Monate: Juli 2014

EU-Studienreise nach Brüssel

Die Volkshochschulen Hannover und Langenhagen sowie RKR Studienreisen bieten vom 20. bis 23. Oktober eine Busreise nach Brüssel an.

pdf Infoflyer VHS-Studienreise nach Brüssel (pdf)

Im Reisepreis von 472 Euro sind enthalten: Bustransfer, Frühstück, Übernachtung im Doppelzimmer in einem 3-Sterne Hotel, ein Abendessen, Stadtführungen, Stadtrundfahrt, Museums- und Chocolateriebesuch und eine Reisebegleitung. Außerdem beinhaltet das Programm eine unentgeltliche Besichtigung des EU-Parlaments und der Niedersächsischen Landesvertretung mit Treffen von Abgeordneten. Einzelzimmer und Reiserücktrittsversicherung sind gegen Aufpreis möglich.

Ausführliche Informationen zum Reiseablauf und zur Anmeldung erteilt Shirin Schikowsky von der VHS Langenhagen unter der Rufnummer 0511/73079703 oder per E-Mail unter schikowsky@vhs-langenhagen.de. Anmeldeschluss ist der 10. September.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Familienmonitoring 2014 – zweite Datenerhebung für Familienpolitik im Dialog

"Familien leben in Hannover" – unter diesem Motto verfolgen Politik und Verwaltung das Ziel, Hannover zu einem attraktiven Umfeld für Familien zu machen – in allen Phasen, zum Leben, Wohnen und Arbeiten.

Unter anderem wurde dazu 2011 eine dialogorientierte und datenbasierte Familienoffensive gestartet: Mittlerweile zwei Familienforen, eine Online-Familienkonferenz, sechs Stadtteilkonferenzen, eine Repräsentativbefragung und das Instrument des Familienmonitorings verschaffen Einblicke in Wünsche, Ideen und Anforderungen der Familien an das Leben in der Stadt und liefern grundlegende Daten und Fakten.

pdf Familienmonitoring 2014 – Trends und Analysen zu Familienstrukturen in Hannover (pdf)

"Zum zweiten Mal legen wir mit dem aktuellen Familienmonitoring 2014 einen umfassenden Bericht systematischer und kleinräumiger Beobachtung (Monitoring) vor und schreiben das Monitoring 2011 damit fort", erläuterte Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter am 28. Juli bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Ziel und Aufbau

Das Familienmonitoring führt detailliert vorhandene Informationsgrundlagen und frei verfügbare Datenquellen zusammen, um möglichst zeitnah und ohne großen Aufwand die Auswertungen fortschreiben zu können. Themenfelder wie Geburtenentwicklung, Familien mit und ohne Trauschein oder Vereinbarkeit von Kindern, Pflege und Beruf stehen im Fokus.

Das Familienmonitoring gliedert sich in einen Text- und einen Monitoringteil mit jeweils drei Beobachtungsebenen:

  • Das Großstadtmonitoring (Teil 1) analysiert strukturelle Besonderheiten Hannovers im Vergleich zu anderen Großstädten Deutschlands.
  • Das gesamtstädtische Monitoring (Teil 2) fußt auf einer fortlaufenden Beobachtung gesamtstädtischer Entwicklungen mit Bezug auf "Familie".
  • Im Stadtteilmonitoring (Teil 3) geht es um typische Strukturen und Entwicklungen in den Stadtteilen.

Ausgewählte Ergebnisse des Familienmonitorings

Verglichen mit anderen Großstädten liegt Hannover auf den ersten drei Plätzen bei der Bildungszuwanderung, der AbiturientInnen- beziehungsweise Auszubildendenquote und der Pro-Kopf-Wohnfläche. Gleichzeitig zählt Hannover zu den Großstädten mit einem eher niedrigen Familienanteil und weist eine hohe Jugendarmutsquote auf.

