Monate: Januar 2013

Erzählcafé in Kleefeld im Februar

Am 11. und 24.Februar bietet der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) wie an jedem  zweiten und vierten Montag im Monat SeniorInnen in Kleefeld Gelegenheit zu Kontakten und Gesprächen beim "Erzählcafé". In der Begegnungsstätte für Senioren, Rodewaldstraße 17, kann bei einer Tasse Kaffee von 14 bis 15.30 Uhr in gemütlicher Atmosphäre geplaudert werden.

Gruppenleiter Wilfried Baron freut sich auf Menschen, die Lust auf interessante Gespräche in einer netten Gruppe haben oder einfach nur zuhören möchten.

Die Teilnahme ist kostenlos und jederzeit ohne Anmeldung möglich. Weitere Informationen gibt Renate Siebler beim KSH, Telefon 168-43684.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Pflegeeltern gesucht – Infoveranstaltung

Der Pflegekinderdienst des Kommunalen Sozialdienstes (KSD) der Landeshauptstadt Hannover sucht (Ersatz-)Familien, die Kindern für einen begrenzten Zeitraum oder auf Dauer ein neues Zuhause geben können.

Für Interessierte bietet der KSD am Dienstag (5. Februar), 17 bis 19 Uhr, eine Informationsveranstaltung an im Fachbereich Jugend und Familie, Pflegekinderdienst, Nikolaistraße 14, 30159 Hannover (Eingang Karolinenstraße 2).

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Informationen gibt es unter der Telefonnummer 168-41550 und im Internet unter www.Pflegekinder-Hannover.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Zum Weltkrebstag am 04.02.2013: Kostenlose Angebote für Betroffene und Angehörige in Hannover

Krebsberatungsstellen: Unterstützung finden und Antworten bekommen

Krebs ist eine Diagnose, die Betroffene und ihre Angehörigen oft völlig unerwartet trifft. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus fühlen sich viele Menschen allein mit ihren Fragen, seelisch belastet und manchmal überfordert. Häufig wissen sie nicht, an wen sie sich wenden können. Psychosoziale Krebsberatungsstellen, wie das Krebsberatungszentrum des Caritasverbandes Hannover e. V. bieten Hilfe bei seelischen Krisen und sozialrechtlichen Fragen. Hier erhalten Krebs-Betroffene und Angehörige Hilfestellung, um die eigene Krankheit zu bewältigen oder mit der Erkrankung von nahestehenden Menschen angemessen umzugehen.

Wohl fühlen sollen sich Krebs-Betroffene, wenn sie die Räume des Krebsberatungszentrums im ka:punkt, Grupenstr. 8 betreten. Leiterin Hannelore Dröge hat die Zimmer hell und freundlich gehalten, die Büros mit Blumen ausgestattet. Es geht darum, Vertrauen aufzubauen, für die richtige Atmosphäre zu sorgen, um über alle Sorgen sprechen zu können. „Viele Menschen, die sich an uns wenden, haben starke Ängste vor Wiedererkrankung, fragen sich, ob sie ihre Arbeitsstelle verlieren, wenn sie länger krank sind und wissen nicht, auf welche Sozialleistungen sie Anspruch haben“, sagt Hannelore Dröge. Zusammen mit ihren 3 Mitarbeiterinnen berät sie bei psychischen und sozialen Belastungen und vermittelt bei Bedarf weiter an andere hilfreiche Einrichtungen, Selbsthilfegruppen oder Psychotherapeuten. „Unser wichtigstes Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern“, sagt die Leiterin der Krebsberatungsstelle.

Individuelle Beratungen sind dabei nur ein Aspekt, die Krebs-Betroffene in Hannover wahrnehmen können: Die Anlaufstelle organisiert auch Informations- und Gruppenangebote, zum Beispiel auch für Kinder krebskranker Eltern, initiiert den KrebsInformationstag gemeinsam mit der MHH, der Niedersächsischen Krebsgesellschaft und den Niedergelassenen Onkologen. Arbeitet vernetzend mit zertifizierten Zentren, ambulanten und stationären Hospiz/Palliativeinrichtungen.

Das Krebsberatungszentrum Hannover wurde vor 23 Jahren gegründet. Träger ist der Caritasverband Hannover e. V.

