Monate: März 2015

FOTOVORTRAG in der Kaffeebar – ‚Namibia – Cockpit – Perspektiven‘

Als der Fotograf Martin Mirbizaval in Namibias Hauptstadt die kleine Cessna bestieg, da ahnte er noch nichts von der wundersamen Welt, die sich während der mehrwöchigen Flugsafari unter seinen Füßen auftun würde. Namiba aus der Luft, das ist ein bizarres Spiel von Formen und Farben. Gut zu wissen, dass es auf der Erde noch Plätze für ein Abenteuer in unbekannte Welten gibt – solange eine Reise auf den Mars nicht real ist.

Kartenvorverkauf ab dem 01.04.2015 im Rossi.  

8,50 EURO 

Einlass um 19 UHR. 

Einwohnerantrag zur dauerhaften Sicherung der Kleingartenflächen abgelehnt

Am 10.12.2014 hat die private Initiative insgesamt 8.810 Unterschriften der ersten Stadträtin und Umweltdezernentin Frau Tegtmeyer-Dette übergeben. Nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz sind 8.000 Unterschriften erforderlich um einem Einwohnerantrag stattzugeben.

Nach 3 monatiger Prüfung durch die Stadt Hannover hat diese ca. 1.000 Unterschriften für ungültig erklärt. dadurch fällt die Zahl der Unterschriften unter die erforderliche Hürde für einen Einwohnerantrag.

Mehr unter: www.einwohnerantrag-hannover.de

Fazit: Es sind nur ca. 7.800 Bürger der Stadt Hannover für den Erhalt der Kleingartenflächen. 7.800 potentielle Wähler deren Meinung mit formellen Spitzfindigkeitenabgeschmettert wird.

Die Lebensqualität Hannovers hängt in hohem Maße von einem ausreichenden Angebot an wohnungsnahen Grünflächen ab. Diese werden durch zu hohen Flächenverbrauch aufs Spiel gesetzt.

Daten und Fakten

  Einwohner Büroflächen Einzelhandelsflächen Wohnflächen
2004 515.897 3,12 Mio. 836.000 20,8 Mio.
2013 515.602 4,46 Mio. 877.000 keine Angabe

Quelle: Immobilienmarktbericht 2005 und 2014

Eine Stadt braucht auch Freiräume wie hier am Klagesmarkt

Eine Stadt braucht auch Freiräume
wie hier am Klagesmarkt

Laut Immobilienmarktbericht 2012 wurden seit 2000 ca. 965.000 qm neue Wohnflächen geschaffen. Dazu kommen noch 1.640 neue Wohnungen in 2012 und 2013. Das wären ca. 1,34 Mio. qm Bürofläche und ca. 1,05 Mio. qm Wohnfläche. Im gleichen Zeitraum hat sich die Einwohnerzahl der Stadt Hannover nur unwesentlich verändert. Besonders die Bürofläche sticht dabei heraus. Bei nur 130.000 Bürobeschäftigten wären das pro Arbeitsplatz 10 qm zusätzliche Fläche. Da erscheint eine Leerstandsquote von nur 4,85 % eher unglaubwürdig. Die gefühlte Leerstandsquote gerade bei Büroflächen erscheint, wenn man mit offenen Augen durch Hannover fährt, deutlich höher.

Warum also diese ungebremste Bautätigkeit? Muss wirklich jeder Freiraum in der Stadt mit Immobilienprojekten bedacht werden?

Hannover hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten schon genug ausgedehnt. Viele ältere Bürger werden sich erinnern, dass es zum Beispiel vom Weidetorkreisel zur MHH eine große freie Fläche gab. Oder das Neubaugebiet Seelhorster Garten, dem irgendwie der Garten abhandengekommen ist. Die Liste lässt sich sicherlich noch lange fortsetzten. Eine Stadt braucht auch Grünflächen und Freiräume. Nur Häuserschluchten und Straßen machen das Leben unattraktiv. Hannover trägt den Titel "die grüne Großstadt" nur wie lange noch?


Pressemitteilung der Stadt Hannover dazu:

Einwohnerantrag abgelehnt

Der bei der hannoverschen Stadtverwaltung im Dezember eingegangene Einwohnerantrag zur Änderung des Wohnkonzeptes erfüllt nicht die Zulässigkeitsvoraussetzungen nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG). Statt der erforderlichen 8.000 sind nur 7.676 gültige Unterschriften eingereicht worden. Deshalb hat der Verwaltungsausschuss des Rates den Antrag abgelehnt.

