Monate: April 2013

250 m – Bannmeile für ambulante Straßenhändler (sog. Pingler) in Hannover ist rechtswidrig

7. Kammer gibt mit Urteilen vom 30.04.2013 zwei Klagen von ambulanten Straßenhändlern gegen die Landeshauptstadt Hannover teilweise statt.

Ambulanter Straßenhandel (Pingeln) ist der Handel, welcher im Umherziehen und Umherfahren zu Fuß, auf dem Fahrrad oder per Kraftfahrzeug ausgeübt wird, wobei das Verweilen an einer Stelle lediglich der Bedienung vorhandener Kunden dienen darf.

Der Kläger in dem Verfahren 7 A 498/13 betreibt Straßenhandel mit Getränken, Lebensmitteln und Süßwaren, der Kläger in dem Verfahren 7 A 2097/13 mit Fanartikeln und Getränken. Beiden erteilte die beklagte Landeshauptstadt Hannover für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 die erforderliche Sondernutzungserlaubnis. Die Erlaubnisse gelten für das gesamte Stadtgebiet der Beklagten außerhalb der Innenstadt und mit Ausnahme der Lister Meile und der Fußgängerzone der Limmerstraße. Der Bereich der Innenstadt, in dem das Pingeln nicht erlaubt ist, ist durch eine Anlage zu jedem Bescheid zeichnerisch dargestellt. Sie umfasst unter anderem den Bereich um das Landes- und das Sprengel-Museum sowie die Bruchmeisterallee und die Waterloostraße. Den Erlaubnissen ist unter anderem die Auflage beigefügt, nach der die Erlaubnisinhaber zu den festgesetzten Märkten (Wochen-, Weihnachts- und Sondermärkten), Schulstandorten sowie zu großen Veranstaltungen, welche durch mehr als 1.000 Besucher gekennzeichnet sind, einen Mindestabstand von 250 m Luftlinie zu wahren haben. Mit dieser Regelung hat die Stadtverwaltung den Wortlaut einer Bestimmung ihrer Sondernutzungssatzung in diese Bescheide übernommen und um die Schulstandorte erweitert.

Die Klage gegen diese 250 m-Sperrzone hat Erfolg. Diese Bestimmung ist nach Auffassung der Kammer straßenrechtlich unzulässig, soweit mit ihr nach dem Willen der Landeshauptstadt der Schutz der Veranstaltungs- und Marktteilnehmer vor Konkurrenz durch die Pingler bewirkt werden soll. Im Übrigen ist die Regelung in diesem Umfang auch nicht erforderlich und erweist sich darüber hinaus als unverhältnismäßig. Zur Wahrung einer Abgrenzung zwischen verschiedenen Sondernutzungen des Straßenraums ist keine 250 m -Bannmeile notwendig.

Die Kläger können jedoch nicht beanspruchen, dass ihnen die Stadt den ambulanten Straßenhandel auch in dem durch ihre Satzung geschützten Innenstadtbereich erlaubt. Es ist höchstrichterlich geklärt, dass weder das Grundgesetz noch das Straßenrecht einen – uneingeschränkten bzw. nicht einschränkbaren – Anspruch des Straßenhändlers auf Sondernutzung aller Straßen einer Stadt zum ambulanten Handel vermittelt. Vielmehr steht es im Ermessen der Landeshauptstadt, bestimmte Bereiche für das Pingeln zu sperren. Die Erwägungen der Landeshauptstadt, dass die städtebauliche Besonderheit der Gartendenkmale bzw. des Ensembles Rathaus, Maschpark, Landesmuseum sowie Sprengel-Museum schützenswert seien und dieses Erscheinungsbild im Zusammenhang insbesondere mit Großveranstaltungen in der AWD-Arena durch einen unattraktiven ambulanten Handel (überwiegend Alkoholverkauf) im Bereich des Landesmuseums sowie des Sprengel-Museums stark beeinträchtigt werde, tragen nach Auffassung der Kammer das Pingel-Verbot. Die gleichen Erwägungen gelten für den Bereich Bruchmeisterallee und Waterloostraße mit dem Justizministerium, der Finanzbehörden sowie dem Polizeipräsidium, der Landesbibliothek und der Internationalen Schule.

Soweit den Klagen stattgegeben worden ist, hat die Kammer die Berufung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtsfrage zum Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht zugelassen.

