Monate: Februar 2013

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Handy-Software sorgt für Diebstahlschutz

Die Erfindung der Uni Kassel aus dem Jahre 2011 erfreute sich schon zu Beginn großer Beliebtheit und ist auch heute noch aktueller denn je. Es handelt sich um eine einfache Handysoftware, die mittels Bluetooth verhindern kann, dass Aktenkoffer, Mantel oder andere private Gegenstände verloren gehen. Bei einem Diebstahlversuch wird der Eigentümer des Handys durch ein klingeln, vibrieren und zusätzlich durch eine Anzeige auf dem Display auf den Verlust aufmerksam gemacht. So kann sofort gehandelt werden.

Das Entwicklerteam hatte eine sehr ansprechende Handysoftware entwickelt, die mit einfachsten Mitteln vor Diebstahl schützt. Dabei beschränkt sich die Software auf eine Bluetooth Funkverbindung. Wenn sich der Gegenstand, der eigentlich bewacht werden soll, nicht mehr innerhalb der Reichweite befindet, schlägt das Handy sofort Alarm. Der Nutzer wird auf unterschiedlichen Wegen darauf hingewiesen und kann im besten Fall den Dieb noch erwischen. Schließlich muss es aber nicht immer ein gewollter Diebstahl sein. Es kann auch ganz leicht passieren, dass man den Schlüssel in der Wohnung vergisst oder die Geldbörse aus dem Mantel rutscht. Auch ein Business Aktenkoffer sollte immer im Auge behalten werden, doch schnell kann man ihn irgendwo vergessen, wenn man in Gedanken ist. Das Programm „PT Guard" ist sehr einfach gehalten, aber dennoch unwahrscheinlich effektiv.

Wirksame Erleichterung des Alltags

Das Ziel der Software besteht vor allem darin, den Alltag zu erleichtern, der oftmals mehr als hektisch ist. So lassen sich manche Stresssituationen bereits vorher effektiv vermeiden. Dank der einfachen Funkverbindung können die unterschiedlichsten Gegenstände geschützt werden. Mittels der Verbindung weiß die Software immer, ob sich Notebook, Aktenkoffer und Mantel noch in der Nähe befinden. Sobald einer der Gegenstände die Reichweite verlässt, wird der Nutzer durch Alarm auf den Gegenstand hingewiesen. Handelt es sich dann um einen Diebstahl, so kann man schnell aktiv werden und vielleicht einen größeren Schaden vermeiden. Dabei kann die Software unterschiedlichsten Situationen auch diverse Sicherheitsstufen zuordnen. Natürlich sollte das Handy nicht zu Hause ständig Alarm schlagen, weil der Aktenkoffer nicht mehr in Reichweite ist. Dies kann einfach eingestellt werden, so lässt sich die Software perfekt individualisieren. In der Straßenbahn hingegen kann eine höhere Sicherheitsstufe zugewiesen werden, denn hier gilt es immer, besonders wachsam zu sein.

Die Sicherheitsstufen werden von der Software anhand unterschiedlicher Sensoren selbstständig verändert. Alternativ kann der Benutzer auch selbst eingreifen, wenn dies erforderlich ist. Sicherheit hat hier einfach immer oberste Priorität, entsprechend flexibel zeigt sich die Software auch. Je nach Sicherheits-Level wird zwar die Akkuleistung beeinflusst, doch die Forscher entwickelten ein Verfahren, welches sowohl die beste Sicherheit als auch eine gute Akkulaufzeit bietet. Der Energiebedarf wird daher stets im Blick behalten. Die Software soll im Laufe der Zeit für alle Handytypen vorhanden sein und so flächendeckend für Sicherheit im Alltag sorgen.

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Fabian Harloff auf Releasetour in Rainers Rockhaus

Fabian Harloff

Fabian Harloff

Releasetour "Nu Aber!" Fr. 08.03.2013 Algermissen – Rainers Rockhaus
VVK: 12,50 Euro (zzgl. Gebühren) / AK: 14,50 Euro
Einlass: 18:00 Uhr / Beginn: 20:30 Uhr

Fabian Harloff kann mit seinen 41 Jahren bereits auf 35 Jahre Berufserfahrung als Schauspieler und Musiker zurück greifen. Angefangen in der Sesamstrasse über TKKG, SK Babies, Die rote Meile und zur Zeit Notruf Hafenkante ist er aus der deutschen Fernsehwelt nicht mehr weg zu denken.

