Monate: April 2015

Hannover 96 verpflichtet Michael Frontzeck als neuen Cheftrainer

Vorstellung am Dienstag in einer PK um 13.00 Uhr

Hannover 96 hat heute Abend Michael Frontzeck als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 51 Jahre alte Fußballlehrer und Ex-Nationalspieler erhält einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison. "Michael Frontzeck hat als neuer Cheftrainer unser volles Vertrauen, die Mannschaft zum Klassenerhalt zu führen. Es geht in den verbleibenden Spielen ausschließlich um das Ziel, dass Hannover 96 in der Bundesliga bleibt", erklärt 96-Präsident Martin Kind.

"Michael Frontzeck kann sofort einsteigen, um die Mannschaft ab Dienstagmorgen auf das wichtige Heimspiel am Samstag gegen Hoffenheim vorzubereiten. Er kennt die Bundesliga und verfügt über vielfältige Erfahrungen. Ich bin davon überzeugt, dass er mit der Mannschaft die Saison erfolgreich beendet", so 96-Sportdirektor Dirk Dufner.

Hannover 96 stellt seinen neuen Cheftrainer Michael Frontzeck am Dienstagmittag um 13.00 Uhr in einer Pressekonferenz vor. Das erste Training unter Michael Frontzeck absolviert Hannover 96 am Dienstagmorgen um 10.00 Uhr.

Michael Frontzeck arbeitete bereits in der Saison 2004/05 als Co-Trainer von Chefcoach Ewald Lienen für Hannover 96. Anschließend war er als verantwortlicher Cheftrainer für Alemannia Aachen, Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach sowie den FC St. Pauli tätig. Als Profi bestritt Frontzeck 19 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft sowie 436 Bundesligaspiele (37 Tore) für Borussia Mönchengladbach, den VfB Stuttgart, den VfL Bochum und den SC Freiburg. In der englischen Premier League war er für Manchester City aktiv.

Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.
Robert-Enke-Straße 1
30169 Hannover
www.hannover96.de

Ludwig-Windthorst-Schule: Tag der Offenen Tür 2015

Zum Tag der Offenen Tür lädt die Ludwig-Windthorst-Schule alle Interessierten ein für Freitag, den 17. April 2015 von 15.00 – 18.00 Uhr. Seit dem 1.8. 2014 ist die LWS Oberschule mit gymnasialem Angebot und die einzige Oberschule in Hannover. In einem vielfältigen Programm wird ausführlich informiert über die Zielsetzungen und Aktivitäten der katholischen Schule in der Nähe des Maschsees am Altenbekener Damm 81.

Die Ludwig-Windthorst-Schule ist zurzeit im Jahrgang 5 eine sechszügige Oberschule mit gymnasialem Angebot, die Jahrgänge 6 – 10 werden als Haupt- und Realschule geführt. Sie liegt in der Südstadt von Hannover und wird von etwa 800 Schülern aus der Stadt und der Region Hannover besucht. besucht

Aufsteigend mit dem 5. Jahrgang des Schuljahres 2014/15 begann die Arbeit an der Oberschule mit einem gymnasialen Angebot. Dort werden die Schulformen der Haupt-, Realschule und des Gymnasiums zusammengefasst. In den Jahrgängen 5 und 6 der neuen Schulform wird dann ein integrativer Unterricht (also gemeinsamer Unterricht) erteilt. Ein mögliches Sitzenbleiben von Klasse 5 nach 6 ist nicht vorgesehen.

In den Klassen 5 wird zurzeit in sechs Neigungsklassen gearbeitet: zwei Sportklassen, zwei Forscherklassen, eine Kunst-/Theaterklasse und eine Bandklasse. Für das kommende Schuljahr sind eine Europaklasse und eine Technikklasse in Planung.