Obwohl die Finanzierung dieses Projekts anfangs auf unsicheren Füßen stand, wollte man alles tun, um Betroffenen in sozialen und psychischen Notlagen mit Information und Beratung beizustehen. Denn der Bedarf ist groß.

Zurzeit wird das Krebsberatungszentrum von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen eines Förderschwerpunktprogramms zusammen mit 25 weiteren Beratungsstellen finanziell unterstützt. Mit diesem Programm soll der Unterversorgung in vielen Regionen Deutschlands entgegen gewirkt werden. Wenn für das Krebsberatungszentrum diese Förderung 2014 zu Ende geht, ist ihre weitere Zukunft unsicher. Zurzeit fehlt in Deutschland eine Finanzierungsregelung für derartige Beratungsleistungen. Hier ist die Politik gefordert: Sie muss die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, damit zum Beispiel die Krankenkassen ihren Beitrag für den Fortbestand von Krebsberatungsstellen in Zukunft leisten.

Mehr Informationen zum Krebsberatungszentrum unter www.krebsberatung-hannover.de und unter Tel.: 0511 270739-63

Gebührenstrukturreform für die Abfallentsorgung wird von aha vorbereitet

Nach dem Beschluss der Regionsversammlung vom 14.12.2010 zur Überarbeitung der Gebührenstruktur hat die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) in den letzten Monaten intensiv an verschiedenen Varianten gearbeitet, die auch den Vorgaben des  Oberverwaltungsgerichts Lüneburg (OVG) in seinem Urteil vom Oktober 2012 entsprechen. Nur ein Vorschlag hielt der Prüfung letztlich Stand. Bei dem Modell wird regionsweit eine einheitliche grundstücksbezogene Grundgebühr in Höhe von 29 Prozent der gesamten Entsorgungskosten erhoben und im Umland der Restabfallbehälter eingeführt. Nach Ablauf einer mehrjährigen Übergangszeit soll die „Tonne" dann in der gesamten Region Hannover den Restabfallsack ersetzen. Bei allen anderen Varianten wären einzelne Personengruppen über Gebühr belastet worden. Das gilt insbesondere für die Sackabfuhr. Die Vorgaben des OVG hätten den Preis für einen 35-Liter-Restabfallsack auf bis zu 5,60 Euro und damit in astronomische Höhen getrieben.

Das Modell wird dem Ausschuss für Abfallwirtschaft (AfA) der Region Hannover in der nächsten Sitzung am 12. Februar 2013 präsentiert. Ziel ist es, einen politischen Auftrag zur weiteren Konkretisierung zu erhalten, damit bereits im Sommer 2013 die Änderung der Abfallsatzung beschlossen werden kann. Die neue Abfallgebühr soll für den neuen Gebührenzeitraum ab 1.1.2014 in Kraft treten.

Die von den politischen Gremien der Region Hannover geforderte Überarbeitung der Gebührenstruktur beinhaltete die möglichst weitgehende Angleichung der Gebühren, einen weiterhin hohen Dienstleistungsstandard für Privathaushalte ohne weitere Gebühr, eine Erleichterung für Kleinstgewerbe, Familienfreundlichkeit und soziale Gerechtigkeit, eine Belohnung für Abfallvermeidung und Recycling, die Reduzierung der wilden Abfallentsorgung sowie die Beibehaltung der Sack- und Behälterabfuhr und die Prüfung der finanziellen und technischen Machbarkeit einer Ausweitung der Behälterabfuhr auf freiwilliger Basis.

Der vorliegende Vorschlag für eine Gebührenreform bedeutet eine Richtungsentscheidung, zwei unterschiedliche Systeme zu harmonisieren. Neben den Inhalten des politischen Auftrages musste auch die Finanzierungssicherheit von aha berücksichtigt werden.