Geburten: Die Geburtenzahlen wachsen seit 2005 stetig und überschritten im Jahr 2011 erstmals die 5.000er Grenze. Auch die aktuellen Säuglingszahlen deuten auf einen erneuten Anstieg hin.
Das Durchschnittsalter hannoverscher Mütter bei der Geburt des ersten Kindes wird höher. Im Jahr 2000 lag es bei 29,2 Jahren, 2013 bei 30,7 Jahren.

Lebensformen: Die häufigsten Lebensformen sind der Einpersonenhaushalt (54 Prozent) und der Paarhaushalt ohne Kinder (22 Prozent). Erst an dritter Stelle kommt der Familienhaushalt (17 Prozent). Nichtsdestotrotz leben über 40 Prozent der HannoveranerInnen in familiären Zusammenhängen. Rund drei Viertel der 48.510 hannoverschen Familien mit Minderjährigen im Haushalt lebt klassischerweise als (un)verheiratetes Paar mit Kind(ern) zusammen. 27 Prozent der Familien sind allein Erziehende, davon über 91 Prozent Mütter.

Familienstandorte: Verglichen mit dem gesamtstädtischen Familienanteil (17 Prozent) sind die Stadtteile Lahe, Seelhorst, Bemerode, Waldheim oder Mühlenberg als familienreich einzustufen (jeweils 24 Prozent und mehr), an der Spitze Lahe (30 Prozent) und Bemerode (27 Prozent). Allein Erziehende leben bevorzugt innenstadtnah oder in eher westlich gelegenen Stadtteilen, preiswert und aufgrund der durchschnittlich geringeren Kinderzahl oft auf kleinerem Wohnraum (zum Beispiel Leinhausen, Döhren, Mittelfeld, Linden-Nord und Linden-Süd sowie Ricklingen oder Limmer).

Internationalisierung: Familien werden immer internationaler: In fast 22.000 Familien (45,1 Prozent) hat mindestens ein Haushaltsmitglied einen Migrationshintergrund. Das sind fast 1.000 Familien mehr (plus 4,7 Prozent) als 2010. In etwas mehr als der Hälfte dieser Familien hatten alle Familienmitglieder einen Migrationshintergrund. Familien in Mitte, Vahrenheide, Hainholz, Linden-Süd, Stöcken oder Mühlenberg sind deutlich internationaler geprägt als beispielsweise in Seelhorst oder Bult. Die Spanne von Familien, in denen mindestens ein Mitglied einen Migrationshintergrund hat, reicht von unter 15 Prozent in Waldheim bis über 75 Prozent in Vahrenheide.

Anzahl der Kinder in Familien: Die Einkindfamilie ist nach wie vor der meist verbreitete Familientyp (54,6 Prozent), sowohl bei Paaren (49,5 Prozent), als auch bei allein erziehenden Müttern (67,2 Prozent) und besonders bei allein erziehenden Vätern (78,2 Prozent). Seit 2009 gab es unter Zweielternfamilien eine leichte Trendbewegung von der Einkindfamilie (minus 1,5 Prozentpunkte) hin zur Zweikindfamilie (plus 1,3 Prozentpunkte).

Familienarmut: Ein Viertel (12.215 bzw. 25,2 Prozent) der hannoverschen Familien bezog Ende 2012 Transferleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, überwiegend Leistungen nach dem SGB II ("Hartz IV"). Über die Hälfte (52 Prozent) der Transferleistungen beziehenden Familien waren allein Erziehende (6.400). Anders ausgedrückt: Fast jede zweite allein Erziehende Hannovers (48,4 Prozent) bezog Transferleistungen.

Kleinkindbetreuung: Hannover hat im Zeitraum 2008 bis 2014 1.834 Krippenplätze neu geschaffen. Zum Jahresbeginn 2014 standen in Hannover 5.228 Krippen- beziehungsweise Betreuungsplätze in der Kindertagespflege und 13.793 Kindergartenplätze zur Verfügung. Die Betreuungsquote für die Kinder im rechtsanspruchsrelevanten Alter von ein und zwei Jahren liegt aktuell bei über 55 Prozent. Nach dem Ausbauprogramm "Hannover bleibt am Ball" und unter der Voraussetzung, dass die Geburtszahlen gleichbleiben, wird eine Quote von zirka 65 Prozent im Jahr 2017 angestrebt.

