroffenen besucht und bewertet. Im zweiten Schritt wird aus den Erfahrungen ein Konzept für die inklusive Ausrichtung des Festivals im Jahr 2013 entwickelt. Ein barrierefreier Zugang und leichte Sprache sollen dabei ebenso berücksichtigt werden, wie ein inklusives Programm.

Schon beim ersten Auftritt von Die Eisbrecher – der Band der Hannoverschen Werkstätten – im Jahr 2008 auf dem Fährmannsfest zeigte sich: Diese Musiker rocken mit ebenso viel Leidenschaft wie ihre nicht behinderten Kollegen. So reifte die Idee, Menschen mit Behinderung nicht nur als Zuhörer, sondern auch als Künstler, Organisatoren und Mitarbeiter einzubinden.

Als Kooperationspartner sind neben den Hannoverschen Werkstätten verschiedene soziale Einrichtungen aus der Region Hannover im Boot, wie zum Beispiel Annastift Leben und Lernen gGmbH, Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V., Lebenshilfe Celle gGmbH und People First Hannover. Die Region Hannover fördert das Projekt finanziell.

Festivalbühne auf der Fährmannsinsel
(Weddigenufer 25, 30167 Hannover)

Freitag, 3. August, Einlass 15:00 Uhr, Beginn 16:30, Tagesticket 10 Euro
Samstag, 4. August, Einlass 14.00 Uhr, Beginn 15:30 Uhr, Tagesticket 10 Euro
Sonntag, 5. August, Einlass 14:00 Uhr, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei

Festivalticket nur im Vorverkauf für 15 Euro zzgl. Gebühren

Kulturbühne auf der Faustwiese
(Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Freitag, 3. August, Beginn 17:00 Uhr, Eintritt frei
Samstag, 4. August, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei
Sonntag, 5. August, Beginn 16:30 Uhr, Eintritt frei

Kinderfest auf der Faustwiese
(Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover)

Samstag, 4. August, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei
Sonntag, 5. August, Beginn 15:00 Uhr, Eintritt frei

Das Fährmannsfest dankt der Üstra und enercity sowie den Bezirksräten der Stadtteile Linden-Limmer, Nordstadt und Mitte für die Unterstützung bei den Investitionen in Strom- und Versorgungstechnik.

Die AsF Linden-Limmer fordert: Kommunales Wahlrecht auch für Nicht-EU-Bürger!

In einer globalisierten Welt ist es nicht weiter hinnehmbar, dass nur EU-BürgerInnen und MigrantInnen mit deutschem Pass an Kommunalwahlen teilnehmen können. Viele MigrantInnen in Deutschland leben hier bereits seit vielen Jahren und prägen das soziale Gefüge auf Gemeindeebene, so arbeiten sie in Parteien, Vereinen, Betrieben, oder in Gewerkschaften. In der Region Hannover wird dies an vielen durch MigrantInnen-Initiative gegründete Vereine deutlich.

Am vergangenen Montag (18.06.) haben Frauen der ASF-Linden-Limmer (Arbeitsgemein-schaft sozialdemokratischer Frauen) das MISO-Netzwerk Hannover (MigrantInnen Selbst Organisation) in den Räumlichen von Kargah e.V. auf dem Faustgelände besucht. VertreterInnen des Netzwerkes haben über die umfangreiche Arbeit und deren Engagement berichtet. Dabei wurde das Problem angesprochen, dass Nicht-EU-BürgerInnen, sofern sie keinen deutschen Pass besitzen, bei Kommunalwahlen nicht wählen dürfen.

Wir fordern daher ein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-BürgerInnen nach Maßstäben wie sie bereits in anderen EU-Mitgliedstaaten gelten und sich bewährt haben. Personen, die ihren ständigen Aufenthaltsort in Deutschland haben, sollte die Möglichkeit eröffnet werden, Kommunalpolitik aktiv mitzugestalten. Art. 28 Abs. 1 Satz 3 Grundgesetz muss entsprechend erweitert werden, damit nicht nur EU-BürgerInnen, sondern auch Personen aus Drittstaaten ein kommunales Wahlrecht ermöglicht wird. Die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage ist wichtig und dringend, denn politische Gleichstellung auf kommunaler Ebene ist ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Integration.

www.spd-linden-limmer.de

 

Hannover 96 spielt im DFB-Pokal gegen Oberligist FC Nöttingen

Hannover 96 spielt in der 1. DFB-Pokalhauptrunde beim FC Nöttingen in Baden-Württemberg

Der erste Pflichtspielgegner unserer Mannschaft in der neuen Saison 2012/13 steht fest. Hannover 96 tritt in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim badischen Oberligisten FC Nöttingen an. Dies ergab die Auslosung am Samstagabend im EM-Quartier der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Danzig. Gespielt wird am Wochenende 17. – 20. August 2012, also eine Woche vor dem Auftakt in die 50. Bundesliga-Saison. Die genauen Ansetzungen legt der DFB in Kürze fest.

96-Cheftrainer Mirko Slomka meinte nach der Auslosung: "Wir haben den Anspruch, dieses Erstrundenspiel zu gewinnen – auch wenn natürlich der FC Nöttingen als Fünftligist gegen uns die große Überraschung schaffen möchte. Mit nur vier Pokalspielen in den vergangenen drei Jahren hatten wir in diesem Wettbewerb zuletzt keine gute Bilanz. Genau deswegen möchten wir jetzt erfolgreicher abschneiden. Ich finde, der DFB-Pokal ist für jeden Klub ein attraktiver und spannender Wettbewerb."

