Jahr: 2012

Werbung

Neu in Hannover?

Umzug, neuer Arbeitsplatz, neuer Freundeskreis… eine neue Stadt ist für jeden Ankömmling eine aufregende Angelegenheit und ein wichtiger Schritt im Leben. Wir haben ein paar Tipps für die schnelle Eingewöhnung.

Herzlich willkommen in Hannover, einer der modernsten und schönsten Städte Deutschlands. Es ist wunderbar, dass Sie sich für ein Leben hier entschieden haben und wir hoffen, dass Sie an Ihrem neuen Arbeitsplatz und von Ihren neuen Nachbarn herzlich begrüßt wurden. Nun geht es darum, den Alltag in Hannover zu organisieren. So klappt es mit einem schönen Leben in unserer Stadt.

Kontakt finden

Der erste Ansatzpunkt für neue Freundschaften ist in den meisten Fällen der Kollegenkreis. Hier hören Sie die Neuigkeiten der Stadt und erfahren von Veranstaltungen, die Sie nicht verpassen sollten. Achten Sie darauf, sich nicht zu schnell auf einen Kollegen zu fixieren. Versuchen Sie eher in der großen Runde Mittagessen zu gehen oder sich in der Freizeit mit mehreren Kollegen zu verabreden. Das hält Ihnen länger alle Möglichkeiten offen.

Wer sich zu schnell mit einer Person verbündet, der wirkt abschreckend auf die anderen Kollegen. Vermeiden Sie diesen Effekt von Anfang an. Wenn Ihre Kollegen zu den gemeinsamen Treffen ebenfalls Freunde mitbringen, können Sie schnell Ihren Bekanntenkreis erweitern und sich wirklich gute Freunde suchen.

Kleidungsstil anpassen

Beobachten Sie genau, was die Menschen in Ihrer Umgebung tragen. Je mehr Sie sich anpassen, desto schneller werden Sie sich in der neuen Stadt wohlfühlen. In New York lautet die Devise: Je schriller desto besser. In Hannover gilt: Normal ist beautiful.

Verzichten Sie auf extravagante Kleidung und investieren Sie lieber in gute Qualität bei echten Basics. Besonders entspannt können Sie übrigens Online einkaufen, denn hier haben Sie genügend Zeit, sich alle Modelle und Kleidungsstücke anzusehen. Unter Umständen kann die Auswahl der neuen Garderobe nämlich eine kniffelige Sache werden.

Nehmen Sie sich etwas Zeit und Stöbern Sie in Ruhe bei den großen, bekannten Versandhäusern wie zum Beispiel auf http://www.klingel.de. Hier finden Sie garantiert tolle Teile für Ihren neuen Look.

Umgebung entdecken

Erkunden Sie die Stadt, in der Sie von nun an leben wollen. Es ist empfehlenswert, nach einem Umzug zunächst einmal die Nachbarschaft zu erkunden. Fragen Sie zum Beispiel nach dem besten Bäcker und testen Sie die Kneipen in der Umgebung. Außerdem schadet es nicht, zu wissen, wo der nächste Briefkasten und die verschiedenen Bankautomaten sind.

Als nächstes sollten die Kreise größer gezogen werden. Ein Besuch auf einem hohen Turm, von dem aus man auf die Stadt blicken kann, ist spannend. Sieht man das Dach des eigenen Hauses? In welcher Richtung liegt das Büro? Auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind einen Besuch wert. In stressigen Zeiten ist es gut, wenn man den kürzesten Weg in den Park und zum nächsten Naherholungsgebiet kennt…

Werbung

Sicher durch den Rechtsdschungel: Werbung und Wettbewerbsrecht für Einzelhändlerinnen

stoerer_rechtsberatungstag_2012Infotag am 9. Oktober 2012

pdf Einladungsflyer (pdf)

Der Einzelhandel ist einer der wichtigsten Motoren der niedersächsischen Wirtschaft. Nach wie vor wählen viele Gründerinnen den klassischen Einzelhandel als Weg in die Selbstständigkeit – das eigene Ladengeschäft scheint für viele Gründungsinteressierte auch in Zeiten boomender Internet-Shops immer noch attraktiv. Und obwohl die meisten Gründerinnen und Un-ternehmerinnen Expertinnen auf ihrem Gebiet sind und eine genaue Vorstellung von der Umsetzung ihrer Geschäftsidee und der Führung eines eigenen Ladengeschäftes haben, treten gerade im Umgang mit dem Thema Recht häufig Fragen auf: Wie kann und darf ich werben? Was ist erlaubt rund um Rabatte, Gutscheine und Co.? Und was ist wichtig beim Umgang mit Personal und freien MitarbeiterInnen?