Die Prüfung ergab: Von den insgesamt 8.815 eingereichten Unterschriften waren 322 von Personen, die nicht in Hannover gemeldet waren. 263 Unterschriften kamen von Personen, die nicht im Einwohnermeldeverfahren "MESO" ermittelbar waren, weil keine eindeutige Zuordnung von Person, Geburtsdatum und Anschrift möglich war.

8.230 Unterschriften konnten nach "MESO" elektronisch festgestellt werden. Davon waren 554 Unterschriften ungültig. Gründe für die Ungültigkeit waren insbesondere doppelt geleistete Unterschriften, Wegzüge aus dem Gemeindegebiet vor dem Tag der Einreichung und Meldung nur mit Nebenwohnsitz. Damit erfüllen diese 554 Unterschriften ebenfalls nicht die rechtlichen Voraussetzungen (nach § 31 Abs. 1 in Verbindung mit § 31 Abs. 4 NKomVG).

Die InitiatorInnen des Einwohnerantrags beabsichtigten eine Änderung des Wohnkonzepts dahingehend, dass Kleingärten nicht für Wohnen in Anspruch genommen werden sollten. Im Fall einer Zulassung durch den Verwaltungsausschuss hätte sich der Rat noch einmal mit dem Wohnkonzept beschäftigen müssen.

Die 40 wichtigsten Straßenbaustellen 2015: Stadt investiert rund 31 Millionen Euro

Baumaßnahmen 2015

Baumaßnahmen 2015

Auch in diesem Jahr werden die VerkehrsteilnehmerInnen sich aufgrund zahlreicher Straßenbaustellen wieder in Geduld üben müssen. Zusätzlich zum Sonderprogramm für Straßenerneuerung investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) trotz knapper Finanzmittel sowohl in die bauliche Unterhaltung als auch in den Neu- und Ausbau von Straßen, Gleisanlagen und Versorgungsleitungen.

Insgesamt wendet der Fachbereich Tiefbau in 2015 etwa 24 Millionen Euro für den Straßenneubau und -ausbau auf – inklusive der für dieses Jahr vorgesehenen zehn Millionen Euro für das im vergangenen Jahr gestartete Sonderprogramm für Straßenerneuerung. Hinzu kommen rund sieben Millionen Euro für die Erhaltung von Straßenoberflächen. Darin enthalten sind auch die 1,5 Millionen Euro für die großflächige Sanierung von Fahrbahndecken. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden außerdem circa 500.000 Euro für Reparaturen von Fahrbahnen und Fußwegen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, Radwegemaßnahmen und kleinere Instandsetzungsarbeiten im Straßenraum aufgewendet.

Einen Überblick über die 40 wichtigsten Baustellen dieses Jahres bietet die beiliegende Übersicht. Neben den 14 größeren Straßenbaumaßnahmen des Fachbereichs Tiefbau sind die Gleisarbeiten im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) sowie der Leitungsbau der Stadtentwässerung und der Stadtwerke AG aufgeführt. Das Niedersächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) hat mit dem Bau der Ortsumgehung Hemmingen begonnen.

Die Bauarbeiten der einzelnen Bauträger sind gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde der LHH und der Polizeidirektion Hannover aufeinander abgestimmt worden, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Besonders aufwendige Arbeiten wie der Straßenbau in der Mecklenheidestraße und in der Vahrenwalder Straße sowie der Gleisbau in der Egestorffstraße und in der Auestraße werden hierbei bewusst in die sechswöchigen Sommerferien gelegt. Der Gleisbau in der Schulenburger Landstraße erfolgt parallel in zwei Abschnitten.

Von besonderem, öffentlichem Interesse sind die Bauarbeiten in der Innenstadt. Diese werden auch 2015 fortgesetzt. Die Bauarbeiten an den Sparkassentürmen in der Rundestraße werden zum Jahresende abgeschlossen sein. Die neue Volkshochschule am Hohen Ufer nimmt im September den Betrieb auf. Private Bauvorhaben laufen in der Großen Packhofstraße (ehemaliges Geschäftshaus Erdmann) und der Karmarschstraße (ehemaliges Reformhaus Bacher). Die Umgestaltung der Röselerstraße nimmt weiter Form an. Der neu gestaltete Trammplatz wird rechtzeitig zum "Hannover-Marathon" im April eingeweiht.