PM: Verwaltungsgericht Hannover

Aktenzeichen: 7 A 498/13 und 7 A 2097/13

VHS: freie Plätze im Kursus „Heilende Geschichten für Kinder schreiben“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) hat noch freie Plätze im Kursus "Heilende Geschichten für Kinder schreiben – Allergien bei Kindern". An zwei Sonnabenden (4. Mai und 1. Juni) erfahren die TeilnehmerInnen im Haus der VHS, Theodor-Lessing-Platz 1, jeweils von 9 bis 16 Uhr alles über diesen neuen Ansatz, der bereits seit einigen Jahren in Holland und Belgien praktiziert wird. Eltern schreiben metaphorische Geschichten und lesen diese abends ihren Kindern im Alter zwischen drei und elf Jahren vor. Dadurch soll der Heilungsprozess bei Allergien positiv beeinflusst werden. Im Kursus wird den Eltern vermittelt, wie Geschichten verfasst und erzählt werden. Die Teilnahme kostet 83,50 Euro. Anmeldungen nimmt die VHS unter der Telefonnummer 168-43944 entgegen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Die Herkunft des Wassers erkunden

Ausflugstipp für die bevorstehenden Feier- und Brückentage

Mit einem gründlichen Frühjahrsputz startet der Trinkwasser-Erlebnispfad rund um das Wasserwerk Fuhrberg in die neue Saison. Er ist als Rundweg angelegt und unabhängig von den organisierten Besuchsprogrammen in den enercity-Wasserwerken können sich Ausflügler dort über die Ursprünge und Gewinnung des kostbaren Lebensmittels informieren. Neben einigen Neuerungen entlang des gesamten Erlebnispfads ist als zusätzliches Element dieses Jahr das „Baumtelefon“ hinzugekommen.

An inzwischen 13 Stationen laden zahlreiche Mitmach-Aktionen ein, das Wasser-Wissen mitten in der Natur spielerisch zu erlernen. An der Station 8 haben im Frühjahr 2010 rund 700 Schulkinder ein mittlerweile prächtig gedeihendes Laubbaumlabyrinth gepflanzt. Die dort wachsende Hecke ist 720 Meter lang. Entlang der 2.000 jungen Bäume erwarten den neugierigen Besucher ab sofort kleine, versteckte Waldbewohner und Witziges, Philosophisches und Interessantes rund um das Thema Wasser. Außerdem darf Grundwasser gepumpt und im Flüsschen Wulbeck gekeschert werden. Und wer noch nie ein Baumtelefon ausprobiert hat, kann das an der neuen Station 13 erstmals testen. Am Brunnen vor dem Wasserwerk Fuhrberg gibt es selbstverständlich eine Kostprobe des hier aufbereiteten Trinkwassers: hier kann man es frisch und kühl direkt aus dem Werk zapfen.

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Der Wassererlebnis-Pfad vermittelt den Weg des Regentropfens bis zum Trinkwasser im Fuhrberger Feld, das mit 30.400 Hektar zu den größten Grundwasserschutz- und Wassergewinnungsgebieten in Deutschland zählt. Zwei enercity-Wasserwerke gewinnen dort rund 90 Prozent des Trinkwassers für die Menschen in der Region.

Der rund 8 Kilometer lange Naturpfad um das Wasserwerk Fuhrberg lässt sich zu Fuß in etwa 2 bis 3 Stunden erkunden. Der Trinkwasser-Erlebnispfad startet an der Landstraße L 310 in Richtung Celle fahrend kurz hinter Fuhrberg am Parkplatz und endet auch wieder dort. Den Wegeplan „Wasser erleben. Der Trinkwasser-Erlebnispfad im Fuhrberger Feld“ gibt es vor Ort oder er kann direkt unter http://www.enercity.de/include/Downloads/Publikationen/wassererlebnispfad_fuhrberg.pdf heruntergeladen werden.

Wer das Innere eines Wasserwerks besichtigen möchte, kann beim enercity-Besucherdienst (Telefon: 0511 – 430-2607) einen Termin vereinbaren und sich über die Technik der Wassergewinnung informieren.

Aktivitäten von enercity zum UNESCO-Weltwasserjahr 2013:

Die UNESCO hat das Jahr 2013 zum Weltwasserjahr bestimmt. Das Thema des Jahres und des jährlich stattfindenden Internationalen Tag des Wassers lautet „Wasser und Zusammenarbeit“. enercity hat dies zum Anlass genommen, einige Veranstaltungen rund um das wichtigste Gut, das Trinkwasser, zu organisieren.