Zwei Schwerpunkte im Programm der Ludwig-Windthorst-Schule sind der musikalische und der religiöse Bereich. Das vielfältige musikalische Programm kann in den Musikräumen und bei Vorführungen im Schulgebäude bewundert werden, der Gottesdienstraum ist eine Lern- und Lebensort, wie man ihn in anderen Schulen selten vorfindet. In der ersten Schulwoche sind außerdem die Gastschulen aus Großbritannien, Island, Finnland und Norwegen, die sich im Rahmen des Comeniusprogramms in Deutschland aufhalten, und die Austauschschüler aus Barcelona zu Besuch. Ansonsten stellen sich die einzelnen Fachbereiche und unterschiedliche Wahlpflichtkurse vor. Seit sieben Jahren wird der Unterricht in den Klassen 5 auf der Grundlage des „Marchtaler Plans" organisiert. Dieser beinhaltet die Elemente Wochenanfangs- und – endkreis, vernetzten Unterricht, einen offenen Unterrichtsbeginn und eigenverantwortliche Stillarbeit.

Weitere Termine, an denen man sich über die Oberschule informieren kann: Das Konzept der Oberschule – Info-Abend am Donnerstag, den 21. Mai um 19.00 Uhr . Die Anmeldungen sind möglich am Donnerstag, 18. Juni sowie Freitag, 19. Juni 2015 in der Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr

Das genaue Programm für den Tag der Offenen Tür kann vorher abgerufen werden unter www.ludwig-windthorst-schule.de. Der Tag der Offenen Tür richtet sich vor allem an diejenigen, die Interesse an der kommenden Klassen 5 der Oberschule haben. Eingeladen sind aber auch alle, die sich für den katholischen Schulverbund der Region Hannover interessieren. Der Tag der Offenen Tür endet mit einem Segenslied im Atrium der Schule.

Text: Siegfried Heinemann / Ludwig-Windthorst-Schule

Auftaktveranstaltung zu den HANNAH ARENDT TAGEN zum Thema „Wem gehört die Stadt?

Mit der Frage "Wem gehört die Stadt?" befassen sich aus unterschiedlichen Perspektiven die diesjährigen HANNAH ARENDT TAGE. Zum Auftakt am 16. April im Sprengel Museum Hannover unter dem Motto "Wir sind die Stadt" kommen Menschen zu Wort, die mit ihren Projekten und Initiativen Stadtleben aktiv gestalten. Am Ende gibt Dr. Franziska Martinsen, Leibniz Universität Hannover, einen Ausblick auf die HANNAH ARENDT TAGE 2015.

Mit dem Auftakt ist die Frage "Wem gehört die Stadt?" aber noch lange nicht beantwortet. Vielmehr laden die neu gewonnenen Denkanstöße und Möglichkeiten des Gestaltens einer Stadtgesellschaft zum Mitmachen und Diskutieren im weiteren Verlauf der HANNAH ARENDT TAGE ein. So geht es auch gleich am 22. April mit dem Thema "Das Recht auf Stadt" weiter. Am 20. Mai ist die "Nachbarschaft in der Stadt" das Thema und am 10. Juni kommen die "Stimmen der Stadt" zu Wort. In der Abschlussdebatte am 9. und 10. Oktober wird über "Die Stadt von morgen" diskutiert.

Alljährlich wählt das Kuratorium der HANNAH ARENDT TAGE ein aktuelles Problem aus politischen und gesellschaftlichen Themenfeldern aus, um es einem breiten Publikum zur Diskussion zu stellen.

Die HANNAH ARENDT TAGE beteiligen sich in diesem Jahr mit einer öffentlichen Vortragsreihe an der Debatte über die Frage "Wem gehört die Stadt?". Die politische Partizipation im öffentlichen Raum spielt im Denken Hannah Arendts eine zentrale Rolle. Anders als sie richten die Vorträge den Blick auch auf die sozialen, ökonomischen und kulturellen Aspekte geteilter Öffentlichkeit.
Wie kann das urbane Zusammenleben trotz seiner Konfliktpotentiale inklusiv und lebenswert gestaltet werden? Namhafte WissenschaftlerInnen beleuchten die politischen, ethischen und gesellschaftstheoretischen Dimensionen städtischer Lebensbedingungen aus unterschiedlichen Perspektiven und laden ein zur Diskussion.