Mit besonderen Verkehrsbehinderungen ist in der Tiergartenstraße zu rechnen. Dort wird im Bereich Großer Hillen bis 2017 ein neuer Hochbahnsteig gebaut. Die vorbereitenden Leitungsbauarbeiten haben bereits begonnen.  Die nachfolgenden Gleis- und Straßenbauarbeiten werden überwiegend in 2016 erfolgen. In der Herrenhäuser Straße finden im Bereich der Schaumburgstraße in diesem Jahr ebenfalls Bauarbeiten für einen neuen Hochbahnsteig statt.

Das Stadtplatzprogramm wird aufgrund des großen Interesses und der regen Beteiligung von BürgerInnen auch in diesem Jahr fortgesetzt. Beispielsweise entstehen in Linden-Nord entlang der Velvetstraße neue Stadtteilplätze. Wie bei allen Stadtplatzmaßnahmen wird es mit den AnliegerInnen eine Einweihungsfeier geben.

Im Auftrag der infra beginnen im Juni dieses Jahres in der Kurt-Schumacher-Straße die vorbereitenden Leitungsbauarbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17 – Projekt 1017. Die Gleisbauarbeiten sind ab 2016 geplant. Die Inbetriebnahme wird voraussichtlich Ende 2017 erfolgen.

Die Stadtwerke konzentrieren ihre Aktivitäten insbesondere auf das Gas- und Wassernetz. Die Stadtentwässerung Hannover muss entlang des Friedrichswalls auf der Seite des Hotels Maritim einen neuen Kanal bauen.  

Die Deutsche Bahn erneuert in Kirchrode drei Brücken: eine an der Lange-Feld-Straße und zwei im Hermann-Löns-Park. Die Stützwand des vorhandenen Gleiskörpers entlang der Herschelstraße ist ebenfalls erneuerungsbedürftig. Die Bauarbeiten starten in diesem Jahr.

Die Bauverwaltung bittet alle von den geplanten Baumaßnahmen direkt betroffenen AnliegerInnen um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen während der Bauzeit.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Bischofsholer Damm: Vollsperrung

Aufgrund von umfangreichen Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung Hannover muss der Bischofsholer Damm im Bereich zwischen der Lindemannallee und der Janusz-Korczak-Allee stadtauswärts von Mittwoch (25. März) bis voraussichtlich Freitag (10. April) voll gesperrt werden.

Eine Umleitung ist sowohl über die Freundallee, die Hans-Böckler-Allee und den Messeschnellweg ausgeschildert als auch über die Lindemannallee, den Altenbekener Damm, die Hildesheimer Straße und den Südschnellweg.

Die Zufahrt zum Kinderkrankenhaus Auf der Bult ist vom Bischofsholer Damm und von der Lindemannallee aus weiterhin möglich.

Die Buslinien 128, 134 und 370 der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG sind von dieser geränderten Verkehrsführung nicht betroffen. Diese Baumaßnahme wurde bewusst in die Zeit der Osterferien gelegt, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Dennoch kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

 

Lister Platz: Fahrbahnerneuerung

Am Lister Platz wird im Kreuzungsbereich zur Podbielskistraße und zur Lister Straße die Fahrbahn erneuert. Hierfür muss der Einmündungsbereich zur Lister Straße und zur Podbielskistraße von Donnerstag (26. März) bis  Montag (30. März) voll gesperrt werden.

In dieser Zeit wird der Straßenverkehr von der Ferdinand-Wallbrecht-Straße und der Bödekerstraße mithilfe einer Baustellenampel geregelt und einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Lister Straße und die Podbielskistraße werden jeweils zur Sackgasse. Eine Umleitung ist über die Waldstraße, Walderseestraße und Hohenzollernstraße ausgeschildert. Für den Radverkehr muss die Verbindung von der Podbielskistraße zum Lister Platz ebenfalls gesperrt werden. Dieser Bereich kann sowohl über die Rühmkorffstraße, Waldstraße und Göbelstraße als auch über die Hubertusstraße und der Straße An der Markuskirche umfahren werden. Für FußgängerInnen wird in der Bödekerstraße in Höhe der Oskar-Winter-Straße eine Ampel zur Querung eingerichtet.

Im Rahmen dieser Baumaßnahme ergibt sich für den öffentlichen Personennahverkehr der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG folgende Änderung: Die Buslinien 100, 121 und 134 halten nicht an der Haltestelle Lister Platz. Die Straßenverkehrsbehörde empfiehlt allen Fahrgästen, auf die Haltestellen Moltkeplatz oder Wedekindstraße auszuweichen.

