Monate: November 2015

Spielpark WAKITU: „Lebendiger Adventskalender“ für Klein und Groß

Hinter seinen Türchen ist viel mehr als Schokolade zu entdecken: Der „lebendige Adventskalender“ im Spielpark WAKITU, Hohenzollernstr. 57, verkürzt das Warten auf Weihnachten mit spannenden Aktionen zum Mitmachen. Vom 1. bis 20. Dezember gibt es jeden Tag um 16 Uhr etwas zu erleben – beim Offenen Singen mit Holger Kirleis, in der Märchenjurte mit den „Falken“, bei Geschichten mit dem Theater im Turm, am Lagerfeuer, beim Handwerkern oder Musik machen. Bei einigen Veranstaltungen sind die Plätze begrenzt. Informationen gibt es auf www.kinderkultur-stadt-hannover.de oder auf www.seilgarten-hannover.de. Der „Lebendige Adventskalender“ ist ein Kooperationsprojekt des Freizeitheims Lister Turm, des Spielparks WAKITU, des Falken-Jugendzentrums Lister Turm, des Jugendtreffs Downtown, des Seilgartens Hannover und der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde (EFG) Hannover Walderseestraße.

Herrenhausen-Stöcken: Bezirksbürgermeisterin lädt zu Anwohnerinformation über Flüchtlingsunterbringung

Bezirksbürgermeisterin Marion Diener lädt die EinwohnerInnen von Herrenhausen-Stöcken am Montag (7. Dezember), 18.30 Uhr, in das Gemeindehaus der Herrenhäuser Kirche, Hegebläch 18, 30419 Hannover, zu einer Anwohnerinformation über die Flüchtlingsunterbringung in der Dorotheenstraße ein. Es wird die Planung vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Wer sich für die Flüchtlinge engagieren möchte, findet AnsprechpartnerInnen.

Baumschutzsatzung: Obstbäume bleiben wie bisher ausgenommen

Die aktuelle Diskussion über die geplante Änderung der Baumschutzsatzung beruht auf Missverständnissen. So ist offenbar der Eindruck entstanden, Obstbäume seien ebenfalls betroffen. „Wie bisher sind von der Regelung Obstbäume ausgenommen. Damit würde sich im Fall eines Beschlusses des Rates mit der neuen Satzung keinerlei Änderung für die Kleingärten in Hannover ergeben“, macht Karin van Schwartzenberg, Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün deutlich. „Die bisher gültige Formulierung nimmt bereits ‚alle Obstbäume, die Ertragszwecken dienen‘ aus dem Geltungsbereich der Satzung heraus. Damit ist auch der private Apfelbaum im Hausgarten oder Kleingarten gemeint. Dieser Passus wird jetzt deutlicher formuliert. Wie bisher geschützt bleiben Obstbäume entlang von Straßen und Wegen sowie Walnussbäume, Esskastanien und Wildobstbäume – die in der Regel aus gestalterischen Gründen und nicht zum Zwecke der Obsternte gepflanzt wurden.“ Auch in anderen Punkten geht es in der aktualisierten Fassung der 20 Jahre alten Baumschutzsatzung nicht um Verschärfungen, sondern um konkrete und damit genauere Hinweise auf die Einschränkungen für den Baumschutz, wie sie schon bisher Praxis sind. Auch in der alten Fassung der Satzung (Paragraf 3) gilt, dass …

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“ zu den Wandmalereien der verschütteten Stadt Herculaneum

In der Reihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ stellt Dr. Anne Viola Siebert, Kuratorin der Antikensammlung des Museum August Kestner, am Montag (7. Dezember) um 17 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, den siebten Band „Le Pitture antiche d’Ercolano e contorni incise con qualche spiegazione: tomo quinto, Napoli: Regia stamperia, 1779“ des Werkes „Antichia di Ercolano“ vor. Dabei handelt es sich um Informationen zur Ausgrabungsgeschichte Herculaneums. Die Stadt Herculaneum wurde beim großen Vesuvausbruch im August 79 n. Chr. – im Gegensatz zu Pompeji – so stark verschüttet, dass sie gänzlich verschwand. Erst im späten 17. Jahrhundert wurde die Erinnerung an Herculaneum wieder wachgerufen, als bei Brunnenbohrungen in dem kleinen Ort Resina Reste des antiken Theaters ans Tageslicht kamen. Auf Veranlassung Karls III. von Bourbon, König beider Sizilien (1716 – 1788), begannen 1738 die systematischen Ausgrabungen im antiken Herculaneum. Diese Phase der Ausgrabungsgeschichte Herculaneums gehört historisch betrachtet zu den herausragendsten. Wöchentlich verfasste kurze Grabungsberichte unterrichteten Laien und Forscher über den Fortgang der Arbeiten. Die Exklusivrechte an der Veröffentlichung der Ergebnisse erteilte Karl III. seiner eigens für die …

