Monate: Juni 2014

Besichtigung städtischer Projekte am Tag der Architektur

Zum Tag der Architektur am kommenden Sonntag (29. Juni) präsentiert sich auch die Stadt Hannover mit sieben öffentlichen Bauprojekten. Die Palette reicht von Kindertagesstätten über Schulen, Lindener Rathaus und Sprengel Museum bis zum denkmalgeschützten Beginenturm des Historischen Museums. Das städtische Gebäudemanagement und die jeweils kooperierenden Fachbereiche nutzen die Gelegenheit, aktuelle Projekte in diesem Rahmen vorzustellen. Dabei können sonst nicht zugängliche Bauten oder Gebäudeteile besichtigt werden und lässt sich bisher Unbekanntes zu bekannten Gebäuden erfahren. Für die Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.

Beginenturm (Pferdestr. 8)
Der trutzige Wehrturm ist ein Stück steinerne Stadtgeschichte. Mit einem Alter von 657 Jahren ist er Hannovers ältester Profanbau. Nach Jahren des Leerstandes und behutsamen Sanierungsmaßnahmen wird der Turm künftig unter der Obhut des benachbarten Museums als begehbares Exponat dienen. Bei den neu hinzugefügten Bauelementen wurde keine Anpassung an historisches Formenvokabular gesucht. Die Eigenständigkeit der Form resultiert im Objekt aus dem Dialog der Gegensätze. Am Sonntag (29. Juni) werden von 11 bis 18 Uhr Führungen durch den Turm angeboten (auch schon am Sonnabend, 28. Juni, 10 bis 18 Uhr). Mittelalterliche Handwerkskünste sorgen für Kurzweil, wenn es zu Wartezeiten kommt. Wenn man der Nase folgt, findet man Gewürze aus aller Welt und leckere Speisen. Die Mittelaltergruppe Ferum Ferox präsentiert am Sonntag zum Beispiel eine Modenschau und Mitmachaktionen für Kinder wie Lanzenstechen und mittelalterliche Hei lmethoden. Musikalisch wird die Band Comes Vagantes dafür sorgen, dass auch das müdeste Bein im Takt zu ihrer mitreißenden Musik wippt. Eintritt: zwei Euro pro Person.

Kita Am Ahlemer Holz (Am Ahlemer Holz 19)
Beispielhaft für acht neue Kindertagesstätten, die die Stadt Hannover in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (OPP) errichten ließ, repräsentiert die Kita "Am Ahlemer Holz" den sogenannten Villa-Typ. Durch gebündelte Planung, Ausschreibung, Vergabe und Errichtung von acht Gebäuden konnten für das Großprojekt Synergieeffekte mit daraus resultierender hoher Wirtschaftlichkeit erzielt werden. Alle Anwesen für insgesamt 745 Kinder sind von Gärten und Landschaft geprägt und inspirierten die Planer zur Leitidee "Haus im Garten". Aus ihr heraus entstanden die zwei Gebäudetypen "Staffelgeschoss" und "Villa", die jeweils mit Lage und Größe der Grundstücke harmonieren. Führungen um 11, 13 und 15 Uhr.

IGS Büssingweg (Büssingweg 9)
Teile des Gebäudes wie Aula und Foyer wurden bautechnisch saniert, den aktuellen Anforderungen an den Brandschutz und an Versammlungsstätten modernisiert und barrierefrei erreichbar gestaltet. Die von Rost befallene Bestandsfassade wurde ersetzt durch rot eingefärbte Betonwerksteinplatten. Die vertikale Strukturierung der Fassade soll an einen in Falten liegenden Bühnenvorhang erinnern und verweist damit auf die Nutzung als Aula im Innern des Quaders. Führungen um 11, 12.30 und 14 Uhr.