Dieses Informationsbedürfnis nimmt Gründerinnen-Consult (hanno-verimpuls GmbH) zum Anlass, gemeinsam mit dem Rechtsanwalts- und Notarverein Hannover e.V. und der Stadtbibliothek List am 9. Ok-tober 2012 einen Infotag zum Thema Recht im Einzelhandel anzubie-ten. Eingeladen sind alle Gründerinnen und Unternehmerinnen, die im Einzelhandel selbstständig sind oder planen, sich mit einem Ladenge-schäft selbstständig zu machen. In drei Vorträgen erläutern erfahrene RechtsanwältInnen rechtliche Fragen zu Werbung und Wettbewerbs-recht im Einzelhandel sowie arbeitsrechtliche Aspekte. Zwischen den Vorträgen haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, Rückfragen zu klären und Erfahrungen auszutauschen. Der Infotag Recht im Einzelhandel findet statt am 9. Oktober 2012 von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr in der Stadtbibliothek List im Podbi-Park, Lister Str. 11, 30163 Hannover. Die Teilnahme kostet 10 Euro. An-meldungen nimmt Gründerinnen-Consult unter 0511-92400120 oder info@gruenderinnenconsult.de entgegen.

Weitere Informationen und das ausführliche Programm gibt es unter: www.gruenderinnenconsult.de.

Die Beziehungswaisen mit ihrem Programm „Frauen zur Sonne mit Freizeit“

Beate Heinemann und Sigrid Samieske sind "Die Beziehungswaisen", die das Leben in einer Zweck-WG zusammengewürfelt hat. Zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungen der Welt prallen aufeinander – mal ist das zum Lachen, mal zum Weinen und manchmal bringt es zum Nachdenken.

Veranstaltungsort: Stadtteilzentrum Nordstadt, Bürgerschule
Termin: 12.10.2012, 19:30 Uhr#

http://www.youtube.com/watch?v=EZicQYJ-c9E

Stadtbahnlinie 5: Busse ersetzen Stadtbahn in Stöcken

Wegen Weichenarbeiten in Stöcken können von Sonntag, 07. Oktober 2012, gegen 5.45 Uhr bis Montag, 08. Oktober 2012, um 3.30 Uhr die Haltestellen „Weizenfeldstraße“ und „Stöcken“ nicht von den Stadtbahnen der Linie 5 angefahren werden. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen „Stadtfriedhof Stöcken“ und „Stöcken“ eingerichtet. Der Umstieg zwischen Stadtbahn und Bussen erfolgt in beiden Fahrtrichtungen an der Haltestelle „Stadtfriedhof Stöcken“. Die Stadtbahnen der Linie 5 fahren in dieser Zeit zusätzlich auf der Strecke der Linie 4 über die Haltestellen „Hemelingstraße“ und „Hogrefestraße“ bis zur Haltestelle „Wissenschaftspark Marienwerder“.

Premiere: Franz Kafka. Kein Schlaf Nur Träume.

Ja, mach nur einen Plan.
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch 'nen zweiten Plan.
Geh' n tun sie beide nicht.
Franz Kafka. Kein Schlaf nur Träume

Wie Ihnen und Euch wahrscheinlich zu Ohren gekommen ist, mussten wir unsere Spielzeiteröffnung auf den 29.09.2012 verschieben; Grund hierfür war eine Erkrankung im Ensemble, die eine Änderung bzw. Anpassung des gesamten Musik-Konzeptes erforderlich machte.