Die HANNAH ARENDT TAGE sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe der Stadt Hannover und der Leibniz Universität Hannover. Sie werden gefördert von der VolkswagenStiftung.

Die Ergebnisse der diesjährigen Fragestellungen sollen in den Stadtentwicklungsdialog "Mein Hannover 2030" einfließen.

Programm HANNAH ARENDT TAGE:

16. April, 18 Uhr, Sprengel Museum Hannover, Eintritt frei
Auftakt "Wir sind die Stadt":

Stadtgespräch
Stefan Schostok, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Hannover
Dr. Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover
Moderation: Christoph Dannowski, Neue Presse

Stadtmenschen – Talkrunde:
Sebastian Dymala, Alternatives Wohnprojekt Fröbelgrundschule Linden
Prof. Dr. Heiko Geiling, Politikwissenschaftler, Leibniz Universität Hannover
Eberhard Irion, Koordinator Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.
Almut Maldfeld, Geschäftsführerin Freiwilligenzentrum Hannover e.V.
Mahiyar Onayli, Stadtteilmutter, Familienzentrum AWO, Nordstadt
Thomas Posth, Dirigent und Leiter Orchester im Treppenhaus
Volker Staeglich, 1. Vorsitzender Behinderten-Sportverein Hannover e.V.
Björn Vofrei, Identitätsstiftung, Streetart-Künstler

Stadtvision – Ausblick auf die HANNAH ARENDT TAGE 2015
Dr. Franziska Martinsen, Leibniz Universität Hannover

22. April, 18 Uhr, Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, Eintritt frei
"Das Recht auf Stadt"
Dr. Andrej Holm, Humboldt-Universität zu Berlin

Steigende Mieten versus Sparzwang in den Kommunen, Luxuslofts versus Wohnghettos, Parkplätze versus Spielplätze. Lebensqualität und Lebensrealität klaffen in vielen Stadtvierteln immer weiter auseinander. Mit dem "Recht auf Stadt" wird ein Anspruch auf Teilhabe in der urbanen Gesellschaft formuliert.
Städtische BewohnerInnen fordern die Mitbestimmung in sämtlichen Belangen ihres gemeinsamen Zusammenlebens. Statt neoliberaler Umstrukturierung der Gesellschaft mit ihrer sozialen Ausgrenzung geht es um die Mobilisierung alternativer Vorstellungen und um die Inklusion derjenigen, die an den Rand gedrängt werden. Visionär gilt die Stadt als offener Raum des kommunikativen und kreativen Austausches, an dem nicht nur wenige Privilegierte, sondern alle, die in der Stadt leben und wirken möchten, beteiligt sind.

20. Mai, 18 Uhr, Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, Eintritt frei
"Nachbarschaft in der Stadt"
Prof. Dr. Erol Yildiz, Universität Innsbruck

Häufig wird Migration in die Stadt als Problem betrachtet. Die Abschottungen vieler Personengruppen mit Migrationshintergrund und Ghettobildungen scheinen das Erscheinungsbild bestimmter Stadtteile zu prägen. Die Realität der Migrationsgesellschaft ist jedoch vielfältiger und globalisierter, als dies viele wahrhaben wollen. Unterschiedliche Zuwanderungskulturen bereichern den Alltag im urbanen Raum. Obwohl Migration das nachbarschaftliche Miteinander in Städten auf dynamische Weise beeinflusst, wird der Beitrag von MigrantInnen zur Entwicklung unserer Städte bisher kaum wahrgenommen. Ohne Weltoffenheit verlören globale Städte jedoch ihre Attraktivität. Anstelle den Zerfall der Metropolen herbeizureden, wird eine unverkrampfte Sicht auf urbane Diversität vorgeschlagen.