Kita, Voltmerstraße (Voltmerstr. 16)
Die Gebäudekubatur wurde aus dem städtebaulichen Umfeld und dem dreieckigen Grundstückszuschnitt abgeleitet. Die Gruppenräume erhalten durch eine großflächige Verglasung Licht. Diese sorgt zusätzlich für passive Wärmegewinne. Zentrum des Gebäudes sind das Foyer mit Essbereich im Erdgeschoss und der Mehrzweckraum im Obergeschoss. Alle Aufenthaltsräume haben einen unmittelbaren Zugang zum Freigelände. Die Räume selbst sind weitgehend nutzungsneutral gestaltet und bieten den architektonischen Rahmen für vielfältige Aktivitäten. Das Objekt ist ab 12 Uhr geöffnet. Führungen um 12, 14 und 16 Uhr.

IGS Stöcken (Eichsfelder Straße 38)
Die ehemalige Anne-Frank-Schule und die Emil-Berliner-Schule sind zu der IGS Stöcken umgebaut worden. Die unter Denkmalschutz stehenden Bestandsgebäude wurden sorgfältig saniert, die neue Mensa und die Sporthalle fertiggestellt. Alle Außenanlagen sind erneuert, die Schule liegt eingebettet in eine schöne Parklandschaft mit großen Bäumen. Klar gegliederte Schulhöfe bieten dabei attraktive Möglichkeiten für Aufenthalt, Spiel, Bewegung und Kommunikation. Führungen stündlich von 11 bis 17 Uhr.

Lindener Rathaus (Lindener Marktplatz 1)
Das 1899 im neugotischen Stil erbaute Haus bietet nach der Sanierung und dem Umbau Platz für eine Vielzahl von Nutzungen: Neben Bürgeramt, Kommunalem Sozialdienst, Stadtteilbibliothek und einem Lokal mit Veranstaltungssaal belegt nun auch die VHS mit einer Lehrküche, diversen Seminarräumen und einem Selbstlernzentrum die neuen Räumlichkeiten. Die historischen Ziegelfassaden sind denkmalgeschützt und blieben unangetastet, erhielten aber neue denkmalgerechte Holzfenster mit Sprossenteilung und Wärmeschutzverglasung. Die 50er-Jahre-Gebäudeteile bekamen ein neues und zeitgemäßes Gesicht. Die Öffnung der Fassade unterstreicht die Bedeutung als offenes Haus. Das Foyer bildet zusammen mit dem neu gestalteten Innenhof eine Einheit und ist gleichzeitig das vielfältig nutzbare Zentrum des Gebäudes. Führungen um 11, 13 und 15 Uhr.

Sprengel Museum (Kurt-Schwitters-Platz)
Ausgehend von seinen baugeschichtlichen Stationen widmet sich das Haus unter dem Titel "1979 – 1992 – 2015 Sprengel Museum Hannover" mit einer eigenen Präsentation seiner zukünftigen Erweiterung: Wie sehen die "tanzenden Räume" aus? Wie trägt die Lichtsituation zum Kunsterleben bei? Wie nehmen wir Werke von Pablo Picasso über Niki de Saint Phalle bis Gerhard Richter in der neuen Raumsituation wahr? Die Antworten wecken die Vorfreude auf "Mehr Museum". Um 10.30 Uhr beginnt das Familienprogramm "KUNSTArchitekturTOUR", das insbesondere Kinder anspricht. Um 11.15 Uhr hält Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover, einen Vortrag über die Perspektive des Museums und den Erweiterungsbau. Um 14, 15 und 16 Uhr wird die Architektur des Hauses im Rahmen einer Führung nähergebracht.

Der Tag der Architektur findet jedes Jahr am letzten Juni-Wochenende statt und wird durch die Architektenkammer organisiert. Neben den genannten städtischen Gebäuden wird auch ein Einblick in zahlreiche private Wohnbauprojekte angeboten. Weitere Informationen zum Tag der Architektur sind im Internet unter www.hannover.de und www.aknds.de zu finden.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Roter Faden – Stadt Hannover muss Prioritäten setzten

Auf dem

Auf dem "Roten Faden"

Seit vielen Jahren führt der "Rote Faden" zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Hannover und ist inzwischen schon selbst zur Sehenswürdigkeit geworden.

