Monate: April 2014

Straßenbauarbeiten: Ricklinger Stadtweg

Im Rahmen der Straßenbauarbeiten auf dem Ricklinger Stadtweg wird der Verkehr stadtauswärts – wie schon bei den bisherigen Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung – ab Konrad-Hänisch-Straße bis Bangemannweg von Montag (5. Mai) bis Anfang Juni dieses Jahres über das Gleis der Stadtbahn geführt. Hierbei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Die Buslinie 100 der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG verkehrt während der Bauzeit nicht mehr über die Endhaltestelle August-Holweg-Platz. Eine provisorische Endhaltestelle auf dem Ricklinger Stadtweg in Höhe des Lodemannweges wird eingerichtet.

Die Stadtentwässerung hat im Vorfeld der Straßenbauarbeiten für rund 1,2 Millionen Euro die Hauptkanäle, die Abwasser und Regenwasser führen, nach dem Liner-Verfahren saniert und die jeweiligen Hausanschlüsse erneuert. Beim Liner-Verfahren wird ein mit Kunstharz getränkter Faserschlauch durch die vorhandenen Schächte in den Kanal eingeführt und mithilfe von Druckluft oder Wasser aufgebläht, bis er sich nahtlos an das vorhandene Mauerwerk anschmiegt und anschließend aushärtet. Der neuwertige "Kanal im Kanal" stellt die Funktionalität des Netzes für die nächsten Jahrzehnte sicher. Das Verfahren ermöglicht es, Beeinträchtigungen für AnwohnerInnen und Straßenverkehr zu minimieren.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Hannover 96 plant schon für die neue Saison

hannover96Top-Talent Valmir Sulejmani hat bei Hannover 96 einen Profi-Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterschrieben. Damit hat der Klub den 18 Jahre alten Offensivspieler, der in der laufenden Saison sein Bundesligadebüt feierte und bereits in der deutschen U17-Nationalmannschaft zum Einsatz kam, langfristig gebunden. "Valmirs Entwicklung macht uns viel Freude. Wir meinen, dass er eine hervorragende Perspektive besitzt. Er hat als 1996er-Jahrgang bereits fünf Bundesligaspiele absolviert und wird nach unserer Einschätzung seinen Weg machen", so 96-Sportdirektor Dirk Dufner.

Doppelte Verstärkung für Hannover 96 vom Liga-Konkurrenten 1899 Hoffenheim: Innenverteidiger Stefan Thesker und Stürmer Kenan Karaman wechseln im Sommer ablösefrei nach Hannover. Der 23 Jahre alte Thesker (geboren am 11. April 1991) kam mehrfach in der deutschen U21-Nationalmannschaft zum Einsatz, der 20 Jahre alte Karaman (5. März 1994) feierte Anfang März 2014 sein Bundesligadebüt und ist türkischer U21-Nationalspieler.

"Wir haben die Überzeugung, dass Stefan Thesker und Kenan Karaman mit ihrer Ausbildung und ihren fußballerischen Voraussetzungen unsere Mannschaft verstärken können. Beide bringen den Ehrgeiz mit, sich in neuer Umgebung beweisen zu wollen", erklärt Dirk Dufner. Stefan Thesker absolvierte bislang sechs Bundesligaspiele für 1899 Hoffenheim, zwei davon in der laufenden Saison. Der in Ahaus/Nordrhein-Westfalen geborene Thesker ist 1,90 Meter groß und stammt aus der Jugend des FC Schalke 04. Bevor er Anfang 2012 nach Hoffenheim wechselte, spielte er in den Niederlanden für Twente Enschede und Fortuna Sittard. Thesker erhält bei Hannover 96 einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.

Karaman wurde in den zurückliegenden Bundesliga-Begegnungen der Hoffenheimer regelmäßig eingewechselt und verzeichnete bisher fünf Einsätze. Der 1,89 Meter große Angreifer ist in Stuttgart geboren und trug in der Jugend das Trikot der Stuttgarter Kickers. Im Sommer 2011 wechselte er in die U17 von 1899 Hoffenheim. Kenan Karaman hat bei Hannover 96 einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterschrieben.

"Ich traue beiden eine gute Entwicklung in unserer Mannschaft zu, weil sie viel mitbringen, um gute Bundesligaspieler zu werden. Außerdem freue ich mich natürlich, dass sie sich auf ihrem weiteren Weg für Hannover 96 entschieden haben", so Tayfun Korkut.

Thesker und Karaman sind die Neuzugänge zwei und drei für die kommende Spielzeit 2014/15. Bereits im Februar verpflichtete Hannover 96 den deutschen U20-Nationalspieler Vladimir Rankovic vom FC Bayern München.

