Monate: März 2015

FOTOVORTRAG in der Kaffeebar – ‚Namibia – Cockpit – Perspektiven‘

Als der Fotograf Martin Mirbizaval in Namibias Hauptstadt die kleine Cessna bestieg, da ahnte er noch nichts von der wundersamen Welt, die sich während der mehrwöchigen Flugsafari unter seinen Füßen auftun würde. Namiba aus der Luft, das ist ein bizarres Spiel von Formen und Farben. Gut zu wissen, dass es auf der Erde noch Plätze für ein Abenteuer in unbekannte Welten gibt – solange eine Reise auf den Mars nicht real ist. Kartenvorverkauf ab dem 01.04.2015 im Rossi.   8,50 EURO  Einlass um 19 UHR. 

Einwohnerantrag zur dauerhaften Sicherung der Kleingartenflächen abgelehnt

Am 10.12.2014 hat die private Initiative insgesamt 8.810 Unterschriften der ersten Stadträtin und Umweltdezernentin Frau Tegtmeyer-Dette übergeben. Nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz sind 8.000 Unterschriften erforderlich um einem Einwohnerantrag stattzugeben. Nach 3 monatiger Prüfung durch die Stadt Hannover hat diese ca. 1.000 Unterschriften für ungültig erklärt. dadurch fällt die Zahl der Unterschriften unter die erforderliche Hürde für einen Einwohnerantrag. Mehr unter: www.einwohnerantrag-hannover.de Fazit: Es sind nur ca. 7.800 Bürger der Stadt Hannover für den Erhalt der Kleingartenflächen. 7.800 potentielle Wähler deren Meinung mit formellen Spitzfindigkeitenabgeschmettert wird. Die Lebensqualität Hannovers hängt in hohem Maße von einem ausreichenden Angebot an wohnungsnahen Grünflächen ab. Diese werden durch zu hohen Flächenverbrauch aufs Spiel gesetzt. Daten und Fakten   Einwohner Büroflächen Einzelhandelsflächen Wohnflächen 2004 515.897 3,12 Mio. 836.000 20,8 Mio. 2013 515.602 4,46 Mio. 877.000 keine Angabe Quelle: Immobilienmarktbericht 2005 und 2014 Eine Stadt braucht auch Freiräume wie hier am Klagesmarkt Laut Immobilienmarktbericht 2012 wurden seit 2000 ca. 965.000 qm neue Wohnflächen geschaffen. Dazu kommen noch 1.640 neue Wohnungen in 2012 und 2013. Das wären ca. 1,34 Mio. qm Bürofläche und …

Die 40 wichtigsten Straßenbaustellen 2015: Stadt investiert rund 31 Millionen Euro

Baumaßnahmen 2015 Auch in diesem Jahr werden die VerkehrsteilnehmerInnen sich aufgrund zahlreicher Straßenbaustellen wieder in Geduld üben müssen. Zusätzlich zum Sonderprogramm für Straßenerneuerung investiert die Landeshauptstadt Hannover (LHH) trotz knapper Finanzmittel sowohl in die bauliche Unterhaltung als auch in den Neu- und Ausbau von Straßen, Gleisanlagen und Versorgungsleitungen. Insgesamt wendet der Fachbereich Tiefbau in 2015 etwa 24 Millionen Euro für den Straßenneubau und -ausbau auf – inklusive der für dieses Jahr vorgesehenen zehn Millionen Euro für das im vergangenen Jahr gestartete Sonderprogramm für Straßenerneuerung. Hinzu kommen rund sieben Millionen Euro für die Erhaltung von Straßenoberflächen. Darin enthalten sind auch die 1,5 Millionen Euro für die großflächige Sanierung von Fahrbahndecken. Im Rahmen dieser Maßnahmen werden außerdem circa 500.000 Euro für Reparaturen von Fahrbahnen und Fußwegen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, Radwegemaßnahmen und kleinere Instandsetzungsarbeiten im Straßenraum aufgewendet. Einen Überblick über die 40 wichtigsten Baustellen dieses Jahres bietet die beiliegende Übersicht. Neben den 14 größeren Straßenbaumaßnahmen des Fachbereichs Tiefbau sind die Gleisarbeiten im Auftrag der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) sowie der Leitungsbau der Stadtentwässerung und der …

Bischofsholer Damm: Vollsperrung

Aufgrund von umfangreichen Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung Hannover muss der Bischofsholer Damm im Bereich zwischen der Lindemannallee und der Janusz-Korczak-Allee stadtauswärts von Mittwoch (25. März) bis voraussichtlich Freitag (10. April) voll gesperrt werden. Eine Umleitung ist sowohl über die Freundallee, die Hans-Böckler-Allee und den Messeschnellweg ausgeschildert als auch über die Lindemannallee, den Altenbekener Damm, die Hildesheimer Straße und den Südschnellweg. Die Zufahrt zum Kinderkrankenhaus Auf der Bult ist vom Bischofsholer Damm und von der Lindemannallee aus weiterhin möglich. Die Buslinien 128, 134 und 370 der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG sind von dieser geränderten Verkehrsführung nicht betroffen. Diese Baumaßnahme wurde bewusst in die Zeit der Osterferien gelegt, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Dennoch kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Aus diesem Grund bittet die Straßenverkehrsbehörde alle VerkehrsteilnehmerInnen um erhöhte Aufmerksamkeit. Pressemitteilung: Stadt Hannover  