Auch seine Stimme ist in über 100 Serien, z.B. Als Bob der Baumeister oder Off Stimme der Teletubbies jedem bekannt. Beide Titelsongs singt er übrigens. Die CD "BOB das Album" hat er komplett übersetzt und getextet. Denn auch als Sänger und Songschreiber ist er seit über 20 Jahren erfolgreich aktiv.

Schon bevor er seinen ersten Plattenvertrag unterschrieb, spielte Fabian seit seinem 15. Lebensjahr, unter anderem mit seinem Bruder Marek und Jan Plewka (Selig), in Bands wie Perplex und Boss Barnes. Zwischen den Jahren 1989 und 1995 brachte Fabian sechs CDs raus, und war als Teeniestar aus der Bravo nicht mehr weg zu denken. Unter anderem schrieb er den Titelsong zum Film " Ein verhexter Sommer " 1989 und zusammen mit Lukas Hilbert den RTL Song für Wimbledon 1995.
In den Jahren darauf widmete Fabian sich mehr seiner Fernsehkarriere, wobei er zwischen 1998 und 2001 die Titel Rolle in dem Erfolgsmusical Buddy Holly übernahm. Seit über 5 Jahren ist Fabian auch jeden 1. Montag im Monat als "Dauerpraktikant" (Stargast) bei Buddy Holly Reloaded mit von der Partie. Also live singen, Gitarre spielen und entertainen …

Das beherrschen heute die Wenigsten – Harloff hat das gelernt.
Zwischendurch war er unter anderem als Schreiber an dem Prinzenhit "Du musst ein Schwein sein" und an der Udo Lindenberg Nummer "Mein Body und ich" beteiligt.
Die letzten drei Jahre hat Fabian mit der Formation "Menschenskinder" auf der Bühne gestanden, vor über 300.000 Zuschauern.

Als co/ Headliner von z.B. Nena, Ich und ich, Laith Al Deen, Reamon u.v.a. hat er wieder Lunte gerochen und will jetzt mit seiner Band und seinem Album einfach nur los legen.
Ein Schauspieler, der lieber Musiker wäre? Nein!

Ein Musiker, der sich seine Zeit genommen hat, sein Album mit guten Freunden fertig zu machen. Weil er es eben liebt, Musik zu machen!

Und das natürlich mit der perfekten Band!
Fabian Harloff – Gesang Gitarre
Detlef Wiedeke – Bass Gesang (Blue System, Spektakel)
Ritchie Kück Michelman – Gitarre Gesang (Edo Zanki, Ian Cussick, Bobby Kimbal)
Julien Kravetz – Drums (Lindenberg, Inga Rumpf, Julia Neigel, Caro)

www.fabianharloff.de
www.rainersrockhaus.de 

VHS: Fortbildung zur Gesundheitsberaterin – Informationsveranstaltung

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet am Dienstag, 5. März um 18:30 Uhr in der Schule Birkenstraße 12 eine Informationsveranstaltung zum Lehrgang Gesundheitsberaterin an.

Die Fortbildung der VHS richtet sich an Frauen, die beratend in der Gesundheitsförderung tätig sein wollen. Sie ist auch geeignet für Berufsrückkehrerinnen und Frauen, die an Gesundheitsfragen interessiert sind und sich neu orientieren möchten.

Der Lehrgang umfasst 450 Unterrichtsstunden und geht über zwei Jahre. Unterrichtet wird einmal pro Woche abends. Die Kosten betragen 1.670 Euro. Mehr Informationen gibt es auch telefonisch unter 168-4 47 03.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Stadt kauft ehemaliges AOK-Gelände am Pferdeturm

Das leer stehende Gebäude wird kurzfristig abgerissen

Die Stadt will das Grundstück Hans-Böckler-Allee 30 am Messeschnellweg, auf dem sich das ehemalige AOK-Gebäude befindet, kaufen. Eine entsprechende Beschlussvorlage geht jetzt zur Beratung in die Ratsgremien.

pdf Bebauungsplan (pdf)

pdf Konzept (pdf)

Nach dem Auszug der AOK steht das Gebäude seit 2008 leer. Planungen der derzeitigen Eigentümerin, eine Projektgesellschaft der BauWo Grundstücksgesellschaft, sahen einen Abriss und eine Neubebauung vor. Die Entwicklung und Vermarktung des Grundstücks hat sich jedoch verzögert. Durch den Leerstand sind trotz Sicherungsmaßnahmen der Eigentümerin erhebliche Vandalismus-Schäden am Gebäude entstanden.

