Monate: August 2013

Seniorenkompass in sieben Sprachen

Seniorenkompass

Seniorenkompass

Einen Ratgeber für ältere Menschen mit Migrationshintergrund hat die AWO Region Hannover mit Unterstützung der Landeshauptstadt Hannover, der Margot-Engelke-Stiftung, der S-Hannover-Stiftung der Sparkasse Hannover und der Region Hannover herausgegeben. Das Besondere: Der "Seniorenkompass" liegt in sieben Sprachen vor, deren Auswahl sich an den statistisch ermittelten Bevölkerungsanteilen älterer MigrantInnen in Hannover orientiert – Deutsch, Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Englisch, Griechisch, Russisch und Türkisch.

"Der Seniorenkompass in seiner mehrsprachigen Auflage ist ein wichtiges Hilfsmittel für die steigende Zahl älterer Menschen, die aufgrund nicht ausreichender deutscher Sprachkenntnisse das System von Unterstützung und Hilfe im Alter nicht in Anspruch nehmen können", erläutert Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter das Engagement der Stadt für diese Publikation. "Wenn wir wollen, dass alle älteren Menschen möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben ohne Ausgrenzung führen, müssen wir auch allen den Zugang zu Informationen und Hilfestellung möglichst niedrigschwellig ermöglichen. Dazu leistet der Kompass einen wichtigen Beitrag – und ist darüber hinaus ein Beispiel kultureller Vielfalt und Teilhabe."

Der Seniorenkompass behandelt Themen, die gerade ältere MigrantInnen besonders betreffen, wie "Rückkehr und Pendeln" oder "Begegnung – aktiv im Stadtteil", aber auch solche, die alle Älteren interessieren wie "Wohnen und Pflege im Alter", "Wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann", "Mit Vergesslichkeit fängt es an: Demenz und Alzheimer" und nennt "Ansprechpartner und weitere wichtige Hilfen".

Die redaktionelle Arbeit erfolgte durch den Runden Tisch "Alter und Migration", einem Kooperationsgremium verschiedener Einrichtungen unterschiedlicher Trägerschaft in der Migrations- und Seniorenarbeit.

Erhältlich ist der Seniorenkompass im SeniorenServiceZentrum der Stadt Hannover, Ihmepassage 5, 30449 Hannover, Telefon 168-42345; bei der AWO Seniorenarbeit, Deisterstraße 85 A, 30449 Hannover, Telefon 219 78 123; sowie beim transkulturellen Pflegedienst, Kopernikusstraße 5, 30167 Hannover, Telefon 16 18 19.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Stadtbahnlinie 1: Busse ersetzen nachts Stadtbahnen in Langenhagen

Wegen Sanierungsarbeiten an der Kanalbrücke Vahrenwalder Straße können die Stadtbahnen der Linie 1 am Dienstag, 3. September 2013, und Mittwoch, 4. September 2013, jeweils ab 23 Uhr bis 3.30 Uhr nicht zwischen der Haltestelle „Büttnerstraße“ und dem Endpunkt „Langenhagen“ fahren. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Der Umstieg zwischen Bus und Bahn erfolgt in beiden Fahrtrichtungen an der Haltestelle „Büttnerstrasse“. Die Stadtbahnen der Linie 2 sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Pressemitteilung: Üstra Hannover

Vermittlungsprojekt „Kunst umgehen“: Programm am 1. und am 2. September

Am kommenden Sonntag (1. September) und am Montag (2. September) wird das Programm "Kunst umgehen" fortgesetzt, das das Kulturbüro der Stadt Hannover zur "Vermittlung von Kunst im öffentlichen Raum" von KunstexpertInnen durchführen lässt.

Galerie Kubus

Galerie Kubus

Umgehung am Sonntag (1. September):
Kleine Wahrnehmungsschulung mit "Sculpture Transfer"

Die Führung dauert von 11 bis 12.30 Uhr und startet vor der Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2. Von dort aus geht es mit der Künstlerin Anna Grunemann und Christiane Oppermann vom Kulturbüro unter anderem zu den "Göttinger Sieben", denen mit Windmessgeräten zu Leibe gerückt wird und es soll einer Skulptur nachgespürt werden, die zur Zeit gar nicht an ihrem Platz steht.
"Sculpture Transfer" sieht sich dabei als alternatives Vermittlungsformat für neugierige EntdeckerInnen, zum Aktivieren der Sinne und der eigenen Wahrnehmungsschulung. Die TeilnehmerInnen dürfen sich auf ungewöhnliche Zugangsweisen und überraschende Annäherungen an Kunst im öffentlichen Raum freuen.

Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro und mit Hannover-Aktiv-Pass einen Euro.

Erste Umgehung am Montag (2. September):
Mittagskunst "High Noon" am "Schottischen Kreuz" im Maschpark

Von 12 bis 12.30 Uhr können Interessierte die Mittagspause dazu nutzen, sich mit gleichgesinnten Kunstgenießern beim Mittagssnack auszutauschen. Treffpunkt ist das "Schottische Kreuz" von Henry Moore im Maschpark (süd-westlicher Teil des Parks). Vom städtischen Kulturbüro ist Christiane Oppermann dabei, die mit den TeilnehmerInnen eine lockere Diskussion zum Kunstwerk führen möchte.

Die Teilnahme kostet drei Euro, ermäßigt 2 Euro und mit Hannover-Aktiv-Pass einen Euro.

Zweite Umgehung am Montag (2. September):
"Ein Bisschen Kunst" – SeniorInnenangebot Ü60

Von 14 bis 15.30 Uhr geht es für kunstbegeisterte SeniorInnen auf einer kurz gehaltenen Route durch die Stadt. Treffpunkt ist die städtische Galerie KUBUS, Theodor-Lessing-Platz 2. Von dort aus werden unter fachkundiger Leitung diverse Kunstwerke angesteuert. Wer mag, tauscht sich über KünstlerInnen, Kunstwerke und Ortsbezüge mit den anderen TeilnehmerInnen aus und kann etwas aus eigener Erfahrung beisteuern. Im Anschluss geht es zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen in den Gartensaal im Neuen Rathaus.

Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro und mit Hannover-Aktivpass einen Euro. Der Besuch im Gartensaal ist nicht mit im Führungspreis enthalten.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Schulbiologiezentrum lädt ein zum 33. Umweltforum am 1. September

Das Schulbiologiezentrum Hannover mit Botanischem Schulgarten und Freiluftschule Burg, Vinnhorster Weg 2, öffnet am Sonntag (1. September) von 10 bis 17 Uhr seine Pforten für das 33. Umweltforum. Auf dem etwa 13 Hektar großen Gelände werden rund 100 MitarbeiterInnen und freiwillige HelferInnen im Einsatz sein. Weit über 50 Vereine, Verbände, Behörden und natürlich das Schulbiologiezentrum präsentieren Informatives rund um Flora und Fauna, Aktionen zum Mitmachen, Führungen durch die Gartenanlagen und die Gewächshäuser sowie Ausstellungen zu Natur- und Umweltschutz, Mobilität und Energie oder Umweltbildung. Außerdem warten auf die großen und kleinen Gäste Vorführungen mit Musik und Tanz, Zirkus und Sprachkunst sowie eine Pflanzentombola bei der selbstgebastelte Gewinne verlost werden.

BesucherInnen erreichen das Schulbiologiezentrum Hannover im Vinnhorster Weg 2 mit den Straßenbahnlinien 4 und 5, Haltestelle "Herrenhäuser Gärten" oder "Schaumburgstraße" und mit der Buslinie 136, Haltestelle "Culemeyertrift" oder "Altenauer Weg". Der Zugang zum Umweltforum ist auch über die Freiluftschule, Burgweg 2 und den Gutsweg möglich.

Mehr Informationen gibt es unter Telefon 168-47665, der Mailadresse schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de oder im Internet unter www.schulbiologiezentrum.info. Hier finden Interessierte auch das vollständige Programm.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Kintopp 55plus: Das Phantom der Oper

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) hat für kinobegeisterte Menschen ab 55 Jahren in Misburg ein tolles Angebot: Bei "Kintopp 55 plus" wird an jedem zweiten Sonntag im Monat in der Begegnungsstätte Rathaus Misburg gemeinsam ein Spielfilm angeschaut. Wer mag, tauscht sich anschließend über das Gesehene aus. Filmwünsche sind willkommen.

Am Sonntag (8. September) um 15 Uhr steht das Tragik-Musical "Das Phantom der Oper" auf dem Programm.