10. Juni, 18 bis 21 Uhr, Pavillon, Lister Meile 4, Eintritt frei
"Stimmen der Stadt"

Hip Hop Botschaften
Hip Hop mit seinen vielseitigen kulturellen, religiösen und philosophischen Ausdrucksformen und verschiedenen Praktiken (Break-Dance, Beatboxing, Rap, Graffiti, Kleidung etc.) bestimmt die Lebenswirklichkeit vieler junger Menschen weltweit. RapperInnen stellen immer wieder neu die Frage "Wie sollen wir zusammen leben?". Ihre Texte handeln von Gewalt, Verzweiflung, Glauben und Hoffen. Wenn sie fragen "Wem gehört die Stadt?", dann rappen sie an gegen eine aus ihrer Sicht vermachtete Öffentlichkeit.

Bekannte RapperInnen, unter anderem Sookee, Megaloh und Spax, performen und diskutieren mit:
Prof. Dr. Monica Miller, Lehigh University USA
Prof. Dr. Lissa Skitolsky, Susquehanna University, USA
Prof. Dr. Anthony Pinn, Rice University, USA
Prof. Dr. Jürgen Manemann, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Dr. Eike Brock, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover
Übersetzerin: Prof. Dr. Miriam Strube, Universität Paderborn

Kooperationspartner:
Bistum Hildesheim, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, Landeshauptstadt Hannover – Wissenschaftsstadt Hannover

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Lichtbildervortrag: Unsere Heimat nach der Eiszeit bis heute

Der Mittwoch-Klub in der Begegnungsstätte Heilig-Geist-Kirche in Bothfeld lädt am Mittwoch (15. April) zum Lichtbildervortrag mit Peter Kewitsch "Unsere Heimat nach der Eiszeit bis heute" ein.

Die vom Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide organisierten Treffpunkte bieten informative und unterhaltsame Vorträge zu verschiedensten Themen an. Dabei können SeniorInnen Kontakte knüpfen, sich unterhalten und von ein-ander erzählen. Die Veranstaltungen finden jeweils ab 14.30 Uhr statt, Vortragsbeginn ist um 15.30 Uhr, mittwochs in der Begegnungsstätte Heilig-Geist-Kirche, Niggemannweg 18.

Nähere Informationen gibt es vor Ort oder bei Doris Landeck vom KSH unter der Telefonnummer 168-42690.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Ausbau der Barrierefreiheit: üstra stattet Stationen mit Blindenschrift aus

Um blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung in den Stadtbahnstationen zu erleichtern, haben die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH (Infra) und die üstra alle Treppen der 19 Tunnelstationen mit taktilen Handlaufbeschriftungen ausgestattet. Diese ermöglichen seheingeschränkten Fahrgästen eine wesentlich einfachere Wegeführung innerhalb der Stationen und das Auffinden der gewünschten Fahrtrichtung.

Konzipiert wurden die neuen Kennzeichnungen von der üstra in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. Regionalverein Hannover. Die Kennzeichnungen mit Pyramiden- und Brailleschrift wurden in der Zeit von August 2014 bis März 2015 installiert. Die Kosten für die Maßnahme betrugen rund 80.000 Euro, die von der Infra investiert wurden.

„Mit der Installation der taktilen Handlaufbeschriftungen in den Stationen geht die üstra einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Barrierefreiheit. Uns ist es wichtig, auch den blinden und sehbehinderten Menschen die Fahrt mit Bahn und Bus so einfach wie möglich zu machen“, erklärte üstra Vorstandsvorsitzender André Neiß.