WLAN: Stadt ermöglicht Flüchtlingen den Zugang zum Internet

Stadt kooperiert mit dem regionalen Unternehmen htp, um in Flüchtlingsunterkünften WLAN-Hotspots einzurichten. Für viele Fllüchtlinge ist der Zugang zum Internet die einzige Möglichkeit, um mit der Familie und den Freuden in der Heimat zu kommunizieren. Auch können die Flüchtlinge sich im Internet über die für sie zuständigen Behörden sowie über konkrete Bildungs- und Hilfsangebote informieren. Aus diesem Grund richtet die Stadt in enger Kooperation mit dem regionalen Unternehmen htp in vielen Flüchtlingsunterkünften WLAN-Hotspots ein. „Es ist extrem wichtig für die Lebenssituation der Flüchtlinge, dass sie mit ihren Familienangehörigen und Freunden kommunizieren können“, betont der für Informations- und Kommunikationssysteme zuständige Stadtrat Harald Härke. „Umso mehr freue ich mich, dass htp kurzfristig bedarfsgerechte Lösungen anbieten konnte.“ Im Fokus dieser Maßnahme stehen sowohl die Wohnheime und die Wohnprojekte als auch die Notunterkünfte. Elf Wohnheime und sieben Notunterkünfte wurden bereits an das Netz angeschlossen. Die Einrichtung der WLAN-Hotspots in den weiteren Unterkünften soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Ziel ist es, fünf bis zehn Unterkünfte pro Woche ans Netz zu bringen. Bandbreiten von bis zu 100 …

Großer Musikflohmarkt in der Zentrale der Stadtbibliothek Hannover

Von Sonnabend (5. Dezember) bis zum Sonnabend (12. Dezember) öffnet der Musikflohmarkt in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Str. 12, sonnabends von 11 bis 16 Uhr sowie montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr seine Tore. Die Musikbibliothek bietet eine große Auswahl an Noten aus allen Stilrichtungen sowie Büchern und Klassik-Schallplatten zum Stöbern und Einkaufen an. Vom Erlös werden neue Medien für die Musikbibliothek angeschafft.

Kinderbetreuung: Ausbauprogramm wird fortgesetzt – Drei Kita-Neubauten

Im April 2014 hat die Verwaltung das Ausbauprogramm „Hannover bleibt am Ball“ für Kinderbetreuung in Krippen und Kindergärten vorgelegt. Dieses wird nun fortgesetzt, unter anderem mit dem Bau drei neuer Kindertagesstätten. Für diese wird die Errichtung in öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) geprüft. Der Vorschlag ist am Montag (23. November) den Ratsgremien vorgestellt worden. „Allein mit dem Ausbauprogramm ‚Hannover bleibt am Ball‘ und seiner Fortsetzung werden bis 2020 insgesamt rund 1.350 neue Betreuungsplätze für Kinder mit Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz geschaffen“, erläutert Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter. „Drei weitere große Neubauvorhaben sind darin enthalten. Allein diese zeigen, wie ernst die Stadt ihren Auftrag nimmt, nicht nur kurzfristig, sondern mit langanhaltender Perspektive die Kinderbetreuung in der Stadt zu gewährleisten. Sie trägt damit dazu bei, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch die Teilhabe an Bildung von frühester Lebenszeit an zu sichern, auch bei steigenden Kinderzahlen und wachsenden Ansprüchen an die Kinderbetreuung.“ Ausbauprogramm „Hannover bleibt am Ball“ Das Programm sieht vor, von 2014 bis 2017 900 neue Krippen- und 500 Kindergartenplätze zu schaffen. Nach dem jetzigen Planungsstand werden …

Vorfreude auf eine romantische Erlebniswelt: Weihnachtsmarkt eröffnet am Mittwoch