Kintopp 55plus wird von Horst Wiersdorf geleitet.

Der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Einlass ist von 14.30 bis 15 Uhr. Um pünktliches Erscheinen wird gebeten, da die Eingangstür des Rathauses um 15 Uhr geschlossen werden muss.

Informationen zum Angebot gibt Werner Tiede vom KSH unter der Telefonnummer 168-46725.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 

Fahrbahnerneuerung: Bardowicker Straße

In der Bardowicker Straße wird vom 31. August bis 1. September die Fahrbahndecke erneuert. In diesem Zeitraum gilt weiterhin die bereits eingerichtete Einbahnregelung ab Fössestraße. Nach Rest- und Markierungsarbeiten wird die Bardowicker Straße am Mittwochmorgen (4. September) wieder für den Verkehr freigegeben. Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 

Junge Artisten im GOP

CircO im GOP

CircO im GOP

8. Kinder und Jugendzirkusgala am Montag, 9. September um 19 Uhr im GOP Varieté-Theater Hannover.

Einlass ist ab 18 Uhr.

Veranstalter ist CircO, das Netzwerk für Zirkuskünste Hannover.

Junge Künstler/innen auf den Bühnen der Großen. Das ist in Hannover eine gute Tradition. Nach dem Fest für junge Leute auf den Bühnen des großen Gartens findet im September bereits zum achten Mal die CircO Kinder- und Jugendzirkus Gala im GOP Varieté-Theater Hannover statt. Im Unterhaltungswert stehen sie ihren großen Vorbildern in nichts nach. Der Kinder – und Jugendzirkus hat sich ein eigenes begeistertes Publikum erobert. Malte Peter zum Beispiel stand vor Jahren als Jugendlicher auf der Bühne des GOP bei einer der ersten CircO Galas. Vor kurzem ist er in Paris beim Festival Cirque de Demain mit der Silbermedaille ausgezeichnet worden. Wer die Künstler von morgen sehen will, sollte die CircO Gala nicht verpassen.

Die diesjährigen Nachwuchs – Talente sind Jongleure, Akrobaten und der Zirkusgruppen: aus Hannover, Colibri von der IGS Linden, Fetzis vom Freizeitheim Stöcken, Hermine aus Langenhagen, K dem Sahlkamp, Salto vom Haus der Jugend, Bunttropfen an der Waldorfschule Hannover, die MarManK is un d die Piccolo Schlümpfe vom CircO in Linden und die Träumer, Tänzer & Artisten aus Garbsen. Die in diesem Jahr – unterstützt von Patricia Harlos – Jugendliche des Zirkus Hermine.

Karten sind erhältlich direkt über den Kartenvorverkauf des GOP-Variete-Theaters Hannover oder an der Abendkasse, Georgstr. 36, 30159 Hannover, Tel. 0511–30186710 oder über den GOP Online Shop: http://shop.hannover.variete.de

Preise 15 € / 10 €

Mit dem Kauf der Eintrittskarten untersützen Sie das Netzwerk CircO.

www.circo-hannover.de

Familienhebammen-Zentrum Hannover eröffnet

Mit der Eröffnung des neuen Familienhebammen-Zentrums in der Kurt-Schumacher-Straße bündelt und erweitert die Stadt Hannover in Kooperation mit der hannoverschen Stiftung "Eine Chance für Kinder" das Angebot "Frühe Hilfen" des Kinderschutzes.

Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter, hat am 29. August gemeinsam mit der Schirmherrin der Stiftung, ARD-Journalistin Gabi Bauer, den offiziellen Startschuss für das "Familienhebammen-Zentrum (FHZ)" gegeben, das von der Stiftung aufgebaut und geleitet werden soll. Mit seiner besonderen Angebotsstruktur ist es eines der ersten bundesweit.

"Mit dem Familienhebammen-Zentrum trägt die Landeshauptstadt Hannover dazu bei, im Sinne des Bundeskinderschutzgesetzes jungen Müttern und Vätern sowie schwangeren Frauen und werdenden Vätern Unterstützung bei der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder durch ein möglichst frühzeitiges, koordiniertes und multiprofessionelles Angebot vor allem in den ersten Lebensjahren zu geben", erläuterte Walter und betonte: "Der Fachbereich Jugend und Familie setzt damit die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stiftung ‚Eine Chance für Kinder‘ beim Einsatz von Familienhebammen fort."