„Dem politischen Wunsch nach einer Beibehaltung der Sackabfuhr kann vor dem Hintergrund des OVG-Urteils letztlich nicht entsprochen werden. Bei einer solch komplexen Systemumstellung gibt es naturgemäß Gewinner und Verlierer. Diesen Effekt gilt es möglichst verträglich und gerecht zu gestalten. Innerhalb des gleichbleibenden Kostenvolumens wird es aber grundsätzlich nur eine Umverteilung geben. Die Auswirkungen hängen von der jeweiligen Haushaltssituation und dem Abfallaufkommen ab. In jedem Fall wird die Abfallgebühr transparenter und gerechter", sagt Prof. Dr. Axel Priebs, Erster Regionsrat und Umweltdezernent der Region Hannover. Die Umstellung auf die Tonnenabfuhr im Umland kostet aha rund vier Millionen Euro. In dem Übergangszeitraum vom Sack zur Tonne wird es weiterhin zwei getrennte Systeme geben.

„Wir haben unterschiedliche Varianten durchkalkuliert. Und nur die grundstücksbezogene Grundgebühr in Kombination mit der Tonnenabfuhr entspricht allen Kriterien des OVG hinsichtlich einer einheitlichen und gerechten Grundgebühr und gleichzeitig auch den meisten Anforderungen der Regionsversammlung", sagt aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter.

Die kostenlosen Serviceangebote wie Wertstoffhöfe oder Sperrmüllabholung bleiben bei dem Modell erhalten. Die derzeitigen Berechnungen beruhen auf dem Wirtschaftsplan 2013 von aha. Bereits absehbare Veränderungen sind zwar berücksichtigt, abschließendes Zahlenmaterial kann aber erst mit der Kalkulation für den Gebührenzeitraum 2014 bis 2016 vorgelegt werden. Auch der Übergangszeitraum wird zu kalkulieren sein.

www.aha-region.de

aha – zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover

Faust: Uwe Banton & Ephraim Juda

Live und wahrhaftig: die beiden Modern-Roots-Reggae-Durchstarter auf gemeinsamer Tour mit der Feueralarm-Band. Support: Bastian Minari & The Rockanovaz

TERMIN: 07.02.2013
EINLASS / BEGINN: 20:00 Uhr / 21:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 8,- Euro / AK: 12,- Euro
ORT: Faustgelände / Mephisto

Nachhaltigkeit und überzeugte Aussage. Straighte Haltung und kritisches Bewusstsein. Meinung und Persönlichkeit. Sympathie, musikalische Finesse und eine unschlagbare Vision. Uwe Banton und Ephraim Juda stehen für diese Attribute mit jeder Faser ihres Daseins. Die beiden Ausnahme-Musiker leben damit eine unverrückbare Haltung, die nicht nur im Modern-Roots-Reaggae ihres gleichen sucht, sondern weit darüber hinaus in den Musik-Szenen dieser Tage äußerst selten geworden ist. Nun sind beide gemeinsam auf Tour, jeweils mit der Feueralarm-Band, Deutschlands wohl bester Reggae & Dancehall-Backing Band. Für passenden Support sorgen Bastian Minari & The Rockanovaz aus Braunschweig.

Uwe Banton

Uwe Banton

Uwe Banton

Alltäglich finden wir uns einem medialen Dauerbeschuss ausgesetzt, sehen Bilder von Kriegen, hungernde Kinder, Politiker in schweren Limousinen, garniert mit schwachsinnigem Klatsch. Was können wir glauben, was ist Propaganda? Wer eine Zeitung aufschlägt oder den Fernseher einschaltet, wähnt sich der Psychiatrie schon einen Schritt näher. Uwe Banton spricht von einem medial geführten “Mental War”. Und gibt uns mit dem gleichnamigen Album lebenserfahrene, entspannte Unterstützung, diesen Krieg heile zu überstehen. Den spirituellen Krieg zu gewinnen, den Krieg des “Lichts gegen Dunkelheit, Wahrheit gegen Lüge, Realität gegen Propaganda.” 1985 toastete der Rasta aus Bielefeld erstmals in einem Club, seit 1992 spielt er mit Band – lange Zeit mit dem Projekt Movements. 2004 entschied sich Uwe Banton für eine Solokarriere. Mit Erfolg: dank unzähliger, immer überzeugender Shows und Veröffentlichungen auf kontinuierlich hohem Niveau sicherte er sich eine stetig wachsende Fangemeinde. Für “Mental War” arbeitete Banton mit einigen der talentiertesten und erfahrensten Reggae-Musikern Deutschlands: Giuseppe “Big Finga” Coppola und Florian “Stahl” Münzer touren regelmäßig mit Gentleman und zeigen zusammen mit Banton eindrucksvoll, welche Fortschritte die deutsche Reggae-Szene in den letzten Jahren gemacht hat. Mit am Start ist insbesondere auch Keith “Roughhouse” Powell. Der Bassist von Sammy Deluxe hat sich auch als Produzent seine Sporen verdient. Den letzten Schliff verpasste der Berliner Ganjaman dem Album als Toningenieur. Und eines ist mal klar: Mit diesem Killer von Album im Rücken wird Uwe Banton auch weiterhin live straight durchmarschieren und voll überzeugen. Chapeau!

