Monate: Juli 2016

Nikolaifriedhof

Führung über den alten Sankt-Nikolai-Friedhof an der Goseriede

Nikolaifriedhof

Nikolaifriedhof

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bietet am Mittwoch, dem 10. August, um 17 Uhr eine etwa eineinhalbstündige Führung über den alten Sankt-Nikolai-Friedhof an. Angelika Weißmann, Diplom-Ingenieurin für Landespflege und Autorin einer neuen Broschüre zu dieser Grünanlage, erläutert auf dem Spaziergang 36 ausgewählte Grabmale. Die Führung beginnt an der Kapellenruine an der Goseriede und ist kostenfrei. Um Anmeldung unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01 wird gebeten.

Anlass der Veranstaltung ist ein Jubiläum: Seit 150 Jahren ist die ehemalige Friedhofsfläche eine öffentlich nutzbare Grünanlage. 1866 wurde der Friedhof für Beerdigungen geschlossen. Am 1. Juni desselben Jahres ging der neue Sankt-Nikolai-Friedhof an der Strangriede in der Nordstadt in den Betrieb.

In der neuen Broschüre sind die Geschichte und Bedeutung des aufgelassenen Friedhofs und heutigen Gartendenkmals beschrieben. Sie steht als Download im Internet unter www.hannover.de (Suchbegriff „St. Nikolai-Friedhof“) zur Verfügung. In gedruckter Form liegt sie zur Mitnahme im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1) aus.

Ein weiterer Termin der Führung ist am Mittwoch, dem 7. September, um 17 Uhr.

Das Besondere im Alltäglichen

Das Besondere im Alltäglichen – Ausstellung im Kunstkreis Laatzen

Das Besondere im Alltäglichen

Das Besondere im Alltäglichen

Vom 7. bis 30. August 2016 präsentiert der Kunstkreis Laatzen e.V. die Ausstellung Das Besondere im Alltäglichen mit Bildern des Lindener Malers Volker Brose. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 7. August 2016 um 11:00 Uhr im Kunstkreishaus des Kunstkreises Laatzen in der Hildesheimer Straße 368 in 30880 Laatzen statt.

Ute Rahlves, Leiterin der Walter-Gropius-Schule Hildesheim, führt in die 30 gezeigten Öl- und Acrylarbeiten aus den Jahren 2011 bis 2016 ein und gibt einen Einblick in Ansatz der realitätsinspirierten Malerei des 59-jährigen Künstlers, der im Jahr 2015 für sein Bild Savoca mit dem vom Kunstkreis jährlich vergebenen Kunstpreis Laatzen ausgezeichnet wurde.
Die Bilder sind während der Ausstellungsdauer montags 15 – 17 Uhr, mittwochs 10:30 – 15 Uhr und samstags 14 – 17 Uhr zu sehen.

Der Eintritt ist wie immer frei.

Info-Veranstaltung zur Wohngeldnovelle in der Begegnungsstätte Herrenhausen

Der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) lädt am 11. August (Donnerstag) von 15 bis circa 17 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Wohngeldleistungen deutlich verbessert“ in die Begegnungsstätte Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 54, ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Anlass ist die am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretene Wohngeldnovelle des Bundes, die für viele BürgerInnen deutliche Leistungsverbesserungen bringt. Das Wohngeld wurde in Hannover um durchschnittlich 45 Prozent angehoben. Die Einkommensgrenzen und die zu berücksichtigenden Mieten haben sich deutlich erhöht. Diese finanzielle Unterstützung kommt insbesondere RentnerInnen sowie GeringverdienerInnen und ihren Familien zugute. Zusätzlich wird über Wohngeld als Lastenzuschuss bei selbstbewohntem Eigentum informiert und es besteht die Möglichkeit, formlos einen Wohngeldantrag zu stellen. Referenten sind Friedhelm Hagen und Hergen Pfohl vom Bereich Wohngeld der Landeshauptstadt Hannover.