Ausblick und Konsequenzen

Zusammen mit den Ergebnissen aus den Familienkonferenzen und der Familienbefragung (liegen voraussichtlich im Herbst vor), ermöglicht das Familienmonitoring ein rundes Bild über die Vielfalt der Familien in der Stadt, ihr Lebensumfeld im Stadtteil und ihre konkreten Bedarfe.

"Schon jetzt lässt sich sagen, dass die Felder Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf der hannoverschen ‚To-do-Liste‘ zu Recht jetzt und in Zukunft weiter ganz oben stehen", kündigt Dezernent Walter an und unterstreicht: "Trotz der immensen Kraftanstrengungen beim Krippenausbau werden wir uns jetzt nicht zurücklehnen."

Die Geburtenentwicklung, der Trend zur Zweikindfamilie sowie die verminderte Abwanderung junger Familien sind Grund genug, um am Ball zu bleiben. Davon zeugt unter anderem das neu aufgelegte Kita-Ausbau-Programm "Hannover bleibt am Ball", das weitere 900 Krippen- und 500 Kindergartenplätze bis Mitte 2017 vorsieht.

"Hannoversche Unternehmen engagieren sich zunehmend für einen familienfreundlichen Wirtschaftsstandort", registriert Walter einen erfreulichen Trend und setzt auf dessen Fortsetzung.

  • Zum Beispiel bieten immer mehr Betriebe Teilzeitausbildung und ?umschulung an (auch die Stadtverwaltung, Telekom etc.). Damit werden insbesondere junge Mütter und allein Erziehende erreicht, die den Berufseinstieg verpasst haben und erst durch das Kind merken, dass sie Verantwortung tragen und Vorbild sein wollen.
  • Hannoversche Hochschulen und das Studentenwerk engagieren sich für Studierende und Beschäftigte mit Kindern, zum Bespiel durch Auditierungen als familienfreundliche Hochschulen, die regelmäßigen Informationsveranstaltungen für Schwangere, das Coaching junger ?schwangerer Paare? mit Blick auf ihre zukünftige Elternschaft und anderes.
  • Firmen nutzen Kinderbetreuungsbörse, den Familienkompass in leichter Sprache oder allgemein die Internetseite für Familien der Stadt unter www.hannover.de für ihre interne Information.

"Neben dem Angebot an Betreuungsplätzen sind die Qualität und der Betreuungsumfang Kriterien, nach denen Eltern Angebote auswählen oder bewerten. Wir stellen uns darauf ein", erläutert der Dezernent und nennt als Beispiele:

  • Weil Halbtags- oder 3/4-Betreuung immer weniger nachgefragt wird, wird die Betreuungszeit im Kindergartenbereich sukzessive ausgeweitet.
  • Um insbesondere auch allein Erziehenden oder Eltern mit Wochenend- oder Schichtdiensten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, wird zum 1. September eine flächendeckende Notfallbetreuung eingerichtet. "Fluxx" wird die Eltern bei spontan auftretenden Engpässen durch Vermittlung von geeigneten Betreuungslösungen unterstützen.

"Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung von Familien hat die Stadt zudem etliche Angebote eingeführt, die sowohl die Bildungschancen vom frühen Kindesalter an erhöhen, als auch zu einer stärkeren Willkommens- und Anerkennungskultur im Allgemeinen beitragen. Diese werden wir fortsetzen." Walter nennt besonders die 31 Familienzentren, die u.a. dort aktiven 60 Rucksackmütter und 24 Stadtteilmütter, die jährlichen 1.350 Willkommensbesuche bei Eltern Neugeborener, die Eltern-Kind- und Baby-Gruppen, Elternbildungsangebote oder die 18 Gemeinsam-Wachsen-Gruppen.