Angefangen hat es mit einer symbolischen Aktion aller am regionalen Wasserkreislauf beteiligten Personen und Institutionen zum Tag des Wassers im März. Weiter geht es nun mit der Überarbeitung des Trinkwasser-Erlebnispfades in Fuhrberg. Am ersten Sonntag im September folgt der Wasserwerk-Lauf in Elze, der auf 5, 10 und 21 Kilometern quer durch das Wassergewinnungsgebiet führt.

Höhepunkt dieses Jahres ist der große Tag der offenen Tür des Werkes in Fuhrberg am 8. September 2013. Im Rahmen des Entdeckertages ist zwischen 10 und 17 Uhr auf Rundgängen durch das Werk die Technik zu bestaunen. Im Außengelände dreht sich bei den Kinderspielen ebenfalls alles um das kühle Nass. Wer es etwas ruhiger mag, kann mit der Jugendkunstschule Wedemark basteln, sich schminken lassen oder einfach bei einem Spaziergang über den Trinkwasser-Erlebnispfad die Natur genießen.

enercity
Stadtwerke Hannover AG
Ihmeplatz 2
30449 Hannover
www.enercity.de

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OSV unterliegt im Spitzenspiel

osv-hannoverIn der Landesliga Hannover hat der OSV Hannover beim SV Bavenstedt mit 0:2 verloren.

Vor nur rund 100 Besuchern im Osten Hildesheims zeigte der OSV eine seiner schwächsten Saisonleistungen und konnte sich bei Schlussmann Kai Samland bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel. Dabei begannen die Osthannoveraner nicht schlecht, ließen den Ball gut laufen, verzeichneten aber keine Durchschlagskraft. In der 6. Minute schob Markus Vogel zwar einen Freistoß knapp über den Kasten, doch mehr hatte die Mannschaft von Trainer Hilger Wirtz- von Elmendorff offensiv nicht zu bieten. In der 12. Minute konnte Kai Samland zunächst den frei vor ihm auftauchenden Stürmer durch geschicktes Stellungsspiel und eine Fußabwehr am Torerfolg verhindern. Die anschließende Ecke faustete er jedoch nur an die Strafraumlinie, von dort kam der Ball in hohem Bogen per Kopf zurück und ebenfalls per Kopf nickte Angreifer Eugen Klein zum 1:0 für die Gastgeber ein. Danach bekam der OSV keinen Zugriff mehr auf die zweikampf- und willensstark agierenden Bavenstedter. So köpfte ein Angreifer einen Eckball, diesmal von der rechten Seite, nur knapp vorbei. Kurz vor der Pause musste Samland noch einmal einen Reflex aufbieten, um den Rückstand zur Pause knapp zu halten.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie noch einseitiger. Der OSV ließ vieles vermissen, was für den Erfolg unerlässlich ist, und sah sich präzise und flink eingeleiteten Angriffen der Gastgeber im Dutzend gegenüber. Nur einmal noch hatte Michael Jarzombek in der 57. Minute mit einem Schuss aus der Drehung eine kleine Torgelegenheit aufzuweisen. Zwei Minuten später sorgten die Gastgeber aus dem Gewühl heraus für die Entscheidung. Der OSV konnte nach einer Freistoßsituation nicht klären, ein Bavenstedter reagierte am schnellsten und bugsierte den Ball über die Linie. In den abschließenden 30 Minuten sah sich Kai Samland mehrfach ausichtsreich postierten Angreifern gegenüber, verhinderte mit guten Paraden allerdings eine durchaus mögliche höhere Niederlage.

Bereits am kommenden Dienstag kann der OSV vor eigenem Anhang Wiedergutmachung betreiben und seine Chancen im Spitzenkampf wahren. Zum „Tanz in den Mai“ wird ab 19 Uhr der TSV Mühlenfeld im Oststadtstadion erwartet.

OSV Hannover von 1923 e.V.
Carl-Loges-Straße 12
30657 Hannover
www.osv-hannover.de

QUERSEHEN – QUERDENKEN Objekte & Fotografien von Jens Wichern

Vom 01. Mai bis 23. Juli 2013 im Klinikum Siloah

Landstreicher

Landstreicher

Angefangen hat es mit einem Geschenk für einen Eisenbahnliebhaber. Aus einigen H0 Figuren, alltäglichem Kleinkram und etwas Farbe, stellte Jens Wichern eine Szene im Maßstab 1:87 in einem Objektkasten nach. Es folgten Auftragsarbeiten und die Idee mit der Makrofotografie. Sein Handwerkszeug: Rollfilme, eine analoge Spiegelreflexkamera und ein augenzwinkernder Humor. Stets wird das Setting genau arrangiert; zuletzt gibt es per Pinsel ein Finetuning – wohl wissend, dass man sich mit einem Film nur wenige Aufnahmen leisten kann.