Die Straßenbauarbeiten wurden zwar bewusst in die Zeit der Osterferien gelegt, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Dennoch kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

LESUNG in der Kaffeebar – ‚In Wahrheit interessiert das keine Sau‘

Eine Souffleuse packt aus.

Beim Stichwort „ Souffleuse“ ist die häufigste Reaktion:
„ Ach, wie interessant!“

Das ist schon mal gelogen, denn: "In Wahrheit interessiert das keine Sau."

 

Gerne gesagt wird auch:
„Das stelle ich mir wahnsinnig schwer vor.“
Ach ja? Was denn genau? 
Fluglotse oder Chirurg halte ich persönlich für ungleich schwerer.
„Diese Konzentration, dieses Warten!“

Also gut, eine Partitur draufhaben, nahezu jeden Einsatz geben, Tenören auch mal den Takt schlagen, wenn Not am Mann ist, die Bühne im Griff haben, italienisch, französisch, englisch, tschechisch und russisch perfekt aussprechen können, den Text in jedem Tempo deutlich hörbar sprechen zu können, ohne sich zu verhaspeln, lieb zu den Sängern sein, mit Regieanweisungen aushelfen und der Anker sein – ja, das ist schwer.

Aber WARTEN??

Nerissa Rothardt:

Ich hab ja Musik studiert, so mit allem Drum und Dran, Theorie, Musikgeschichte und- total wichtig- Instrumentenkunde. Das wichtigste und interessanteste Instrument überhaupt ist- man höre und staune, nein, nicht Trompete oder Geige- sondern: Das Hackbrett!

Bis dahin hatte ich immer gedacht, so hieße das Brett, auf dem Gemüse und Fleisch geschnitten wird. Aber da war ich noch sehr jung und konnte überhaupt nicht kochen.
Das Hackbrett gehört, nur zu Ihrer Information, seit dem 15. Jhr. zur Familie der Chordophone. Bei den Cordophonen werden Klänge, nicht unbedingt schöne reine Töne erzeugt durch Zupfen, Schlagen oder Streichen von Saiten.

Warum bin ich nur Souffleuse geworden, all dieses Wissen liegt da ungebraucht in meinem Kopf herum. Niemand fragt mal auf der Probe:

"Mensch, Nessi, was ist noch mal ein Hackbrett oder ein Trumscheit?"

Immer wollen alle bloß Text.

Eine Lesung aus dem Nähkästchen, oder besser dem Souffleusenkasten.

 

FREITAG  10.04.2015    20 UHR    6 EURO
Einlass ist ab 19 Uhr, verbindliche Platzreservierung per Mail an die Kaffeebar.

 

 

„Wieviel Wasser steckt da drin?“ – eine enercity-Objektinstallation zu virtuellem Wasser

Weltwassertag

Weltwassertag

Beim jährlich am 22. März stattfindenden Internationalen Tag des Wassers eröffnet enercity neue Sichtweisen. Der Weltwassertag mit enercity ermöglicht beim Umgang mit Wasser einen Blick über den Becherrand hinaus.

Dem Motto des Weltwassertags 2015 "Wasser und nachhaltige Entwicklung" folgend, stellt enercity das Thema "virtuelles Wasser" in den Fokus: Trinkwasser nutzen wir nicht nur über den häuslichen Wasserhahn, sondern auch durch unsere Konsumgewohnheiten. Bei Import-Rindfleisch, Kaffee, Schokolade, Obst, Tulpen, Baumwoll-Jeans, Laptops oder Autos ist eine entsprechende Wassermenge bei der Produktion erforderlich, die oft in wasserarmen Regionen anfällt.