Nun fragt man sich bei der Stadt, ob dies noch zeitgemäß ist. Die Erneuerung des markanten Wegweisers kostet eben auch Geld. 20.000 Euro hatte man 2012 dafür ausgegeben und jetzt klaffen durch Bauarbeiten schon wieder etliche Lücken im Rundweg. Diese werden jetzt probehalber durch Aufkleber mit einem Pfeil geschlossen.

Falls die Politik zu dem Schluss kommt, das der "Rote Faden" in Zukunft verzichtbar ist wäre Hannover wieder um eine Attraktion für Touristen ärmer. Immerhin verkauft sich die Begleitbroschüre seit Jahren sehr gut was für die Attraktivität des Ganzen spricht.

Wenn man bedenkt, dass der Neubau des Sprengelmuseums mal wieder um die Kleinigkeit von 2,5 Millionen Euro teurer wurde. Von diesem Geld hätte man den "Roten Faden" ca. 125-mal erneuern können. Also bis zum Jahr 2264! Schade um eine im Vergleich sehr kostengünstige Idee.

Der Rote Faden – Stadtführer durch Hannover

 

Zur Saisoneröffnung testet Hannover 96 diesmal gegen Lazio Rom

hannover96Hannover 96 feiert die offizielle Saisoneröffnung mit einem Heimspiel gegen den italienischen Spitzenklub Lazio Rom. Das Spiel findet am Sonntag, 10. August 2014, in der HDI Arena statt, Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

Im Rahmen der Sommer-Vorbereitung hat Hannover 96 ein weiteres Freundschaftsspiel vereinbart. Das Team von Cheftrainer Tayfun Korkut ist am Samstag, 19. Juli 2014, 19.00 Uhr, bei Arminia Bielfeld zu Gast. Anstoß in der Bielefelder SchücoArena ist abends um 19.00 Uhr.

Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
Robert-Enke-Straße 1
30169 Hannover
www.hannover96.de

Schützenfest Hannover 2014

Schützenfest Hannover

Schützenfest Hannover

Vom 4. bis 13. Juli 2014 findet auf dem Schützenplatz wieder das größte Schützenfest der Welt statt.

Auf einer Fläche größer als zehn Fußballfelder sorgen rund 250 Schausteller für ein abwechslungsreiches Angebot: Das diesjährige Highlight ist der brandneue Gladiator, erst seit 2012 als Weltneuheit auf dem Markt: an den Spitzen des riesigen Propellers sind zwei Gondeln befestigt, die sich in beiden Richtungen um sich selbst drehen. In dem höchsten transportablen Fahrgeschäft der Welt erleben die Fahrgäste die Doppelrotation in schwindelerregenden 62 Metern Höhe!

Höhepunkt des Schützenfestes ist der traditionell am ersten Sonntag nach Festbeginn des Monats Juli stattfindende rund zehn Kilometer lange Schützenausmarsch, der vom Neuen Rathaus auf einer 3 km langen Strecke durch die Innenstadt zum Schützenplatz führt. Der Zug ist der größte Schützenausmarsch der Welt, der von mehr als 10.000 Teilnehmern gebildet wird. Darunter sind rund 5000 Schützen aus Hannover mit Gastabordnungen und Einzelschützen aus Deutschland und anderen Ländern. 

Programm:

Spaß für die ganze Familie

Spaß für die
ganze Familie

Freitag 4. Juli 2014
14.00 bis 18.00 Uhr Schnuppertag mit zahlreichen Vergünstigungen
19.00 Uhr Bruchmeisterverpflichtung durch denOberbürgermeister im Neuen Rathaus.
Eröffnung und Bieranstich in der Festhalle Marris
22.45 Uhr Feuerwerk am Schützenplatz

Samstag 5. Juli 2014
14.00 Uhr Aktionstag „barrierefreies Schützenfest“
Festival der Blasmusik