Der Familien- und Kinderarmut begegnet die Stadt Hannover unter anderem gezielt mit dem "HannoverAktivPass". Inzwischen über 100.000 HannoveranerInnen konnten damit im vergangenen Jahr Vergünstigungen bei Bildung, Sport und Kultur in Anspruch nehmen. Für fast 2.000 hannoversche Kinder und Jugendliche wurde der Mitgliedsbeitrag in einem Sportverein übernommen. Über 6.000 Kinder und Jugendliche nutzten spezielle Angebote wie z.B. die Feriencard und über 20.000 Kinder das ermäßigte Angebot der städtischen Bäder.

Das inzwischen in der Kurt-Schumacher-Straße etablierte Familienhebammen-Zentrum Hannover (FHZ) – getragen von der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER – bietet Schwangeren, jungen Müttern und Familien Unterstützung, vermittelt (Familien-)Hebammen, Kurse und persönliche Beratung.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Vortrag im Schulbiologiezentrum am 3. August

Das Schulbiologiezentrum im Botanischen Schulgarten Burg, Vinnhorster Weg 2, lädt am 3. August zu einem Vortrag um 10.30 Uhr vor dem alten Schulgebäude ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Weitere Informationen sind im Internet hinterlegt unter www.schulbiologiezentrum.info oder erteilen die MitarbeiterInnen des Schulbiologiezentrums unter der Telefonnummer 168-47665.

Vortrag im Apothekergarten
Phytopharmake, Homöopathie, Antroposophie und Bachblüten mit Ina Bartels, für Kinder ab acht Jahren und Erwachsene.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

„Stadtbibliothek aufgeschlossen: Werkzeitschrift ECHO CONTINENTAL

In der Reihe "Stadtbibliothek aufgeschlossen" stellt Irmgard Bogenstahl, studio ARCUS Hannover, am Montag (4. August) um 17 Uhr die Werkzeitschrift "ECHO CONTINENTAL/ Continental – Caotschouc- und Gutta-Percha Compagnie" vor.

Die Stadtbibliothek Hannover besitzt ein umfangreiches Konvolut an illustrierten Werkszeitschriften der hannoverschen Continetalwerke aus den 1920er und 30er Jahren. Die Zeitschriften sind großformatig, bunt bebildert mit Kraftfahrzeugen und nostalgischer Werbung.

1924 war Erich Maria Remarque Schriftleiter der Zeitschrift und verfasste Werbe- und Comic-Texte wie "Die Contibuben". Auch nach seinem Ausscheiden schrieb er Kurzgeschichten für das ECHO. Walter Trier, Illustrator der Erich Kästner Kinderbücher, fertige für die Ausgaben verschiedenen Werbe-Illustrationen an. Der hannoversche Journalist Martin D. Weise trug mit Berichten zur Autotechnik und mit Reisereportagen zum Erfolg der der Unternehmenszeitschrift bei.

Jeden ersten Montag im Monat stellt die Stadtbibliothek ein besonderes Buch vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist frei. Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Klingerstraße: Straßenbauarbeiten

Aufgrund umfangreicher Straßenbauarbeiten steht in der Klingerstraße ab Donnerstag (31. Juli) bis voraussichtlich Mitte September stadteinwärts zwischen Weidetorkreisel und Hermann-Bahlsen-Allee nur eine Fahrspur zur Verfügung. In der Hermann-Bahlsen-Allee wird der Verkehr stadteinwärts und -auswärts jeweils einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Hierbei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit und empfiehlt Ortskundigen, diesen Bereich weiträumig zu umfahren. Entsprechende Umleitungsempfehlungen über den Messeschnellweg oder aber das untergeordnete Straßennetz sind ausgeschildert.