Hannover 96 hat sich zudem entschlossen, Torhüter Samuel Radlinger im Sommer von Rapid Wien zurückzuholen. Damit endet das Leihgeschäft nach einer Saison vorzeitig. "Die Vereinbarung mit Rapid hat uns die Möglichkeit gegeben, die Ausleihe jetzt zu beenden. Leider hatte Samuel bei Rapid in dieser Saison nicht die Spielzeit, die er und wir uns erhofft hatten", erläutert Dirk Dufner.

Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
Robert-Enke-Straße 1
30169 Hannover
www.hannover96.de

Sanierung: Raschplatzhochstraße

Aufgrund der Sanierung der Raschplatzhochstraße muss der Verkehr ab Freitag (2. Mai) bis voraussichtlich Oktober dieses Jahres einspurig je Fahrtrichtung geführt werden.
Hierbei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit und empfiehlt Ortskundigen, diesen Bereich des Cityrings weiträumig zu umfahren.

Die geplanten Sanierungsmaßnahmen des 1970 fertiggestellten Brückenbauwerks kosten rund 3,5 Millionen Euro. Diese erfolgen unter laufendem Verkehr und dauern voraussichtlich bis Ende 2015. Hierzu werden in einem ersten Bauabschnitt von Mai bis Oktober dieses Jahres die südlichen Fahrspuren voll gesperrt. Der Verkehr wird auf den beiden nördlichen Fahrspuren jeweils einspurig in beide Richtungen geführt. Der Fahrbahnbelag sowie die Abdichtungen und Kappen müssen abgebrochen und erneuert werden. Der Hohlkasten des rund 410 Meter langen Brückenbauwerks wird ebenfalls saniert: Entwässerungsleitungen müssen erneuert werden. Zudem wird ein neues Brückengeländer montiert.

Für den zweiten Bauabschnitt, der im kommenden Jahr angegangen werden soll, sind identische Arbeiten auf den nördlichen Fahrspuren geplant.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Literarisches Quintett – Lesung mit Musik in der Stadtbibliothek

Zum Gedenken an den Jahrestag der Bücherverbrennung präsentiert das Literarische Quintett am Dienstag (6. Mai) um 19.30 Uhr Gedichte, Chansons und Lieder nach Texten von Mascha Kaléko.

Die jüdische Dichterin Mascha Kaléko wurde 1907 in Galizien geboren und war in den zwanziger Jahren in Berlin mit der literarischen Elite bekannt. 1938 emigrierte sie in die USA, siedelte 1960 nach Israel über und starb 1975 in Zürich.

Klaus-Peter Großmann, Leon Fauth, Christine Eichenberg, Annalena Pätzold und Thomas Stolze bilden das Literarische Quintett. Musikalisch begleitet werden sie von dem Sänger und Gitarristen Harald Katzsch-Duprée.

Veranstaltungsort ist die Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

GartenLust“ gestartet – Wettbewerb für schöne Gärten

Schönes Grün an Haus und Wohnung wird prämiert: Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün lädt zum dritten Mal zum Wettbewerb "GartenLust" ein. Fachbereichsleiterin Karin van Schwartzenberg hat heute (29. April) den offiziellen Startschuss für den Wettbewerb gegeben, der in diesem Jahr unter dem Motto "Natürlich mit Genuss!" steht. Gesucht sind natürlich gestaltete Gärten mit vielfältigem Naturgenuss wie etwa Bewegung und Erholung an der frischen Luft, das Beobachten und Erleben von Tier und Natur mitten in der Stadt oder einfach der pure Gaumengenuss von Naschobst an Bäumen und Sträuchern.

Teilnehmen können alle EinwohnerInnen Hannovers mit einem Stück Grün am Haus. Dazu gehören Vorgärten, Dachgärten, Innenhöfe, Einfamilienhausgärten, Mietergärten, Wohnanlagen, Gärten sozialer Einrichtungen (zum Beispiel Schulgärten, Kita-Außengelände, Seniorenanlagen) oder auch Firmengärten und Genossenschaftsgrün. Die Bewertung erfolgt in diesen Kategorien, die je nach Anzahl der teilnehmenden Projekte zu einer Gruppe zusammengefasst werden.