Sonntag 6. Juli 2014
10.00 Uhr Großer Schützenausmarsch durch die Innenstadt

Montag 7. Juli 2014
NP Rendezvous im Alt Hanovera
Ross Antony im Gaypeople-Zelt

Dienstag 8. Juli 2014
15.30 Uhr Festessen Stargast Matthias Brodowy

Mittwoch 9. Juli 2014
Familientag: alle Fahrgeschäfte zum ½ Preis

Donnerstag 10. Juli 2014
Handwerker- und Kleingärtnertag mit Stargast Bata Ilic

Freitag 11. Juli 2014
Niedersachsentag
22.45 Uhr Feuerwerk am Schützenplatz

Sonntag 13. Juli 2014
19.30 Uhr Olympiade der Fanfarenzüge
Jazzfrühschoppen
Zapfenstreich am Schützenplatz

 

Öffnungszeiten:

Festplatz täglich ab 14 Uhr
(ab 10 Uhr am ersten Sonntag, 12 Uhr am zweiten Sonntag)
Die Festzelte sind ab 15 Uhr geöffnet
(ab 11 Uhr am ersten Sonntag)

Abschaltung: Ampelanlage Thielenplatz

Die Ampelanlage am Thielenplatz muss aufgrund eines Unfallschadens repariert werden. Hierfür muss die Ampelanlage am Donnerstagnachmittag (26. Juni) in der Zeit von 12 bis 15 Uhr außer Betrieb genommen werden. Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um Beachtung der vorfahrtregelnden Zeichen und um erhöhte Aufmerksamkeit – insbesondere gegenüber FußgängerInnen und RadfahrerInnen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Abschaltung: Ampelanlage Goethestraße Ecke Leibnizufer und Brühlstraße

Die Ampelanlage an der Kreuzung Goethestraße Ecke Leibnizufer und Brühlstraße muss aufgrund eines Unfallschadens repariert werden. Hierfür muss die Ampelanlage am Donnerstagvormittag (26. Juni) in der Zeit von 9 bis 12 Uhr außer Betrieb genommen werden. Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um Beachtung der vorfahrtregelnden Zeichen und um erhöhte Aufmerksamkeit – insbesondere gegenüber FußgängerInnen und RadfahrerInnen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

FOTOGRAFIE in der Kaffeebar – ‚isabel winarsch – travel shots‘

Travel Shots

Travel Shots

Isabel Winarsch reist und fotografiert, Details fernab jedweder Denkmäler und Sehenswürdigkeiten.

VERNISSAGE ist am 06.07.14 um 11 UHR in der Kaffeebar Rossi (Limmer)

Sie zeigt uns Länder anhand von Menschen, Menschen die ihren Alltag leben und durch Isabel Winarschs´ Blick selber zu Sehenswürdigkeiten werden.

Die beiden älteren Herren-Schwimmer am Union Lake in Seattle in den USA, der mit bunten Plastik behängte Souvenir Verkäufer auf Ko Samet in Thailand oder der adrette Spielmannszug in Polen – Alltagsszenen so gekonnt und teilweise absurd in Szene gesetzt, dass es Spaß macht ihr auf diese Reisen zu folgen.

Mit dem IPhone als Medium für ihr visuelles Tagebuch erzählt Isabel Winarsch uns humorvoll wie lebendig und beweglich das Leben überall auf der Welt sein kann. Dabei hilft ihr das Telefon diskret, zufällig und ungezwungen zu fotografieren. Fast verwachsen mit dem Auge der Fotografin bringt es den Betrachter näher an die Fremde und Fremden heran – Reiseschnappschüsse, aber mit einem professionellen Blick.

Die Ausstellung in der Kaffeebar Rossi wird als Teil der Aktion „LetLanaWalk“ initiiert. Die Bilder können vor Ort erworben werden und ein Teil des Erlöses versteht sich als Spende. Das fehlende Bild wird sofort durch ein neues Motiv ergänzt, so dass die Ausstellung in Bewegung bleibt. Präsentiert und verkauft werden die Bilder im Format 20x20cm in einem edlen Holzrahmen.

http://www.kaffeebar-rossi.de

http://letlanawalk.tumblr.com/archive

Ausstellung: Impressionen eines Kraftwerks

Kraftwerk Stöcken im Bau

Kraftwerk Stöcken im Bau

Anlässlich des bald 25-jährigen Bestehens des Gemeinschaftskraftwerks Hannover (GKH) zeigen das Freizeitheim Stöcken und enercity in Hannover ab Dienstag, 8. Juli 2014, die Fotoausstellung „Impressionen eines Kraftwerks" mit Bildern des hannoverschen Fotografen und freien Künstlers Christoph Bartolosch.

