Monate: September 2014

Stadtbibliothek aufgeschlossen: Zoologiebuch aus dem 16 Jahrhundert

In der Reihe "Stadtbibliothek aufgeschlossen" stellt Maria Haldenwanger, am Montag (6. Oktober), um 17 Uhr, das Zoologiebuch "Historia animalium" von Conrad Gessner aus dem Jahr 1551 vor.

Conrad Gessner löste sich mit seinem Buch von den antiken und mittelalterlichen Tierbetrachtungen und begann eine neuzeitliche Naturbeschreibung. In dem in Latein geschriebenen Werk, beschreibt er ihr Vorkommen und Aussehen, ihre mythologische und theologische Bedeutung, ihren Nuten für Medizin und Küche sowie ihr Vorkommen in Dichtung und Sprache.

Jeden ersten Montag im Monat stellt die Stadtbibliothek ein besonderes Buch vor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltungsreihe ist frei. Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Ballett und Malkurs für Kinder im Freizeitheim Vahrenwald

Das Freizeitheim Vahrenwald bietet neue Kurse für Kinder im Mal-und Zeichenunterricht sowie im Ballett an.

Kunststudio Regenbogen

Unter dem Titel Kunststudio Regenbogen wird jeden Donnerstag von 15.30 bis 16.30 Uhr ein Mal- und Zeichenkurs für Kinder von sechs bis zehn Jahren angeboten. Unter der Leitung des erfahrenen Kunstmalers und -pädagogen George Madare werden mit viel Fantasie klassische Techniken der Bildgestaltung angewandt. Die Kosten betragen monatlich 20 Euro, mit Aktiv-Pass 10 Euro. Anmeldungen nimmt George Madare im Kurs entgegen. Weitere Informationen erteilt Magret Michaelsen vom Freizeitheim Vahrenwald, unter der Telefonnummer 168-43861.

Ballett

Die ausgebildete Balletttänzerin und Diplom Pädagogin  Valentina Kampf bietet für Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren Ballettunterricht an. AnfängerInnen trainieren montags von 16 bis 17 Uhr, Fortgeschrittene von 17 bis 18 Uhr. Die Kosten betragen für 15 Unterrichtsstunden 60 Euro, mit Aktiv-Pass 30 Euro. Die Kurse werden durch den Gesellschaftsfonds Zusammenleben der Landeshauptstadt Hannover gefördert. Anmeldungen werden im Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, Telefon 168-43861 oder 168-46156 entgegengenommen

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Stadt legt Alternativmodell für höhere Taxipreise vor

Die Stadtverwaltung hält mit der bundesweiten Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ab 2015 im Taxigewerbe eine Erhöhung der Taxitarife in der Landeshauptstadt für notwendig. Das vom Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) beantragte Modell lehnt die Stadt nach gründlicher Prüfung allerdings ab und legt stattdessen ein Alternativmodell vor. Dieses kommt ohne den vom GVN beantragten zusätzlichen Zeittarif aus.

Wie Stadtkämmerer und Ordnungsdezernent Dr. Marc Hansmann erläutert, liegt der Vorschlag der Verwaltung seit heute (Montag, 29.9.) dem Rat vor. Zur Beratung im Finanzausschuss am 8. Oktober sind auch die VertreterInnen des Taxigewerbes und der Gewerkschaft ver.di geladen.

"Unser Alternativvorschlag bleibt bei der bekannten Tarifstruktur aus Grundpreis, Kilometerpreis, Wartezeitentgelt und Sonderzuschlägen. Wir verzichten aber auf einen zusätzlichen Zeittarif. Mit diesem Paralleltarif wäre der Fahrtpreis für die Kunden kaum noch nachvollziehbar. Unser Vorschlag führt zu einer Erhöhung der Fahrtkosten um durchschnittlich 15 Prozent. Das halten wir mit Blick auf den Mindestlohn und die höheren Lohnkosten des Taxigewerbes, aber auch für die Taxikunden für angemessen und vertretbar", begründet Dr. Hansmann den Vorschlag.