Mit "GartenLust" setzt Hannover die Tradition fort, Projekte zu fördern, die mit Verschönerungen auf Hinterhöfen, an Wohnungen, in Vorgärten und auf Dächern zur Verbesserung der Gartenqualität der Stadt beitragen. Ob MieterInnen oder VermieterInnen, Einzelperson oder Gruppen, VertreterInnen einer Organisation, FirmeninhaberInnen oder MitarbeiterInnen, Wohnungsverwaltungsgesellschaft oder WohnungsbauträgerInnen – alle in Hannover mit einem Garten an Haus, Firma oder Wohnung sind eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Ausgenommen von dem Wettbewerb sind Kleingärten, für die alle zwei Jahre ein eigener Wettbewerb stattfindet.

Formlose Anmeldungen zum Wettbewerb nimmt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bis zum 30. Juni entgegen. Die Rückantwortkarte im neuen Faltblatt "GartenLust 2014", das ab sofort zur Mitnahme in Bürgerämtern, Freizeitheimen und Stadt(teil)bibliotheken und im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Langensalzastraße 17) ausliegt, erleichtert die Anmeldung. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.hannover.de, Suchbegriff "Gartenlust", zu finden.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Jury am 29. Juli besichtigt und nach vier Kriterien (Gestaltung und Nutzung, soziale Wirkung, Ökologischer Wert, Mottobezug) bewertet. Hauptgewinne in Form von Geldprämien erhalten die Bestplatzierten der einzelnen Kategorien. Dank der SponsorInnen stehen insgesamt circa 6.000 Euro zur Verfügung. Zudem bekommen alle TeilnehmerInnen eine Anerkennung für ihr Engagement (etwa eine Eintrittskarte für das Gartenfestival in Herrenhausen von Evergreen GmbH oder eine Gartenberatung durch einen professionellen Landschaftsarchikten des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten). Der Wettbewerb GartenLust wird gefördert von folgenden Institutionen: DMB Deutscher Mieterbund Hannover e.V., Haus & Grundeigentum Hannover e.V., Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin?Hannover (LBS), Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover (GBH) sowie den Wohnungsgenossenschaften Gartenheim eG, Heimkehr-Hannover eG.

Die Jury setzt sich aus VertreterInnen des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün und der Ratspolitik zusammen. Darüber hinaus sind die Sponsoren vertreten sowie FachgruppenvertreterInnen der Grünen Branche und des VDW (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen + Bremen).

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Theater Anu: Schattenwald – eine poetische Reise in den dunklen Wald

Theater Anu: Schattenwald

Schattenwald

Termin: Freitag, 9. Mai und Samstag, 10. Mai 2014, jeweils 18 bis 22 Uhr
Ort: Stadtpark, Garbsen (Schwarzer See bis Kneipp Becken), 30823 Garbsen
Eintritt: 5 Euro, Anmeldung erforderlich beim Kulturbüro Garbsen, Telefon: (0 51 31) 7 07 – 6 50
Veranstalterin: Stadt Garbsen

Raus aus der Realität, hinein in die Märchenwelt, immer Wald einwärts schickt Theater Anu seine Besucher ins Abenteuer. Theater Anu katapultiert die Grimm`schen Märchen zurück an den ursprünglichen Ort des Geschehens: Den nächtlichen Wald. In Gruppen bis zu maximal 50 Personen und mit einer Laterne bestückt erfährt der Besucher mit allen Sinnen den Wald als ungesichertes Terrain, als magischen Ort an dem Geister und Faune spuken und als Ort, wo der Mensch den Göttern nahe ist.

„Schattenwald" ist eine Veranstaltung im Rahmen der 13. Kulturtage Garbsen vom 9. Mai bis 9. Juni 2014.

Pressemitteilung: Region Hannover

Niedersachsen verbessert Lernbedingungen für Kinder beruflich Reisender

Niedersachsen verstärkt die schulische Unterstützung von Kindern beruflich Reisender. Entsprechende Maßnahmen stellte Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt am (heutigen) Montag bei einem Besuch des "Schulwagens" des Fördervereins für Kinder und Jugendliche beruflich reisender Eltern auf dem Frühlingsfest in Hannover vor. "Für die Landesregierung gehört es zum Markenkern, alle Kinder und Jugendlichen auf dem Weg zu dem für sie besten Schulabschluss zu unterstützen. Wir werden daher die Anrechnungsstunden für Bereichslehrkräfte von 50 auf dann 100 Stunden verdoppeln und die Anzahl der Bereichslehrkräfte von derzeit 6 auf dann 10 Lehrkräfte zum kommenden Schuljahr deutlich erhöhen. Damit bauen wir das Unterstützungssystem für Kinder, deren Eltern in Zirkus- oder Schaustellerbetrieben arbeiten, deutlich aus. Niedersachsen leistet damit einen klaren Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in unserem Land", erklärte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