Seine „Fotografische Dokumentation der Entstehung des Kraftwerkes in Stöcken" entstand von Frühjahr 1987 bis Sommer 1988 und zeigt die damalige Stöckener Gegend aus einem ganz besonderen Blickwinkel, einer topografisch angeordneten Wanderung um den Kraftwerksbau herum.

Die Ausstellung präsentiert 47 Motive von Bartoloschs Schwarz-Weiß-Fotodokumentation während der Bauzeit des GKH, welche bereits vor 25 Jahren zwei Mal in der gleichlautenden Ausstellung im Freizeitheim Stöcken (28.11.1988 bis 15.01.1989) und am enercity-Standort Ihmeplatz 2 (20.06. bis 11.08.1989) zu sehen waren.

Mittwoch, 9. Juli 2014 bis Mittwoch, 3. September 2014
Galerie des Freizeitheims Stöcken, Eichsfelder Str. 101, 30419 Hannover, Obergeschoss
Öffnungszeiten: montags bis freitags, 10.00-20.00 Uhr

Eintritt frei

„Fotografische Dokumentation der Entstehung des Kraftwerkes in Stöcken"

(Frühjahr 1987 bis Sommer 1988)

Große Industriebauten stehen vor und während ihrer Entstehung immer im Blickpunkt der öffentlichen Meinung und werden kontrovers diskutiert. Die Erbauer und Betreiber des Gemeinschaftskraftwerkes Hannover (GKH) in Stöcken (Stadtwerke Hannover AG, VW-Kraftwerke GmbH und Continental AG) wollten mit der Beauftragung von Christoph Bartolosch einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Bauwerk aus dem ganz besonderen Blickwinkel eines künstlerischen Fotografen leisten.

Kraftwerk Stöcken (April 1988)

Kraftwerk Stöcken (April 1988)

Im Frühjahr 1987 wurde der zeitliche und räumliche Rahmen des Konzeptes „Fotografische Dokumentation des GKH in Stöcken" formuliert; danach sollte eine Anzahl Aufnahmen entstehen, die sowohl die unterschiedlichen Stadien des Bauvorhabens als auch eine Dokumentation der unterschiedlich strukturierten Umgebung beinhalten sollte. Grundidee des Konzeptes war es, darzustellen, dass das langsam wachsende Kraftwerk innerhalb einer zeitlichen Dimension zu einer räumlichen Ausdehnung in der Infrastruktur wird.

Das GKH liegt in einem Industriegebiet, das sowohl von großen Fertigungsbetrieben (VW-Werk, Continental AG, Varta-Batterien) als auch von Speicher-, Bahn- und Tankanlagen geprägt ist. Es wird von der Autobahn Dortmund – Hamburg – Berlin und dem Mittellandkanal mit Hafen im Norden, der Bundesstraße 6 im Westen und der Ausfallstraße Schulenburger Landstraße im Osten begrenzt. Landwirtschaftlich genutzte Flächen schließen sich im Norden und Westen an. Südlich des Industriegebietes liegt der Stadtteil Stöcken, der Reste dörflicher Bebauung aufweist.

Die ausgestellten Fotografien sind nicht chronologisch, sondern topografisch angeordnet. Die „fotografische Wanderung" um das GKH beginnt morgens im Nord-Osten und führt über die Autobahn und den Kanal in den östlichen Teil des Industriegebietes, sie setzt sich fort mit den zur Mittagszeit aufgenommenen Fotografien aus Stöcken. Hieran schließen sich Aufnahmen, die von der Bundesstraße 6, der Stadt Garbsen und dem westlichen Teil des Industriegebietes her aufgenommen wurden. Der Rundweg endet an der Autobahn und dem Kanal mit Nachtaufnahmen.

