Monate: Januar 2016

Polizei

Rustikale Rauferei unter Frauen

Zwei junge Frauen versuchten gestern Morgen im Hauptbahnhof, einen Konflikt durch rustikales Haarereißen zu lösen. Schließlich rollten sie sich am Boden und wurden von zwei Sicherheitsmitarbeitern eines Schnellrestaurants getrennt. Bundespolizisten mussten kommen, um das Gezänk zu beenden.

Eine 24-Jährige aus dem Stadtteil Vahrenwald hatte sich am Tresen vorgedrängelt. Das passte der Frau (23) aus Garbsen nicht. Sie packte die andere Frau am Arm und zog sie ans Ende der Warteschlange. Unter gegenseitigen Pöbeleien eskalierte die Auseinandersetzung dann richtig und die Frauen rissen sich büschelweise die Haare aus. Auch abgebrochene Fingernägel und blutige Fingerkuppen waren die Bilanz der ungalanten Kontroverse der jungen Damen.

Die 24-Jährige stellte Strafantrag wegen Körperverletzung gegen die Frau aus Garbsen.

RAUM für Musik – ‚Hill & Ray – Secret Garden Prerelease Concert‘

Wir freuen uns, dass Hill & Ray nach zwei Jahren erneut bei uns im Rossi spielen. Wird wieder gut werden. Also auf auf!

Drum‘n‘Guitar Indie-Pop-Rock aus Berlin

Jamie & Peter leben den Traum eines unschlagbaren Duos wie Bonnie & Clyde und brauchen dafür nicht gleich eine Bank auszurauben. Wie ein Uhrwerk verzahnt spielen sie den Drum’n’Guitar-Groove und bringen ihre phantasievollen Rock & Pop-Songs auf die Bühne mit dem Spirit aus Blues, Country, Americana, Swing und Folk. erzählen Geschichten von verhängnisvollen Stromausfällen, apokalyptischer Liebe, unstillbarem Lebenshunger oder einfach nur dSie er Suche nach sich selbst. Authentisch, mitreißend und voller Hingabe.

Ihr Harmoniegesang macht sie unverwechselbar und rundet den 100% handgemachten Sound zu einem musikalischen Ganzen ab. Ob rockig oder zart, deutsche oder englische Texte, Jamie & Peter erreichen ihr Publikum durch Ehrlichkeit, Tiefgang und Lebensfreude!

FREITAG 12.02.16 – 20  UHR (Einlass ab 19 Uhr) – EINTRITT FREI – DER HUT GEHT RUM!

Sichergestellte Tchibo Ware1

Gewerbsmäßige Hehlerei und Unterschlagung

Sichergestellte Tchibo Ware1

Sichergestellte Tchibo Ware1

Gemeinsame Presseinformation der Polizeidirektion Hannover und der Staatsanwaltschaft Hannover

Polizei und Staatsanwaltschaft Hannover ermitteln gegen eine bislang elfköpfige Gruppe wegen gewerbsmäßiger Hehlerei und Unterschlagung zum Nachteil der Firma Tchibo. Die Ermittler haben gestern 13 Wohnungen, vier Garagen und drei LKW durchsucht und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Die Firma Tchibo selbst hatte die Polizei im Oktober über die Unterschlagung diverser Waren aus ihrem Bestand informiert und auch Hinweise auf mögliche Täter und ihre Vertriebswege gegeben. Demnach bestand der Verdacht, dass Mitarbeiter eines Transportunternehmens, das für die Abholung von Kisten mit Retourware aus Tchibo-Filialen zuständig ist, Waren unterschlagen haben, die anschließend in großem Stil weiterveräußert wurden.

Umfangreiche Ermittlungen der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Hannover führten schließlich zur Identifizierung von elf Tatverdächtigen (zehn Männer im Alter von 34 bis 54 Jahren sowie eine 29-jährige Frau), alle wohnhaft in Hannover und in Langenhagen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren acht der Männer als Fahrer des Transportunternehmens direkt an der Unterschlagung der Waren beteiligt. Anschließend verkauften teilweise sie selbst oder ihre drei Komplizen die Artikel im Ausland, über Internet-Auktionsplattformen oder direkt aus angemieteten Garagen im Stadtgebiet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover erließ ein Richter Durchsuchungsbeschlüsse für 13 Wohnungen, vier Garagen und drei LKW, die am Donnerstag in den hannoverschen Stadtteilen Vahrenwald, Vahrenheide, Sahlkamp, Stöcken, Ricklingen, Linden, Bemerode, List sowie in Langenhagen vollstreckt wurden.