Das Konzept stützt sich auf ein kurzfristig erstelltes Gutachten des Ingenieursbüros ISUP (Dresden), das derzeit im Auftrag der Stadt auch die Funktionsfähigkeit des hannoverschen Taxigewerbes untersucht.

Umstrittener GVN-Antrag mit neuem Zeittarif

Der GVN hat eine Änderung der seit 01.03.2013 geltenden Beförderungsentgelte beantragt und dies mit den Mehrkosten für den ab 01.01.2015 geltenden Mindestlohn von 8,50 Euro/Stunde auch im Taxigewerbe begründet.

Das GVN-Modell ändert den Tarif grundlegend:

  • •Erhöhung des Grundpreises
  • Wegfall der 2. Stufe des Kilometerpreises ab 4. Kilometer
  • Wegfall der Wartezeit (verkehrs- oder kundenbedingt)
  • Stattdessen ein neuer Zeitpreis parallel zum Kilometerpreis.

Dieses grundlegend neue Tarifmodell führt zu Preissteigerungen für Taxifahrten in einer großen Spannbreite zwischen 15 und über 70 Prozent. Zu dem Antrag des GVN wurden die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Gewerkschaft ver.di, das Gewerbeaufsichtsamt, das Mess- und Eichwesen Niedersachsen und die Region Hannover angehört.

Die Gewerkschaft ver.di befürwortet grundsätzlich eine Anhebung des Taxitarifes, hat aber Bedenken zum neuen Zeitpreis, da der Fahrpreis für den Fahrgast damit nicht mehr kalkulierbar sei und zu Unverständnis führe.

Die Industrie- und Handelskammer Hannover zeigt ebenfalls Verständnis für höhere Taxitarife infolge des Mindestlohnes. Das Risiko längerer Fahrzeiten aufgrund starken Verkehrs oder Baustellen sollte nach Ansicht der IHK nicht allein von den Taxiunternehmen getragen werden. Gleichzeitig hat die IHK aber auch Bedenken gegen den neuen Zeittarif. Die IHK weist zudem auf die Auslastung der Taxen als wichtigen Faktor für die Einnahmesituation der Taxen hin.

Nach Ansicht des Mess- und Eichwesen Niedersachsen müssten zehn Prozent der aktuell verwendeten Taxameter bei Einführung eines zusätzlichen Zeittarifes durch neue Geräte ersetzt werden.

Die Region Hannover befindet sich noch in der Prüfung. Der Zeitpreis wird dort ebenfalls kritisch gesehen.

Die Firma ISUP Ingenieurbüro für Systemberatung und Planung GmbH aus Dresden hat zu der beantragten Erhöhung ebenfalls festgestellt, dass der Fahrgast den Gesamtfahrpreis vor Fahrtantritt nicht mehr kalkulieren könne. Aus der beantragten Tariferhöhung sei nicht ersichtlich, dass noch ca. 30 Prozent Zeitpreiskostenanteil hinzukommen. Die Kosten einer Taxifahrt seien hauptsächlich von der gefahrenen Wegstrecke abhängig. Deshalb müssten sie auch vorrangig danach vergütet werden.

Alternativmodell – Rund 15 Prozent mehr
 
Die Stadtverwaltung folgt den Ausführungen des Gutachters und empfiehlt, den Antrag des GVN auf Erhöhung des geltenden Taxitarifs und Novellierung des Tarifsystems aufgrund des schwer kalkulierbaren Zeitpreises abzulehnen.

Für die Anpassung der Taxitarife an den Mindestlohn schlägt die Stadt ein von ISUP erarbeitetes Alternativmodell vor, dass den Bedenken gegen den Zeittarif Rechnung trägt und für weiterhin nachvollziehbare Taxitarife sorgt.