Weitere Informationen gibt Leslie Neis vom KSH unter der Rufnummer 168-42900.

„Kunst umgehen“: Überblicksführung rund um den Braunschweiger Platz am 6. August

Eine künstlerische Überblicksführung rund um den Braunschweiger Platz bietet Kulturwissenschaftlerin Anna Grunemann beim Kunstvermittlungsprogramm „Kunst umgehen“ am Sonnabend (6. August) von 17 bis 18.30 Uhr. Treffpunkt und Start ist am Braunschweiger Platz vor Steinhoff. Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt drei Euro. Mit Hannover-Aktiv-Pass ist die Teilnahme frei.

Bei der Überblicksführung zur Kunst im öffentlichen Raum in Hannover geht es um deren historische Entwicklung und Status Quo, um Fragen nach Zusammenhängen, Räumen, Zwecken, Bedeutungen, Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten. Ein kompakter Spaziergang durch jeweils kurz diskutierte Facetten des Themas.

Diese Tour mit Anna Grunemann beginnt am Braunschweiger Platz, einem Ort, der eher selten thematisierte Objekte auf engem Raum versammelt: Rainer Tappesers „Kepler trifft Kopernikus“ als Kunst am Bau für das Gebäude der Firma Steinhoff, WP Eberhard Eggers‘ „Dicker Mann frisst Maus“ als Kunst am Bau für die ehemalige Tierärztliche Hochschule sowie der „BUSSTOP“ des international bedeutenden Architekten Frank Gehry.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer 168-44042. Veranstalter ist das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover.

NDR Funkhaus

50 Jahre Jazz Club Hannover

Jazz Club HannoverTHE SPIRIT OF NEW ORLEANS
Irvin Mayfield Quintet – Amber Matthews – Lothar Krist Hannover Big Band

Termin: Samstag, 27.08.2016 um  18:00
Ort: NDR Hannover – Großer Sendesaal, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22, 30169 Hannover

There are two kinds of music. Good music, and the other kind. Ein gewitztes Bonmont von Duke Ellington, das auch als Motivation des Jazz Club Hannover durchgehen könnte. Denn das, was 1966 die Jazz Club Gründung inspirierte, hält den Club auch heute noch lebendig: Die Förderung des Jazz als wesentlicher Aspekt einer lebendigen Musik- und Kulturszene. Die erfolgreiche Bewerbung zur Unesco City Of Music bündelte diese Qualitäten und brachte Hannover die illustre Mitgliedschaft im Netzwerk der durch die Unesco ausgezeichneten kreativen Metropolen. Weltoffenheit, das war immer schon die Quintessenz des Jazz, Ausstrahlung des Clubs und sicher ein unverzichtbares Element der zukünftigen Urbanität.

50 Jahre Jazz Club Hannover sind eine wunderbare Gelegenheit, sich auf die Vita zu besinnen: auf die langjährigen Vorsitzenden Mike Gehrke und Bernd Strauch, die ehrenamtliche Arbeit der Clubmitglieder und die zahlreichen Gäste und Förderer, die den Club, sei es materiell oder immateriell, stetig unterstützt haben. 50 Jahre Jazz Club Hannover hinterlassen auch Spuren, eine besonders schöne war die Verleihung des „Stadtkulturpreis 2013“ durch den Freundeskreis Hannover e.V. Und einen sehr guten Grund zum gemeinsamen Feiern bietet das Jubiläum auch!

The Spirit Of New Orleans lautet das Motto des besonderen Jubiläumskonzertes, das der Jazz Club Hannover am Samstag, 27.08.2016 im Großen Sendesaal des NDR veranstaltet. New Orleans, dieser beinahe mythische Ort der Jazzgeschichte und Schmelztiegel der Kulturen, ist auch heute wieder, nach der Zäsur durch den Hurricane Kathrina, eine Metropole des Jazz. Charakteristisch für die Musik in New Orleans ist die Verbindung bekannter Jazz-Sounds mit aktuellen Strömungen aus Pop, Rock, Latin und auch Klassik.