Mit einer aufschlussreich visualisierenden Objektinstallation aus über 1.600 wassergefüllten Eimern demonstriert enercity dem Ausflugspublikum am Sonntag, 22. März 2015, von 10.00 bis 16.00 Uhr am Maschsee-Nordufer in Hannover entlang mehrerer Stationen die hierbei herrschenden Mengenverhältnisse bei der Herstellung von Gütern:

  • 70 Liter (7 Eimer) Trinkwasser bei einem Apfel
  • 140 Liter (14 Eimer) für eine Tasse Kaffee
  • 1.700 Liter (170 Eimer) für eine Tafel Schokolade
  • 11.000 Liter (1.100 Eimer) für die Produktion einer Jeans-Hose
  • 20.000 Liter für die Herstellung eines Laptops
  • 400.000 Liter zum Bau eines Autos (nachrichtlich, da der Flächenbedarf hierfür zu groß wäre)

Am Informationszelt mit der enercity-Wasserbar werden alle weiteren Fragen rund um das Thema Trinkwasser beantwortet.

enercity
Stadtwerke Hannover AG
Ihmeplatz 2
30449 Hannover
www.enercity.de

Jahresergebnis der Stadtwerke Hannover AG liegt unter Vorjahresniveau

– Trotz weiterhin schwieriger Marktbedingungen hat sich das Geschäftsjahr 2014 auf Basis der strategischen Planung K2020 stabil entwickelt. Das Jahresergebnis von 98,1 Millionen Euro fällt entsprechend der Planungen um 8,0 Prozent geringer aus als im Vorjahr.

– Die Ergebnisbeiträge der Kraftwerke sind aufgrund der zunehmend schwachen Strompreise bei immer noch hohen Kosten für die eingesetzten Energierohstoffe merklich zurückgegangen und können die Fixkosten nicht mehr decken. Für den in 2010 erworbenen Anteil am Kraftwerk Mehrum wurde eine Wertberichtigung von 21 Millionen Euro durchgeführt, die die gesunkenen Ertragsaussichten konventioneller Kraftwerke widerspiegelt.  

– Der Unternehmensumsatz von rund 2,37 Milliarden Euro ist um 3,4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Grund für den Rückgang ist die Reduzierung der Erlöse aus Handelsgeschäften.

– In der Sparte Strom liegt der Vertriebsabsatz an Endkunden im Wettbewerb trotz gesunkenem Marktbedarf auf Vorjahresniveau. 

– Aufgrund des wärmsten Jahres seit 1881 ist der Gasabsatz an Endkunden innerhalb des Konzessionsgebiets im Wesentlichen witterungsbedingt im Vergleich zum Vorjahr um 21,7 Prozent gesunken. Der Wärmeabsatz sank ebenfalls witterungsbedingt um 17,5 Prozent.

– Der Gesamtgasabsatz ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 4,3 Prozent gestiegen. Grund dafür waren die Handelsmengen, die gegenüber dem Vorjahr deutlich um 2.086 GWh gestiegen sind.

– Durch die Akquisition von Neuanschlüssen von ca. 13 MW konnte die Fernwärmeverdichtung vorangetrieben werden. 

– Die vereinnahmte Thüga-Dividende liegt bei 49 Millionen Euro. 

– Der bundesweit und im Baltikum agierende Contracting-Bereich ist weiterhin auf Wachstumskurs. Der Ergebnisbeitrag beträgt rund 15,3 Millionen Euro. Die Contracting-Töchter betreiben 1.780 Anlagen und setzen insgesamt rund 1,7 TWh Wärme ab. Im Baltikum werden über die Tochter Danpower 4 Anlagen mit einer Leistung von insgesamt  44 MWth be-trieben. Zwei weitere Anlagen mit einer Leistung von 45 MWth bzw. 5 MWel sind im Bau.

– Die enercity-Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen deckt aktuell rund 80 Prozent des Strombedarfs der hannoverschen Haushaltskunden bilanziell ab. Die regenerative Stromerzeugung wurde in 2014 deutlich um 92 GWhel auf 646 GWhel ausgebaut, unter anderem sind zwei Windparks mit einer Gesamtproduktionskapazität von rund 62 GWh sind im letzten Jahr ans Netz gegangen.

– Mit 88,9 Millionen Euro liegt die Gewinnabführung an die Anteilseigner um 8,2 Millionen Euro unter der des vorherigen Geschäftsjahres in Höhe von 97,1 Millionen Euro. Davon entfallen auf die VVG 71,7 Millionen Euro. Die Konzessionsabgabe beträgt 40,9 Millionen Euro.  