Die Ermittler stellten dabei knapp 700, mit Ware gefüllte (überwiegend Bekleidung, Elektroartikel und Kaffee) und über 200 leere Transportkisten der Firma Tchibo sicher, die dort offenbar für den Weiterverkauf zwischengelagert worden waren. Darüber hinaus fanden die Beamten knapp 70 Müllsäcke sowie 18 Umzugskartons, ebenfalls gefüllt mit Tchibo-Artikeln.

Der durch die Tatverdächtigen entstandene Schaden für die Firma Tchibo kann derzeit noch nicht genau beziffert werden, dürfte jedoch nach bisherigen Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen.

Acht Tatverdächtige trafen die Polizisten im Rahmen ihrer Maßnahmen an. Bis auf einen – er gab die Unterschlagung der Waren zu – machte keiner der Männer Angaben. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen./ schie, st

Kuppelsaal erstrahlt in neuem Glanz – Renovierung abgeschlossen

OB Schostok: Weiter in der Champions League der Konzert- und Veranstaltungssäle

In neuem Glanz und mit Punktlandung: Nach rund einem halben Jahr Bauzeit und damit auf den Tag genau fristgerecht wurde die Schwerpunktrenovierung des Konzert- und Festsaals im Hannover Congress Centrum (HCC) fertiggestellt. Oberbürgermeister Stefan Schostok und die Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Sabine Tegtmeyer-Dette, haben heute (28. Januar) den runderneuerten historischen Saal präsentiert. Schwerpunkt der Mitte Juli begonnenen Renovierung waren die optische und akustische Optimierung. Mit einer Million Euro Förderung beteiligte sich die Region Hannover an den Gesamtkosten von rund sieben Millionen Euro.

„Der mit 3600 Plätzen größte klassische Konzertsaal Deutschlands ist nun wieder auf der Höhe der Zeit“, sagte Oberbürgermeister Schostok. „Damit bleibt Hannover in der Champions League der Konzertsäle, was auch dem Titel als UNESCO City of Music gerecht wird.“ Sabine Tegtmeyer-Dette hob hervor, dass die Arbeiten im Kostenrahmen blieben. „Bemerkenswert ist zudem, dass der aufgrund von Buchungen für den Saal sehr enge Zeitplan exakt eingehalten wurde. Alle Arbeiten wurden rechtzeitig fertig“, so die Dezernentin.

Die Optik des Saals in der mehr als hundert Jahre alten Stadthalle hat sich insbesondere hinsichtlich Bestuhlung, Bühnenboden und Beleuchtung verändert. Zudem bieten die nach mehr als 50 Jahren freigelegten und zum Teil rekonstruierten Reliefs ein neues Bild. Auch ein wesentlicher Teil der akustischen Optimierung sticht ins Auge: Der große Deckenreflektor (Plafond) wurde durch eine flexible Anlage ersetzt, die aus zehn Einzelelementen besteht. Zudem wurden die Reflexionsflächen im Bereich der Podiumsrückwand komplett ersetzt.

Bonatz wieder erlebbar

Der Kuppelsaal sollte sich wieder zu einem für viele Zielgruppen repräsentativen Konzert- und Festsaal entwickeln. Unter dieser Zielsetzung bestand die Hauptherausforderung der optischen Renovierung darin, die Architektur von Paul Bonatz aus dem Jahr 1914 in Teilen wieder erlebbar zu machen und dabei den gleichberechtigten Erhaltungswert der Überarbeitung von Ernst Zinsser aus den 1960er Jahren zu berücksichtigen. Dies geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege.

Die wiederbelebte Zeit der Originalarchitektur von Paul Bonatz besteht in der Ausgestaltung des zweiten Rangs. Bonatz hatte sich an dem Pantheon in Rom orientiert und wollte mit den zwölf Tierkreiszeichen (Karl Wiedmann) und der römischen Göttin des Lichts einen metaphorischen Himmel schaffen, der diesem Original nacheiferte.