Irvin Mayfield, Trompeter, sechsfacher Grammy-Preisträger und Billboard-Award Winner, ist die prägende Figur in dieser spannenden Erneuerung. Mit seinen 38 Jahren hat sich ein wahres Füllhorn an Preisen und akademischen Ehren über ihn ergossen. Das sollte einen aber nicht verleiten, ihn mit einem gediegenen Jazzmusiker zu verwechseln. Charisma und Ausstrahlung hat er reichlich, was sicher auch an der Vita liegt, die ihn zu einem authentischer Ambassodor des New Orleans Spirit macht: der Vater, war Drill Seargant, Boxer und Musiker. Mit acht Geschwistern wuchs er in New Orleans auf und wählte die Trompete, wie er sich lächelnd erinnert, wegen des jugendlichen Erfolges bei den Frauen. Ende der neunziger Jahre war er Mitbegründer der Band Los Hombres Calientes und fusionierte Afro-Cuban Jazz mit Rhythm & Blues. 2002 initiierte er das Institute Of Jazz Culture an der Dillard University. Im gleichen Jahr fand er dann seine wahre Mission und gründete das New Orleans Jazz Orchestra. Weit mehr als eine Bigband, bietet diese international renommierte Institution jungen Musikern Raum für Entwicklung, Kommunikation und eine großartige Infrastruktur. In Irvin Mayfields eigenem Club, dem Playhouse im French Quarter, spielen täglich junge Musiker und beleben den New Orleans Spirit.

Für das Jubiläumskonzert hat Irvin Mayfield neue Stücke komponiert, die sein Quintett und die Sängerin Amber Metthews um den orchestralen Sound der Lothar Krist Hannover Big Band erweitern. Ein spannendes Konzept, das er hier zum ersten Mal außerhalb von New Orleans präsentiert. Die Bigband um den Saxophonisten und Komponisten Lothar Krist hat viele Crossover-Projekte verwirklicht: die Sacred Concerts von Duke Ellington mit dem Freiburger Jazz Chor, Suiten für Big Band und Sinfonieorchester mit Gunter Schuller und der Radio Philharmonie des NDR, aber auch Konzerte mit Max Mutzke, Marquess oder MayBeBop.

Ein weiteres Ellington – Bonmont gefällig? If it sounds good and feels good, then it IS good!

DAS PROGRAMM

18.00: Einlass (Achim Kück – Piano, Lulu White Marching Band)
19.00: The Irvin Mayfield Quartet feat. Amber Metthwes
20.00-20.30: Pause
20.30-21.30: Lothar Krist Hannover Big Band feat. Irvin Mayfield
22.00: After Show Party – Groove & Chill with DJ Tiga Schwope

Karten zum Preis: 20,- €, erm. 15,- € erhalten Sie über den Voverkauf:
NDR Ticketshop & Eventim ( https://www.ndrticketshop.de/klassik-jazz/493-the-spirit-of-new-orleans-50-jahre-jazz-club-hannover )

71 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima – Gedenktag am 6. August in Hannover

71 Jahre sind vergangen, seit die Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten. Am 6. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima, gedenkt die Stadt der Opfer der Atombombe und erneuert mit dem Anschlagen der Friedensglocke ihr Versprechen, alles zu tun, damit Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen.

Schon am Freitag (5. August) lädt das Hiroshima Bündnis um 20.15 Uhr in den Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult unter dem Titel „Nie wieder Hiroshima – Gespräche bei Kerzenschein“ zum Nachdenken über die Atombombenabwürfe vor 71 Jahren und die Konsequenzen für heute ein. Thema in diesem Jahr: Präsident Obamas Besuch in Hiroshima – Chance für atomare Abrüstung? Im Verlauf des Abends sollen Kerzenlichter aufgestellt werden, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern.