Nach intensiven Gesprächen zwischen der Stadt und der Eigentümerin konnte jetzt eine Einigung über den Ankauf des Grundstücks durch die Stadt erzielt werden. Die Eigentümerin wird das Gebäude innerhalb eines halben Jahres nach Vertragsabschluss abreißen und das gesamte Gelände mit einer Größe von insgesamt rund 18.000 Quadratmeter geräumt an die Stadt übergeben.

"Mit dem Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes wird ein städtebaulicher Schandfleck beseitigt und wir sehen gute Chancen, das Grundstück mittelfristig erfolgreich für eine Neuansiedlung zu vermarkten", betonte Erster Stadtrat und Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff. Grundlage für die weitere Planung ist der 2009 sowohl für das ehemalige AOK-Grundstück als auch das gegenüberliegende Grundstück durchgeführte Architektenwettbewerb und ein schon vorhandener rechtskräftiger Bebauungsplan.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Klassik und Jazz im Neuen Rathaus: Klaviertrio Hannover

Die Konzertreihe "Klassik und Jazz im Neuen Rathaus" der städtischen Musikschule bietet auch 2013 hörenswerte Konzerte. An drei Terminen konzertieren Lehrkräfte der Musikschule mit ihren Ensembles im Mosaiksaal des Rathauses, Trammplatz 2. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro.

Den Auftakt gestaltet am Donnerstag (28. Februar) um 19:30 Uhr das Klaviertrio Hannover unter dem Titel "Nocturne". Mit Konzertmeisterin Lucja Madziar an der Violine, Christine Balke, Solocellistin des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, am Violoncello und der Pianistin Katharina Sellheim spielen drei Musikerinnen, denen die Kammermusik besonders am Herzen liegt. Auf dem Programm stehen die "Nocturnes" von Ernest Bloch, das Klaviertrio Nr. 1 von D. Schostakowitsch und das Klaviertrio H-Dur von Johannes Brahms.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

CeBIT: Messeschnellweg wird Einbahnstraße – Mehr Zeit für Autofahrten einplanen

Im Vorfeld der von Dienstag (5. März) bis zum darauffolgenden Sonnabend (9. März) laufenden CeBIT raten die Verkehrslenker allen VerkehrsteilnehmerInnen, sich rechtzeitig auf die zu erwartenden Erschwernisse im Straßenverkehr einzustellen. Aufgrund der erwarteten AusstellerInnen- und Besuchszahlen werden auch für diese Messe die Maßnahmen A (Anfahrt) und R (Rückfahrt) eingerichtet.

Damit ist der Messeschnellweg zwischen Weidetor und Messe-Nord morgens ab circa 7:15 Uhr nur in Richtung Süden und abends ab 17:15 Uhr nur in Richtung Norden als Einbahnstraße befahrbar. "Aufgrund der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr empfehlen wir allen Autofahrerinnen und Autofahrern, bereits ab dem ersten Messetag frühzeitig loszufahren und mehr Fahrzeit einzukalkulieren", sagt Carsten Siegert, Leiter der Straßenverkehrsbehörde. "Pendlerinnen und Pendler mit anderem Fahrziel als das Messegelände müssen sich darauf einstellen, dass der Messeschnellweg nur eingeschränkt nutzbar ist."