Weiterhin schwierige Bedingungen auf dem Strommarkt

"Trotz der äußerst schwierigen Rahmenbedingungen für Strommarkt und für die konventionelle Stromerzeugung haben wir unser Geschäft 2014 erfolgreich durchgeführt. Noch stärker als im Jahr zuvor stehen die Kraftwerke aufgrund der niedrigen Strompreise an der Börse wirtschaftlich unter Druck. Zudem ist der ordnungspolitische Rahmen für konventionelle Energieerzeugung weiterhin ungeklärt. Aufgrund unserer Wachstumsstrategie haben wir dennoch ein marktgerechtes Ergebnis erreicht: Weiterhin leisten insbesondere das Geschäftsfeld Contracting und unsere Beteiligungen einen wichtigen Beitrag zum Geschäftsergebnis", kommentiert Michael Feist, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Hannover AG, das zurückliegende Geschäftsjahr. "Wir haben die regenerative Stromerzeugung insbesondere bei Wind und Biomasse deutlich ausgebaut und sind dem Ziel, bis zum Jahr 2020 alle hannoverschen Haushaltskunden mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen, einen großen Schritt näher gekommen."

In den folgenden Geschäftsjahren wird enercity an dem im Unternehmenskonzept 2020 aufgezeigten strategischen Entwicklungsprozess festhalten, um sich gegenüber den Herausforderungen von Wettbewerb, Regulierung und politischen Rahmenbedingungen weiterhin erfolgreich zu positionieren. "enercity unterstützt die Ziele der Energiewende. Aber damit diese gelingen kann, sind die Grundstrukturen für den Energiemarkt in einem konsistenten Gesamtrahmen langfristig stabil auszugestalten. Insbesondere zum Erhalt des hohen Niveaus an Versorgungssicherheit und für den wichtigen Ausbau der Effizienztechnologie Kraft-Wärme-Kopplung müssen jedoch schnell tragfähige Bedingungen geschaffen werden", betont Feist weiter.

Die anstehenden Herausforderungen nimmt enercity proaktiv an: "Wir werden auch zukünftig mit zielgerichteten Investitionen und innovativen Lösungen für Kunden unsere Stellung im Markt dauerhaft stärken." 

Die Fakten im Überblick

Die Umsatzerlöse sinken leicht von 2,45 Milliarden Euro um circa 3,4 Prozent auf 2,37 Milliarden Euro. Der Rückgang ist vor allem auf eine Abnahme der Erlöse aus Strom- und Gashandelsgeschäften zurückzuführen.

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 2014 134,7 Millionen Euro (Vorjahr: 147,1 Millionen Euro). Das Unternehmensergebnis (Summe aus Gewinnabführung, Ausschüttung auf Genussscheinkapital und Rücklagenzuführung) sinkt um 8,5 Millionen Euro von 106,6 Millionen Euro im letzten Jahr auf 98,1 Millionen Euro in 2014.

Mit 88,9 Millionen Euro liegt die Gewinnabführung an die Anteilseigner um 8,2 Millionen Euro unter der des vorherigen Geschäftsjahres in Höhe von 97,1 Millionen Euro. Davon entfallen auf die VVG 71,1 Millionen Euro, auf die Region Hannover 0,6 Millionen Euro und auf die Thüga 16,6 Millionen Euro.

In die Gewinnrücklagen des Unternehmens fließen 6,0 Millionen Euro aus dem Unternehmensergebnis ein. Das Genussscheinkapital wird mit 3,2 Millionen Euro verzinst. Die Konzessionsabgabe an die Städte und Gemeinden im Netzgebiet der Stadtwerke Hannover AG beläuft sich auf 40,9 Millionen Euro (Vorjahr: 40,7 Millionen Euro). Die Wertschöpfung in der Stadt und den Umlandgemeinden beträgt rund 377,9 Millionen Euro (390,3 Millionen Euro im Vorjahr). 

Der Gesamtstromabsatz ist im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent auf 15.463 GWh gesunken. Ursächlich für den Rückgang waren die im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 Prozent niedrigeren Handelsmengen. Der Absatz an Kunden innerhalb des Konzessionsgebiets ist gegenüber dem Vorjahr um 12,7 Prozent gesunken, während der Stromabsatz außerhalb des Konzessionsgebiets um 6,2 Prozent gestiegen ist.

Der Gesamtgasabsatz ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 4,3 Prozent auf 22.664 GWh gestiegen. Der Absatz an Endkunden innerhalb des Konzessionsgebiets ist witterungsbedingt sowie aufgrund der Zunahme fremdversorgter Kunden im Vergleich zum Vorjahr um 21,7 Prozent gesunken. Der Absatz an Endkunden außerhalb des Konzessionsgebietes konnte durch Kundengewinne leicht um 0,5 Prozent auf 1.468 GWh gesteigert werden. Die Handelsmengen sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um 2.086 GWh gestiegen.