Diese Reliefs verschwanden während der Sanierung in den 1960er Jahren hinter Wandverkleidungen. Nach Abnahme der Holzwände im Sommer 2015 zeigte sich, dass die Kunstwerke zum großen Teil starke Beschädigungen aufwiesen oder fehlten und mit der Denkmalpflege abgestimmt rekonstruiert werden mussten. Elf herausgeschnittene Tierkreiszeichen wurden durch zweidimensionale Nachbildungen ersetzt. Sie nehmen sich gegenüber dem einzigen erhaltenen Zeichen – dem Krebs, der nun in Gold glänzt – zurück. Auch die Lichtgöttin (Wilhelm Köppen) mit einer Höhe von 6,50 Metern und einer Spannweite zwischen den Händen von circa 3 Metern wurde in vollem Umfang wiederhergestellt und vergoldet. Zudem präsentieren sich die Säulen im zweiten Rang jetzt wieder in ihrer ursprünglichen schlanken Struktur.

Bewahren der Zinsser-Zeit

Die von Ernst Zinsser 1962 durchgeführten umfangreichen Renovierungsarbeiten dominieren optisch den Rest des Kuppelsaals. Die dunklen Holzverkleidungen wurden aufgrund der akustischen Vorgaben ersetzt, entsprechen aber in Farbe und Holz der Architektursprache Zinssers. Dies gilt für die Wandverkleidungen im Parkett- und Bühnenbereich sowie für das Hochparkett im ersten Rang und für die Logen. Ein weiteres aus der Zinsser-Zeit erhalten gebliebenes Element ist die große Bühnenrückwand mit den sechs Säulen und der eingezogenen Zwischendecke. Im Rahmen der Arbeiten wurden lediglich Plattenteile ausgetauscht.

Überarbeitete Bestuhlung und verbesserte Bühnentechnik

Die 2.000 Sitzplätze im zweiten Rang mit der Polsterung aus dem Jahr 1962 wurden komplett renoviert und mit angemessenem Sitzkomfort ausgestattet. Die Polster sind weiterhin in Blau gehalten. Passend dazu wurden 1.600 neue Stühle für die variable Bestuhlung auf dem Parket beschafft. Die Sonderanfertigung wurde vom Hersteller, der Firma Brunner aus Rheinau-Freistett, als „Stuhlmodell HCC“ in die Produktpalette aufgenommen.

Die Veranstaltungstechnik im Bühnenbereich wurde hinsichtlich sämtlicher Hänge- und Zugpunkte komplett überarbeitet, um bei der Bühnengestaltung künftig flexibler den Anforderungen unterschiedlichster VeranstalterInnen gerecht werden zu können. Auch der Bühnenboden wurde ausgetauscht.

Neues Beleuchtungskonzept

Die Beleuchtung wurde komplett erneuert. Das neue Konzept erlaubt eine höhere Flexibilität in der Nutzung des Saals und unterstützt, abgestimmt auf die Oberflächensanierung der Wandbereiche, neue räumliche Erlebnisse. Die sieben 2,70 Meter hohen und 1,30 Meter breiten Kronleuchter mit insgesamt 1.120 Glühbirnen und 11.000 Kristallelementen wurden Stück für Stück demontiert, in einer aufwendigen Arbeit mit LED-Technik energetisch optimiert und schließlich wieder eingebaut. Mit ihren brillanten Lichtpunkten sorgen sie weiterhin für festliche Stimmung.

Durch das Entfernen des großen Plafonds und den Einbau neuer Pendelleuchten wird der Deckenraum in seiner gesamten Größe nun wieder stärker wahrgenommen. Die Pendelleuchten bilden eine Art transparente Lichtwolke, die als Ganzes in der Höhe verstellbar ist, und können aufgrund ihrer hochglänzenden Oberfläche im Raum nahezu unsichtbar erscheinen. Die Bühnenrückwand in ihrer gefalteten Oberflächenstruktur kann nun durch besondere Scheinwerfer inszeniert werden und mit ihren unterschiedlichen Tiefenwirkungen eine attraktive Hintergrundebene bilden, die vollflächig zur Wirkung kommt. Durch Spots werden die lange Zeit verborgenen Tierkreiszeichen und die Lichtgöttin präzise akzentuiert und stechen als belebende Elemente des Festsaals heraus. Die große Deckenöffnung in der Mitte des Saales wird mit einem umlaufenden Schimmer aus Blaulicht inszeniert.