Früh helfen – wirksam schützen

"Wer Kinder vor Armut, Vernachlässigung oder Gewalt schützen will, muss früh anfangen – am besten schon vor der Geburt", meinte die renommierte "Nachtmagazin"-Moderatorin, die sich im Dienst der Stiftung für die Prävention von Kindesvernachlässigung und -misshandlung stark macht.

"Wir freuen uns sehr, dass die Stadt uns mit dem Aufbau und der Leitung des Zentrums für diese niedrigschwelligen Frühe Hilfen im Interesse des Kinderschutzes betraut hat. Mütter und Väter müssen besonders in den Anfängen der sensiblen Familiengründungsphase umfassend unterstützt werden, damit sie eine enge und stabile Bindung zu ihren Kindern aufbauen, die für die Entwicklung jedes einzelnen Kindes entscheidend ist", sagte Professor Dr. Adolf Windorfer, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung "Eine Chance für Kinder".

Die Stiftung qualifiziert seit über zehn Jahren Familienhebammen für die aufsuchende, umfassende Betreuung von werdenden Müttern, von Paaren und Familien mit Säuglingen und Neugeborenen in schwierigen psycho-sozialen Lebenssituationen und ist Trägerin sowie Koordinatorin für deren Einsatz in mehreren niedersächsischen Kommunen (siehe auch www.eine-chance-fuer-kinder.de).

FHZ bündelt und ergänzt Frühe Hilfen

Das neue Zentrum befindet sich in an einem zentralen, innerstädtischen Standort: In der Kurt-Schumacher-Straße 29 (gegenüber vom FamilienServiceBüro der Stadt) werden medizinische und psychosoziale Hilfen so miteinander verknüpft und ergänzt, dass auch Familien mit einem Migrationshintergrund sowie junge Familien mit besonderen Belastungen einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu sämtlichen Frühen Hilfen erhalten.

Geleitet wird das Zentrum von Birgit Rückheim (Diplom-Sozialpädagogin) und Brigitte Bolte (Familienhebamme).

Eltern bekommen im FHZ Antworten auf alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und das erste Lebensjahr ihrer Kinder. Durch die Teilnahme an Beratungs-, Unterstützungs- und Kursangeboten, offenen Sprechstunden, Mütter- und Vätergruppen, Elterncafé, Kurse zur kindlichen Entwicklung und Gesundheit, Familienfreizeiten wird ihre Elternkompetenz gestärkt.

Die Familienhebammen sind ein wichtiges Bindeglied für das seit Jahren in Stadt und Region intensiv ausgebaute Netzwerk zur Förderung Früher Hilfen. Weitere Berufsgruppen und Einrichtungen werden dabei einbezogen. Dazu gehören unter anderem die Schwangerschaftsberatungsstellen und Geburtskliniken, Hebammen, KinderkrankenpflegerInnen, KinderärztInnen, GynäkologInnen und PsychologInnen. Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und Kleinkindalter.

Fördermittel vom Bund

Mit dem 2012 in Kraft getretenen "Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen" (Bundeskinderschutzgesetz) wird die Absicht verfolgt, das System Früher Hilfen zu verstetigen. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt: Information von Eltern über Leistungsangebote zur Beratung und Hilfe in Fragen der Schwangerschaft, der Geburt und der Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren, Schaffung flächendeckender, verbindlicher Netzwerkstrukturen der Zusammenarbeit im Kinderschutz unter anderem durch Festlegung von Grundsätzen der Zusammenarbeit in entsprechenden Vereinbarungen. Bis 2015 stehen dafür Mittel aus einer entsprechenden Bundesinitiative in Höhe von insgesamt 177 Millionen Euro zur Verfügung. Für Niedersachsen ergibt sich für das Jahr 2013 eine Summe von rund 3,3 Millionen Euro. Diese wird landesweit in Form einer Grundpauschale in Höhe von 20.000 Euro verteilt. Außerdem werden die verbleibenden Mittel nach dem Schlüssel "50 Prozent nach der Anzahl der unter Dreijährigen und 50 Prozent nach der Anzahl der unter Dreijährigen im SGB II-Bezug" verteilt. Die Landeshauptstadt Hannover erhält für das laufende Jahr 2013 eine Gesamtsumme von 229.844 Euro.