Neuer Veranstaltungskalender für SeniorInnen

Das zweite Halbjahr 2012 wird … "Interessant!" In den kommenden Monaten dürfen sich Hannovers SeniorInnen auf ein Programm aus Information und Kommunikation freuen – zusammengefasst im neuen Veranstaltungsheft "Aktiv durch das zweite Halbjahr 2012". Der aktuelle Kalender, den der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und dem Seniorenbeirat herausgegeben hat, enthält das Angebot von Juli bis Dezember 2012.

Die TeilnehmerInnen erwarten Aktionen wie Informationsveranstaltungen, Firmenbesichtigungen (bei WABCO oder im Airbuswerk Hamburg), die Zeitzeugen-Reihe, der Ihmesalon mit Stargast Carlo von Tiedemann, viel Aktivem wie Wanderungen und Busreisen, Tanzevents und schönen Konzerten. Außerdem wird ein neuer "Lebenstraum" erfüllt (Einmal ZauberassistentIn sein).

Die Programmhefte liegen aus im Senioren Service Zentrum des KSH, Ihmepassage 5, in dem man sich ab Montag (25. Juni) für Veranstaltungen anmelden kann, sowie in den Freizeitheimen, Bürgerämtern und vielen anderen städtischen Einrichtungen. Man findet den Kalender auch online unter www.seniorenberatung-hannover.de. Nähere Informationen unter der Telefonnummer 0511/ 168-4 51 95.

Sommerfest in der Waldstation Eilenriede

Das Sommerfest in der Waldstation Eilenriede am Sonntag (24. Juni) lädt alle kleinen und großen BesucherInnen ein, in der Zeit von 12 bis 17 Uhr das Gelände an der Kleestraße 81 zu erforschen. Sie können unter anderem auf dem Wald-Hochhaus die Stadt über den Baumwipfeln der Eilenriede entdecken und bei vielen interessanten Angeboten mitmachen. Es gibt Tierfütterungen, Waldspiele, Papierschöpfen, Kinderschminken und Holzbasteln für kleine WaldforscherInnen. Die Tierärztliche Hochschule Hannover stellt sich vor und bringt einige Tiere mit. Die Hannoverschen Werkstätten zeigen und verkaufen ihre selbst hergestellten Holzgegenstände. Darüber hinaus können die BesucherInnen die moderne Form der Schatzsuche, das Geocaching, selbst ausprobieren.

Kuchen, Waffeln, Kaffee, Tee, Brat- und Currywurst sowie Eis und kalte Getränke werden zur Stärkung angeboten.

OB Weil lehnt flächendeckende Tempo-30-Zonen in Hannover ab

Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil hat einem generellen Tempo 30 in Städten eine Absage erteilt. "Hannover hat bereits zahlreiche Tempo-30-Zonen. Eine pauschale Ausweitung von Tempo 30 insbesondere auch auf Hauptverkehrsstraßen ist nicht der richtige Weg. Das macht den Verkehr nicht unbedingt sicherer, sondern erschwert vielmehr den Verkehrsfluss", erklärt Weil angesichts der aktuellen Debatte über ein allgemeines Tempolimit von 30 Stundenkilometern in Städten.

Der Oberbürgermeister verweist darauf, dass es in Hannover mittlerweile rund 190 Tempo-30-Zonen in unterschiedlicher Länge gebe. Sie liegen insbesondere in Wohngebieten. Ziel der hannoverschen Verkehrsplanung sei ein leistungsfähiges Straßennetz, das den Bedürfnissen aller VerkehrsteilnehmerInnen gerecht werde, sowohl FußgängerInnen, dem Radverkehr, dem öffentlichen Personennahverkehr als auch dem Wirtschaftsverkehr und dem Individualverkehr mit Kraftfahrzeugen.

Tempo-30-Zonen dienen in Hannover vorrangig dem Schutz der Wohnbevölkerung, dem Fußgänger- und Radverkehr und kommen überall dort in Betracht, wo der Durchgangsverkehr von geringer Bedeutung ist. In Gewerbe- und Industriegebieten kommen Tempo-30-Zonen nicht Betracht.

Anfang des Jahres sind von der rot-grünen Ratsmehrheit zusätzliche Tempo-30-Zonen vor Schulen beschlossen worden. Darüber hinaus wird derzeit von der Verwaltung ein Konzept zur Ausweitung von Tempo 30 in der Innenstadt erarbeitet.

"Eine komplette Tempo-30-Innenstadt, die auch die Hauptverkehrsstraßen mit einschließt, wird es nicht geben. Das ergibt verkehrsplanerisch keinen Sinn. Es kommt auf die richtige Mischung an", betont Oberbürgermeister Weil. Hannover sei mit seiner Verkehrspolitik bislang gut gefahren. Dies habe eine kürzlich veröffentliche Umfrage der Region Hannover belegt, die der Landes-hauptstadt einen guten Mix der Verkehrsträger bescheinigt hatte. Mit 28 Prozent ist der Autofahreranteil in Hannover geringer als in vielen anderen Großstädten.
Der Radverkehr, der mittelfristig auf 25 Prozent wachsen soll, liegt der Studie zufolge bereits bei 19 Prozent, ebenso stark wie der öffentliche Personennahverkehr. Weil: "Dies zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

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