„Die Maßnahmen von Infra und üstra, wie die Markierungen an den Bahnsteigkanten oder die neue Blindenschrift an den Handläufen, stellt für blinde und sehbehinderte Menschen eine sehr wichtige Hilfe für ihre Mobilität in der Stadt und der Region Hannover dar“ betonte Wolfgang Angermann, Vorsitzender des BVN Regionalvereins Hannover. Brigitte Beschenboßel, die für den BVN Regionalverein zusammen mit der üstra die neuen Beschriftungen konzipierte, fügte ergänzend hinzu: „Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich mit der üstra zusammen und haben gemeinsam bereits vieles für sehbehinderte und blinde Menschen vereinfacht. Die Beschriftungen an den Handläufen sind für uns sehr hilfreich und ermöglichen auch Ortsfremden, sich sicher in den Stationen zu bewegen“.

Pressemitteilung: Üstra Hannover

Ausstellung Stadtbibliothek Döhren: „Mein Döhren – Kunst aus dem Spielpark“

Am Donnerstag (16. April) um 17.15 Uhr wird die Ausstellung "Mein Döhren – Kunst aus dem Spielpark" in der Stadtbibliothek Döhren, Peiner Straße 9, eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai jeweils montags, dienstags und donnerstags von 10.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs und freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr und sonnabends von 10.00 bis 13.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Künstlerin Anna Grunemann hat in verschiedenen Workshops mit Kindern und Jugendlichen die Kunst im öffentlichen Raum im Stadtteil Döhren diskutiert und gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die Eindrücke kreativ umgesetzt. Herausgekommen sind spannende Kommentare, Installationen und architektonische Modelle, die nach den Vorstellungen von einem lebenswerten Stadtraum entwickelt wurden.

Die Aktionen sind ein Angebot der Vermittlung zur Kunst im öffentlichen Raum des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover und des Spielparks Döhren.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule: Grundkurs Yoga im Stadtteilzentrum KroKus

Am Montag (13. April) beginnt um 17.30 Uhr ein neuer Yogakurs der VHS für EinsteigerInnen im Stadtteilzentrum KroKus, Thie 6. Hier werden die Grundprinzipien des Hatha-Yogas gelehrt. Durch die angeleiteten Entspannungs-, Dehnungs- und Konzentrationsübungen sollen die TeilnehmerInnen zu mehr Gelassenheit und Kraft finden.

Die Unterrichtszeiten sind montags 17.30 bis 18.45 Uhr. Der Kurs geht vom 13. April bis zum 6. Juli (zwölf Termine). Die Teilnahme am Kurs der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover kostet 79 Euro.

Nähere Informationen erhalten Sie unter 168-44703/-43502.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

Starke Verbrauchernachfrage hat Erfolg gezeigt: Angebot an torffreien Erden ist in diesem Jahr stark

Jetzt ist Pflanzzeit und viele Balkon- und Hobbygärtnerinnen und Gärtner kaufen wieder frische Blumenerde.  Der BUND hat auch in diesem Jahr wieder in den Gartencentern und Lebensmittelmärkten recherchiert, wo es zu welchem Preis Erden ohne Torf gibt. BUND Gartenexperte Klaus Hennemann ist begeistert von dem diesjährigen Angebot: "Ein so reichhaltiges Angebot von Blumenerden ohne Torf gab es noch nie! Seit über 15 Jahren setzen wir uns mit unserer Marktrecherche dafür ein, den Verbrauchern torffreie Erden zu empfehlen und zum Verzicht auf Torferden zu bewegen. Anfänglich gab es nur sehr wenige Angebote und die mit Kunstdünger angereicherten Torferden sind leider konkurrenzlos billig, weil sie großindustriell abgetorft werden."