Nach seinen Erfahrungen zeigten sich viele AutofahrerInnen insbesondere am ersten Messetag von der starken Zunahme des Verkehrs überrascht, was oftmals zu Schwierigkeiten führe. Wegen des Aufbauverkehrs ist bereits am kommenden Wochenende (2./3. März) mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um das Messegelände zu rechnen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Handlungskonzept für Raschplatz und Limmerstraße

Mehr Sozialarbeit sowie Einsatz von Sicherheitspersonal

Im Bereich des Raschplatzes am Hauptbahnhof und in der Limmerstraße (Stadtteil Linden) hat es in den wärmeren Jahreszeiten an Wochenenden wiederholt Beschwerden über starken Alkoholkonsum und Ruhestörungen gegeben. Die Stadtverwaltung hat deshalb über eine Reihe von Maßnahmen beraten, wie die Probleme an beiden Orten deutlich verringert werden können. Dabei wurde auch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg zum Alkoholverbot in einer Straße in Göttingen geprüft.

In Abstimmung mit der Polizei sind für Raschplatz und Limmerstraße zwei Handlungskonzepte erarbeitet worden. Stadt und Polizei sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Alkoholverbot in Hannover weiterhin nicht angewendet werden kann, wie der amtierende Verwaltungschef, Erster Stadtrat Hans Mönninghoff, und Ordnungsdezernent Dr. Marc Hansmann, heute (Mittwoch) in Hannover erläuterten.

Stattdessen werden am Raschplatz und in der Limmerstraße die Sozialarbeit verstärkt und privates Sicherheitspersonal eingesetzt, um die Störungen und Probleme durch übermäßigen Alkoholkonsum spürbar zu mindern. In der Limmerstraße arbeiten Stadt und Polizei zudem mit dem Karl-Lemmermann-Haus zusammen, das bereits andere Konfliktlagen (Schünemannplatz u.a.) erfolgreich entschärft hat.

"Es geht darum, dass alle Gruppen mit unterschiedlichen Interessen öffentliche Plätze und Straßen nutzen können, ohne dass andere durch übermäßigen Alkoholkonsum, Lärm und weitere Begleiterscheinungen massiv gestört oder belästigt werden. Sowohl am Raschplatz als auch in der Limmerstraße ist das vor allem an Wochenenden bisher nicht ausreichend gewährleistet", fasst Mönninghoff die Problemlage zusammen. "Deshalb wird in Abstimmung mit der Polizei neben zusätzlicher Sozialarbeit in der Limmerstraße zu bestimmten Zeiten privates Sicherheitspersonal eingesetzt und am Raschplatz verstärkt."

Wie Ordnungsdezernent Dr. Hansmann betont, besteht nach gemeinsamer Einschätzung von Stadt und Polizei an beiden Orten derzeit keine Lage, aus der sich die notwendige Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung herleiten lässt, um ein Alkoholverbot zu begründen. "In Göttingen war ein hochrangiges Schutzgut, nämlich die Gesundheit von 300 Anwohnern betroffen, nachdem Stadt und Polizei mit zahllosen Maßnahmen erfolglos versucht hatten, die Lage zu beruhigen. Eine vergleichbare Situation könnte sich in Hannover am ehesten auf der Limmerstraße entwickeln. Dort werden wir aber zunächst mit unserem neuen Handlungskonzept versuchen, die Situation spürbar zu verbessern", sagt Hansmann.

Er leitet die von der Stadt eingerichtete Lenkungsgruppe "Ordnung und Sicherheit im öffentlichen Raum" mit den Dezernenten und mehreren Fachbereichsleitungen, in der die Handlungskonzepte für Raschplatz und Limmerstraße beraten wurden.

Strengere Hausordnung für Raschplatz und Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

Für Raschplatz und Niki-de-Saint-Phalle-Promenade gilt seit Jahresanfang eine neue Haus- und Benutzungsordnung des Eigentümers HRG. Danach sind insbesondere Verhaltensweisen verboten, die andere Personen behindern oder belästigen oder Lärm verursachen. Ebenso ist das Liegen und Lagern nicht gestattet. Diese Hausordnung wird von dem seitens der HRG dort eingesetzten Sicherheitsdienst kontrolliert. Wie Hansmann betont, wird die Polizei umgehend eingeschaltet, falls sich Einzelne den Hinweisen und Aufforderungen des Sicherheitsdienstes widersetzen. Denn das Sicherheitspersonal hat keine hoheitlichen Aufgaben. Zur Jahresmitte werden alle Beteiligten eine Zwischenbilanz ziehen. Sollte sich die Lage am Raschplatz nicht entspannen, sondern noch verschärfen, könnte aus Sicht der Stadt möglicherweise ein Alkoholverbot in die Hausordnung der HRG aufgenommen werden.