Lister Platz: Fahrbahnerneuerung

Am Lister Platz wird im Kreuzungsbereich zur Podbielskistraße und zur Lister Straße die Fahrbahn erneuert. Hierfür muss der Einmündungsbereich zur Lister Straße und zur Podbielskistraße von Donnerstag (26. März) bis  Montag (30. März) voll gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Straßenverkehr von der Ferdinand-Wallbrecht-Straße und der Bödekerstraße mithilfe einer Baustellenampel geregelt und einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Lister Straße und die Podbielskistraße werden jeweils zur Sackgasse. Eine Umleitung ist über die Waldstraße, Walderseestraße und Hohenzollernstraße ausgeschildert. Für den Radverkehr muss die Verbindung von der Podbielskistraße zum Lister Platz ebenfalls gesperrt werden. Dieser Bereich kann sowohl über die Rühmkorffstraße, Waldstraße und Göbelstraße als auch über die Hubertusstraße und der Straße An der Markuskirche umfahren werden. Für FußgängerInnen wird in der Bödekerstraße in Höhe der Oskar-Winter-Straße eine Ampel zur Querung eingerichtet. Im Rahmen dieser Baumaßnahme ergibt sich für den öffentlichen Personennahverkehr der üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG folgende Änderung: Die Buslinien 100, 121 und 134 halten nicht an der Haltestelle Lister Platz. Die Straßenverkehrsbehörde empfiehlt allen Fahrgästen, auf die Haltestellen Moltkeplatz oder Wedekindstraße auszuweichen. Die Straßenbauarbeiten …

LESUNG in der Kaffeebar – ‚In Wahrheit interessiert das keine Sau‘

Eine Souffleuse packt aus. Beim Stichwort „ Souffleuse“ ist die häufigste Reaktion: „ Ach, wie interessant!“ Das ist schon mal gelogen, denn: "In Wahrheit interessiert das keine Sau."   Gerne gesagt wird auch: „Das stelle ich mir wahnsinnig schwer vor.“ Ach ja? Was denn genau?  Fluglotse oder Chirurg halte ich persönlich für ungleich schwerer. „Diese Konzentration, dieses Warten!“ Also gut, eine Partitur draufhaben, nahezu jeden Einsatz geben, Tenören auch mal den Takt schlagen, wenn Not am Mann ist, die Bühne im Griff haben, italienisch, französisch, englisch, tschechisch und russisch perfekt aussprechen können, den Text in jedem Tempo deutlich hörbar sprechen zu können, ohne sich zu verhaspeln, lieb zu den Sängern sein, mit Regieanweisungen aushelfen und der Anker sein – ja, das ist schwer. Aber WARTEN?? Nerissa Rothardt: Ich hab ja Musik studiert, so mit allem Drum und Dran, Theorie, Musikgeschichte und- total wichtig- Instrumentenkunde. Das wichtigste und interessanteste Instrument überhaupt ist- man höre und staune, nein, nicht Trompete oder Geige- sondern: Das Hackbrett! Bis dahin hatte ich immer gedacht, so hieße das Brett, auf dem …

„Wieviel Wasser steckt da drin?“ – eine enercity-Objektinstallation zu virtuellem Wasser

Weltwassertag Beim jährlich am 22. März stattfindenden Internationalen Tag des Wassers eröffnet enercity neue Sichtweisen. Der Weltwassertag mit enercity ermöglicht beim Umgang mit Wasser einen Blick über den Becherrand hinaus. Dem Motto des Weltwassertags 2015 "Wasser und nachhaltige Entwicklung" folgend, stellt enercity das Thema "virtuelles Wasser" in den Fokus: Trinkwasser nutzen wir nicht nur über den häuslichen Wasserhahn, sondern auch durch unsere Konsumgewohnheiten. Bei Import-Rindfleisch, Kaffee, Schokolade, Obst, Tulpen, Baumwoll-Jeans, Laptops oder Autos ist eine entsprechende Wassermenge bei der Produktion erforderlich, die oft in wasserarmen Regionen anfällt. Mit einer aufschlussreich visualisierenden Objektinstallation aus über 1.600 wassergefüllten Eimern demonstriert enercity dem Ausflugspublikum am Sonntag, 22. März 2015, von 10.00 bis 16.00 Uhr am Maschsee-Nordufer in Hannover entlang mehrerer Stationen die hierbei herrschenden Mengenverhältnisse bei der Herstellung von Gütern: 70 Liter (7 Eimer) Trinkwasser bei einem Apfel 140 Liter (14 Eimer) für eine Tasse Kaffee 1.700 Liter (170 Eimer) für eine Tafel Schokolade 11.000 Liter (1.100 Eimer) für die Produktion einer Jeans-Hose 20.000 Liter für die Herstellung eines Laptops 400.000 Liter zum Bau eines Autos (nachrichtlich, da …