Das öffentliche Bewusstsein zum Schutz von unseren letzten europäischen Hochmooren ist gestiegen; sicherlich hat dazu auch die Diskussion um das Großnaturschutzprojekt Hannoversche Moorgeest beigetragen, aber auch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit des BUND Region Hannover zum Thema. Lotta Braunert recherchierte dies Jahr in der Region Hannover und konnte Interessantes dabei erfahren: „In Gesprächen mit den Verkaufsleitern von Gartenmärkten erzählten mir diese, dass tatsächlich viele Kunden ganz gezielt nach torffreien Erden fragen und es deshalb neue Erden auf Basis von Kompost und Torfersatzstoffen wie Rindenhumus geben würde!" Die diesjährige Liste mit torffreien Erden befindet sich im Anhang; sie steht auch auf der Website des BUND unter www.bund-hannover.de

Für Balkongärtner gibt der BUND noch einen Tipp zur Wiederverwertung von Erde:

Schütten Sie ihre alte Erde nicht in die braune Tonne, sondern auf eine Folie auf dem Balkon aus und mischen diese mit Kompost. Dieser ist im Moment bei den aha-Kompostmärkten kostenlos erhältlich oder direkt bei den Deponien. Alternativ gibt es im Fachhandel auch Kompost als Sackware. Eine Anleitung zur Herstellung einer eigenen Erdenmischung ohne Torf ist ebenfalls beim BUND auf der Website zu finden.

Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Stadtbaurat zum Thema „Baukultur als Stadtwert“

Der Stadtdialog "Mein Hannover 2030" geht in die nächste Runde: 2015 ist das Jahr der Beteiligung. Die Stadt bietet Interessierten zahlreiche Möglichkeiten, mitzuarbeiten und Ideen zu entwickeln. Am Montag (13. April), 19 bis 21.30 Uhr, lädt Stadtbaurat Uwe Bodemann gemeinsam mit dem Präsidenten der Architektenkammer Niedersachsen Wolfgang Schneider zum zweiten der vier geplanten Vortrags- und Diskussionsabende des Baudezernates zum Thema "Baukultur als Stadtwert" ein. Im Festsaal des Alten Rathauses, Karmarschstraße 42, haben Interessierte die Gelegenheit, sich einzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bestimmung des Begriffs Baukultur
Der Begriff Baukultur wird häufig reduziert auf die Gestalt eines Hauses. Auch wird Baukultur gern als Luxus bezeichnet. Baukultur ist aber vielmehr als spürbarer Ausdruck des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu verstehen. Der demografische Wandel, der soziale Zusammenhalt, aber auch die Ökologie sind nur einige der zahlreichen Herausforderungen, denen die Stadtentwicklung und speziell der Städtebau sich widmen müssen. Baukultur hat die Pflege des Stadtbildes zum Ziel. Die vorhandene Bausubstanz muss gepflegt, neue gestaltet werden. Konkret geht es dabei um den öffentlichen Raum, die Gebäude, Räume, Straßen, Plätze und Parks. Kleine Alltagsobjekte wie Pavillons oder Werbeanlagen und technische Bauten sind ebenfalls von Belang. Daher sollte Baukultur auch als Selbstverständnis der Stadtgesellschaft thematisiert werden und Gegenstand eines fortlaufenden Diskurses sein. Der römische Architekt, Ingenieur und Arc hitekturtheoretiker Marcus Vitruvius Pollio beschrieb das Bauen als Dreiklang aus Nützlichkeit, Dauerhaftigkeit und Schönheit. Dies ist die Basis für Baukultur.

Baukulturelles Erbe von Hannover
Für Hannover bedeutet dies, sorgsam mit dem vorhandenen Erbe der Stadt umzugehen, es aber auch weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Vielfalt der einzelnen Orte und deren gestalterische Identität zu erkennen, diese herauszuarbeiten und zu sichern, aber nicht starr zu konservieren.

Im Stadtentwicklungsdialog "Mein Hannover 2030" möchte die Stadt gemeinsam mit Fachleuten interessierten BürgerInnen die Breite des Begriffes Baukultur aufzeigen, die gemeinsame Verantwortung von Politik, Bauherren und Planerschaft verdeutlichen und für einen gemeinsamen Gestaltungswillen werben.

Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Rolle die Baukultur als Ausdruck gemeinsamer Wahrnehmung von Stadt und Stadtbild im Widerstreit zwischen Individualisierung und Rationalisierung, zwischen Renditeerwartung und architektonischem Anspruch spielt. Zudem soll erörtert werden, wie es um das baukulturelle Erbe der Stadt Hannover bestellt ist. Geklärt werden sollen auch die Fragen, wie beispielsweise ein gemeinsamer Gestaltungswille oder aber eine Konvention zur Pflege des Stadtbildes aussehen könnte und welchen Beitrag einzelne Bauherren hierzu leisten könnten.

Programm des Vortrags- und Diskussionsabends
Im Rahmen dieser Abendveranstaltung werden die ReferentInnen das Thema Baukultur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und wichtige Impulse für die anschließende Diskussion setzen. Ziel ist es, die Anregungen des Publikums für die Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes aufzunehmen. Reiner Nagel, Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, gibt einen Überblick über das baukulturelle Erbe der Stadt Hannover und thematisiert dessen Vielfalt. Prof. Dipl.-Ing. Jörn Walter, Oberbaudirektor in Hamburg, spricht über die Bewahrung des baukulturellen Erbes am Beispiel der Backsteinstadt in Hamburg. Dr. Ursula Baus, freie Architekturkritikerin, erläutert am Beispiel Stuttgart die Bau(un)kultur und die damit verknüpfte Identitätssuche einer Stadt. Matthias Herter, Vorsitzender der Geschäftsführung von der Meravis Wohnungsbau und Immobil ien GmbH, hält die Baukultur für ein Erfolgsmodell und erläutert die Möglichkeiten für Bauherren.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen stehen im Internet: www.meinhannover2030.de und www.hannover.de/termine2030.

Die nächste Veranstaltung "Gut Versorgt" zum Thema Einzelhandel läuft am Montag (1. Juni), 19 bis 21.30 Uhr, ebenfalls im Festsaal des Alten Rathauses. Die vierte und letzte Veranstaltung "Smart mobil" zum Thema Mobilität findet dann am Montag (6. Juli) zur gleichen Uhrzeit am selben Ort statt.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

„Grünes Hannover 2015“: Natur in Stadt und Region auf rund 200 Führungen erleben

Auf 201 Führungen mit ExpertInnen die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms "Grünes Hannover" für dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren.

pdf Grünes Hannover Infobroschüre (pdf)

Bereits ab dem Osterwochenende warten spannende Führungen: Am Montag (6. April) gibt es um 9 Uhr eine Frühlingswanderung am Deisterrand für die ganze Familie (geeignet für Kinder ab sechs Jahren in Begleitung Erwachsener). Treffpunkt mit Rudi Krause vom NABU Springe ist auf dem Parkplatz "Neuer Friedhof", Hameler Straße, Springe. Informationen telefonisch (0 50 41) 97 17 92.

Am Mittwoch, 8. April, kann der Stadtfriedhof Engesohde mit fachkundiger Begleitung besucht werden. Kerstin Schönewald vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erläutert die Entstehung und Entwicklungsgeschichte des denkmalgeschützten Friedhofs bis zur heutigen Nutzung. Treffpunkt ist um 15 Uhr am Haupteingang des Stadtfriedhofs Engesohde, Orli-Wald-Allee 2.

Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken: Das Motto der Veranstaltungsreihe "Gartenregion Hannover" heißt im Jahr 2015 "GartenLandschaften". Auch für junge "GartenentdeckerInnen" gibt es wieder neue und spannende Angebote, die zum Mitmachen in der Natur einladen.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter der Telefonnummer (05 11) 16 84 38 01 wird allerdings dringend gebeten, da die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft "Grünes Hannover" ist nach Ostern (ab dem 7. April) kostenlos bei den Regionskommunen erhältlich. In Hannover an folgenden Stellen: Hannover-Tourismus-Service, in den Stadtteilbüchereien, im Rathaus (Trammplatz 2) und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1).

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