Diese aufwendige Baumaßnahme zum dreispurigen Ausbau der Klingerstraße wurde bewusst in die Zeit der Sommerferien gelegt, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Mitte September stehen in der Klingerstraße stadteinwärts wieder zwei Fahrpuren zur Verfügung. Die dritte Fahrspur wird für den Verkehr freigegeben, sobald die Lärmschutzwand steht und die Arbeiten im Bereich der Grünfläche abgeschlossen sind.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Ricklinger Stadtweg: Straßenbauarbeiten

Aufgrund umfangreicher Straßenbauarbeiten ist der Ricklinger Stadtweg ab Mittwoch (6. August) zwischen dem Schünemannplatz und der Straße Auf der Papenburg stadteinwärts bis voraussichtlich Mitte September dieses Jahres für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dieser wird ab Schünemannplatz über die Pfarrstraße, Hugo-Preuß-Straße und die Straße Auf der Papenburg umgeleitet. Hierbei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit. Damit die anliegenden Geschäfte auf dem Ricklinger Stadtweg auch weiterhin erreicht werden können, wird nördlich der Stadtbahnhaltestelle Schünemannplatz in Höhe des Bangemannweges eine Möglichkeit zum Wenden geschaffen.

Diese Baumaßnahme ist Bestandteil des zweiten Bauabschnittes zum Umbau des Ricklinger Stadtweges zwischen Bangemannweg und Friedrich-Ebert-Platz. Der Bereich zwischen der Straße Auf der Papenburg und dem Friedrich-Ebert-Platz wird im Anschluss umgebaut. Die für diesen Teilbauabschnitt erforderlichen Änderungen in der Verkehrsführung werden rechtzeitig vor Beginn bekannt gegeben. Die Straßenbauarbeiten im Bereich Friedrich-Ebert-Platz und Konrad-Hänisch-Straße sind bereits abgeschlossen. Der Ricklinger Stadtweg wurde planmäßig stadtauswärts wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben. Die noch ausstehenden Markierungsarbeiten erfolgen unter laufendem Verkehr. Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt betragen rund 884.000 Euro.

ÖPNV: Bus- und Stadtbahnverkehr
In Vorbereitung auf das für 2015 vorgesehene Pilotprojekt "E-Bus" (Elektrobus) der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG werden ab September im Bereich des August-Holweg-Platzes Leitungsbauarbeiten erfolgen. Für den öffentlichen Personennahverkehr auf dem Ricklinger Stadtweg ergibt sich dadurch folgende Änderung: Die Buslinie 100 verkehrt während der Bauzeit weiterhin nicht über die Endhaltestelle August-Holweg-Platz. Die provisorische Endhaltestelle auf dem Ricklinger Stadtweg in Höhe des Lodemannweges bleibt bestehen. Der Stadtbahnbetrieb ist von dieser aktuellen Baumaßnahme nicht betroffen.

Hintergrundinformationen
Bereits im vergangenen Jahr erfolgte im Rahmen des ersten Bauabschnittes der Umbau des Ricklinger Stadtweges zwischen Beekestraße und Pfarrstraße. Darüber hinaus hat die Stadtentwässerung Hannover im Vorfeld der Straßenbauarbeiten zum zweiten Bauabschnitt für rund 1,2 Millionen Euro die Hauptkanäle, die Abwasser und Regenwasser führen, saniert und die jeweiligen Hausanschlüsse erneuert. Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende November dieses Jahres geplant.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Hannovers erste Oberschule startet mit 125 Schülern in 6 Klassen

Mit 125 Schülern und Schülerinnen in sechs Klassen startet im 5, Jahrgang die erste Oberschule Hannovers, die Ludwig-Windthorst-Schule, zum Schuljahresbeginn des Schuljahres 2014/15. Insgesamt wurden 157 Schülern und Schülerinnen angemeldet, 32 davon erhielten eine Ablehnung.

Die angemeldeten Schüler konnten sich für „Neigungsklassen" entscheiden; insgesamt existieren eine Bandklasse, zwei Sportklassen, zwei Forscherklassen sowie eine Theater/Kunstklasse. Für diese Klassen sind gesonderte Stunden im Plan ausgewiesen.

Die Schüler bleiben möglichst lange zusammen und lernen gemeinsam miteinander. Von Klasse 5 nach Klasse 6 gibt es keine Sitzenbleiben. Um den einzelnen Begabungen und Fähigkeiten gerecht zu werden, wird mit Maßnahmen der inneren Differenzierung gearbeitet. Durch das Einrichten von kleineren Klassen wird das individuelle und soziale Lernen unterstützt -Dazu gehört auch die Einrichtung eines Klassenrates. Die Schüler lernen, ihre Anliegen, Probleme und Sorgen in Eigenverantwortung zu klären.