Bei Nutzung des Kuppelsaals ohne zweiten Rang entfällt künftig die Abtrennung durch einen Vorhang. Stattdessen erfolgt die Ausblendung über Lichteffekte: Ein tiefblaues Licht hinter den Säulen sorgt für eine entsprechende zurückhaltende Raumwahrnehmung und schafft zusammen mit der blauen Bestuhlung eine visuelle Auflösung. Somit wird der zweite Rang zukünftig nicht mehr als leerer Raum wahrgenommen, sondern als attraktive Kulisse. Brillante Lichtpunkte an der vorgelagerten Brüstung, die zusammen mit den beleuchteten Tierkreiszeichen die blauen Ränge durch ein goldenes Licht festlich einrahmen, verstärken diesen Effekt.

Die Rückwand im Hochparkett erhielt eine lineare Beleuchtung, die über die gesamte Länge in die neuen akustisch wirksamen Holzverkleidungen integriert wurde und die vertikale Lamellenstruktur in ein warmes Licht taucht. Darüber hinaus schaffen tiefstrahlende sogenannte Downlights für den Gesamtzuschauerraum eine helle, freundliche Stimmung, die sowohl das Lesen von Programmheften als auch eine angenehme Ball-Atmosphäre ermöglicht. Zusätzliche Wandleuchten im oberen Bereich des zweiten Rangs lassen darüber hinaus die wieder freigelegten Stuckdecken im sanften indirekten Licht erscheinen und ergänzen in den Nischen den festlichen Himmel.

Eröffnungsfeier

Bereits in den kommenden Tagen ist der Kuppelsaal schon für verschiedene Veranstaltungen gebucht. Für das erste Februarwochenende sind offizielle Eröffnungsfeierlichkeiten geplant: Alle Interessierten, die den runderneuerten Veranstaltungssaal einmal in Augenschein nehmen möchten, sind für Sonnabend, 6. Februar, von 14 bis 18 Uhr und Sonntag, 7. Februar, von 11 bis 14 Uhr zu Besichtigungen mit einem Rahmenprogramm eingeladen. Am Sonntagabend (7. Februar) um 18.30 Uhr spielt OPUS 112, das sinfonische Blasorchester der Feuerwehr Hannover, ein Eröffnungskonzert. Unter der Leitung von Dirigent Hugo Loosveld wird das Programm „Pictures of History and Future”, gespielt. Eintrittskarten zu einem Preis von 15 Euro sind über das Internet unter www.reservix.de und an der Abendkasse zu bekommen.

Hintergrundinformationen:

Der jetzt durchgeführten optischen und akustischen Schwerpunktrenovierung des großen Fest- und Konzertsaals gingen erste Sanierungsmaßnahmen voraus. Mit verfügbaren, vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln wurden seit 2007 fast jährlich Teilrenovierungen durchgeführt. Den Anfang machte vor neun Jahren das untere Eingangsfoyer des Kuppelsaals. Darauf folgend bildeten die oberen Festsäle (Roter Saal, Blauer Saal und Bonatzsaal mitsamt dem großen Foyer) im Jahr 2012 einen Schwerpunkt. 2013 wurde das obere Foyer des Kuppelsaals einschließlich eines Teils der Sanitäranlagen ertüchtigt.

Bei dieser Renovierungsmaßnahme wurde erstmals der Versuch unternommen, die innenarchitektonische Ausgestaltung des Originalgebäudes von Paul Bonatz aus dem Jahr 1914 und die umfassende Renovierung von Ernst Zinsser aus dem Jahr 1962 als gleichberechtigte Teile einer hundertjährigen Geschichte zu präsentieren. In ersten Untersuchungen im Jahr 2013 stellte man fest, dass die innenarchitektonische Gestaltung von Paul Bonatz im Kuppelsaal in den oberen Rangbereichen in erheblichem Umfang unter der Holzverkleidung von Ernst Zinsser erhalten geblieben ist. Dadurch entwickelte sich die Idee, auch im Kuppelsaal die Architektursprachen von Bonatz und Zinsser miteinander zu verbinden und im Rahmen einer optischen Schwerpunktrenovierung zu präsentieren.