Zudem widmet sich der Künstler in seinen jüngsten Werken optischen Täuschungen: Er setzt Wahrsagerkugeln in der freien Natur auf Baumstümpfe, so dass interessante Spiegelungen entstehen. Und auch hier gilt: Ein klarer Bildaufbau, die Liebe zum Detail und ein Motiv, bei dem man auf jeden Fall ein zweites Mal hinschauen muss.

20 Prozent des Erlöses aller verkauften Objekte und Bilder spendet der Künstler an die Hannöversche Kindertafel. Die Ausstellung umfasst 65 Exponate und kann täglich im zentralen EG-Flur besucht werden.

KRH – Klinikum Siloah
Roesebeckstr. 15
30449 Hannover

www.krh.eu

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Stadtinfo Hannover

Hannover liegt in Niedersachsen und ist ebenfalls die Hauptstadt dieses Bundeslandes. Hannover hieß jedoch nicht immer so, denn an der Stelle, an welcher heute Hannover ist, gab es eine Siedlung namens Tulifurdum. Der eigentliche Name jedoch, also Hannover ergab sich, da die Stadt aus einer mittelalterlichen Siedlung entstand, welche sich an einer hochwassergeschützten Stelle am Leine-Ufer befand. Folglich ist der Name Hannovers von dem Wort "Honovere" abgeleitet, was so viel bedeutet wie "Hohes Ufer". Mit rund 525 Tausend Einwohnern gehört Hannover mittlerweile zu den 15 größten Städten Deutschlands.

Der Tourismus

Hannover bietet nicht nur für Sie als Anwohner vielfältige Möglichkeiten die Stadt zu genießen, denn auch wenn Sie als Tourist diese Stadt besuchen, werden Sie sich sicherlich in diese Stadt verlieben.
Ob Sie mehr über die Stadt Hannover erfahren möchten oder ob Sie lediglich die Stadt kennenlernen möchten, in beiden Fällen ist von einer Stadttour bzw. einer Stadtrundfahrt nicht abzusehen. Hierbei können Sie natürlich zwischen den verschiedensten Fortbewegungsmöglichkeiten wählen. Interessieren Sie sich für eine Tour durch die Altstadt, dann ist es von Vorteil, die charmante Stadt aus vergangenen Zeiten zu Fuß zu erleben.

Natürlich können Sie ebenfalls, bei Interesse, mit dem Fahrrad auf einer geführten Radtour die Stadt entdecken. Reisen Sie mit Kindern, so gibt es in den Schulferien spezielle Führungen, die genau auf die Wünsche der Kinder zugeschnitten sind und einen weihnachtlichen Stadtrundgang sollten Sie ebenfalls nicht verpassen. Wenn Sie sich für die Natur Hannovers interessieren, dann werden Sie in den verschiedenen Naherholungsangeboten sicherlich das Richtige für sich und Ihren Hannover Besuch finden.

Bekannte Persönlichkeiten

Hannover kann Sie aber nicht nur durch die vielen vielfältigen Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse überzeugen, sondern auch durch die bekannten Persönlichkeiten, die in Hannover leben bzw. dort gelebt haben. Hannover begeistert eben auch durch bekannte Ehrenbürger, gebürtige Hannoveraner aber auch durch zugezogene bekannte Persönlichkeiten. Zu den Ehrenbürgern gehört beispielsweise der Entzifferer der Keilschrift Georg Friedrich Grotefend. Des Weiteren wurde sogar der ehemalige Bundeskanzler und Ministerpräsident Gerhard Schröder zum Ehrenbürger von Hannover.

Bekannte gebürtige Hannoveraner sind beispielsweise die Forscher und Astronomen Caroline und Friedrich Wilhelm Herschel. Außerdem wurde 1947 in Hannover die Zeitschrift "Der Spiegel" von Rudolf Augsteingegründet. Ein interessantes Beispiel für einen zugezogenen Hannoveraner, welcher eine bekannte Persönlichkeit darstellt, bietet Ihnen, der Philosoph bzw. der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz.