Limmerstraße – Ziel ist ein friedliches Miteinander

Für die Limmerstraße sieht das Handlungskonzept ein Bündel von Maßnahmen vor. Das Ziel ist, die von AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden seit langem beklagten Störungen (übermäßiger Alkoholkonsum und Begleiterscheinungen wie Lärmen, Verunreinigungen, Belästigungen, Urinieren) zu vermindern und ein einvernehmliches Miteinander aller lokalen Interessengruppen zu erreichen.

Tagsüber sollen insbesondere SozialarbeiterInnen des Karl-Lemmermann-Hauses Konflikte zwischen den Nutzergruppen mindern. An Wochenenden soll freitags und samstags abends in den Abend- und Nachtstunden ein privater Sicherheitsdienst in der Limmerstraße mit zwei Personen präsent sein. Auch hier dient der Sicherheitsdienst als Ansprechpartner, der bei Lärm und anderen Störungen die Verursacher ermahnt. Im Konfliktfall wird stets die Polizei hinzugezogen. Der Einsatz des Sicherheitsdienstes ist zunächst von April bis Oktober geplant. Anschließend wird das Projekt ausgewertet.

Das Karl-Lemmermann-Haus startet in der Limmerstraße zusätzlich ein Präventionsprojekt zum Umgang mit Alkohol. Die Verwaltung wird zudem mit ortsansässigen Veranstaltungszentren und Gastronomiebetrieben Kontakt aufnehmen und für das in anderen Kommunen mit Erfolg praktizierten Modell "Nette Toilette" werben. Dabei werden Toiletten kostenlos zur öffentlichen Benutzung bereitgestellt. Unabhängig davon wird die Stadt wie im Vorjahr die Limmerstraße bei Bedarf am Wochenende zusätzlich reinigen lassen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Neue Sterne – Internationales Musikfestival

08. März, Freitagum 20.00 Uhr / Wettberger Kulturgemeinschaft Katakombe

Geigenkonzert mit Eugenia Ryabinina (Geige) und Albert Mamriev (Klavier).

Eugenia Ryabinina ist mehrfache Gewinnerin von nationalen und internationalen Wettbewerben. Begleitet wird sie von Albert Mamriev, Klaviervirtuose aus Israel und Preisträger vieler Internationaler Klavierwettbewerbe. Im Programm sind Werke von Tchaikovsky, Prokofiev, E.Ysaÿe, Saint-Saëns / E. Ysaye, J.S.Bach, C.V.Alkan, H.Wieniawsky.

Eintritt: 10,00 €

Kartenvorbestellung unter Tel&Fax: 0511 / 434460, Mail: kulturkatakombe@web.de

Schmidt – Das neue Fräuleinwunder auf „Pop Noir“- Tour 2013

Schmidt - Das neue Fräuleinwunder

Schmidt
Das neue Fräuleinwunder

ZEIT: Samstag, 02.03.2013, Einlass 19:00 Uhr / Beginn 20:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 14,- Euro / AK: 17,- Euro
ORT: Kulturzentrum Faust – Mephisto

Die letzten Monate glichen einer musikalischen Weltreise. Album-Produktion in London, Fernseh-Auftritte in Deutschland, Konzerte in Los Angeles, New York und Cannes – was sich wie das Programm eines internationalen Top-Acts liest, ist der Arbeitsnachweis einer jungen Künstlerin aus Berlin: Schmidt ist so etwas wie das deutsche Fräuleinwunder 2.0.

In den 1950er-Jahren kreierten die US-Amerikaner diesen für sie unaussprechlichen Begriff aus freudiger Verwunderung: Die selbstbewusste Anmut der in die Welt hinausziehenden jungen Damen wollte so gar nicht zu ihrem Deutschland-Bild passen. Und nun, sechzig Jahre später, unterwandert Schmidt ganz subtil und leise das teutonisch-brachiale Image deutscher Musik in Übersee. Hintergründige musikalische Verführung, vorgetragen mit Charme, Grazie und glamouröser Geste – die 22-jährige Chanteuse hat etwas, das international auf offene Ohren trifft. Trotz ihres sehr deutschen Namens. Und trotz ihres Rückgriffes auf Stilmittel einer heimischen, längst vergangenen Kulturepoche: Mit Hingabe zitiert Schmidt die große Ära der Berliner Cabarets in den Goldenen Zwanzigern, die Dekade von Rausch und Carpe diem. Genauso kokettiert sie aber mit Souvenirs aus Film Noir oder den Swinging Sixties. Und in virtuoser Selbstverständlichkeit verbindet sie all diese nostalgischen Accessoires mit dem aktuellen Zeitgeist. "Pop Noir" nennt Schmidt dieses betörende optisch-akustische Bouquet, das sie mit jedem Laut, mit jeder Geste verkörpert – weltgewandt, selbstbewusst und ein wenig geheimnisvoll.