Frühe Hilfen des Kinderschutzes

Die Frühen Hilfen umfassen vielgestaltige Angebote und Maßnahmen des Fachbereiches Jugend und Familie, aber auch eine Vielzahl von Angeboten der Träger der freien Jugend-hilfe und der Wohlfahrtspflege, die einander ergänzen. Sie tragen dazu bei, Risiken für das Wohl und die Entwicklung von Kindern in Hannover frühzeitig wahrzunehmen und durch eine niedrigschwellige Hilfe-Infrastruktur risikohaften Entwicklungen entgegenzuwirken.

Dabei werden Zugänge zu Eltern und Kindern geschaffen, um möglichst früh Unterstützung anbieten zu können. In Hannover gibt es vielfältige Angebote, die sich an alle (werdenden) Eltern mit ihren Kindern richten. Dazu gehören unter anderem Familienhebammen, Familienzentren, Stadtteilmütter, Willkommensbesuche, Eltern-Kind- und Baby-Gruppen, Elternbildung, Gemeinsam Wachsen-Gruppen.

Hinzu kommen Angebote, die sich insbesondere an Familien in Problemlagen wenden. Sie tragen in der Arbeit mit den Familien dazu bei, dass Risiken für das Wohl und die Entwicklung des Kindes frühzeitig wahrgenommen und reduziert werden. Dazu gehören Angebote der Hilfen zur Erziehung sowie der Jugend-, Familien- und Erziehungsberatung. Wenn die Hilfen insgesamt nicht ausreichen, um eine Kindeswohlgefährdung abzuwenden, werden weitere Maßnahmen zum Schutz des Kindes ergriffen. Dazu gehört in erster Linie die Inobhutnahme von gefährdeten Kindern und Jugendlichen.

Familienhebammen-Zentrum (FHZ)
Hannover Kurt-Schumacher-Straße 29
30159 Hannover
Telefon (0511) 12 31 48 -10
Telefax (0511) 12 31 48 -20
info@fhz-hannover.de
www.fhz-hannover.de

Öffnungszeiten offene Sprechstunden:
montags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 14 bis 16 Uhr
Termine nach telefonischer Vereinbarung
Regelmäßige Kurse:
Geburtsvorbereitungskurs montags 15 bis 17 Uhr;
Rückbildungskurs mittwochs 10 bis 12 Uhr.

Leitung und Netzwerk-Koordination:
Birgit Rückheim (Diplom-Sozialpädagogin)
Brigitte Bolte (Familienhebammen)

enercity warnt vor unseriösen Haustürgeschäften

Es gibt immer wieder Trickbetrüger, die den guten Ruf von enercity beziehungsweise der Stadtwerke Hannover AG nutzen, um Privatpersonen um ihr Bares zu erleichtern. Bisher berichteten Kunden nur vereinzelt von Tricks und Maschen, mit denen sich Wohnungsdiebe Zugang zu deren Privaträumen verschafften. Mit Aussagen, wie “bin von den Stadtwerken und muss am Wasserhahn testen, ob der Wasserzähler richtig läuft“, ging es mit einem Schlenker zum Schlafzimmerschrank schon mancher Rentnerin ans Ersparte.

Inzwischen erreichen enercity auch immer mehr Anrufe und E-Mails von Kunden zu Haustürgeschäften, die sich gezielt zweifelhafter Verkaufsmethoden bedienen. Einige der Haustürverkäufer sind als sich neutral und kompetent gebende „Energieberater“ in Hannover unterwegs. “Die steigende Zahl unseriös agierender Anbieter, die mit Falschaussagen gutgläubige Menschen zum Vertragsabschluss an der Haustür überreden, nehmen wir mit Besorgnis zur Kenntnis“, sagt enercity-Pressesprecher Carlo Kallen.

„Es grenzt schon an betrügerische Absicht, wie sich einige Haustürverkäufer dabei direkt auf enercity oder die Stadtwerke Hannover AG berufen, ohne jemals von uns beauftragt worden zu sein. Laut unseren Kunden geben sie sich sogar als Mitarbeiter aus und zeigen gefälschte Unterlagen mit enercity-Unternehmenslogo vor“, schildert Kallen. „Einige geben sich als enercity-Vertriebspartner aus, die in unserem Auftrag unterwegs seien. Ganz dreiste Anbieter behaupten sogar, die Netze seien übernommen oder umgestellt worden und enercity könne deshalb nicht mehr liefern“, nennt Kallen als Beispiele für illegale Tricks bei Haustürgeschäften.