Fremdsprachen werden an der Ludwig-Windthorst-Schule besonders gefördert. In der Klasse 6 können die Schüler als zweite Fremdsprache „Französisch" oder „Spanisch" wählen. Ab Klasse 8 existieren bilinguale Wahlpflichtkurse (Englisch). Fahrten nach England und Frankreich bieten den Schülern die Chance, ihre Sprachkenntnisse weiterzuentwickeln. Seit 2010 arbeitet die LWS als Comeniusschule und unterhält eine Partnerschaft zur Schule „Institut Bernat el Ferrer in Molina de Rei"(Barcelona) .Im Juli wurde die Schule als „Europaschule" zertifiziert.

Die katholische Ludwig-Windthorst-Schule – bisher eine Haupt-und Realschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim – wurde im Schuljahr 2013/14 von ca. 830 Schülerinnen und Schülern aus der Stadt und der Region Hannover besucht. Sie kann bis zu 30% nichtkatholische Schüler aufnehmen

Die Landesschulbehörde Niedersachsen hatte im Februar 2014 die Genehmigung zur Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Angebot erteilt. Die offizielle Bezeichnung lautet zum neuen Schuljahr „Ludwig-Windthorst-Schule

– staatlich anerkannte Oberschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim".

Die Ludwig-Windthorst-Schule ist somit die einzige Oberschule in der Landeshauptstadt Hannover und gleichzeitig die einzige Oberschule mit gymnasialem Angebot in den drei Diözesen Niedersachsens.

Der erste Schultag für die neuen Klassen 5 beginnt am Freitag, dem 12. September mit einer Einschulungsfeier, am Sonntag, dem 14.9. ist die ganze Schulgemeinde zum Schuljahreseröffnungsgottesdienst eingeladen. Dann folgt die Einführungswoche, in der die neuen Fünftklässler sich in ihre Schule einleben.

www.ludwig-windthorst-schule.de

Text: Siegfried Heinemann

Stadtbibliothek aufgeschlossen: Werkzeitschrift ECHO CONTINENTAL

In der Reihe "Stadtbibliothek aufgeschlossen" stellt Irmgard Bogenstahl, studio ARCUS Hannover, am Montag (4. August) um 17 Uhr die Werkzeitschrift "ECHO CONTINENTAL/ Continental – Caotschouc- und Gutta-Percha Compagnie" vor.

Die Stadtbibliothek Hannover besitzt ein umfangreiches Konvolut an illustrierten Werkszeitschriften der hannoverschen Continentalwerke aus den 1920er und 30er Jahren. Die Zeitschriften sind großformatig, bunt bebildert mit Kraftfahrzeugen und nostalgischer Werbung.

1924 war Erich Maria Remarque Schriftleiter der Zeitschrift und verfasste Werbe- und Comic-Texte wie "Die Contibuben". Auch nach seinem Ausscheiden schrieb er Kurzgeschichten für das ECHO. Walter Trier, Illustrator der Erich Kästner Kinderbücher, fertige für die Ausgaben verschiedenen Werbe-Illustrationen an. Der hannoversche Journalist Martin D. Weise trug mit Berichten zur Autotechnik und mit Reisereportagen zum Erfolg der der Unternehmenszeitschrift bei.

Jeden ersten Montag im Monat stellt die Stadtbibliothek ein besonderes Buch vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist frei. Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Stadtbibliothek sucht Kinderjury für TOMMI Deutscher Kindersoftwarepreis 2014

Bereits zum 12. Mal wird der deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI an herausragende Computerspiele vergeben. Kinderjurys in ganz Deutschland bewerten die Spiele. Die besten drei PC- und Konsolenspiele werden am 10. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet.

Wer sich als Jurymitglied für Hannover bewerben möchte, sollte zwischen sechs und 13 Jahren alt sein. Und vom 15. bis 30. September montags, dienstags oder donnerstags von 16 bis 18 Uhr Zeit haben. Getestet werden die Spiele in der Lernoase im Freizeitheim Vahrenwald unter professioneller Betreuung von MedienpädagogInnen und BibliotheksmitarbeiterInnen.