www.femmeschmidt.com

Faust e.V.
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
www.kulturzentrum-faust.de

 

Bahlsen-Stammhaus nutzt umweltfreundliche Wärmeversorgung

Neue Fernwärmeleitung in der Lister Straße

Ab Sommer 2013 wird das Stammhaus von Bahlsen in der Podbielskistraße Fernwärme nutzen, um die Räume des Verwaltungsbaus zu heizen und mit Warmwasser zu versorgen. Die hierfür erforderliche Fernwärmeanschlussleistung beträgt 800 kW. Bisher wurde die Energieversorgung mit einem Gaskessel betrieben, dessen Jahresverbrauch im Jahr 2012 rund 1,56 GWh betrug. Mit dem Einsatz der umweltfreundlichen Fernwärme leistet Bahlsen zukünftig einen weiteren Beitrag zur CO 2 -Minderung.

Der Anschluss des Bahlsen-Gebäudes in der Podbielskistraße 11 erfolgt über eine neu zu verlegende Fernwärmeleitung in der Lister Straße. Rund 60 Meter Fernwärmeleitung (DN 150) werden hierbei im offenen Rohrgraben von der Seidelstraße aus bis zur Zuliefereinfahrt Bahlsen verlegt. Die Bauzeit ist vom 01. März 2013 bis 17. Mai 2013 geplant.

Die bei Fernwärmeleitungen dieser Nennweite übliche offene Bauweise macht in diesem Bereich eine Vollsperrung der Fahrbahn erforderlich. Mit entsprechenden Verkehrs – und Parkbeeinträchtigungen muss deshalb gerechnet werden. Die Garagenzufahrten bleiben weitgehend befahrbar.

Hintergrund-Information zur Fernwärme:

Das enercity-Fernwärmeausbauprogramm für Hannover ist ein wesentlicher Beitrag zur Umsetzung der Klima-Allianz 2020, der insgesamt zu einer CO 2 -Minderung von rund 65.000 Tonnen pro Jahr führen soll. In der ersten Phase bis zum Jahr 2015 sollen jährlich 15 MW neue Wärmeleistung ans Netz genommen werden. Im Jahr 2012 wurden überplanmäßig mehr als 16 MW neu angeschlossen, darunter mehrere wohnungswirtschaftliche Projekte und das Friederikenstift in der Calenberger Neustadt.

Die Ausbaustrategie setzt vor allem auf Verdichtung der Anschlüsse entlang der bereits bestehenden Leitungsstränge. Der Neubau von Trassen macht wirtschaftlich immer erst bei großen Kunden Sinn. Ab 2016 wird mit einer Verlangsamung der Neuanschlussrate auf 13 MW jährlich gerechnet. Mit dem Jahr 2020 sollen insgesamt 900 MW Anschlussleistung und rund 30 Prozent Anteil am Wärmemarkt erreicht sein.

Als wichtiger Baustein der Energiewende gelten die Energieeffizienz und die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung. Städte mit einem Fernwärmenetz wie Hannover können die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme im großen Stil nutzen. In konventionellen Kraftwerken auf der grünen Wiese lassen sich im besten Fall nur rund 50 Prozent der eingesetzten Energie zur Stromerzeugung nutzen und die entstehende Wärme geht verloren. In den innerstädtischen Heizkraftwerken von enercity sind in Winter-Spitzenzeiten durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme Wirkungsgrade bis zu 89 Prozent möglich.

enercity
Stadtwerke Hannover AG
Ihmeplatz 2
30449 Hannover
www.enercity.de

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