Der Hiroshima-Tag, Samstag (6. August), beginnt um 8 Uhr mit der Gedenkfeier und dem Anschlagen der Friedensglocke und einer Kranzniederlegung durch Bürgermeister Thomas Hermann und Superintendent Thomas Höflich im Mahnmal Aegidienkirche. Im Anschluss um 8.15 Uhr kann der Teemeisterin und Kulturbotschafterin Hiroshimas, Hiroyo Nakamoto, bei der Trauer-Teezeremonie beobachtet werden. Von 9 bis 17.30 Uhr ist die Aegidienkirche ein Ort der Stille, des Gebets und der Meditation unter Beteiligung verschiedener Religionen vom Arbeitskreis Hiroshima unter der Leitung von Hanna Kreisel-Liebermann. Um 17.30 Uhr laden Yasuko Götte, 2. Vorsitzende der DJG Hannover und Dr. Susanne Schieble, 1. Vorsitzende der DJG Hannover, zu einer Haiku-Lesung zu Krieg und Frieden auf Japanisch und auf Deutsch ein. Mit einer multireligiösen Friedensandacht vom Arbeitskreis Hiroshima unter der Leitung von Hanna Kreisel-Liebermann endet das Programm in der Aegidienkirche um 18 Uhr.

Auch im Mosaiksaal des Neues Rathauses gibt es am 6. August ein Programm, das um 16 Uhr mit dem Vortrag „Von den Kindern des Schwarzen Regens zu den Kindern Iwaishimas – über die Geschichte nicht anerkannter Atombombenopfer in Hiroshima und 34 Jahre Widerstand gegen die Atomindustrie auf Iwaishima“ von Thomas Damm, Fotograf (DJG Hannover) beginnt. Um 19 Uhr wird der Film „Meine Reise mit den Atombombenüberlebenden“ von Takashi Kunimoto (Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.) und um 20.30 Uhr der Hiroshima-Film „Gebet einer Mutter“ mit Bernd Grimpe, Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V., gezeigt.

Zum Gedenken an die Atombombenopfer in Hiroshima und Nagasaki werden zum Abschluss des Tages um 22 Uhr am Maschteich Papierlaternen ausgesetzt.

Mehr Informationen gibt Janika Millan vom Kulturbüro unter der Rufnummer 0511-168-41168. Veranstalter ist die Stadt Hannover in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V., der Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover e.V., dem Hiroshima-Bündnis, der Marktkirche Hannover und dem Arbeitskreis Hiroshimatag mit VertreterInnen diverser Religionen unter der Leitung von Hanna Kreisel-Liebermann.

Baustelle

Bornumer Straße: Vollsperrung der Fahrbahn zwischen Nenndorfer Chaussee und Am Großmarkt

Aufgrund umfangreicher Straßenbauarbeiten muss die Bornumer Straße stadteinwärts im Bereich zwischen der Nenndorfer Chaussee und der Straße Am Großmarkt ab Freitag (29. Juli), 19 Uhr, voraussichtlich bis Sonntagabend (31. Juli) für den Straßenverkehr voll gesperrt werden.

Diese aufwendige Baumaßnahme wurde bewusst in die Zeit der Sommerferien gelegt, um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten. Dennoch kann es zu Einschränkungen für den Straßenverkehr kommen. Aus diesem Grund empfiehlt die Straßenverkehrsbehörde allen VerkehrsteilnehmerInnen, diesen Bereich weiträumig zu umfahren. Eine Umleitung ist über die Straßen Nenndorfer Chaussee, Am Tönniesberg und Am Großmarkt ausgeschildert. VerkehrsteilnehmerInnen, die von den Bundesstraßen 65 und 217 kommen, werden gebeten, über den Tönniesbergkreisel zu fahren und dann die ausgeschilderte Umleitungstrecke über die Straßen Am Tönniesberg und Am Großmarkt zu nutzen.