Weitere Informationen über Hannover finden Sie auf http://www.pointoo.de/o/DE/Niedersachsen/Hannover/.

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Mittwoch-Klub in Davenstedt:

Am 8. Mai erinnert Peter Brandes in der Kurt-Partzsch-Begegnungsstätte, Woermannstraße 70 A, des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) im Gesprächsnachmittag an das Jahr 2005.

Die Nachmittage starten von 13.15 bis 14 Uhr mit Bewegungsübungen unter der Leitung von Siegrid Müller. Anschließend kann in der Zeit von 14 bis 15 Uhr gemeinsam Kaffee getrunken, geredet, gesungen, gespielt oder geklönt werden.

Zusätzlich finden an manchen Mittwochnachmittagen ab 15 Uhr informative Vorträge mit wechselnden ReferentInnen, Diavorträgen, jahreszeitlichen Feierlichkeiten mit Musik oder abwechslungsreichen Stunden in eigener Gestaltung, statt. Der Nachmittag endet um 16 Uhr.

Hella Politze und Gudrun Ponelat leiten den Klub. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen gibt Susanne Beike beim KSH, Telefon 168-42651.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

VHS: freie Plätze im neuen Kursus „Ich beweg mich – Fit im Alltag!“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet ab dem 8. Mai (Mittwoch) einen neuen Kursus unter dem Titel "Ich beweg mich – Fit im Alltag!" an. Los geht es um 17.30 Uhr in der Tanzschule Teichert, Göttinger Chaussee 115. Die TeilnehmerInnen kräftigen mit einfachen Übungen den ganzen Körper, bringen den Kreislauf in Schwung, tanken Energie, bauen Muskeln auf und stärken die Kondition. Nebenbei sorgen sanfte Entspannungsübungen für mehr Balance und ein neues Körpergefühl. Der Kursus umfasst acht Termine, die Teilnahme kostet 40,30 Euro. Mehr Informationen gibt es unter der Telefonnummer 168-43502.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Dächer und Fassaden sollen grüner werden

Grün statt grau: BUND und Landeshauptstadt Hannover fördern die Begrünung von Dächern und Fassaden mit bis zu 10.000 Euro. Unter dem Titel: "Mehr Natur in der Stadt: Dach- und Fassadengrün in Hannover" sollen sich künftig stadtweit möglichst viele kahle Hauswände und triste graue Dächer in bunte städtische Oasen verwandeln. Den Anreiz dazu soll das Förderprogramm schaffen, das Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Region Hannover, und der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover initiiert haben. "Die Stadt der Zukunft ist kein eintöniges und naturfeindliches Häusermeer, sondern grün und artenreich", sagt Gerd Wach, Vorstandsmitglied im BUND, Kreisgruppe Region Hannover. "Denn begrünte Häuser bieten zahlreichen Tieren Nahrung, Nistplatz und Lebensraum."

Hannovers amtierender Verwaltungschef und Umweltdezernent Hans Mönninghoff betont die positiven Effekte begrünter Gebäude auf das Stadtklima, das sich allen Prognosen zufolge in den kommenden Jahren weiter aufheizen wird. "Mit kaum einer Maßnahme lassen sich so viele gute und nachhaltige Effekte für das Stadtklima erzielen wie mit Gründächern", sagt Mönninghoff, der gemeinsam mit dem BUND alle EinwohnerInnen ermutigen möchte, ihre Dächer und Fassaden zu begrünen.

Gründächer speichern das Regenwasser und geben es über die Verdunstung langsam an die Atmosphäre zurück. Sie wirken deshalb temperaturausgleichend und verhindern das sommerliche Aufheizen der Gebäude. "Um einen messbaren Abkühlungseffekt für die ganze Stadt zu erzielen, reichen aber ein paar grüne Dächer nicht aus", sagt Mönninghoff. Von insgesamt rund 32 Millionen Quadratmetern Dachflächen im Stadtgebiet Hannovers sind bisher erst eine Million Quadratmeter bepflanzt. "Dadurch gelangen aber schon jetzt jährlich 250.000 Kubikmeter Regenwasser nicht in die Kanalisation, sondern verdunsten", erläutert der Umweltdezernent. Das wirke sich nicht nur positiv auf die städtischen Temperaturen, sondern auch auf den Wasserhaushalt aus.