Zahlen, Daten, Fakten

Beginn der Baumaßnahme: 13.07.2015
Fertigstellung: 28.01.2016
Bauzeit: 28 Wochen
Baukosten: 7 Millionen Euro

Eigensanierung der 7 Kronleuchter: 11.000 Kristallelemente, 1.120 LED-Glühbirnen, Einsparung Energieverbrauch: ca. 95 Prozent

Renovierungen:
415 Stufenbeleuchtungen
62 Fluchtwege und Sicherheitsbeleuchtungen
115 Steckdosen
20 Kilometer Elektroleitungen wurden verlegt

30 Gewerke vor Ort
40 bis 120 HandwerkerInnen im Schnitt, zum Teil in mehreren Schichten

1.800 Quadratmeter Fassadengerüste
18.500 Kubikmeter Raumgerüste

2.350 Quadratmeter Rückbau von Holzverkleidungen
1.160 Quadratmeter Rückbau der abgehängten Rabitzdecke (35-40 Tonnen)
690 Quadratmeter Rückbau Marmorverkleidung (ca. 60 Tonnen)
Rückbau Rabitzverkleidung um die Säulen: 560 Quadratmeter bei 14 Säulen (20-25 Tonnen)

Rückbau Plafond: 8,6 Tonnen Gesamtgewicht, davon mehr als 200 Kilogramm Elektrokabel, 500 Kilogramm alte Beleuchtung und Lampen

Eckdaten neue Decke:
2.200 Kilogramm Gesamtgewicht (220 kg pro Segel), 10 Einzelsegel, 2,3 Meter kleinster Durchmesser. Durch Austausch der Deckenreflektoren ergeben sich 6.000 Kilogramm zusätzliche Einbringungsmöglichkeiten für die Bühne

Holzarbeiten:
310 Quadratmeter QRD-Akustikelemente (Diffusoren an der Wand)
310 Quadratmeter Absorber-Akustikelemente 230 Quadratmeter Plattenschwinger
310 Quadratmeter Holzleistenverkleidung
265 Quadratmeter Parkett Bühne
1.500 Quadratmeter neue Putz- und Stuckflächen
780 Quadratmeter neue Akustikdecke

Feste Bestuhlung 2. Rang (Bearbeitung zum Teil in Eigenleistung):
2.000 renovierte Plätze
2.000 Sesselpolster und 2.000 Lehnenpolster
8.000 Befestigungsschrauben
25.000 Schrauben- und Schraubenmuttern
160 Kilogramm Schraubenmaterial
62 Paletten Transport in Spezialwerkstatt

Erzählcafé im Freizeitheim Vahrenwald

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) lädt am Mittwoch (10. Februar) von 15 bis 16.30 Uhr zum Erzählcafé im Freizeitheim Vahrenwald (Raum 15), Vahrenwalder Straße 92, ein. Wer an Geschichten, die das Leben schrieb, Freude hat oder selbst eigene spannende Erlebnisse erzählen möchte, ist hier richtig.

Am 10. Februar berichten Bärbel Reese und Renate Dierßen über „Familienfeiern – Feste wie ‚man‘ sie feiert“.

Das Erzählcafé findet in Kooperation mit der Lernoase im Freizeitheim Vahrenwald unter der Leitung von Frida Nosal statt.

Weitere Informationen gibt Susanne Hohnhorst beim KSH unter der Rufnummer 168-45238.

OB Schostok schlägt Konstanze Beckedorf als künftige Stadträtin für Soziales und Sport vor

Die Juristin Konstanze Beckedorf soll auf Vorschlag von Oberbürgermeister Stefan Schostok das künftige Dezernat für Soziales und Sport leiten. Die 55-Jährige verantwortet seit 2006 bei der Gemeinde Wedemark als Erste Gemeinderätin die Bereiche Soziales, Integration, Bürgerschaftliches Engagement, Bildung und Familie.

Seit dem vorigen Jahr ist sie im neu geschaffenen Verwaltungsvorstand auch für die Bereiche Sport, Senioren, Menschen mit Behinderung und eine neu eingerichtete Stabsstelle für Migration verantwortlich. Zuvor arbeitete sie bei der Stadt Lüneburg im Rechtsamt und im Baudezernat.

„Konstanze Beckedorf verfügt über breite Erfahrungen für die vielfältigen Aufgaben im künftigen Dezernat Soziales und Sport. Dazu zählen vor allem die Themen Inklusion, Integration und Teilhabe. Insbesondere mit ihren intensiven Erfahrungen mit bürgerschaftlichem Engagement und ihrer Integrationsfähigkeit bringt sie sehr gute Voraussetzungen für die Arbeit an der Spitze des Sozial- und Sportdezernates mit“, begründet Schostok seinen Personalvorschlag.