Die Vorfreude auf kommenden Mittwoch (25. November) ist groß: Der traditionelle Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt öffnet dann seine Pforten. Auf der Bühne am Portal der Marktkirche geben Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann um 16 Uhr das offizielle Startsignal für das 28-tägige Event (bis 22. Dezember). An rund 190 weihnachtlich geschmückten Ständen aus dem Erzgebirge und dem Thüringer Wald werden unter anderem Holzspielsachen, kunstgewerbliche Artikel, Keramik und Haushaltswaren angeboten. GlasbläserInnen, TöpferInnen und KerzenmacherInnen zeigen ihr handwerkliches Geschick. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist mit einer vielfältigen Auswahl weihnachtlicher Speisen, Getränke und Süßigkeiten gesorgt. Die Eröffnung wird musikalisch von der hannoverschen Kultband „Spielvereinigung Linden-Nord“ begleitet. „Alle Jahre wieder freuen sich Erwachsene und Kinder in Stadt und Umland auf diese familienfreundliche Veranstaltung mit ganz besonderer Ausstrahlung“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin. „Die Planerinnen und Planer legen Wert darauf, dass nicht allein der kommerzielle Umsatz im Vordergrund steht, sondern eine romantische Erlebniswelt für die ganze Familie geschaffen wird. Mithilfe einer sorgfältigen Inszenierung können Besucherinnen und Besucher sich vom warmen …

OB Schostok: Keine generelle Gefährdungslage für Hannover

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sieht nach der Länderspiel-Absage in Folge einer Terrorgefahr keinen Anlass, generell von Großveranstaltungen Abstand zu nehmen. „Die Gefährdungslage gestern hatte einen sehr konkreten Bezug zum Länderspiel nach den Terroranschlägen von Paris. Doch es gibt keine besondere, auf Hannover gerichtete Gefährdungslage“, sagte Schostok am Mittwoch in Hannover. Der Oberbürgermeister dankte allen Einsatzkräften, aber auch den Fans und der übrigen Bevölkerung für ihr besonnenes und ruhiges Verhalten. Die Spielabsage sei „absolut richtig“ gewesen. Sicherheit gehe immer vor. Bei Großveranstaltungen gebe es seit vielen Jahren intensive Gefährdungsanalysen und Sicherheitsmaßnahmen, sagte Schostok. „Wir sagen aber auch ganz deutlich: Wir werden natürlich im Lichte der Anschläge noch gezielter hinschauen bei der Analyse der Gefahrenlagen.“ Der Weihnachtsmarkt in Hannover werde stattfinden. Es gehe darum, dass wir uns nicht von unserem Leben hier durch Terror abbringen lassen. „Und Hannover hat gestern Flagge gezeigt, auch wenn das Spiel nicht stattgefunden hat“, sagte Schostok. Viele Fans seien auf dem Weg ins Stadion gewesen. Mehrere tausend Menschen hätten an der Lichterkette am Stadion teilgenommen. Schostok: „Es geht also darum, zur Normalität …

20 Jahre Kommunaler Präventionsrat – Vorbeugung gegen rechte Gewalt rückt in den Mittelpunkt

Seit 20 Jahren stellt der Kommunale Präventionsrat in Hannover den vorbeugenden Kampf gegen Kriminalität, Alkoholmissbrauch und Gewalt in den Mittelpunkt. Dabei rückt mehr und mehr auch fremdenfeindliche Gewalt in den Blickpunkt, wie Niedersachsen Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, Oberbürgermeister Stefan Schostok und Bürgermeister Thomas Hermann als Vorsitzender des KPR am Dienstag (17. November) anlässlich der Jubiläumsveranstaltung in Hannover betonten. „Als der Kriminalpräventionsrat vor 20 Jahren gegründet wurde, war er eine Antwort auf die Zunahme von Raub- und Gewaltdelikten. Heute müssen wir rechter Gewalt entgegentreten“, sagte Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz. „Die Antwort darauf lautet gestern wie heute: Prävention ist effektiv und nachhaltig. Mitentscheidend für die Bewältigung der Flüchtlingskrise wird auch sein, ob es gelingt, auf kommunaler Ebene Strategien zur Integration und Prävention zu entwickeln. Hier wird Hannover von der langjährigen, erfolgreichen Arbeit des Präventionsrates profitieren.“ Oberbürgermeister Schostok stellte das breite Bündnis im Präventionsrat heraus: „Hier sitzen alle, die aus ganz unterschiedlicher Sicht mit Kriminalität und Gewalt zu tun haben zusammen: Verwaltung, Politik, Polizei, Justiz, Konfliktberatung, Stadtjugendring und City-Gemeinschaft. Hannover hat hier ein gutes Netzwerk geschaffen, das uns hilft auch …