Mindestens ebenso groß ist der Nutzen begrünter Häuser auch für die EinwohnerInnen. Denn der Anblick üppig begrünter Gebäude wird von den meisten Menschen als wohltuend und schön empfunden und steigert die Lebensqualität. "Grüne und farbenfrohe Dächer sind Oasen im Häusermeer", sagt Wach, "das Fleckchen Natur am Haus macht einfach glücklicher."

Ab 2. Mai können alle Haus- und GrundeigentümerInnen, Wohnungsgenossenschaften und Baugemeinschaften beim BUND einen Zuschuss für Dach- und Fassadenbegrünungen beantragen. "Wir hoffen, dass sich das Angebot in Hannover herumspricht und möglichst viele die Förderung in Anspruch nehmen", sagt BUND-Biologin und Projektleiterin Jana Lübbert. Der Frühling sei nun endlich da und der Zeitpunkt, eine Begrünung am Haus in Angriff zu nehmen, günstig. "Wir bieten Interessenten im Rahmen der Förderung eine Beratung und einen attraktiven finanziellen Zuschuss an."

Für Fassadenbegrünungen werden bis zu 350 Euro gezahlt, für Dachbegrünungen je nach Größe bis zu 10.000 Euro. Förderfähig sind auch Maßnahmen an kleinen Gebäuden wie Garagen oder Carports und an gewerblich genutzten Gebäuden wie Büros, Fabrik- und Lagerhallen. Möglich ist diese Förderung dank der finanziellen Unterstützung durch die Landeshauptstadt Hannover, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Anheuser-Busch InBev.

Interessierte EinwohnerInnen können sich mit Fragen und Anträgen ab 2. Mai an das Projektteam des BUND wenden: Grotestraße 19, 30451 Hannover, Telefon (05 11) 70 03 82 47, E-Mail: begruenteshannover@nds.bund.net. Zudem bietet das Internet unter www.begruenteshannover.deweitere Informationen an. Am 4. und 5. Mai wird der BUND auf den 15. Hannoverschen Pflanzentagen und am 26. Mai beim Autofreien Sonntag in Hannovers Innenstadt über das Thema "Dach und Fassadengrün in Hannover" informieren.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Autofreier Sonntag: Programmheft liegt aus

Das Programmheft für den "Autofreien Sonntag – Hannovers Klimafest" am 26. Mai ist da: Auf 52 Seiten präsentiert die Landeshauptstadt Hannover das bunte und vielfältige Programm der zwölf ThemenMeilen und der insgesamt fünf Bühnen. Die 40.000 Programmhefte liegen ab Montag (29. April) in den städtischen Bürgerämtern, in den Gemeinden der Region Hannover sowie in Cafés, Kneipen, Restaurants und Ladengschäften in Stadt und Region Hannover aus. Darüber hinaus kann das Programmheft im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Langensalzastraße 17, 30169 Hannover, und bei "polymorphing" im Ladengeschäft in der Ungerstraße 22, 30451 Hannover, abgeholt. Ein PDF zum Download aus dem Internet steht unter www.hannover-autofrei.de bereit.

Das Programm reicht von Infotainment zu den Themen Klimaschutz, erneuerbare Energien, alternativen Mobilitätskonzepten bis hin zu Bewegungsangeboten, Kunst, Zirkus, Wellness und nachhaltigem Lebensstil. In diesem Jahr wird es außerdem zum ersten Mal eine Kochbühne geben, auf der bekannte Gastronomen aus der Region mit biologischen, saisonalen und fairen Produkten live kochen. Ebenfalls zum ersten Mal ist eine SeniorInnenMeile dabei, getreu dem Motto: "In Bewegung bleiben!". Dort wird live vor Ort das Interieur eines üstra-Busses umhäkelt.

Sportfans dürfen sich auf Fahrradpolo, BMX, Skateboarding, Inlinern und vieles mehr im größten FunSportPark der Stadt auf dem Friedrichswall freuen. Auch das Kulturprogramm ist in diesem Jahr wieder ein fester Bestandteil des "Autofreien Sonntags – Hannovers Klimafest": Tanzgruppen präsentieren Flamenco, Capoeira, Folklore, Hip-Hop und Cheerleading. Auf den Bühnen spielen aufstrebende Newcomer und bekannte Lokalgrößen Rock, Pop, Hip-Hop oder Elektro. Dazwischen gibt es prominent besetzte Talks, Verlosungen und Vorführungen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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