Bei der Erarbeitung des Alternativvorschlages ist zu berücksichtigen, dass aktuell keine gesicherten Angaben zu der wirtschaftlichen Situation in den hannoverschen Taxibetrieben vorliegen. Daher wurden Vergleichswerte aus anderen Städten, ältere Daten aus Hannover und Vergleichswerte des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes e. V. (BZP) herangezogen.

Das Gutachten sieht nach Auswertung der herangezogenen Werte eine Anhebung des Tarifes in Höhe von durchschnittlich ca. 15 Prozent zum 01.01.2015 als gerechtfertigt an.

Beim Alternativmodell behält der hannoversche Taxitarif seine bisherige Grundstruktur:

  • •Der Grundpreis steigt um 0,60 € auf 3,20 € •
  • Das Entgelt je Kilometer steigt um 0,20 €
  • Das Entgelt für Wartezeiten steigt um 6 € auf 30 €/Stunde
  • Zuschlag für Kombi-/Großraumtaxen bleibt bei 4 €
  • Sondertarif Flughafen-Messegelände steigt um 6 €auf 51 €

Nach diesem Modell werden Taxifahrten in Hannover im Schnitt um 15 Prozent teurer. Eine Fahrt von zwei Kilometern kostet künftig tagsüber  7,20 € (bisher 6,20 €), nachts 7,40 € (bisher 6,40 €)und damit jeweils 1,00 € mehr. Eine sieben Kilometer lange Fahrt kostet tagsüber/nachts 16,40 €/17,10 € (bisher 14,40 €/ 15,10 €) und damit jeweils 2,00 € mehr. (Siehe auch ausführliche Übersicht in der Anlage.)

Höhere Taxitarife auch in anderen Städten

Das Alternativmodell von ISUP/Stadt Hannover wird auch gestützt durch den Vergleich mit den zu erwartenden Tarifen ab 2015 in vergleichbaren Großstädten. In Braunschweig soll ein GVN-Antrag mit Zeitpreis zurückgezogen und durch einen neuen Erhöhungsantrag, der keinen Strukturwandel vorsieht, ersetzt werden. Auch in Leipzig, Nürnberg und Hamburg zeichnen sich höhere Taxitarife in Folge des Mindestlohnes ab.

Der Entwurf der Änderungsverordnung an den Rat der Landeshauptstadt sieht vor, dass die Verordnung am nächsten Monatsanfang, der auf die Verkündung folgt, in Kraft tritt. Eine neue Taxitarif-Verordnung für die Landeshauptstadt kann somit zum 01.01.2015 wirksam werden, wenn sie im November von den Ratsgremien beschlossen wird und Anfang Dezember amtlich verkündet werden kann.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Tag der Deutschen Einheit – Musikalisches Wohnzimmer hinterm Neuen Rathaus

Kooperation mit Musikland Niedersachsen – Gäste aus Leipzig

Die Landeshauptstadt Hannover präsentiert sich beim Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit einmal mehr als Stadt der Musik. Auf der Rückseite des Neuen Rathauses direkt am Maschteich wartet ein buntes Musikprogramm – auf einer Bühne in heimeliger Wohnzimmer-Atmosphäre. Denn viele Menschen in Hannover lieben ja "ihr" Rathaus fast so sehr wie die eigene gute Stube.

Gestaltet wird das musikalische Wohnzimmer voller Klassik, Jazz, Weltmusik und Pop in enger Zusammenarbeit mit der Musikland Niedersachsen GmbH. Hinterm Rathaus geben sich mehr als 50 KünstlerInnen aus Hannover, Braunschweig, Hildesheim, Ostfriesland sowie aus Hannovers Partnerstadt Leipzig ein Stelldichein.