Dokumentarfotografie meint nicht, dass sie Realität objektiv reproduziere. Im Wissen darum, dass fotografische Abbildungen eine eigene Realität erzeugen, war es Aufgabe des Fotografen, in der Auseinandersetzung mit dem Kraftwerk und seiner Umgebung ein eigenes Wirklichkeitsmodell zu verdeutlichen. Insofern ist Fotografie vielmehr ein Analogon zur Denkweise des Fotografen. Sein Modell von Wirklichkeit verdichtet sich in der Fotografie, und es ist gerade ihre medienspezifische macht, ein Realitätsmodell so überzeugend darzustellen, dass sie für Realität gehalten werden kann.

 

 

Hannover 96 holt chilenischen Nationalspieler Miiko Albornoz

hannover96Internationale Verstärkung für Hannover 96: Am Rande der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat 96-Sportdirektor Dirk Dufner dort am Abend den Transfer von Abwehrspieler Miiko Albornoz perfekt gemacht. Der chilenische Nationalspieler, der am 30. November 1990 in Stockholm geboren wurde und in Schweden aufgewachsen ist, hat nach erfolgreich absolvierter sportmedizinischer Untersuchung bei Hannover 96 einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterschrieben.

"Seine Berufung in den WM-Kader unterstreicht seine Qualitäten und sein Potential. Miiko ist ein vielversprechender Spieler mit Perspektive, und wir glauben, dass er für Hannover 96 eine Verstärkung werden wird. Er bringt nach unserer Einschätzung alles mit, um sich in der Bundesliga durchzusetzen", erklärt Dirk Dufner nach der Vertragsunterschrift in Brasilien.

Der Linksverteidiger Albornoz wechselt vom aktuellen schwedischen Meister Malmö FF in die Bundesliga. Anfang des Jahres feierte er sein Debüt in der chilenischen Nationalmannschaft und schaffte auf Anhieb den Sprung in den WM-Kader der Südamerikaner. Zuvor kam Albornoz in diversen U-Nationalmannschaften Schwedens zum Einsatz.

Hannover 96 ist selbstverständlich auch die Tatsache bekannt, dass der Spieler im vergangenen Jahr Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren war. "Mir hat imponiert, wie offen er damit umgegangen ist. Aus meinen Gesprächen mit dem Spieler und vielen Menschen, die ihn gut kennen, lässt sich schließen, dass hier ein junger Mensch einmal einen Fehler gemacht hat, aber aus diesem Fehlverhalten gelernt hat", so Dufner.

Mit dem chilenischen Team wird Miiko Albornoz natürlich zunächst das Turnier in Brasilien zu Ende spielen und dann nach angemessener Urlaubs- und Regenerationszeit nach Hannover kommen. Wann das sein wird, ist aktuell noch offen. "Aber jetzt haben wir nach Ron-Robert Zieler, Hiroki Sakai und Didier Ya Konan einen vierten Spieler bei der WM, dem wir die Daumen drücken. Der Start der Chilenen war ja mit zwei Siegen gegen Australien und Spanien vielversprechend", erklärt Dufner.

Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
Robert-Enke-Straße 1
30169 Hannover
www.hannover96.de

SPD-Ratsherr Hermann folgt Bernd Strauch als neuer Ratsvorsitzender und Bürgermeister

Mit großer Mehrheit hat der Rat der Landeshauptstadt heute (Donnerstag) den SPD-Ratsherrn Thomas Hermann zum neuen Ratsvorsitzenden und Bürgermeister gewählt. Hermann tritt die Nachfolge des langjährigen Bürgermeisters und Ratsvorsitzenden Bernd Strauch an. Dieser hatte sein Amt kürzlich niedergelegt hat und nahm aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Sitzung teil. Oberbürgermeister Stefan Schostok würdigte – stellvertretend für alle Fraktionen und Ratsmitglieder – die Verdienste Strauchs, der seit 1996 an der Spitze des Rates stand.