Jahresergebnis der Stadtwerke Hannover AG liegt unter Vorjahresniveau

– Trotz weiterhin schwieriger Marktbedingungen hat sich das Geschäftsjahr 2014 auf Basis der strategischen Planung K2020 stabil entwickelt. Das Jahresergebnis von 98,1 Millionen Euro fällt entsprechend der Planungen um 8,0 Prozent geringer aus als im Vorjahr. – Die Ergebnisbeiträge der Kraftwerke sind aufgrund der zunehmend schwachen Strompreise bei immer noch hohen Kosten für die eingesetzten Energierohstoffe merklich zurückgegangen und können die Fixkosten nicht mehr decken. Für den in 2010 erworbenen Anteil am Kraftwerk Mehrum wurde eine Wertberichtigung von 21 Millionen Euro durchgeführt, die die gesunkenen Ertragsaussichten konventioneller Kraftwerke widerspiegelt.   – Der Unternehmensumsatz von rund 2,37 Milliarden Euro ist um 3,4 Prozent niedriger als im Vorjahr. Grund für den Rückgang ist die Reduzierung der Erlöse aus Handelsgeschäften. – In der Sparte Strom liegt der Vertriebsabsatz an Endkunden im Wettbewerb trotz gesunkenem Marktbedarf auf Vorjahresniveau.  – Aufgrund des wärmsten Jahres seit 1881 ist der Gasabsatz an Endkunden innerhalb des Konzessionsgebiets im Wesentlichen witterungsbedingt im Vergleich zum Vorjahr um 21,7 Prozent gesunken. Der Wärmeabsatz sank ebenfalls witterungsbedingt um 17,5 Prozent. – Der Gesamtgasabsatz ist 2014 im Vergleich zum …

Schreckgespenst TTIP? – Auftakt zur Reihe „Rathaus international“

Am Donnerstag (5. März), 18 Uhr, startet im Hodlersaal des Neuen Rathauses die neue Veranstaltungsreihe der Landeshauptstadt Hannover "Rathaus international". Oberbürgermeister Stefan Schostok lädt zwei- bis dreimal im Jahr interessierte HannoveranerInnen ein, internationale Fragestellungen mit besonderem kommunalen Interesse zu diskutieren. Beim Auftakt im Hodlersaal geht es um Chancen und Risiken der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft mit den USA – auf English TTIP abgekürzt. Noch liegt das Abkommen nicht auf dem Tisch und die Verhandlungen fangen erst an, dennoch weckt TTIP europaweit Befürchtungen in den Kommunen. Während die Einen in TTIP eine Bedrohung der Lebensqualität und Gefährdung europäischer Verfahren und Standards sehen, überwiegen für BefürworterInnen neue Geschäftsperspektiven und Wachstumschancen. Der Europaabgeordnete Bernd Lange ist Vorsitzender des Ausschusses für Internationalen Handel und Berichterstatter für TTIP des Europäischen Parlamentes. Er wird mit einem Impulsvortrag in das Thema einführen. Auf dem Podium sitzen außerdem Helga Springeneer, Leiterin des Geschäftsbereichs Verbraucherpolitik des Bundesverbandes der Verbraucherzentrale (Berlin), Timm Fuchs, Beigeordneter beim Deutschen Städte- und Gemeindebund (Berlin) und Christoph Meinecke, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen e. V. Die Gesprächsrunde mit anschließender Beteiligung …

Quartiere gemeinsam entwickeln Bürgerinnen und Bürger machen sich stark

Im Rahmen des Stadtdialogs "Mein Hannover 2030" findet am kommenden Mittwoch und Donnerstag (4. und 5. März) im Neuen Rathaus die Veranstaltung "Quartiere gemeinsam entwickeln – Bürgerinnen und Bürger machen sich stark" statt. An den beiden Tagen sollen sowohl Impulse zur Quartiersentwicklung als auch Anregungen für ein aktives und selbstständiges Leben bis ins hohe Alter gegeben werden. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Hermann am 4. März um 9.30 Uhr tagen fünf Dialogforen parallel zu den Themen "Teilhabe trotz Armut", "Familiengerechte Infrastrukturen","nklusive Wohnquartiere", "Willkommenskultur in Stadtquartieren" und "Bildtheater: Bilder eines alternsgerechten Quartiers". Einen besonderen Höhepunkt stellt der Beitrag von Professor Dr. Andreas Kruse, Vorsitzender der Kommission des 7. Altenberichts der Bundesregierung und Leiter des gerontologischen Instituts der Universität Heidelberg dar: Um 16.50 Uhr trägt er mit eigener musikalischer Akzentuierung am Flügel "Die einfache Sorge ist aller Dinge Anfang" vor. Am 5. März wird ab 9 Uhr wird das Thema alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung fortgesetzt, unter anderem mit den Vorträgen "Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung in Hannover am Beispiel von drei Modellquartieren in Hannover" und "Leben und Wohnen im Quartier mit …