Einer der Höhepunkte dürfte am 3. Oktober am Nachmittag das "Ukulele Wind of Change Orchestra" werden. Ukulelisten sind aufgerufen, sich mit dem Song "Wind of Change" zu einer Hommage an die Deutsche Einheit zu versammeln. Der Welthit der Scorpions aus Hannover gab vor 25 Jahren den Soundtrack zum Fall der Mauer. An beiden Tagen (2./3. Oktober) beginnt das Programm um 11 Uhr und endet jeweils um 20 Uhr. (Siehe auch detaillierte Programmübersicht).

Offenes Rathaus – Open-Air-Ausstellung

Das Neue Rathaus ist an beiden Tagen des Bürgerfestes geöffnet. Am 3. Oktober bietet der Tourismus-Service von 11 bis 18 Uhr alle halbe Stunde kostenlose Führungen durch das Gebäude an. Am 2. Oktober sind wegen mehrerer Empfänge keine Führungen möglich.

Natürlich ist auch die schräg-schöne Auffahrt zum Rundumblick auf das Bürgerfest vom Rathausturm möglich – am 2. Oktober von 10 bis 18 Uhr, am 3. Oktober von 10 bis 23 Uhr. Bei starkem Andrang ist mit Wartezeiten und Zugangsbeschränkungen zu rechnen.

Der Baustellenzaun rund um den Trammplatz ist eine 360 Meter lange Open-Air-Ausstellung zur jüngeren Stadtgeschichte Hannovers und gibt einen Ausblick auf die Zukunftsfragen für eine solche Großstadt. Zwischendrin können Neugierige durch Gucklöcher im Bauzaun eine Blick auf die Baustelle werfen und an einigen Stellen bereits erahnen, wie denn der Trammplatz nach der Erneuerung im kommenden Jahr aussehen wird.

Programm "Musikalischen Wohnzimmer"

Donnerstag, 2. Oktober

11:00 Willkommen!
11:05 Musik aus hannoverschen Schulen
11:35 Marchingband
12:00 Musik aus hannoverschen Schulen
12:30 Strada si Gitarra (Jazz, Hannover-Linden)
13:20 Niklas & Lu (Jazz aus Hildesheim)
14:10 Combos der Musikschule Hannover
15:00 Workshop "Do-You-Kazoo?"
15:15 Nox Hip-Hop (Jugendprojekt, Hannover)
15:50 Ruben Dietze (HMTMH)
16:55 Tango Sueno (HMTMH)
17:40 Hannover Jazz Singers Chor
18:15 Cello-Quartett (HMTMH)
19:00 Seeda (Weltmusik aus Hannover)
20:00 Auf Wiedersehen!

Freitag, 3. Oktober

11:00 Willkommen!
11:10 Marchingband
11:35 Kinderchor
12:10 You Silence I Bird (Braunschweig)
13:00 BirdŽs Free Funk (HMTMH)
13:45 Klassik (HMTMH)
14:15 Workshop "Do-You-Kazoo?"
14:30 You&Me (Braunschweig)
15:15 Workshop "You kulele? We Ukulele!"
15:30 Selina! (Hannover)
16:00 The Ukulele Wind Of Change Orchestra!
16:30 Ukulele Friends (Hannover)
17:15 Annie Soulshine (Ostfriesland)
18:15 Lutz Krajenskis Heimorgel (Hannover)
19:00 Wooden Peak (Leipzig)
20:00 Auf Wiedersehen!

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Oberricklingen: Fröhliche Runde

Montags trifft sich im Gemeindehaus der St. Thomas Kirche, Wallensteinstraße 32, in Oberricklingen die "Fröhliche Runde" des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH). Die Nachmittage beginnen um 14 Uhr, das Programm jeweils um 15 Uhr.

Am 6.Oktober spielt Irene Horn Musik zum Erntedank auf dem Keyboard.