Ephraim Juda

Ephraim Juda

Ephraim Juda

Mp3-Download-Flatrates, Fashion-Trends, Casting-Shows, Daily-Soaps und One-Hit-Wonder. Musik im Schlussverkauf, auf Hochglanz poliert. In einer schnelllebigen Welt braucht es künstlerische Nachhaltigkeit, um in Erinnerung zu bleiben. Ephraim Juda tut genau das, was heute so oft fehlt. Er macht zeitlose Musik mit Herz und Charakter. Musik, die Menschen bewegt. Zusammen mit Urban Tree Music hat er gerade sein Debütalbum “Coming Home” veröffentlicht: Locker, ungezwungen und leichtfüßig, mit kompromisslosem Gesang und Texten mit Aussage. Zwölf Titel umfassend, einem Dutzend guter Argumente, weshalb sein Longplayer keiner ist, den man nach kurzem Hören wieder in die Ecke stellt. Es sind Songs mit catchy Melodien, von stilsicheren Instrumentals, großartigen Backing Vocals und der eindrucksvollen Stimme des Sängers getragen. Kurz: Ephraim Juda steht für Modern-Roots-Reggae mit Songwriter-Qualitäten der Exstraklasse.

Bastian Minari & The Rockanovaz
Bastian Minari konnte bereits mit zwei Alben bundesweit auf sich aufmerksam machen und das Lob der Fachpresse einheimsen. Mit seiner persönlichen Interpretation von HipHop, Reggae und Akustik-Musik schaffte es der Braunschweiger bis ins Berliner Tempodrom und stellte dort neben Künstlern wie Gentleman oder Nosliw vor mehreren tausend Zuschauern sein Können unter Beweis.

Faust e.V.
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
www.kulturzentrum-faust.de

 

5. Bilderbuchsonntag für Kleinkinder

Familien mit Kindern unter vier Jahren sollten diesen Termin nicht verpassen: Am 3. Februar 2013 lädt das Lesenetzwerk Hannover zum fünften Mal zum großen Bilderbuch-Sonntag ein. In diesem Jahr findet das Familienfest erstmals im Freizeitheim Vahrenwald statt, Vahrenwalder Straße 92. Der Eintritt ist frei.

Von 11 bis 17 Uhr erwartet die großen und kleinen BesucherInnen ein abwechslungsreiches Programm rund ums Buch, bei dem die Kleinsten im Mittelpunkt stehen. Die bunte Bilderbuchausstellung der Stadtbibliothek Hannover präsentiert mehr als 300 Bücher mit aktuellen Titeln und bekannten Klassikern die Lust machen aufs Lesen, Vorlesen, Erzählen und Entdecken.

An den Ständen der Partner des Lesenetzwerkes gibt es Bilderbuchkino in türkischer und russischer Sprache und ein Stabfigurentheater. Es wird erzählt, gesungen und gereimt und bei zahlreichen Mitmach-Angeboten können die BesucherInnen nicht nur lernen, wie man kreativ mit Bilderbüchern umgeht, sondern sich auch über frühkindliche Sprach- und Leseförderung informieren.

Zur offiziellen Eröffnung um 12 Uhr spricht Bürgermeister Bernd Strauch. Der Kinderbuchautor Ingo Siegner, Schirmherr des Bilderbuch-Sonntages, zeichnet und erzählt Geschichten aus seinen bekannten Büchern.