„Gerade für die Aufgabe der Integration von vielen Tausend Zuwanderern und Flüchtlingen in unserer Stadt ist eine enge Abstimmung zwischen Verwaltungsarbeit, der Arbeit von sozialen Institutionen und den unverzichtbaren ehrenamtlich Tätigen notwendig“, betont Schostok. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass Konstanze Beckedorf die Fraktionen im Rat mit ihrer Qualifikation und ihrer Persönlichkeit überzeugen wird.“

OB Schostok hat am Freitag (29. Januar) alle Fraktionen des Rates über seinen Personalvorschlag offiziell unterrichtet. Konstanze Beckedorf wird sich in den kommenden Wochen den Fraktionen persönlich vorstellen. Die Wahl zur Stadträtin in Hannover ist für die Ratssitzung am 25. Februar geplant. Sie würde ihr neues Amt dann am 1. März antreten.

Auf die bundesweite Ausschreibung für Leitung des neuen Dezernates gingen 69 Bewerbungen ein, davon 34 von Frauen und 35 von Männern.

Vita von Konstanze Beckedorf

Konstanze Beckedorf ist 1960 in Hannover geboren und aufgewachsen. Nach dem Jura-Studium (Universität Passau) und der Zweiten juristischen Staatsprüfung (Hannover) war sie von 1989 an als Justitiarin im Rechtsamt sowie im Baudezernat der Stadt Lüneburg tätig. Im Mai 2006 wechselte sie als Erste Gemeinderätin zur Gemeinde Wedemark und wurde nach acht Jahren für eine zweite Amtszeit (2014–2022) wiedergewählt. Beckedorf ist parteilos. Sie ist in zweiter Ehe verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Hintergrundinformationen zur Neuorganisation der Dezernate

Die Bildung des Dezernates für Soziales und Sport zum 1. März schließt den vor einem Jahr von SPD und Grünen beschlossenen Umbau der Dezernate ab. Konstanze Beckedorf soll dieses Dezernat in der Nachfolge des Mitte Februar ausscheidenden Stadtrates Thomas Walter mit verändertem Zuschnitt übernehmen. Zu den Bereichen Soziales (mit Integration) und Senioren kommt der Bereich Sport hinzu. Der Bereich Jugend und Familie wird dann mit dem Bildungs-Bereich zu einem Dezernat für Bildung, Jugend und Familie zusammengelegt und künftig von Stadträtin Rita Maria Rzyski verantwortet, die bereits seit dem 1. November im Amt ist. Die Kultur – zuvor in einem Dezernat mit dem Bildungsbereich angesiedelt – wird bereits seit dem 1. November von Kultur- und Personaldezernent Harald Härke geleitet.

Informationsveranstaltung zur geplanten Bebauung des Steintorplatzes

Stadt organisiert Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur geplanten Bebauung des Steintorplatzes – Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen

Anlässlich der Diskussionen über die Zukunft des Steintorplatzes und die damit verbundene geplante Bebauung organisiert die Stadt am Mittwoch (17. Februar) ab 19 Uhr im Alten Rathaus (Festsaal), eine Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion (Eingang über die Köbelinger Straße). Interessierte haben die Gelegenheit, mit Stadtbaurat Uwe Bodemann und den Gästen Prof. Undine Giseke (Landschaftsarchitektin von bgmr aus Berlin und Mitglied der Jury zum Wettbewerb Hannover City 2020+), Karin Kellner (Architektin ksw , Hannover), Prof. Markus Neppl (Stadtplaner von ASTOC aus Köln und Mitglied der Jury zum Wettbewerb Steintor und Lange Laube), Martin Prenzler (City-Gemeinschaft, Hannover), Wolfgang Schneider (Vorsitzender der Architektenkammer Niedersachsen und Architekt ASP, Hannover) und Christoph Schonhoff (Landschaftsarchitekt nsp, Hannover) ins Gespräch zu kommen. Die Moderation übernimmt Mone Böcker aus Hamburg. Der Eintritt ist frei!

Hintergrundinformationen:

Ausgehend von den Planungswettbewerben und den Ergebnissen des Prozesses Hannover City 2020+ hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover den Start für ein Bebauungsplanverfahren zur Bebauung des Platzes beschlossen.