Informationen gibt Seher Sahin beim KSH unter der Telefonnummer 168-43687.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Lesung in der Stadtbibliothek: Wanderungen in Palästina

Jürgen Heiser hat das Buch "Wanderungen in Palästina" von Raja Shehadeh ins Deutsche übersetzt. Am Montag (29. September) um 19.30 Uhr wird er in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, daraus lesen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. Er tut dies allein oder mit Freunden, zu allen Jahreszeiten, immer dann, wenn er Zeit hat und Ruhe finden will. Doch die Landschaft, die Shehadeh durchstreift, verschwindet mehr und mehr. Mauern, Sperrgebiete und Checkpoints zerschneiden heute die Berge und Felder Palästinas. In sechs Wanderungen führt Shehadeh den Leser auf eine Reise durch die Geschichte und die Schönheit des Landstrichs zwischen Jerusalem und dem Toten Meer.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Sonntagscafé in Linden-Nord

Ab dem 5. Oktober öffnet der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) wieder den Sonntags-Treff in der Begegnungsstätte Pfarrlandstraße 3. Interessierte können an jedem ersten Sonntag im Monat von 14:30 bis 16:30 Uhr
das Angebot wahrnehmen. Bei Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis sind gemütliche Stunden mit Unterhaltungsspielen, informativen Vorträgen und musikalischen Einlagen zu erleben.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Nähere Informationen bekommen Interessierte beim Kommunalen Seniorenservice Hannover, Telefon 168-42670

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Stadt und ADAC präsentieren neu entwickeltes Brettspiel „Verkehrsmonsterjagd“

Präventionsarbeit zur Verkehrssicherheit

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) unterstreicht ihr aktives Engagement in der Präventionsarbeit zur Verkehrssicherheit: Gemeinsam mit dem ADAC hat sie heute (26. September) das neue Brettspiel "Verkehrsmonsterjagd" vorgestellt, das ein wichtiger Bestandteil der ebenfalls neu entwickelten Unterrichtseinheit zum Thema Verkehrssicherheit für die Klassenstufe 4 ist.

Das Brettspiel kombiniert das Thema Verkehrssicherheit mit lokalem Bezug zu Hannover. Die SpielerInnen bewegen sich auf der Suche nach dem "Verkehrsmonster" auf einem Spielbrett der Innenstadt und spielen gemeinsam gegen das Verkehrsmonster. Dabei müssen insgesamt acht Gefahrensituationen mit der Spielfigur angesteuert werden, an denen das Verkehrsmonster sein Unwesen treibt. Die SpielerInnen müssen den Weg geschickt wählen, Quizfragen zur Verkehrssicherheit beantworten und die Ereigniskarten berücksichtigen.

Zusätzlich zum klassischen Brettspiel können die SpielerInnen zusammen mit der Lehrkraft oder den Eltern zu Hause mittels QR-Code und Smartphone auf dreidimensionale Panoramen der Gefährdungssituationen zugreifen und Fragen dazu beantworten. An den realen Standorten der Panoramen in der hannoverschen Innenstadt, zum Beispiel an Straßenlaterne, werden kleine Hinweistafeln mit einem Steckbrief des Verkehrsmonsters angebracht. Diese sind über QR-Code mit dem Thema verlinkt und ermöglichen den direkten Einstieg in eine kleine Schnitzeljagd.

Claus Clausnitzer, zuständiger Sachgebietsleiter im Baudezernat, zeigte sich erfreut über die neuen technischen Möglichkeiten und dem damit verbundenen Reiz für Kinder und ihre Eltern, sich auf spielerische Art und Weise für das Thema Verkehrssicherheit zu begeistern: "Dieses Brettspiel ist ein ganz wichtiger Baustein für die Verkehrserziehung von Kindern. Es ist uns gelungen, ein Spiel zu entwickeln, das Kindern nicht nur Spielspaß bietet und in hohem Maße deren Sozialkompetenz fördert, sondern auch die Sinne schärft für konkrete Gefahrensituationen im Straßenverkehr."