Wir haben in den letzten zwei Wochen konzentriert und mit viel Hingabe am neuen Konzept gearbeitet und freuen uns, dass die Premiere am 29.09. nun endlich kommen kann:

Nach mehr als 18monatiger Vorbereitungs- und Probenzeit eröffnen wir die neue Spielzeit mit
"Franz Kafka. Kein Schlaf Nur Träume."

Mittwoch: Theater spielt Kafka

Mittwoch: Theater
spielt Kafka

Wie kein zweiter deutschsprachiger Schriftsteller polarisiert Franz Kafka seine Leserschaft. Das geheimnisvolle und tagträumerische Werk zählt unbestritten zum Kanon der Weltliteratur; seine Romane, Erzählungen und Fragmente wirken dabei anziehend und faszinierend, während sie uns gleichzeitig außen vor lassen. Das Mittwoch:Theater wird mit dieser Collage über Leben und Werk von Franz Kafka eine Hommage an den Prager Exzentriker auf die Bühne bringen. Biographische Szenen aus Kindheit, Familie, Beruf und Beziehungen kombinieren wir mit so bedeutenden Werken wie "Das Urteil" und "Brief an den Vater" und zeigen so ein betörendes und verstörendes Bild des epochalen Literaturgenies, das Überraschungen und neue Sichtweisen verspricht.

Für dieses Portrait verwenden wir überwiegend Original-Texte von Franz Kafka, die wir teils bearbeitet und neu zusammengestellt haben. Auch kommen Texte u.a. von Max Brod, Heinrich Mann, Thomas Mann, Hermann Hesse, Robert Musil oder Dostojewski zum Einsatz.

"Franz Kafka. Kein Schlaf Nur Träume." entstand mit freundlicher Beratung durch die Deutsche Kafka-Gesellschaft in Bonn. Das Grußwort der Deutschen Kafka-Gesellschaft zu unserer Premiere finden Sie am Ende dieser Email.

Es spielen: Janet Doant, Gundula Fechner, Daniela Glausch, Miriam Gruenke, Kordula Mitschke; Heinrich Baxmann, Till Büthe, Patrick Gersmeyer, Karl Heinz Jacobs, Joachim Jahn, Joachim Meyer, Rüdiger Preusse.

Kostüme: Imke Ludwig und Ina Conrad; FH für Design und Medien Hannover

Musik: Albert Wassmann (Glasharfe) und Jonathan Josten/Sebastian Bischoff (Piano)

Die Premiere am 29.09.2012 ist bis auf wenige Restkarten ausverkauft.
Weitere Aufführungen im Oktober sind am 03., 10. und 13.10.2012.

Mehr Impressionen zum Stück finden Sie auf unserer Website www.mittwochtheater.de (Tickets online) oder auf Facebook (Suchbegriff: Mittwoch:Theater).

„Aufbruch in die Moderne“ – Klavierkonzert zum 150. Geburtstag von Claude Debussy

KlavierschülerInnen der Musikschule

KlavierschülerInnen der Musikschule

SchülerInnen der städtischen Musikschule spielen am Freitag (28. September) ein Klavierkonzert zum 150. Geburtstag von Claude Debussy. Das Konzert unter dem Titel "Aufbruch in die Moderne" beginnt um 19.30 Uhr im Saal des Freizeitheimes Lister Turm, Walderseestraße 100.

Mit Claude Debussy, dem französischen Komponisten und Hauptvertreter des musikalischen Impressionismus, beginnt in der Musikgeschichte der Aufbruch in die Moderne. Die Klangwelten dieses Visionärs stehen im Mittelpunkt des Konzertes, bei dem Debussys berühmtestes Klavierwerk, "Claire de lune", nicht fehlen darf. Leitung und Moderation: Volker Voß, Fachleitung Tasteninstrumente der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover. Der Eintritt ist frei.

VHS: Seminar gegen Flugangst

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet am Sonnabend (29. September) von 9.30 bis 18 Uhr ein Seminar für Menschen mit Flugangst an. Ein Flugkapitän a.D. wird die technischen Abläufe eines Fluges anschaulich erklären und anhand von Ge-räuschen, kleinen Filmen und Experimenten verständlich machen, welche Rahmenbedingungen während eines Fluges herrschen. Im zweiten Teil des Seminars lehrt eine Heilpraktikerin die "Klopfakupressur" der energetischen Psychologie. Diese Technik nutzt Akupunkturpunkte zur Selbstbehandlung und soll helfen, Ängste und Stress vor und während des Fluges deutlich zu reduzieren.