"Wo ist mein Fuß?" heißt es, wenn Ylva Jangsell und Sönke Franz vom Theater Tüte um 13 und 14 Uhr die großen und kleinen Gäste auf eine musikalische Expedition zu den Körperteilen mitnehmen. Um 15 Uhr sprechen Anke Märk-Bürmann von der Akademie für Leseförderung Niedersachsen und der Kinderarzt Martin Raguse über Sprach- und Leseförderung von Anfang an. Zum Abschluss liest die Kinderbuchautorin Agatha Ngonyani Ombeni auf Deutsch und Kiswahili. 

Der Bilderbuch-Sonntag wird organisiert von den Partnern des Lesenetzwerkes, das die Stadtbibliothek Hannover koordiniert. Mit dabei sind: Stadtbibliothek Hannover, Akademie für Leseförderung Niedersachsen, Alice-Salomon-Schule Hannover, Fachschule Sozialpädagogik, AWO-Familienbildung Projekt HIPPY, Bücherei- und Medienarbeit im Haus kirchlicher Dienste, Buchhandlung Bücherwurm, Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Buchhandlung Sternschnuppe, Lehmanns Buchhandlung, Diakonisches Werk Projekt HIPPY, Fachbereiche Bildung und Qualifizierung sowie Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover, Petra Pfahl-Scholz, Erzieherin Schwerpunkt Sprachfördermaßnahmen, Lesestart Hannover e.V., Projektstelle Sprachförderung der Landeshauptstadt Hannover, Elternbildungsprogramm Rucksack.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Wissenschaft im Rathaus: Warum wir kaufen, was wir eigentlich nicht brauchen

In vielen Lebensbereichen werden neurowissenschaftliche Erkenntnisse genutzt, um Produkte und Menschen besser zu vermarkten. Besonders junge KonsumentInnen sind im Visier der MarktforscherInnen. Können wir subtile Einflüsse rechtzeitig erkennen und ihnen widerstehen? Wie behandeln wir krankhafte Formen des Konsums, zum Beispiel den Kaufrausch? Mit diesen Fragen wird die Reihe "Wissenschaft im Rathaus" am Montag (4. Februar) um 18 Uhr im Bürgersaal des Neuen Rathauses fortgesetzt. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

Dr. med. Magnus Heier führt durch die Hirnwelten im Kopf – mit scharfer Zunge, Humor und natürlich dem gebotenen wissenschaftlichen Ernst. Prof. Dr. Klaus-Peter Wiedmann ist Direktor des Marketing und Management Instituts in Hannover und nutzt Methoden der Neuropsychologie für die Marktforschung. PD Dr. med. Dr. phil. Astrid Müller erforscht und behandelt in der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie der MHH Impulskontrollstörungen und Verhaltenssüchte, wie pathologisches Kaufen. Alexandra Sowka M. A. untersucht im Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover, wie junge KonsumentInnen mit werbehaltigen Computer- und Internetspielen umgehen und welche Wirkungen sich dadurch zeigen.

PROGRAMM

Begrüßung
Theda Minthe, Büro Oberbürgermeister, Landeshauptstadt Hannover

Vortrag
Hirnwelten – Einladung zum Denken
Dr. med. Magnus Heier, Castrop-Rauxel

Gespräch
Prof. Dr. Klaus-Peter Wiedmann, Leibniz Universität Hannover
PD Dr. med. Dr. phil. Astrid Müller, Medizinische Hochschule Hannover
Alexandra Sowka, M. A., Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Moderation
Dr. med. Magnus Heier

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.science-hannover.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 

Ampelanlage Deisterplatz abgeschaltet

Die Ampelanlage am Deisterplatz ist am Freitag (1. Februar) wegen der Reparatur eines Unfallschadens von 8.30 bis 12.30 Uhr abgeschaltet. Die Straßenverkehrsbehörde bittet, die vorfahrtregelnden Zeichen zu beachten und besondere Rücksicht auf FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu nehmen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Hannover ist gut aufgestellt und hat gute Perspektiven!