Der ADAC hält eine Verkehrserziehung, die frühzeitig greift und Kinder auf potenzielle Gefahrensituationen hinweist, ebenfalls für sehr wichtig. Nicht zuletzt deswegen unterstützte der Club die LHH finanziell bei der Entwicklung des Brettspiels "Verkehrsmonsterjagd". Dr. Norbert Handke, Beiratsmitglied für Verkehr im ADAC Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt, sagte: "Das Besondere an dem Projekt, das wir sehr gern unterstützen, ist, dass Kinder spielerisch an den Umgang mit gefährlichen Situationen herangeführt werden und das mit einem ganz realistischen Bezug, den sie auch in ihrem Alltag in Hannover begegnen. Damit bleibt es nicht bei allgemeinen Appellen von Erwachsenen, sondern das richtige Verhalten kann sich viel besser einprägen. Wir hoffen, dass Kinder mit viel Spaß lernen, sich sicher in ihrer Heimat Hannover zu bewegen."

Das Brettspiel "Verkehrsmonsterjagd" und die neue Unterrichtseinheit zum Thema Verkehrssicherheit wurden eigens für die Kampagne zur Verkehrssicherheit "Gib mir Acht" entwickelt. Das Brettspiel wird den Grundschulen kostenlos zur Verfügung gestellt. Ab Mitte Oktober kann es zudem bei der Kartenstelle der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, für fünf Euro käuflich erworben werden. Ausführliche Informationen zur Verkehrssicherheitskampagne der Stadt und ihren Kooperationspartnern sind im Internet unter www.gib-mir-acht.de zu finden.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Ampelanlage Friesenstraße/Eichstraße außer Betrieb

Die Ampelanlage Friesenstraße/Eichstraße ist am Montag (29. September) in der Zeit von 11 Uhr bis 15 Uhr wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit in diesem Bereich. KraftfahrerInnen sollten besondere Rücksicht auf FußgängerInnen und RadfahrerInnen nehmen.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

„Mein Hannover 2030″ Radiosprechstunde mit Oberbürgermeister Stefan Schostok

Oliver Ihn mit OB Stefan Schostok

Oliver Ihn mit OB Stefan Schostok

30.September 2014 bei radio leinehertz 106.5

Bei dem Stadtdialog „Mein Hannover 2030" will Oberbürgermeister Stefan Schostok möglichst viele Hannoveraner ermuntern mitzureden. Wie soll mein Hannover im Jahr 2030 aussehen? Wie sollen die Weichen für die Entwicklung unserer Stadt gestellt werden? Was wünschen sich die Bewohner der Stadt neu, was soll vielleicht lieber verschwinden?

Solchen und anderen Fragen wird sich Stefan Schostok am 30. September 2014 von 9 – 10 Uhr in der Radiosprechstunde bei radio leinehertz 106.5 stellen. Im Anschluss an die Morningshow ist Stefan Schostock zu Gast bei Moderator Oliver Ihn und bringt zusätzlich ganz aktuelle Eindrücke vom am Vorabend offiziell gestarteten Stadtdialog „Mein Hannover 2030" mit. Wie bei jeder Radiosprechstunde wird der Oberbürgermeister natürlich auch auf alle anderen Fragen antworten, die die Hörerinnen und Hörer beschäftigen – unmittelbar und live.

Die Radiosprechstunde findet am Dienstag, den 30. September 2014 von 9 – 10 Uhr live im Citystudio bei radio leinehertz 106.5 statt. Wer den direkten Draht zu dem Oberbürgermeister herstellen möchte, hat die Möglichkeit unter 0511/2707 2222 im Studio anzurufen. Gerne können Fragen auch per Mail an info@leinehertz.de und über die radio leinehertz-Facebookseite gestellt werden. Für reichlich Gesprächsstoff wird gesorgt sein.

radio leinehertz 106.5 sendet in der Region Hannover auf 106,5 MHz UKW
und 102,15 MHz im Kabel: Der Sender ist auch via Livestream zu empfangen.
www.leinehertz.de, Fb LeineHertz

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