Den Rat der Landeshauptstadt Hannover verlasse ein Politiker, der in mehrerer Hinsicht ein Vorbild sei, sagte Schostok. "Ein Vorbild in seinem Wirken in dieser Versammlung, in der er in seiner leisen, unaufgeregten Art auch schwierige Debatten geleitet und sich über alle Fraktionen hinweg Respekt verschafft hat. Ein Vorbild aber auch als Repräsentant dieser Stadt – meist als Vertreter des Oberbürgermeisters und doch mit ganz eigener Ausstrahlung: Bescheiden, unendlich freundlich und den Menschen ganz zugewandt."

In 18 Jahren leitete Strauch mehr als 150 Ratssitzungen. "Nie von oben herab, sondern ruhig, mit Humor und wenn nötig, bedurfte es nur seines besonderen Tonfalls, um an die Würde des Rates zu erinnern", sagte Schostok. Der Rat wünsche ihm viel Kraft für eine baldige Genesung, schloss der Oberbürgermeister unter großem Beifall des Rates. Strauch erhält als Abschiedsgeschenk ein Bild mit fünf Zeichnungen von Christophe Carbenay.

Breite Mehrheit für Nachfolger Thomas Hermann

Der neue Ratsvorsitzende und  Bürgermeister Thomas Hermann freute sich über die breite Zustimmung und das Vertrauen des Rates: "Es ist für mich eine wunderbare Ehre, Bürgermeister der schönsten Stadt der Welt zu sein. Als Ratsvorsitzender werde ich eine vermittelnde Rolle einnehmen. Ich möchte auch die Arbeit von Bernd Strauch gerade für Weltoffenheit, Toleranz und Anti-Rassismus fortsetzen. Bernd Strauch hat Maßstäbe gesetzt in seiner Arbeit als Bürgermeister und seinem vielfältigen bürgerschaftlichen Engagement." Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Stefan Schostok und den beiden anderen BürgermeisterInnen Klaus-Dieter Scholz (CDU) und Regine Kramarek (Grüne). Das Amt als baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion wird Hermann aufgeben und zukünftig im Rat nur noch als Vorsitzender dem Internationalen Ausschuss angehören.

Bernd Strauch (geb. 1949 in Hannover) begann seine kommunalpolitische Karriere 1981 im Bezirksrat Misburg-Anderten. Fünf Jahre später wurde der Sonderschullehrer für die SPD 1986 in den Rat der Landeshauptstadt gewählt, dem er seither ununterbrochen angehörte.

Nach den Kommunalwahlen 1996 wurde Strauch zum Vorsitzenden des Rates und Bürgermeister gewählt. Strauch leitete in fast achtzehn Jahren weit mehr als 150 Ratssitzungen.

Er leitete zudem als Vorsitzender maßgeblich die Arbeit des Kommunalen Kriminalpräventionsrates (KKP). Ein Schwerpunkt war dabei die Aufklärung über rechtsextremistische und ausländerfeindliche Tendenzen.

Thomas Hermann (geb. 1958 in Hannover) ist seit 2001 Ratsmitglied und seit 2002 baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Er gehörte bislang den Ausschüssen für Stadtentwicklung und Bauen, Sport sowie für Haushalt, Finanzen und Rechnungsprüfung an.

Seit 2001 ist Hermann Mitglied des Aufsichtsrates der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft GBH, dessen Vorsitz er 2006 übernommen hat. Seit 2013 ist er zudem stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat von union boden.

Der Dipl.-Sozialwissenschaftler ist seit 1998 im Niedersächsischen Sozialministerium beschäftigt, zurzeit als Referent für bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe.

Rede von Oberbürgermeister Stefan Schostok zum Mandatsverzicht des Ratsvorsitzenden und Bürgermeisters Bernd Strauch be der Ratsversammlung am 19. Juni 2014