Die Teilnahme kostet 83,50 Euro, unterrichtet wird im Haus der VHS am Theodor-Lessing-Platz 1. Anmeldung und weitere Informationen bei der VHS unter 168-44703.

Ampelanlage Brühlstraße/Otto-Brenner-Straße außer Betrieb

Die Ampelanlage Brühlstraße/Otto-Brenner-Straße ist am Donnerstag (27. September) von 9 bis etwa 16 Uhr abgeschaltet.

Grund hierfür ist das Versetzen von Signallichtern auf neue Pfosten und Arbeiten an der Steuerung.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Bereich.

Licht & Lampions: „Der Garten leuchtet SPEZIAL“

Illumination 2012 (Foto: Rosi Radecke)

Illumination 2012 (Foto: Rosi Radecke)

Zum Abschluss der diesjährigen Illuminationen im Großen Garten lädt ein Lampion-Spaziergang am 2. Oktober zum Lustwandeln ein: Wer mag, kann einen Lampion mitbringen oder am Eingang erwerben (3,50 Euro pro Set mit Kerze und Stab) und um 18.30 Uhr zur Sonnenuhr kommen. Dort startet der Spaziergang durch den abendlichen Garten. Nach und nach erstrahlen die Lichter der Wasserspiele, sanfte Klänge begleiten den Weg. Ziel ist das Becken der Großen Fontäne, die schließlich hell erleuchtet gen Himmel emporsteigt. Immer wieder ein Erlebnis!

Einlass ist ab 18 Uhr, die Illumination beginnt nach dem Lampionspaziergang um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Auch am 29. und 30. September ist der Große Garten nochmals illuminiert zu erleben. Einlass ist ab 19 Uhr, von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr sind die Brunnen, Fontänen, Hecken und Skulpturen erleuchtet und Händels Wassermusik erklingt.

Am Abend der Spezial-Illumination (2. Oktober) bietet die Schlossküche Herrenhausen ein Feinschmeckermenü an – nach dem Gartenspaziergang lockt ein süßes Dessert. Für das Menü kann unter der Rufnummer 0511/2794940 reserviert werden.

Hannover legt Konzept für umfassende Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit vor

Zur Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit hat Jugenddezernent Thomas Walter den Ratsgremien jetzt eine umfassende Rahmenkonzeption vorgelegt. Sie wurde in einem mehrjährigen Prozess unter Beteiligung aller Träger der Kinder- und Jugendarbeit und unter wissenschaftlicher Begleitung des Institutes für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim erarbeitet. Walter nannte das Konzept "einen besonders anspruchsvollen Weg, eine effektive und bedarfsgerechte offene Kinder- und Jugendar-beit zu organisieren".

Ausgangspunkt der Überlegungen sind veränderte Ansprüche an die offene Kinder- und Jugendarbeit. Sie drücken sich vor allem in einem veränderten jugendlichen Mobilitäts- und Nutzungsverhalten aus sowie in einem Nachlassen des weltanschaulich orientierten Freizeitverhaltens.

Der Neuorganisationsprozess hat folgende Ziele:

  • eine sozialräumlich ausgerichtete Bedarfsermittlung und Organisationsstruktur der offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • eine Orientierung an sozialen Rahmendaten über die Bedarfslagen von Kindern und Jugendlichen vor Ort
  • eine verbesserte Zusammenarbeit der Träger der Jugendarbeit, unabhängig von ihrer Trägerzugehörigkeit.

In die Organisationsreform einbezogen sind über 90 geförderte Einrichtungen und Angebote an 47 Standorten, darunter

  • 18 Jugendzentren
  • über 50 kleine Jugendtreffs bzw. "Lückekindertreffs" (für 10- bis 14-Jährige)
  • 9 Spielparks
  • diverse außerschulische Bildungsangebote wie mobile Straßensozialarbeit, der Jugendferienservice und kulturelle Jugendbildung
  • über 30 verschiedene Träger.