OB Weil zieht Bilanz seiner Arbeit im Rathaus

Hannovers scheidender Oberbürgermeister Stephan Weil zieht eine positive Bilanz der Stadtentwicklung seiner Amtszeit. "Hannover ist gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Hannover ist eine Stadt des sozialen Ausgleichs, die für Zusammenhalt sorgt und durch eine kluge Politik der Nachhaltigkeit die notwendigen Voraussetzungen für den Erfolg künftiger Generationen schafft", resümiert Weil die Bilanz der Stadtentwicklung von 2006 bis 2012, die am Dienstag (29. Januar) in Hannover vorgestellt wurde.  

pdf Bilanz der Stadtentwicklung von 2006 bis 2012 (pdf)

Die Entwicklung Hannovers der vergangenen Jahre ist gekennzeichnet von einer mittlerweile wieder deutlich steigenden Bevölkerungszahl in Hannover. Insbesondere die Zahl junger Familien mit Kindern hat zugenommen. "Das ist in Zeiten zurückgehender Bevölkerungszahlen in Niedersachsen und in ganz Deutschland keine Selbstverständlichkeit und bietet für die Zukunft sehr gute Perspektiven", betont Weil. Diese Entwicklung wurde begleitet von intensiven kommunalen Anstrengungen, vor allem von Investitionen in die Bildung. "Kinderbetreuung, Ganztagsschulen, Familienzentren und die Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten – darauf sind alle Energien konzentriert worden." Die Ergebnisse gäben dieser Strategie Recht: Nach sechs Jahren weisen alle Kennzahlen für Familienfreundlichkeit und Bildung in Hannover eine nachhaltige Verbesserung auf.

"Bildung ist für die soziale Balance einer Stadt ein Schlüsselthema, gerade auch für die Integration in einer multikulturellen Gesellschaft", sagt Weil. Mittlerweile hat mehr als ein Viertel der Stadtbevölkerung einen Migrationshintergrund, bei den Kindern und Jugendlichen sind es deutlich mehr als 40 Prozent. Deshalb müsse eine Großstadt Integration und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt der Stadtstrategie stellen. Weil: "Auch dies ist in Hannover mit Erfolg geschehen."

Der Noch-OB und frühere Kämmerer streicht heraus, dass die in hohem Maße kostenaufwendigen Zukunftsinvestitionen begleitet worden sind von einer nachhaltigen Konsolidierung der Stadtfinanzen. "Ende 2012 konnten wir feststellen, dass der städtische Haushalt im laufenden Ergebnis ausgeglichen ist und sogar eine kontinuierliche Entschuldung realistisch erscheint", sagt Weil. Neben jahrzehntelangen Konsolidierungsanstrengungen habe dazu auch eine positive Entwicklung der Unternehmen in Hannover und eine engagierte Wirtschaftsförderung beigetragen.

Als Gradmesser für eine hohe, womöglich noch gestiegene Lebensqualität sieht Weil regelmäßigen Befragungen an, die eine sehr hohe Zufriedenheit der EinwohnerInnen mit dem Leben in Hannover ermitteln. Das gelte auch für die Qualität der Umwelt. "Hannover ist und bleibt die grünste Großstadt Deutschlands, der Anteil von Wäldern, Parks und Gärten ist prägend für das Lebensgefühl in Hannover. Der Stadtverkehr rollt flüssig, wie wohl nur in wenigen anderen Städten", fasst Weil zusammen.

Bei dieser unter dem Strich erfreulichen Entwicklung handele es sich um eine Gemeinschaftsleistung, an der viele Menschen in der Stadtgesellschaft, der Stadtpolitik, aber insbesondere auch der Stadtverwaltung mitgewirkt hätten, betont Weil. "Mir ist es nach 16 Jahren in der hannoverschen Stadtverwaltung – davon zehn Jahre als Stadtkämmerer und sechs Jahre als Oberbürgermeister – persönlich wichtig, auf die Leistung hinzuweisen, die von vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung Tag für Tag erbracht wird. Und ich war stets froh, Teil dieses Teams zu sein und insbesondere sechs Jahre lang als Oberbürgermeister Repräsentant dieser Stadt sein zu dürfen."

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 

Behinderungen in der Vahrenwalder Straße

In der Vahrenwalder Straße müssen am Donnerstag und Freitag (31. Januar und 1. Februar) stadteinwärts vor der Kreuzung Niedersachsenring/Melanchthonstraße die Fahrspuren wechselnd gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen jeweils nach 9 Uhr und betreffen die in die Fahrbahn eingebauten Schleifen für die Signaltechnik. Mit Behinderungen ist zu rechnen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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