Aussagen, dass enercity mit anderen Stromversorgern kooperiert und Kunden dadurch günstigere Preise erhalten, sind frei erfunden und falsch. enercity führt im Stadtgebiet Hannovers derzeit keine Beratungen zu Strom- und Gaspreisen oder Abrechnungen an der Haustür durch, sondern berät Sie persönlich und kompetent im KundenCenter am Kröpcke. Personal von enercity oder im Auftrag Tätige weisen sich stets durch einen Mitarbeiter-Ausweis oder eine Bescheinigung des Unternehmens aus und kommen in der Regel nicht unangekündigt. Technische Arbeiten kündigt die enercity Netzgesellschaft mbH stets per Aushang oder Anschreiben an.

„Wir empfehlen, die Angebote von Energielieferanten stets gut zu prüfen und zu vergleichen und im Zweifel bei enercity telefonisch nachzufragen. Vorkasse, zu lange Vertragsbindungen oder nicht eingehaltene Boni-Versprechungen können erfahrungsgemäß zu unliebsamen Entwicklungen führen“, sagt Kallen. Fachkundige Beratung können sich alle Interessenten auch persönlich im enercity-KundenCenter am Kröpcke einholen.

Besonders günstige Konditionen bietet enercity mit seinen WebProdukten, deren Verträge in Ruhe und bequem online abgeschlossen werden können.

http://www.enercity.de/pk/index.html

Mehr Infos unter 0800 – 36 37 24 89 (kostenlos aus dem deutschen Festnetz) oder im KundenCenter von enercity.

Töne von außen, Berührung von innen – BVN-Klassik-Herbst 2013

Großartige Veranstaltungen zum BVN-Klassik-Herbst 2013: Streicher, Bläser, Mädchenchor Hannover, Gerlinde Sämann und Petti West

Der Herbst dieses Jahres steht ganz im Zeichen klassischer Musik. Werner Schlager, BVN-Kulturbeauftragter, des BVN hat drei Konzerte auf die Monate September, Oktober und November terminiert. Was liegt also näher, als den BVN-Klassik-Herbst auszurufen?

Philharmonic Brass

Den Auftakt machen „Philharmonic Brass" und der Kirchenmusiker, der Jakobi-Gemeinde Hannover Kirchrode, Uwe Rehling.
Die fünf Virtuosen des Blechs der NDR-Radiophilharmonie Hannover, ein hervorragendes Ensemble, das bereits 2012 beim BVN gastierte, konnten erneut gewonnen werden und treten am 17.09. um 19 Uhr in der Jakobikirche Hannover-Kirchrode auf. Das Programm umfasst unter anderem Werke von Bach, Telemann, Victor Ewald und Daniel Schnyder. Uwe Rehling wird zusammen mit Philharmonic Brass ein Werk auf der Orgel präsentieren.

Die Moderation wird von den Musikern selbst vorgenommen, sodass Einblicke in die Stimmungslage der Komponisten, ihre Werke und die musikalische Umsetzung gewährt werden.

TERMIN
17. September 2013, 19.00 Uhr
Jakobikirche Kirchrode
Kleiner Hillen 2, 30559 Hannover

TICKETS
15 € pro Person
Begleitung schwerbehinderter Menschen ist frei. (lt. Schwerbehindertenausweis)
Eintrittskarten für das erste Konzert sind ab 26.08.2013 erhältlich beim Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V., Kühnsstr.18, Hannover Kirchrode,  unter Telefon (0511) 51 04 0.
Zurmöhle, Brabeckst. 9, unter Telefon (0511) 522503

Eine Veranstaltung von BVN Kultur in Zusammenarbeit mit der Jacobi-Gemeinde Hannover Kirchrode

Der BVN-Klassik-Herbst geht weiter:

23.10.2013, 19.00 Uhr, OKTOPLUS (8 Musiker der NDR-Radiophilharmonie) in der St. Johanniskirche in Hannover Bemerode
09.11.2013, 19.00 Uhr, Mädchenchor Hannover + Gerlinde Sämann und Petti West im großen Sendesaal des NDR

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