Bewerbungsbögen gibt es in der Stadtbibliothek Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92 und im Internet unter www.kindersoftwarepreis.de und unter www.stadtbibliothek-hannover.de.

TOMMI Deutscher Kindersoftwarepreis

Der Preis hat sich inzwischen bei Eltern und Pädagogen als anerkannte Auszeichnung etabliert. TOMMI fördert nachhaltig die Medienkompetenz und gibt Eltern und Kindern Orientierung im "Dschungel" der großen Auswahl an Computerspielen. Die zur Auswahl stehende Software aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird durch eine Fachjury aus Medienvertretern nominiert. Ausschlaggebend für die Preisverleihung ist allein die Entscheidung der Kinderjury. Im letzten Jahr nahmen bundesweit rund 4500 Kinder an der Test- und Bewertungsphase teil.

Herausgeber des Preises sind Family Media und das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin. Unterstützt wird die Auszeichnung durch den Deutschen Bibliotheksverband (dbv), ZDF tivi, die Stiftung Lesen und die Frankfurter Buchmesse. Der Preis wird seit 2002 jährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

SchülerInnen gehen neue Wege bei der Abfallvermeidung

Kleine Bühnenszenen wie Modenschauen, Marionetten- und Maskentheater sowie Tanz- und Musikeinlagen – und das alles zum Thema Abfall! Dies ist das Ergebnis einer Projektwoche, in deren Verlauf sich in den vergangenen Tagen SchülerInnen des dritten Jahrgangs der Grundschule Am Lindener Markt und des fünften Jahrgangs der IGS Linden mit den Themen Abfall und Konsum auseinander gesetzt haben. Sie diskutierten Möglichkeiten der Abfallvermeidung und des Recyclings und entwickelten eigene Ideen für ein nachhaltiges Konsumverhalten. Die von den SchülerInnen erarbeiteten Ideen wurden in Kleingruppen künstlerisch umgesetzt und heute (25. Juli) in einer unterhaltsamen Show vor großem Publikum präsentiert. Die für den Auftritt verwendeten Requisiten bestanden aus in der Schule und zu Hause gesammeltem Abfall.

Das Projekt mit dem Titel "Abfall – Nein danke! Von der Abfalltrennung zum nachhaltigen Konsum" wurde vom Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover und der Abfallwirtschaft Region Hannover initiiert. Angeleitet wurden die SchülerInnen von zwei Künstlern des Figurentheaterhauses Hannover THEATRIO gGmbH. Unterstützung erhielten sie von 70 angehenden ErzieherInnen und Lehrkräften von "Bethel im Norden Birkenhof Bildungszentrum Fachschule Sozialpädagogik" in Kirchrode. Sie leiteten die Werkstätten an, in denen die SchülerInnen ihre künstlerischen Beiträge erarbeiten.

Die Projektwoche, die sechste dieser Art, fand im Rahmen des städtischen Projektes "Erfolgreich abfallarm" statt, das die Beratung von Schulen hinsichtlich des Umgangs mit Abfall und Recyclingprodukten sowie Unterrichtsangebote beinhaltet. Im Vorfeld dieser Woche hatten die SchülerInnen bereits einen Ausflug zur Abfalldeponie in Lahe unternommen und an Werkstätten zu den Themen Recyclingpapier und Nachhaltiger Konsum teilgenommen. Im Nachgang erhalten die Schulen Beratungen zu den Themen Abfallvermeidung und -trennung sowie Nutzung von Recyclingpapier.

Die von den SchülerInnen erarbeiteten Objekte werden ab kommendem Dienstag (29. Juli) bis zum 23. September in der Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1, ausgestellt und können dann auch von der Öffentlichkeit in Augenschein genommen werden. Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Linden: montags und donnerstags 12 bis 19 Uhr, dienstags und freitags 11 bis 17 Uhr, sonnabends 10 bis 13 Uhr.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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