Die Ministerin unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen und dem Förderverein für Kinder und Jugendliche beruflich reisender Eltern zur Nutzung des "Schulwagens" in Hannover, über den sie sich gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Stefan Schostok einen positiven Eindruck verschafft hatte. Dieser umfunktionierte Schaustellerwagen ist Teil des Unterstützungssystems für die Kinder beruflich Reisender. Er wird vom Förderverein für Kinder und Jugendliche beruflich reisender Eltern immer dann auf dem Schützenplatz aufgebaut, wenn große Feste anstehen. Nachmittags wird dort sowohl eine zusätzliche Hausaufgabenbetreuung angeboten, als auch für individuelle Unterstützung von Schülerinnen und Schülern auf der Reise gesorgt.

"Die attraktiven Feste und Märkte sind für Hannover ein ganz erheblicher Wirtschaftsfaktor und eine Bereicherung unseres Kultur- und Unterhaltungsangebotes. Daher ist es für uns von großer Bedeutung, dass die Kinder aus Zirkus- und Schaustellerbetrieben möglichst gut beschult werden – denn nur dann kommen deren Eltern auch in Zukunft gerne mit Ihrem Gewerbe nach Hannover. Der ‚Schulwagen‘ leistet dabei eine wichtige Funktion und ich freue mich, dass das Land das anerkennt und fördert", so Oberbürgermeister Schostok.

Der "Schulwagen" stellt ein außerunterrichtliches Angebot im Ganztagsbereich der Stamm- und Stützpunktschulen in der Stadt Hannover – der Grundschule Stammestraße und der Grund-, Haupt- und Realschule Südstadtschule – dar. Eine pädagogische Kraft, die im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen durch die Grundschule Stammestraße gestellt wird, führt diese Aufgabe in Absprache mit der Ansprechpartnerin oder dem Ansprechpartner der Schule und der zuständigen Bereichslehrkraft an Schultagen nachmittags während der Feste durch. Die Stammschule ist für die Bildung der Kinder aus beruflich reisenden Familien verantwortlich. Sie ist die Schule, die das Kind während der reisefreien Zeit über einen längeren Zeitraum besucht. In der Regel ist dies eine Schule am Winterstandort und/oder am Hauptwohnsitz des beruflich Reisenden. Stützpunktschulen sind die Schulen, die die Schülerinnen und Schüler während der Reisezeit besuchen. Sie liegen gewöhnlich in der Nähe des Festplatzes und stellen sich besonders auf die Betreuung von Kindern beruflich Reisender ein. Das schulische Unterstützungs- und Förderungssystem sieht für die rund 420 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen im Winter eine Stammschule vor, die Lernmaterialien und einen individuellen Lernplan zur Verfügung stellt.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Worum es beim TTIP-Freihandelsabkommen mit den USA wirklich geht

Freihandelsabkommen – das klingt erst mal nicht schlimm. Investitionsschutz – warum eigentlich nicht? Wenn Sie gesehen haben, was damit wirklich geplant ist, werden Sie nicht mehr ruhig schlafen können. Wetten?

Das TTIP-Handelsabkommen ebnet den Weg für Fracking und ACTA. Es bringt uns Hormonfleisch, Chlorhühner und Gen-Essen auf die Teller. Über die Konzernklagen entscheiden geheim tagende Schiedsrichter, ohne Möglichkeit der Berufung. All dies droht, wenn die EU das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA abschließt. Faule Eier sind dagegen ein kulinarisches Fest.

Die gute Nachricht ist: Ein Bündnis von mehr als 30 Initiativen arbeitet hierzulande gemeinsam an dem Ziel, die Verhandlungen zu stoppen. Daher ist die kommende Europawahl besonders wichtig, denn das neu gewählte Europaparlament kann das Abkommen noch stoppen.

Infografik zum TTIP-Freihandelsabkommen (Quelle: Campact)

Das geplante Freihandels-Abkommen TTIP zwischen der EU und den USA dient den Interessen der Konzerne und nicht uns Bürger/innen:

TTIP höhlt Demokratie und Rechtsstaat aus: Ausländische Konzerne können Staaten künftig vor nicht öffentlich tagenden Schiedsgerichten auf hohe Schadenersatzzahlungen verklagen, wenn sie Gesetze verabschieden, die ihre Gewinne schmälern.

TTIP öffnet Privatisierungen Tür und Tor: Das Abkommen soll es Konzernen erleichtern, auf Kosten der Allgemeinheit Profite bei Wasserversorgung, Gesundheit und Bildung zu machen.