Die Planungsziele, die mit der Bebauung verfolgt werden sollen, liegen seit Montag (4. Januar) dieses Jahres im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit in der Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 aus. Alle Interessierten können die Unterlagen noch bis Mittwoch (3. Februar) von Montag bis Freitag in der Zeit von 6.30 bis 18 Uhr einsehen.

Innerhalb der genannten Frist gibt es zudem die Möglichkeit, sich über die Planung und das Projekt zu informieren. Auskünfte zu den Planungszielen werden sowohl vor Ort nach Anmeldung erteilt als auch fernmündlich gegeben. Darüber hinaus können Interessierte postalisch oder per E-Mail Bedenken äußern und Anregungen geben. Diese werden nach sorgsamer Prüfung im weiteren Bebauungsplanverfahren mit einem entsprechenden Vorschlag den politischen Gremien vorgelegt.

„Familienfrühstück Medien“ im Freizeitheim Vahrenwald

Anmeldung bis zum 1. Februar

Am Sonntag (7. Februar) findet das „Familienfrühstück Medien“ ab 10 Uhr im Freizeitheim Vahrenwald (Lernoase), Vahrenwalder Straße 92, statt.

Mit der ganzen Familie frühstücken und dabei spannende Dinge zur Mediennutzung in der Familie erfahren: Das ist die Idee für das „Familienfrühstück Medien“, zu dem die Stadt zusammen mit PartnerInnen in lockerer Folge einlädt. Beantwortet werden Fragen wie „Was ist Instagram?“, „Wie schütze ich meine Privatsphäre bei Facebook?“ und „Wer ist eigentlich Gronkh?“

Für das gemeinsame Frühstücksbuffet bringt jede(r) einen leckeren Beitrag mit. Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten. Es wird um Anmeldung bis Montag (1. Februar) gebeten; unter der Telefonnummer 168-43862 oder per E-Mail an claire.luetcke@hannover-stadt.de.

Folgendes Programm erwartet die BesucherInnen:

ab 10 Uhr | Mitbring-Frühstücksbuffet

10.30 bis 12 Uhr | Quiz am Frühstückstisch
Geeignet für Kinder ab dem dritten Schuljahr. Für die Jüngeren gibt es ein betreutes Spielangebot in Sichtweite der Eltern.

ab 11 Uhr | „Leise rieselt die Fee…“
Erzählerin Sybilla Pütz lädt alle ab fünf Jahren zu ihren Wintermärchen im Kinderbuch-Rondell ein.

ab 12 Uhr | Das Leben als Computerspiel?
Gamification — von Jugendlichen für Jugendliche — zum Ausprobieren und Mitmachen.

ab ca. 12.15 Uhr | Schnitzeljagd — interaktiv und digital
Ich seh’ hier was — und was siehst Du?

Außerdem:

Ausstellung zum Handyfilmprojekt »public lab«

Eine Videoinstallation gibt Einblicke in die Lebenswelt von 100 hannoverschen Jugendlichen.

Expertentheke

Viele Medien sind faszinierender Bestandteil der (Alltags-)kultur von Kindern und Jugendlichen. Der Jugendschutz informiert und gibt Empfehlungen zu Grenzen.

Ende: circa 13 Uhr

Südschnellweg wegen Baumfällarbeiten teilweise gesperrt

Wegen erforderlichen Baumfällungen wird am Sonntag (31. Januar) von 7.00 bis voraussichtlich 18.00 Uhr der Südschnellweg zwischen Anschlussstelle Hildesheimer Straße und Seelhorster Kreuz in Fahrtrichtung Osten voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert, sie erfolgt über Hildesheimer Straße und Garkenburgstraße. Die VerkehrsteilnehmerInnen werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

„Welcome Group“ in der Oststadtbibliothek hat wieder freie Plätze

Die seit Jahren bestehende „Welcome Group“, die sich regelmäßig dienstags um 16.45 Uhr in der Oststadtbibliothek, Lister Meile 4, trifft, hat wieder freie Plätze. Die Termine im Februar sind der 2., 9., 16. und 23. Februar. Wer neu in Hannover ist und seine Deutschkenntnisse verbessern möchte, ist in diesem Gesprächskreis genau richtig. Hier wird in lockerer Atmosphäre in deutscher Sprache kommuniziert.

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