Gartentheater Herrenhausen

Statisten für Romeo und Julia im Gartentheater gesucht

Gartentheater Herrenhausen

Gartentheater Herrenhausen

Rauf auf die Bühne und im fürstlichen Gartentheater im Rampenlicht stehen?

Für drei Aufführungen von William Shakespeares „ROMEO + JULIA“ im August im historischen Gartentheater der Herrenhäuser Gärten werden StatistInnen gesucht.

Die Proben werden voraussichtlich stattfinden:
Mittwoch 10. August: 14 bis 18 Uhr sowie Donnerstag 11. August 10 bis 14 Uhr

Vorstellungen:
11. und 12. sowie 13. August jeweils von 20:30 bis 23:30

BewerberInnen sollten die Lust mitbringen, das Fest, auf dem sich Romeo und Julia zum ersten Mal begegnen, mit Leben zu füllen. Praktische Theatererfahrung ist nicht nötig.

Es spielt das ENSEMBLE PERSONA aus München, ein Team professioneller freischaffender Theaterkünstlerinnen, das mit seiner herausragenden Sprachbehandlung und seiner klaren, unprätentiösen Spielweise seine Überzeugung lebt: Den Reichtum an Lebensklugheit großer Texte in all seinen tiefsinnigen, poetischen und humorvollen Facetten fu¨r den Zuschauer versta¨ndlich und emotional berührend zu transportieren. Regie führt Tobias Maehler.

Interessenten schreiben bitte bis 1. August eine kurze E-Mail mit dem Betreff „Statisten Romeo + Julia“ an: sarah.kniep@hannover-stadt.de.

Wespe (Quelle: wikipedia.de)

Richtiger Umgang mit Wespen

Wespe (Quelle: wikipedia.de)

Wespe (Quelle: wikipedia.de)

Warum Wespen jetzt wieder besonders lästig werden – NABU Niedersachsen gibt hilfreiche Tipps zum korrekten Umgang – Kein Grund zur Panik

Derzeit werden Wespen wieder vermehrt von Obstkuchen, Saft und Eis angelockt. Der Genuss von süßen Speisen unter freiem Himmel wird deshalb schnell unangenehm. Doch die Begegnung mit den ungebetenen, gelb-schwarzen Gästen ist noch längst kein Grund zur Panik. Der NABU Niedersachsen gibt hilfreiche Tipps, wie man sich bei Wespenbesuch richtig verhält und sich effektiv vor Stichen schützen kann.

Im Hochsommer werden Wespen wieder besonders aufdringlich. Im Frühsommer benötigten sie nur Eiweiß zur Aufzucht ihrer Larven. Jetzt erscheinen sie uns lästig, da sie nun gezielt nach Zucker suchen und Nahrungsmittel anfliegen. „Wespen sind besonders hartnäckig, wenn sie ihre Leibspeise vor sich haben und hungrig sind“, erklärt der NABU. Doch viele vermeintliche Tricks um Wespen dauerhaft fernzuhalten, wie Kupfermünzen auf den Tisch zu legen, sind nutzlos. „Fangfallen oder Ablenkfüttern haben sogar einen negativen Einfluss, da noch mehr Tiere angelockt werden“, so der NABU.

Kommen einem Wespen und Hornissen zu nahe, gilt es am besten die Ruhe zu bewahren. „Hektische oder panische Bewegungen sollten in der Nähe der gelb-schwarz-gestreiften Tiefflieger vermieden werden“, rät der NABU. „Und auf keinen Fall die Wespe anzupusten.“ Das Kohlendioxid in der Atemluft ist ein Alarmsignal für die Tiere ist und versetzt sie in Angriffsstellung. Normalerweise reagieren Wespen bei der Nahrungssuche nicht aggressiv. Sie wehren sich erst, wenn sie sich bedroht fühlen.