Der 2009 gestartete Reformprozess wurde in vier Arbeitsgruppen mit insgesamt über 100 Fachkräften intensiv diskutiert und gestaltet. Die nun vorliegende Rahmenkonzeption ist seit zwei Jahren in den Stadtbezirken Linden-Limmer, Herrenhausen-Stöcken und Südstadt-Bult erprobt worden. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen nunmehr ab Jahresbeginn 2013 auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

Konkret bedeutet die Organisationsreform:

  • Umorientierung der inhaltlichen Arbeit auf den sozialen Raum statt auf die entsendende Institution
  • Einrichtung von "Trägerverbünden" (öffentlich und verbandlich) in den Stadtbezirken; organisiert in "sozialräumlichen Koordinierungsrunden"
  • Gemeinsame Bedarfsermittlung in den Trägerverbänden auf Basis existierender Ressourcen; Koordination durch die Stadtverwaltung (Jugendbildungskoordinatoren)
  • Zielvereinbarungen mit der Fachverwaltung zur Steuerung der inhaltlichen Angebote
  • Erstellung von jährlichen Sozialraumprogrammen (abgestimmt unter Trägern; Einbringen der trägerspezifischen Ressourcen) auf Basis von Ressourcen-Zusagen mit dreijähriger Bindung
  • Fachliche Bewertung/Abstimmung der einzelnen Sozialraumprognosen in einer "Unter AG '78" (die "AG '78" ist gemäß Paragraph 78 Kinder- und Jugendhilfegesetz Grundlage für Jugendhilfeplanung)Dort auch: Einbringung stadtweiter, zentraler Programme der Jugendverbandsarbeit und anderer Träger
  • Zuleitung an eine "AG '78" (Leitungsebene der Verbände), von dort aus: Weiterleitung (mit Stellungnahme) an Jugendhilfeausschuss/Beschlüsse durch Ratsgremien auf Basis von Beurteilung/Zielvereinbarung durch "AG '78" und Jugendhilfeausschuss.

Für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ergibt die Neukonzeption eine neue Mischung:

  • Sie beinhaltet einerseits stadtweite, qualitativ ansprechende Angebote mit Schwerpunktsetzung (z. B. Jugendsportzentren, Haus der Jugend, Ferienfreizeiten),
  • andererseits sozialräumliche Einrichtungen mit Räumen zum Entspannen ("Chillen"), Gruppen- und Interessenangebote,
  • gleichzeitiger Ausbau der Angebote auch im öffentlichen Raum in Verbindung mit aufsuchender Jugendarbeit im Sozialraum (z. B. Jugendarbeit im Schwimmbad, in der Skaterszene oder bei Veranstaltungen).

In die Kinder- und Jugendarbeit werden zurzeit seitens der Landeshauptstadt Hannover jährlich rund 13 Millionen Euro investiert, die zum einen Zuschüsse an freie Träger, zum anderen aber auch eigene Angebote und Maßnahmen umfas-sen. Die nun erarbeitete Rahmenkonzeption schlägt den Ratsgremien vor, die bereits erprobte Neuorganisation in weiteren Stadtbezirken umzusetzen und alle drei Jahre entsprechend den Bedarfslagen in den sozialen Räumen zu aktualisieren.

Jugenddezernent Walter resümierte abschließend:
"In die Neuorganisation ist intensive Arbeit der beteiligten Verbände, der Stadtverwaltung und der wissenschaftlichen Begleitung einge-flossen. Dabei besteht Konsens, dass es darum gehen muss, die Angebote am Bildungs- und Freizeitbedürfnis der jungen Menschen und nicht am Organisationsinteresse von Institutionen auszurichten. Deshalb ist gemeinsames Ziel, personelle, räumliche und konzeptionelle Ressourcen zu bündeln, und gemeinsame Ziel-Interessen zu definieren und zu verfolgen. Wenn wirklich alle 'an einem Strang ziehen' könne es gelingen, gerade die offene Kinder- und Jugendarbeit mit ihren freiwilligen und im besten Sinne 'einfach offenen' Angeboten zum wirksamen Instrument einer aktiven und präventiven Bildungs- und Sozialpolitik zu machen."

Seite 30 von 76« Erste...1020...2829303132...405060...Letzte »