Der Wasserabsatz liegt im Geschäftsjahr 2014 mit 40,9 Mio. Kubikmetern leicht über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 40,6 Kubikmeter). 

Der Wärmeabsatz ist 2014 insbesondere witterungsbedingt um 17,5 Prozent auf 1.119 GWh gesunken.  

Die Anzahl der Beschäftigten beträgt 2.540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Stichtag 31.12.2014 (2.591 Mitarbeitende im Vorjahr).

Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2014 im Überblick 

Im November 2013 hat der Aufsichtsrat von enercity einer Erhöhung des Strompreistarifes um 3,46 Prozent zum 1. Januar 2014 zugestimmt. Die Energiewende und der damit verbundene Ausbau sowohl der erneuerbaren Energieträger im bundesdeutschen Stromerzeugungsmix als auch der Stromnetze lassen die staatlichen Umlagen im Strompreis ansteigen.

Im Januar 2014 hat enercity die geplante, endgültige Stilllegung der Stromproduktion des Kraftwerks Herrenhausen bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) angezeigt. Die Stilllegung des Blocks B ist aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich. Endgültig aufgegeben wird die Erzeugung elektrischer Energie spätestens Ende März 2016.

Im März 2014 vereinbarten die Kooperationspartner Landeshauptstadt Hannover und enercity auf der Basis der bisherigen erfolgreichen Umsetzung der Klima-Allianz Hannover 2020 für die Klima-Allianz Hannover 2030 weitere ambitionierte Klimaschutzziele. Der konsequente Umbau des Kraftwerksparks wird in eine weitere Senkung des spezifischen CO2-Ausstoßes der Strom-Eigenerzeugung münden. Die in der Klima-Allianz 2020 gesetzten Unternehmensziele werden voraussichtlich alle erreicht werden, die Zielsetzung, eine bilanzwirksame CO2-Reduzierung auf der Angebotsseite um 700.000 Tonnen zu bewirken, ist bereits im Jahr 2014 erfüllt worden.

Ab Mai 2014 sind nach Zustimmungen durch den Rat der Stadt Hannover und den Aufsichtsrat von enercity die Wegenutzungsverträge für Strom und Gas sowie für Konzessionsverträge für Fernwärme und Wasser wirksam geworden. Die verhandelten Verträge gelten für 20 Jahre.

Ende Mai 2014 unterzeichneten Vertreter der enercity-Tochtergesellschaft Danpower sowie der GECO Investicijos UAB, Vilnius/Litauen, eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures zum Bau und Betrieb von Biomassekraftwerken. An dem Gemeinschaftsunternehmen Danpower Baltic UAB mit Sitz in Kaunas, Litauen, sind die beiden Gesellschaften jeweils zu 50 Prozent beteiligt. Ziel des Joint Ventures ist, den Grundlastbedarf an Wärme der litauischen Stadt Kaunas mit regenerativer Wärme zu decken. Im Oktober 2014 startete die Bauphase eines holzgefeuerten Heizkraftwerks in Kaunas, das voraussichtlich im Juni 2016 in Betrieb gehen wird.

Im Oktober 2014 hat der Vorstand die vertriebliche Expansion und die Erweiterung des Angebots für Privatkunden beschlossen. Im Jahr 2015 wird das Marktgebiet für Haushaltskunden um fast 20 Kommunen erweitert. Alle Kommunen der Region Hannover können ab 2015 Strom und Gas von enercity beziehen.

Im November 2014 ist die "Energiezentrale Oberhafen" in der Hamburger HafenCity Ost, ein Projekt der enercity Contracting Nord GmbH, offiziell in Betrieb genommen worden. Das Blockheizkraftwerk (BHKW), Kernstück der Energiezentrale, mit einer elektrischen Leistung von 1.500 kW produziert effizient und ressourcenschonend Strom für bis zu 3.400 Haushalte.

Im November 2014 wurde die enercity Speichervermarktungsgesellschaft mbH (eSG) mit Sitz in Hannover als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadtwerke Hannover AG errichtet und im Dezember 2014 in das Handelsregister eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die wirtschaftliche Vermarktung von Speicherkapazitäten am Gasspeicher Empelde und alle mit dem Unternehmensgegenstand unmittelbar im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Nach der Inbetriebnahme der Windparks Fischbek (Sachsen-Anhalt) und Martenberg (Hessen) im Jahr 2013 ist mit der Gründung der Windpark Münstedt GmbH (WPMü) mit Sitz in Münstedt/Landkreis Peine als 100-prozentiges Tochterunternehmen der enercity Erneuerbare GmbH (eEG) im November 2014 eine Grundlage für den weiteren Ausbau der Windenergie geschaffen worden.