Um unliebsame Zwischenfälle zu verhindern, helfen einfache Verhaltensregeln: Decken Sie Lebensmittel und Getränke im Freien ab und räumen Sie alle Reste nach der Grillparty sofort wieder weg. „Wichtig ist es auch, Kinder mit Strohhalm trinken zu lassen und ihnen nach dem Essen das Gesicht und die Hände abzuwischen, um die Wespen nicht anzulocken“, so der NABU. Wespen können zudem von Gerüchen wie duftendem Parfüm, Cremes und Holzmöbelpolitur angezogen werden. Aber auch bunt geblümte Kleidung hat für sie ihren Reiz. Weiterhin sollte man immer den Mülleimer und Kompost abgedeckt halten. „Besonders bei Gewitter oder zum Ende der Flugzeit steigt bei vielen Wespen die Aufdringlichkeit. Dann geht man ihnen am besten aus dem Weg.“

Was viele Menschen nicht wissen: Ein Wespenvolk lebt nur vom Frühjahr bis zum Herbst. Zwischen August und Oktober stirbt der gesamte Wespenstaat ab, nur die begatteten Jungköniginnen überleben und suchen sich einen Unterschlupf für den Winter. So lange sollte man auch mit der Beseitigung von Wespennestern warten. Nester dürfen weder zerstört noch ohne Genehmigung entfernt werden, da sie durch das Bundesnaturschutzgesetzt geschützt sind. Bei einer notwendigen Beseitigung helfen Fachleute wie die Untere Naturschutzbehörde.

Damit Wespen nicht ungebeten in die Wohnung fliegen, hilft auch ein Fliegengitter an Fenstern und Türen (Maschenweite kleiner als drei Millimeter). Auch eine Raumschleuse, wie zum Beispiel ein Vorhang nach der Eingangstüre, ist nützlich. Übrigens ist Wespe nicht gleich Wespe. Lediglich zwei der in Deutschland insgesamt neun sozialen Wespenarten, die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe, sorgen für den schlechten Ruf der Fluginsekten.

Das Faltblatt „Keine Angst vor Wespen und Hornissen“, des NABU Niedersachsen informiert Sie über die interessante Biologie der oft verkannten Tiergruppe und über wichtige Verhaltensregeln im Umgang mit den Tieren. Sie können das Faltblatt kostenlos unter Angabe Ihrer Postadresse beziehen per E-Mail: info@NABU-niedersachsen.de.

Des Weiteren hält der NABU für alle Interessierten eine ausführliche Broschüre ‚Bienen, Wespen und Hornissen‘ bereit, die gegen sechs Briefmarken zu 70 Cent angefordert werden kann beim NABU Niedersachsen, Stichwort ‚Wespen‘, Alleestr. 36, 30167 Hannover.

Kommunaler Seniorenservice (KSH)

Informationen am Mittwoch: „Hat König Kunde immer Recht?“

In der Reihe „Informationen am Mittwoch“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH) geht es am 3. August (Mittwoch) um 15 Uhr im Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), Raum 238, in einem Vortrag mit anschließenden Gesprächen um das Thema „Hat König Kunde immer Recht? Rechtsirrtümer im Alltag sind weit verbreitet“.

Wer im Supermarkt einkauft, stellt sich häufig Fragen wie: Darf ich die angebotenen Trauben probieren oder während des Einkaufs den Schokoriegel einfach naschen? Kann ich Zeitschriften durchblättern oder gar durchlesen? Ist eigentlich der ausgezeichnete Preis an der Kasse verbindlich? Wie verhält es sich mit abgelaufenen Lebensmitteln, dürfen die noch verkauft werden? Zur Rechtslage kursieren viele Informationen und Fehleinschätzungen. Der Vortrag möchte mit den gängigen Rechtsirrtümern aufräumen.

Referentin ist Brigitte Ahrens von der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist gegen 17 Uhr beendet. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 168-45195 des KSH erhältlich.

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