Sehr geehrte Ratsvorsitzende ! Sehr geehrte Ratsmitglieder ! Dieser Tag ist für den Rat der Landeshauptstadt ein tiefer Einschnitt. Bernd Strauch tritt ab. Nach 28 Jahren, in denen er dem Stadtparlament angehörte, dem Rat seiner Stadt, dessen Vorsitzender und erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters er 18 Jahre lang war. Für viele von Ihnen wird die Entscheidung überraschend gekommen sein. Bernd Strauch selbst trug sich allerdings schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, im Laufe der Wahlperiode Platz zu machen und die Verantwortung in jüngere Hände zu legen. Wie er mir erläutert hat, war es so mit seiner Frau und seiner Familie bereits besprochen. Bernd Strauch hat sich nun kürzlich einer gravierenden Operation unterziehen müssen. Seine Entscheidung bekam ungeplante Aktualität. Denn jetzt geht die Genesung vor. Und deshalb wünschen wir ihm von hier aus alles Gute. Meine Damen und Herren, den Rat der Landeshauptstadt Hannover verlässt heute ein Politiker, der in mehrerer Hinsicht ein Vorbild ist: Ein Vorbild in seinem Wirken in dieser Versammlung, in der er in seiner leisen, unaufgeregten Art auch schwierige Debatten geleitet und sich über alle Fraktionen hinweg Respekt verschafft hat.Ein Vorbild aber auch als Repräsentant dieser Stadt – meist als Vertreter des Oberbürgermeisters und doch mit ganz eigener Ausstrahlung: Bescheiden, unendlich freundlich und den Menschen ganz zugewandt.Die 100-Jährige im Seniorenheim, der Schützenbruder, die Gartenfreunde, die Sportler oder die Damen und Herren Professoren… – allen war er immer ein willkommener Gast im Namen der Stadt. Sicherlich nicht zuletzt, weil er sie immer spüren ließ: Er schätzt die Menschen und geht gern zu ihnen. Wir ahnen, dass ihm dies aktuell und in Zukunft – bei aller Entlastung des tagtäglichen Terminkalenders – besonders fehlen dürfte.Bernd Strauch schätzt die Menschen – und sie schätzen ihn. Denn sie mögen Politiker, die authentisch sind. Was Bernd Strauch immer geblieben ist. Auch darin ein Vorbild. Bernd Strauch ist überzeugt von seiner Stadt und ihren Menschen – und als Politiker überzeugt von Werten: Dass man sich einsetzen sollte für die Integration von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen; für Chancengleichheit; gegen Diskriminierung, Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Das hat ihn immer auch persönlich überzeugend gemacht. Für Politikverdrossenheit ist Bernd Strauch gewiss nicht verantwortlich. Ganz im Gegenteil! Einmal in seinem langen politischen Einsatz für Hannover stand Bernd Strauch ganz an der Spitze dieser Stadt – als er im vorigen Jahr für acht Monate vorübergehend ihr erster Repräsentant war.In seiner Bescheidenheit und mit leiser Selbstironie hat er immer betont, dass er sich nicht um diese Ehre gerissen hätte. Aber dass in dieser Zeit Bundespräsident Joachim Gauck seinen Antrittsbesuch machte, hat ihn sehr gefreut.Genauso, dass es Gelegenheit für einen persönlichen Höhepunkt des Politikers Bernd Strauch gab – die Rede als Vertreter der Landeshauptstadt am 1. Mai auf dem Klagesmarkt. Meine Damen und Herren, die Ära Strauch im Rat der Stadt Hannover geht heute zu Ende. Mehr als 150 Sitzungen hat er geleitet. Nie von oben herab, sondern ruhig, mit Humor und wenn nötig, bedurfte es nur seines besonderen Tonfalls, um an die Würde des Rates zu erinnern. Mit dieser natürlichen Autorität ist Bernd Strauch ausgestattet. Und damit war er in seiner Funktion für den Rat ein Glücksfall und Vorbild. Seinem Nachfolger, aber auch dem gesamten Rat ist zu wünschen, sich an der natürlichen Würde des bisherigen Ratsvorsitzenden auch künftig gern zu orientieren. Der Rat und die Stadt haben dem Politiker, dem Ratsvorsitzenden und Bürgermeister Bernd Strauch viel zu verdanken. Wenn es das Schicksal so gerecht und fair mit ihm meint, wie er selbst stets zu anderen war, dann wird Bernd Strauch bald wieder bei voller Gesundheit sein. 

Lieber Bernd, wir sind alle in Gedanken bei Dir und wünschen Dir viel Kraft für die Genesung! 

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