Im Dezember 2014 hat der TÜV NORD CERT enercity erneut das Zertifikat "Geprüfte Kundenzufriedenheit" verleihen. Damit gehört enercity weiterhin zu den ersten norddeutschen Energieversorgern, die das Prüfzeichen führen dürfen. Im September 2014 hat das unabhängige Institut IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung die Kundenberatung bei den 20 größten deutschen Stadtwerke getestet: enercity belegt den 1. Platz. Die beiden Auszeichnungen belegen den kontinuierlichen Einsatz für guten Kundenservice bei enercity.

www.enercity.de

Schreckgespenst TTIP? – Auftakt zur Reihe „Rathaus international“

Am Donnerstag (5. März), 18 Uhr, startet im Hodlersaal des Neuen Rathauses die neue Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Hannover "Rathaus international". Oberbürgermeister Stefan Schostok lädt zwei- bis dreimal im Jahr interessierte HannoveranerInnen ein, internationale Fragestellungen mit besonderem kommunalen Interesse zu diskutieren.

Beim Auftakt im Hodlersaal geht es um Chancen und Risiken der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft mit den USA – auf English TTIP abgekürzt.

Noch liegt das Abkommen nicht auf dem Tisch und die Verhandlungen fangen erst an, dennoch weckt TTIP europaweit Befürchtungen in den Kommunen. Während die Einen in TTIP eine Bedrohung der Lebensqualität und Gefährdung europäischer Verfahren und Standards sehen, überwiegen für BefürworterInnen neue Geschäftsperspektiven und Wachstumschancen.

Der Europaabgeordnete Bernd Lange ist Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel und Berichterstatter für TTIP des Europäischen Parlamentes. Er wird mit einem Impulsvortrag in das Thema einführen. Auf dem Podium sitzen außerdem Helga Springeneer, Leiterin des Geschäftsbereichs Verbraucherpolitik des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale (Berlin), Timm Fuchs, Beigeordneter beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (Berlin) und Christoph Meinecke, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e. V.

Die Gesprächsrunde mit anschließender Beteiligung des Publikums wird moderiert von Dr. Ludger Vielemeier, NDR-Berlin.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

www.hannover-international.de

Quartiere gemeinsam entwickeln Bürgerinnen und Bürger machen sich stark

Im Rahmen des Stadtdialogs "Mein Hannover 2030" findet am kommenden Mittwoch und Donnerstag (4. und 5. März) im Neuen Rathaus die Veranstaltung "Quartiere gemeinsam entwickeln – Bürgerinnen und Bürger machen sich stark" statt.

An den beiden Tagen sollen sowohl Impulse zur Quartiersentwicklung als auch Anregungen für ein aktives und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter gegeben werden.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann am 4. März um 9.30 Uhr tagen fünf Dialogforen parallel zu den Themen "Teilhabe trotz Armut", "Familiengerechte Infrastrukturen","nklusive Wohnquartiere", "Willkommenskultur in Stadtquartieren" und "Bildtheater: Bilder eines alternsgerechten Quartiers".

Einen besonderen Höhepunkt stellt der Beitrag von Professor Dr. Andreas Kruse, Vorsitzender der Kommission des 7. Altenberichts der Bundesregierung und Leiter des gerontologischen Instituts der Universität Heidelberg dar: Um 16.50 Uhr trägt er mit eigener musikalischer Akzentuierung am Flügel "Die einfache Sorge ist aller Dinge Anfang" vor.

Am 5. März wird ab 9 Uhr wird das Thema alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung fortgesetzt, unter anderem mit den Vorträgen "Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung in Hannover am Beispiel von drei Modellquartieren in Hannover" und "Leben und Wohnen im Quartier mit Technikunterstützung". Außerdem referiert "Community Organizer" Professor Leo Penta aus Berlin zu "Bürgerplattformen der Zivilgesellschaft".

Zur Veranstaltung laden der städtische Fachbereich Senioren und das Netzwerk "Demografiefeste Kommunen" der Körber-Stiftung Hamburg ein.

Der Programmflyer zum Herunterladen steht unter www.hannover.de/termine2030 bereit.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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