TTIP gefährdet unsere Gesundheit: Was in den USA erlaubt ist, würde auch in der EU legal – so wäre der Weg frei für Fracking, Gen-Essen und Hormonfleisch. Die bäuerliche Landwirtschaft wird geschwächt und die Agrarindustrie erhält noch mehr Macht.

TTIP untergräbt die Freiheit: Es droht noch umfassendere Überwachung und Gängelung von Internetnutzern. Exzessive Urheberrechte erschweren den Zugang zu Kultur, Bildung und Wissenschaft.

TTIP ist praktisch unumkehrbar: Einmal beschlossen, sind die Verträge für gewählte Politiker nicht mehr zu ändern. Denn bei jeder Änderung müssen alle Vertragspartner zustimmen. Deutschland allein könnte aus dem Vertrag auch nicht aussteigen, da die EU den Vertrag abschließt.

https://www.campact.de/ttip/appell/teilnehmen/

Georgs Reise“ macht Station in den Herrenhäuser Gärten

Goldenes Tor in Herrenhausen

Goldenes Tor in Herrenhausen

Am 1. Mai ist im Georgengarten und im Großen Garten ein einmaliges Spektakel auf den Spuren König Georg I. zu erleben: Die Europakutsche macht auf dem Weg nach London Station in den Herrenhäuser Gärten. Die Niedersachsen-Meute, private Kutschen, Barock-ReiterInnen und Royal Horse Guards begleiten sie ab 12.45 Uhr auf dem Weg durch den Georgengarten.

Ein Festprogramm mit Jagdhornbläsern, Chormusik und dem Hannöverschen Traditions-Corps in historischen Gewändern findet um 13 Uhr am Schloss Herrenhausen (Ehrenhof/Großer Garten) statt, bevor um 14.30 Uhr die Kutsche dann ihre Reise fortsetzt.

Im September 1714 begab sich Georg Ludwig, Kurfürst von Hannover und gleichzeitig Herzog von Braunschweig-Lüneburg, auf die Reise von Hannover nach London, wo er am 20. Oktober zum König von Großbritannien und Irland gekrönt wurde. Höchstwahrscheinlich wurde die Reise vom Schloss Herrenhausen aus – Sommerresidenz des Kurfürsten – angetreten. Daher wird hier die Abreise gefeiert, als Teil des Projekts, das die Hannoversch-Britische-Gesellschaft (HBG) zur Verfolgung der historischen Route nach London mit einem Pferdgespann organisiert. Von Herrenhausen aus führt die Route weiter über Den Haag nach London, wo die Kutsche am 16. Mai anlässlich der offiziellen Eröffnung der Niedersächsischen Landesausstellung "Als die Royals aus Hannover kamen" eintreffen soll.

Veranstalter: Hannoversch-Britische Gesellschaft (HBG)
Informationen: www.georgs-reise.de

LinguaCamp: Mitmach-Konferenz für Sprachinteressierte

Das neuartige LinguaCamp wird in Form eines BarCamps am 10. und 11. Mai im Freizeitheim Vahrenwald durchgeführt. Das bedeutet: Jeder kann mitmachen, jeder ist Experte, es gibt kein festgelegtes Programm, vielmehr legen die Teilnehmenden das Programm mit Diskussionsrunden, Workshops oder Aktivitätengruppen selbst fest. Es kommen Interessenten und Experten aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen. Die ungewöhnliche Mischung der Teilnehmerschaft garantiert intensiven Austausch, Kreativität, Vernetzung und Motivation sowie passgenaue Informations- und Fortbildungsmöglichkeiten.

Das LinguaCamp richtet sich an jeden, der sich für Sprachen interessiert. Lehrende und Lernende aus jedem Bildungsniveau, BildungsbloggerInnen, JournalistInnen, Kulturschaffende oder Migrantengruppen und alle diejenigen,
die Neues über die Sprachenvermittlung und das Erlernen von Sprachen erfahren möchten. Auch die Konferenzsprache ist nicht festgelegt. Gesprochen wird, was nützt: Englisch, Deutsch, Französisch, Türkisch, Russisch…

Veranstalter ist die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover. Am Sonnabend (10. Mai) beginnt das LinguaCamp um 10 Uhr und endet um 22 Uhr, am Sonntag (11. Mai) ist der Beginn um 9.30 Uhr und das Ende um 17 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen werden bis einschließlich 30. April entgegengenommen unter der Telefonnummer 300-330-41, per Fax unter 0511 / 300-330-81 oder per E-Mail unter winsel@aewb-nds.de.

Weitere Informationen zum Ablauf und den Inhalten sind im Internet hinterlegt unter www.linguacamp.mixxt.de.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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